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  • vor 15 Stunden
Was ist Krieg, was bedeutet er für unsere Gechichte und für uns heute ?
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Prediger: Henning Westrup, Senior Straßenprediger, Germany
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Kategorie

Menschen
Transkript
00:01Meine sehr verehrten Damen und Herren, lieber Bruder, liebe Schwestern im Herrn Jesus Christus,
00:05vor 80 Jahren hat der zweite große Weltkrieg sein Ende gefunden.
00:11Nach diesen 80 Jahren nun sind die meisten Zeitzeugen verstorben.
00:18Die Stimmen der Mahner sind verstummt.
00:21Und es ist kaum noch jemand, der mit dieser Glaubwürdigkeit seine Stimme noch erhebt.
00:27Und gegen die furchtbaren Gräuel, die an jeder Krieg mit sich bringt.
00:33Und darum sehe ich mich auch gezwungen, heute noch einmal die Frage des Krieges oder den Krieg als solchen,
00:40den Jüngeren, euch also zu erklären, was es auf sich hat und mit sich bringt.
00:46Und zwar aus historischer Sicht.
00:48Der Apostel Markus sagt im 13. Kapitel, Vers 8, diese Worte.
00:52Es wird sich ein Volk gegen das andere empören und ein Königreich gegen das andere und so weiter.
01:01Das ist dann der Notanfang.
01:04Markus 13, Vers 8.
01:07Und zum besseren biblischen Verständnis dessen, was man als Krieg so bezeichnet,
01:13müssen wir Begriff und Wesen des Krieges einmal historisch betrachten.
01:18Und in dieser Betrachtung trenne ich zwischen Kriegen im Allgemeinen und zwischen Kriegen,
01:25die von Seiten des Volkes Gottes und der Christen geführt werden.
01:29Der Theologe Paul Zeller sagte dazu in der dritten Auflage zum Kalver-Bibel-Lexikon von 1912 dieses.
01:37Schon der Begriff Krieg steht im Zusammenhang von Jakobus 4 und Galater 5, Vers 15 mit Geschrei, mit Zank, mit
01:49Streit und mit gegenseitigem Fressen.
01:53Also mit etwas, was laut, was bedrohlich und auch schmerzlich ist.
01:57Als Krieg verstand man bis dahin ein feindseliges Zusammenstoßen von Volksgemeinschaften,
02:05und zwar nach einem vorausgegangenen Angriff auf die Freiheit und auf das Eigentum des Anderen,
02:14das sich dann dagegen ebenfalls mit Gewalt zur Wehr setzt.
02:21Damit ist Krieg eindeutig ein Verstoß gegen die Gebote Gottes,
02:28weil er dem Liebesgebot Gottes völlig frontal entgegensteht.
02:34Und die Last der Hauptschuld, einschließlich der damit verbundenen Gräuel,
02:40liegt eindeutig auf Seiten dessen, der angreift, auf Seiten des Angreifers.
02:46Und der Angegriffene darf nicht nur, sondern er muss sich in den Fällen zur Wehr setzen,
02:53wo nicht nur seine eigene Person, sondern auch die öffentliche Sicherheit,
02:58achte Deutschland, wach auf, die öffentliche Sicherheit,
03:03besonders aber gemäß 2. Samuel, Kapitel 20, Vers 4 folgende,
03:08der Schutz gegen Aufrührer, egal von welcher Seite sie nun kommen mögen,
03:15und von Wehrlosen zu verteidigen ist.
03:18Das ist die Aufgabe des Staates der Regierung, nach der Heiligen Schrift.
03:22Und so war nach 1. Mose, Kapitel 14, Vers 13,
03:28bereits Abraham in den ersten biblisch erwähnten Krieg verwickelt.
03:56Aus alledem ist zu folgern, dass Christen aktiv von sich aus
04:03keinen Krieg führen, sondern immer passiv in solch Übel hineingezogen werden.
04:12Insofern hat Gott die Sorge um Wehrlose ganz besonders im Auge,
04:19siehe im Gesetz 2. Mose 20 oder 21, Vers 10 folgende,
04:24sowie auf 5. Mose 21, Vers 10.
04:28Darum sind die blutigen Gräuel von Gottesmännern wie David
04:33keinesfalls zu rechtfertigen,
04:36siehe 2. Samuel 12, Vers 31.
04:40Und sie sind gemäß 1. Chronik 23, Vers 8,
04:44Sünde, Punkt.
04:46Weiter,
04:47Kein Eroberungskrieg wird von der Heiligen Schrift irgendwo auch nur annähernd gebilligt.
04:56Aber diejenigen Kriege, bei denen es sich um die Aufrichterhaltung des heilsgeschädlichen Berufes Israels handelte,
05:06sind nicht nur von Gott erlaubt, sondern sie sind von Gott angeordnet.
05:12Und siehe 1. Samuel 18, Vers 17.
05:17Und dazu zählen dann auch die Ausrottungskriege gegen die Kanaaniter, Moabiter und die Edomiter als Strafgerichte Gottes.
05:30Darum ist es auch jetzt noch die sittliche Pflicht eines christlichen Volkes,
05:36jede Gewalt und jede Fremdherrschaft auch mit Gewalt abzuwehren.
05:43Und das gilt auch für den derzeit überhandnehmenden Machtanspruch durch den Islam und gewisser Ideologien
05:53gegen unsere uralte christliche Glaubenskultur.
05:59Gerade die christliche Kultur gibt uns doch nach Gottesordnung unseren existenziellen Bestand,
06:07nämlich durch unseren Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes.
06:13Last but not least, lasse ich nur noch den Reformator Martin Luther zu Wort kommen.
06:20Martin Luther sagt, der Krieg ist Gottes Zorn über die Bösen.
06:27Und Krieg ist nur denen etwas Liebliches, die ihn selber noch nie erfahren mussten.
06:35Und Gott pflegt den Krieg zu führen, das sagt Psalm 48.
06:43Gott pflegt den Krieg auch so zu führen, dass er denen den Mut nimmt, die er verderben will.
06:51Jesus Christus ist nicht auf Erden gekommen, um Kriege zu führen, nein,
06:56sondern er ist gekommen, um der Schlange den Kopf zu zertreten.
07:00Das ist eine ganz andere, vor allen Dingen höhere Liga.
07:05Jedoch darf ein Christ in den Krieg ziehen, wenn er von der Obrigkeit dazu gefordert wird.
07:12Und hier an dieser Stelle ein Einschub zur Wehrpflicht, meine lieben jungen Brüder.
07:18Nach 1. Samuel 13, Vers 2 scheint nämlich der König Saul als erster ein stehendes Herr gebildet zu haben.
07:28Und das wurde dann fortgesetzt von David, siehe 1. Chronik 28, 1 folgende.
07:33Weiter von Salomo in 1. Könige 4, Vers 26.
07:38Weiter von Assar in 2. Chronik 14.
07:41Von Josaphat in 2. Chronik 17 und anderen.
07:45Das soweit zur allgemeinen Wehrpflicht, auch für Christen.
07:50Mit dem 20. Lebensjahr war übrigens damals ein jeglicher Christ kriegsdienstpflichtig.
07:59Siehe zum Beispiel 4. Mose 1, 3 und 26, 2.
08:05In seiner Auslegung zum fünften Gebot sagt Martin Luther, dass ein Christ in Kriegseingelegenheiten
08:12mit allem Hab und Gut, mit allem Hab und Gut dem weltlichen Regiment zu dienen schuldig ist.
08:22In geistlichen Dingen, im Glauben aber, untersteht er Jesus Christus allein.
08:28Allein als seinem geistlichen Herrn.
08:31Und in Auslegung von 5. Mose, Kapitel 20, betont Luther besonders die Bedeutung des Glaubens,
08:39auch in Kriegsnöten.
08:41Nämlich, die Kriege Israels sollten damals im Glauben an Gottes Wort geführt werden.
08:50So oft aber die Israeliten ihre Kriege geführt haben ohne Glauben,
08:55sind sie trotz aller ihrer militärischen Macht geschlagen worden.
09:02Möge diese Predigt geistlich viel Klarheit wirken,
09:07zur Ehre Gottes, der uns in seinem Sohn Jesus Christus, dem Friedefürsten, erschienen ist.
09:14Amen.
09:14Amen.
09:15Amen.
09:16Amen.
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