Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 11 Stunden
Nachrichten des Tages | 17. März 2026 - Morgenausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 17. März 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

LESEN SIE MEHR : http://de.euronews.com/2026/03/17/nachrichten-des-tages-17-marz-2026-morgenausgabe

Abonnieren Sie! Euronews gibt es in 12 Sprachen.

Kategorie

🗞
News
Transkript
00:01Spanien hat seine Spezialeinheiten aus Sicherheitsgründen vorübergehend aus dem Irak abgezogen.
00:06Eine sichere Fortsetzung der Einsätze war nach Angaben der Regierung nicht mehr möglich.
00:10Wohin die Soldaten verlegt wurden, teilte das Verteidigungsministerium nicht mit.
00:15Auslöser der Entscheidung war der tödliche Drohnenangriff am Donnerstag vergangener Woche
00:19auf einen französischen Militärstützpunkt in Ebil im Nordirak.
00:23Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Heran scharf und sprach von einem inakzeptablen Angriff.
00:28Die französischen Streitkräfte seien dort ausschließlich im Einsatz gegen den Terrorismus, sagte Macron.
00:34Der Krieg im Iran könne eine solche Attacke nicht rechtfertigen.
00:37Auch andere Länder reagieren.
00:39Italien brachte Personal von einem Stützpunkt nahe dem internationalen Flughafen von Ebil in Sicherheit.
00:45Dort hatte bereits in der vergangenen Woche eine Drohne eingeschlagen.
00:48Italienische Soldaten wurden dabei nicht verletzt.
00:51Spanien beteiligte sich im Rahmen der internationalen Anti-IS-Koalition mit rund 300 Soldaten an dem Einsatz im Irak.
00:57Das Land ist dort seit 2015 ohne Unterbrechung militärisch präsent.
01:07München Theresienwiese.
01:09Tausende Iraner demonstrieren gegen das Mullah-Regime, möglicherweise unter ihnen Agenten.
01:15Immer wieder bedrängen iranische Geheimdienstmitarbeiter Oppositionelle in Deutschland.
01:20Gefolterte Familienangehörige, Drohungen und Aussperrversuche.
01:24Exil-Iraner wie Hossein Yagoubi erleben sowas täglich.
01:29Seit mehr als 40 Jahren lebt der Ingenieur in Deutschland.
01:32Und fast genauso lang wird er vom Geheimdienst belästigt.
01:36Gleich nach meiner Ankunft hier in Deutschland wurden zunächst mal meine Familienangehörigen im Iran festgenommen.
01:43Und dann ging es richtig die Unterdrückung und sogar Folterung von einigen Familienangehörigen weiter.
01:51Mir wurde immer wieder gesagt, wenn du bereit wärst, mit uns zusammenzuarbeiten, dann würden wir natürlich sie nicht nur in
01:59Ruhe lassen,
02:00sondern sie können auch als Ingenieur nach Iran kommen und wir würden auch sogar als Chef einer Firma einsetzen und
02:06so weiter und so fort.
02:07Angebote, die Hossein Yagoubi ablehnt.
02:10Um Exil-Iraner unter Druck zu setzen, nutzen die Geheimdienste eine perfide Masche.
02:15Sie geben sich als Oppositionelle aus und kontaktieren ihre Opfer per WhatsApp.
02:20Euronews liegen Chats vor, die einen solchen Kontaktversuch zeigen.
02:24Der mit der roten Jacke hat eine Freundin, groß, mit langen Haaren. Wie heißt er?
02:30Durch wen bist du mit ihm in Kontakt gekommen?
02:32Ich will nicht, dass du Probleme mit deinem Fall bekommst, weil du ja eine Aufenthaltserlaubnis bekommen willst.
02:38Ich helfe dir auch.
02:39Wir wissen, dass Leute, die als Flüchtlinge in den Iran zurückkehren wollen,
02:44dann müssen sie bei der iranischen Botschaft ein Formular ausfüllen und sich verpflichten
02:49und dafür bereit erklären, dass sie auch bereit sind, Namen zu nennen eventuell.
02:56Und das ist leider eine Gefahr, wodurch dann einige Leute auch als Spione angeworben werden.
03:04Der Politikwissenschaftler Ralf Gatban recherchiert seit langem zu dem Thema.
03:09Er weiß genau, wie wichtig die Geheimdienste für die Mullers sind.
03:13Das sind diese Regime, die diktatorischen Regime, die denken,
03:17dass jede oppositionelle Stimme eventuell eine Gefahr sein kann, die muss verstummen.
03:26Das gehört zu den Regimen, dem autoritären Regimen.
03:32Etwa 160.000 Iraner ohne deutschen Pass leben in Deutschland.
03:37Hinzu kommen zahlreiche mit Doppelstaatsbürgerschaft.
03:41Anzeigen gegen mögliche Bedrängungen durch Geheimdienstler verlaufen auf dem Sand.
03:45Den Exiliranern bleibt nur die Hoffnung auf ein baldiges Ende des iranischen Regimes.
03:50Besonders aktiv ist der iranische Geheimdienst hier in Deutschland auf Demonstrationen.
03:55Er versucht, Oppositionskreise zu infiltrieren, Namen, Fotos, Adressen von Kritikern herauszubekommen.
04:02Dafür schickt das iranische Regime, so haben es mehr Experten erzählt,
04:06sogar Geheimdienstmitarbeiter als Flüchtlinge nach Deutschland.
04:09Mittlerweile ist das Problem so groß, dass der Verfassungsschutz eine eigene Meldestelle für Betroffene eingerichtet hat.
04:16Laura Fleischmann aus Berlin für Euronews.
04:24Während der Konflikt am Golf in seine dritte Woche geht,
04:27stehen die Vereinigten Arabischen Emirate in engem Kontakt mit europäischen Regierungen.
04:33Im Gespräch mit Euronews begrüßt Lana Lucebe, Staatsministerin für Auswärtige Angelegenheiten,
04:39den Austausch mit den Europäern, die seit Beginn der Krise zu den engagiertesten internationalen Partnern zählen.
05:06Die Region spielt eine entscheidende Rolle für die globalen Energieflüsse und den internationalen Seehandel.
05:12Störungen dürften daher weitreichende Folgen für die europäischen Volkswirtschaften haben.
05:17Lucebe betonte, die Vereinigten Arabischen Emirate betrachteten ihre Partnerschaft mit Europa als zentral für die Wahrung der Stabilität.
05:23In terms of energy supply, we are a responsible and committed supplier to the global energy market.
05:30And we will continue to do what we can.
05:31But we are also very frank with our partners, as have other suppliers in the region been,
05:37that unless UN Security Council Resolution 2817 is enforced,
05:42and it is binding on Iran that they abide by it,
05:45there are going to be ramifications, there are going to be implications.
05:50So it's important today that Europe understand,
05:54and this would be my message to my European friends and partners,
05:56first and foremost, thank you.
05:58We're grateful to you.
05:59We're grateful to the community of Europeans living here who call this place home.
06:03We're proud of the resilience and the adaptability that you've shown in these challenging times.
06:07We're proud, as our president has said, to call you partners of the UAE in our nation-building enterprise.
06:14But secondly, what you are defending here is not only the UAE.
06:18What you are defending here is a model.
06:20It's a model of coexistence, of tolerance, of peace for the wider region.
06:25But it's a model that also wants to export stabilisation in commodities, in energy, and in security and peace.
06:34So if you're against those things, then you are in the camp of Iran and these rogue state actors
06:41that are trying to export nihilism to the whole international system.
06:45I don't think we can allow that to happen on our watch.
06:49What do we know about the airstrike on a school in Iran?
06:57A missile strike that hit the Shajara-Taya Bay Primary School in southern Iran,
07:02killing more than 170 people, has sparked international outrage as the Iran war continues.
07:08The US and Iran were quick to point the finger at each other,
07:11with an investigation into what exactly happened and who is responsible underway.
07:16Here's a look at how the events have unfolded.
07:18The school was struck in the morning of the 28th of February,
07:21with reports stating that more than 100 children were among those killed.
07:26It happened at the same time as an attack on an adjacent naval base
07:30run by the Islamic Revolutionary Guard Corps,
07:33with satellite imagery showing that they're in proximity to each other.
07:36Official statements by US forces show that they were attacking naval bases in the area,
07:41suggesting that they were the most likely to have carried out the strike on this base too.
07:46Videos show that the strikes use Tomahawk missiles,
07:49and the US is the only country involved in the conflict that uses them.
07:53They're not generic missiles, as US President Donald Trump claimed.
07:57Trump has attempted to blame Iran for the attack.
08:00However, the New York Times published an article on the 11th of March,
08:04stating that a preliminary investigation found that the US was indeed at fault for the strike on the school.
08:09People familiar with the investigation reportedly said that the school was hit by mistake
08:14due to outdated targeting data, which wrongly labelled the school as a military target.
08:20Satellite images from 2013 show that it was part of the same compound as the base,
08:25but more recent photos show that it had since been fenced off.
08:29Questioned about the investigation, Trump has said he doesn't know anything about it,
08:34but the president is facing increasing pressure at home,
08:36with Democrats decrying the horrifying attack and calling for a swift probe into the matter.
08:48Trotz wachsender Handelsspannungen hat der Warenhandel zwischen der Europäischen Union und den USA
08:53im Jahr 2025 einen Rekord erreicht.
08:57Laut einer Studie der amerikanischen Handelskammer in der EU lag das Handelsvolumen bei 1,05 Billionen Dollar.
09:04Das US-Handelsdefizit mit der EU belief sich auf 219 Milliarden Dollar.
09:09Ein Rückgang von nur 7 Prozent.
09:12Und das, obwohl Washington Zölle verhängt hatte, um das Defizit zu verringern.
09:16Der Studie zufolge hat die EU ihre Exporte in die USA kaum reduziert.
09:20Derzeit nehmen die Spannungen zwischen Washington und Brüssel weiter zu.
09:24Hintergrund ist die aggressive Handelspolitik des Weißen Hauses,
09:28das eine deutliche Erhöhung der US-Zölle auf EU-Waren plant.
09:31Im vergangenen Sommer vereinbarten EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
09:36und US-Präsident Donald Trump ein Handelsabkommen.
09:39Es sieht 15 Prozent Zölle auf EU-Waren vor.
09:42Im Gegenzug wollte die EU ihre eigenen Zölle senken und mehr in den USA investieren.
09:48Doch das Abkommen liegt derzeit auf Eis.
09:50Die EU wartet auf Klarheit aus Washington, nachdem US-Behörden neue Untersuchungen eingeleitet haben.
09:55Auslöser war ein Urteil des obersten Gerichtshofs im Februar, der die Zölle von 2025 für rechtswidrig erklärt hatte.
10:06Die EVP soll eng mit Rechtsaußenparteien zusammengearbeitet haben, um strengere Einwanderungsgesetze zu verabschieden.
10:13Das hat eine Recherche der Nachrichtenagentur dpa ergeben.
10:17Demnach deuten private WhatsApp-Protokolle und persönliche Treffen darauf hin,
10:21dass die Zusammenarbeit zwischen der EVP und Parteien wie der deutschen AfD weitaus enger ist, als bisher zugegeben wurde.
10:27Der Entwurf des Migrationsgesetzes, der die Abschiebung von Asylsuchenden in sogenannte Rückführungszentren in Ländern außerhalb der EU vorsieht,
10:35war monatelang blockiert.
10:36Die Sozialdemokraten hatten sich geweigert, ihn zu unterstützen.
10:39Um diesen Stillstand zu überwinden, soll die EVP ihren Vorschlag der rechtspopulistischen EKR,
10:45den Patrioten für Europa und der Fraktion Europa der souveränen Nationen, der auch die AfD angehört, vorgelegt haben.
10:51Die Chats zeigen, dass die EVP sogar Änderungsanträge der AfD-Politikerin Mary Kahn akzeptierte.
10:58EVP-Chef Manfred Weber bestritt die Existenz der Chat-Protokolle nicht,
11:02wies jedoch deren politische Relevanz zurück und behauptete, er habe keine Kontrolle über die Chat-Gruppen der Mitarbeiter.
11:08Während die Mehrheit im Ausschuss als Durchbruch für den Fahrplan der Rückführungszentren angesehen wird,
11:13warnen Kritiker, dass dieser Schritt grundlegende Menschenrechte verletzen
11:17und die Brandmauer des Parlaments gegen die extreme Rechte dauerhaft zerstören könnte.
Kommentare

Empfohlen