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Transkript
00:07Wir sind im wunderschönen Burgenland, hier in Ilmitz. Jetzt habe ich einen Winzer,
00:13als Weinviertler ins Burgenland zu kommen ist einmal ganz was interessantes, weil man hat
00:18immer dieselbe Dinge, man will Wein und da gibt es einen ganz besonderen Wein. Was zeichnet Willi
00:25Opitz aus? Ich bin der Willi Opitz aus Ilmitz im Burgenland und bin ausgebildeter Maschinenbauingenieur.
00:35Ich habe die Maschine konstruiert, die die Fanfare Rollchen mit Nougat gefüllt hat und ich war 39
00:41Jahre alt, da habe ich mich entschieden, weil ich es gespürt habe. Meine Passion ist Wein zu machen und
00:47jeder Mensch hat eine Mission zu erfüllen und wenn man sich traut seine Mission sehr früh in seinem
00:52Leben zu erkennen und sich traut die Mission über seine Passion in seine Profession zu transferieren,
00:59was soll passieren? Und dann haben wir gestartet und wir sind gleich auf die Idee gekommen einen ganz
01:04speziellen Wein zu machen, wo man die Trauben, weil wir nicht sehr viele Weingärten hatten, wir hatten zu
01:09Beginn keinen Weingarten 95, keinen Kunden und keine Angst und da konnte ich nicht jedes Jahr Eiswein machen
01:16oder Trockenbeenauslese und ich habe mir gedacht, wie kann ich meinen Rebstock helfen, weil der Rebstock ist
01:20mein Partner und Partnerschaft heißt nicht nur, dass der Partner schafft und da haben wir gesagt,
01:25wir müssen die Trauben früher runternehmen, aber wir wollen was Spezielles machen und wir haben
01:28gesagt, wir liegen am Neusiedlersee im Schilf und dann legen wir auf Schilfbahnen die Trauben und trocknen sie.
01:34Dadurch ist der Rebstock entlastet und ich kann die Trauben trocknen lassen, solange ich will.
01:39Je länger, umso weniger kommt raus, aber umso höher ist die Qualität und Quantität ist etwas, was man zählen kann,
01:44auf Qualität zählt man. Und das hat sehr gut funktioniert, sodass wir gleich einen Jahr danach, 96 in London,
01:53mit unserem Schilfwein zum besten Süßweinbetrieb der Welt gewählt wurden. Und dann ist das Rad zum Drehen gekommen,
02:00diesen Wein hat der Ron Dennis gekostet, hat gesagt, wer macht solche Weine. Man hat uns vorgestellt und es ist
02:05eine
02:05sehr lange Partnerschaft mit McLaren entstanden.
02:08Der Schilfwein ist aber, kann man sagen, fast eine reine burgenländische Sache.
02:11Das ist eine Erfindung unseres Hauses von Maria und Willi Opitz. Damit musste das österreichische Weingesetz
02:17novelliert werden, es hat es vorher nicht gegeben. Und es ist dann auch die Chances Robinson,
02:21die wichtigste Weinsjournalistin der Welt, mit BBC hierher gekommen hat und aus zwei Handvoll Winzern der Welt
02:27ausgewählt für den BBC Chances Robinson Wine Course. Das hat unserer internationalen Bekanntheit auch nicht geschadet.
02:34Und so sind wir dann eben in British Airways gekommen, First Class, bei McLaren, bei den ganzen Veranstaltungen
02:41und wir haben dann die Weingärten erhöht, bis wir dann 17 Hektar hatten. Und ja, dann war die
02:51Finanzkrise, dann war die Ölkrise und so weiter. Und dann hat man gesehen, das ist sehr, sehr knapp
02:58und haben die Strategie geändert. Man kann eine Flasche Wein produzieren oder mehr produzieren
03:02oder ich verkaufe mein Wissen, mein Know-how in die Welt. Und das hat sehr gut funktioniert.
03:10Wir haben in Armenien gestartet, waren in Georgien, in Transylvanien, Spanien, Italien und in Cornwall.
03:18Und bei der Eröffnung des Weinguts in Cornwall war keine geringere wie Lady Camilla damals noch, jetzt Königin.
03:24Und ihr Vater war der größte Weinhändler von Cornwall. Und wir waren fünf, sechs Leute.
03:29Und ich konnte ihr präsentieren, die Weine, die wir dort gemacht haben.
03:33Und da war sie so begeistert, dass sie gesagt hat, I tried all the most expensive wines in my life.
03:38Nobody showed me wine like you. Also ich habe alle Weine der Welt gekostet oder kosten dürfen.
03:43Aber so wie du sie jetzt mir präsentiert hast, diese Weine hier bei uns am Weingut, habe ich noch nie
03:49Weine präsentiert bekommen.
03:50Das hat sich ein Mann erzählt, den König Charles jetzt. Und der hat gesagt, ich möchte die Familie treffen.
03:54Mein Wohnzimmer ist Family. Und da waren meine Frau und ich im privaten Wohnzimmer am 17. Dezember in Bakingen-Belis
04:00eingeladen.
04:01Und da sind wir stolz, dankbar, das für unsere Gemeinde, Ilmits und für unser Land, Burgenland, Österreich, zustande gebracht zu
04:08haben.
04:09Fantastisch. Armenien, ist das nicht, Lederforsch, aber ich bilde mir ein, ist das nicht die Wiege des Weins eigentlich?
04:16Also es gibt in den Höhlen von Areni, das ist eine kleine Stadt, haben sie 6000 Jahre vor Christi datierte
04:24Kerne gefunden.
04:25Und das sagt man wirklich, es gibt zwar einen Streit zwischen Georgien und Armenien, aber diese beiden Länder sind federführend
04:33gewesen in der Weinproduktion.
04:34Und dort kommen dann auch Weinstile her, wie Orange Wein zum Beispiel, die halt jetzt sehr modern wieder sind.
04:42Aber wir haben dann natürlich noch andere Wege beschritten, weil wir gesagt haben, okay, wir laden immer wieder Gäste ein,
04:48die zu uns kommen.
04:49Die können mitarbeiten bei uns im Weingarten, von der Rebschnitt jetzt bis zur Laubarbeit, bis zur Ernte.
04:55Und am Ende des Jahres gibt es hier immer eine große Party dann, wo die Leute ja Wochenende oder einen
04:59halben Tag mitgemacht haben,
05:01kriegen einen Anstecker, eine Urkunde und sind dann Opizologen.
05:05Und so war es dann, dass wir 2019 eine Familie aus Finnland hier hatten, die waren so begeistert, wie sie
05:12da mitarbeiten konnten eine Stunde.
05:14Und sie lieben Wein und wie das entsteht, das ist ja für viele, viele Menschen.
05:18Das glauben wir gar nicht.
05:19Aber man muss sich Zeit nehmen für die Menschen, die sich für Wein interessieren.
05:22Und wir scheuen da keine Stunde in den Weingarten zu gehen, die Erde, die Rebpflanzen, die ganzen wichtigen Dinge zu
05:31erklären,
05:31auch im Keller dann, warum Fass, warum Lichtfass, warum Stall dann, Vorteile, Nachteile und so weiter.
05:36Und das hat sie so begeistert, dass sie gesagt haben, wir hätten gerne einen Weingarten in Finnland.
05:41Und 2019 haben wir das vereinbart, wir haben alles berechnet, alles geplant und wir haben dieses Jahr, 2015,
05:492015 haben wir in Finnland den ersten Wein gemacht.
05:56Und ich bin da ganz glücklich und ganz stolz.
06:00Solche Trauben, wir haben grüne Mötliner genommen, die Paradesorte Österreichs.
06:06Und solche Trauben hätte ich heuer selber gern gehabt.
06:10So gesund, so wunderschön.
06:12Und der Wein, der heraus entstanden ist, ist wirklich phänomenal.
06:16Wobei Finnland ja eigentlich kein typisches Weinland ist.
06:19Wir sind die ersten, die in Finnland Open-Air-Weingarten gepflanzt haben und einen Wein daraus produziert.
06:24Mit dieser Familie.
06:25So schauen die Trauben ausgeschaut heuer.
06:28Fantastisch.
06:28Die schauen wirklich, ich sag mal, so schön zum Anbeißen aus.
06:32Die waren pumpernig gesund.
06:33Und, weil dort gibt es keine Portritis, dort gibt es keine Edelfäule.
06:36Das ist das Klima.
06:37Freilich.
06:39Man hört immer nur die negativen Dinge von Klimaerwärmung.
06:43Das ist ein Positiver.
06:44Man kann auch das Positiver erhören.
06:46Und die Leute sagen, es geht ja nicht in Finnland, es geht nicht in Finnland.
06:49Hallo.
06:50Wenn ich nachdenke, in Finnland, im Sommer, geht die Sonne nicht unter.
06:54Absolut.
06:54Ich habe eine intensivere Vegetationsphase.
06:57Ich kann Fotosynthese dort wirklich nutzen.
06:59Bei uns geht im Sommer auch die Sonne schlafen.
07:02Genau.
07:02Um 10 Uhr ist Fenster.
07:03Dort geht sie durch.
07:04Kann man sagen, dass der Prozess dann dort kürzer ist oder bleibt er?
07:07Kürzer, intensiver.
07:08Doch.
07:09Und ich kriege dann auch am Ende des Jahres meine Zuckerreife.
07:13Und ich brauche für einen trockenen Weißwein, brauche ich 15, 16 Grad.
07:18Und wenn man reduziert, wenn man nur ein paar Trauben drauf hat, dann kommen auch die Zuckergrade her.
07:24Interessant.
07:24Ja, also ich bin da sehr, natürlich, wir sind da auch in die Sache hineingegangen.
07:29Der Weingarten schaut wunderbar aus.
07:32Und wir haben dort eben, ja, wir waren auch selbst überrascht, wie das wirklich sich da alles entwickelt hat.
07:42Und die Leute sind natürlich, das ist die beste Werbung für ein Weinland, wenn man solche Dinge dann zustande bringt.
07:53Also sehr gepflegt.
07:55Sehr gepflegt, ja.
07:56Und das macht dann die Leute auf Österreich aufmerksam und die Stimmung dort oben ist wirklich weltklasse.
08:03Und wenn man weiß, dass ein Glas Wein in Finnland ein Achtel 18 Euro kostet, dann ist es vielleicht nicht
08:11geschäftsschädigend,
08:13wenn man dort versucht, mit seinem Namen, mit seiner Marke, mit seinem Wissen, mit seinen Produkten Fuß zu fassen.
08:20Ja, und das haben wir gemacht, sind wir stolz.
08:23Und wir werden uns dann die ersten Flaschen auch ein bisschen nach Österreich holen, nur zum Verkosten.
08:28Es wird kein Geschäft draus gemacht, es ist eine private Familie.
08:31Wir haben 700 Flaschen produziert und schmecken wirklich ausgezeichnet.
08:35Was mir bei euch gefällt, ihr habt ein Rundumpaket.
08:39Das heißt, die Qualität des Weines, aber auch das man trinkt und man konsumiert mit den Augen.
08:47Und wenn ich mir heute so eine Flasche anschaue, wie wenn ich mir die anschaue,
08:49also das ist wirklich ein Augenschmaus, würde ich mal sagen, ohne dass ich den Wein noch verkostet habe.
08:56Und das ist das Gesamt.
08:57Man freut sich auf das Produkt.
09:00Genau.
09:00Und wir haben natürlich den großen Vorteil noch dazu.
09:04Unsere Tochter hat in London gearbeitet, als Köchin, nach der Tourismusschule bei Markkopfjahrweid mit drei Michelinsterne.
09:11Hat eine Mandarino-Lentl ihren Mann kennengelernt, den Ian, aus Liverpool.
09:15Der hat sechs Jahre im größten Hotel in London gearbeitet, im Savoy mit zwei Michelinsterne.
09:20Das heißt, mathematisch gesehen bringen wir fünf Michelinsterne hier auf den Tisch.
09:24Und deswegen haben wir sehr viele internationale Gäste, aber immer mehr Österreicher auch.
09:28Wir nehmen jeden, der sich bei uns meldet.
09:31Wir haben kein Restaurant, keinen Heurigen.
09:33Man meldet sich an, man ruft an.
09:35Ich habe von euch gehört.
09:36Wir sind zu sechs, zu acht, zu zwanzig, bis zu dreißig Leute.
09:39Und da können wir ganz einfach hier wirklich Leuten sehr viel Freude machen mit den speziellen Food-and-Wine-Pairings.
09:47Da gibt es zu unserem Weißwein-Cuvée gibt es eben ein geräuchertes Mousse von der Forelle.
09:52Auf einem Granny-Smith-Jelly mit einem Homemade-Sesam-Stick.
09:56Zum Grauburgunder gibt es ein Tartain von der roten Zwiebelmarmelade mit französischem Ziegenkäse,
10:01aufgetrüffelten Schweins-Carpaccio mit Rucola-Salat und in Trüffel-Honig mazzarierte Pinienkerne.
10:07Weißt du, was ich gemein finde?
10:08Ich muss jetzt weiterreden.
10:09Mir ringt das Wasser im Mund zusammen, allein von der Schilder.
10:11Nein, noch schlimmer, ich schicke euch dann die Fotos zu.
10:13Die könnt ihr noch dann verwenden auch.
10:16Die Fotos sind wirklich auch wunderschön.
10:18Es ist wirklich animierend.
10:19Und wichtig ist die Menschen, Wein ist kein Nahrungsmittel, sondern Genussmittel.
10:25Und da darf man auch Genuss vermitteln.
10:28Und darum geht es uns.
10:29Wir wollen ja nicht große Hotels bauen oder große Restaurantketten.
10:33Uns geht es darum, im persönlichen Gespräch einzugehen auf den Besucher und ihm wirklich gezielt Freude machen.
10:42Exklusives.
10:44Wie gesagt, Quantität ist etwas, was man zählen kann, auf Qualität zählt man.
10:49Das gelingt.
10:50Acht von zehn Leuten, die bei uns waren, kommen wieder zurück.
10:54Die anderen zwei fahren nach Hause, machen den Kofferraum leer und kommen auch wieder zurück.
10:57Jetzt ist mir gerade eingefallen, ihr macht ja einen Rotwein, der eigentlich weiß ist.
11:01Genau. Das ist unser Pole Position.
11:03Warum macht man das?
11:05Das macht man deswegen, wenn die Kerne und der Schale nicht mit dem Saft in Kontakt sind oder ganz, ganz
11:13kurz.
11:13Beim Füllen der Presse, der Freilauf oder Free Running Juice, sagen die Engländer, dann hat der keine Histamine.
11:20Oder ganz wenige. Also keine geht nicht. Jeder Apfel, jede Birne hat Histamine.
11:25Aber er hat das Minimale an Histamine. Also Histaminarm, kann man sagen.
11:31Das ist vom Gesetzgeber so erlaubt. Und das ist es.
11:34Und dadurch haben viele Leute heutzutage Probleme mit Intoleranzen, wo man eben da rote Flecken dann bekommt und so.
11:40Speziell die Asiaten. Und deswegen haben wir diese Schiene seit einigen Jahren sehr gut laufen.
11:46Man muss auf den Geschmack nicht verzichten.
11:48Nein, der Geschmack ist wunderbar.
11:49Auf die Farbe muss man verzichten.
11:50Ja, okay. Ja, aber das ist ein Blaufränkisch zum Beispiel jetzt.
11:53Wahnsinn.
11:53Ja. Schmeckt wirklich einzigartig.
11:55Und ich kann nur in der Welt erfolgreich sein, wenn ich einzigartige Produkte habe, die die anderen nicht haben.
12:00Verstehe.
12:01Und wenn ich die noch dementsprechend mit Etiketten ausstatte, ist das natürlich auch nicht schädlich, dem Fortkommen.
12:11Und dann gibt es ja jetzt Tendenzen, wo eine Welle, wo man entalkoholisierte Reine haben möchte.
12:18Okay, das mag sein.
12:20Ich werde da nicht mitmachen.
12:21Aber wir haben uns aus seiner Zeit, wie wir mit McLaren begonnen haben, mit Ron Dennis, uns den Namen schützen
12:27lassen für Pole Position, für alkoholische Getränke und für Energy Drinks.
12:3230 Prozent weniger Zucker wie der Marktführer, aber mehr Vitamin B.
12:37Das ist wichtig.
12:38Mit einer Etikette, wo die Haptik ist, wie ein Formel-Lens-Reifen und wieder kopiergeschützt, ein sogenannter exklusiver Energy Drink.
12:47Fantastic.
12:48Kostet jetzt nicht mehr, aber ist exklusiver.
12:50Jetzt ist ja die Winzer-Reifen noch immer nicht zu viel.
12:53Jetzt sagst du, ich mache jetzt auch noch Team-Building da im Haus, oder?
12:57Genau.
12:58Also das ist auch unsere Stärke.
12:59Es kommen sehr viele Unternehmen zu uns, weil wir dann natürlich im Zuge des Abendessens erzählen, wie kommt man in
13:05die Formel-Lens.
13:06Okay.
13:07Wir haben damals gesagt, meinen Kindern, ich wollte sagen, es ist möglich, wenn du wirklich gute Idee hast, mit dem
13:15mächtigsten Mann der Welt zusammenzukommen.
13:17Mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten.
13:19Wie macht man das?
13:21Ich habe die Zeitungen gelesen, Washington Post, New York Times, da war Wahlkampf.
13:25Vierter November war der Wahltag.
13:26Und ich habe gesagt, okay, ich gehe in den Weingarten und mache einen Wein.
13:29Und den Wein haben wir Mr. President getauft.
13:31Egal, wer es wird.
13:32Man muss Immunktionen haben.
13:34Genau.
13:34Das ist der Clinton damals geworden.
13:37Und dann habe ich gesagt, okay, wie machen wir das, dass wir das darüber bekommen.
13:41Und dann habe ich die Telefonauskunft in Wien angerufen damals.
13:46Und habe gesagt, ich brauche die Telefonnummer vom Weißen Haus.
13:49Das hat damals fünf Schilling gekostet.
13:51Habe im Weißen Haus angerufen und gesagt, grüß Gott, ich bin der Willi Obitz aus Österreich.
13:54Habe einen Wein gemacht für den Präsident.
13:56Hätte ihm gerne ein paar Flaschen gegeben.
13:57Und die waren so überrascht und begeistert.
13:59Ich habe es noch in meinen Ohren.
14:00Die haben gesagt, der ist somebody calling from Europe, weil sie nicht gewusst haben, wo Österreich ist.
14:05Haben uns eingeladen, um es kurz zu machen.
14:07Wir haben mit Clinton Abend gelesen.
14:09Fantastisch.
14:09Das ist die Wahrheit.
14:10Und das war auch, wir machen das sehr gerne auch für unsere Kinder und Enkelkinder, um zu zeigen,
14:15wenn du etwas wirklich beherzt machst, wo es nicht nur um Geld geht in erster Linie,
14:20sondern einen Mehrwert, was Interessantes für den anderen zu bieten.
14:24Dann werden die Türen geöffnet.
14:26Ich habe es nicht gewusst, dass wir auf einmal im Buckingham Palace sind oder in der Form Lines
14:31neben Maradona, Chris Ria und Prinz Albert stehen werden und die Belinda Carlyle für uns singt
14:37oder der Mark Knopfler.
14:38Wir waren 35 Leute.
14:39Ich will jetzt da nicht auf den Busch klopfen.
14:41Aber ich nehme das demütig an und ich bin dankbar, dass das uns gelungen ist.
14:45Und das ist ein Beispiel, egal was unsere Kinder machen.
14:48Oder sie machen das, was sie machen, sehr, sehr gut mit ihren Wegen, mit ihren Gedanken.
14:54Aber sie wissen, wenn ich mich hinsetze, nicht nachdenken, sondern vordenken, dann können
15:01Dinge realisiert werden, die für manche Leute, also für die Mehrheit nicht vorstellbar sind.
15:06Und ich kann nur das erreichen, was ich mir vorstellen kann.
15:09Der größte Hindernisfaktor, Dinge nicht zu erreichen, sind wir selber, ist unsere Vorstellungskraft.
15:15In uns selbst.
15:15Ich muss es mir vorstellen können.
15:17Wenn ich es mir vorstellen kann, kann ich es erreichen.
15:20So nach dem Prinzip, nicht Wissen ist Macht, sondern voraus Wissen ist Macht.
15:24Ja, wenn man nichts weiß, hat der Großvater immer gesagt, muss man alles glauben.
15:27So ist es.
15:29Aber er hat auch gesagt, immer nur Glück ist Können.
15:33Absolut.
15:34Absolut.
15:36Aber wir sind dankbar, wir sind gesund.
15:38Wir können unsere Gedanken leben und unsere Freude teilen mit den Besuchern, die zu uns kommen.
15:44Und wir haben neun Zimmer, kann man gern zu uns kommen.
15:46Wir haben diese Winemakers-Dinner.
15:49Es gibt jederzeit auch diese kleine Food-and-Wine-Pairing, wo man dann eben die Honigmelone zu der Beerenauslese serviert,
15:56wo man zu unserem frisanten Pinot Noir eine Himbeere hat mit einem Sirup gefüllt.
16:02Das sind alles einfache Dinge, einfache Erlebnisse, wo die Leute mit Eindrücke nach Hause gehen und Freude haben und das
16:09zu Hause auch ihren Freunden zeigen können.
16:11Also in der Richtung bin ich sehr dankbar, dass die Gabe uns gegeben wurde.
16:15Und wir teilen unsere Talente mit der Gesellschaft und versuchen positive Beiträge zu leisten, dass das Ganze weitergeht.
16:23Wir müssen alle miteinander auskommen und da ist Wein, ein Glas Wein, immer ein guter Begleiter gewesen.
16:30Und das soll es auch sein.
16:31Dazu stehe ich.
16:33Ich bin nicht dafür, dass die Leute sich alkoholisieren sinnlos, sondern Wein mit Stil ist ein Kulturgut.
16:38Genuss.
16:39Und der Herrgott hat nicht Bier oder Schnaps oder Milch getrunken beim letzten Abendmahl, weil jetzt kommt Ostern, er hat
16:45Wein getrunken.
16:46Besser kann man es gar nicht sagen mehr.
16:49Amen.
16:50Amen.
16:51Recht herzlichen Dank.
16:52Wir könnten noch einiges weiter plaudern, aber ich weiß, dass wir noch öfters die Gelegenheit haben werden, dass wir euch
16:58noch weiter verfolgen dürfen, begleiten dürfen.
17:00Das, was wir bis jetzt erlebt haben, war mehr als faszinierend.
17:05Bitte.
17:06Gerne geschehen.
17:06Danke fürs Kommen.
17:07Gerne.
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