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Nachrichten des Tages | 3. März 2026 - Abendausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 3. März 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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Transkript
00:00Die griechische Marine schickt die Fregatten Kimon und Psara nach Zypern, um die Luftverteidigung der Insel zu stärken.
00:07Außerdem sind vier griechische F-16-Kampfjets auf dem Flughafen Parfos stationiert.
00:12Hintergrund sind auch die Spannungen rund um den britischen Luftwaffenstützpunkt Akkotiri,
00:16der nach Behördenangaben von einer Drohne getroffen wurde.
00:19Die Maßnahmen gelten als Teil der gemeinsamen Verteidigungsdoktrin von Griechenland und Zypern.
00:24Athen und Nicosia wollen im Fall einer Bedrohung abgestimmt und nach einem gemeinsamen Plan reagieren.
00:30Nach dem Drohnenvorfall gab es auf dem Stützpunkt erneut Alarm, weil ein weiterer Angriff befürchtet wurde.
00:36Wenige Minuten später folgte Entwarnung, es war ein Fehlalarm.
00:39Nach Angaben der zyprischen Regierung wurden zudem zwei Drohnen, die sich den britischen Basen näherten, rechtzeitig abgewehrt.
00:46Nach Angaben der Cyprus News Agency verstärkt auch Frankreich seine Präsenz auf Zypern.
00:50Demnach entsendet Paris Raketen- und Drohnenabwehr sowie mindestens eine Fregatte.
00:56Zudem gibt es Hinweise, dass auch Deutschland ähnliche Schritte prüfen könnte.
01:00Griechische Medien berichten zudem, dass Patriot-Raketenbatterien nach Carpathos verlegt werden sollen.
01:05Die strategisch wichtige Insel liegt zwischen Kreta und Rodos.
01:13Eine Beteiligung Europas an der US-israelischen Militäraktion gegen den Iran sei durchaus möglich,
01:20sagte der ehemalige CIA-Direktor und US-General David Petraeus zu Euronews.
01:25Petraeus erklärte, eine europäische Beteiligung, insbesondere in defensiver Funktion, wäre von Anfang an sinnvoll gewesen.
01:32Er betonte jedoch, dass zunächst nicht davon ausgegangen wurde, dass europäische Länder sich an der Operation beteiligen würden.
02:05Der US-General schlug vor, dass europäische Länder eine bedeutende Rolle bei der Unterstützung der Luft- und Raketenabwehr spielen
02:12könnten.
02:13Trotz Bedenken, dass der Konflikt zu einem langwierigen Krieg eskalieren könnte,
02:17schloss Petraeus einen Einsatz von US-Bodentruppen im Iran aus.
02:24We have been hearing several military jets flying overhead here this morning in Dubai,
02:30but it appears that most of those interceptions of drones are taking place now over the water, out at sea.
02:37Abu Dhabi did take a brunt of attacks last night.
02:41And further afield, the US Embassy in Saudi Arabia was hit by two drones,
02:47which resulted in a fire and also some damage there.
02:51Now, overnight, the USA and Canadian embassies have ordered evacuation orders to citizens living here in the UAE.
03:02The Canadians actually took that a step further and did indicate specific land exits and border crossings
03:09for any citizens that do want to leave the UAE into Oman and also into Saudi Arabia.
03:16Now, in terms of flights, we are still hearing a select few from DXB,
03:22the main transit hub here in Dubai, are still continuing to leave today.
03:27Obviously, once again, we are advising, and they are as well,
03:31to make sure you contact your airline before leaving.
03:34Do not go to the airports.
03:37There was a nice sign of reassurance here in the UAE last night,
03:41as the President of the UAE as well as the Minister of Defense was spotted actually out and about in
03:48Dubai more.
03:49They were talking to shoppers, tourists, residents alike,
03:52giving a real sense of reassurance about our stability and also about our sense of security here in the UAE.
04:01Jane Witherspoon, Euronews in Dubai.
04:06Die Luftangriffe der USA und Israels auf den Iran sowie die Vergeltungsschläge Teherans sorgen für Chaos im internationalen Flugverkehr.
04:15Der Luftraum über dem Nahen Osten wurde weitestgehend gesperrt.
04:20Qatar Airways, Emirates und Etihad haben zahlreiche Flüge gestrichen.
04:25Einige Airlines waren gezwungen, Flugzeuge während des Flugs am Samstagvormittag umzuleiten,
04:32da Länder von Israel bis zu den Vereinigten Arabischen Emiraten ihren Luftraum aus Sicherheitsgründen gesperrt haben.
04:40In Europa haben große Fluggesellschaften wie Lufthansa, British Airways und Air France alle Flüge in die Region eingestellt,
04:48einige bis zum 2. März, andere bereits bis zum 7. März.
04:55Da viele Flugausfälle bis in die nächste Woche hinein andauern,
05:00werden Reisende aufgefordert, ihren Flugstatus online zu überprüfen, bevor sie zum Flughafen aufbrechen.
05:10Frankreich wird die Evakuierung seiner verletzlichen Staatsangehörigen im Nahen Osten erleichtern,
05:15erklärt der französische Außenminister Jean-Noël Barrault am Dienstag.
05:20Unterdessen breiten sich die Angriffe Irans im Nahen Osten weiter aus,
05:23wobei Teheran Raketen abfeuert.
05:25Auch verbündete Milizen reagieren mit Vergeltungsschlägen auf israelische und US-amerikanische Angriffe.
05:32400.000 französische Staatsangehörige befinden sich derzeit in den 13 vom Krieg gegen den Iran betroffenen Ländern.
05:38Die meisten von ihnen sind dort dauerhaft ansässig und besitzen eine doppelte Staatsbürgerschaft.
05:55Viele vom Krieg betroffene Länder haben ihren Luftraum geschlossen, was Rückführungen erschwert.
06:00Im Unterschied zu seinem amerikanischen Kollegen fordert der französische Minister nicht die sofortige Rückkehr aller französischen Staatsangehörigen.
06:10Frankreichs Präsident hat bei seiner Rede auf einer U-Boot-Basis in der Bretagne seine nukleare Verteidigungsstrategie vorgestellt.
06:18Emmanuel Macron will die Zahl der Atomsprengköpfe seines Landes aufstocken.
06:22Aus dem Umfeld des Präsidenten verlautete, die Rede sei keine Reaktion auf den Krieg in Iran.
06:28Macron will bei der nuklearen Abschreckung mit den europäischen Partnern, darunter auch mit Deutschland, zusammenarbeiten.
06:35Nous devons renforcer notre dissuasion nucléaire face à la combinaison des menaces
06:39et nous devons penser notre stratégie de dissuasion dans la profondeur du continent européen,
06:46dans le plein respect de notre souveraineté, avec la mise en place progressive de ce que j'appellerais une dissuasion
06:55avancée.
06:58Frankreich verfügt laut Zahlen des Stockholmer Friedensforschungsinstituts überschätzungsweise 290 Atomsprengköpfe.
07:06Macron sagte nicht, um wie viel er das Arsenal aufstocken will.
07:10Er werde dazu auch in Zukunft keine Angaben machen.
07:14Bundeskanzler Merz betonte die konventionelle deutsche Beteiligung an französischen Nuklearübungen.
07:22Noch in diesem Jahr wollen Deutschland und Frankreich konkrete Schritte gehen und eine nukleare Steuerungsgruppe einsetzen.
07:32Präsident Macron unterstrich aber auch die nationalen Interessen Frankreichs
07:37und dass er die endgültige Entscheidung über einen Atomschlag nicht teilen werde.
07:47Die europäischen Gaspreise sind um bis zu 45 Prozent gestiegen und haben 46 Euro pro Megawattstunde erreicht,
07:56nachdem Qatar seine Produktion von LNG-Gas gestoppt hat.
08:00Zuvor hatte es iranische Luftangriffe auf die riesigen Northfield-Anlagen von Qatar Energy gegeben.
08:07Die globalen Energietransporte sind dadurch bedroht, dass Teheran die Straße von Hormuz blockieren könnte.
08:14Über diesen Schifffahrtsweg werden 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung transportiert.
08:20Experten warnen, dass die Meerenge zwar in der modernen Geschichte noch nie vollständig gesperrt wurde,
08:26aktuelle Satellitendaten zeigen aber, dass der Tankerverkehr praktisch zum Erliegen gekommen ist.
08:33Seit der Abkehr von russischer Energie bezieht Europa bis zu 14 Prozent seiner LNG-Importe aus Katar.
08:41Die Gasvorräte der EU liegen am Ende des Winters unter 30 Prozent.
08:46In Deutschland und Frankreich sind die Reserven sogar auf 20 Prozent gesunken.
08:55Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat beschlossen,
08:57die vorläufige Anwendung des Mercosur-Handelsabkommens voranzutreiben.
09:02Damit setzt sie eine von Europaabgeordneten eingeleitete gerichtliche Überprüfung faktisch außer Kraft.
09:30Der französische Präsident hat die Entscheidung der Europäischen Kommission kritisiert.
09:49Das Abkommen spaltet die Mitgliedstaaten seit Jahren. Deutschland befürwortet es.
09:54Paris argumentiert das Abkommen, setzte EU-Landwirte unlauterem Wettbewerb durch Importe aus den Mercosur-Staaten aus.
10:03Die Europäische Kommission erleichtert die Finanzierung von Abtreibungen,
10:07denn sie erlaubt es den Mitgliedstaaten, den EU-Sozialfonds zu nutzen,
10:11um Frauen, denen dies in ihrem Heimatland gesetzlich verwehrt ist,
10:15Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen zu ermöglichen.
10:19Diese Entscheidung ist eine Reaktion auf die Bürgerinitiative My Voice, My Choice.
10:24Die Gruppe hatte EU-weit mehr als eine Million Unterschriften gesammelt.
10:51Die Kommission stützt sich auf den bereits bestehenden europäischen Sozialfonds.
10:57Das EU-Parlament hatte neue Gelder gefordert.
11:01Die Europäische Sozialfonds ist ein shared-managed Fund,
11:08both by the Commission and the Member States.
11:12EU-Money is made available to Member States to enhance success to affordable abortion,
11:18while Member States ensure the funds reach women seeking safe and accessible abortion.
11:25Die Initiative My Voice, My Choice sieht sich bestärkt und will ihre Arbeit fortsetzen.
11:31Der Zugang zu Abtreibungen ist in den verschiedenen EU-Ländern sehr unterschiedlich geregelt.
11:37Zuletzt hatten unter anderem Frankreich und die Niederlande das Recht auf Abtreibung erleichtert.
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