Nachrichten des Tages | 13. Januar 2026 - Mittagsausgabe
Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 13. Januar 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.
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00:00Der Iran hat die Botschafter aus Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien in Teheran einbestellt,
00:07um gegen ihre Unterstützung für die regierungsfeindlichen Proteste vorzugehen.
00:12Den Diplomaten wurde ein Video vorgeführt, das die angeblich von Randalierern verursachten Schäden zeigt.
00:19Ihnen wurde mitgeteilt, ihre Regierungen sollten die Erklärungen zur Unterstützung der Demonstranten zurückziehen.
00:25Eine iranische Menschenrechtsorganisation in Norwegen meldete, bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften seien fast 650 Demonstranten getötet worden.
00:36Die Zahlen seien aber nur Schätzungen.
00:39Die in Oslo ansässige NGO Iran Human Rights sagte, einigen Schätzungen zufolge seien mehr als 6000 Menschen bei den Razzien der Regierung getötet worden.
00:49Eine unabhängige Überprüfung sei auch wegen der Internetsperre äußerst schwierig.
00:54Die Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens verurteilten die staatliche Gewalt und forderten die iranische Regierung auf, das Recht der Menschen auf Protest zu respektieren.
01:08Die Proteste begannen angesichts der wirtschaftlichen Probleme und dem Absturz der Landeswährung Rial in Teheran.
01:15Sie breiteten sich schnell auf andere Städte aus. Die Menschen forderten einen Regimewechsel.
01:21Inzwischen gelten die Demonstrationen als eine der größten Herausforderungen für die Theokratie des Landes seit der islamischen Revolution von 1979.
01:37Nach den jüngsten Übernahmedrohungen von US-Präsident Donald Trump zu Grönland hat Deutschland Bereitschaft signalisiert, in der Arktis mehr Verantwortung zu übernehmen.
01:47Deutschland betonte, die Sicherheit Grönlands sei eine gemeinsame Aufgabe der NATO.
02:08Die Verbündeten sollten sie zusammen stärken, statt sich gegenseitig zu schwächen.
02:13Schwedens Ministerpräsident Ulf Christensen kritisierte Trumps Äußerungen als drohende Rhetorik und sagte Dänemark die Unterstützung seines Landes zu.
02:21Trump verspottete unterdessen die Sicherheitskräfte Grönlands und wies Befürchtungen zurück,
02:26ein US-Vorgehen könnte 80 Jahre transatlantischer Sicherheitsbeziehungen zerstören.
02:30Die Staats- und Regierungschefs von sieben europäischen Ländern, darunter Frankreich und Deutschland,
02:56haben vergangene Woche in einem Brief betont, über die Zukunft des Gebiets dürfen ausschließlich Dänemark und Grönland entscheiden.
03:05Die Trump-Regierung hat den US-Notenbankchef Jerome Powell ins Visier genommen.
03:10Das US-Justizministerium hat seiner Aussage zufolge Vorladungen zugestellt und der Federal Reserve mit strafrechtlichen Schritten gedroht.
03:18Anlass ist Powells Aussage im Sommer zur Renovierung der Notenbankzentrale in Washington.
03:23Im Kern geht es dabei um ein rund 2,5 Milliarden Dollar teures Sanierungsprojekt an zwei Bürogebäuden,
03:30das Präsident Donald Trump als überzogen kritisiert hat.
03:33Powell sieht in der Strafandrohung jedoch vor allem eins, einen Versuch, die Unabhängigkeit der Notenbank zu untergraben.
03:38This new threat is not about my testimony last June or about the renovation of the Federal Reserve buildings.
03:46It is not about Congress' oversight role.
03:49The Fed, through testimony and other public disclosures,
03:52made every effort to keep Congress informed about the renovation project.
03:57Those are pretexts.
03:58Trump hat die Fed wiederholt dafür kritisiert, den Leitzins nicht so stark zu senken wie er es.
04:28Das fordert und zugleich Strafverfolgung gegen politische Gegner verlangt.
04:32Die Vorladungen dürften neue Zweifel an der Unabhängigkeit der US-Zentralbank schüren
04:36und damit auch das Vertrauen internationaler Investoren, etwa in US-Staatsanleihen, belasten.
04:41Nicht in den Iran eingreifen, das fordert der ehemalige französische Premierminister Dominique de Villepin
04:53in der Euronews-Morgensendung Europe Today.
04:56Er richtet seinen Appell in Richtung USA und Donald Trump.
05:00De Villepin rät zur Vorsicht, weil die Gefahr bestehe, die Lage noch weiter zu verschärfen.
05:05This is a movement of the Iranian population against the Mola's regime.
05:14And any foreign intervention will create a new situation and give the possibility to the regime
05:24to even increase the repressive movement and policy.
05:30Teheran steht nach wochenlangen landesweiten Protesten unter Druck.
05:38Seit einigen Tagen hat sich die Intensität der Demonstrationen erhöht.
05:42Das Regime hat eine vollständige Sperrung des Internets und der Kommunikationswege angeordnet.
05:47Nach Angaben von Menschenrechtsgruppen wurden seit Beginn der Proteste mehr als 500 Demonstranten getötet
05:57und Tausende verhaftet.
06:06Luftangriffe auf das Dorf Quahata im Südlibanon.
06:09Geflogen von der israelischen Luftwaffe.
06:11Das berichtet die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA.
06:15Zuvor hatte die israelische Armee die Bewohner aufgefordert, das Gebiet zu verlassen.
06:20Gleichzeitig kündigte sie an, vier Gebäude der Hisbollah anzugreifen.
06:24Nach Angaben libanesischer Behörden flogen israelische Kampfflugzeuge mehr als zehn Angriffe
06:28auf das betroffene Gebiet.
06:30Mehrere Gebäude wurden dabei schwer beschädigt oder zerstört.
06:33Eine Person kam demnach ums Leben.
06:36Die Angriffe kommen nur wenige Tage, nachdem das libanesische Militär erklärt hatte,
06:40die Hisbollah südlich des Litani-Flusses entwaffnet zu haben, als erste Phase eines landesweiten Plans.
06:46Israel bewertet diese Maßnahmen jedoch als unzureichend.
06:53EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Antonio Costa
06:59sind nach Amman gereist, um die Beziehungen zu Jordanien zu vertiefen.
07:03Das Land, das sie als Eckpfeiler der regionalen Stabilität betrachten,
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