Nachrichten des Tages | 3. Januar 2026 - Abendausgabe
Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 3. Januar 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.
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00:00Nach einer Serie groß angelegter US-Angriffe auf Venezuela hat US-Präsident Donald Trump erklärt,
00:08der venezolanische Präsident Nicola Maduro und dessen Ehefrau seien festgenommen und außer Landes gebracht worden.
00:14Die nächtliche Operation bestätigte Trump mehrere Stunden nach den Angriffen über soziale Medien.
00:20In den frühen Morgenstunden des Samstags waren in Venezuelas Hauptstadt Caracas mehrere Explosionen zu hören.
00:26Die Regierung von Nicola Maduro beschuldigte die Vereinigten Staaten, zivile und militärische Einrichtungen angegriffen zu haben.
00:56Trump hatte seit Monaten angedeutet, Angriffe auf Ziele auf venezolanischem Boden anordnen zu können.
01:02Das US-Militär führt seit September Operationen gegen mutmaßliche Drogenschmugglerboote in der Karibik und im östlichen Pazifik durch.
01:10Maduro bezeichnete die US-Militär-Operationen Anfang der Woche als einen kaum verhüllten Versuch,
01:15ihn aus dem Amt zu drängen und sich Zugang zu den Ölreserven des Landes zu verschaffen.
01:20Bei der Zerstörung eines fünfstöckigen Wohnhauses in der ukrainischen Stadt Kharkiv durch einen russischen Angriff
01:29sind am Freitag mindestens zwei Menschen getötet und zahlreiche verletzt worden.
01:34Wie die Behörden mitteilten, wurden nach dem Angriff die Leichen eines dreijährigen Jungen und einer Frau aus den Trümmern des zerstörten Wohnhauses geborgen.
01:41Bei dem Angriff wurden auch andere zivile Infrastrukturen, ein Einkaufszentrum und Autos zerstört, so die örtlichen Behörden.
02:01Das russische Verteidigungsministerium leugnete unterdessen den Angriff und machte in einem Telegram-Posting
02:06stattdessen eine durch ukrainische Munition verursachte Explosion vor Ort verantwortlich.
02:11Der Angriff verfolgte nur wenige Stunden, nachdem Russland in Saporizhia einen der massivsten Drohnenangriffe durchgeführt hatte,
02:18wie die örtlichen Behörden erklärten.
02:22US-Präsident Donald Trump hat erklärt, Washington sei bereit zu reagieren, sollte Teheran tödliche Gewalt gegen Demonstrierende anwenden.
02:30Hintergrund sind landesweite Proteste, die durch die Hyperinflation ausgelöst wurden und zuletzt eskalierten.
02:35Am Donnerstag kam es in mehreren iranischen Städten zu Zusammenstößen zwischen Demonstrierenden und Sicherheitskräften.
02:42Berichten zufolge wurden dabei mindestens sechs Menschen getötet.
02:46Auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social warnte Trump, die USA würden den Demonstrierenden beistehen,
02:51falls die iranische Regierung zu dem greife, was er als das typische Töten friedlicher Demonstranten bezeichnete.
02:57In Teheran traten am Sonntag zahlreiche Ladenbesitzer in den Streik.
03:02Sie protestierten gegen anhaltend hohe Preise und wirtschaftliche Stagnation.
03:06Zuletzt stiegen die Lebensmittelpreise um rund 72 Prozent, während die Inflation bei über 40 Prozent liegt.
03:17Ende Dezember hat im Iran eine neue Protestwelle begonnen, ausgelöst durch einen beispiellosen Verfall der Landeswährung,
03:23als die Wechselkurse historische Höchststände erreichten.
03:27Die starke Volatilität des Marktes veranlasste viele Unternehmen, ihre Transaktionen einzustellen,
03:33Geschäfte zu schließen und Verkäufe zu verschieben, was die ohnehin schon schwache Wirtschaft noch weiter beeinträchtigt.
03:39Die ersten Demonstrationen, die von Händlern und Kleinunternehmern angeführt wurden,
03:44breiteten sich schnell über die Hauptstadt Teheran hinaus aus.
03:47Innerhalb weniger Tage gab es Proteste in mehr als zehn Städten in mehreren Provinzen.
03:52Gleichzeitig verteidigte die Regierung ihren vorgeschlagenen Jahreshaushalt,
03:55ein Sparplan, der Lohnerhöhungen vorsieht, die weit unter der Inflationsrate von über 50 Prozent liegen.
04:03Am dritten Tag schlossen sich auch Studenten den Protesten an und die Demonstrationen wurden eindeutig politischer.
04:08Eine breite Masse brachte ihre Unzufriedenheit mit dem politischen System zum Ausdruck.
04:13Die Sicherheitskräfte reagierten mit Maßnahmen zur Kontrolle,
04:16einschließlich Tränengas und führten kurzfristige Verhaftungen durch.
04:19Die Regierungsvertreter räumten aber auch Verständnis für wirtschaftliche Härten ein und versuchten zu beschwichtigen.
04:26Einige staatstreue Medien führen die Unruhen auf ausländische Einmischung zurück.
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