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  • vor 18 Stunden
Die französische Modedesignerin Dyeena Diaw arbeitet mit einzigartigen Stoffen aus dem Senegal. Dadurch unterstützt ihr Modelabel dortige Handwerks-Kooperativen.

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Transkript
00:00Ihre Kreationen sorgen weltweit für Aufsehen und werden sogar vom Beyoncé getragen.
00:06Doch im multikulturellen Viertel La Goutte d'Or im Norden Paris fühlt sich Designerin Gina Dia zu Hause.
00:14Hier, wo viele Menschen mit afrikanischen Wurzeln leben, ist sie geboren.
00:18Und hier ist auch ihre Modeboutique eine bewusste Entscheidung.
00:24Man hat mir schon oft gesagt, Gina, das was du machst, ist doch ziemlich schick.
00:28Warum gehst du nicht in eines der eleganten Viertel von Paris?
00:32Aber mir ist es wirklich wichtig, hier zu bleiben und gerade bei der jungen Generation Interesse zu wecken und zu zeigen, was alles möglich ist.
00:40Kleider machte die französisch-senegalesische Designerin zunächst nur für ihre Freundinnen und sich selbst.
00:47Nach dem Besuch der Pariser Modeschule Paul Poiré und einer für sie inspirierenden Reise zu den Maasai nach Tansania, gründete sie ihre eigene Marke Pearl Bagabon.
00:58Und dort vor Ort fühlte ich mich sofort inspiriert und bekam Lust, Modekollektionen zu entwerfen, die auch die Geschichte der Völker und die Geschichten der Kulturen erzählen.
01:11Die gesamte DNA meiner Marke dreht sich darum.
01:17In ihren Kreationen treffen geometrische Schnitte auf ethnisch inspirierte Muster.
01:22Gina Dia macht Mode, die kulturell verwurzelt und trotzdem modern sein soll.
01:30Wir arbeiten hauptsächlich mit Stoff, der auf traditionelle Weise gewebt und in Burkina Faso unter anderem von der gehobenen Gesellschaftsschicht getragen wird.
01:40Ich will diesen Stoff neu interpretieren.
01:44Dieses Teil hier ist sehr strukturiert und betont die Taille. Es ist das Kernstück meiner Kollektion.
01:52Ihre Kundinnen und Kunden stammen sowohl aus dem Viertel, aber auch aus der ganzen Welt.
01:57Manchmal sind es Touristen, die von der Marke gehört haben und extra in die Boutique kommen.
02:03Diese Kleidung steht für den Esprit des Viertels hier, aber auch für Afrika und die Zukunft des afrikanischen Designs und afrikanischer Kultur in der Mode.
02:14Ich weiß, dass ich nicht vielen Leuten begegnen werde, die das gleiche Kleidungsstück tragen. Und das gefällt mir.
02:21Die handgewebten Stoffe werden von Handwerkskooperativen in Afrika hergestellt.
02:29Gina Dia reist mehrmals im Jahr nach Burkina Faso und in den Senegal.
02:35Ihr ist es wichtig, dass die Arbeitsbedingungen dort fair sind und die traditionellen Techniken bewahrt werden.
02:43Das sind nicht nur Stoffe. Es ist eine ganze Geschichte dahinter.
02:47Hinter jedem Stoff stecken Handwerker, Familien, Kinder, die dadurch besser leben können.
02:53Es ist ein Wirtschaftsmodell, das wir da gerade schaffen und das völlig unerwartet.
02:57Ich freue mich sehr darüber, was da gerade alles passiert.
03:01Die internationale Aufmerksamkeit kam allerdings ganz unerwartet.
03:05Im Dezember 2018 zeigte sich die US-amerikanische Sängerin Beyoncé auf einer Reise nach Südafrika in einem Hosenanzug von Pölver Gabon.
03:14Ein Moment, der die Marke weit über Paris hinaus bekannt gemacht hat.
03:22Wir bekamen so viele Veröffentlichungen in den verschiedenen Medien, auch in der Vogue.
03:27Am Tag nach Beyoncés Post in den sozialen Medien ist meine Internetseite schlichtweg zusammengebrochen.
03:33Wir haben nicht damit gerechnet und waren mit den Bestellungen total überfordert.
03:38Aber in einem Moment, in dem ich gezweifelt hatte, hat mir das wieder Selbstvertrauen gegeben.
03:42Egal ob Beyoncés oder Kundinnen aus dem Viertel, für die Designerin geht es immer um mehr als Mode.
03:50Ihr Ziel ist, kulturelle Identität sichtbar zu machen.
03:53Und dafür ist man ihr nicht nur in Afrika, sondern auch in ihrem Pariser Stadtteil dankbar.
04:02Als schwarze Frau ist sie ein Vorbild für mich.
04:05Sie gibt uns anderen, die auch ein Geschäft hier haben, viel Kraft und ermutigt uns.
04:09Im September 2025 hat Gina Dia zusätzlich zur Boutique einen großen Showroom in der Nähe von Paris eröffnet.
04:19Sie hofft, dass ihre ethnisch inspirierte, raffinierte Designermode nun noch mehr Menschen erreicht und träumt bereits von weiteren Projekten.
04:27Ich würde gerne überall auf der Welt Boutique haben und auch Verkaufsstellen in Afrika eröffnen.
04:35Egal ob im englisch- oder französischsprachigen Afrika.
04:39Eben dort, wo die Kundinnen für meine Kreationen empfänglich sind.
04:42Und nach Beyoncé wünscht sie sich schon eine nächste Prominente, die ihre Mode trägt, Michelle Obama.
04:51Durchaus möglich, dass auch dieser Traum in Erfüllung gibt.
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