- vor 2 Tagen
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KurzfilmeTranskript
00:00Help! I need somebody. Help! Not just anybody. Help! You know I need someone. Help! Help me if you can. I'm feeling down. And I do appreciate you being around. Won't you please, please help me, help me, help me?
00:30Oh Gott, ihr seid so süß. Ja, Glückwunsch zur Pflegeelternschaft. Der Ballon hätte besser gepasst, aber der war auch. Danke.
00:59Jetzt habt ihr zwei Babys zu Hause. Wahnsinn, wie schnell das jetzt geht.
01:05Ja, das Jugendamt hat alle gleich die Dauerpflegeelternschaft übertragen.
01:09Oh, ähm, meine Sachen hole ich dann heute Abend, ja? Ja, passt.
01:15Gut.
01:25Hast du dir Anzeige schon gepostet?
01:27Ach so, nee, ich...
01:30Ich dachte, du!
01:32Ich dachte, du?
01:33Okay, ähm, warte. Mitbewohnerin gesucht. Dann direkt ab dem nächsten Ersten?
01:40Am nächsten Jahr. Ich kann mir echt nicht leisten, mehr zu zahlen.
01:43Hm.
01:57Ennio Bartoli, 17. Kurze Bewusstlosigkeit erbrechen, jetzt Kopfschmerzen, starke Übelkeit.
02:01Sauerstoffsättigung?
02:0395 Prozent.
02:06Tief, tief durchatmen, ja? Wir kriegen das hin, alles easy.
02:08Und Sie sind?
02:09Der, der Vater.
02:10Ah. Ennio, hörst du mich? Ich bin Schwester Rieke, wir kümmern uns jetzt um dich. Die Eins ist frei.
02:15Hey.
02:21Ennio?
02:22Ich bin so müde.
02:23Ich bin Dr. Eckert. Sagst du mir mal deinen Geburtstag?
02:28Dezember.
02:29Ich versteh das nicht. Die ganze Nacht hat er gefeiert, war super drauf.
02:32Eher so ein paar auf einer Party?
02:33110 zu 60.
02:35Wir waren beim Release von Drone Dynasty 5. Ich bin Streamer nebenberuflich.
02:40Also ging das bis jetzt eben?
02:42Ja, klar. Das ist ein großes Ding für Gamer.
02:45Aber geht Ennio nicht mehr zur Schule?
02:47Doch.
02:48Oh, shit.
02:49Die muss ich noch anrufen.
02:51Hat der Sohn irgendwelche Vorerkrankungen oder Allergien?
02:55Äh...
02:56Sorry, nee, nee, sowas weiß ich nicht. Da muss ich seine Mutter anrufen.
02:59Könnte er Drogen zu sich genommen haben?
03:00Nee, auf keinen Fall. Nee, das hätte ich mitbekommen.
03:02Der hat vielleicht zwei, drei Bier getrunken, aber das war's auch, ja?
03:05Und plötzlich lag er da.
03:10Atemfrequenz ist erhöht, Blutgasanalyse und Standardlabor.
03:13Alles klar. Keine Ahnung, es geht ganz schnell.
03:20Frau Puhl?
03:21Entschuldigen Sie, ich möchte Ihnen gerne Frau Grünfelder vorstellen.
03:23Hallo, freut mich sehr. Guten Tag.
03:25Guten Tag.
03:26Frau Grünfelder studiert Psychologie und wird bei uns Daten sammeln für eine wissenschaftliche Arbeit.
03:30Wie schön.
03:31Ja.
03:32Frau Puhl kann Ihnen alles zeigen.
03:33Prima. Ja, ich finde es toll, dass Ihre Station dafür so offen ist.
03:36Ist ja auch ein interessantes Thema.
03:38Welches denn?
03:39Farben.
03:40Also meine These ist, dass die richtige Wandfarbe in den Innenräumen von Krankenhäusern nicht nur eine Auswirkung auf die Patienten hat und den Patienten hilft, ja, das ist ja schon längst wissenschaftlich bewiesen, aber was immer wieder unterschätzt wird, das macht ja auch was mit dem Personal.
03:58Ach.
03:59Ja, also Farbinseln im Alltag, die machen einfach zufriedener und je zufriedener das Personal, desto weniger Krankenstand.
04:06Und das haben Sie rausgefunden?
04:08Also, werden Sie dann bitte auch dem Pflegepersonal Bescheid sagen, damit wir Frau Grünfelder tatkräftig unterstützen können.
04:15Danke, sehr gerne.
04:16Gut, würden Sie mir dann zeigen, wo ich meine Sachen lassen kann?
04:19Ja, kommen Sie.
04:20Also, nochmal danke.
04:21Bis später.
04:22Bis später.
04:23Neue Mitarbeiterin?
04:26Nein, das ist eine Psychologiestudentin.
04:29Sie war vorher Floristin und hat ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachgemacht und studiert jetzt Psychologie.
04:34Interessanter Werdegang. Und was macht sie in der Karlsklinik?
04:37Sie beschäftigt sich mit der Wirkung von Wandfarben.
04:40Oh, also rot anregend, blau beruhigend, so in der Art, ja?
04:45Rot war definitiv anregend.
04:48Ja, dann ziehe ich das nächste Mal schwarz an.
04:52Schaut mir mal, ob das einen Unterschied macht.
05:01Kannst du dich daran erinnern, was genau passiert ist?
05:04Ich war so müde.
05:07Waren Sie dabei, als Ennio das Bewusstsein verloren hat?
05:10Äh, ne. Ich war nur kurz draußen an der Luft und, äh, als ich zurückkam, da lag er schon, ja, auf dem Boden.
05:16Total weggetreten zwischen den ganzen Shishas.
05:19Wie lange waren Sie in dem Raum?
05:22Weiß nicht, zwei, drei Stunden vielleicht.
05:25Carboxyhemoglobin bei 25,7. Das ist eine Kohlenmonoxidvergiftung.
05:32Was passiert jetzt?
05:33Ennio bekommt jetzt hundertprozentigen Sauerstoff über eine Atemmaske.
05:36Er muss so schnell wie möglich das Kohlenmonoxid aus seinem Körper verdrängen.
05:39Okay.
05:40So, diese Fragebögen hätte ich gerne heute Abend, spätestens morgen zurück, ja?
05:51Sie auch?
05:52Ich lege doch mal los. Wenn ich irgendetwas brauche, wende ich mich an Sie, Frau Pohl.
05:58Nennen Sie Ihre persönliche Wohlfühlfarbe.
06:02Ach, das ist einfach. Pink.
06:04Nee, aber schreibst du jetzt nicht dahin.
06:07Hä? Wieso?
06:08Ja, nicht, dass Sie am Ende auf die Idee kommen, das Schwesternzimmer pink zu streichen.
06:11Und dieses Flieder ist hier schon hart an der Grenze.
06:14Also, meine Wohlfühlfarbe bestimmt immer noch ich.
06:16Arbeiten Sie bitte konstruktiv an diesem Forschungsprojekt mit.
06:19Obwohl ich nicht wüsste, was an unserem Farbkonzept auszusetzen wäre.
06:22Man ist ja alles eine Farbfamilie.
06:24Blau, blau, blau.
06:26Blauer geht's wirklich nicht.
06:28Blau wirkt beruhigend und klar.
06:30Für das Büro der Pflegedienstleitung ein belebendes Steingrau.
06:35Das hab ich gehört.
06:37Vielen Dank, sehr nett.
06:39Äh, wird hier renoviert?
06:42Eigentlich nur geforscht.
06:44Entschuldigung, Frau Grünfelder, ist das mit Frau Pohl abgesprochen?
06:47Ja.
06:48Also, der Professor meinte, ich soll einfach mal machen.
06:50Ups.
06:51Ach so, okay.
06:52Ja, okay.
06:53Dann.
06:54Uh.
06:55Hier, die sind für euch.
06:59Ach so, ähm, kann es sein, dass deine Eltern ihre alte Affäre wieder aufwärmen?
07:07Was?
07:08Wie kommst du denn darauf?
07:09Na ja, deine Mutter hat mit Alexander über ihre Dessous gesprochen.
07:12Oh Gott.
07:13Echt?
07:14Echt?
07:15Oh nein.
07:16Oh nein.
07:17Oh nein.
07:18Oh nein.
07:19Oh nein.
07:20Oh nein.
07:21Oh nein.
07:22Oh, so was Blödes hier.
07:24Dankeschön.
07:25Oh, so ein Mist.
07:26Oh, danke.
07:27Oh.
07:28Oh.
07:29Oh.
07:30Ich hol den Professor.
07:31Das Knie hier.
07:32Oh, was ist das denn?
07:33Oh.
07:34Oh.
07:35Oh.
07:36Oh.
07:37Oh.
07:38Oh.
07:39Ah.
07:40Wie vermutet, Sie haben eine Kniescheibenfraktur.
07:44Nee.
07:45Och.
07:47Jetzt bekomme ich auch noch die Chefarztbehandlung.
07:50Ah.
07:51Ah.
07:52Ah.
07:53Ah.
07:54Au.
07:55Au.
07:56Aua.
07:57Längst wenig verschoben.
07:58Das heißt, wir kommen ohne Operation aus.
08:00Sie bekommen eine Schiene.
08:01Und sichheitshalber machen wir noch ein MRT.
08:03Da kann man sehen, ob Weichteile betroffen sind.
08:06Moment mal, aber Sie schreiben mich jetzt nicht krank.
08:09Schonen müssen Sie Ihr Knie schonen. Mindestens sechs Wochen.
08:12Nein, das geht nicht. Ich muss doch die Hausarbeit fertig schreiben.
08:15Also, gleich die Bürotätigkeiten ist nichts anzuwenden.
08:19Wir machen ein Blutbild und morgen das MRT.
08:22Dann nehmen wir Sie stationär auf.
08:26Vielen Dank. Mann, sowas Blödes.
08:33Au. Dein Carboxy-Hemoglobin-Wert sinkt langsam. Das ist schon mal ganz gut.
08:38Wir hoffen, dass er in den nächsten paar Stunden wieder im Normalbereich liegt.
08:41So, ich bräuchte jetzt noch einmal Blut fürs Labor, ja?
08:43Wie kann das eigentlich sein, dass man sich beim Shisha-Rauchen vergiftet?
08:47Gab es in dem Bereich eine Lüftung oder ein offenes Fenster?
08:50Äh, ne, glaub nicht. Das war nur so ein ganz kleiner Nebenraum von der Location.
08:53Und wenn der auch noch schlecht belüftet war, dann hat das Kohlenmonoxid sich über den ganzen Abend immer mehr angereichert.
08:58Shit. Woher soll man sowas wissen?
09:00Aber Enio muss schon eine ganze Weile dort gelegen haben, sonst wäre die Vergiftung nicht so schwer.
09:05Ja, vielleicht war ich auch länger draußen. Keine Ahnung. Ich meine, auf so einer Party schaut man ja nicht ständig auf die Uhr.
09:11Gut. Enio, du rufst dich jetzt bitte aus. Ich schau später wieder nach dir, ja?
09:14Wie lange muss Enio eigentlich hierbleiben?
09:22Auf jeden Fall über Nacht.
09:24Okay.
09:27Enio, ich, äh, ich geh mal kurz nach Hause und hol uns ein paar Sachen, ja?
09:32Und deiner Mutter sagen wir erstmal nichts. Die macht die sonst nur Sorgen, okay?
09:35Ja, meine Ex wohnt in der Eifel.
09:41Und Enio wohnt bei Ihnen?
09:42Ja, seit drei Monaten. In meiner WG ist es zimmerfrei geworden und da hab ich ihn gefragt und, äh, ist ein bisschen Vater-Sohn-Zeit nachholen.
09:49Ja, WG-Leben ist schon eine coole Sache.
09:51Ja, auf jeden Fall cooler zu einem Kaffee in der Eifel.
09:54Bis gleich.
09:56Tschüss zusammen.
09:57Tschüss.
09:57So, fertig.
10:14Hey, was wollt ihr denn hier? Kommt ihr mich besuchen?
10:18Äh, eine Mitarbeiterin von mir ist krank geworden. Ich muss jetzt selber fahren.
10:21Äh, wie? Warte, warte, warte. Du willst Luis und Lina hier lassen, ne?
10:24Mhm.
10:24Wir haben das gerade schon besprochen. Wenn du jetzt deine Pausen machst, mach ich meine erst später und dann geh ich mit euren Zweirackern in den Park.
10:31Das ist ja lieb, danke mir.
10:32Ach, äh, und wann füllen wir die Fragebögen aus?
10:35Äh, die Farbtante ist wohl irgendwie ausgenockt, meinte Lukas.
10:38Ah.
10:38Okay, dann würde ich dir jetzt die Kleine einfach schon mal geben.
10:40Mhm.
10:41Und ich bin dann, oh, meine Maus, in einer Stunde wieder da, okay? Maximal anderthalb.
10:48Okay.
10:49Tschüss.
10:49Tschüss.
10:51Oh, ein kleiner Mann.
10:52Hi, Lina.
10:54Aber eine Dauerlösung wird es nicht.
10:58Nee, klar, absolute Ausnahme.
11:00Ich meine, Annas Mama kommt ja auch bald wieder aus der Reha.
11:03Ja, aber Notfälle gibt's immer.
11:06Was ist denn euer Plan so langfristig?
11:08Na, ich hab meinen ganzen Jahresurlaub eingereicht.
11:11Also dann kann Anne weiter in ihrem Pflegedienst arbeiten und ich kümmere mich um die zwei Racker hier.
11:14Und nach dem Urlaub?
11:17Ja, da überlegen wir noch.
11:20Aber hey, ich meine, wir kriegen das hin.
11:22Oh, meine Herrschen.
11:24Na klar, kriegen wir das hin.
11:26Ja.
11:27Dann danke für die Info, Herr Brock.
11:32Mein Insolvenzverwalter?
11:33Mhm.
11:36Schlechte Nachrichten?
11:38Er meinte, dass die Mitte eh schon über mein Budget lag.
11:40Wenn wir jetzt Riekes Anteil zwischen uns aufteilen, dann werden die Kosten unverhältnismäßig.
11:45Okay, das heißt?
11:47Wenn wir bis zum nächsten Ersten keine neuen Mitbewohnern gefunden haben,
11:52dann muss ich mir was Günstigeres suchen.
11:55Nee, oder?
11:57Das ist doch unfair.
11:58Ja.
12:00Was gibst du bei Anstand, Schwester, aber?
12:01Die wollen, äh, Bistro.
12:08Die wollen den Bienenstich aus dem Sortiment nehmen.
12:14Na, das dürfen sie aber nicht zulassen.
12:18Ja.
12:24Und wenn du ihn fragst?
12:27Nein.
12:28Er hat doch angeboten, dir zu helfen.
12:30Das kommt nicht in Frage.
12:31Du kannst die Maske beim Sprechen ruhig abnehmen.
12:39Dein COHB-Wert liegt bei 8%, also fast wieder im grünen Bereich.
12:43Wann bist du das Ding hier los?
12:45Cool.
12:46Mühe da?
12:47Bisschen.
12:50Gefällt es dir deine Nachung?
12:52Mega.
12:54Vor allem, weil mein Dad und ich mal wieder richtig Zeit zusammen haben.
12:56Kann ich mir vorstellen.
12:58Als ich noch bei meiner Mom war, durfte ich manchmal am Wochenende herkommen.
13:01So ein Mann heißt, aber echt selten.
13:04Geht ihr denn öfter zu seinem Feiern?
13:06Also, Party ist jetzt nicht so oft.
13:08Ah, ihr zockt die Nächte durch, ne?
13:10Ja, aber Dads mitbewohner hat kennen ein paar richtig gute Bars in Aachen.
13:14Da reichen wir auch manchmal ab.
13:15Aber wie machst du das?
13:17Ich meine, du musst doch morgens auch früh raus in die Schule.
13:19Na, Frage der Übung.
13:21Am Anfang war es echt stressig, weil ich noch eine Menge Zeug aufholen musste in dem Schulwechsel.
13:25Aber mittlerweile ist alles easy.
13:26Hey, hi.
13:36Schau mal, was ich uns mitgebracht habe.
13:41Tada!
13:42Das ist nice.
13:43Ich dachte, wir würden hier noch eine Weile rumhängen.
13:45Na, dann viel Spaß.
13:46Ja, aber nicht übertreiben, okay?
13:47Okay.
13:50Ja.
13:51Wieso checkst du die Gewinnzahlen von der Glücksaktion?
14:11Nur so?
14:13Aha.
14:16Ich habe vor ein paar Wochen ein Dauerlos gekauft.
14:19Ein Dauerlos?
14:20Ja, für Betty, weil die gerade echt ein bisschen Glück gebrauchen könnte.
14:24Man kann bis zu zwei Millionen gewinnen.
14:26Ja, ich weiß, dass die Chance nicht so groß ist, aber deswegen sage ich es ihr auch erst, wenn sie gewonnen hat.
14:32Das ist ja sehr vernünftig von dir.
14:35Denk doch, was du willst mir.
14:36Aber als ich das losgekauft habe, da hat es hier gejuckt und im Ohr geklingelt.
14:40Das ist ein sehr, sehr gutes Zeichen.
14:42Ich würde da lieber meinen Arzt drauf schauen lassen.
14:47Hier.
14:50Hey.
14:56Du, das hat super geklappt.
14:58Mia ist ein richtiges Naturtalent im Babysitten.
15:00Echt toll, von ihr einfach so einzuspringen.
15:03Gut, dann gehe ich jetzt schnell noch einkaufen, damit das Essen auf dem Tisch steht, wenn du nach Hause guckst.
15:08Na, so nämlich, ja?
15:10Wie ist es eben gehört in einem ordentlichen Patchwork-Haushalt?
15:14Oder?
15:15Also, wie nennen wir das eigentlich, was wir hier?
15:18Äh, Alleinerziehend-Team oder Single-Mütter-WG?
15:22Oder Mams mit Benefits?
15:24Oh.
15:25Ja, ich finde es auf jeden Fall super.
15:26Wir müssen aber echt überlegen, wie es nach meinem Urlaub weitergeht.
15:33Ja, das habe ich mich auch schon gefragt.
15:34Nur das Pflegegeld von Louis ist ein bisschen wenig.
15:37Ja, ich muss arbeiten.
15:38Aber wenn ich flexiblere Arbeitszeiten hätte, dann können wir uns besser einteilen.
15:42Ja, und uns abwechselnd um die beiden kümmern.
15:44So ein Fifty-Fifty-Ding wäre irgendwie super.
15:47Ja, das wäre perfekt.
15:53Das Interview ist um 8.45 Uhr, ja?
15:57Und Sie müssten vielleicht so eine halbe, dreiviertel Stunde einrechnen.
16:02Ah, und noch eine Bitte.
16:05Wenn Sie vielleicht auch darauf achten, die Fragebögen haben auch eine Rückseite.
16:09Ja?
16:09Oh, okay.
16:11Dankeschön.
16:12Oh, ich bin für Elisabeth.
16:15Gut, dass ich Sie erwische.
16:16Hier, im Bereich persönliche Wahrnehmung.
16:18Ah, Sie müssen die Farbforscherin sein.
16:20Sehr interessant ist hier.
16:22Stella Grünfelder, freut mich.
16:24Dr. Julius Walden, freut mich.
16:26Dann sagt Ihnen doch bestimmt auch der Name William Gladstone etwas.
16:29Der, der davon ausgegangen ist, dass die alten Griechen farbenblind waren.
16:33Waren Sie natürlich nicht.
16:34Nein.
16:34Weil Sie keinen Namen für blau hatten, kommt die Farbe in altgriechischen Texten hier vor.
16:38Sprache schafft Realität.
16:39So sieht es aus.
16:40Total spannend, oder?
16:42Ja.
16:42Schwester Lisebeck.
16:43Also, folgende Frage.
16:44Jetzt reicht es.
16:45Hier, bei diesem Farbton, ja, da würde mich noch interessieren, wenn der ein bisschen gelblicher wäre,
16:49also ein warmes Pastellgrün, würde das auf Sie eher anregend oder beruhigend wirken?
16:54Was hat Frau Grünfelder mit der Umkleide zu tun?
17:08Mich hat sie gefühlt Stunden interviewt.
17:10In der Umkleide herrscht, in der Umkleide herrscht immer noch Chaos, die Pflegekräfte sind gestresst und das liegt nicht an fehlenden Farbinseln im Krankenhausalltag.
17:16Was hat Frau Grünfelder mit der Umkleide mit der Umkleide zu tun?
17:20Sie haben ihr erlaubt, da zu malern.
17:22Oh, nein, nein, also so konkret sind wir nicht geworden.
17:26Herr Professor von Arnstedt, das geht zu weit.
17:29Ich fürchte, Sie müssen sich noch gedulden, bis die Dame mit ihrer Feldstudie fertig ist.
17:33Meine Geduld ist am Ende.
17:35Frau Grünfelder ist die Schwester meiner Haushälterin. Sie verstehen sicher, dass ich es mir mit ihr nicht verscherzen würde.
17:45Ach so. Ja, gutes Personal ist Gold wert.
17:49Ja, und was machen wir jetzt?
17:51Ich bin überzeugt, Sie werden das Problem lösen.
18:01Roger, let's go.
18:03Komm, auf der rechten Seite. Komm, weiter.
18:04Ja, ja, ja, ja.
18:06Ja, let's go.
18:10Lass mal Pause machen, ich erstiere Kohldampf.
18:13Gehen wir runter zum Kiosk, oder?
18:14Ich brauche nichts, danke.
18:16Ah, jetzt komm. Mal ein bisschen Beine vertreten, raus an die frische Luft, ja.
18:20Das tut dir gut. Los geht's, komm.
18:31Alles okay?
18:33Ennio?
18:34Was ist denn los?
18:46Die C-HB-Werte sind gut. Damit kann der Schwäche einfach eigentlich nichts mehr zu tun haben.
18:50Was sagt das Blutfeld?
18:51CAP und Leukozyten erhöht.
18:54Das deutet auf eine Entzündung hin. Ging's dir schon vor der Party schlecht?
18:58Ja.
18:59Ja, ich war schon manchmal relativ schlapp.
19:01Fieber?
19:02Ja.
19:03Ich rausgegne immer relativ schnell weg.
19:04Machst du bitte einmal den Oberkörper ganz frei? Ich würde mir gerne dein Herz genauer ansehen.
19:08Warte, ich helfe dir.
19:09Warte, ich helfe mir den Arm hoch, bitte.
19:21Gab's bei der Vorsorgeuntersuchung schon Auffälligkeiten?
19:25Welche Vorsorge?
19:26Bei der A2 wird eigentlich auch immer eine Blutuntersuchung gemacht.
19:28Ja, da klingelt was. Ich glaub, die ist uns wohl durchgerutscht.
19:41Machst du bitte noch einen Termin beim Brandkühlen?
19:43Mach ich.
19:52Bohnen sieht aus.
19:54Was?
19:55Mitten im Nachmittagstief. Also Alexander, hier liegt wirklich einiges im Arm.
19:59Du hast deinen Laden definitiv nicht im Ketten.
20:01Seit wann bin ich denn hier für den Kaffeevorrat zuständig?
20:05Naja, das ist symptomatisch.
20:07Kakao?
20:08Nur mit Brezeln.
20:09Ich besorg dir beides.
20:11Na gut.
20:13Mama?
20:18Ja?
20:19Sag mal, könnte es vielleicht sein, dass du und...
20:24Was?
20:26Na, du und Alexander.
20:29Ist das so offensichtlich?
20:32Heißt das, ihr seid zusammen?
20:33Nein, so würde ich das jetzt nicht nennen.
20:35Also, ich fände es ja super, wenn ihr ein Paar werdet. Echt.
20:38Und ich will nur, dass du glücklich bist.
20:40Ja, danke. Aber es ist wirklich nichts Ernstes.
20:43Hm, schon klar.
20:50Oh, Himmel. Das geht so nicht. Diese Fragestellung ist doch komplett falsch.
20:54Ich muss das alles nochmal machen.
20:59Wäre ich doch Floristin geblieben. Das kann ich wenigstens.
21:02So, Frau Grünfelder, ich habe jetzt hier nochmal Ihr Farbkonzept einmal durch.
21:09Geht's dir nicht gut?
21:11Da war gerade so ein Stolperer.
21:14Haben Sie das öfter?
21:15Ja, in letzter Zeit schon.
21:17Das ist dann, als ob das Herz plötzlich so einen Schlag aussetzt.
21:20Ich gebe dem Professor Bescheid. Bleiben Sie ganz ruhig, ja?
21:23Ja, danke.
21:29Sehen Sie, sehen Sie diesen Anschlag?
21:31Ja.
21:32Wir nennen das eine supraventrikuläre Extrasystole.
21:34Was?
21:34Das ist ein zusätzlicher Impuls in den Vorhöfen.
21:38Aber ich kann Sie beruhigen.
21:39Diese Herzbeschwerden sind klinisch betrachtet völlig ungefährlich.
21:42Wirklich?
21:42Ja, sogar wenn Sie hundertmal am Tag passieren.
21:45Aber da diese Stolperer Sie ja offenkundig belasten, sollten Sie versuchen, Stress zu vermeiden.
21:56Und vielleicht Ihre Studie bald beenden.
21:59Wie soll das denn gehen?
22:03Vielleicht könnte ich noch...
22:10Sag mal, warum hast du eigentlich nicht gesagt, dass es dir nicht so gut geht?
22:13So schlimm war es jetzt auch wieder nicht.
22:16Und wenn, dann habe ich halt eine Ibo genommen.
22:17Naja, jetzt bist du erstmal durchgecheckt und dann, wenn du wieder fit bist, dann gehen wir beide mal wieder ruchen zu können, okay?
22:24Benjo?
22:28Ganz ruhig warten Sie her. Ich hole Dr. Eckart.
22:31Benjo, was ist denn?
22:38Könnten Sie die bitte anlegen?
22:41Leider keine guten Nachrichten.
22:43Dein Tuberkulose-Schnelltest ist positiv.
22:46Was bedeutet das?
22:48Tuberkulose ist ein schwerer Infekt der Lunge. Darum ging es dir schon länger nicht gut.
22:52Dass du Blut hustest, deutet darauf hin, dass die Infektionsherde zu den Bronchien hin offen sind.
22:56Also die Tuberkulose ist wahrscheinlich schon im fortgeschrittenen Stadium.
22:59Das klingt nicht gut.
23:01Aber das Positive ist, eine Tuberkulose wird bakteriell übertragen.
23:04Also die Wahrscheinlichkeit, dass wir es mit Antibiotika in den Griff bekommen, ist groß.
23:07Und damit fangen wir auch sofort an.
23:09Ja.
23:10Wir müssen dich dann noch isolieren.
23:12Also das heißt, du wirst in ein spezielles Zimmer verlegt, wo niemand ohne Schutzkleidung rein darf.
23:17Wo habe ich mich dann noch mit angesteckt?
23:19Das ist schwer zu sagen. Das kann schon zwei Jahre her sein.
23:22Sie müssten wir später bitte auch noch testen.
23:24Das Gesundheitsamt haben wir schon informiert.
23:26Die verfolgen alle weiteren Kontakte.
23:27Also in der Schule und so.
23:30Haben Sie kurz einen Moment?
23:30Herr Dr. Eckert, wenn ich Enio früher zu dieser J2 geschickt hätte, wäre die Krankheit da schon entdeckt worden?
23:46Wenn es beim Hausarzt Auffälligkeiten gegeben hätte, dann hätte man früher eingreifen können.
23:51Aber das lässt sich im Nachhinein schwer sagen.
24:00Wirklich sehr lustig, der Herr Professor. Einfach mal den Stresslevel senkend.
24:04Klar, ist nicht so leicht. Aber vielleicht schauen Sie erst mal, was Sie besonders belastet.
24:08Ihre Hausarbeit zum Beispiel.
24:09Soll ich die jetzt hinschmeißen oder was?
24:11Nein, aber Sie haben doch gesagt, dass sie so gut wie fertig ist.
24:13Aber wenn ich falsch formuliert habe.
24:15Also, alleine das mit diesem Pastellgrün.
24:1749% finden das beruhigend und 51% finden das anregend.
24:21Was, wenn ich jetzt aber Lindgrün geschrieben hätte?
24:24Sie machen sich viel zu viel Druck.
24:25Ja, das ist meine erste große Hausarbeit. Die muss einfach perfekt werden.
24:28Sonst hätte ich auch weiter meine Blumensträuße binden können.
24:32Und genau das wird der Seminarleiter mir sagen.
24:35Ach, danke, das ist lieb, danke.
24:36Dann wäre das aber ein ziemliches Arschloch.
24:39Oder ein Realist.
24:41Oh Gott, bei diesem Seminar damals, beim ersten Tag.
24:46Qualitativ, quantitativ. Ich habe nur Bahnhof verstanden.
24:49Ich finde es toll, dass Sie sich das getraut haben mit dem Studium.
24:52Ich habe manchmal das Gefühl, es ist eine totale Schnapsidee.
24:55Soll ich Sie zurück aufs Zimmer bringen?
24:56Schwester Jennifer, Schwester Jennifer, warten Sie mal kurz.
25:01Hier, die Fragebögen, die ich Ihnen gegeben habe, die haben ja auch eine Rückseite.
25:04Ob Sie wohl so lieb wären, die auch noch auszufüllen?
25:07Lukas, bitte sorgen Sie dafür, dass wir diese Frau so schnell wie möglich wieder loswerden.
25:10Nur der Professor darf nichts merken.
25:11Ihren weh?
25:13Auf Sie ist Verlass, Lukas.
25:16Ah, Schöpfer Nette, Sie waren ja sehr hängen geblieben bei den Rottönen.
25:19Okay, ja. Danke fürs Bescheid, Sabrina. Tschüss.
25:24Ist was passiert?
25:27Der Junge mit der CO-Vergiftung wurde gerade positiv auf Tuberkulose getestet.
25:31Ach, du Scheiße.
25:33Nicht, dass du in Quarantäne musst?
25:34Das wäre echt eine Katastrophe.
25:36Ich meine, vor allem für Luis.
25:38Also, wenn er dich nicht gerade angehustet hat, die kumulative Expositionsdauer bei TB ist, glaube ich, acht Stunden Raumkontakt.
25:44Okay.
25:46Ja, nee, so lange war ich definitiv nicht in seinem Zimmer.
25:49Dann bist du Safety-Kinder auch.
25:50Okay, das ist der Sinn.
26:14So.
26:16Lukas, wo bringen Sie mich denn hin?
26:18Ah.
26:20Jetzt dürfen Sie Ihre Augen öffnen.
26:31Haben Sie jetzt etwa Ihren Feierabend damit verbracht, für mich hier die Wände zu pinseln?
26:35Ja, zumindest eine.
26:39Danke.
26:40Das ist wirklich lieb.
26:41Und?
26:43Wie fühlt es sich an?
26:44Das Grün.
26:45Gut.
26:51Zufriedenes Gefühl.
26:56Auf jeden Fall beruhigend.
26:57Das finde ich auch.
27:00Ja?
27:00Ja.
27:02Eindeutig beruhigend.
27:03Ja?
27:03Mhm.
27:04Damit hätten wir ja die Frage auch geklärt.
27:07Und Sie können Ihre Hausarbeit abgeben?
27:10Nein.
27:11Nein, nein, nein, nein, nein, nein.
27:12Das ist ja jetzt keine gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis.
27:16Ich weiß.
27:17Aber ich glaube, das ist auch gar nicht so wichtig.
27:22Vielleicht ist Ihre Arbeit noch nicht zu 100 Prozent perfekt.
27:25Aber sie ist bestimmt gut genug.
27:27Wenn nicht sogar sehr gut.
27:31Schauen Sie mal, was Sie alle schon erreicht haben.
27:32Sie können stolz auf sich sein.
27:36Hm?
27:38Seien Sie bitte auch so mutig und schicken Ihre Arbeit ab.
27:43Wir würden morgen früh gerne eine bronchialviolere Lavage machen.
27:47Das ist ein Verfahren zur Probenbestimmung aus dem tiefen unteren Atemweg.
27:50Damit können wir den genauen Erreger der Typerkulose bestimmen.
27:53Eine OP?
27:54Nein, es ist ein Eingriff.
27:55Wir werden eine Kochsalzlösung in die Lunge geben und dann das Sekret mit einem Schlauch,
27:59einem Bronchioskop, absaugen.
28:01Alles unter Narkose natürlich.
28:0239,8.
28:04Ich habe auch schon mit deinem Vater darüber gesprochen.
28:07Dann darf ich ihn sehen.
28:09Der Typerkulose-Test ist zum Glück negativ ausgefallen.
28:12Aber wir warten auf das Ergebnis des PCR-Tests, ab der ist genauer.
28:15Und so lange muss sich dein Vater zur Sicherheit zu Hause isolieren.
28:20Was, wenn ich ihn doch angesteckt habe?
28:23Darum kümmern wir uns.
28:25Mach dir keine Sorgen.
28:27Du musst jetzt zuallererst auf dich schauen.
28:32Guten Morgen.
28:39Morgen.
28:42Aber findest du Rosa jetzt anregender?
28:45Oder findest du es eher anregender?
28:49Hey, Rieke.
28:50Hallo.
28:51Hey.
28:52Morgen, oder?
28:54Morgen.
28:55Morgen, Rieke.
29:10Morgen.
29:12Guten Morgen.
29:29Morgen.
29:34In der Lungenabteilung warten Sie schon.
29:35Du kommst also gleich dran, dann hast du es ganz schnell hinter dir.
29:37Hey, du musst dir keine Sorgen machen.
29:45Alle hier passen gut auf dich auf.
29:47Versprochen.
29:54Ihr MRT ist unauffällig.
29:56Ach, gut.
29:57Und für die Nachuntersuchung machen Sie doch bitte einen Termin bei Ihrem Orthopäden.
30:00Okay.
30:01Das ist die Überweisung.
30:04Da ist noch das Rezept für die Physio mit drin.
30:06Super.
30:07Ja, Herr Professor Lukas, vielen Dank nochmal.
30:11Sie haben mir wirklich sehr geholfen.
30:12Und zwar nicht nur mit dem Knie.
30:15Frau Puhl, sagen Sie doch bitte der kompletten Belegschaft nochmal meinen herzlichsten Dank.
30:20Richtig gerne aus und Ihnen gute Beißrung.
30:21Ja, danke schön.
30:23Ach, hey, vielleicht komm ich ja nochmal wieder.
30:26Also nicht als Patientin, nee, sondern für die Bachelorarbeit.
30:29Das wär doch toll.
30:30Nein.
30:31Da können wir natürlich nicht Nein sagen.
30:34Aha, schön.
30:35Ja, der Aufzug will wohl, dass ich noch ein bisschen hierbleibe.
30:50Ach, da darfst du es bitte sagen.
30:51Danke nochmal, ich seh mich runter.
31:01Danke nochmal, ich seh mich runter.
31:01Was war das denn?
31:16Du hast 3.000 Euro gewonnen?
31:19Also ich, ich, ich hab einen dauerlos gekauft für dich auf deinen Namen.
31:22Hier.
31:23Damit kannst du die Miete zahlen und in der WG bleiben.
31:25Glück für Ava Edemir.
31:27Ich glaub's nicht.
31:27Oh Mann, Ava, das ist, das ist so lieb von dir.
31:35Danke.
31:38Aber?
31:40Na, ich darf das Geld nicht behalten.
31:42Also, wenn ich etwas gewinne, dann, dann wird das sofort eingezogen.
31:46Was?
31:47Aber dein Insolvenzverwalter, der muss das ja nicht erfahren.
31:50Also, wir können das Geld ja bar abholen.
31:53Ich glaub dann...
31:54Nee, das, das kann ich nicht machen.
31:59Hätte ich das los doch nur auf meinen Namen gekauft.
32:01Äh, Julius?
32:13Ähm, hast du einen kurzen Moment für mich?
32:16Was gibt's?
32:17Ähm, ich...
32:18Ich bräuchte deine Hilfe.
32:22Ich höre.
32:23Ähm, Ava und ich, wir suchen ja gerade eine neue Mitbewohnerin, also für Rieke.
32:27Und, ähm, ja, ich...
32:30Wir wissen natürlich jetzt nicht, wie schnell wir ein Neues finden.
32:35Ich kann gerade nicht mehr Miete zahlen.
32:40Kein Problem.
32:47Was?
32:48Das ist kein Problem.
32:51Wir setzen Riekes Miedrittel einfach für ein paar Monate aus.
32:54Ich zahlte das natürlich zurück.
32:56Also, wenn ich aus der Insolvenz raus bin.
32:58Also, das dauert natürlich noch.
32:59Aber wir machen eine ganz korrekte schriftliche Vereinbarung.
33:01Traum ja nicht.
33:02Das große aufzurechnen wäre doch albern.
33:04Das findest du albern?
33:06Ja.
33:07Das klang bei unserer Scheidung aber noch ganz anders.
33:24Du hast Besuch.
33:26Hey.
33:28Wurde PCR-Test negativ?
33:30Definitiv negativ.
33:31Der Eingriff ist auch gut verlaufen.
33:33Sobald das Labor die Probe ausgewertet hat, kriegst du Antibiotika, die genau auf den Erreger abgestimmt sind.
33:38Und dann geht's dir auch schon wieder besser.
33:40Wir werden dich mit insgesamt vier Medikamenten behandeln.
33:43Drei Wochen stationär, danach weiter ambulant.
33:45Insgesamt neun Monate.
33:47Monate? So lange?
33:49Tuberkulose ist leider eine ziemlich hartnäckige Sache.
33:52Schwester Rieke wird nachher den Therapieplan mit Ihnen durchgehen.
33:55Alles Gute.
33:56Danke.
33:57Danke.
33:57Danke.
34:11Scheiße.
34:33Tut mir leid.
34:36Aber dafür musst du dich doch nicht entschuldigen.
34:41Dass ich dir nicht gesagt habe, wie es mir geht.
34:45Das war dumm.
34:49Wir haben so viel Spaß.
34:51Ich wollte das nicht kaputt machen.
34:55Weil du dachtest,
34:57dass ich dann keinen Bock mehr auf unsere WG habe.
35:01Weil ich mich dann um dich kümmern muss und nicht mal ihn so richtig kümmern.
35:11Was machen wir jetzt?
35:23Ich weiß, wir wollten Mama da rausholten.
35:25Aber ich würde es jetzt doch gerne anrufen.
35:33Ja, klar, mach das.
35:35Hey.
35:37Hallo.
35:39Gut, dass ihr da seid.
35:41Ich muss euch was sagen.
35:43Ich habe morgen meinen letzten Tag.
35:45Wie bitte?
35:47Niemals.
35:49Was?
35:51Ich habe gerade gekündigt.
35:53Du meinst jetzt ernst?
35:55Hm.
35:57Ich steige in Landespflegedienst ein.
35:59Ey, wir haben echt ewig überlegt und wir sind alle Möglichkeiten durchgegangen.
36:03Aber ich...
36:05So können wir beide kürzer treten und uns um die Kirche kümmern.
36:07Ich habe morgen meinen letzten Tag.
36:09Wie bitte?
36:11Niemals.
36:13Was?
36:15Ich habe gerade gekündigt.
36:17Du meinst jetzt ernst?
36:19Hm.
36:21Ich steige in Landespflegedienst ein.
36:25Ey, wir haben echt ewig überlegt und wir sind alle Möglichkeiten durchgegangen.
36:29Ich...
36:30So können wir beide kürzer treten und uns um die Kinder kümmern.
36:34Macht Sinn.
36:39Es tut mir echt voll leid, euch hier hängen zu lassen.
36:46Ja, aber ich liebe diesen kleinen Kerl. Ich möchte für ihn da sein.
36:52Oh.
36:56Ich verstehe das.
36:58Und ich freue mich für dich.
36:59Danke.
37:03Oh Gott.
37:05Lass uns fehlen.
37:06Ihr mir auch.
37:07Aber du kommst uns ganz oft besuchen, ja?
37:09Mit dem kleinen Wutz.
37:11Mhm.
37:12Ja, und du schickst uns ganz viele Fotos.
37:13Mhm.
37:14Versprochen.
37:15Hm.
37:24Na klar. Sag ich mal schön.
37:25Okay.
37:28Okay.
37:29Dann was später.
37:31Ciao.
37:32Ciao.
37:44Mama setzt sich gleich ins Auto.
37:45Dad?
37:46Ich glaube es ist besser, wenn ich wieder zurück nach Hause ziehe.
38:00Zu Mama.
38:01Ja.
38:02Ja.
38:03Ja klar. Ich meine, du brauchst jetzt jemanden, der besser auf dich aufpasst.
38:16Und ich dachte immer, dass ich ein guter Vater sein kann.
38:28Deine Mutter hat wohl recht. Da habe ich mich wohl überschätzt.
38:33Nein. Quatsch.
38:34Nein. Quatsch.
38:50Die Zeit bei dir war echt mega.
38:52Ja.
38:57Hey, ich komme dich jeden Tag besuchen, okay?
39:00Und in den Ferien, da sehen wir uns auch.
39:03Okay.
39:06Ich werde dich vermissen, Mann.
39:09Ich dich auch.
39:10Hey.
39:28Oh Mann, das ist ja eine schöne Überraschung.
39:29Ja.
39:31Oh, hallo kleiner Mann.
39:32Louis hat dich schon vermisst.
39:35Oh.
39:37Ich liebe deine kleine Mütze.
39:40Die steht dir so gut.
39:42Wie haben die Kollegen reagiert?
39:45Na ja, den Kopf haben sie mir nicht abgerissen.
39:47Sie freuen sich für uns.
39:49Ist schön.
39:50Mir ist übrigens der perfekte Name für unser zweier Single-Morben-WG-Dinglingstar eingefallen.
39:54Ja? Sag.
39:56Okay, warte.
39:58Frederike Köhler, möchtest du mit uns dreien?
40:00Eine Familie werden?
40:04Oh Gott.
40:05Ja, ich will.
40:08Herzlichen Glückwunsch.
40:09Danke.
40:10Danke, sag ich.
40:12Familie Köhler, ja, danke.
40:15Ich glaube, das wird richtig, richtig gut.
40:17Das glaube ich auch.
40:19Vielleicht kann ich den Kleinen irgendwann auch adoptieren.
40:22Das wäre schön.
40:23Ja.
40:24Dann bin ich auch ganz offiziell deine Mama.
40:27Oh, ja.
40:30Wolfgang.
40:31Oh, ja, danke.
40:32Damit du kannst.
40:34pajamas zusammen going.
40:35Da, sind wir wieder aus?
40:36Was ist das?
40:37Oh, ja.
40:38Das ist das Prämie.
40:39Das ist das Prämie.
40:40Das ist das Prämie.
40:41Nein, das ist das Prämie.
40:43Das ist das Prämie.
40:44Das ist das Prämie.
40:46Das ist das Prämie.
40:47Ja, das ist und das Prämie.
40:49Das ist das Prämie.
40:50Oder ist das Prämie,
40:51also ist das Prämie.
40:53Das ist das Prämie.
40:54Ich habe dich überrascht.
40:55Untertitelung des ZDF, 2020
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