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  • 4 weeks ago
Transcript
00:00We wanted to tell you that we both would like to see this contract as massive
00:04in our Privatsphäre.
00:06Such an opportunity should be always juristically clear.
00:14A book of the Lüneburg-Stadt-Geschichte.
00:16Is there something about Hacksie?
00:18Yeah, or about the family of Leonard.
00:20But the idea could pass.
00:22That old pass when he is Leonard.
00:24Flickenschild.
00:26Deckung immer oben halten.
00:28Und wenn ich die Deckung fallen sehe?
00:30Sagen wir da drüben?
00:31Das sind doch Julius und Richard, oder nicht?
00:33Du könntest merken, dass er mehr will und dagegen steuern.
00:36Stimmt das, was Franka sagt?
00:38Dass du dich ihm nicht verliebt hast.
00:40Du weißt, das ist keine Option für mich.
00:42Wenn es so ist, dann sollten wir das Ganze besser wählen.
00:58Das ist doch Quatsch.
01:14Was soll das?
01:15Warum mischst du dich da ein?
01:16Ich glaub, du gehst jetzt besser.
01:18Nein, nein.
01:19Ich geh besser.
01:20Nein.
01:21Offenbar habt ihr beide noch was zu klären.
01:23Das geht mich nichts an.
01:24Ja.
01:25Vielen Dank.
01:26Julius.
01:27Willst du mich so ausboten?
01:28Ist das dein Ernst?
01:29Was hast du ihm denn gesagt?
01:30Du bist mir so wichtig, Julius.
01:31Ich...
01:32Ja.
01:33Ja, ja.
01:34Genau das hab ich grad gemerkt.
01:36Ich würde nie etwas tun, was dich verletzt.
01:37Und ich will auch nicht sehen, dass...
01:38dass dich jemand anderes so verletzt.
01:39Du glaubst, er würde das tun?
01:40Ja.
01:41Ach, du hast doch keine Ahnung.
01:42Julius, ich würde mich freuen für dich, wenn du verliebt bist.
01:43Ja.
01:44Ja, ja.
01:45Ich würde mich freuen für dich, wenn du verliebt bist.
01:46Ja.
01:47Ja.
01:48Ja.
01:49Ja.
01:50Ja.
01:51Ja.
01:52Ja.
01:53Ja.
01:54Ja.
01:55Ja.
01:56Ja.
01:57Ja.
01:58Ja.
01:59Ja.
02:00Ja.
02:01Ja.
02:02Ja.
02:03Ja.
02:04Ja.
02:05Ja.
02:06Aber Richard wird deine Gefühle nicht erwidern.
02:09Dazu ist er gar nicht in der Lage.
02:10Niemals.
02:11Lediglich hab ich ihn gebeten, nicht mit dir zu spielen.
02:14Es geht dich jetzt nicht dran.
02:16Ist das klar?
02:18Okay?
02:19Halt dich da einfach raus!
02:25Womment, du hast deine ganze Familienchronik digitalisiert?
02:28Ja.
02:29War ein bisschen Arbeiter.
02:30Hat aber auch Spaß gemacht.
02:31Wow.
02:32Also, Leonard, ne?
02:34Yes, this Leonard is not only in the book of Frau Böttcher, which she gave Britta Berger, but also here, and this is in 1632.
02:47But that would pass, I mean, that's exactly the time in which Katharina lived.
02:51Can it really be, that me Leonard to Katharina?
02:55Also, this Leonard, you can see a lot of things on the Kerngots.
03:03Wie, er wurde von der Familie verstoß?
03:05Ja, 1649.
03:07Warum?
03:08Also, darüber steht hier nichts. Aber soviel ich da rauslesen kann, muss ich schon ziemlich dramatisch gewesen sein, was er angestellt haben soll.
03:18Ich möchte ganz schnell mal Britta schreiben, was wir rausgefunden haben.
03:23Was mich irritiert, ist dieses Siegel hier. Ich meine, das passt überhaupt nicht.
03:29Also, das Wappen der Fleckenschild, das gibt es seit dem 17. Jahrhundert und dieses Siegel, das passt einfach nicht zu dem Wappen.
03:36Also, dann wäre der nächste logische Schritt, herauszufinden, was das hier für ein Siegel ist.
03:41Ja.
03:42Okay, aber nicht mehr heute. Ich muss jetzt gleich mein Bistro eröffnen.
03:48Also, Gunther, vielen Dank.
03:51Ja.
03:52Wir haben geschehen.
03:55Hey, scheint es, als ob wir den selben Weg haben.
03:58Da können wir ein kleines Stückchen zusammen gehen.
04:01Ich denke, das ist keine gute Idee.
04:03Das sehe ich anders.
04:05Also, das vorhin mit Franka, das war echt unangenehm.
04:09Ja, das war's.
04:13Und hat sie recht mit dem, was sie da sagt?
04:15Du kennst Franka, wenn der Tag lang ist, dann redet sie viel und wenn der Tag kurz ist, dann redet sie schneller.
04:19Hm, also ja.
04:21Was?
04:22Würdest du sonst so kompliziert sie umschweifen?
04:24Und was ist so schlimm daran, wenn ein paar Gefühle mit im Spiel sind?
04:29Du kennst meine Maximia.
04:31Es wird anstrengend, es wird kompliziert.
04:33Übertreib nicht.
04:34Ich hab dich nicht gebeten, mich zu heiraten.
04:36Nur wenn du mehr willst.
04:38Was ich will, ist, dass es zwischen uns so weiterläuft wie bisher.
04:43Nicht mehr.
04:45Aber auch nicht weniger.
04:48Sicher?
04:49Ja.
04:50Absolut.
04:53Also, können wir uns später noch sehen.
04:59Okay.
05:00Na, Herminchen?
05:13Vermisst du Elias und Bella?
05:17Na ja, dafür kommt morgen Daniel nach Hause.
05:20Er wird es nicht fassen können, wenn er von dem Baby erfährt.
05:25Romana?
05:27Oh, hi.
05:28Haben Sie was vergessen?
05:30Ähm, ja.
05:31Also nein, ich...
05:33Ich muss nur die ganze Zeit an Freunden denken.
05:36Mir sind da ihrer Mutter gegenüber die Sicherung durchgebrannt.
05:40Es ist absolut kein Problem.
05:41Es...
05:43Es...
05:45Ich hoffe, sie hat's jetzt kapiert.
05:47Ja, es war einfach nur...
05:49Als ich den Vertrag gelesen habe, da...
05:52Es hat sich einfach so angefühlt, als würde ich das Kind verkaufen.
05:56Es tut mir leid.
05:58Ich hab natürlich trotzdem wissen müssen, dass der Vertrag nicht von Ihnen ist.
06:02Na...
06:04Ich kann Sie verstehen, der Vertrag war schon enorm herablassend.
06:07Und das nicht nur in der Formulierung.
06:09Wieso macht sie sowas?
06:11Weil sie's kann.
06:13Also, denkt sie.
06:15Es ist echt schwer gewesen sein, mit so einer Mutter groß zu werden.
06:18Entschuldigung.
06:20Das steht mir absolut nicht zu.
06:22Das meinte ich nicht so.
06:24Doch, doch, das haben Sie genauso gemeint.
06:25Und Sie haben vollkommen recht.
06:27Sobald mein Mann wieder da ist,
06:30dann finden wir...
06:32eine gute Regelung.
06:34Ja, ich weiß nicht.
06:36Sie...
06:37brauchen schon Sicherheit.
06:38Auch finanziell.
06:40Und...
06:41Wir sollten das...
06:43schon auch schriftlich machen.
06:45Aber wir finden dann eine Regelung, mit der Sie sich auch wohlfühlen.
06:49Das ist echt nett.
06:50Aber ich würde das gerne alleine schaffen.
06:52Aus eigener Kraft, ohne finanzielle Unterstützung.
06:56Ja, also wenn ich an Ihrer Stelle wäre, dann...
06:59hätte ich wahrscheinlich den gleichen Anspruch.
07:01Aber wenn Sie Hilfe brauchen...
07:02Dann sind Sie die erste Person, an die ich mich wende.
07:06Es hat sich doch schon mal total gut angefühlt,
07:08diesen Vertrag vor den Augen meiner Mutter zu zerreißen.
07:11Ja, haben Sie Ihr Gesicht gesehen?
07:13Ja, unbezahlbar.
07:19Gemeinsam schaffen wir das schon.
07:24Danke.
07:25Ciao.
07:26Ciao.
07:36Hallo Daniel.
07:39Ach cool, dann bist du schon eingecheckt.
07:42Ich kann es kaum erwarten, bis du endlich wieder hier bist.
07:45Dauert schon noch ein paar Minuten von L.A. bis Lüneburg.
07:47Hast du inzwischen was von Frau Böttcher gehört? Hat sie den Abbruch machen lassen?
07:55Ähm, ich äh...
07:58Du...
07:59Keine Ahnung.
08:00Ich...
08:01Ich glaube, da hat sich irgendwas verschoben.
08:03Aber ich muss noch mal nachfragen.
08:05Ich soll dir auf jeden Fall von Pelle und Charlie ausrichten,
08:08dass sie dich ganz, ganz doll vermissen und...
08:10und ich dich auch.
08:12Geht mir genauso.
08:13Hm.
08:14Du klingst irgendwie müde.
08:16Ah, ich hab die letzten zwölf Stunden Muts gezeichnet.
08:18Für Richards gigantischen Turm am Elbufer.
08:21Aha.
08:22Wofür?
08:23Also...
08:24Ist das ein neues Projekt, oder was?
08:25Keine Ahnung, was Richard da geritten hat.
08:26Eine Zeichnung von Charlie hat ihn draufgebracht.
08:29Hat er dir nicht von seiner Idee erzählt?
08:30Nee, hat er nicht.
08:32Bisher.
08:34Ich war nur froh, dass er mich ablenken konnte,
08:35nachdem der Tech Campus und Sosa gefallen ist.
08:38Ganz egal, was draus wird.
08:40Du, ich muss Schluss machen.
08:41Die fangen hier gleich mit dem Boarding an.
08:44Ähm, ja.
08:45Ich freu mich auf dich.
08:48Und ich mich erst.
08:50Dann...
08:51Schlaf gut und...
08:53flieg vorsichtig, ja?
08:56Schlaf gut und schlaf gut und schlaf gut.
09:20Du, das wird jetzt von Monat zu Monat schlimmer.
09:22And then wait until that weight comes from the weight.
09:26Yeah, Valerie.
09:27Valerie, Valerie is good.
09:29You don't want to spoil it.
09:31Oh.
09:32Wenigstens will I have some family members,
09:36who will be around me.
09:38Say, who?
09:39Haha.
09:40Haha.
09:45You, so in 2-3 months I would be ready for you.
09:49But now?
09:50Yes.
09:51Na gut.
09:52Nun versuchen wir es nicht.
09:55Ach, Mist.
09:56Was denn?
09:57Das hatte ich total vergessen.
10:02Eine Mahnung von Elektro Walbrich.
10:04Die mussten mir den Drehstromanschlusskappen umlassen.
10:07Keine Ahnung, wie ich das bezahlen soll.
10:09100.000 Euro?
10:11Und du sagst, du weißt nicht, wie du eine Mahnung bezahlen sollst?
10:14Ja, den kannst du direkt in den Müll schmaßen.
10:16Das ist ein Vertrag.
10:17Warum ist der zerrissen?
10:18Weil der total bescheuert ist.
10:21Die haben dir Geld geboten, damit du das Kind austrägst.
10:24Jess, warum hast du diesen Vertrag zerrissen?
10:27Weil der Vertrag widerspricht allem, woran ich glaube.
10:29Ich kann den nicht unterschreiben.
10:30Und du kannst dir Idealismus gerade leisten?
10:32Nein, aber wenn ich das Geld annehme, das...
10:34Das fühlt sich so an, als würde ich das Kind verkaufen.
10:37Außerdem brauche ich das Geld nicht.
10:39Hallo.
10:40Carla.
10:41Hallo.
10:42Hallo.
10:43Hallo.
10:44Hallo.
10:45Ich habe noch zwei Herrschaften mitgebracht, die interessieren sich total für deine Hexenausstellung.
10:54Echt?
10:55Ja.
10:56Die haben sich verlaufen.
10:57Die standen drüben bei mir auf dem Ziegenhof und ich habe versprochen, dass du ihnen noch
11:00ein bisschen was von dieser Katharina-Geschichte erzählst.
11:02Tut mir leid.
11:03Ich habe ganz viele Gäste.
11:04Ich muss mich kümmern.
11:05Carla, die sind wirklich total angefixt von der Geschichte.
11:07Ich meine, dass hier eine Hexe verbrannt wurde, das finden die...
11:10Hm?
11:11Sie interessieren sich für Hexenverbrennung?
11:14Ja.
11:15Total interessant.
11:16Natürlich.
11:17Ja.
11:18Es tut mir leid, aber hier wurde keine Hexe verbrannt.
11:21Katharina Schönbuch war eine Frau im 17. Jahrhundert, die ihrer Zeit weit voraus war.
11:29Sie war klug, integer und wunderschön.
11:32Alles Eigenschaften, mit denen die Männer damals nicht klarkamen.
11:35Aber sie wurde ja als Hexe verbrannt.
11:38Sie wurde brutal verfolgt und ermordet.
11:41Also ich finde nicht, dass man seine Sensationslust damit befriedigen sollte.
11:46Carla, was Frau Sarawakos versucht zu sagen, ist, dass es die Geschichte einer Unschuldigen ist.
11:51Was wahrscheinlich bei jeder als Hexe verbrannten Frau der Fall ist.
11:55Das Essen hier ist in jedem Fall sehr, sehr gut.
11:58Es tut mir leid, aber Sie müssen gehen. Und Sie müssen alle jetzt gehen.
12:02Na?
12:03Hä?
12:04Ja.
12:13Echt jetzt?
12:19Ich wollte nur helfen.
12:20Ist alles gut, Simon. Du bist nicht schuld.
12:22Ach, ich habe so viel mehr über Katharina herausgefunden. Hm?
12:28Richard.
12:29Hey.
12:30Was soll das mit diesem Turm an der Elbe?
12:31Ich habe eine Ahnung, was er neust.
12:32Ist das hier deine Inspirationsquelle? Sag mal, bist du irre, ihn solche Luftschlösser
12:35bauen zu lassen?
12:36Hey.
12:37Charlie ist gut.
12:38Charlie ist so gut, dass ich mir wirklich vorstellen kann, so einen Turm zu bauen.
12:42Ich finde das witzig.
12:43Ich finde das witzig.
12:44Die MK braucht eine neue Vision.
12:45So einem Projekt würde Mama nie zustimmen.
12:47Und nach dem ganzen Hin und Her mit dem Tech-Campus ist sowieso kein Geld mehr da, um sowas auch
12:48nur anzudenken.
12:49Und nach dem ganzen Hin und Her mit dem Tech-Campus ist sowieso kein Geld mehr da, um sowas auch
13:02nur anzudenken.
13:03Richard, egal was in deinem Kopf vorgeht, das Risiko ist zu groß.
13:04Was weißt du denn, was in meinem Kopf vorgeht?
13:05Ich weiß, dass du ein Zocker bist.
13:06Und dass sich deine Risikobereitschaft schon mal an den Rande des Abgrunds gebracht hat.
13:07Einen Ton, muss ich ehrlich sagen, der erinnert mich gerade an unsere Mutter.
13:10Ich will meine Mama nie zustimmen.
13:11Und nach dem ganzen Hin und Her mit dem Tech-Campus ist sowieso kein Geld mehr da,
13:12um sowas auch nur anzudenken.
13:14Richard, egal was in deinem Kopf vorgeht, das Risiko ist zu groß.
13:22Was weißt du denn, was in meinem Kopf vorgeht?
13:25Ich weiß, dass du ein Zocker bist.
13:27Und dass sich deine Risikobereitschaft schon mal an den Rande des Abgrunds gebracht hat.
13:32A tone, I'm going to say, that reminds me of our mother.
13:37Quatsch!
13:39It's about Daniel.
13:41For me, it sounds like I would work for you.
13:44But did you actually have anything to do with the MK?
13:47Or did you have something changed?
13:49No, of course not!
13:52Really?
13:53I feel like you're getting deeper into this company,
13:56as we all thought.
13:58Hey, Jess!
14:02Arzt, I'm going to go home.
14:04Why do you stress yourself?
14:06You're your own Chefin.
14:07Yeah, but if I sell my books,
14:09I can't pay my money.
14:11And the Elektriker is waiting for him.
14:12Then he's going to do it.
14:13He's going to do it.
14:15And how often?
14:16What, how often?
14:17He's going to do it.
14:19One time is no time, Jess.
14:21Do you want to stress yourself?
14:23Yeah, but it's not like that.
14:25You have to do it.
14:27You have to do it for me.
14:29Maybe.
14:30Lassen die mit sich reden?
14:31Oh, yeah.
14:32Yeah, I can try it.
14:33And then you can do it in Raten.
14:37I can buy my clothes.
14:38Yeah, I mean, I don't want to buy them anymore.
14:40Weibers?
14:41Yeah.
14:42By the last week I bought Torf out.
14:44Yeah?
14:45Have they already paid?
14:46Yeah, the guy is pretty gift,
14:48but his wife is nice.
14:49And you would get you really good with her.
14:51She reads Stella for now.
14:53And so the whole time.
14:54Glaubst du, she put that book back in the house?
14:56She reads?
14:57She reads?
14:58Yeah.
14:59She reads sogar beim Teekochen.
15:00Danke.
15:01Du hast mir grad voll geholfen.
15:02Mit was?
15:03Ich hab doch gar nichts gemacht.
15:04Doch.
15:05Jess, deine Mahnung.
15:06Na, was machst du?
15:11Na, ich hab keine Lust mehr auf Sensations-Tourismus.
15:14Ich hatte vorhin schon wieder nur Gäste da,
15:16die sich für die Hexenverbrennung interessiert haben.
15:18Und jetzt baust du alles ab?
15:19Das war doch der Plan, dass die Leute sich für Katharina interessieren
15:22und wir so mehr über sie erfahren.
15:23Ja, aber sie interessieren sich nicht für Katharina.
15:25Sie wollen nur den Scheiterhaufen sehen.
15:28Und das wird ihr natürlich nicht gerecht.
15:30Sie wurde diskriminiert, verfolgt und ermordet.
15:33Ich weiß, aber es ist auch wichtig, dass das nicht vergessen wird.
15:36Ja, aber dafür müssen wir ihre Geschichte kennen.
15:38Na, da sind wir ja gerade dran.
15:40Weißt du, was mir vorhin aufgefallen ist?
15:41Nein.
15:421649, als sie ermordet wurde, war sie 49 Jahre alt.
15:47Ich bin auch 49 Jahre alt.
15:49Vielleicht kann ich deswegen ihre Zeichen so gut spüren.
15:53Ja, vielleicht.
15:55Hast du denn noch was übers Wappen rausgefunden?
15:57Gut, da findet das auch total komisch,
15:59dass die Leonhard die Briefe an Katharina
16:01nicht mit dem Familienwappen geschrieben hat.
16:03Dann müssen wir noch weiter recherchieren.
16:06Und dann rehabilitieren wir Katharinas Ruf.
16:09Mhm.
16:12Jedenfalls freue ich mich für ihre Tochter,
16:14dass aus ihrem Kinderwunsch doch noch etwas wird.
16:17Kommen Sie zum Punkt.
16:19Ich habe von dem Vertrag gehört,
16:21den Jess und Frau Mahler nicht unterschreiben möchten.
16:24Und ich glaube, ich kann Jess dazu bringen,
16:26es doch noch zu tun.
16:28Was wollen Sie?
16:30Ich bin nicht so gierig, wie Sie denken.
16:33Es spielt gar keine Rolle.
16:36Ehrlich gesagt glaube ich, dass Sie es gar nicht schaffen können.
16:39Sie unterschätzen mich.
16:41Gut.
16:43Dann beweisen Sie es.
16:45Wenn Sie es schaffen, werde ich mich natürlich erkenntlich zeigen.
16:48Einverstanden.
16:50Was auch immer Sie vorhaben, erledigen Sie das bitte in Ihrer Freizeit.
16:54Ich bin nicht bereit, auch nur einen Cent zu zahlen,
16:56wenn es nicht zum Erfolg führt.
16:58Das würde ich auch nie erwarten.
17:00Wer war das?
17:18Woher kennt ihr euch?
17:20Eine Mitarbeiterin.
17:22Was wollte sie?
17:25Es geht dich gar nichts an.
17:31Du denkst an die Pressekonferenz?
17:34Morgen früh?
17:36Passt mir gar nicht.
17:38Was ist los mit dir?
17:40Es gibt keinen Grund, sich hängen zu lassen.
17:42Der MK geht es wieder gut.
17:43Und genau das müssen wir in dieser Pressekonferenz kommunizieren.
17:47Wir brauchen gute Presse.
17:49Wir müssten den Investoren des Hafenareals Sicherheit geben.
17:52Ich habe gerade Bella verabschiedet.
17:58Julia.
18:03Seit wann lässt du dich von Gefühlen leiten?
18:06Es gibt morgen keine Pressekonferenz.
18:10Gut.
18:11Dann übernehme ich das.
18:13Wir können es uns nicht leisten, dem Ruf der MK noch mehr zu schaden.
18:17Wenn wir jetzt so kurzfristig absagen, dann ist das äußerst unprofessionell.
18:21Wir sagen nicht ab.
18:22Wir verschieben.
18:24Wo ist denn der Unterschied?
18:25Die Pressekonferenz wird morgen nicht stattfinden.
18:34Julius.
18:38Du hast recht.
18:39Ich hätte mich nicht einmischen sollen.
18:42Es tut mir leid.
18:43Ja, sollte es auch.
18:44Du hast Glück, dass ich das mit Richard klären konnte.
18:47Ihr seht euch weiter?
18:48Ja, natürlich.
18:49Warum nicht?
18:50Ich will nicht, dass du verletzt wirst.
18:52Und, naja, von außen betrachtet hat es eben genau danach ausgesehen.
18:56Glaubst du wirklich, dass ich so naiv bin, hm?
18:59Mir ist schon klar, dass ich der Einzige bin, der hier Gefühle entwickeln kann.
19:02Das klären vorhin aber noch ganz anders.
19:04Es ist doch offensichtlich, dass Richard an einer tiefgreifenden Beziehung gar nicht interessiert ist.
19:07Ja, dann verstehe ich gar nicht, warum du dich überhaupt noch quälst.
19:11Weil ich gern verliebt bin.
19:13Es macht Spaß.
19:14Auch wenn es einseitig ist.
19:16Und ich habe lange darauf gewartet, dass jemand mal wieder was bei mir auslöst.
19:21Du denkst, dass du ihn noch rumkriegst, oder?
19:24Weiß ich nicht.
19:26Aber ich weiß, wie weit ich gehen kann, dass ich nicht verletzt werde.
19:31Richard spielt nur mit dir.
19:33Ja.
19:35Gut, ich will auch nur spielen, weißt du?
19:41Du musst dir keine Sorgen machen.
19:43Ich pass schon auf mich auf.
19:44Ja, und...
19:46Du weißt doch, wie oft ich einseitig verliebt war.
19:48Hm.
19:49Ich bin so eine Art Expertin.
19:50Das ist eine fragwürdige Referenz.
19:53Wie kannst du das nur so locker sehen?
19:55Weil es Spaß macht.
19:57Okay, und ich will nicht wieder so eine Beziehung wie damals mit Peter.
19:59Oh Gott, Peter.
20:00Ja, eben.
20:01Und das mit Richard, das...
20:04Das ist aufregend.
20:05Und das...
20:07Das macht Spaß.
20:09Und deswegen werde ich mich weiter mit ihm treffen.
20:12Na gut.
20:14Gut.
20:15Dann wünsche ich euch viel Spaß.
20:17Werd ich haben.
20:23Ey, und dann bin ich zu Elektro Walbrich gefahren
20:25und habe mit Frau Walbrich gesprochen.
20:27Ich meine, das Gute war ja, dass ich wusste, dass sie Stella von Ike mag.
20:30Und dann hatten wir direkt ein Thema.
20:32Ja, und da hat ja der Elektriker die Rechnung erlassen, oder was?
20:36Nein, aber sie hat dann ihren Mann davon überzeugen können, dass ich einen Rat bezahle.
20:42Und ihr habe ich dann als Dank einen Büchergutschein geschenkt.
20:45Glückwunsch.
20:46Zahlst du jetzt alle Rechnungen mit Büchern?
20:48Nein, natürlich nicht.
20:49Du hättest den Vertrag von Frau Kaiser nicht zerreißen sollen.
20:52Valerie, ich habe dir gesagt, warum ich das gemacht habe.
20:54Ich sag nur, du wärst mit dem Geld eine Sorgen los.
20:57Frau Kaiser hat dir Geld angeboten.
21:00Und du hast es natürlich nicht angenommen.
21:03Nein, natürlich nicht. Ich kann sowas nicht annehmen.
21:05Aber weißt du, in deiner Situation kannst du es eher nicht ausschlagen.
21:11Du verstehst es nicht.
21:13Von wem?
21:15Also, als Hans mich damals sitzen gelassen hat, da hätte ich mir so eine Viktoria gewünscht.
21:20Das glaube ich nicht.
21:22Doch.
21:23Mhm.
21:24Drei Kinder.
21:25Essen auf dem Tisch.
21:26Ja, das ist nicht einfach.
21:27Ja, aber das ist doch was ganz anderes.
21:29Nein.
21:30Du bist schwanger.
21:32Und ein Kind bekommen, das ist so komisch, es klingt nicht billig.
21:37Wovon willst du denn leben, Jess?
21:39Ich habe meinen Buchladen.
21:41Der dich mehr kostet, als er abwirft.
21:43Vor allem, wenn du ständig Bücher verschenkst.
21:45Ja, und in jeder Schwangerschaft, da kann es ja auch Komplikationen geben.
21:50Ja, und wenn du da nicht arbeiten kannst, ja, wovon willst du denn leben, Jess?
21:55Ich weiß, dass die Malers mir immer aushelfen werden.
21:58Aber du wärst immer eine Bittstellerin, Jess.
22:01Ja, okay.
22:03Dann mache ich halt eine Pro-Contra-Liste.
22:10Was soll ich denn machen, Sören?
22:12Glaubst du, ich bin begeistert davon, dass meine Mutter die Pressekonferenz einfach platzen lässt?
22:16Sie.
22:17Sie hat heute ihre Enkelin verabschiedet und sieht sich aufgrund des Abschiedsschmerzes nicht imstande, vor die Presse zu treten.
22:29Ja.
22:30Ja, das sehe ich ganz genau so.
22:34Gut, du, ich kann mich für das Verhalten meiner Mutter nur in Schöne gehen.
22:39Okay, du, ich muss Schluss machen.
22:42Ja, ich habe heute noch einiges vor.
22:47Bis dann.
22:49Wann waren wir verabredet, oder?
22:53Na ja, hätte ich sonst Champagner mitgebracht?
22:58Es tut mir leid, ich...
23:01Heute war viel los.
23:03Meine Mutter hat die Pressekonferenz platzen lassen und das interessiert dich sicher nicht.
23:08Ich sehe schon, was du brauchst.
23:10Du brauchst ein bisschen Entspannung.
23:14Das heißt, ich gehe jetzt ins Bett.
23:17Julius.
23:18Und auf dem Weg dahin werde ich diese schöne Flasche öffnen.
23:21Julius, heute ist kein guter Tag für sowas.
23:28Ja, tut mir leid, ich muss Telefonate führen, Schadensbegrenzung.
23:34Okay, dann warte ich einfach.
23:39Das kann lange dauern.
23:42Morgen vielleicht, okay?
23:48Oh, ja, ja, ja.
23:51Wir könnten vielleicht morgen ins Kino gehen.
23:53Ich könnte dich mit dem Auto abholen und...
23:55Danke, dass du das verstehst.
24:09Der lebt nicht mehr hier.
24:10Er ist jetzt in Südafrika.
24:19Störe ich?
24:21Oh, nein!
24:22Ähm...
24:29Andre Heppel.
24:30Hm.
24:31Ein Herz und eine Krone.
24:33Hab vergessen, wie gut sie war.
24:35Abschiede sind immer schwer.
24:38Aber ich kann mich nicht erinnern, dich jemals in Jogginghosen gesehen zu haben.
24:45Verlierst du die Kontrolle über dein Leben?
24:48Du verstehst selber gar nicht, warum mich das so umgehauen hat.
24:52Als Bella und ich noch zerstritten waren, war es einfach viel leichter.
24:57Das kann ich mir nicht vorstellen.
24:59Höchstwahrscheinlich wäre es schwerer für dich gewesen,
25:01weil du dich mit Bella nicht mehr versöhnen konntest.
25:04Ich weiß.
25:05Ich ärgere mich so über meine Gefühle.
25:09Versteh das überhaupt nicht.
25:10Mir tut der ganze Körper weh.
25:11Was hast du denn erwartet?
25:13Bella ist deine Enkeltochter.
25:17Etwas anderes.
25:19Ist dir jemals bei deiner ausgiebigen Recherche in der Familienchronik der Flickenschilds
25:26der Name Leonard Flickenschild untergekommen?
25:30Ja.
25:31Er lebte im 17. Jahrhundert, war in eine Katharina verliebt,
25:34die dann später hin als Hexe verbrannt wurde.
25:37Und er wurde verbannt.
25:39Das ist in eurer Familie ja öfters vorgekommen.
25:42Aber wie es aussieht, hat unsere Familie etwas mit der Hexenjagd zu tun.
25:47Also bei meiner Recherche ist mir damals nichts dergleichen untergekommen.
25:52Aber ich kann mir vorstellen, dass die Flickenschild-Männer großes Interesse hatten,
25:57starke Frauen aus dem Weg zu räumen.
25:59Und warum wundert mich das nicht?
26:01Gut, sei mir nicht böse, aber das Thema, das zieht mich jetzt irgendwie runter.
26:07Ich möchte lieber Audrey weitergucken.
26:10Kann ich denn sonst noch irgendwas tun?
26:13Ich hätte noch andere Patienten.
26:16Mhm.
26:17Gut.
26:26Aber warum mischst du dich denn da ein?
26:28Lass doch Julius seine eigenen Fehler machen.
26:29Du hast dich ja auch nicht rausgehalten.
26:31Ohne dich wüsste ich gar nichts von Julius' Gefühlen.
26:33Ich habe dir gegenüber nur laut gedacht und nicht ihn bei seinem Lover vorgeführt.
26:36Es ist auch mein Lover.
26:37Das ist was anderes.
26:38Das ist ja wohl totaler Quatsch.
26:39Also wenn du sowas bei mir mal machen würdest, dann würden wir zwei aber ganz schön
26:42Stress bringen.
26:43Ja gut, es tut mir auch leid.
26:44Ich hätte es wirklich nicht machen sollen.
26:48Es war, es war so eine Art Beschützerreflex.
26:51Ja, das verstehe ich ja.
26:53Julius ist einfach ein alter Romantiker.
26:55Aber er muss wissen, was er tut.
26:57Ich meine, er hat in dem Gebiet Erfahrung.
26:59Ich bin nur froh, dass er mir verziehen hat.
27:02Wie geht's dir mit Simon?
27:04Mit Simon?
27:05Wieso?
27:06Willst du dich da auch reinmischen?
27:07Nein, informieren.
27:08Ach.
27:09Ich würde sagen, großes Vergnügen, wenig Verantwortung.
27:12Das klingt ziemlich gut, ne?
27:14Ja, hoffentlich bleibt es so.
27:16Ich wünsche es euch.
27:17Danke.
27:19Ist er das?
27:20Ja.
27:22Hier, guck doch mal.
27:23Der Typ ist doch unnötig.
27:26Leider macht ihn genau das interessant.
27:28Also, wenn du los musst, Franka?
27:30Nein, nein, nein.
27:31Keine Lust.
27:32Außerdem ist er mit Julius verabredet.
27:35Hi.
27:36Hä?
27:37Was machst du denn hier?
27:38Ich suche jemanden, der Lust hat, mit mir diese Flasche zu öffnen.
27:41Haha, das war klar.
27:44Richard kann leider nicht.
27:45Der muss arbeiten.
27:49Ich hole dir mal Gläser.
27:50Ja, das ist eine gute Idee.
27:51Ja.
27:54Ich habe das Gefühl, ich verpasse hier irgendwas.
27:58Hast du gelauscht, Mama?
27:59Nee, wahrscheinlich hat sie den Shampoos gerochen.
28:02Ist das hier ein Familienabend?
28:04Ja, jetzt wo du dabei bist, definitiv.
28:06Ich hole was zu knabbern.
28:08Yes.
28:13Richard kann uns mal kreuzweisen.
28:16Richard?
28:18Richard Kaiser?
28:19Wieso kann er euch kreuz...
28:24Richard?
28:25Ist euer beider Lover?
28:30Ich fass es nicht.
28:35Mit deinem Herzen ängstige ich mich um euer Heereswohl.
28:39Allein aus treu und inniger Verbundenheit,
28:42die unser beider seelenfest umschlingelt.
28:49Aber doch…
28:52
28:53
28:56
28:57
28:58
28:59I love you.
29:18Hey, Michael, I miss you so.
29:21Yeah.
29:23I had actually slept in.
29:26I had read books. No.
29:29Not on me, on Katharina.
29:33Das ist so eine romantisch, aber auch tragische Geschichte.
29:39Deshalb wollte ich unbedingt deine Stimme hören.
29:44Ja, es geht auch um die Legenden vom Dornenhof.
29:49Es spukt.
29:50Was? Achso, nein, nein, ich bin nicht wieder eingeschlafen.
30:00Hier war nur...
30:02Vielleicht war hier gerade Katharinas Geist, oder...
30:06Es ist einfach ein Fenster offen.
30:08Also, erzähl. Wie geht's euch? Wie geht's Elli?
30:12Hm?
30:16Warum erschrecken Sie mich denn?
30:17Warum erschrecken Sie mich denn?
30:31Dabei haben Sie sich so eine Mühe gegeben, keinen Lärm zu machen.
30:35Ja, Frau Kaiser schläft ja noch.
30:37Da wär ich mir jetzt nicht mehr so sicher.
30:40Was ist denn passiert?
30:42Ich meine, normalerweise ist sie um die Zeit schon längst unterwegs, ne?
30:46Außer sie ist krank.
30:48Sie ist nur ein wenig niedergeschlagen.
30:50Wegen Belas Abschied.
30:52Ja, das hab ich mir gedacht.
30:54Dass sie das nicht so einfach wegsteckt.
30:57Also, dass sie ihre 5-Uhr-Routine auslässt, das passt überhaupt nicht zu ihr.
31:01Jetzt machen Sie mal bitte keine Gedanken. Sie ist einfach ein wenig niedergeschlagen.
31:07Vielleicht sollte ich doch Frau Doktor Berger vor sich selber anrufen.
31:12Ist das nicht ein bisschen übertrieben?
31:16Hm?
31:18Nee, find ich nicht.
31:21Ich hab ja Bella versprochen, dass ich auf Frau Kaiser aufpasse.
31:25Und sicher ist sicher.
31:26Machen Sie sich keine Sorgen, Frau Böttcher. Ich komm von meiner Schicht nochmal vorbei.
31:42Okay. Bis dann. Tschüss. Hallo.
31:45Hi. Meine Tante?
31:47Ja. Ach, es ging um Frau Kaiser. Machen Sie sich keine Gedanken.
31:50Ach, die Frau. Die erinnert mich immer an so einen Eisberg.
31:53Oben klein und schroff und unten drunter zerstörerisch und erbarmungslos.
31:58Hm. Hm. Hm.
32:00Nee, wirklich, ich...
32:01Ich versteh nicht, warum Gisela so gut mit dir klar kommt.
32:04Ja, Frau Kaiser kann sehr harsch sein.
32:07Aber irgendwas verbindet die beiden. Hm.
32:10Hm. Hm.
32:12Sind Sie eigentlich weitergekommen mit Ihrer Recherche?
32:15Also zur Hexenverfolgung vom Landhof?
32:17Ja. Also das Buch über die Lüneburger Stadtgeschichte, das hat uns weitergeholfen.
32:20Ja?
32:21Aber eine Sache gibt's noch. Der Leonard Flickenschild, der die Briefe geschrieben hat, der hat ein Siegel benutzt. Und niemand kennt's.
32:28Darf ich das mal sehen?
32:29Ja, na klar.
32:36Nee, hab ich auch noch nie gesehen.
32:38Schade.
32:40Ich könnte meine ehemalige Arbeitskollegin vom Stadtarchiv mal drauf ansetzen.
32:44Ja, gerne. Dann schick ich Ihnen das Foto direkt, ja?
32:46Ja, klar.
32:47Okay.
32:54Hey.
32:57Schade, dass du gestern Abend keine Zeit mehr hattest.
33:00Bitte.
33:01Nee, nee, danke. Ich steh lieber. Es dauert nicht lange.
33:04Ich werde nicht mehr mit dir schlafen.
33:07Okay.
33:10Okay? Das ist alles okay.
33:12Ja, was hast du erwartet?
33:14Willst du nicht mal wissen, warum?
33:16Würde das was ändern?
33:18Ich schätze, es geht um deinen Bruder.
33:20Du willst ihn schützen, weil sich Julius in mich verliebt hat.
33:24Warum wolltest du mich gestern sehen, nachdem du Julius eine Abfuhr erteilt hast?
33:27Na ja. Man hat eben nicht immer Appetit auf Steak. Manchmal darf es auch Kuchen sein.
33:33Nun, Frank, ich denke, wir haben alles geklärt. Ich muss hier noch weiter arbeiten.
33:39Du bist so ein widerlicher Mistkerl. Aber ich kann dich nur warnen.
33:43Wenn du Julius verletzt, bekommst du es mit dem kompletten Böttcher-Klan zu tun.
33:49Gut, ich denke, wir hätten dann wirklich alles geklärt.
33:53Schönes Leben noch.
33:54Was hat sie?
34:09Sie ist wach, aber sie möchte nicht aufstehen.
34:13Die Metallwerte sind tatsächlich ein bisschen schlechter als beim letzten Mal.
34:17Das ist bestimmt psychisch, weil Bella weg ist.
34:20Ja, möglich. Für heute braucht es auf jeden Fall dringend Bettruhe.
34:25Und es ist wichtig, dass sie genug isst und trinkt.
34:27Ich kümmere mich.
34:29Aber sie vom Arbeiten abzuhalten, das wird nicht leicht.
34:32Ich mach das schon.
34:34Schönen Tag.
34:36Frau Dr. Berger.
34:41Gibt es etwas Neues von diesem Leonard?
34:44Nein, leider nicht.
34:46Aber Jess Böttcher möchte ich jetzt mal recherchieren im Stadtarchiv,
34:48was es mit diesem Siegel auf sich hat.
34:51Halten Sie mich auf dem Laufenden?
34:52Das mach ich.
34:53Gut.
34:54Tschüss.
35:08Frau Dr. Berger.
35:09Falls Sie zu Ihrer Mutter wollen, ihr geht's nicht gut. Sie kann heute auf keinen Fall arbeiten.
35:15So einfach ist es nicht. Meine Mutter führt ein Unternehmen. Sie muss Entscheidungen treffen.
35:21Ich glaube nicht, dass Sie mit diesem Argument an Herrn Flickenschild vorbeikommen.
35:24Ich will nur einen Termin von ihr. Für unsere PK.
35:28Ich hätte auch gerne mit Ihrer Mutter über das soziale Projekt gesprochen. Stattdessen musste ich ihr Bettruhe verordnen.
35:34Wird meine Mutter sicher froh sein, dass sie eine Ausrede hat, dass sie sich heute nicht mit sowas auseinandersetzen muss.
35:41Ich glaube eigentlich, dass hier an der Stiftung viel gelegen ist. Es soll ja ein Denkmal für ihn verstorbenen Vater werden. Aber wie dem auch sei, heute kann sie nicht arbeiten und ich hoffe, Sie respektieren das. Schönen Tag.
35:55Wiedersehen.
36:08Sören?
36:10Tom, ich habe eine Lösung.
36:14Ja?
36:16Harte dich bereit.
36:24Hi.
36:25Hey.
36:26Du bist im Krankenhaus.
36:28Ich war in der Nähe beim Hausbesuch und da dachte ich, ich komme kurz vorbei und bespreche die Blutwerte mit dir, die Frau Dr. Baumbach mir mitgegeben hat.
36:39Das Ergebnis ist eindeutig.
36:44Tja, jetzt schwindet auch das letzte Fünkchen Hoffnung, ja.
36:50Zumindest waren die Symptome in letzter Zeit nicht mehr so schlimm.
36:55Dann ist es so.
36:57Ich bin ja nicht die Erste, die sowas durchmacht, oder?
37:00Nein. Und auch nicht die Einzige.
37:03Aber du musst dich ein bisschen damit beschäftigen.
37:09Aber jetzt nicht. Ich habe Richtigeres zu tun.
37:12Wir müssen den Ruf von Katharina wiederherstellen, ne?
37:15Okay.
37:16Ich habe mit Jess Böttcher gesprochen und sie wird versuchen, was über das Siegel im Stadtarchiv rauszufinden.
37:25Gut. Ich habe nämlich das Gefühl, das ist alles in einem Puzzle und wir sind schon ganz, ganz nah dran.
37:30Gibt es noch etwas Neues?
37:33Es ist immer die Rede von einer Mondfahrt auf dem Boot und der Name Minne taucht wahnsinnig oft auf.
37:40Er oder sie hat Katharina alles beigebracht. Sie sind mit dem Boot immer zum geheimen Ort gefahren.
37:46Okay, dann müssen wir rausfinden, wer Minne war.
37:48Wir müssen rausfinden, wo sie Boot gefahren sind.
37:51Aber wenn das geheim gehalten werden sollte zwischen Katharina und Leonard, dann werden wir über den Ort wohl nicht viel rausfinden.
37:57Abwarten.
37:58Ja, guck mal da. Ich glaube, der ist das hier. Musst du mal gucken.
38:05Und ihr habt den Vertrag einfach zerrissen? Vor den Augen deiner Mutter?
38:10Mhm.
38:12Ah, Daniel ist endlich gelandet. Steigt in Hamburg jetzt gleich in den Zug.
38:16Er weiß immer noch nicht, dass Jess das Kind behält, oder?
38:19Ich sage es ihm gleich, wenn er angekommen ist. Ganz in Ruhe.
38:23Führt diesmal wohl kein Weg dran vorbei.
38:25Es war einfach mieses Timing, dass Daniel nicht da war, als Jess die Entscheidung getroffen hat.
38:30Du bist immer noch nicht sicher wegen des Kindes.
38:33Doch. Und ich weiß, wie wichtig es für Daniel ist.
38:40Aber?
38:43Ich denke mir nur, der Ansatz meiner Mutter war gar nicht so verkehrt.
38:47Also, der Vertrag, den sie aufgesetzt hat, der war unmöglich.
38:50Aber irgendwie sollten wir die Vereinbarung mit Jess schon festhalten.
38:56Und sie soll auch Geld bekommen.
38:58Das wäre schon fair.
39:00Aber das ist kein Problem. Jess und ich sind da ganz auf einer Linie.
39:06Und wie kannst du deine Mutter raushalten?
39:08Die ist ein Kontrollfreak. Die reißt immer alles an sich.
39:14Jess und ich, wir müssten da wirklich an einem Strang ziehen.
39:17Dann kann sie gar nichts ausrichten und dann halten wir sie da raus.
39:20Alle Menschen um sie herum redeten auf sie ein.
39:24Aber davon ließ sie sich nicht länger beirren.
39:27Sie hatte eine eigene Stimme, die ihr den Weg wies.
39:30Sie war stark und die Kraft verliert ihr Flügel, mit denen sie abheben konnte.
39:34Sich über die Stimmen erheben, klar sehen, aus neuer Perspektive, von oben.
39:38Sie wusste jetzt, was zu tun ist.
39:41Sie wusste, der Weg, den sie ging, war der richtige.
39:44Der Weg, den sie ging, war der richtige.
39:46Der Weg, den sie ging, war der richtige.
39:47Der Weg in ein Leben, in dem die Welt in goldgelbes Licht getaucht ist.
40:03Der Weg in ihr Glück.
40:05Der Weg in ihr Glück.
40:06Der Weg in ihr Glück.
40:35Der Weg in ihr Glück.
40:38So schön, dass du heute bezahlst.
40:40Ja, finde ich auch. Super, Oma, das zählt.
40:42Wie lange?
40:44Ja, bis zum Bait.
40:46Flo, was ist ein Ring?
40:50Kaffee, schwarz?
40:51Ich nehme auch gerne Kaffee mit ein bisschen Milch.
40:56Ist ja wirklich mit hier, ne?
41:00Hast du gesehen?
41:02Ja, habe ich auch gesehen.
41:03What?
41:18Wie auch, er schreibt immer wieder über eine Bootsfahrt zum geheimen Ort.
41:22Ja, aber eben auch nichts Genaues über diesen Ort.
41:26Ich glaube ja, dass die beiden sich auf der Bootsfahrt verliebt haben.
41:29Ich dachte, sie sind Boot gefahren, weil sie verliebt waren.
41:33Ach so.
41:34Guck mal hier.
41:37Irgendwie klingt das so, als hätte Leonard die Aufzeichnung von Katharina genau an dem geheimen Ort versteckt.
41:44Hast du noch mal was über Männer gefunden?
41:47Ja, es ist der mittelalterliche Begriff für höfische Liebe, aber eben auch ein Männernamen.
41:54Wir wissen nicht viel über ihn, außer dass er aus einer gebildeten Familie gekommen sein muss und dass er Katharina sehr viel beigebracht hat.
42:00Ich glaube, ich habe auch noch was Interessantes.
42:02Sollten Sie nicht bei der Patientin sein?
42:04Ja, die schläft.
42:05Was?
42:05Also soll ich Ihnen sagen, was ich herausgefunden habe?
42:07Ja.
42:07Also, ich habe noch mal die Chronik der Flickenschilds durchgesehen, ob ich was aus der Zeit finde.
42:12Und tatsächlich soll es auf dem Dornenhof 1655 gebrannt haben. Und wahrscheinlich Brandstiftung.
42:20Aber zu dem Zeitpunkt wurde doch, also war Leonard doch schon von seiner Familie verstoßen worden, oder nicht?
42:26Wie?
42:26Glaubst du, er hat den Brand gelegt?
42:29Was, Rache?
42:31Oder vielleicht, weil er zu einer arrangierten Ehe gezwungen worden ist?
42:34Kam häufig vor.
42:36Ja, ey, dann hat er es aber sehr lange ausgehalten in dieser arrangierten Ehe. Ich glaube ja eher was anderes.
42:42Ich glaube, seine Familie hat Katharina denunziert. Und deswegen ist sie als Hexe verbrannt worden.
42:48Hallo, Frau Böttcher. Ich habe mir noch mal Gedanken gemacht über unsere Vereinbarung.
43:06Okay.
43:07Ähm, also mein Mann kommt ja jetzt dann nach Hause. Und ich finde, wir sollten uns wirklich zeitnah zusammensetzen und alles besprechen.
43:15Mhm.
43:16Alles okay?
43:18Ja.
43:18Hat Ihnen meine Mutter noch einen Vertragsentwurf zugeschickt?
43:24Ich würde ja gern mal wieder was zerreißen.
43:29Was ist denn los?
43:40Das glaube ich jetzt nicht. Meine Mutter hat Ihnen wirklich nochmal einen Vertrag zugeschickt?
43:44Ja. Weil ich Sie darum gebeten habe.
43:47Was?
43:49Ich musste eine Entscheidung treffen. Und ich werde diesen Vertrag unterschreiben.
43:54Äh, aber warum?
43:57Weil es vernünftig ist.
43:58Es geht ums Geld.
43:59Es geht ums Geld.
44:01Ja, natürlich geht's ums Geld. Das, das gibt mir Sicherheit.
44:06Es tut mir leid. Ich wollte Ihnen das eigentlich in Ruhe sagen. Und nicht hier zwischen Tür und Angel.
44:10Aber wir waren uns doch einig.
44:11Aber wir waren uns doch einig. Daniel und ich werden Sie finanziell unterstützen.
44:16100.000 Euro.
44:17Damit bin ich meine Sorgen los. Bitte, Frau Mahner. Tun Sie mir den Gefangenen und unterschreiben Sie.
44:26Guten Morgen.
44:34Ich dachte, du schläfst noch.
44:38Guten Morgen. Kann doch nicht den ganzen Tag im Bett liegen. Außerdem geht's mir hervorragend.
44:43Frau Dr. Berger hat die Ruhe verordnet.
44:46Ich hatte Ruhe. Und mehr als das.
44:50Woher die gute Laune?
44:53Ist das ein Verbrechen in meinem Alter?
44:55Verdächtig.
44:56Hatte ein sehr gutes Gespräch mit Frau Böttcher.
45:00Welcher?
45:01Jess Böttcher. Sie hatte eine sehr vernünftige Eingebung.
45:05Tut gut, wenn die Dinge sich von alleine regeln.
45:10Ich habe auch gerade eine sehr gute Eingebung. Ich glaube, ich bleibe noch eine Weile in Lüneburg.
45:15Tee?
45:16Ähm, ich weiß das sehr zu schätzen, Gunther, aber das ist gar nicht nötig.
45:27Die MK gibt eine Pressekonferenz?
45:35Ich habe Richard eindeutig gesagt, dass die PK verschoben werden muss.
45:50Für dich ist Arbeit heute Tattel.
45:53Gunther, wenn bei dir in der Firma was nicht nach Plan läuft, dann legst du dich nicht ins Bett und ziehst die Decke über den Kopf.
46:01Ah.
46:02Herzlich willkommen zur Pressekonferenz der MK Immobilien.
46:08Wie kann er es wagen?
46:09Ich möchte Ihnen heute im Namen der MK und im Namen meiner Mutter Viktoria Kaiser etwas ankündigen,
46:15was die Stadt Lüneburg einen ganzen Schritt weiter nach vorne bringen wird.
46:21Nach vorne in Richtung Zukunft.
46:23Hinter meinem Rücken. Was hat er vor?
46:26Jetzt warte es ab.
46:28Abwarten?
46:28Richard hat schon mal meine Firma fast in den Ruin getrieben.
46:32Und wir sollten ohnehin viel öfter auf unsere Kleinen hören, denn wir haben uns diese Welt ja nur von unseren Kindern geliehen.
46:43Wo hat er den Satz denn her? Richard hat mit Kindern überhaupt gar nichts am Hut.
46:49Das hier hat mein Neffe gezeichnet und mich damit inspiriert.
46:53Die MK hat in den letzten Wochen und Monaten einigen heftigen Stürmen getrotzt.
47:07Aber jetzt segeln wir wieder in ruhigem Gewässer auf gutem Kurs.
47:10Ich muss ins Büro.
47:11Und deshalb möchte ich Ihnen unser neues, großes Projekt vorstellen.
47:18Selbstverständlich werden wir diese Zeichnung ein wenig verfeinern.
47:23Aber mit diesem Projekt wird ein lange gehegter Wunsch meiner Mutter Wirklichkeit.
47:29Die MK wird Lüneburg einen Tower schenken.
47:33Wie Nobel.
47:34Zu Ehren meines verstorbenen Vaters.
47:37Der großen Liebe meiner Mutter Viktoria Kaiser.
47:40Was fällt dir ein?
47:42Und der Tom wird den Namen meines Vaters tragen.
47:46Georg Kaiser Tower.
47:50Ich habe nur gemacht, was überfällig war.
47:52Du bist und bleibst ein Zocker.
47:55Ich bereue es, dass ich dich in die Firma zurückgeholt habe.
47:57Was willst du machen?
48:00Ich will dich feuern.
48:01Du brauchst mich.
48:04Das bringt doch alles nichts.
48:05Ich werde die Briefe einfach im Stadtarchiv spenden.
48:08Wirklich?
48:09Aber es hat doch gerade erst angefangen, Spaß zu machen.
48:11Ich meine, kluge Frauen, Klöster, Hexenwahn, Mittelalter.
48:16Eine wunderschöne Liebesgeschichte.
48:17Wenn das der Inhalt von einem Roman wäre.
48:21Hi.
48:24Hi.
48:26Das ist ein Vertrag.
48:28Ich dachte, Sie wüssten davon.
48:30Wovon?
48:31Ich werde das Baby bekommen.
48:34Ich werde das Baby bekommen.
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