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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Help! I need somebody. Help! Not just anybody. Help! You know I need someone. Help! Help me if you can. I'm feeling down. And I do appreciate you being around. Won't you please, please help me, help me, help me?
00:30Good morning. Thank you for taking time for me.
00:44Maybe we'll know first of all, right? Of course, of course. I'm so nervous.
00:54Yeah, I'm so nervous.
00:57What does it mean, ladies?
01:01Kaffee?
01:03Wollen wir uns setzen?
01:09Ja.
01:27Betty, ich hab wirklich keinerlei Erwartung an dich. Ich weiß, dass ich so ziemlich alles verspült hab, als ich damals weggegangen bin.
01:37Wie lange bleibst du denn jetzt in Deutschland?
01:47Für immer. Ich hab schon einen Termin mit einer Maklerin. Ich bleib in Aachen.
01:54Aber jetzt nicht wegen mir, oder?
01:55Nein, ich... ich wollte sowieso...
01:58Okay.
01:59Weil ich mein, wir wissen ja noch gar nicht, wie sich das hier so entwickelt.
02:05Ach, guten Morgen.
02:06Mhm, mal abwarten. Die Aktien für die Visite.
02:22Ja, die hab ich hier. Sorry, ungeschickter geht's nicht.
02:27Uiuiui, da ist ja beinah zittrig heute.
02:33Ist dir was eingeschmissen gestern?
02:35Was?
02:36Sie fing ja weg vom Medikamentenschrank.
02:39Ich hab damals gar nicht darüber nachgedacht, was ich dir damit antue, wenn ich mit Miguel nach Spanien gehe.
02:48Ich hab mir das in meiner Verliebtheit alles schön geredet.
02:51Und ich wusste ja auch, dass es dir bei deinem Vater gut geht.
02:56Jetzt weiß ich natürlich, wie schlimm das für dich gewesen ist.
03:01Ich hätte für dich da sein müssen.
03:10Erzählst du mir was von dir, Betty?
03:12Entschuldigung, ist einer von Ihnen Gabriele Sanchez?
03:15Ja, ich.
03:16Ah, Lisa Vogt. Wir sind verabredet.
03:19Aber doch erst in einer Stunde.
03:23Sie haben recht. Ich bin komplett zu früh.
03:26Das tut mir leid, aber ich unterhalte mich gerade mit meiner Tochter.
03:29Betty, das ist Frau Vogt, die Maklerin.
03:31Ich hatte mich eigentlich mit ihr verabredet, wenn du schon wieder im Dienst bist.
03:35Wissen Sie was?
03:37Trinken Sie doch erstmal einen Kaffee. Ich lad Sie ein.
03:40Ist schon okay.
03:42Ich muss sowieso langsam los.
03:44Ich hätte so gern ein bisschen mehr Zeit gehabt mit dir.
03:46Es ist eindeutig mein Fehler. Entschuldigung.
03:48Komm, du brauchst doch eine Wohnung.
03:51Wir holen das nach.
03:53Okay.
03:55Okay.
03:57Ciao.
03:58Kann ich Ihnen was bringen?
04:02Nein, danke.
04:03Ich nehme doch einen Kaffee.
04:05Tut mir leid, Frau Sanchez.
04:08So.
04:09André.
04:10Was genau suchen Sie dann?
04:11Mein Name ist Dr. Koopmann.
04:12Und Sie sind?
04:13Peter Fuchs.
04:14Herr Fuchs.
04:15Sie haben also Durchfall akut?
04:16Ja, ganz schön.
04:17Ja.
04:18Wie geht es Ihnen denn sonst so?
04:19Gut, solange eine Toilette um die Ecke ist.
04:20Mhm.
04:21Und keine Übelkeit, kein Fieber?
04:22Nein, nein, gar nichts.
04:23Ich finde das sowieso übertrieben, dass ich hier bin.
04:24Ich wollte das ja gar nicht.
04:25Aber Günther, mein bester Freund, hat mich hergeschleppt.
04:26Ja, dann soll ich warten, bis du umkippst?
04:28Ich kippe nicht um.
04:29Na ja, vielleicht legen Sie sich trotzdem mal besser hin.
04:32100 zu 60.
04:33120, mal kurz.
04:34Dann ziehen Sie doch bitte mal das Hemd hoch.
04:36Seit wann haben Sie diese Beschwerden denn?
04:38Seit, äh, heute noch.
04:39Ja.
04:40Ja.
04:41Ja.
04:42Ja.
04:43Ja.
04:44Ja.
04:45Ja.
04:46Ja.
04:47Ja.
04:48Ja.
04:49Ja.
04:50Ja.
04:52Ja.
04:53Ja.
04:54Ja.
04:55Ja.
04:56Ja.
04:57Ja.
04:58Ja.
04:59Ja.
05:00Ja.
05:01Ja.
05:02Ja.
05:03Ja.
05:04Ja.
05:05Ja.
05:06Ja.
05:07Und was haben Sie zuletzt gegessen?
05:08Lachsbrötchen.
05:09Ich hatte Günther auf Lachsbrötchen eingeladen, die waren frisch.
05:14Abdomen ist unauffällig.
05:16Dann, äh, werden wir auf jeden Fall auch auf Histaminvergiftung testen, damit wir den
05:19Fisch ausschließen können, ne?
05:21Ja.
05:22Er ist gestern aus Thailand zurückgekehrt.
05:24Oh.
05:25Thailand.
05:26Wie lang waren Sie denn da?
05:27Wann sind Sie denn da?
05:28Fünf Wochen.
05:31Günther befürchtet, dass ich ein Virus mitgebracht habe.
05:3538,5, doch leicht erhöht, ne?
05:37Dann sollten wir das auf jeden Fall auch abklären.
05:38Ja, aber ich bin gegen alles geimpft, also Tetanus, Hepatitis A, Diphtherie, alles.
05:43Ich muss mal dringend auf Toilette.
05:45Jetzt sofort?
05:46Dringend.
05:47Du bist mit?
05:47Ja.
05:49Links rum.
05:49Also ich würde sagen, wir machen bei Ihnen beiden mal ein großes Blut mit.
05:53Okay?
05:57Sie besitzen also Ihre eigene Pension auf Mallorca und kommen freiwillig zurück nach Deutschland?
06:08Tja, wegen meiner Tochter.
06:11Entschuldigen Sie die Neugierde.
06:13Wollte nicht lauschen, aber sind Sie Frau Sanchez?
06:15Ja.
06:16Ich bin Ava, also eine gute Freundin von Betty, wir wohnen zusammen.
06:19Ah, aber nennen Sie mich doch Gabriele.
06:23Also das ist Frau Vogt, meine Immobilienmaklerin.
06:26Hallo?
06:27Frau Vogt?
06:28Was ist denn mit ihr?
06:30Hallo?
06:33Der Puls ist normal, ich glaube, sie schläft.
06:35Ich wusste gar nicht, dass ich so langweilig bin.
06:37Hallo?
06:39Was ist los?
06:41Sie sind eingeschlafen.
06:43Was hier?
06:43Passiert das öfter, so einen Sekundenschlaf?
06:47Ähm, also ich bin in letzter Zeit total erschöpft und bringe ein paar Termine durcheinander.
06:52Es tut mir auch wahnsinnig leid, Herr Sanchez.
06:53Ich brauche einfach nur einen doppelten Espresso.
06:57Safi, kannst du einen doppelten Espresso machen, bitte?
07:00Ihr Gesicht ist auch ganz rot.
07:02Wie sieht das aus mit Ihrem Blutdruck?
07:03Keine Ahnung.
07:14Dr. Kuppmann, wollen Sie einen Bluttest?
07:16Von meinen Patienten, ja.
07:18Von mir.
07:19Ja, Sie haben ja scheinbar das Gespräch zwischen Betty und mir mitbekommen.
07:23Aber ich nehme keine Drogen mehr.
07:25Und wenn Ihnen mein Wort nicht reicht, dann können Sie gerne im Blutdruck.
07:27Es ist mir doch völlig egal, was Sie konsumieren.
07:31Dr. Kuppmann?
07:32Die Blutergebnisse der Patienten, Meinschmeck und Fuchs.
07:37Also ich habe wirklich nur eine Viertelstunde Zeit.
07:40Bei Ihren Symptomen sollten Sie dich lieber richtig durchchecken lassen.
07:42Ja, aber mein nächster Termin, der ist einfach jetzt schon in...
07:45Hallo, ich bin Dr. Stern.
07:48Lisa Vogt. Hallo, Dr. Stern.
07:51Freut mich.
07:51Frau Vogt leidet unter Sekundenschlaf.
07:53Ah ja. Und gibt es noch andere Symptome? Kopfschmerzen zum Beispiel?
07:57Ja, Kopfschmerzen habe ich schon oft.
07:59150 zu 100.
08:00Das ist viel zu hoch.
08:05Nehmen Sie Medikamente.
08:07Nein, aber bei meinem letzten Check-up war alles in Ordnung.
08:10Der war vor...
08:14Sind Sie in letzter Zeit etwas vergesslich?
08:16Ja.
08:18Wie sieht es mit dem Schlaf aus?
08:19Also der ist nicht gerade erholsam.
08:22Ja.
08:24Wahrscheinlich ist alles ganz harmlos.
08:25Ich würde Sie trotzdem gerne hier behalten.
08:27Für eine 24 Stunden Blutdruckmessung und ein EKG.
08:29Außerdem brauche ich ein großes Blutbild und eine Urinsammlung
08:32für die Überprüfung der Nierenfunktion.
08:36Sie wollen mein Urin sammeln?
08:37Ja. Also nein, das mache nicht ich.
08:40Das wird Schwester Ava übernehmen.
08:44Aber Frau Vogt hat heute noch einige wichtige Termine
08:46und darum gar keine Zeit, weil...
08:48Nein, das ist kein Problem. Das geht schon.
08:50Ich bin froh, dass Sie sagen, dass es wahrscheinlich nichts Ernstes ist.
08:52Ja, aber trotzdem eine gute Idee von Schwester Ava, sie herzubringen.
08:55Wenn Sie bald die Ergebnisse da sind, sagen Sie Bescheid, ja?
08:59Bis gleich.
09:00Tschüss.
09:00Haben wir was Ansteckendes?
09:18Ich bin mir da noch nicht sicher.
09:20Der Lachs, den Sie gestern gegessen haben, der war völlig in Ordnung.
09:22Allerdings sind bei Ihnen beiden die weißen Blutkörperchen sehr stark erhöht.
09:26Und das spricht für eine Infektionskrankheit oder für Entzündungen im Körper.
09:30Ja, vielleicht habe ich ja wirklich was aus Thailand eingeschleppt.
09:33Das werden wir auf jeden Fall überprüfen.
09:35Ich suche in alle Richtungen weiter.
09:37Also testen auf Herpesviren, auch Zoster, EBV, CMV, Noro und Rota und Bakterien E.coli, Salmonellen,
09:47Yersinia, Campylobacter und Clostridien.
09:50Und Sie sind beide stark dehydriert, ja?
09:53Die Schwester wird Ihnen also jetzt Infusionen anlegen.
09:56Ja, außerdem kommen Sie beide auf ein Isolierzimmer, damit Sie niemanden anstecken.
10:00Warum muss doch immer in der Weltgeschichte rumfliegen?
10:06Das müsste jetzt regelmäßig im Blutdruck.
10:08Bleiben Sie so gut es geht liegen, ja?
10:10Dieser Dr. Stern, ist der eigentlich Single?
10:13Nein.
10:14Er ist mit einer guten Freundin von mir zusammen.
10:17Ja, das ist ein Grund, aber kein Hindernis.
10:22Quatsch.
10:23Nee, vergebene Männer sind für mich tabu.
10:26Der Letzte hatte tatsächlich eine Freundin.
10:28Ist ihm aber erst eingefallen, nachdem wir unser drittes Date hatten.
10:31Arsch.
10:32Ja, genau so schlimm sind Typen, die sich gerade frisch getrennt haben.
10:36Einer hatte mir den ganzen Abend von seiner Ex-Freundin vorgeschwärmt.
10:40Ich habe ihm dann diktiert, was er ihr simsen soll und jetzt sind sie wieder zusammen.
10:44Sie daten ziemlich viel.
10:46Ja, auf drei Partnerbörsen parallel.
10:49Ja, ich habe keine Zeit für langes Kennenlernen.
10:52Ich habe eine eigene Maklerfirma, später Feierabend, Wochenende sind voll mit Besichtigungsterminen.
10:56Ich war auch auf so einer Dating-App.
10:58Und?
10:59Jemand kennengelernt?
11:00Nee, Profil gelöscht.
11:01Das war so ein Stress.
11:03Und dann auch mit der Arbeit hier.
11:04Ständig irgendwelche Bla-Bla-Nachrichten von irgendwelchen eingebildeten Typen, die mich im echten Leben doch eh nicht interessieren.
11:08Ja, ich habe schon ein paar Mal geglaubt, der könnte es jetzt sein.
11:13Aber nach der ersten Nacht hauen sie immer alle ab, ohne ein Wort.
11:17Geht's noch?
11:18Das geht gar nicht.
11:19Ja.
11:19Also, ich komme auf jeden Fall wieder.
11:24Danke.
11:29Wie oft denn noch, Günther?
11:30Es tut mir wirklich sehr leid.
11:32Das machst du nicht wenigstens über mich nicht mehr lustig.
11:35Habe ich nicht.
11:36Ich habe mich nie über dich lustig gemacht.
11:38Ich finde lediglich, du könntest etwas mehr unternehmen jetzt, wo wir doch endlich, danke, in Rente sind.
11:46Eben, in Rente.
11:47Da geht man keine Risiken mehr ein.
11:50Ja, wann denn sonst?
11:52Wie lange kennen Sie zwei sich denn schon?
11:54Ah.
11:56Seit 60 Jahren.
11:58Ja.
11:58Er war mein Trauzeuge.
12:01Das Pate meiner Kinder.
12:02Haben Sie ja auch Familie?
12:03Nee.
12:05Der, der ist doch schlimmer als jede Ehefrau.
12:06Hö, hö, hö.
12:08Ich war nie verheiratet, aber Möglichkeiten gab es schon.
12:14Es hat halt nie gepasst.
12:16Ich habe nie gepasst.
12:20An jedem ersten Urlaubstag saß er schon im Flieger nach sonst wo hin.
12:24Na ja, und jetzt habe ich Freunde auf der ganzen Welt.
12:27Alles okay, ja?
12:29Oh, ich muss mal.
12:30Toilette, hier.
12:31Ja, ich bin gleich zurück.
12:35Können Sie sich das vorstellen?
12:36Seit 60 Jahren sind wir befreundet.
12:40Nicht wirklich.
12:45Na?
12:46Hey.
12:48Ich habe deine Mutter bei Onkel Zafi getroffen.
12:51Sie bleibt in Aachen?
12:52Scheint so, ja.
12:54Hat mich auch überrascht.
12:55Und?
12:58Und was?
13:00Na, das erste Treffen mit deiner Mutter.
13:01Wie war es?
13:03Also, irgendwie war es okay.
13:07Aber ich war schon nervös.
13:09Wie ist sie denn so?
13:11Äh, herzlich.
13:13Entschlossen.
13:14Übergriffig.
13:16Bist du nicht mehr sauer, dass sie einfach so abgehauen ist?
13:19Also, wenn meine Mutter mich so allein lassen würde, ich könnte kein Wort mehr mit
13:22ihr reden.
13:26Du, ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, ob ich ihr das hier verzeihen kann.
13:29Bisher wusste ich ja selber nicht mal, wie verletzt ich bin.
13:33Aber ich kann es ja zumindest versuchen.
13:36Und irgendwie ist es ja auch ganz spannend.
13:39Also willst du sie kennenlernen?
13:40So richtig?
13:41Ich denke schon.
13:47Ach, das ist genau die Schwester, die ich gerade gesucht habe.
13:53Wie war es mit deiner Mutter?
13:56Es gibt kein anderes Thema mehr, oder?
13:58Na doch, natürlich.
13:59Aber das ist halt gerade das Spannendeste.
14:02Bis vor kurzem haben wir überhaupt nicht über sie gesprochen.
14:08Und jetzt ist sie plötzlich überall.
14:10Hallo, Betty.
14:11Hi.
14:12Sag mal, du kannst mir doch sicher sagen, wo ich Frau Vogt finde.
14:15Das ist die Immobilienmaklerin von heute Morgen.
14:17Die ist plötzlich eingeschlafen und wurde hier eingeliefert.
14:20Ich kann mal nachgucken.
14:21Brauchst du gar nicht, das ist meine Patientin.
14:23Oh.
14:24Das ist doch hoffentlich nichts Ernstes.
14:26Also, ich darf Ihnen sowieso nichts Konkretes über Patienten erzählen.
14:29Und wir sind auch noch mitten in Untersuchungen.
14:31Aber wenn Sie sie später gerne besuchen wollen würden, dann ist das Zimmer 206.
14:37Wollen wir uns nicht duzen?
14:39Ich meine, wir sind ja quasi Familie.
14:41Also, irgendwie.
14:43Ja, klar.
14:46Ich bin Frank.
14:47Gabriele.
14:48Freut mich.
14:50Ja.
14:51Also dann bis später.
14:53Danke.
14:54Bis bald hoffentlich.
14:55Tschüss.
14:56Tschüss.
14:56Das Blutbild ist top.
15:23Die Schilddrüse arbeitet ganz normal.
15:26Wie ist denn so die Stimmung in letzter Zeit?
15:30Sie denken, ich bin depressiv?
15:32Nein, das habe ich nicht gesagt.
15:33Ich merke nur, dass Sie beruflich sehr stark eingespannt sind.
15:36Und das könnten durchaus die ersten Symptome eines Burnout-Syndroms sein.
15:40Aber bis auf die Müdigkeit geht es mir gut und ich arbeite total gerne.
15:44Na gut.
15:45Dann warten wir weiter auf die Ergebnisse der Blutdruck- und Urinmessungen.
15:50Bis später.
15:51Tschüss.
15:54Vielleicht ist es ja das Daten.
15:56Sie haben selbst gesagt, wie stressig das alles ist.
15:58Ihr Job, keine Pause am Wochenende und dann drei Datingportale.
16:01Ich meine, ich war nur auf einem und das war schon fulltime.
16:04Also, Dating-Burnout?
16:06Also, ich bin viel gechillter, seitdem ich ausgestiegen bin.
16:08Hey.
16:09Hm.
16:32Hey.
16:33Hey.
16:34Machst du mir zwei Pitas?
16:35Gerne.
16:36Gabriele bleibt also nachher.
16:38Ach, ihr seid auch schon beim Du?
16:39Hat sie mir angeboten.
16:40Dann scheinen ja alle super mit ihr zurecht zu kommen.
16:43Das ist echt eine tolle Frau, deine Mutter.
16:46Geradeaus dynamisch und sehr sympathisch.
16:47Und wenn die sich was in den Kopf gesetzt hat, ist sie nicht aufzuhalten.
16:55Aber wem sage ich das?
16:56Ich komme später nochmal wieder, ja?
17:01Fragen Sie doch im Labor nochmal nach, dass Sie den Wert hier nochmal überprüfen.
17:05Der kann meines Erachtens auch nicht stimmen.
17:06Ich glaube, ich weiß jetzt, was unsere Patienten haben.
17:12Ich glaube, ich weiß jetzt, was unsere Patienten haben.
17:16Der ist gut.
17:18Ich glaube, den muss ich mir für die Zukunft mal merken.
17:20Witzig.
17:21Hier, dieser Artikel.
17:23Ich brauche keine Diagnose von einer Schwester.
17:25Mein Peter.
17:41Danke.
17:43Herr Buchs.
17:44Er hat einfach so zusammengebrochen.
17:46Wir haben Schach gespielt und er wollte zur Toilette.
17:49Herr Buchs, können Sie mich hören?
17:50Wegen Sie sich bitte wieder hin, ja?
17:52Der Polis rast.
17:53Es ist der Kopf, der Kopf, der Kopf zu wehen.
17:57Nicht erschrecken, ich leuchte Ihnen jetzt einmal die Augen, ja?
18:05Jetzt versuchen wir, sie aufzusetzen, ja?
18:06Ich nehme ihn.
18:08Eins, zwei, drei.
18:11Sehr gut.
18:12Und vorsichtig hinsetzen.
18:13Alles gut.
18:14Sagen Sie, Herr Meinschwert, Sie haben gestern Lachs gegessen.
18:16Können Sie mir sagen, wo Herr Fuchs den gekauft hat?
18:18Fisch kauft Peter immer im Feindkostladen.
18:21Und wie hieß der Laden?
18:22Keine Ahnung.
18:23Was habe ich Ihnen gerade eben gesagt?
18:25Es gab einen Listerien-Skandal bei einem Aachener Feindkosthändler.
18:27Wie wäre es, wenn wir ausschließen könnten, dass unsere Patienten davon betroffen sind?
18:31Da bin doch Blut von dem Patienten vorrätig.
18:36Schick nur mal kurz den Modin und dann...
18:38Ich wollte mein Profil löschen, wirklich.
18:40Aber dann hat der mich kontaktiert.
18:43Und er schreibt total romantisch.
18:46Ich hole dir die Sterne vom Himmel runter.
18:48Genau das hat er geschrieben.
18:49Ja, mit dem hatte ich ein Date.
18:50Und?
18:51Der hat den ganzen Abend nur erzählt, wie toll er sich selber findet.
18:53Das war echt peinlich.
18:56Wie soll er denn sein?
18:59Natürlich sehr gut aussehend.
19:02Lustig, intelligent.
19:04Jemand, der mir morgens das Frühstück ans Bett bringt.
19:06Und wissen will, wie ich geschlafen habe.
19:08Einer, der sich kümmert und aufmerksam ist.
19:11Klingt total kitschig, ich weiß.
19:13Genau so einen suche ich auch.
19:14Ach, ja.
19:17Oh, der ist ja toll.
19:21Der hat eine riesen Sneakersammlung.
19:23Das ist doch cool, oder?
19:25Aber nicht, wenn er dir von jedem schon ein Bild schickt.
19:27Von jedem?
19:28Von jedem.
19:30Ach.
19:36Ja?
19:37So, meine Herren.
19:39Ihre neuen Befunde belegen ganz eindeutig,
19:41dass Sie an einer sogenannten Listeriose leiden.
19:44Was?
19:45Das ist eine magterielle Infektionskrankheit.
19:48Ja.
19:49Listerien kommen zum Beispiel in Fleisch,
19:51in Milchprodukten und eben auch in Fischerzeugnissen vor.
19:54Patienten mit intakten Immunsystemen
19:56stecken das in der Regel ganz gut weg,
19:57aber bei älteren Patienten
19:59kann es durchaus mal zu Komplikationen kommen.
20:02Komplikationen?
20:04Wir kriegen das gut in den Griff.
20:06Wir bringen Sie beide jetzt auf die Intensivstation,
20:08nicht erschrecken,
20:09und da bekommen Sie eine intravenöse Antibiotikatherapie.
20:12Seit später.
20:13Da kaufst du nun schon im Fachgeschäft
20:16und dann sowas.
20:18Ja, danke für die Info, Dr. Coopman.
20:23Ich werde die Listeriose gleich dem Gesundheitsamt melden.
20:26Ihre Patienten, die sind ja gerade auf der Intensivstation abgeliefert.
20:29Ich gehe davon aus,
20:31dass das Antibiotikum anschlagen wird.
20:32Die Listeriose wurde gerade noch rechtzeitig entdeckt.
20:35Ich habe gerade davon gehört.
20:36Wie sind Sie auf die Diagnose gekommen?
20:39Ein Artikel in einer Zeitung.
20:42Und ich habe meine Schlüsse gezogen.
20:44Nicht schlecht.
20:45Ich meine, es ist nicht so einfach zu diagnostizieren.
20:48Vermutlich haben Sie Ihren Patienten das Leben gerettet.
20:51Das gibt es doch nicht.
21:04Er hat seine Schlüsse gezogen und Ihnen das Leben gerettet?
21:06Ja, nachdem du ihm gesagt hast, was los ist.
21:09Offensichtlich ist das ziemlich nötig.
21:10Ja, ich sage jetzt dem Professor, dass du die Diagnose bestellt hast.
21:13Nee, lass mal.
21:15Ich vertraue auf Karma.
21:18Was für ein Arsch.
21:20Ah.
21:40Die Ergebnisse der Blutprobe und des CTs.
21:47Die Listerien haben die Blut-Hirn-Schranke überwunden.
21:51Ja.
21:55Die Listeriose hat zu einem Abszess am Gehirn geführt.
21:58Cortison-Stoßtherapie.
22:10Betti?
22:20Äh, ja?
22:24Ich war gerade bei meiner Maklerin.
22:27Stell dir vor, sie fängt direkt mit der Wohnungssuche an.
22:30Ganz schön engagiert, oder?
22:32Oder eine klassische Burnout-Kandidatin.
22:35Es scheint ihr Spaß zu machen.
22:39Wie sieht es aus?
22:40Wann hast du Feierabend?
22:42Ich würde dich gern zum Essen einladen.
22:44Äh, in einer Stunde erst.
22:45Kein Problem, dann warte ich.
22:47Ich bin danach mit Frank verabredet.
22:49Dann bring ihn doch mit.
22:50Das ist doch schön, wenn wir alle zusammen...
22:52Stopp!
22:53Gabriele, bitte.
22:57Du bist meine biologische Mutter.
22:59Und selbst das ist noch neu für mich.
23:00Aber, weißt du, Familie, das bedeutet für mich einfach mehr.
23:05Ich habe keine Ahnung, vielleicht entwickelt sich ja irgendwann alles in diese Richtung.
23:08Aber langsam.
23:10Bitte, Schritt für Schritt.
23:13Zweiter Schritt vor dem ersten.
23:15Das ist meine Spezialität.
23:19Ich bin einfach so glücklich, dass du mir überhaupt eine Chance gibst.
23:23Okay.
23:25Dann warte ich, bis du dich bei mir meldest.
23:30Ja?
23:30Ja, das mache ich.
23:33Okay.
23:34Okay.
23:35Sie dürfen hier nicht halten.
24:01Herr Meischleit.
24:04Sie können doch nicht einfach ihr Bett verlassen.
24:06Er ist so blass.
24:09Ja, kommen Sie.
24:09Ich bringe Sie jetzt zurück und dann schließe ich Sie wieder in die EKG an.
24:11Was ist mit Peter?
24:24Das Bakterium hat sich in seinem Blut ausgebreitet.
24:30Ihr Freund hat leider einen Abszess im Gehirn.
24:33Von einem Fischbrötchen.
24:35So absurd das klingt?
24:37Leider ja.
24:40Deshalb bekommt er jetzt auch zusätzlich Cortison.
24:42Wir müssen einfach hoffen, dass diese Behandlung anschlägt.
24:47Peter schafft das.
24:49Er schafft alles.
24:50Bestimmt.
24:52So, und Sie stöpseln sich bitte nicht mehr eigenständig von Ihrem EKG ab.
24:57Entschuldigung.
24:58Angenommen.
24:58So, und Sie stöpseln sich bitte nicht mehr.
25:28Ich bin sehr, sehr, sehr, sehr, sehr.
25:58Einen wunderschönen guten Morgen.
26:16Gut geschlafen?
26:17Ich glaube schon.
26:20Et voilà.
26:23Kopfschmerzen?
26:24Ja.
26:25Ja, das dachte ich mir.
26:28Ja?
26:28Ja.
26:34Alles Weitere bespreche ich mal mit dem behandelnden Arzt.
26:51Ja?
26:53Herr Fuchs, ich besuche Sie.
26:55Ich habe gewusst, dass du es schaffst.
27:02Unkraut vergeht nicht.
27:04Wie geht es dir denn?
27:05Oh, viel besser.
27:07Ja, bei Ihnen beiden haben die Antibiotika gut angeschlagen.
27:12Ja?
27:12Morgen.
27:12Morgen.
27:13Wie sehen Sie, machen Sie heute die Visite?
27:17Ach nein, wir können das gerne zusammen machen, so gut wie wir beide uns ergänzen.
27:25Ähm.
27:30Fühlen Sie noch die leichte Lähmung im linken Arm?
27:32Ja, ja.
27:33Und ich habe also ganz schöne Kopfschmerzen.
27:35Ja, das ist durchaus normal bei Ihrem Krankheitsverlauf und wird sich zurückbilden.
27:39Voraussichtlich.
27:41Wir machen heute nochmal ein MRT, um sicherzugehen, dass der Abszess auch wirklich verschwindet.
27:45Ja, aber ich fühle mich schon viel besser.
27:47Ja, Sie sollten sich trotzdem noch schonen.
27:49Mit so einem Abszess ist nichts zu spaßen.
27:50Das kann auch chronisch werden.
27:53Genau.
27:54Wir sehen uns später.
28:00Kann ich hierbleiben?
28:03Naja, Visite bei Ihnen ist in einer Stunde.
28:05Bis dahin möchte ich, dass Sie wieder in Ihrem Bett liegen.
28:08Ich schmeiß ihn raus.
28:09Guten Morgen, Frau Vogt.
28:18Ach, guten Morgen.
28:21Wir haben jetzt Ihre Diagnose.
28:24Sie leiden an einer Schlafapnoe.
28:26Sie haben Atemaussetzer am Schlaf.
28:29Die Muskeln des Gaumens schlafen immer wieder und dadurch verlegen sich die oberen Atemwege.
28:34Sie bekommen keine Luft mehr und der Sauerstoff wird sinkt und sinkt.
28:36Manchmal kann es sogar Minuten dauern, bis der Körper wieder nach Luft schnappt.
28:40Ja, deshalb auch die Kopfschmerzen und der hohe Blutdruck.
28:44Ja, das EKG ist unauffällig.
28:49Ja, und der hohe Blutdruck war anscheinend ein einmaliger Ausreißer.
28:52Das wird sich auch regulieren, sobald Sie wieder gut schlafen.
28:54Und woher kommt so was?
28:56Sie sagten, Sie nehmen keine Medikamente, auch keine Schlafmittel.
28:59Nein.
29:00Dann ist das schon mal nicht die Ursache.
29:02Ist ja schon krass.
29:03Also Schlafapnoe haben ja meistens eher älteren, übergewichtige Patienten, ne?
29:09Mhm.
29:10Wobei wir diese beiden Faktoren bei Frau Vogt ja ganz offensichtlich ausschließen können.
29:13Ja.
29:14Danke, Dr. Stern.
29:16Ähm, und wie geht's jetzt weiter?
29:18Sie bekommen von uns eine Überweisung zum HNO-Arzt.
29:21Und der wird dann die Ursache für Ihre Apnoe abklären.
29:24Und Sie müssen ab jetzt mit Schlafmaske schlafen, um genug Luft zu bekommen.
29:27Wie haben Sie das gemerkt?
29:29Na ja, ähm, Pfleger Lukas ist da gestern was aufgefallen.
29:37Sie haben echt laut geschneicht.
29:38Er hat die ganze Nacht bei Ihnen gesessen.
29:40Der sexy Pfleger hat mir beim Schleichen zugehört?
29:43Ja.
29:44Ja.
29:46Oh nein.
29:47Mensch, Günther, das tut mir so leid.
30:00Mir tut es leid.
30:03Da meckere ich den ganzen Tag mit dir wegen Thailand.
30:07Dabei war es der Lachs.
30:08Den ich gekauft habe.
30:11So, dieser Laden ist für mich gestorben.
30:14Und von wegen Feinkost.
30:15Das konnte ja nur wirklich keiner ahnen.
30:19Da gehe ich schon kaum aus dem Haus, damit doch ja nichts passiert.
30:23Ja, und dann das hier.
30:26Diese ganzen Vorsichtsmaßnahmen, die sind völlig übertrieben.
30:30Was?
30:32Das sind ja ganz neue Töne.
30:34Günther, da steht ja einer Reise nichts im Weg.
30:39Du, ich...
30:40Ich habe gehört, der...
30:42Der Lachs in Spanien, der soll ganz hervorragend sein.
30:46Ich esse in die wieder Lachs.
30:48Ah ja.
30:50Aber den Wein in Santiago de Compostela, den trinkst du mit mir.
30:56Du willst den Jakobsweg gehen?
30:57Ja.
30:59Mit dir.
31:00Das war doch immer dein Traum.
31:02Hast ja nur nicht gemacht, weil...
31:04Weil es viel zu riskant war.
31:07Außerdem sind wir dafür sowieso zu alt.
31:12Günther, wir sind für nichts zu alt.
31:15Wir haben eine Listeriose überlebt.
31:18Und dann schaffen wir diesen Weg.
31:20Auch.
31:20Was soll's.
31:26Ich bin dabei.
31:27Ja.
31:29Aber ich komme später wieder, sonst kriege ich noch Ärger mit Schwester Betty.
31:33Das verstehe ich.
31:37Ich freue mich.
31:38Guck mal, man weiß es.
31:51Was weiß der?
31:52Dass ich mal was genommen habe und du mich dabei gedeckt hast.
31:55Wo soll er das denn wissen?
31:56Ja, keine Ahnung.
31:57Der wird unser Gespräch neulich mitgehört haben.
31:59Und gestern hat er mir einen Spruch reingedrückt.
32:02Wie, und das sagst du mir erst jetzt?
32:03Ja, ich wollte es selber mit ihm klären.
32:05Aber der Typ ist einfach nicht zu packen.
32:08Keine Ahnung, was er mit der Info jetzt macht.
32:11Aber wenn du dich da jetzt mit reinziehst, dann wird er mich kennenlernen.
32:15Ich rede mit ihm.
32:26Die Visite.
32:28Ich weiß, ich brauche keinen wandelnden Terminkalender.
32:33Pfleger Lukas hat mich darüber informiert, dass sie über seinen vergangenen Drogenkonsum
32:37Bescheid wissen.
32:39Hat er Ihnen sicher auch gesagt, dass mich das nicht interessiert?
32:43Gut.
32:44Dann verstehe ich allerdings nicht, warum Sie ihn mit Sprüchen und Sticheleien verunsichern.
32:50Wenn Sie also doch ein Problem damit haben sollten, dann hoffe ich, dass Sie damit zu mir kommen.
32:53Und dann klären wir das.
32:56Visite ist in einer halben Stunde.
33:02Herr Fuchs.
33:03Schwester Betty, Sie sind zu spät.
33:25Stellen Sie sich vor, Peter und ich werden zusammen den Jakobsweg gehen.
33:35Ich gucke schon nach Unterkünften.
33:38Das wird ja ganz schön abenteuerlich.
33:45Sie gucken so, ist was passiert?
33:48Herr Malschwald.
34:00Ich hatte Ihnen ja bereits erklärt, dass sich durch die Listeriose ein Abszess im Gehirn Ihres Freundes gebildet hat.
34:07Ja.
34:08Und dieser Abszess hat jetzt leider eingeblutet.
34:15Es ging wahnsinnig schnell.
34:16Wir konnten leider nichts mehr für ihn tun.
34:22Aber den Petel, den hau doch nichts um.
34:26Es tut mir so leid, Herr Malschwald.
34:33Tod?
34:35Ja.
34:35Ich brauche die Patientenakten Walter und König.
34:57Bitte.
35:00Was bitte?
35:01Das ist ein Wort, das Menschen benutzen, wenn sie etwas brauchen.
35:04Höfliche Menschen zumindest.
35:05Also, ich soll Sie bitten, dass Sie Ihren Job machen, ja?
35:09Hm.
35:10Gut.
35:11Dann sind Sie sicherlich am Ende des Monats auch mit einem Danke zufrieden.
35:13Also, anstelle des Gehalts.
35:16Wir machen ja alle unseren Job.
35:18Okay?
35:19Naja, oder wir lassen ihn machen.
35:22Wie haben Sie gleich nochmal herausgefunden, dass Ihre Patienten eine Listeriose hatten?
35:29Mit sowas kommen Sie ja nicht weiter, Herr Kollege.
35:30Also, nach allem, was ich so mitbekommen habe, hatte Herr Fuchs doch ein sehr erfülltes Leben.
35:53Und er war so glücklich, Sie als Freund zu haben.
36:01Soll ich irgendwen für Sie anrufen?
36:03Ihre Kinder vielleicht?
36:04Ja, geht schon.
36:07Ich brauche nur einen Moment.
36:14Unsere Abmachung war, wer zurückbleibt, kümmert sich um alles.
36:21Tja, da werde ich jetzt ein Begräbnis organisieren.
36:31Dabei hatte er mich gerade überzeugt.
36:34Der Jakobsweg, den wollten wir gemeinsam gehen.
36:40Es war immer mein Traum.
36:42Dann erfüllen Sie sich den Traum doch alleine.
36:48Ich bin mir sicher, er wird Sie bei jedem Schritt begleiten.
36:54Ja.
36:57Das würde ihm gefallen.
37:00Betty, Frau Puhl möchte dich dringend sprechen.
37:03Oh, okay, danke.
37:04Ja, gehen Sie mal.
37:11Ich komme schon, klar.
37:14Okay.
37:27Hier, die Entlassungspapiere und die Überweisung.
37:30Klasse, meine Dates am nächsten Tag alle weg.
37:32Ich schnarche.
37:33Wenn sich einer davon vertreiben lässt.
37:36Also, Pfleger Lukas ist noch da.
37:37Ja, weil der hier arbeitet.
37:39Außerdem will ich den eh nie wiedersehen.
37:40Mir beim Schnarchen zuzuhören.
37:42Geht's noch?
37:43Oh.
37:44Störe ich?
37:45Ach nee.
37:46Ich weiß, Sie haben ja gerade erst mit der Suche angefangen.
37:48Aber wie lange dauert es denn erfahrungsgemäß,
37:51bis Sie eine Wohnung gefunden haben?
37:52Also so circa.
37:53Das ist nämlich wirklich sehr, sehr dringend.
37:54Ich bemühe mich wirklich, Frau Sanchez.
37:56Aber bei der aktuellen Wohnungslage,
37:58da kann es eine Weile dauern.
38:00Mist.
38:02Was mache ich denn jetzt?
38:03Ich glaube, ich habe da eine Idee.
38:15Danke.
38:17Wohin?
38:18Äh, Verwaltung.
38:19Ich muss zur Pool.
38:20Ich auch.
38:22Ja, bitte.
38:24Sie wollten uns sprechen?
38:26Tschüss, Herr Betty.
38:27Helper, kommen Sie rein.
38:28Der Kollege Koppmann hat uns etwas berichtet.
38:37Was ich immer noch für ein großes Missverständnis halte,
38:40das sich bestimmt gleich aufklären lässt.
38:41Also, Dr. Koppmann behauptet, dass Sie eine Weile unter Drogeneinfluss gearbeitet haben sollen
38:46und dass Sie, Schwester Betty, davon wussten, es aber nicht gemeldet haben.
38:52Da wir ja schon so lange und, wie ich auch finde, sehr vertrauensvoll zusammenarbeiten,
38:56kann ich mir ein solches Vorgehen von Ihnen, Betty, eigentlich nicht vorstellen.
39:00Trotzdem müssen wir Sie dazu befragen, wenn Dr. Koppmann einen solchen Verdacht äußert.
39:10Das stimmt.
39:11Ich habe mitbekommen, dass Flieger Lukas eine kurze Zeit lang Drogen konsumiert hat, ja.
39:20Und das haben Sie mir bewusst verschwiegen?
39:23Weil ich die Situation unter Kontrolle hatte.
39:25Glauben Sie das, ja?
39:27Also, ich wage zu bezweifeln, dass Sie das alleine beurteilen können.
39:31Betty hat mir nur eine Chance gegeben.
39:33Also, wenn es Konsequenzen gibt, dann für mich.
39:35Entscheiden Sie das?
39:36Ja.
39:41Sie beide sind bis auf weiteres vom Dienst suspendiert.
40:02Betty, ich bin noch kurz Prosecco kaufen, aber du kannst schon mal die Gläser rausholen.
40:06Ich hatte nämlich eine mega geniale Idee und jetzt wartet zu Hause eine riesen Überraschung auf dich.
40:10Das müssen wir feiern.
40:11Bis gleich.
40:23Hallo, Betty.
40:23Vielen Dank.
40:36Bis zum nächsten Mal.
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