Nachrichten des Tages | 10. Januar 2026 - Mittagsausgabe
Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 10. Januar 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.
LESEN SIE MEHR : http://de.euronews.com/2026/01/10/nachrichten-des-tages-10-januar-2026-mittagsausgabe
00:00US-Präsident Donald Trump hat erklärt, Washington könnte vor der Wahl stehen, entweder die Kontrolle über Grönland zu übernehmen oder das NATO-Bündnis aufrechtzuerhalten.
00:12Mit dieser Aussage bekräftigte er erneut sein Interesse an der strategisch wichtigen Insel im Polarkreis.
00:19In einem Interview mit der New York Times sagte Trump, sein persönliches Empfinden von Recht und Unrecht sei die einzige Grenze für den Einsatz amerikanischer Streitkräfte weltweit.
00:28Zugleich ließ er durchblicken, dass das Verteidigungsbündnis ohne die USA faktisch zahnlos wäre.
00:36Sowohl die dänische als auch die grönländische Regierung haben Trumps Vorschläge, Gründer zu kaufen oder notfalls einzunehmen, entschieden zurückgewiesen.
00:44Die zunehmend scharfe Rhetorik hat bei den NATO-Verbündeten Schock und Besorgnis ausgelöst und ernste Fragen über die Zukunft des Bündnisses aufgeworfen.
00:52Obwohl Trump sich selbst als Friedenspräsident bezeichnet und Interesse am Friedensnobelpreis geäußert hat,
00:59genehmigte er seit Beginn seiner zweiten Amtszeit Militärschläge in Iran, Irak, Nigeria, Somalia, Syrien, Jemen und Venezuela.
01:07Irans Ayatollah Ali Khamenei warf den Protestierenden vor, ihre eigenen Straßen zu zerstören, um den Präsidenten eines anderen Landes glücklich zu machen.
01:25Damit spielte er auf den US-Präsidenten Donald Trump an.
01:28Die Äußerung fiel vor dem Hintergrund anhaltender Demonstrationen in Teheran trotz der landesweiten Kommunikationssperre.
01:34Demonstranten marschierten am Donnerstagabend durch Teheran und andere Städte,
02:04nachdem der im Exil lebende Kronprinz Reza Pahlavi zu Massendemonstrationen aufgerufen hatte.
02:10Die iranischen Staatsmedien bezeichneten die Teilnehmer als terroristische Agenten der USA und Israels.
02:16Mindestens 42 Menschen wurden getötet und mehr als 2270 festgenommen,
02:21wie die Nachrichtenagentur Human Rights Activists News Agency berichtet.
02:25Trump bekräftigte am Donnerstag, dass die USA eingreifen würden,
02:28sollte die iranische Regierung weiterhin gewaltsam gegen Demonstranten vorgehen.
02:34Grünes Licht für das Mercosur-Handelsabkommen.
02:41Die Zustimmung von einer qualifizierten Mehrheit der Mitgliedstaaten hat dafür ausgereicht.
02:46Die Abstimmung beendet mehr als zwei Jahrzehnte schwieriger Verhandlungen zwischen der EU und der Gruppe lateinamerikanischer Länder,
02:54nämlich Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay und Spaltungen innerhalb der EU.
03:01Frankreich, Polen, Österreich, Ungarn und Irland stimmten gegen das Abkommen.
03:06Belgien enthielt sich.
03:09Die Gegner warnen davor, dass die EU-Landwirte einem unlauteren Wettbewerb durch lateinamerikanische Agrarimporte ausgesetzt würden.
03:17In den vergangenen Monaten hat die Kommission weitere Zugeständnisse gemacht,
03:21um die Landwirte zu beschwichtigen und sich die entscheidende Unterstützung Italiens zu sichern.
03:27Für die Unterzeichnung des Abkommens wird die EU-Kommissionspräsidentin wohl bald nach Lateinamerika reisen.
03:34Und bevor das Abkommen dann verbindlich wird, muss noch das Europäische Parlament zustimmen.
03:42Sturm Goretti ist am Freitag weiter über Europa hinweggezogen
03:46und hat starken Wind und heftigen Regen nach Nordfrankreich und Südengland gebracht.
03:51In anderen Teilen des Kontinents sorgte er zudem für weiteren Schneefall.
03:54Der britische Wetterdienst MedOffice gab bereits am Donnerstagabend eine seltene rote Wetterwarnung für den Südwesten Englands heraus.
04:03Lokale Behörden meldeten blockierte Straßen, beschädigte Gebäude und weitreichende Stromausfälle.
04:09In einigen Regionen waren Haushalte zeitweise sogar ohne Wasserversorgung.
04:13Nach Angaben von National Grid, dem Betreiber des britischen Stromübertragungsnetzes,
04:18waren mehr als 57.000 Menschen im Südwesten Englands in den Midlands und in Wales ohne Strom.
04:23Auch Frankreich wurde von starken Winden getroffen.
04:27Dort kam es zu Stromausfällen in über 300.000 Haushalten, vor allem in der Normandie.
04:32Unterdessen hatten Deutschland, Dänemark und die Tschechische Republik mit den folgenstarken Schneefalls zu kämpfen.
04:38In Hamburg kam es zu erheblichen Zugausfällen,
04:40während in Prag der Schnee kleinere Verkehrsbehinderungen verursachte,
04:44darunter die Streichung von zwei Flügen am Flughafen.
Schreibe den ersten Kommentar