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Nachrichten des Tages | 22. Januar 2026 - Mittagsausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 22. Januar 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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News
Transkript
00:00Nachdem der Iran die landesweiten Proteste zuletzt gewaltsam niedergeschlagen hat,
00:04sagte der Neffe von Ayatollah Ali Khamenei im Gespräch mit Euronews,
00:09sein Onkel werde bis zum letzten Tropfen Blut Widerstand leisten.
00:13Mahmoud Muradkani ist Arzt in Nordfrankreich und seit Jahren ein Gegner des iranischen Regimes.
00:181986 kam er nach Frankreich, sieben Jahre nach der Islamischen Revolution.
00:22Muradkani hofft, dass sein Onkel eines Tages verhaftet und vor Gericht gestellt wird.
00:30Am Wochenende sprach das Regime erstmals von tausenden Toten.
00:53Eine Verantwortung der Sicherheitskräfte räumte es jedoch nicht ein.
00:56Laut der Nichtregierungsorganisation Human Rights Activists in Iran wurden bereits mehr als 4000 Demonstranten getötet.
01:03Muradkani glaubt, dass das Mullah-Regime nach dem Tod des Oberstreichs
01:33Führers wegen interner Rivalitäten von selbst zerfallen könnte.
01:37Dieses Szenario sei ihm lieber als eine Intervention von außen.
01:40Eine solche Einmischung, sagt er, könne Anarchie und Terrorismus auslösen.
01:44Er steht nach eigenen Angaben in regelmäßigen Kontakt mit Menschen im Iran.
01:48Er berichtet, einige Demonstranten fühlten sich von US-Präsident Donald Trump im Stich gelassen.
01:53Er berichtet, dass Trump etwas tun würde und sie militärisch helfen würde.
02:03Nach der Geschichte von Venezuela gab es ein Ersinn.
02:06Ich habe persönlich nie Ersinn auf Trump und bin nicht mit seiner Politik und seiner Politik.
02:14Während einige Beobachter sagen, Ayatollah Ali Khamenei wolle seinen Sohn Moitabah als Nachfolger aufbauen, widerspricht Muradkani.
02:22Er glaubt, Khamenei habe seine Nachfolge nicht geregelt und denke noch nicht an seinen Tod.
02:27Das Europäische Parlament hat dafür gestimmt, das Handelsabkommen zwischen der EU und Mercosur an den Europäischen Gerichtshof zu verweisen.
02:38Dieser Schritt verzögert das Freihandelsabkommen erheblich und könnte sogar die endgültige Verabschiedung verhindern.
02:46334 Abgeordnete stimmten dafür, 324 dagegen und 11 enthielten sich.
02:53Die Europäische Kommission könnte das Freihandelsabkommen vorläufig anwenden, wenn dies von den Mitgliedstaaten gebilligt wird.
03:02Es wäre die erste Mal, wenn die Kommission entscheidet, um eine Provisional-Application für dieses Agreement zu verabschiedern,
03:11dass es nur ein paar Stunden später nach der Votation gegen eine Provisional-Application für den Mercosur-Agelegen,
03:20das wäre sehr schwierig zu verstehen, von der Parlament-Perspektive, dass die Kommission such ein Verabschiedung verabschiedert.
03:29Das Abkommen zwischen der EU und den lateinamerikanischen Mercosur-Staaten wurde am 17. Januar unterzeichnet
03:43und soll eine Freihandelszone mit über 700 Millionen Menschen schaffen.
03:49Es ist in Europa umstritten und mehrere Länder wie Frankreich und Polen haben sich dagegen ausgesprochen.
03:56Die Befürworter sehen darin eine große Chance für die europäische Industrie
04:02und eine Möglichkeit, die geostrategische Position der EU zu stärken, in einer Zeit der Konflikte mit den USA.
04:10Die Entscheidung des obersten Gerichtshofs könnte mehr als ein Jahr dauern
04:15und in der Zwischenzeit wird die Genehmigung des Abkommens im Prinzip ausgesetzt.
04:20US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, er werde die für den 1. Februar angedrohten Zölle
04:28gegen acht europäische Länder nicht erheben, denn er habe bei den Gesprächen über Grönland
04:33mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte in Davos Fortschritte erzielt.
04:37Es gebe eine Rahmenvereinbarung für ein künftiges Abkommen, das den USA und allen NATO-Mitgliedern zugutekomme.
04:45Trump gab kaum Details zum Inhalt des Abkommens bekannt, dennoch bleiben viele skeptisch,
05:04allen voran die Menschen in Grönland und Dänemark.
05:07Das ist, dass Präsidentens ambitionen intakt ist.
05:11Es ist natürlich isoliert und positivt, dass es gesagt wird, dass wir nicht zu brauchen militärmacht.
05:18Das muss man natürlich nicht unternehmen.
05:20Aber das wird nicht den här Satz zu gehen.
05:22Denn es wird ja sehr, sehr, sehr klar, dass es besser ist, dass es besser zu eieren als zu leieren,
05:28und dass Danmark nicht kann passen auf Grönland.
05:32Trumps Pläne, Grönland zu kaufen, haben die NATO in ihren Grundfesten erschüttert.
05:48Euronews hat in Davos die EU-Kommissarin für Erweiterung getroffen.
05:57Denn auch die EU-Beitrittsbemühungen der Ukraine stehen auf der Tagesordnung des Weltwirtschaftsforums.
06:03Kommissarin Marta Kuhs sagte im Interview mit Journalistin Maria Tadeo,
06:07sie führe wichtige Gespräche über den Wiederaufbau der Ukraine,
06:11auch mit privaten US-Unternehmen wie BlackRock,
06:14das an Investitionen in der Nachkriegsukraine interessiert sei.
06:17We can only be successful if we will bring private capital.
06:21But we will not be able to bring private capital in
06:24if we will not make the conditions, the business conditions,
06:28so that the investors will feel safe.
06:30And BlackRock is a big name. BlackRock can change things.
06:33Indeed. And, you know, the European Union is not enough.
06:37State money or EU money is not enough.
06:40We desperately need also private engagement.
06:42And out of the talks I have had until now in Davos,
06:47I can see the interest is very big.
06:49But of course everybody would like to end the war as soon as possible.
06:53Es gibt Spekulationen, der Ukraine werde ein beschleunigter Beitrittsprozess angeboten,
06:58der schon 2030 abgeschlossen sein könnte.
07:01Dazu sagt die EU-Kommissarin.
07:03We know that we have a big challenge and it is great what you ask.
07:08A big challenge how to gap the time we have and the challenges is.
07:14Or I wouldn't say quick membership, but you know,
07:18we are still using the methodology which was used basically
07:21when your country, Spain, 40 years back became a member of the European Union.
07:26So, how can we change, not perhaps also the methodology,
07:31we will have to speak about this,
07:33but how can we bring the countries who are indispensable for the European security
07:38and also prosperity in the European Union in the sense that it will make us stronger,
07:45EU and not weaker.
07:46Die Erweiterungskommissarin hofft, dass die EU ihre Verfahren anpassen werde,
07:52um schnellere Beitritte zu ermöglichen.
07:54Dies entspreche dem sich rasch wandelnden geopolitischen Klima.
07:59Eine EU mit stärkeren Erweiterungsprotokollen sei eine unabhängigere EU,
08:04die besser auf die Herausforderungen von heute und morgen vorbereitet sei.
08:08Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat erklärt,
08:17er werde dem sogenannten Friedensrat von US-Präsident Donald Trump beitreten.
08:22Der Rat soll den Waffenstillstand und Wiederaufbau in Gaza überwachen
08:26und Trump will damit globale Konflikte lösen.
08:30Netanyahus Büro hatte zuvor Einwände gegen die Teilnahme der Türkei
08:34am Board of Peace erhoben.
08:38Der rechtsextreme israelische Finanzminister Smodrich
08:42hatte den Friedensrat insgesamt zurückgewiesen und gefordert,
08:46Israel solle die alleinige Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen.
08:51Zu den Ländern, die Trumps Friedensrat bereits beigetreten sind,
08:55gehören die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko, Vietnam, Belarus, Ungarn,
09:01Kasachstan und Argentinien.
09:04Großbritannien, Russland und die EU haben zunächst nicht öffentlich
09:08auf ihre Einladungen reagiert.
09:09Der US-Präsident wirbt beim Weltwirtschaftsforum in Davos für seine Initiative,
09:15die, so Trump, eines Tages die Vereinten Nationen ersetzen könnte.
09:22Europol hat bekannt gegeben, dass der Agentur ein entscheidender Schlag
09:26gegen die Hersteller von synthetischen Drogen gelungen ist.
09:29Es handele sich um die größte Operation dieser Art, die jemals durchgeführt wurde.
09:34Die Polizei habe in mehreren europäischen Ländern 24 Labore in Industriegröße ausgehoben.
09:41Es wurden rund 1.000 Tonnen Chemikalien beschlagnahmt,
09:45die zur Herstellung von Drogen wie MDMA, Amphetaminen und Crystal Meth verwendet wurden.
09:50An der einjährigen Operation waren Polizeibehörden aus Belgien, der Tschechischen Republik,
09:56Deutschland, den Niederlanden, Polen und Spanien beteiligt.
10:00Laut Andy Krag, der den Kampf gegen die organisierte Kriminalität bei Europol leitet,
10:05wurden mehr als 85 Personen festgenommen,
10:08darunter die beiden mutmaßlichen Drahtzieher, die aus Polen stammen.
10:11Der Drogenring geriet erstmals 2024 in Verdacht,
10:16als die polnische Polizei bemerkte, dass große Mengen legaler Chemikalien
10:21aus China und Indien nach Polen eingeführt wurden,
10:24die sich zur Herstellung synthetischer Drogen eignen.
10:31Zyperns Präsident Nikos Ristodolidis hat in Straßburg die Ausstellung
10:35Die Mythen Zyperns im Besucherzentrum des Europäischen Parlaments eröffnet.
10:39Parlamentspräsidentin Roberta Metzola war ebenfalls dabei.
10:43Die Ausstellung präsentiert die acht Mythen Zyperns.
10:45Die Drachen, der Wein, der Ritter, die Steine von Digenes,
10:49die Heilige Helena und das Heilige Kreuz,
10:51Cirolota, die Sintflut, Adonis und die Burgen der Regina.
10:59Zypern hat im Januar die rotierende EU-Ratspräsidentschaft für ein halbes Jahr übernommen.
11:04Ristodolidis erklärte, dass die Ausstellung aus dem tiefen Bedürfnis heraus entstanden sei,
11:11das kulturelle Erbe seines Landes zu bewahren, zu fördern und zu verbreiten.
11:16Die Mythen und die Traditionen eines Ortes seien nicht nur Erzählungen aus der Vergangenheit,
11:20sondern lebendige Geschichten, die Generationen verbinden,
11:24gemeinsame Werte widerspiegeln und ein integraler Bestandteil der zyprischen kulturellen Identität sind.
11:29Die Ausstellung ist bis zum Ende der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft in sechs Monaten
11:35im Besucherzentrum des Europäischen Parlaments in Straßburg zu sehen.
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