Nachrichten des Tages | 8. Januar 2026 - Mittagsausgabe
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00:01US-Streitkräfte haben zwei mit Sanktionen belegte Öltanker beschlagnahmt, die mit Venezuela in Verbindung stehen.
00:10Laut dem Weißen Haus könnten die USA Grönland mit militärischen Mitteln einnehmen.
00:16Trumps Pressesprecherin nannte dies eine Auktion.
00:21Südkoreas Präsident hat China dazu aufgefordert, gegenüber Nordkorea eine Vermittlerrolle einzunehmen.
00:30US-Streitkräfte haben in zwei aufeinanderfolgenden Einsätzen im Nordatlantik und in der Karibik zwei sanktionierte Öltanker mit Verbindungen zu Venezuela beschlagnahmt.
00:42Der erste Tanker, früher als Bella 1 bekannt, war Ende letzten Monats einer teilweise US-Blockade vor Venezuela entkommen und hatte einen Versuch der Küstenwache an Bord zu gehen, vereitelt.
00:53Das US-Europakommando berichtete, ein Küstenbachboot habe den Tanker bis in die Gewässer zwischen Schottland und Island verfolgt.
01:00US-Medien zufolge schickte Russland ein U-Boot, um den leeren Öltanker zu eskortieren.
01:06Nach der Kursänderung in Richtung Europa wurde er unter russischer Flagge registriert und in Marinera umbenannt.
01:11US-Beamte erklärten, der Tanker sei Teil einer Schattenflotte, die Öl für Länder wie Venezuela, Russland und den Iran transportiere und damit US-Sanktionen umgehe.
01:22Dies ist die jüngste Maßnahme im Rahmen von US-Präsident Donald Trumps Kampf gegen sanktionierte Öltanker, die nach oder aus Venezuela fahren.
01:30Der von Russland bewachte Tanker hatte bei der Flucht aus der US-Blockade keine Ladung an Bord.
01:35Laut dem Weißen Haus ist der Einsatz des US-Militärs immer eine Option bei Präsident Donald Trumps Versuch, Grönland unter die Kontrolle der USA zu bringen.
01:51Dies geht aus einer Erklärung hervor, die Trumps Pressesprecherin Caroline Leavitt am Dienstag veröffentlichte.
01:58Offenbar haben diese Äußerungen selbst republikanische Politiker, die Trump nahestehen, überrascht.
02:05What do you make? The White House this afternoon said, maybe, you know, we'll have to use military, we're not taking it off the table.
02:14Who said that? The White House.
02:16Well, who at the White House? I mean, you know, I think it was a statement from the press office.
02:20Well, I'm going to go by what the president says, and it didn't come up in his meeting with us today, and me and I haven't had a discussion about it, so I don't know.
02:28I think Greenland is viewed by a lot of people as something that would be a strategic positioning for the US.
02:36I don't know how it develops from there.
02:38Would you be comfortable with this about military action in Greenland?
02:42No, I don't think that's a problem.
02:43Grönland gehört seit dem frühen 18. Jahrhundert zum Königreich Dänemark.
02:49Der US-Präsident hat jetzt aber seine Forderung wiederholt.
02:52Der Erwerb Grönlands sei für die nationale Sicherheit der USA erforderlich.
02:58Mehrere EU-Staaten, darunter Deutschland, haben sich in diesem Konflikt hinter Dänemark gestellt.
03:03Die USA unterhalten bereits jetzt eine Militärbasis auf Grönland, die US-Vizepräsident J.D. Vance im vergangenen Jahr besucht hatte.
03:17Die Verbündeten der Ukraine haben dem Land bei einem wichtigen Gipfeltreffen in Paris am Dienstag umfassende internationale Sicherheitsgarantien in Aussicht gestellt.
03:26Die Bündnispartner werden sich an der von den USA geleiteten Überwachung und Überprüfung eines Waffenstillstands beteiligen.
03:33Die langfristige Bereitstellung von Rüstungsgütern für die ukrainische Verteidigung unterstützen und auf verbindliche Verpflichtungen zur Unterstützung der Ukraine im Falle eines künftigen russischen Angriffs hinarbeiten.
03:47Deutschland wird sich weiter politisch, finanziell und eben auch militärisch einbringen.
03:53Dazu kann zum Beispiel gehören, dass wir nach einem Waffenstillstand Kräfte für die Ukraine auf benachbartem NATO-Gebiet einmelden.
04:04Der Umfang der Unterstützungskräfte wurde nicht bekannt gegeben.
04:08Und viele Details des Plans bleiben noch zu klären.
04:10Und wir denken, dass wir viel Erfolg haben.
04:15Wir haben gehört, dass Präsident Zelensky und ein paar andere Leute hier sprechen, über Land-Options, das wird der größte Kritikste Frage.
04:23Und wir werden weiter mit diesen Diskussionen weitergehen.
04:28Selensky lobte, dass die Zusagen die Entschlossenheit der Verbündeten zeigten.
04:49Die Sicherheitsgarantien müssen allerdings in den meisten Ländern von den Parlamenten gebilligt werden, damit sie umgesetzt werden können.
04:58Der Leiter des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU, Vassil Maluk, ist am Montag inmitten einer umfassenden Umbildung der Regierung und des Präsidialamts zurückgetreten.
05:09Maluk ist als Drahtzieher einiger der erfolgreichsten Sicherheitsoperationen der Ukraine bekannt.
05:14Etwa der Spider-Web-Aktion gegen russische Raketenträger.
05:18Trotz Personalwechsel wird er laut Präsident Volodymyr Zelensky weiterhin mit dem Inlandsgeheimdienst zusammenarbeiten und sich auf asymmetrische Operationen gegen Russland konzentrieren.
05:27Der ukrainische Staatschef sagte, er habe Maluk damit beauftragt, diese Operationen zu den stärksten der Welt zu machen.
05:36Yevgeny Chmara, der bisherige Leiter der Spezialeinheit Alpha, wird als Interim-Chef des SBU fungieren.
05:41Die Suche nach einer dauerhaften Ernennung geht allerdings weiter.
05:45Die Umbildung umfasst auch Änderungen im Stab von Selensky.
05:48Der Chef des militärischen Nachrichtendienstes Kirillu Budanov wird zum Leiter dieser Abteilung ernannt.
05:53Der Chef des Auslands-Nachrichtendienstes, Oleg Evaschenko, wurde anstelle von Budanovs früherem Posten zum neuen Leiter der Behörde ernannt.
06:04Mikhailo Fedorov, zuvor ukrainischer Minister für digitale Transformation, ist nun der neue Verteidigungsminister des Landes.
06:10Vor einigen Tagen gab Selensky auf Ex auch bekannt, dass mit dem ehemaligen Außenminister Dmitry Kuleba ein bekanntes Gesicht wieder in die Regierung eingetreten ist.
06:20Der ukrainische Präsident nannte keine Einzelheiten zu Kulebas neuer Rolle, sagte aber, er sei nun Teil des ukrainischen Teams.
06:27Die Proteste im Iran eskalieren weiter.
06:34Demonstranten haben auf dem großen Bazar in Teheran einen Sitzstreik veranstaltet.
06:38Bei der Blockade protestierten sie gegen den gesamten Sicherheitsapparat und die Staatskräfte, die Massendemonstrationen mit tödlicher Gewalt auflösen.
06:46Aktivisten zufolge wurden bei den Zusammenstößen mit Sicherheitskräften seit Dezember mindestens 36 Menschen getötet.
06:53Proteste gab es in Großstädten wie Isfahan und in der Hauptstadt Teheran.
06:57Der spontane Protest an dem historischen Ort in der Millionenmetropole wurde noch am selben Tag weitgehend aufgelöst.
07:04Er ist jedoch ein weiteres Signal dafür, dass die Demonstrationen angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise wahrscheinlich weitergehen werden.
07:11Auslöser für die Unruhen seit Dezember ist die hartnäckig hohe Inflation, die damals bei über 40 Prozent lag.
07:17Sie trieb die Lebensmittelpreise laut Schätzungen um rund 72 Prozent nach oben.
07:23Auch die Landeswährung ist weiter abgestürzt.
07:25Der Rial fiel auf ein neues Rekordtief und liegt nun bei rund eineinhalb Millionen pro US-Dollar.
07:30Noch in den 1970er Jahren war der Rial weitgehend stabil.
07:34Im Jahr 2015, zur Zeit des Atomabkommens zwischen dem Iran und den Großmächten, bekam man für einen US-Dollar etwa 32.000 Rial.
07:43Die Demonstranten kündigten an, trotz des harten Vorgehens der Sicherheitskräfte weiter zu protestieren, bis ihre Forderungen erfüllt sind.
07:50US-Präsident Donald Trump drohte vergangene Woche mit einem Eingreifen und mit militärischen Maßnahmen.
07:56Teheran solle nach seinen Worten damit aufhören, bei Protesten tödliche Gewalt anzuwenden.
08:01Die israelischen Luftstreitkräfte haben am späten Montag und in den frühen Morgenstunden des Dienstag mehr ihre Ziele im Süd-Libanon angegriffen, unter anderem in der drittgrößten Stadt Sidon.
08:15Eine Rakete zerstörte ein dreistöckiges Gebäude im Geschäftsviertel der Küstenstadt.
08:20Es gab keine Berichte über Todesopfer, doch nach Angaben der örtlichen Behörden erlitt eine Person Verletzungen und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
08:27Israel erklärte am Montag, dass es auf Einrichtungen der Hezbollah und der Hamas abziele.
08:33Bewohner der betroffenen Gebiete waren zuvor von Israel gewarnt worden und konnten evakuieren.
08:39Die Angriffe erfolgen nur wenige Tage, bevor die libanesische Regierung zusammentritt, um über die Entwaffnung der Hezbollah zu beraten.
08:45Dieser Schritt ist Teil eines von den USA vermittelten Waffenstillstandsabkommens mit Israel aus dem Jahr 2024.
08:51Demnach soll der Libanon alle Gebiete nahe der Grenze zu Israel von der bewaffneten Präsenz der Hezbollah befreien.
09:02Südkoreas Präsident Li Jemiong hat den chinesischen Staatschef Xi Jinping gebeten, zwischen Süd- und Nordkorea zu vermitteln.
09:11Vor allem soll Chinas Präsident helfen, das Atomwaffenprogramm von Pyongyang einzudämmen.
09:17Ein Einfrieren der nordkoreanischen Entwicklung von Massenvernichtungswaffen sei machbar, erklärte Li und stellte eine finanzielle Entschädigung an Nordkorea in Aussicht.
09:33Es war der erste Besuch eines südkoreanischen Staatschefs in China seit sechs Jahren.
09:40Die Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea haben sich in den vergangenen Jahren immer weiter verschlechtert.
09:47Nordkorea beharrte auf der Produktion eigene Atomwaffen und unterstützt Russland im Angriffskrieg gegen die Ukraine.
09:56Einen Tag vor dem Treffen in Peking hatte Nordkorea zwei ballistische Raketen ins japanische Meer abgefeuert.
10:03Schnee und eisige Temperaturen, die der Sturm Goretti mit sich bringt, haben in weiten Teilen Europas Chaos verursacht.
10:15In Frankreich kamen mindestens fünf Menschen ums Leben.
10:19Rund 100 Flüge wurden allein am Mittwoch auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle gestrichen.
10:25Der Amsterdamer Flughafen Schiphol, einer der größten in Europa, meldete mindestens 700 Flugstreichungen.
10:37Mehr als 1000 Menschen mussten die Nacht zum Teil in Feldbetten in Schiphol verbringen.
10:42Viele gestrandete Passagiere sind genervt.
10:46Dagegen freuten sich Kinder, die keine Schule hatten, wie hier in den Niederlanden.
11:06In Rumänien, Serbien und Bosnien gab es starke Schneefälle und Überschwemmungen.
11:26In Bosniens Hauptstadt Sarajevo starb eine Frau, nachdem ein schneebedeckter Baum auf sie gestürzt war.
11:32Auch im Westen von Serbien wurde in einigen Regionen der Notstand ausgerufen.
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