Nachrichten des Tages | 5. Januar 2026 - Abendausgabe
Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 5. Januar 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.
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00:00Nach dem US-Angriff auf Venezuela rief die EU-Außenbeauftragte Kaya Callas alle Beteiligten zur Zurückhaltung auf.
00:11Zugleich mahnte sie die Einhaltung des Völkerrechts an.
00:15Nach dem Sturz von Präsident Nicolás Maduro am Samstag bleiben die USA vage.
00:19Unklar ist, wie Washington weiter in Venezuela vorgehen will.
00:23Die Aussagen sind Teil einer Erklärung vom Sonntagabend.
00:26Sie wurde von 26 der 27 EU-Staaten unterzeichnet.
00:31Nur Ungarn beteiligte sich nicht.
00:34Budapest, ein enger Verbündeter von US-Präsident Donald Trump, lobte das Vorgehen Washingtons.
00:40Die Operation, bei der auch Maduro und seine Ehefrau festgenommen wurden, sei brillant gewesen.
00:46In der Erklärung betont die EU die Gültigkeit des Völkerrechts und der UN-Charta.
00:50Zugleich fordert sie eine Deeskalation der Lage.
00:53Der Wille des venezolanischen Volkes müsse respektiert werden.
00:57Nur so könne Demokratie wiederhergestellt werden, heißt es.
01:04Nach teils widersprüchlichen Reaktionen am Wochenende nähert sich die EU damit einer gemeinsamen Linie an.
01:09Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez verurteilte den Angriff auf Venezuela scharf.
01:14Er sprach von einem Verstoß gegen das Völkerrecht.
01:17Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich zurückhaltender, die rechtliche Bewertung sei komplex und müsse sorgfältig geprüft werden.
01:26Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni stellte sich hinter Washington.
01:31Die Intervention sei legitim.
01:34Frankreichs Präsident Emmanuel Macron äußerte sich nicht zur Rechtmäßigkeit.
01:38Er verwies jedoch auf die Freude vieler Venezuelaner nach dem Sturz Maduros.
01:42Dänemarks Ministerpräsidentin fordert Donald Trump dazu auf, seine Drohungen, die USA könnten Grönland annektieren, zu beenden.
01:59Ich muss das den USA sehr direkt sagen, schrieb Mette Fredricksen auf X.
02:05Es macht absolut keinen Sinn, davon zu sprechen, dass die USA Grönland übernehmen müssen.
02:10Die USA hätten kein Recht dazu.
02:13Trump hat wiederholt gefordert, dass Grönland ein Teil der USA werden sollte.
02:17Dänemark ist Mitglied der NATO und damit ein Verbündeter der USA.
02:42Der grönländische Regierungschef erklärte, unser Land ist kein Objekt der Rhetorik von Supermächten.
02:49Nach der Entführung von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro durch die USA hat es im Umfeld des US-Präsidenten Verweise auf Grönland gegeben.
02:57Im vergangenen Jahr hatte Trump erklärt, er wolle Grönland kaufen.
03:05Alle Opfer des Brandes in Cormontana in der Schweiz sind identifiziert worden.
03:09Die jüngsten Opfer waren 14, das älteste 39 Jahre alt.
03:1415 der 40 Opfer waren unter 18.
03:18Die Polizei teilte außerdem mit, dass es sich bei den beiden 14-jährigen Opfern um ein Mädchen aus der Schweiz und einen Jungen aus Frankreich handelt.
03:27Bei dem verheerenden Brand, der Ende Silvesternacht in einer beliebten Bar in einem der exklusiven Skigebiete der Schweizer Alpen ausbrach,
03:34kamen Schweizer, Franzosen, Belgier, Italiener, Portugiesen, Rumänen und Türken,
03:38sowie ein anglo-französisch-israelischer Staatsbürger ums Leben.
03:43Der erst 50 der 119 Verletzten werden in speziellen Verbrennungszentren in der Schweiz, Frankreich, Belgien, Deutschland und Italien behandelt.
03:52Die Bar La Constellation gehörte einem Ehepaar, gegen das wegen des Verdachts auf Totschlag, Körperverletzung und Brandstiftung ermittelt wird,
03:59wie die Polizei und die Waliser Generalstaatsanwaltschaft mithalten.
04:06Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass das Feuer durch bengalische Fackeln verursacht wurde, die an Champagnerflaschen steckten.
04:13Sie könnten die Isolierung der Decke entzündet haben.
04:15Der großflächige Stromausfall im Südwesten Berlins geht nach Einschätzung der Polizei vermutlich auf einen Brandanschlag zurück.
04:31In der Nähe eines Kraftwerks war in der Nacht zum Samstag ein Feuer ausgebrochen.
04:35Zu diesem Brand bekannte sich nun in einem Schreiben die linksextremistische Vulkangruppe.
04:39Die Echtheit des Schreibens ist noch nicht bestätigt, Sicherheitsbehörden halten es jedoch für plausibel.
04:46Tausende Menschen sind derweil weiterhin ohne Strom.
04:49In Zehlendorf wurde eine erste Notunterkunft eingerichtet, weitere sollen folgen.
04:55Ein ähnlicher Anschlag hatte bereits im vergangenen Jahr zu einem Stromausfall geführt.
05:00Die Auswirkungen sind diesmal jedoch deutlich gravierender.
05:03In einigen Stadtteilen dürfte es noch bis Donnerstag dauern, bis die Stromversorgung vollständig wiederhergestellt ist.
05:09Ein Pariser Gericht hat zehn Personen verurteilt, die Frankreichs First Lady Brigitte Macron im Internet mit falschen Behauptungen über ihre Geschlechtsidentität und Sexualität belästigt hatten.
05:23Darunter die unbegründete Behauptung, sie sei als Mann geboren.
05:27Brigitte Macron selbst nahm an der zweitägigen Verhandlung im Oktober nicht teil.
05:31Am Sonntag erklärte sie gegenüber französischen Medien, dass sie rechtliche Schritte unternommen habe, um ein Zeichen gegen Belästigung zu setzen.
05:39Das Gericht bezeichnete die Kommentare als besonders erniedrigend, beleidigend und bösartig.
06:00Die Angeklagten, zwischen 41 und 65 Jahre alt, wurden zu Strafen verurteilt.
06:07Sie reichen von Schulungen zur Sensibilisierung über Cybermobbing bis zu achtmonatigen Haftstrafen auf Bewährung.
06:13Der Fall folgt auf jahrelange Verschwörungstheorien, die fälschlicherweise behaupteten, Brigitte Macron sei als Mann geboren und trage den Geburtsnamen ihres Bruders Jean-Michel Trouneau.
06:22Im Jahr 2025 zeigen sich auf dem europäischen Kontinent zwei gegensätzliche Entwicklungen in der Migration.
06:37Während die irreguläre Zuwanderung in die Europäische Union insgesamt zurückgegangen ist,
06:41erreichte sie im Vereinigten Königreich den höchsten Stand seit 2022.
06:45Nach Angaben der britischen Regierung überquerten im vergangenen Jahr mehr als 41.000 Menschen den Ärmelkanal.
06:52Rund 5.000 mehr als im Jahr 2024.
06:56Damit ist 2025 das Jahr mit den zweithöchsten Ankunftszahlen seit Beginn der Aufzeichnungen.
07:02Nur 2022 wurden mit über 45.000 Ankünften noch höhere Werte verzeichnet.
07:07Bereits im November hatte die britische Regierung Reformen des Asylsystems angekündigt.
07:12Das bestehende Verfahren bezeichnete sie als außer Kontrolle geraten und ungerecht.
07:17Diese Entwicklung steht im Kontrast zur Lage in der Europäischen Union.
07:21Laut Frontex, der Europäischen Agentur für die Grenze- und Küstenwache,
07:24gingen die irregulären Einreisen in die EU in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 um 25 Prozent auf etwas mehr als 166.000 zurück.
07:34Die stärksten Rückgänge wurden auf der Westafrika- und der Westbalkanroute registriert.
07:40Der zentrale Mittelmeerkorridor blieb jedoch die wichtigste Migrationsroute
07:43und machte fast 40 Prozent aller irregulären Einreisen in die EU aus.
07:48Beobachter führen den Rückgang unter anderem auf den Europäischen Pakt zur Migration und Asyl zurück,
07:52der 2024 verabschiedet wurde.
07:55Er sieht neue Abkommen mit Drittstaaten vor.
07:58Trotz sinkender Ankunftszahlen bleiben die humanitären Kosten hoch.
08:01Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration kamen im vergangenen Jahr mehr als 1700 Menschen
08:08bei dem Versuch ums Leben, das Mittelmeer zu überqueren.
08:17Nach dem stundenlangen Stromausfall rund um Athen hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen zu den Ursachen eingeleitet.
08:23Am Sonntag wurde der griechische Luftraum geschlossen, was den Flugbetrieb im Land lahmlegte und Chaos verursachte.
08:28Nun sind die Flughäfen des Landes wieder weitgehend im Normalbetrieb.
08:33Der Leiter der Staatsanwaltschaft in Athen ordnete eine dringende Voruntersuchung wegen gefährlichen Eingriffs in den Flugverkehr an.
08:40Die Zivil-Luftfahrtbehörde teilte mit, dass das technische Problem,
08:44das gleichzeitig auf mehreren Frequenzen in Form von Rauschen auftrat,
08:47nach ersten Erkenntnissen durch die Telekommunikationsinfrastruktur verursacht wurde.
08:52Sie fügte hinzu, dass es in der Vergangenheit bislang keine vergleichbare Störung mit derartigen Auswirkungen gegeben habe.
08:58Ein möglicher Cyberangriff konnte bisher nicht völlig ausgeschlossen werden,
09:02obwohl die Beamten dieses Szenario für unwahrscheinlich halten.
09:06Am Montagmorgen erklärte der griechische Verkehrsminister gegenüber dem staatlichen Sender ERT News,
09:12dass kein Risiko für die Flugsicherheit bestehe.
09:14Er betonte, dass unverzüglich Antworten für die Ursache geliefert würden.
09:18Derzeit laufe eine administrative Untersuchung unter Eid,
09:21um Verantwortlichkeiten zu klären und ein erneutes Auftreten des Problems zu verhindern.
09:28Das britische Verteidigungsministerium hat bekannt gegeben,
09:36dass seine Flugzeuge gemeinsam mit Frankreich eine unterirdische Anlage in Zentralsyrien angegriffen haben,
09:41die angeblich von Kämpfern des islamischen Staates zur Lagerung von Waffen und Sprengstoff genutzt wird.
09:47Die Angriffe erfolgten auf ein Gebäude in den Bergen nördlich der historischen Stadt Palmyra,
09:52in der Provinz Homs, so die Erklärung des Ministeriums.
09:54Das britische Militär setzte Kampfjets ein, die von einem Tankflugzeug unterstützt wurden.
10:00Zudem wurden Lenkbomben eingesetzt, um eine Reihe von Zugangstunneln zu der Einrichtung zu treffen.
10:05Die syrische Regierung, die sich Ende des letzten Jahres der US-geführten Anti-IS-Koalition angeschlossen hat,
10:12äußerte sich nicht unmittelbar zu den Angriffen.
10:14Trotz der Niederlage des IS in Syrien im Jahr 2019 verübten Schläferzellen
10:18immer noch tödliche Anschläge in Syrien und Irak, wo die Extremisten einst ihr Kalifat ausgerufen hatten.
10:24Im vergangenen Monat hatte die Trump-Administration als Vergeltung für einen Angriff aus dem Hinterhalt
10:29in der Nähe von Palmyra, bei dem zwei US-Soldaten und ein amerikanischer Dolmetscher getötet wurden,
10:35Militärschläge gegen den IS in Syrien eingeleitet.
10:38Nach südkoreanischen Angaben hat Nordkorea am Sonntag mehrere ballistische Raketen
10:47in Richtung seiner östlichen Gewässer gestartet.
10:50Die Raketen seien etwa 900 Kilometer weit geflogen und hätten gegen die Resolutionen des UN-Sicherheitsrats verstoßen,
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