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Zehntausende Menschen im Südwesten von Berlin können aufatmen: Vier Tage nach dem mutmaßlichen linksextremistischen Anschlag ist die Stromversorgung wieder vollständig hergestellt. Bei den betroffenen Anwohnern herrscht Erleichterung.

Credit: AFP

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Transkript
00:00Zehntausende Menschen im Südwesten von Berlin können aufatmen.
00:04Nach dem mutmaßlichen linksextremistischen Anschlag vom Wochenende
00:07ist die Stromversorgung vollständig wiederhergestellt.
00:11Wirtschafts- und Energiesenatorin Franziska Giffey sagte,
00:14seit 14.10 Uhr am Mittwoch sei Vollversorgung gemeldet worden.
00:18Die betroffenen Anwohner reagieren erleichtert.
00:21Ja, noch ein bisschen erfroren.
00:24Es ist ja nun seit fünf Tagen ausgekühlt
00:27und so schnell kommt das nicht wieder alles ins Normale.
00:32Tatsächlich fühle ich mich und ich glaube, ich spreche für mein Team schon im Stich gelassen.
00:38Wir haben keine Informationen gehabt, wir haben keine Anlaufstelle gehabt, wo wir hin können.
00:42Die Telefonnetze haben nicht funktioniert.
00:43Wir waren eineinhalb Tage ohne Internet, ohne Telefon.
00:46Und das in dieser Zeit ist schon ein gewisses Armutszeugnis für Berlin
00:50und die Stadt kam absolut nicht auf uns zu, um zu sagen, es gibt eine Anlaufstelle,
00:54informieren Sie sich da, Sie können uns anrufen oder Sie können auf jeden Fall Hilfe in Anspruch nehmen.
00:59Nach dem Anschlag am Samstagmorgen waren zunächst rund 45.000 Haushalte
01:04und 2.200 Gewerbeeinheiten ohne Strom gewesen.
01:09Betroffen waren auch Krankenhäuser und Pflegeheime, Schulen blieben geschlossen.
01:14Nachdem der Betreiber die beschädigten Hochspannungsleitungen reparieren konnte,
01:18wurden nun auch die zuletzt noch rund 20.000 betroffenen Haushalte schrittweise wieder angeschlossen,
01:24ebenso wie rund 850 Betriebe.
01:27Zu dem Brandanschlag auf eine Kabelbrücke am Teltow-Kanal
01:30bekannte sich eine linksextremistische Organisation namens Vulkan-Gruppe.
01:36Polizeibehörden und Verfassungsschutz stufen eine Erklärung der Gruppe als glaubwürdig ein.
01:41Die Bundesanwaltschaft ermittelt inzwischen unter anderem wegen des Verdachts der Mitgliedschaft
01:46in einer terroristischen Vereinigung, der verfassungsfeindlichen Sabotage,
01:50der Brandstiftung und der Störung öffentlicher Betriebe.
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