00:00Willkommen zum Video vom Automagazin TuningBlog. Heute dreht sich alles um den
00:08neuen Mini Aceman, das neueste Modell der Elektropalette von Mini. Nach der Premiere
00:15des Mini Countryman und des Mini Cooper auf der IAA 2023, stellt Mini nun das dritte
00:21Mitglied der Reihe vor. Im Gegensatz zu seinen Geschwistern wird der Aceman ausschließlich als
00:26Elektrofahrzeug angeboten und positioniert sich als Crossover zwischen dem Cooper und
00:31dem Countryman. Der Mini Aceman kommt mit fünf Türen und fünf Sitzen und bewegt sich von den
00:37Abmessungen her näher am Cooper als am Countryman. Mit einer Länge von vier Metern und einer Höhe
00:44von 1,5 Metern ähnelt er in der Größe einem Jeep Avenger. Die technische Basis bildet die Spotlight
00:51Plattform, die sich der Aceman mit dem dreitürigen Cooper teilt. Der größere Countryman hingegen
00:57nutzt die BMW Frontantriebsarchitektur, die auch beim BMW X1 zum Einsatz kommt. Optisch setzt Mini
01:04beim Aceman auf ein reduziertes, klares Design mit markanteren Linien als beim Cooper. Auffällig
01:11sind die eckige Form der Scheinwerfer und die schwarz abgesetzten Schutzplanken rund um die 17 bis
01:1719 Zoll Räder. Der Kühlergrill ist rundlich mit leicht oktogonalen Kanten gestaltet, wobei die
01:23untere Linie des Achtecks durch einen Unterfahrschutz ergänzt wird. Eine Besonderheit stellt das vordere
01:29Tagfahrlicht dar, das in drei verschiedenen Modi eingestellt werden kann. Auch die Heckpartie
01:35zeigt sich mit senkrecht angeordneten rundlichen Rückleuchten, einer relativ flachen Heckscheibe und
01:41einem großen Dachspoiler. Mini bietet für den Aceman vier verschiedene Kontrastfarben für das Dach
01:47und vier unterschiedliche Ausstattungslinien an. Essential, Classic, Favored und JCB. Der jeweilige
01:56Trim ist an der ovalen Plakette an den Seitenschwellern erkennbar. Im Innenraum übernimmt der Aceman das
02:02markante Design seiner Modellgeschwister. Im Mittelpunkt steht ein kreisrunder OLED-Touchscreen,
02:07der sämtliche Fahrzeuginformationen anzeigt. Auf ein separates Instrumentendisplay verzichtet
02:13Mini. Stattdessen gibt es optional ein Head-Up-Display. Standardmäßig werden Geschwindigkeit und Akkustand
02:20im oberen Bereich des Touchscreens angezeigt. Durch Antippen der Geschwindigkeitsanzeige
02:26erscheint ein großformatiger Tachometer. Weitere Widgets lassen sich durch Wischgästen aktivieren,
02:32während im unteren Bildschirmbereich stets die wichtigsten Funktionen für Navigation,
02:36Medien, Telefon und Klimasteuerung erreichbar bleiben. Die Steuerung zentraler Funktionen
02:42erfolgt über klassische Kippschalter unterhalb des Displays. Das Armaturenbrett ist mit einem
02:48gestrickten Stoff überzogen, was für eine wohnliche Atmosphäre sorgen soll. Die Sitzbezüge
02:54sind wahlweise aus Stoff oder aus Wäschschienen, einem veganen Lederersatz. Die Rücksitzlehne ist im
03:01Verhältnis 60-40 umklappbar, wodurch sich das Kofferraumvolumen von 300 auf 1.500 Liter erweitert.
03:09Ein Panorama-Glasdach sorgt für viel Licht im Innenraum, während eine Ambientebeleuchtung
03:14entlang des Dachrahmens für stimmungsvolle Beleuchtung sorgt. Auch Projektoren, die bunte
03:20Lichtmuster auf das Armaturenbrett werfen, sind wieder mit an Bord. Die Sprachsteuerung Hey Mini wird
03:27durch einen virtuellen Avatar ergänzt, entweder in Form eines stilisierten Mini oder als Figur
03:33Spike. Das System erkennt wiederkehrende Abläufe und kann diese automatisieren, beispielsweise
03:38das automatische Öffnen des Fensters bei der Einfahrt in ein Parkhaus. Zu den technischen
03:44Neuerungen gehört auch die Remote Parking-Funktion, mit der sich das Fahrzeug per Smartphone einparken
03:51lässt. Der Digital Key Plus macht das Smartphone zudem zum Autoschlüssel. Sobald sich der Fahrer
03:57dem Fahrzeug nähert, starten die Front- und Rückleuchten eine Willkommensprojektion und
04:03die Türen entriegeln sich automatisch. Beim Antrieb setzt Mini auf zwei Varianten, den
04:08Aceman E und den Aceman SE. Beide Modelle sind mit Frontantrieb ausgestattet. Der Aceman E
04:14leistet rund 35 Kilowatt, während der Aceman SE mit 160 Kilowatt daherkommt. Die Batteriekapazitäten
04:21liegen bei 43 bzw. 54 Kilowattstunden, womit Reichweiten von rund 300 Stundenkilometern beim
04:28Basismodell und etwa 400 Stundenkilometern bei der leistungsstärkeren Version erreicht
04:33werden. Das Laden erfolgt mit bis zu 11 Kilowatt Überwechselstrom, während beim Schnellladen
04:39mit Gleichstrom maximal 75 Kilowatt Aceman E bzw. 95 Kilowatt Aceman SE möglich sind. Dadurch
04:49kann der Akku in beiden Fällen innerhalb von ca. 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufgeladen
04:55werden. Wird ein Schnelllader als Navigationsziel eingegeben, sorgt ein Thermomanagementsystem
05:02dafür, dass die Batterie vor dem Laden auf die optimale Temperatur gebracht wird. Dies verkürzt
05:07insbesondere im Winter die Ladezeiten erheblich. Darüber hinaus lassen sich an einer heimischen
05:13Wahlbox Ladezeiten programmieren, in unserer Ladestand-Obergrenzen definieren oder gewünschte
05:19Abfahrtszeiten einstellen. Die Markteinführung des Mini Aceman erfolgte im Herbst 2024. Die
05:27Preise beginnen bei etwa 35.000 Euro, womit beide Versionen jeweils rund 2.000 Euro über
05:33dem Mini Cooper liegen. Den Link zum Nachlesen des Artikels in unserem Magazin findest du wie
05:39immer in der Videobeschreibung. Waren die Infos zum Mini Aceman interessant, dann lass bitte
05:44ein Abo da.