- 5 months ago
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Short filmTranscript
00:00The End
00:04Is that really?
00:06We will begin a new life.
00:08On a new continent.
00:11He is just coming for you.
00:18From Keogh.
00:19So, you mean that...
00:21I take Louis?
00:23I think it would be best for us and for the baby,
00:27to make a kind of family.
00:30I'll help you.
00:32Until today's hate on your mother,
00:35and it will never happen.
00:37I wish you and Mrs. Saalfeld
00:39all the good for the holidays.
00:41I'm sure it will be a day,
00:43which you will never forget.
00:45I won't talk about it.
00:47You want to talk about it?
00:49Your father is exactly like mine.
00:52Because your father is mine.
00:55It is about you, Haz.
01:01I don't know.
01:07Keogh.
01:08Haz?
01:25Take a kiss in the morning.
01:29Till the last one late at night.
01:38Just one day without you.
01:41I could throw my heart away.
01:44Can't you hear?
01:45Here I'm asking you to stay
01:48Through the rainbow-colored night.
01:54Stay.
01:56Stay.
01:58Why don't you stay?
02:00Stay.
02:02Why don't you stay?
02:04Stay.
02:06Why don't you stay?
02:08Stay.
02:09Stay.
02:10Stay.
02:11Stay.
02:12Stay.
02:18Was war das?
02:19Ist da was explodiert?
02:21Aber ich hör nichts mehr.
02:23Scheint nicht so schlimm gewesen zu sein.
02:25Du bist wirklich meine Schwester.
02:26Halbschwester.
02:27Wir haben echt denselben Vater.
02:31Was ist hier los?
02:32Bomben.
02:33Georg.
02:34Alle raus aus dem Hotel.
02:35Sofort.
02:36Herr Sonnwichtler, Sie rufen die Polizei in die Feuerwehr.
02:37Ich kümmere mich um den Feueralarm.
02:38Ich kümmere mich um den Feueralarm.
02:43Dr.
03:05It seems not so bad. We have to go.
03:13Go, go, go, go!
03:19What is that?
03:21Where is that?
03:25My...
03:29Police and fire are in charge.
03:31Come here, help me.
03:33Vicky, warte.
03:37Okay?
03:39Yeah.
03:45Jetzt raus!
03:50Hast du deinen Schlüssel vergessen vor lauter Aufregung?
03:57Hi. Hi.
03:59Thomas Neubach. Freut mich.
04:01Freut mich auch, Vincent III.
04:03Schön, dass wir uns mal kennenlernen.
04:05Kommen Sie noch rein?
04:07Mhm.
04:09Ja, ich wollte eigentlich noch zu meiner Tochter,
04:11bevor der Truhl richtig losgeht.
04:13Maxi ist gar nicht da. Die hat im Fürstenhof übernachtet.
04:15Okay, dann...
04:17Tja.
04:19Thomas, wo bist du denn hier?
04:21Katja.
04:23Schön, dich wiederzusehen.
04:25Toll siehst du aus.
04:27Wie geht's dir?
04:29Gut.
04:31Äh, er wollte eigentlich zu Maxi.
04:33Bei der war ich gerade.
04:35Ich hab ihr mit dem Brotkleid geholfen.
04:37Sie sieht so toll aus.
04:39Ihr beide habt euch schon vorgestellt?
04:41Ja.
04:43Ja, ist verrückt, oder?
04:45Unser kleines Mädchen heiratet.
04:47Wer hätte das gedacht?
04:49Und das soll ja auch der schönste Tag in Ihrem Leben werden.
04:51Deswegen würde ich sagen, hat alles andere keinen Platz hier.
04:53Ja, da bin ich ganz deiner Meinung, Kim.
04:55Gehen wir zusammen zu diesem Rundsprunnen?
04:59Nein.
05:01Also, wir brauchen hier noch kurz.
05:03Wir kommen dann nach.
05:05Toll siehst du aus.
05:07Schau dich mal an.
05:09Ja, ich geh mich dann auch mal umziehen.
05:11Tschüss.
05:13Tschüss.
05:15Kommen Sie raus, langsam.
05:29Ganz in Ruhe, alles in Ruhe.
05:31Die Polizei und die Feuerwehr sind verständigt
05:33und müssten jeden Moment hier sein.
05:35Und bevor hier bombentechnisch nichts geklärt ist, geht mir niemand ans Gebäude.
05:49Also, wer sind jetzt die Gäste, die noch im Haus sein müssen?
06:13Ja, einige.
06:15Die Benders und Frau Hassler.
06:17Kann ich irgendwie helfen?
06:18Das erinnert mich an die Hochzeit von Eva und Robert.
06:21Soll ich noch mal reingehen und in den Zimmertüren klopfen?
06:23Nein, das mach ich.
06:24Das ist zu gefährlich.
06:26Außerdem wurden alle durch den Feueralarm gewarnt.
06:28Wenn Frau Hassler ihr Hörgerät ausgeschaltet hat, dann hat die es nicht gehört.
06:31Die Feuerwehr übernimmt das.
06:34Ich wollte dir nur sagen, dass ich dich liebe, mein Schatz.
06:38So naiv.
06:39Heute Morgen ist ein Brief von Georg gekommen.
06:41Was?
06:42Warum hast du mir gerne davon erzählt?
06:44Ich hab mir alles Gute gewünscht und gesagt, das wird bestimmt ein Tag, den ich niemals vergessen werde.
06:47Du, das ist für eine, eine makabere Anspielung.
06:52Wo bleibt denn die Kutsche?
06:53Die müssten eigentlich längst hier sein.
06:55Leute, Henry macht sich bestimmt noch hübsch im Bad.
06:56Alles in Ordnung?
06:57Ah ja, ich hab kurz an Theo gedacht.
06:58Tut mir leid.
06:59Alles gut, Sie sind bestimmt gleich da.
07:00Ich habe schon so viele Hochzeiten am Fürstenhof erlebt.
07:01Und die wenigsten gingen pünktlich los.
07:02Wäre ja auch zu langweilig gewesen.
07:03Und was ist denn wirklich was passiert?
07:04Und was ist denn wirklich was passiert?
07:05Und was ist denn wirklich was passiert?
07:06Ja.
07:07Wo bleibt denn die Kutsche?
07:08Wo bleibt denn die Kutsche?
07:09Die müssten eigentlich längst hier sein.
07:10Leute, Henry macht sich bestimmt noch hübsch im Bad.
07:11Alles in Ordnung?
07:12Ja, ich hab kurz an Theo gedacht.
07:13Tut mir leid.
07:14Alles gut.
07:15Sie sind bestimmt gleich da.
07:17Ich habe schon so viele Hochzeiten am Fürstenhof erlebt.
07:21Und die wenigsten gingen pünktlich los.
07:24Wäre ja auch zu langweilig gewesen.
07:27Und was ist denn wirklich was passiert ist?
07:31Katja, was soll denn passiert sein?
07:34Diese Semmeln sind wirklich der absolute Hammer.
07:40Sie sind gut, ne?
07:42Ofen frisch.
07:43Weißt du was?
07:44Die könntest du öfter besorgen.
07:45Das war glaube ich heute eher eine Ausnahme.
07:47Ach so.
07:48Weil ich bis ans Ende unserer Tage jetzt Frühstück mache und ofenfrische Semmeln besorge?
07:53Ich glaube schon, ja.
07:54Ich weiß, ich bin eher so der Spätaufsteher.
07:56Mhm.
07:57Außer du musst wilde Tiere fotografieren?
07:59Ja, oder außer ich mache ein Braut- und Braut-Mutter-Styling.
08:02Das war wirklich gut heute.
08:04Dann würde ich mich mal selber loben.
08:05Sag mal.
08:08Ja?
08:11Deinen Vorschlag gestern.
08:14Hast du das wirklich ernst gemeint?
08:16Was für ein Vorschlag?
08:19Spaß.
08:20Also du würdest wirklich deinen Barbersalon für meinen großen Traum aufgeben?
08:27Hey.
08:28Du hast schon so lange gebrannt darauf, einen eigenen Laden drauf zu machen.
08:33Und ich meine, so eine Chance kriegen wir wahrscheinlich nie wieder.
08:35Und auch so einen Laden wie das Flur ist, der kommt nicht alle Tage um die Ecke.
08:38Also bist du wirklich dabei?
08:39Jetzt kauf den Laden, bevor ich mir was anders überlege.
08:42Danke, dass du so mutig bist und dass du mir so vertraust.
08:49Was heißt hier mutig?
08:50Wir waren doch schon zusammen Bungee springen.
08:52Und jetzt springen wir halt das kalte Wasser.
08:55Was, wenn das nicht funktioniert?
08:58Dann verkaufen wir den Laden und wir haben es wenigstens probiert.
09:01Dann machen wir das wirklich.
09:04Ich werde dir das nicht vergessen.
09:10Dann legen wir los.
09:11Wir legen los.
09:12Okay.
09:13Dann bist du das Plan?
09:14Ich geh damit zur Bank und dann frag nach dem Kredit.
09:16Das war ein guter Plan.
09:17Ähm, weißt du was?
09:19Ein bisschen Eigenkapital hab ich auch.
09:21Kann nicht schaden.
09:22Okay.
09:23Drückst du mir die Daumen?
09:24Na klar.
09:25Okay.
09:26Oh Gott.
09:27Ich bin so aufgeregt.
09:28Danke.
09:29Sie müssen bitte noch hier bleiben.
09:30Alles klar.
09:31Vielen Dank.
09:32Und was hat die Einsatzleiterin zu Georgs Brief gesagt?
09:35Wir sollen erst mal hier warten.
09:37Wie lange denn?
09:38Bis Klaas W. hinter den Explosionen steckt.
09:39Oh Gott.
09:40Das kann ja ewig dauern.
09:41Hey, die Polizei hat alles im Griff.
09:42Okay.
09:43Die durchsuchen das ganze Hotel.
09:44Die haben sogar Sprengstoffhunde dabei.
09:46Okay.
09:47Okay.
09:48Okay.
09:49Okay.
09:50Okay.
09:51Okay.
09:52Okay.
09:53Okay.
09:54Okay.
09:55Okay.
09:56Okay.
09:57Okay.
09:58Okay.
09:59Okay.
10:00Okay.
10:01Okay.
10:02Okay.
10:03Okay.
10:04Okay.
10:05Okay.
10:06Okay.
10:07Oh Gott.
10:08Hey.
10:09Alles wird gut.
10:10Okay?
10:11Alles wird gut.
10:12Ja.
10:13Können wir leider gerade nicht heiraten.
10:18Oh Gott, die anderen.
10:23Die warten ja alle am Wunschbrunnen.
10:26Hast du mein Handy?
10:28Ich rufe schon meine Mutter an.
10:31Die macht sich bestimmt Sorgen.
10:33Hallo Mami.
10:34Hallo Mami.
10:35Hallo Mami.
10:36Michael?
10:37Ja.
10:38Hast du eine Ahnung, wo mein grauer Schal ist?
10:39Ja.
10:40Hier.
10:41Ach.
10:42Ach.
10:43Ach.
10:44Danke.
10:45Was suchst du denn?
10:46Das Buch, das ich gerade lese.
10:47Das ist oben im Schlafzimmer.
10:48Ich hole schnell.
10:49Danke dir.
10:50Danke dir.
11:21Okay.
11:22Okay.
11:23Ich kann einfach überhaupt gar nicht glauben, wie schnell jetzt alles geht.
11:26Aber wenigstens war die Klinikleitung nachsichtig mit mir.
11:30Ja, nachdem ich zweimal innerhalb von kürzester Zeit meine Meinung geändert habe.
11:34Du bist ja nicht an, dass dein Großvater einen Schlaganfall bekommt.
11:37Ja.
11:38Du brauchst jetzt kurzfristig Hilfe.
11:39Vielen Dank.
11:40Ja.
11:41Hier rein, bitte.
11:43Ich bin so froh, dass du mitkommst.
11:46Also nachkommst.
11:47Und dass wir uns zusammen ein neues Leben in Brasilien aufbauen.
11:51Es ist ein Wunder.
11:52Gestern haben wir noch darüber gesprochen und heute hat sich alles, alles aufgelöst.
11:59Ich habe gedacht, ich spinne, als du mit diesem Forschungsauftrag um die Ecke gekommen bist.
12:04Ja.
12:05Das Einzige, was wirklich schlimm ist, ist, dass ich nicht gleich mitkommen kann.
12:10Ich vermisse dich jetzt schon.
12:12Ich dich auch.
12:14Was glaubst du denn, wie lange es dauert, bis du dich hier loseisen kannst?
12:22Na ja, ich werde heute noch die Klinikleitung anrufen und sagen, ich verlege meine Forschung nach Brasilien.
12:29Was meinst du, wie die da reagieren?
12:31Ja, das geht schon.
12:32Dann muss ich Janik natürlich noch fragen, ob er meine Praxis übernimmt, aber das wird er wohl.
12:36Dann muss ich noch einen Untermieter finden.
12:39Ja, aber es ist ja noch einiges auf dem Zettel.
12:41Na ja, allerdings.
12:42Ich denke, es wird gleich Erik übernehmen.
12:43Er hat es das letzte Mal gemacht.
12:44Es ist allerdings schief gelaufen.
12:46Aber weißt du was?
12:47Je schneller es geht, desto schneller bin ich bei dir.
12:51Ich freue mich jetzt schon drauf, wenn ich dich in meinem Haus am Flughafen abhole.
12:56Ich bin gleich wieder da.
12:58Ja?
12:59Ich, äh, aber nicht weglaufen, ja?
13:02Mhm.
13:03Beeil dich, ja?
13:05Wie hat diese Irre das geschafft?
13:12Ein Bomben im Hotel.
13:13Wie kann das sein?
13:14Der Keller ist eine Handlanger.
13:15Die erledigen die Drecksarbeit für ihn.
13:17Ja, aber es hätten Menschen sterben können.
13:18Und was hat er denn davon, wenn er die Hoffzeit sabotiert?
13:21Sein Rachenfeldzug ist noch nicht vorbei.
13:23Georg Keller geht über Leichen.
13:24Und wenn er Henry umbringen lässt, dann ist das das Schlimmste, was er Frau Wagner antun kann.
13:27Ja, und Maxi?
13:28Ja, zum Glück ist den beiden nichts passiert.
13:31Ja, und gut, dass die Polizei jetzt auch da ist.
13:33Ja, hoffentlich geben die bald Entwarnung.
13:39Was gibt's?
13:40Ich hab da mal ne Frage.
13:42Aha.
13:45Kannst du mir Geld leihen?
13:46Ja, wie viel? Zehn, zwanzig?
13:49Zwei hundert. Tausend.
13:53Tut mir leid, so viel hab ich grad nicht auf der Tasche.
13:55Ah, hätte ja sein können.
13:58Wofür brauchst du so viel Geld? Hast du Ärger?
14:01Ich will ein Restaurant kaufen.
14:04Das Louis, falls ihr das was sagt.
14:06Klar gehört Gritters Ex.
14:07Warum willst du ein Restaurant kaufen?
14:09Ich hab mal Lust auf was eigenes.
14:11Steckt da eine Frau hinter?
14:12Nein.
14:13Sondern?
14:14Ich bin ein erfahrener Koch.
14:16Und mich nervt es langsam, dass ich mich immer noch von Zuchefs herumkommandieren lassen muss,
14:20die viel weniger auf der Pfanne haben.
14:22Das klingt vernünftig.
14:24Warum sagst du das so skeptisch?
14:25Weil Vernunft zu dir passt wie Zucker zu einem Diabetiker.
14:28Ach.
14:30Wenn's nicht klappt, dann verkaufe ich den Laden halt einfach wieder.
14:33Also?
14:35Tut mir leid, ich kann dir nicht helfen.
14:37Och, Janek.
14:38Früher ging das doch auch.
14:39Du hast dein Taschengeld immer schön gespart.
14:42Und wenn ich am fünften des Monats blank war, hast du mir was geliehen.
14:46Mhm.
14:47Früher musste ich auch keine Kredite abstottern oder Alimente an Mia und die Kids abdrücken.
14:53Lässt sie dich immer noch für deinen Seitensprung bluten?
14:56Unter anderen Umständen hätten wir gerne drüber reden können.
14:59Ja.
15:00Du verpulverst wohl alles für deine Hochzeit, hm?
15:05Die Kutsche schenkt uns der Fürstenhofen.
15:08Der Rest kommt von der Wohlfahrt?
15:11Larissa ist vermögend.
15:13Also, sie wird bald vermögend sein.
15:16Mhm.
15:17Versteh ich nicht.
15:18Ja, ist auch ein bisschen kompliziert.
15:21Fakt ist, ich kann dir mit dem Restaurant leider nicht helfen.
15:44Okay.
15:46Vielen Dank, ja.
15:47Bis dann.
15:48Tschüss.
15:49Hey.
15:51Gibt's Neuigkeiten aus dem Fürstenhof?
15:53Es hat sich auf jeden Fall jemand verletzt.
15:55Gott sei Dank, da bin ich erleichtert.
15:57Ja, gib mir genauso.
15:58Ja, und wann kannst du zurück in deinen Salon?
16:00Du, keine Ahnung, wenn's Entwarnung gibt.
16:04Ich hoffe, das zieht sich nicht so lange.
16:06Ich muss noch was mit einem Lieferanten besprechen.
16:08Ich brauche noch spezielle Zutaten für das Hochzeitsmenü.
16:12Kannst du dich anrufen?
16:13Ja, würde ich gerne, aber ich weiß nicht mehr genau, was ich brauche.
16:16Das steht alles in meinem Rezeptbuch und das ist in der Fürstenhofküche.
16:19Oh, blöd.
16:21Entschuldigung, kann ich so ein amerikanisches Frühstück haben, bitte?
16:23Klar, gerne.
16:24Danke.
16:26Und, wie war's bei der Bank?
16:30Ja, es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht.
16:34Okay.
16:35Welche willst du zuerst?
16:36Die gute natürlich.
16:38Mein Businessplan hat den Berater überzeugt.
16:40Ich bin solvent und, ähm, ich hab genügend Eigenkapital.
16:43Das heißt, du kriegst den Kredit?
16:45Wann ich will!
16:46Das ist ja großartig!
16:48Und die weniger Gute?
16:51Ich hab mit Louis Sommer telefoniert.
16:53Will er jetzt doch nicht verkaufen?
16:54Doch, er freut sich total, dass ich doch daran interessiert bin, das Louis zu kaufen.
16:58Aber?
16:59Jetzt mach's nicht so spannend.
17:00Es gibt noch einen anderen Interessenten.
17:03Ah.
17:05Kilian Rudloff, oder?
17:06Der hat ja auch Interesse an dem Laden.
17:07Ja, ich bin mir auch relativ sicher, dass er mein Konkurrent ist.
17:12Und was willst du jetzt machen?
17:14Kämpfen.
17:16Yes.
17:17Sehr gut.
17:20Das wird schon.
17:28Was dauert denn da so lange?
17:36Warum...
17:37worüber reden die?
17:39Das ist...
17:40Albtraum.
17:41Ey, wenn Georgs Leute noch im Hotel waren, dann hat die Polizei sie bestimmt schon gefasst.
17:45Ey, aber warum sind die denn immer noch hier?
17:47Ich weiß nicht.
17:48Vielleicht...
17:49Vielleicht gibt's noch mehr Sprengsätze, die entschärft werden müssen.
17:54Alles wird gut.
17:56Ich habe gerade mit der Einsatzleiterin gesprochen.
17:59Entwarnung.
18:00Die vermeintlichen Bomben, die zur Explosion geführt haben, waren Spraydosen.
18:05Spraydosen?
18:06Spraydosen?
18:07Ja, Farbspraydosen.
18:08Ach so.
18:09Und diesen explodiert?
18:10Ja.
18:11Das haben die Dinger so an sich, wenn man sie neben heiße Heizungsrohre stellt.
18:14Weiß der Geier, wie die da hingekommen sind?
18:18Ähm...
18:19Ich...
18:20Ich glaub, das geht auf meine Kappe.
18:21Ja, meine Mutter, Lale und ich, wir haben die gestern für die Hochzeitsdeko verwendet.
18:26Und meine Mutter wollte sie dann eigentlich entsorgen.
18:29Aber Lale und ich wollten gleich weiter für unseren Junggesellinnenabschied.
18:32Und dann hat sie sie in der Eile einfach im Personalangang abgestellt.
18:35Ich müsste sie und ihre Mutter eigentlich dafür zur Rechenschaft ziehen.
18:40Aber sie sind die erste Braut, die den Rahmen ihrer eigenen Hochzeit sprengt.
18:44Ich...
18:45Ich hab in dem Moment wirklich überhaupt nicht nachgedacht.
18:50Ja.
18:51Hochzeitsvorbereitungen können einem den Verstand rauben.
18:55Ich weiß, wovon ich spreche.
18:59Okay, und es ist wirklich niemand verletzt worden?
19:02Wir hatten Glück im Unglück.
19:05Naja, aber Entschuldigung, nur um nochmal ganz sicher zu gehen.
19:09Diese Explosionen, die haben nichts mit Georg zu tun.
19:12Hundertprozentig.
19:14Er sitzt nach wie vor in Untersuchungshaft und hatte auch in den letzten Tagen keinen Außenkontakt.
19:18Also, wir können uns freuen, dass alles so glimpflich abgelaufen ist.
19:21Wir hatten wirklich großes Glück.
19:24Na ja, in 50 Jahren können Sie Ihren Enkeln von ihrer Bomben-Hochzeit erzählen.
19:30Und jetzt schauen Sie, dass Sie endlich beide unter die Haube kommen.
19:34Komm.
19:35Danke.
19:39Vielen Dank, die Herren.
19:40Wiederschaun.
19:42Bis Gott sei Dank.
19:43Okay.
19:46Meine Damen und Herren, ganz kurz, ich kann Sie beruhigen, es ist alles in Ordnung.
19:54Sie können jederzeit zurück ins Hotel, Sie müssen sich keine Gedanken machen.
19:57Ja.
19:58Sie dürfen uns glauben, im Fürstenhof sind Sie sicher.
20:02Die Bar und das Restaurant haben geöffnet und die Hotelleitung würde Sie gerne nach diesem Schrecken zu einem Champagnerfrühstück einladen.
20:11Also, wenn ich Sie bitten dürfte, einfach reinkommen und wohlfühlen.
20:17Kommen Sie zu Hause.
20:18So.
20:19Bitte schön.
20:20Bitte schön.
20:21Bitte schön.
20:22Sie dürfen Sie mir gleich da lassen.
20:24Auch noch nehmen Sie ihn ab.
20:26Schauen Sie.
20:27Ja.
20:28So, bitte sehr.
20:29Sie hat mir das auch geschafft.
20:30War das Ihre Idee mit dem Champagnerfrühstück?
20:31Äh, ja, allerdings in Absprache mit der Geschäftsleitung natürlich.
20:44Servus.
20:45Wiederschaun.
20:46Und danke nochmal, gell.
20:47Sehr gerne.
20:48Und bei so Sachen aufs Haus, da fragen Sie immer die Chefs vorher?
20:50Ja, weil dann sind wir auf der sicheren Seite.
20:52Okay.
20:53Das habe ich ganz schnell gelernt.
20:55Ich habe in meinen Anfangsjahren einmal einen Fehler gemacht und einen Stammgast das falsche
21:03Zimmer reserviert.
21:04Dann habe ich mir gedacht, ich mache das wieder gut und spendiere ihm ein Upgrade in die Fürstensuite.
21:09Allerdings ohne das vorher mit der Geschäftsleitung zu besprechen, ja, dann musste ich das Upgrade
21:15aus der eigenen Tasche bezahlen.
21:17Okay.
21:18Okay.
21:19Äh, sagen Sie mal, wo ist denn eigentlich die Fanny?
21:24Sie sind doch mit ihr zusammengekommen, oder?
21:29Ihnen sitzt der Schreck aber noch ganz schön in den Gliedern.
21:34Alles gut.
21:35Ähm, es war ein Fehlalarm und es ist niemandem was passiert.
21:39So ist es.
21:40Also, packen wir es wieder.
21:42Gehen wir an unsere Arbeit.
21:43Die Gäste warten.
21:47Nein, nein, nein, nein, Mama.
21:50Es waren keine Sprengsätze.
21:51Es waren unsere Spraydosen, die explodiert sind.
21:53Geh dir mal mit dem Kutscher.
21:54Zum Glück ist niemandem was passiert.
21:56Zum Glück ist niemandem was passiert.
22:03Nein.
22:04Nein, nein, nein, nein, Mama.
22:05Es waren keine Sprengsätze.
22:06Es waren unsere Spraydosen, die explodiert sind.
22:07Geh dir mal mit dem Kutscher.
22:08Zum Glück ist niemandem was passiert.
22:15Zum Glück ist niemandem was passiert.
22:18Zum Glück ist niemandem was passiert.
22:20Kaffee?
22:21Ah, danke.
22:22Also, ähm.
22:23Ich kann es irgendwie immer noch nicht glauben, dass du wirklich meine Halbschwester bist.
22:35Ich auch nicht.
22:37Ich meine, wir haben uns sofort gut verstanden.
22:38Wir hatten gleich einen guten Draht und jetzt weiß ich auch warum.
22:52Ich wusste, dass ich eine Halbschwester habe, aber ich hätte nicht gedacht, dass wir uns
23:05irgendwann mal kennenlernen.
23:06Also, wusstest du nicht nur, dass Andreas schon mal verheiratet war, sondern auch, dass
23:12er eine andere Familie hatte?
23:14Daraus hat er nie ein Geheimnis gemacht.
23:17Du hast offensichtlich einen ganz anderen Bezug zu unserem Vater, kann das sein?
23:26Kann man nur so sagen.
23:28Naja, ist ja auch kein Wunder, oder?
23:31Nachdem deine Mutter den Kontakt zu ihm abgebrochen hat.
23:33Wie kommst du denn da drauf?
23:36Das ist alles meine Schuld.
23:39Ich hätte die Dosen einfach gleich zum Wertstoffhof bringen sollen.
23:42Und dann bin ich auch noch so dumm und leg sie ans Heizungshof.
23:45Hallo.
23:46Wo ist das Brotpaar?
23:47Noch nicht da.
23:48Herr Glück, ich dachte schon, ich bin zu spät.
23:50Ich bin Thomas Neubach, der Vater der Brot.
23:53Lali Jelen, ich bin die beste Freundin und die Trauzeugin der Brot.
23:56Freut mich.
23:57Ich auch.
23:58Hallo?
23:59Ja, ist notiert.
24:04Frau Heinsberg braucht mehr Kissen für ihre Katze Cleopatra.
24:06Wunderbar.
24:07Ja.
24:08Danke, Herr Sonnenbichler.
24:09Bis gleich.
24:10Tschüss.
24:11Können wir jetzt bitte weiterreden?
24:12Das war mein Chef.
24:13Da muss ich rangehen.
24:14Sorry.
24:15Wie kommst du darauf, dass meine Mutter den Kontakt zu unserem Vater abgebrochen hat?
24:19Es war doch so.
24:20Sie hat den Kontakt nicht nur abgebrochen, sondern sie hat ihn regelrecht boykottiert.
24:23Es stimmt nicht.
24:24So wurde es mir erzählt.
24:26Was genau wurde dir erzählt?
24:30Papa hat immer schön Unterhalt gezahlt und hat versucht Kontakt zu euch aufzunehmen,
24:33aber deine Mutter hat den Kontakt abgeblockt. Sie hatte einfach kein Interesse gehabt.
24:36Ich fass es nicht.
24:37Er hat uns verlassen.
24:39Und nach der Scheidung habe ich nie wieder was von ihm gehört.
24:42Fanny, das stimmt nicht.
24:43Es war aber so.
24:45Fanny, er hat dir doch immer Briefe geschickt und Geschenke zu Ostern, zu Weihnachten, zu deinem Geburtstag.
24:49Was für Briefe?
24:50Was für Geschenke?
24:51Die hat es nie gegeben.
24:52Willst du mir damit sagen, dass Papa mich angelogen hat, oder was?
24:55Ja, willst du mir sagen, dass ich dich anlüge?
25:04Du bist genauso wie unser Vater.
25:06Du biegst hier die Wahrheit zurecht, wie du sie weißt.
25:08Fanny.
25:09Das darf doch nicht wahr sein.
25:20Ja, da kommt eins zum anderen.
25:22Ja, und jetzt?
25:23Keine Ahnung.
25:24Maxi?
25:25Ja, ich bin's nochmal.
25:26Ja, ich geb dir mal ganz kurz Vincent, ja?
25:31Maxi, hi.
25:32Pass auf, der Kutscher hat mich gerade angerufen.
25:34Maxi, ganz kurz.
25:40Ich wollte dir auch eigentlich nur sagen, dass die Pferde mit der Kutze durchgegangen sind,
25:46wegen der Explosion.
25:49Ja.
25:50Ja.
25:51Maxi, die Pferde sind wieder unter Kontrolle, okay?
25:54Aber es dauert ein bisschen, bis der Kutscher bei euch ist.
25:58Langsam wird es sein.
25:59Was wollen Sie damit sagen, Frau Bürgermeisterin?
26:02Ich habe im Anschluss einen dwingenden Termin.
26:04Die zwei sind sicher gleich da.
26:05Bitte, Frau Bürgermeisterin, sie ist meine beste Freundin und sie heiratet heute.
26:09Bitte.
26:10Frau Bürgermeisterin, bitte.
26:17Was machen wir denn jetzt?
26:20Dann gehen wir halt zu Fuß.
26:22Das dauert doch ewig.
26:24Ja, dann müssen wir halt rennen, vielleicht erwischen wir ja die Kutsche noch.
26:27Na komm, komm.
26:28Du hast recht, ich will, nein, ich muss dich heute noch heiraten.
26:31Und ich?
26:32Dich?
26:33Dich?
26:34Dann bin ich wieder.
26:35Ist Yvonne immer noch nicht zurück?
26:36Sie musste zu einem Termin.
26:37Okay, dann versuch sie einfach später auf dem Handy zu erreichen.
26:38Danke dir.
26:39Ah, moin Frau Bergmann.
26:40Herr Rudloff, darf ich Sie mal was fragen?
26:41Danke.
26:42Äh, Sie fragen ja schon.
26:43Ja, stimmt.
26:44Ähm.
26:45Ähm.
26:46Ja, stimmt.
26:47Ähm.
26:48Ähm.
26:49Wollen Sie das Louis auch kaufen?
26:50Wieso auch?
26:51Wollen Sie doch kaufen?
26:52Wieso auch?
26:53Wollen Sie doch kaufen?
26:55Na ja, ich war vorhin mit dem Businessplan bei der Bank und der kam ganz gut an.
26:57Und, und, und.
26:58Okay.
26:59Miro und ich haben uns entschieden.
27:00Jetzt ist also nur noch eine Preisfrage.
27:01Wer von uns beiden das Louis.
27:02Ja.
27:03Ja.
27:04Ja.
27:05Ja.
27:06Ja.
27:07Ja.
27:08Ja.
27:09Ja.
27:10Ja.
27:11Ja.
27:12Ja.
27:13Ja.
27:14Ja.
27:15Ja.
27:16Ja.
27:17Ja.
27:18Ja.
27:19Ja.
27:20Ja.
27:21Ja.
27:22Ja.
27:23Ja.
27:24Ja.
27:25Ja.
27:26Ja.
27:27Ja.
27:28Scheißfrage, wer von uns beiden das Louis kaufen kann.
27:31Ja.
27:32Äh.
27:33Da sind Sie klar im Vorteil.
27:34Ja.
27:35Weil ich mal mit ihm zusammen war.
27:36Ja.
27:37Stimmt.
27:38Das wäre auch ein Grund.
27:39Nein.
27:40Ich kann das Geld nicht auftreiben.
27:41Ich bin raus aus der Nummer.
27:43Herzlichen Glückwunsch.
27:44Und alles Gute.
27:46Danke.
27:47Bei Ihnen ist das Louis wirklich in guten Händen.
27:50Ein Kaffee zum Mitnehmen, bitte.
27:52Gerne.
27:58So.
27:59Hey.
28:00Hey.
28:01Ich bin so gut wie fertig.
28:02Sehr gut.
28:03Dann hast du wirklich alles eingepackt.
28:04Mhm.
28:05Geld.
28:06Pass.
28:07Ja.
28:08Geld und Pass sind hier in der Seitentasche.
28:09Handy.
28:10Handy.
28:11Handy.
28:12Wo ist mein Handy?
28:13Ja.
28:14Vielleicht hast du es oben.
28:15Ah.
28:16Hm.
28:17Ja.
28:18Ja.
28:19Geld und Pass sind hier in der Seitentasche.
28:20Handy.
28:21Handy.
28:22Wo ist mein Handy?
28:23Ja.
28:24Vielleicht hast du es oben.
28:25Ah.
28:26Nee, warte mal.
28:30Ich bin ganz sicher.
28:31Ich habe es mit hier runterge...
28:32Okay.
28:33Dann, äh, vielleicht ist es in der Küche, oder...
28:46Äh, was wird das jetzt?
28:48Was?
28:49Äh, nein, ich hab, äh, ich hab nur überprüft, wie das Gewicht ist.
28:52Aber scheint alles, alles im Anderen zu sein.
28:55Ah, und deswegen musst du darin herumwühlen.
28:57Nein, ich hab, weißt du, die Airlines, die langen jetzt ziemlich hin bei Übergepäck.
29:01Das ist kein Spaß.
29:02Du musst mich für ziemlich blöd halten.
29:05Okay, okay, okay, du hast recht.
29:07Echt?
29:08Ich sollte deine Intelligenz nicht beleidigen.
29:10Hm.
29:12Hm.
29:13Hm.
29:14Hm.
29:15Hm.
29:16Hm.
29:17Und was wird das jetzt?
29:18Eine vorgezogene Sicherheitskontrolle?
29:20Oh ja.
29:21Weißt du, man kann sich nie sicher genug sein.
29:26Das ist wahr.
29:27Oh.
29:28Hm.
29:29Hm.
29:30Was ist das?
29:33Das sind Feinweepralinen.
29:34Oh.
29:35Wir sollten dir die Wartezeit versüßen.
29:36Das geht doch gar nicht.
29:37Und was ist das?
29:38Ein Wolpertinger.
29:39Ein Wolpertinger.
29:40Was?
29:41Ein Wolpertinger.
29:42Das ist ein bayerisches Fabelwesen.
29:43Es sollte auf dich in Brasilien aufpassen.
29:44Hübsch.
29:45Und es sollte dich, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh.
29:46An Bayern erinnern oder vielleicht auch an mich.
29:47Ja, das sieht dir auch ein bisschen ähnlich.
29:48Hm.
29:49Hm.
29:50Und was ist das?
29:51Ein Wolpertinger.
29:52Was?
29:53Ein Wolpertinger.
29:54Das ist ein bayerisches Fabelwesen.
29:55Es sollte auf dich in Brasilien aufpassen.
29:56Hübsch.
29:57Und es sollte dich, äh, an Bayern erinnern oder vielleicht auch an mich.
30:12Ja, sieht dir auch ein bisschen ähnlich.
30:14Es tut mir leid, dass ich dir deine Überraschung kaputt gemacht hab.
30:20Was solltest du sagen, was die Brasilien finden?
30:24Ich freu mich trotzdem.
30:26Und es schließt sich der Kreis, ja?
30:29Jetzt hast du mir was in den Rucksack geschmuggelt und damals hab ich dir die Diamanten in den Koffer gelegt.
30:36Ja.
30:37Ja, so hat alles begonnen, ja.
30:40Ich freu mich so auf unser gemeinsames Leben in Brasilien.
30:46Oh, da ist es.
30:56Hey.
30:58Wir sollten zum Flughafen, hm?
31:00Aufsitze.
31:01Thanks.
31:25I don't know what's going on in the first place.
31:32Have you spoken with your half-brother?
31:36He's saying I'm lying.
31:40How did he do that?
31:43Did you speak with your half-brother?
31:47He's saying I'm lying.
31:51How did he do that?
31:53So, angeblich hätte unser Vater noch Kontakt zu mir und meiner Mutter halten wollen.
32:00Ja, aber das stimmt nicht.
32:02Er hat sich für die Familie von Fritz entschieden und gegen uns.
32:06Und von ihm kam nur noch Unterhalt und dann überhaupt gar nichts mehr.
32:10Ich hab nie wieder was von dem gehört.
32:14Das Gespräch hat die alten Wunden wieder aufgerissen.
32:17Das tut mir leid.
32:19Natürlich hat dein Bruder die Version deines Vaters geglaubt.
32:23Wieso natürlich?
32:25Na, weil er ihm vertraut. Die beiden haben ja ein gutes Verhältnis.
32:28Ja, aber das ändert doch nichts daran, dass Mama und ich hier nicht die Bösen sind.
32:34Ich weiß, was du meinst.
32:37Wenn ich an meine Scheidung denke, da hat einfach jede Seite ihre Version der Geschichte.
32:41Fanny, dein Vater weiß wahrscheinlich, dass er dir und deiner Mutter gegenüber nicht fair war.
32:48Jetzt versucht er sich eben vor Fritz' Familie als der Gute darzustellen.
32:50Der gibt schon gerne seine Fehler zu.
32:53Und ich verstehe auch, dass Fritz ihn erstmal in Schutz nimmt.
32:57Guck mal, der hat gerade was erfahren, was ein ganzes Bild von ihm auf den Kopf stellt.
33:01Das macht ihm Angst.
33:03Daran kann ich auch nichts ändern.
33:06Aber da liegt doch was an ihm.
33:12Da wäre ich mir nicht so sicher.
33:14Mhm.
33:16Fanny, red mit ihm.
33:18Er wird dich bestimmt verstehen.
33:24Die Fanny ist ihre Halbschwester.
33:27Ich weiß es auch erst seit heute Morgen.
33:29Die hat mir das einfach so hingeknallt und als wir dann drüber geredet haben, dann ist sie einfach abgehauen.
33:35Tja, das tut mir jetzt wirklich leid, dass Sie beide deswegen gestritten haben, aber...
33:41Wissen Sie, Herr Sonnenbichler, ich hab, ich hab mir immer eine Schwester gewünscht.
33:45Und ich hab so oft, so oft an meine Halbschwester gedacht in meinem Leben.
33:52Warum haben Sie sie denn jetzt erst kennengelernt?
33:55Weil Ihre Mutter den Kontakt zu meinem Vater blockiert hat.
33:58Mein Vater hat's probiert, aber er hat irgendwann aufgegeben.
34:00Na ja, also diese Geschichte kenn ich von der Fanny ein bisschen anders.
34:05Nee, Ihre Invasion ist falsch.
34:07Laut meinem Vater war es nämlich genau andersrum.
34:09Warum, warum sollte mein Vater mich anlügen?
34:13Ja. Und warum sollte die Fanny lügen?
34:25Ich glaube, ich muss das erstmal noch ein bisschen für mich sortieren.
34:28Na ja, klar. So was erfährt man schließlich nicht jeden Tag.
34:34Danke, dass Sie sich das anhören, Herr Sonnenbichler.
34:37Was? Das ist doch selbstverständlich.
34:40Und wenn ich Ihnen einen Rat geben darf?
34:43Bitte.
34:45Reden Sie noch mal mit der Fanny.
34:47Ich wüsste nicht, was das grad bringen soll.
34:49Wenn Sie Ihre Familiengeschichte zusammen aufarbeiten,
34:53dann finden Sie auch einen gemeinsamen Nenner.
34:55Ich wäre wirklich dazu bereit.
34:58Ja.
34:59Aber die blockt ja ab.
35:00Ja, dann kann ich Ihnen nur raten, lassen's nicht locker.
35:03Ich bin ein paar Jahre lang.
35:04Ich bin ein paar Tage lang.
35:05Ich bin ein paar Jahre lang.
35:07Es ist nicht locker.
35:09Ich bin ein paar Jahre lang.
35:11Ich bin ein paar Jahre lang.
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