00:00Nach dem Aufstieg kommt der Fall. Exil. Nicht meine erste Wahl. Genauso wenig wie mein Ehemann.
00:22Ich sollte es hinter mir lassen. Dieses Mädchen, das nie die Wahl hatte.
00:38Mein Name ist Marcia Titania und ich lebe eine Lüge.
00:52Im 40. Jahr des Pax wurde ich nach Latium beordert.
01:00Provinz der langen Schatten. Um Titanius zu heiraten. Ein Mann, der mein Großvater hätte sein können.
01:08Mit Vater zu streiten hat nicht viel gebracht. Schließlich sind Töchter für die Ehe da.
01:18Du bist im Land der Pyramiden. Arsia Terzia, Braut des glorreichen Präkors.
01:36Wir stehen am Rande der Geschichte. Werden Zeugen.
01:44Salve?
01:45Hier kommt die Braut. Titanius scheint mit allem gesegnet.
01:49Nur nicht mit Gesundheit.
01:51Lucius, bitte. Es ist Wahnsinn, ohne ihn fortzufahren.
01:55Ohne wen?
01:56Oh, liebes Mädchen. Dein Bräutigam ist krank. Doch die Omen, ihr müsst heute heiraten. Dein Kaiser besteht darauf.
02:07Höre den Spur meines Freundes Titanius.
02:11Bubi Tukaiya Ego Gaius.
02:16Möge dieser Heirat im Boden singen.
02:25Es ist vollbracht. Dies sind die Ländereien deines Mannes. Hier verlasse ich dich.
02:31Aber, Imperator, warum?
02:34Feliciter Marcia. Der Sklave erklärt dir alles.
02:38Willkommen in Juliana, Herrin. Der Präter hat mich gebeten, mich um alles zu kümmern, bis er gesund genug für seine Rückkehr ist.
02:55Oh, du musst der Sklave sein. Kannst du mir sagen, was hier vor sich geht? Ich verstehe es einfach nicht. Wo ist der Präter?
03:02Ach, er ist krank. Ein Fieber hat ihn geschwächt. Ich fürchte, es kann eine Weile dauern, bis er sich erholt.
03:10Aber es hätte mir wirklich nichts ausgemacht zu warten. Jemanden zu heiraten. Jemanden, der gar nicht da ist. Ich bin gar nicht sicher, ob ich überhaupt verheiratet bin.
03:19Sowohl dein Vater als auch dein Gatte haben den Ehevertrag unterzeichnet. Der Pontifex Maximus hat der Traum beigewohnt. Deine Ehe ist völlig legal. Und du bist nicht ohne Mittel.
03:31Titanius erhielt eine stattliche Summe für den Bau der Stadt Juliana.
03:34Das ist ja schön, aber ich verstehe die Eile nicht. Warum musste es heute sein? Warum konnten wir nicht warten?
03:41Oh, Kaiser Lucius schätzt Orakel und Prophezeiungen. Der heutige Tag war für ihn wichtig. Für die Zukunft Julianas und die Gesundheit deines Gattens.
03:52Komisch. Das hat er gar nicht erwähnt. Ich wünschte, er hätte mir gesagt, was er vorhat.
03:57Kaiser erklären sich selten. Ich verstehe deinen Kummer, aber... Juliana wartet. Vielleicht könntest du mir mit ein paar kleinen Vorbereitungen helfen.
04:07Ich... Ich schätze schon.
04:11Holz ist für das weitere Wachstum unserer Stadt von entscheidender Bedeutung.
04:26Wir können Freigelassene aus der Umgebung anlocken, indem wir Unterkünfte bauen, Ere.
04:50Dieses verschlafene Nest wird bald wieder bewohnt sein, Ere, sofern es seine Bewohner ernährt.
05:19Das Volk soll ja nicht hungern.
05:21Das Volk soll ja nicht hungern.
05:22Das Volk soll ja nicht hungern.
05:24Das Volk soll ja nicht hungern.
05:27Das Volk soll ja nicht laufen.
05:29Das Volk soll ja nicht fühlen.
05:30Das Volk soll ja nicht von entfernt werden.
05:34Den Weg zum Ausdunnen zu Nordkommissionen zu erhöhen.
05:36Das Volk soll ja noch nicht auf den Weg sein.
05:37Wer die Leute gut nährt, dem werden sie treu ergeben sein. Sehr weise, Herrin.
06:03Ich fühle mich nicht besonders weise. Ich meine, ich habe einen Mann geheiratet, den ich noch nie getroffen habe. Immer noch nicht.
06:12Ah, vielleicht siehst du ihn ja heute. Du bist zum Essen eingeladen, in der kaiserlichen Villa.
06:19Wirklich? Dort hält er sich also auf?
06:22Ich glaube, er hält sich im Krankenflügel auf. Das Prachtschiff wird dich in Kürze abholen.
06:28Verstehe. Dann mache ich mich mal lieber fertig.
06:33Sklaven brauchen nicht so viel Essen, Ehre. Und ich wage zu behaupten, dass diese Leute jetzt zufrieden sein sollten.
06:47Was machen wir jetzt?
06:48Das werden dir deine Freigelassenen nicht vergessen.
07:14Herr Remacia,
07:42Du solltest die Liberti mit Kleidung ausstatten, damit du nichts Anstößiges erblickst.
07:51Meine Schwester Sekunda würde sich über ihre einfache Kleidung lustig machen.
07:55Aber weißt du was? Es muss nicht jeder Seite tragen.
07:58Das war mir ganz.
08:07Ich bin immer so für die Kleidung.
08:11Das war mir so.
08:12Ich bin immer so schwer.
08:12Marcia, meine Liebe, was ist dir denn zugestoßen?
08:33Da sind ja Fischstückchen auf deiner Stola.
08:36Oh, oh nein. Es tut mir leid. Das sind wohl die Sardinen.
08:40Sardinen? Hat einer der Fischhändler dich angerempelt? Die Leute sind heutzutage wirklich rücksichtslos.
08:48Ich hoffe, das Leben in der Bucht gefällt dir.
08:50Ja, danke. Juliana ist schon in Ordnung. Kann nicht behaupten, dass mir die alljährlichen Überschwemmungen fehlen würden.
08:57In Ordnung, sagt sie. Du wirst schon sehen. Eines Tages werden sich alle vor dem Ruhm und der Pracht von Juliana und seiner Kaiserin verbeugen.
09:09Ähm, wenn du das sagst, Kaiser...
09:12Oh, mach dir darüber nur keine Sorgen. Du wirst Hilfe bekommen.
09:16Julia wird meine Nachfolger antreten. Als erste regierende Kaiserin in Rom. So ist es beschlossen.
09:24Ich fürchte, der Senat könnte dich immer noch zu einer Adoption zwingen, mein Lieber. Irgendein von ihnen. Irgendein Mann. Vielleicht sogar Kallidus.
09:34Die niedriggeborenen Kallidus. Niemals. Zu Pluto mit ihnen. Sie sind abscheulich. Sei froh, dass dein Vater dich nicht mit solchen Narren vermählt hat.
09:45Der gute alte Dezimus. Bissig wie ein Krokodil. Wer was auf sich hielt, war damals im Delta.
10:00Ihr kanntet euch von früher?
10:02Oh ja? Ja doch. Es ist nicht so, als würde die Tochter von einem niemand einen Prätor heiraten.
10:09Vielen Dank, Marcia. Latium ist ein wunderbarer Ort. Weit weg von all den Gerüchten.
10:19Wenn Legat Kallidus aufhören würde, uns seine Forderungen zu schicken, würde sich dieser Ort wie das entspannte Paradies anfühlen, das er einst war.
10:28Pff, dieser anmaßende kleine Mitläufer. Er wird niemals Kaiser werden. Niemals.
10:34Der arme Titanius. Er ist leider nicht in der Verfassung mit uns zu speisen.
10:44Doch er wird sich freuen, dass du nach ihm gefragt hast.
10:47Oh, ich verstehe. Vielleicht könnte ich im Krankenflügel vorbeischauen und ihn besuchen?
10:53Ah, lieber nicht jetzt. Die Pocken. Weißt du, dieser hässliche Ausschlag. Er möchte nicht, dass du ihn so siehst. Das verstehst du sicher.
11:07Ah, die Zeit vergeht wie im Flug, nicht wahr? Es gibt noch etwas, das wir dir gern zeigen möchten.
11:14Oh, gut. Du hast es nicht vergessen.
11:17Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass es an der Zeit ist, dass du dein eigenes Schiff bekommst. Du bist immerhin die Frau des Prätors.
11:29Wir erwarten deinen Befehl.
11:31Mit jedem Tag blüht Juliana mehr auf. Ich bin mir sicher, dass sie schon bald das alte Ambrosia, die verlorene Stadt, in den Schatten stellen wird.
11:48Was?
11:49Was hast du denn benötigt?
11:50Ähm, wann kann ich denn mit Neuigkeiten rechnen? Über Titanius?
12:08So liebevoll, so fürsorglich. Titanius ist dein nächster Glückspilz.
12:14Leider weiß ich nicht, wann er wieder gesund sein wird, aber bis er gesund ist, lebe den Tag.
12:24Ich? Ja, mein Kaiser.
12:27Ja.
12:27Für das Beseitigen kleinerer Ruinen ist nur ein Teil deiner Arbeitskräfte erforderlich.
12:48Ich habe ein eigenes Schiff. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal ein eigenes Schiff haben würde.
13:07Trotzdem wirkt es wie ein Ablenkungsmanöver. Ich wünschte, ich wüsste, was hier vor sich geht.
13:18Ähre, wenn du dich darum kümmern könntest.
13:36Matrosen, vorwärts!
13:38Wenn die Ruinen beseitigt werden, gibt es genug Platz, damit die neue Stadt, Juliana, wachsen kann.
13:59Das ist der Krankenflügel, Herrin. Nur Medici und Sklaven dürfen ihn betreten.
14:04Ein Großteil von Ambrosia ist jetzt verschüttet. Es ist wirklich seltsam, dass eine gesamte Stadt einfach so verschwinden kann.
14:17Die Arbeiter haben etwas aus den Ruinen geborgen.
14:24Auf Wiedersehen, Ambrosia. Willkommen, Juliana.
14:27Ambrosia war riesig. Ein Moment war es noch da, im nächsten Fort.
14:36Tatsächlich hielt der Ausbruch mehrere Tage an, Ähre. Und in den darauffolgenden Wochen war die Luft bis zu den Säulen des Herakles mit Staub erfüllt.
14:44Oft wird behauptet, dass die Hybris und die Ausschweifungen der Bewohner von Ambrosia die Götter erzürnt haben.
14:50Aber ich glaube, dass Vulcanus, dessen Geist sowohl in Occasus als auch in anderen Portalen zur Unterwelt haust, wenig Kontrolle darüber hat, wann und warum er hervorkommt.
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