00:00So, jetzt ist Butter bei die Fische. Battlefield 6 ist offiziell erschienen und wir konnten den
00:13vollen Release-Umfang bereits ausführlich testen. Satte neun Maps sind im Paket,
00:19von kleinen Arenen bis hin zu Battlefield-Schlachtfeldern.
00:23Übrigens, im Vergleich zu anderen Battlefields trifft Battlefield 6 ziemlich in die Mitte.
00:27Battlefield 3 startete damals mit neun Karten, Battlefield 4 mit zehn und Battlefield 2042 hatte sieben,
00:34die allesamt nix waren. In Battlefield 6 soll das aber anders sein und deshalb zeige ich euch jetzt
00:41alle Maps, die das Spiel aktuell bietet in der Übersicht. Und ich will nix hören, von wegen
00:47öh, dein Gameplay ist ja crap. Ich habe extra für euch stundenlang vor der kaputten Mapsuche verbracht,
00:52um schon vor Release sämtliche Karten mit Bots abzulaufen, wie so ein Otto. Und ja,
00:57dabei habe ich jetzt nicht darauf geachtet, dass jeder Kopfschuss sitzt. Also, wie es sagt wer irgendetwas,
01:03dann höre ich hier sofort auf, ja. Außerdem zeigt das meiste Gameplay Conquest-Aufnahmen. Die Dynamik
01:10einer Map ändert sich natürlich dann in Breakthrough oder Rush, aber ich versuche hier ganz allgemein
01:14über die Hotspots einer Map zu reden, sonst sitzen wir morgen noch hier. Und morgen habe ich schon was vor,
01:19da will ich nämlich Battlefield spielen. Karte Nummer eins ist Mirak Valley. Und die ist eines
01:25von zwei großen Highlights, wenn ihr richtig Bock auf die klassischen Battlefield-Schlachten habt,
01:30mit vielen Fahrzeugen, Helikoptern und so weiter. Mirak Valley liegt in Tatschikistan und ist im
01:35Prinzip ein großes Flusstal zwischen zwei Gebirgsketten. Egal auf welcher Seite ihr startet,
01:41ihr erobert erstmal einen relativ safen Basenpunkt, jeweils ein kleines Dörfchen. Und danach geht die Luzi
01:48ab. Mirak Valley besteht aus zwei großen Lanes. Die eine Lane ist perfekt für Panzerkämpfe,
01:53denn ihr tuckert hier über offenes Gelände über einen ebenfalls dörflichen C-Punkt direkt in Richtung
01:59der gegnerischen Basis. Infanteristen finden da wenig Schutz, Fahrzeuge laufen kaum Gefahr,
02:04in Fallen reinzutuckern. Die zweite Lane führt euch über die zwei Punkte B und D. Das B steht in
02:12dem Fall für Baustelle und das D steht für D Baustelle. Also auf jeden Fall werdet ihr in dem
02:17Video hier noch ein paar Mal sehen, dass DICE ein echtes Faible für Baustellen hat. Aber mei,
02:23der Pfad über die beiden benachbarten Baustellen ist auf jeden Fall ein Fest für Infanteristen.
02:28Beide Punkte sind erhöht und lassen sich entsprechend gut verteidigen und schwer einnehmen. Hinzu kommt,
02:34dass ihr von B nach D und umgekehrt schießen könnt. Die Verteidiger müssen also taktisch zwischen
02:39Kurz- und Mitteldistanz wechseln. Gerade weil diese beiden Lanes jeweils unterschiedliche
02:44Vorgehen zu Fuß oder per Fahrzeug ermöglichen, ist Mirac Valley so ein tolles Beispiel für die
02:49klassische Battlefield Sandbox. Die zweite Map geht in eine etwas andere Richtung. Es geht um Empire State,
03:05eine von zwei New York-Maps von Battlefield 6. Und weil New York und so ist Empire State deutlich
03:10weniger offen als Mirac Valley. Aber es gibt durchaus einen Bereich für Langdistanzen. Die Map hat eine
03:17große Straße, auf der ihr permanent zwischen Kurz- und Langdistanz wechseln müsst. Sniper können
03:22theoretisch die lange Flur halten, aber es gibt auch ausreichend Wege und Hinterhöfe für Flankenmanöver.
03:27Der eigentliche Star der Karte ist aber der Bereich rund um die Punkte B, C und D. Das D steht in dem Fall für
03:34drinnen und das B steht für büttrinnen. Ihr erobert also zwei separierte Innenbereiche, wo SMGs und
03:40Schrotflinten König sind. Tricky wird die ganze Sache durch den C-Punkt, der außen zwischen den beiden
03:46Maps in einer Straßensenke liegt. Dadurch wird der komplette B, C, D Bereich zu einem ziemlich taktischen
03:54Tümpel, in dem gerade clevere Squads allerlei fiese Fallen- und Flankenmanöver ausprobieren können.
04:00Die andere New York Map, Manhattan Bridge, sieht zwar rein optisch ähnlich aus, funktioniert aber
04:16ganz anders und setzt vor allem auf offene Straßenkämpfe. Manhattan Bridge hat einen
04:21besonders fiesen Punkt, nämlich den Punkt C, denn der ist buchstäblich ein Knotenpunkt. Das Ding liegt
04:27im Zentrum der Karte in so einer Art Unterführung, kann aber von vier Seiten angegriffen werden und ist
04:34damit äußerst schwer zu verteidigen. Da merkt man übrigens, dass die Map-Designer sich echt Mühe
04:38gegeben haben, diese krassen Schläuche aus Battlefield 2042 zu vermeiden. Um eure Chancen auf den Angriff zu
04:45verbessern, könnt ihr den strategisch wichtigen B-Punkt angreifen, denn der liegt auf dem Dach eines
04:50Hochhauses. Wer diese Position hält, kann mit Scharfschützengewehr zumindest den C-Punkt von ein
04:56paar Seiten recht gut absichern und per Seilwinde schnell an andere Stellen der Map gelangen.
05:01Durch die eingeschränkten Sichtlinien ist Manhattan Bridge vor allem für Infanterie eine spannende Karte.
05:06Panzer sollten sich hingegen warm anziehen, also sofern sich ein Panzer anziehen kann,
05:11denn Sprengminen sind in Battlefield 6 kein Joke.
05:26So und jetzt gehen wir mal raus aus der stickigen Großstadtluft. Map Nummer 4 ist Liberation Peak,
05:32die schon in der Beta von Battlefield 6 für allerlei Memes gesorgt hat, weil diese Map ein absoluter
05:37Sniper-Himmel ist. Liberation Peak ist im Prinzip ein lang gestreckter Gebirgspass, den ihr auf zwei
05:43Lanes bewältigen könnt. Eine Lane führt euch durch ein dichtes Dorf im Tal, die andere Lane über den
05:49strategisch äußerst wichtigen C-Punkt hoch oben auf dem Gebirge. Von diesem C-Punkt haben Scharfschützen
05:55komplett freie Sicht auf die Punkte A, B und E. Und ich weiß, ich rede hier viel von Punkten, aber anders geht es
06:01halt jetzt gerade nicht. Aber auf jeden Fall könnt ihr von dem C-Punkt einen Großteil der Map einsehen und verteidigen.
06:06Lediglich die Bergfestung F liegt noch höher und ist damit in der Theorie noch wichtiger, in der
06:14Praxis aber nicht, zumindest im Conquest, weil sie direkt am Spawn einer der beiden Fraktionen liegt
06:19und deshalb für die Angreifer kaum lange zu halten ist und für die Verteidiger dann keine Rolle spielt,
06:24weil sie von dort aus den Rest der Map nicht erobert bekommen. Im Breakthrough-Modus sieht das ein
06:29bisschen anders aus. Da ist dieser Ansturm auf die F-Festung ein richtig, richtig cooles Setpiece.
06:34Aber ja, im Konquest halt nicht.
06:45Map Nummer 5 ist Iberian Offensive. Und auch hier setzt Battlefield 6 auf zwei zentrale Lanes, die jeweils
06:52unterschiedliche Spielweisen nahelegen. So könnt ihr über eine lange Straße direkt vom A-Punkt zum
06:58gegnerischen Basen.E durchlaufen oder fahren. Hier tummeln sich dann meist Fahrzeuge, weil sich die lange
07:04Flur gut halten lässt. Punkt A ist eine Art Parkplatz und lässt sich gut von der Straße beschießen. Als
07:11Infanteristen könnt ihr aber auch noch weiter außen über einen kleinen Grünstreifen ganz am Rand der Map
07:17ausweichen. Das bietet Sicherheit vor den Tanks auf der langen Lane und hält die Panzer wiederum auf
07:22Trab, weil ihr von dort fiese Guerillamanöver mit Panzerfaust oder C4 starten könnt. Punkt E am
07:29gegnerischen Spawn ist übrigens auch eine sehr interessante Bunkersituation, aber hier werdet ihr in
07:34Conquest eh nie lange die Stellung halten, weil halt eine Seite direkt da spawnt. Deutlich hitziger geht's auf der
07:402. Lane zu. Statt die lange Straße zu nehmen, könnt ihr euch nämlich durch die Innenstadt vorkämpfen. Die
07:46Punkte B und C sind gesäumt von engen Gassen und Gebäuden. Hier haben Fahrzeuge keinen Platz. Stattdessen
07:52stürzt ihr euch als Infanterie in den Nahkampf. Idealerweise mit Kurzdistanzwaffen wie der SMG-Sturmgewehr
07:58oder der Schottie, die euch glaube ich gerade jetzt zum Release nach einer Weile richtig auf den
08:04Schnürsenkel gehen dürfte. Der finale D-Punkt ist ein etwas abseits gelegener Ausreißer, denn hier
08:09kämpft ihr um einen zerbombten Parkplatz mit Autowracks und kleinen Mulden, die zumindest ein
08:14bisschen Deckung bieten. Das ist ein sehr cooler Spot, wie ich finde, der euch als Angreifer hilft,
08:19ein bisschen Druck auf E aufzubauen.
08:30Die sechste Map Saints kann ich hier gleichweise schnell mit abfrühstücken, denn die erinnert nicht
08:35nur optisch an Iberian Offensive. Saints ist die einzige Map im Spiel, die ausschließlich für kleine
08:40Modi zugänglich ist, also beispielsweise Team Deathmatch. Hier gibt es keine Fahrzeuge, sondern
08:45strikt Infanterie-Gefechte in den engen Gassen einer kleinen Altstadt am Felsen von Gibraltar. Zu den
08:51engen Sträßlein gibt es nicht viel zu sagen, außer dass ihr nach ein paar Runden die Shotgun
08:55abgrundtief hassen werdet. Spannend ist noch das zentrale Gebäude in der Mitte der Karte, weil ihr hier ein
09:02mehrgeschössiges Wohnhaus erobert, das nicht nur ziemlich schick aussieht, sondern auch enorme
09:06strategische Vorteile bietet, weil ihr vom obersten Stockwerk aus zwei Seiten der Map
09:11kontrollieren könnt. Entsprechend umkämpft sind aber die Flure und die Schützen oben sollten sich
09:15warm anziehen, weil garantiert irgendwer von hinten kommt und sie erledigen wird. Ansonsten, ja,
09:21Saints ist eine coole kleine Map, falls ihr mal euer SMG-Level wollt.
09:32So und jetzt zoomen wir mal wieder raus. In der siebten Map neu Sobek verwirklicht die eine Person
09:37bei DICE, die Baustellen so sehr liebt, ihren persönlichen Wunschtraum. Hier gibt es nämlich
09:42überall Baustellen. Offene Baustellen, Baustellen Gebäude, Baustellen in Baustellen. Das führt aber auch
09:49dazu, dass Sobek in meinen Augen optisch die langweiligste Map von Battlefield 6 ist. Ähnlich wie
09:54Discarded im Vorgänger, das war diese Matsch-Map mit den ganzen Schiffswracks. Nur anders als Discarded haben die
10:00Devs hier nicht alles vergessen, was sie über Mapdesign eigentlich wissen. Sämtliche Flaggenpunkte liegen
10:05entweder offen oder in Gebäuden. Ihr wechselt also permanent zwischen kurzen Innenraumgefechten und
10:10offenem Feld, wo Panzer und Helikopter euch die Hölle heiß machen, wenn ihr keine Gegenmaßnahmen
10:15einpackt. Das klingt im Prinzip ähnlich wie bei den meisten anderen Maps. Neu Sobek hat aber nicht so klare
10:20Lanes wie die meisten Karten von Battlefield 6. Ihr könnt also sehr viel freier zwischen den Punkten hin und
10:24her springen, was sie aber auch entsprechend schwierig zu verteidigen und die Map damit ziemlich dünn.
10:30Map Nummer 8 ist die Belagerung von Kairo, das Gegenteil von offenen Flächen. Ähnlich wie auf
10:41Manhattan Bridge stürzt ihr euch hier in enge Straßenschlachten, nur eben in Ägypten. Dabei
10:46wechseln sich offene und geschlossene Flaggenpunkte ab. Beispielsweise gibt es eine Art Overpass, also eine
10:51Straßenüberführung, unter der ihr euch verbarrikadieren könnt auf vergleichsweise offener Fläche. An anderer Stelle
10:59kämpft ihr dann um den Innenhof, von dem aus sich die lange Straße halten lässt. Es geht also darum,
11:03strategisch die ganze Zeit umzudenken zwischen Innenräumen und langen Distanzen. Dreh- und Angelpunkt der Map
11:10ist aber die Mitte der Karte. Das ist eine offene Straße, auf der auch Panzerplatz haben. Dieser C-Punkt teilt die Map in
11:18zwei, naja, symmetrische Teile. Hier wird also immer hart gekämpft, weil beide Fraktionen von ihrem Spawn aus
11:24gleich lange brauchen, um da hinzukommen. Und das besonders Schwierige am C-Punkt, ihr könnt die
11:29umliegenden Häuserruinen besetzen. Der C-Punkt wird also von Panzern, von Scharfschützen und Nahkämpfern
11:34auf mehreren Höhenebenen gleichzeitig unter Beschuss genommen. Und wer C besitzt, kann wiederum
11:40gleichmäßig Druck auf die jeweiligen Spawnseiten ausüben. Das heißt, der Punkt ist extrem wichtig.
11:45Damit Kairo sich nicht dadurch zu sehr wie ein Schlauch anfühlt, könnt ihr mit den Panzern aber auch ganz
11:50außenrum fahren. Nur hier gilt, Straßen lassen sich immer gut mit Sprengfallen absichern. Und
11:55wenn euer Tank nicht das entsprechende Gadget zur Früherkennung freigeschaltet hat, dann macht's
12:00sehr schnell Boom. Und Boom ist schlecht. Zumindest wenn ihr im Panzer sitzt.
12:13Und ganz zum Schluss gibt's mit Map Nummer 9 noch ein großes Highlight. Das Remake des Battlefield-Klassikers
12:20Operation Firestorm. Diese Map ist der Hammer. Firestorm setzt ebenfalls auf ein Zwei-Lane-Prinzip,
12:27obwohl ihr generell alle Punkte recht offen erreichen könnt. A und B sind Lagerhallen mit
12:32einem Außenbereich, über die ihr euch vorkämpfen könnt zum optischen Highlight der Karte, dem Punkt C.
12:38Das ist eine große Öl-Raffinerie, die gerade in der Vertikalen unheimlich coole Fights ermöglicht.
12:44Ein bisschen wie Rust bei Call of Duty. Generell gibt's auf Firestorm keinen Bereich, der komplett Infanterie-
12:49vorbehalten bleibt. Ihr kommt mit den Panzern so ziemlich überall hin und könnt überall Druck
12:54aufbauen. Das gilt besonders für die verbleibenden Flaggenpunkte. E ist dabei ein großes Kasernengelände,
13:01nah am Spawn von einem der beiden Teams. Und von dort aus kommt ihr über eine gigantische,
13:05hügelige Freifläche direkt zum weit entfernten Punkt B. Und B ist übrigens eine Baustelle für den
13:13Baustellenfan bei DICE. Diese Freifläche ist ein Paradies für Fahrzeuggefechte, aber ihr pflückt
13:19nicht einfach Infanteristen auf freier Fläche weg, sondern die können sich auch ein bisschen hinter
13:22den Hügel verstecken. Also das ist strategisch schon eine sehr coole Sache. Ja, und das sind sie,
13:28die neuen Maps von Battlefield 6 zum Launch. Wir wissen ja schon, dass es am 28. Oktober mit Season 1
13:35weitergeht. Da kommt mit den Ölfeldern eine neue Karte und bis zum Ende des Jahres sind noch zwei weitere Maps
13:41geplant. Unter anderem eine frostige Variante von Empire State. Aber bis dahin habt ihr erst mal ein
13:47bisschen was zu spielen. Also lasst mich gerne in den Kommentaren wissen, wie euch die Maps gefallen und bis
13:52dahin. Tschö!
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