00:00Vor der südfranzösischen Küste liegt ein bedeutender Lebensraum für einen der wertvollsten und zugleich am strengsten überwachten Fische der Region, den Roten Thun.
00:11Eine Art, die sich von Beinah Kollaps erstaunlich erholt hat.
00:15Der örtliche Fischer Vincent Iacquino weiß genau, wie viel Thunfisch er in diesem Jahr noch fangen darf.
00:21Mit einer Smartphone-App verfolgt er seine Fangquote in Echtzeit.
00:30Vincent fängt Thunfisch mit Angelruten, die anderen Arten kaum Schaden zufügen.
00:41Im Durchschnitt fangen er und sein junger Kollege Jeremy nur einen oder zwei Thunfische während eines ganzen Tages auf See.
01:00Aber heute geht es nicht ums Fangen und Verkaufen.
01:03An Bord sind zwei Wissenschaftler von iFramer, Frankreichs nationalem Meeresforschungsinstitut.
01:09Sie führen eine von der EU finanzierte Studie zur Thunfischwanderung durch.
01:14Sobald Vincent und Jeremy einen roten Thun gefangen haben, heben sie ihn vorsichtig an Bord.
01:20Mit abgedeckten Augen wird der Fisch auf eine spezielle Matte gelegt, um Stress zu verringern.
01:25Der Forscher Tristan Rouet setzt ein spezielles Werkzeug ein, um rasch eine elektronische Markierung anzubringen, bevor er den Fisch wieder freilässt.
01:34Das ist der einzige Werkzeug, der uns wirklich ermöglicht, die Migration des Tanks zu verringern.
01:38Wir setzen ihn so ein kleines Gerät und programmieren ihn, um die Temperatur, die Pression und die Lichter zu verringern.
01:46Und dank dieser Informationen wird er die Trajektor des Tieres verringern.
01:5110, 37.
01:57Super.
01:59Ein Pressung ist markiert.
02:00Diese Arbeit soll verhindern, dass sich die Fehler der Vergangenheit wiederholen.
02:06In den 90er und frühen 2000er Jahren steckte der rote Thun in einer Krise.
02:11In Asien und weltweit boomte der Markt für Sushi und Sashimi.
02:15Die Preise für diese Luxusdelikatesse stiegen rasant.
02:19Industrielle Flotten operierten im Mittelmeer ohne wirksame Aufsicht und fischten weit über die Grenzen der Nachhaltigkeit hinaus.
02:25Wissenschaftler schlugen Alarm. Umweltaktivisten gerieten mit Fischern in Konflikt und forderten, die Zerstörung der Art sofort zu stoppen.
02:33Heute ist die Lage ganz anders.
02:48In Säte, Frankreichs wichtigstem Zentrum für den Fang von Rotem Ton, liegen große Wadenfänger im Hafen.
02:54Ihre Quoten erlauben ihnen, nur wenige Wochen im Jahr auf Fischfang zu gehen.
02:59Sowohl gewerbliche als auch kleinere Flotten unterliegen inzwischen strengen Vorschriften und Kontrollen.
03:06Die Wende kam 2007.
03:09Damals trat in der gesamten Region ein Plan zur Wiederauffüllung der Bestände in Kraft.
03:14Strenge Quoten, weniger Flotten, begrenzte Fangzeiten und internationale Inspektionen stoppten die unkontrollierte Überfischung.
03:21Noch im selben Jahr brachen die Fänge vom Roten Ton um das Sechsfache ein.
03:26Das erlaubte den Beständen, sich rasch zu erholen.
03:29Inzwischen ist die Fangtätigkeit wieder gestiegen, bleibt jedoch innerhalb sicherer Grenzen.
03:34Bertrand Wendling leitet Saatouan, eine große Fischereigenossenschaft in Säte.
03:39Die Stöckstehäte sind so gut, dass die Fischereigenkosten in 20% auf 20% auf 20% auf ein paar Jahre.
03:45Heute haben wir die Fischereigenkosten, die relativ guter sind, aber durablen.
03:48Denn wir haben keine Fischereigenkosten, und die Fischereigenkosten sind sehr reguliert.
03:53Jeder Fischereigert ist, jede Fischereigert wurde, jede Fischereigert wurde.
03:56Es gibt Kontrollen im Ausland.
03:58Wir, die Produkte, sind wirklich die Fischereigenkosten, die Fischereigenkosten sind,
04:03die Kontrollen sind, damit wir nicht in den Verkaufs des Erkaufs des Erkaufs.
04:07Dieses Boot kehrte nachts vom Meer zurück.
04:11Doch die Fischer mussten bis 8.30 Uhr morgens warten, um ihre Ladung an der vorgesehenen Stelle abzuladen.
04:17Die Behörden können unangekündigte Inspektionen durchführen.
04:20Jeder Fisch wird gewogen, etikettiert. Er wird bis zum Teller des Verbrauchers zurückverfolgt.
04:37Die Fischer berichten, dass sie heute mehr Routen tun sehen als früher.
04:41Doch es handelt sich um eine stark wandernde Art, deren komplexe Fortpflanzung von Jahr zu Jahr schwankt.
04:47Wie lässt sich also sicherstellen, dass sich die Bestände tatsächlich erholen?
04:51Das untersucht auch Tristan Roer.
04:53Neben Markierungen einzelner Toolfisch auf See setzt er ebenfalls Luftaufnahmen ein.
05:00Wir werden mit 1000 Fisch, ungefähr 300 Meter,
05:03und dann versuchen wir, alles, was wir sehen werden, unter dem Flugzeug.
05:08Ein kleines Flugzeug erlaubt den Forschern, große Gebiete des Mittelmeers nahe der französisch-spanischen Grenze rasch zu erfassen.
05:15Juliette Champagnat ist neu bei IFREMA.
05:18Für sie ist es die erste Luftbildaufnahme.
05:23Du kannst in der Bühne gehen, und du beginnst zu suchen.
05:27Wir werden mit den Becken, die auf der Fläche seien, die auf der Fläche seien.
05:33Und wir werden mit den Becken, wie das Land evoluiert, von einem Jahr auf der anderen.
05:38Die Flüge führen immer wieder über die gleichen Zonen.
05:41Nur so lassen sich konsistente Daten gewinnen.
05:46Tja, ich habe einen da.
05:48Bang!
05:49Du wirst gut sehen, wir sind von der anderen Seite.
05:52Wenn wir die Chance, dann geht es.
05:55Die Kombination von Luftaufnahmen und elektronischen Markierungen
05:58ermöglicht tiefere Einblicke in die Veränderung der Tonfischbestände.
06:03Die Forschungen in der Luft und auf See liefern die wissenschaftliche Basis für Fangquoten.
06:28Sie versetzen internationale Gremien in die Lage, die Fischerei auf roten Ton im Mittelmeer und im Ostatlantik nachhaltig zu steuern.
06:36Wir haben eine sehr große Augmentation von Abundanz über die Jahre 2000 und 2020.
06:42Für die Jahre 2000, in der Jahre 2000, in der Jahre 2000, eine saison complete, zwischen 8 und 12 Vols.
06:48Wir waren 60 Bans.
06:49In der Jahre 2020, wir waren über 300 Bans bei Vol.
06:53Also es war wirklich eine Augmentation, die sehr substanziell war.
06:57Und seit 2020, wir haben eine Art Stabilisierung, die sich macht.
07:01Aber wie wir haben viele Variationen aufgrund der Jahre 2000,
07:04wir sehen nicht noch sehr gut, ob es ein Däklin oder eine Stabilisierung ist.
07:07Könnten die Bestände des roten Tuns dennoch wieder auf ein gefährliches Niveau wie in den 90er Jahren sinken?
07:15Die Zukunft dieser ikonischen Art und der kommenden Fischer-Generationen
07:18hängt von der strikten Einhaltung der Nachhaltigkeitsregeln ab.
07:22Und davon, dass Wissenschaftler die Bestände weiterhin genau überwachen.
07:26Bislang ist jedoch der rote Tun eine der größten Erfolgsgeschichten internationaler Bemühungen.
07:49Eine bedrohte Art, vor dem Aussterben zu retten.
07:56Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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