Ausgezeichnet mit:
Emmy Award 2004
Der Deutsche Fernsehpreis 2004
Goldene Nymphe 2004
Bayrischer Fernsehpreis 2005
Was fühlen und denken Selbstmordattentäter, während sie ihr Leben für ein vermeintlich
Höheres Ziel opfern? Wer sind sie? Woher kommen sie? Was wollen sie erreichen?
Shaheeds, Märtyrer des Dschihadm des Heiligen Krieges, werden sie genannt.
Männer und Frauen die überzeugt sind, mit dem Tod und dem Töten im Dienste Allahs die Tiefe ihres Glaubens zu bezeugen. Während die moderate Mehrheit der Muslime den Dschihad vor allem als inneren Kampf der Gläubigen um spirituelle Vervollkommung betrachtet, definieren extremistische Gruppen den religösen Märtyertod als höchste auf Erden erreichbare Ehre – belohnt mit der Aussicht, auf direktem Weg einen privilegierten Platz
im Paradies zu erhalten.
Gedreht in bisher für Kameras verschlossenen religilösen Mädchenschulen in Pakistan, in
Kindergärten und Klassenräumen der libanesischen Hisbollah, in den Dörfern bewaffneter Qaida-Unterstützer, bei der Verteidigung von Selbstmordattentätern der palästinensischen Hamas und beim schiitischen Märtyrerfest der „Ashura“, in dessen Verlauf Tausende ihr Blut in einer ekstatischen Zeremonie opfern, liefert der Film Eindrücke aus jenem Hinterland des Heiligen Krieges, aus dem eine weitgefächerte Front ihren Nachschub an Shaheeds rekrutiert.
46 Minuten, Farbe