00:00Wir sind keine Randnotiz. Wir sind die Kornkammer, die GemĂĽsekammer.
00:04Wir sind Filmkulisse, Wirtschaftsstandort, Lebensraum.
00:07Und wir brauchen die S8, nicht irgendwann.
00:11Jetzt, denn gestern ist es schon zu spät.
00:13Wir stehen hier, oder wir haben hier diesen Ort bewusst ausgewählt,
00:18weil er ziemlich gut die Situation der aktuellen Verkehrssituation bei uns im Prinzip beschreibt.
00:23Als Obmann des ĂĽberparteilichen Vereins Ja zur S8 begrĂĽĂźte Lukas Zeetbauer die Medienvertreter mit klaren Worten,
00:32die Verkehrssituation im Bezirk sei unerträglich geworden.
00:35Die B8, direkt angrenzend zum Veranstaltungsort, symbolisiere den täglichen Ausnahmezustand.
00:42Lärm, Stau und Lebensqualitätsverlust prägen das Bild, nicht nur in Markgraf-Neusiedel,
00:47sondern auch in StraĂźhof Deutsch-Wagramm, Rastorf und vielen weiteren Gemeinden.
00:50Diesen ĂĽberparteilichen Verein hier auch nutzen, um fĂĽr dieses Thema wieder Aufmerksamkeit zu schaffen
01:00und geben auch hier heute einen klaren Auftrag an die Bundespolitik und insbesondere an Bundesminister Hanke,
01:10uns endlich klare Antworten zu liefern.
01:13Wir haben seit Jahren...
01:15Die Forderung, die Bundespolitik, insbesondere Minister Hanke, muss endlich klare Antworten liefern.
01:22Die Region wurde jahrelang vertröstet, zuletzt unter der Vorgängerregierung und der früheren Infrastrukturministerin.
01:28Jetzt braucht es konkrete Zusagen zu den geplanten Projekten S1 und S8.
01:33Wir haben am Tag verteilt 1200 bis 1500 LKWs, wie man mir eine Vorstellung hat,
01:40was da jeden Tag mit 40 Tonnen durch unsere Ortschaft durchdonnert, 6800 bis 9800 BKWs am Tag.
01:50Das ist eine Situation, die sich zuspitzt, nämlich an die Rush-Out-Zeiten, also zwischen 6 und 8 und dann um 16 bis 18 Uhr.
01:59Vertreter der Wirtschaftskammer unterstrichen die dramatischen Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort.
02:04Tägliche Belastung bis zu 1500 LKWs und 9800 BKWs in einzelnen Gemeinden.
02:11Staus zu StoĂźzeiten, unpassierbare Kreuzungen, verlorene Arbeitszeit.
02:16Betriebe zögern mit Neuansiedlungen, bestehende Unternehmen kämpfen mit ineffizienten Transportwegen.
02:21Im Prinzip betrifft eine relativ stetige Zahl, aber das handelt sich um Grenzbetriebe.
02:26Wenn es darum geht, dass wir versuchen, wirklich große Betriebe anzusiedeln, die Arbeitsplätze schaffen,
02:31die scheuen davor zurĂĽck, weil die einfach keine gute Infrastruktur haben.
02:35Die Verkehrsverhältnisse, die Straßenverhältnisse, das ist nicht ausreichend.
02:39Wir müssen hier herzuschicken, dass wir wirklich sagen, okay, hier sind die wirklich an, hier gründe ich, hier schaffe ich Arbeitsplätze.
02:45Aber was meine persönliche Erfahrung rauskommt, dass ein eigenes Bezirk Wissen war, was im Nachbarn die Zirk,
02:50der hat so lange gearbeitet fĂĽr die Wirtschaftskammer und war dabei, wie damals die A5 eingeweiht worden ist.
02:55Also das war eine Win-Win-Situation fĂĽr alle Beteiligten.
02:59Es hat der ganzen Region einen Aufschwung gegeben, es hat quasi neue Firmen dazu gebracht, sich dort anzusiedeln.
03:04Genau das wĂĽrde ich mir hier fĂĽr den Bezirk wĂĽnschen.
03:07Ja, herzlich willkommen in der Stadtgemeinde Stashof.
03:09Aus einer der betroffenen Gemeinden, so wie meine Vorredner schon gesagt haben,
03:13ist es aus meiner Sicht endlich an der Zeit, hier Klarheit zu schaffen.
03:17Zigtausende Fahrzeuge, die täglich durch unsere Ortskerne fahren, die hier zu Staus führen,
03:22zu kilometerlangen Staus und man braucht nicht Verkehrsverhältnisse,
03:25wo in der früheren Abend hier anhören, wo die Staus sind von Adagard,
03:30unter der Schwachammer, der Stashof, das ist ein Linksabbiegen in die B8,
03:34nicht mehr möglich, ohne Ampelanlage und man braucht endlich Klarheit.
03:38Und das muss die heutige Botschaft sein, wir brauchen Klarheit.
03:41Ich darf mittlerweile seit ĂĽber 20 Jahren hier Verantwortung tragen, die Stashof.
03:46Vor 20 Jahren hat man ĂĽber das Thema schon gesprochen, es gibt noch immer keine Klarheit.
03:50Und das ist der Auftrag, glaube ich, an der Politik des Bundes, hier treunigst Klarheit zu schaffen.
03:56Wir brauchen eine Entlastung der Ortskerne, nicht nur in Stashof, nicht nur in Markkrad Neuseel und genauso in Raasdorf,
04:02um siebtausende LKWs pro Tag durchzufahren und die Lebensqualität zu erhöhen.
04:07Einerseits war auf der anderen Seite, wie auch von der Wirtschaft haben wir schon angesprochen,
04:11wir brauchen die Straße, um auch wirtschaftliche Entwicklung hier vorantreiben zu können.
04:15Auch Gemeindevertreter meldeten sich zu Wort.
04:17In Straßhof und Deutsch-Schwagramm rollen täglich bis zu 35.000 Fahrzeuge, davon 6.000 LKWs.
04:24Die Lebensqualität sinkt, die wirtschaftliche Entwicklung stagniert.
04:28Die Schiene wird ausgebaut, doch die StraĂźe hinkt hinterher.
04:32Ein infrastrukturelles Ungleichgewicht.
04:34Der Appell, die Region braucht produzierende Betriebe, nicht nur Einkaufszentren.
04:39Und dafĂĽr braucht es endlich eine funktionierende StraĂźenanbindung.
04:43Jetzt ist Schluss mit Reden.
04:45Der letzte Teil der Pressekonferenz war ein emotionaler Höhepunkt.
04:49Ja, ein gemeinsames Zusammenhalten ist hier gefragt und das zeigt heute glaube ich auch ganz gut,
04:54wie wir alle stehen an, wie wichtig das Thema ist, nicht nur fĂĽr den Schwagramm, sondern fĂĽr die gesamte Region.
04:59Und bitte auch da an die Bundesregierung, auch an die anderen Personen, hier endlich Schritte zu setzen und weiter zu bringen.
05:06Ich habe die Anwesenheit der Vertreter aller drei vernĂĽnftigen politischen Parteien belegt,
05:13wie wichtig dieses Thema fĂĽr unsere Region ist, sei es fĂĽr die Wirtschaft, sei es fĂĽr die Menschen,
05:19die entlang der Hauptverkehrsadern in unserem Bezirk leben, sei es aber auch fĂĽr die Uwe,
05:25die daran denken, fĂĽr Tonnen isoliert und im Stau verbrannt werden und CO2 produzieren,
05:30ohne irgendeine Leistung zu bringen, ohne irgendeinem weiter zu bringen.
05:35Für den ist ganz klar, dass diese Verkehrsverhältnisse, die derzeit hier herrschen,
05:41mit einer vernĂĽnftigen StraĂźeninfrastruktur leider nichts mehr zu tun.
05:45Die Sacht ist seit 2008 als BundesstraĂźe verankert, ein gĂĽltiger Beschluss,
05:49auf den sich Gemeinden und Bevölkerung verlassen haben.
05:52Der positive UVP-Bescheid von 2019 wurde durch EinsprĂĽche blockiert,
05:57die Politik hat sich jahrelang aus der Verantwortung gezogen.
05:59Die frĂĽhere Ministerin Gewesler wurde scharf kritisiert, ideologisch motiviert,
06:05ohne Bezug zur Realität, kein Besuch vor Ort, jetzt liegt die Entscheidung wieder bei der Politik.
06:10Wir sind in der Karöre, die letzten fünf Jahre in der Europäischen Union,
06:13wahrscheinlich die schwersten, die die Ministerin nicht einmal der MĂĽhe wertgefunden hat,
06:17hierher zu kommen und unsere Anliegen anzuordnen.
06:20Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt die zuständigen Personen in der Bundesregierung auffordern,
06:26einmal zu uns zu kommen und sich das einmal anzuschauen, wie das funktioniert,
06:29und am 6. in der Flur die Autos stehen, da können wir uns gerne einladen auf ein Frühstück,
06:34wenn wir gleich in den Straßenhof oder in Deitfagen, wo man sieht, dann tagtäglich, wo es da reinreden kann,
06:40die StraĂźe nicht ĂĽberqueren, in der FrĂĽh, wenn der Verkehr Richtung Wien holt.
06:46Wir haben Pressekonferenzen abgehalten, aber die Zeit des Redens ist jetzt vorbei.
06:52Ich erwarte mir vom zukĂĽnftigen Minister, dass wir rasch hier eine Entscheidung treffen,
06:59dass wir klare Zeitsvorgaben bekommen, die Alternativen sind vorhanden.
07:04Wie gesagt, ob die Trasse 500 Meter weiter örtlich oder südlich liegt, das ist uns herzlich wurscht.
07:09Das kann man alles machen. Es sind Millionen, die dieses Projekt bereits verbraten wurden.
07:13Da gibt es unzählige Gutachten. Auf Basis dessen kann man mit Sicherheit, wenn man das möchte,
07:20sehr zeitnah auch eine Lösung finden.
07:22Die Region fordert einen verbindlichen Besuch des Ministers.
07:26Klare Zeitvorgaben und MaĂźnahmen. Umsetzung noch in dieser Regierungsperiode.
07:31Die Region zeigt Schulterschluss ĂĽber Parteigrenzen hinweg, mit UnterstĂĽtzung von Wirtschaft, Landwirtschaft und Blaulichtorganisationen.
07:39Eine Plakatkampagne wird ĂĽber den Bezirk ausgerollt. Weitere Protestaktionen sind nicht ausgeschlossen.
07:46Jetzt ist es beim Bundesverwaltungsgericht entschieden. Jetzt ist wieder die Politik am Zug.
07:50Auf das hat sich ja die Frau Minister Gewetzler immer wieder ausgeredet.
07:54Jetzt kann die Politik handeln und ihr Worten von der aktuellen Bundesregierung,
07:57dass wir hier Plöcke einschlagen und Taten setzen.
08:01Und wir wollen beim Besuch des Ministers, der uns zugesagt wurde,
08:05der leider Gottes aber noch nicht terminisiert wurde, Plöcke einschlagen.
08:09Und wir wollen von ihm definitiv wissen, was er jetzt gedenkt so tut,
08:12welche MaĂźnahmen eingeleitet werden, wie der Zeitplan ausschaut.
08:15Weil das brauchen unsere BĂĽrgerinnen und BĂĽrger, das brauchen die Unternehmer
08:19und das brauchen alle, die hier im Nachbild unterwegs sind.
08:22Die Region steht geschlossen. Der Verein Ja zu S8 fordert.
08:26Keine Ausreden mehr. Keine Verzögerungen. Jetzt ist Zeit für Taten.
08:31Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden. Keine Ausreden
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