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  • vor 4 Monaten
Wie viel echte künstliche Intelligenz steckt eigentlich in unseren Haushaltsgeräten? Im Talk mit Dr. Philip Häusser (KI-Forscher) und Veronika Maucher (PC Games Hardware) geht Moderatorin Vera genau dieser Frage nach. Gemeinsam klären sie, was KI wirklich bedeutet und wo nur „smart“ draufsteht.

Vom Kühlschrank, der Lebensmittel erkennt und auf Frische achtet, über Waschmaschinen, die Verschmutzungsgrad und Material analysieren, bis hin zu Saugrobotern mit Radar- und Kamerasensoren: Welche Geräte lernen tatsächlich aus Daten und treffen eigene Entscheidungen und wo steckt nur clevere Programmierung dahinter?

Es geht um Chancen und Grenzen: Wie können Sensorik und maschinelles Lernen den Alltag erleichtern? Wie sicher sind Daten aus Geräten, die ständig mit uns leben? Und welche Innovationen (vom Wäschefaltroboter bis zur echten Aufräumhilfe) könnten bald Realität werden? Ein spannender Deep Dive in die Frage, wie viel KI in unseren vier Wänden wirklich steckt.
Transkript
00:00Herzlich willkommen zurück bei uns im Studio. Wir reden jetzt über KI in Haushaltsgeräten.
00:18KI gestützt ist ja mittlerweile so ein allgegenwärtiges Aushängeschild für alles
00:24technische irgendwie. Ob Saugroboter, Waschmaschine oder Toaster, alles ist irgendwie intelligent,
00:29smart oder hat eben eine KI verbaut. Aber wie viel echte künstliche Intelligenz steckt in unseren
00:36Haushaltsgeräten wirklich und was kann die eigentlich? Dafür habe ich zwei fantastische
00:41Gäste auf meiner Couch, natürlich wie immer. Herzlich willkommen, Dr. Philipp Häuser. Du bist
00:47Spezialist in der Forschung mit künstlicher Intelligenz. Und Veronika Maucher, wir kennen
00:53dich ja schon von gestern. Das ist unsere Expertin für den großen Marktüberblick. Veronika,
00:58du testest ja für PCGH eigentlich alles, was irgendwie einen Stecker hat, ne? Genau. Herzlich
01:04willkommen, ihr beiden. Heute klären wir, steckt in Haushaltsgeräten wirklich künstliche Intelligenz,
01:10die auch lernt? Also was man jetzt von der Intelligenz irgendwie erwartet. Wie gut funktioniert
01:15das schon und was ist überhaupt KI im Bereich Haushaltsgeräte? Philipp, möchtest du einmal
01:21anfangen? KI, was heißt das eigentlich? Ja, du hast es gerade eigentlich schon ganz gut gesagt. Das
01:25Thema Lernen ist für mich da eigentlich das Entscheidende, weil es gibt viele Produkte, die
01:30irgendwelche fest eingebauten Regeln haben, die im Prinzip automatisieren, immer das gleiche Schema
01:36abfahren können und damit schon einige tolle Aufgaben lösen. Aber die KI wird eigentlich erst dann
01:41richtig nützlich, wenn das Produkt Dinge tun kann, die es noch nie vorher getan hat. Also beispielsweise
01:48jetzt, wenn ich hier so einen Mähroboter habe, der mit meinen Daten rumfährt und dann ist da irgendwie,
01:53liegt da plötzlich ein Ast, ja? Und der Ast, der lag da noch nie. Und das ist von irgendeinem Baum, den der
01:58Robot halt noch gar nicht kennt. Und er kann dann selber entscheiden, schneide ich den jetzt durch?
02:02Fahre ich da drüber oder mache ich gar nichts? Mache ich was anderes? Also das Umgehen mit nie
02:07dagewesenen Situationen, das ist das Entscheidende bei KI und das funktioniert eigentlich nur dann wirklich
02:11richtig gut und robust, wenn aus Daten gelernt wird und man nicht vorher als Mensch 50.000 Cases
02:18einprogrammiert hat.
02:20Okay, also heißt, künstliche Intelligenz, so wie wir das quasi wollen, ist immer auch mit
02:27unvorhergesehenen Ereignissen umgehen zu können und auch Entscheidungen zu treffen, oder?
02:31Ja, okay. Siehst du das dann auch so, dass aktuell viele Produkte einfach KI draufschreiben,
02:38obwohl gar keine KI wirklich drin ist?
02:40Ja, und das finde ich auch jetzt gar nicht so schlimm, weil KI ist eigentlich so ein gar nicht
02:45gut definierter Begriff. Ja, letztendlich ein Taschenrechner, der kann rechnen. Das ist ja auch
02:49schon irgendwo, er kann eine Aufgabe lösen. Das ist eine Art von Intelligenz, aber die wenigsten
02:52von uns würden sagen, ja, das ist richtig schlau. Also sobald irgendwo in einem Programmcode ein
02:57If-Statement drin ist für die Tech-Nerds, könnte man jetzt sagen, ja, das ist ja schon irgendwo,
03:02da wird eine Entscheidung getroffen, da wird irgendwas abgewogen. Das könnte vielleicht schon
03:06Intelligenz sein und deshalb rede ich eigentlich lieber, und da bin ich gar nicht alleine, von
03:09maschinellem Lernen. Also wirklich, ich habe Daten, ich habe eine Aufgabe und ich muss aus diesen Daten
03:15lernen, die Aufgabe zu lösen, sodass, wenn ich das dann in der echten Welt loslasse und meine Daten
03:20anders aussehen, als womit ich trainiert wurde, das Produkt dann auch trotzdem was Sinnvolles tun kann.
03:25Veronika, wie siehst du das? Also würdest du da mit der These mitgehen, dass es einfach überall
03:31draufgeklatscht wird, ohne dass es... Also das ist, ich habe das auch gestern schon gesagt, man hat
03:36gerade, wenn man sehr, sehr viele technische Geräte in die Hand bekommt, so das Gefühl eben,
03:41KI ist das neue Smart. Also man muss irgendwie KI draufschreiben, es ist aber ganz oft, merkt man,
03:48dass es eigentlich immer noch einfach ein Algorithmus ist, der jetzt noch nicht selbstlernend ist.
03:53Das Ding kann fünf Sachen und es kann genau diese fünf Sachen und es ist dann ganz oft eher noch so,
03:59dass ein Chatbot eingebaut worden ist. Also dass man so das Gefühl hat, okay...
04:03Der aber auch nur fünf Sachen kann. Genau. Also das ist so okay, wo ich sage, okay, also dieses Gerät kann
04:09eigentlich nur die Dinge, die ich ihm in der App sage, dass es machen soll, aber es kann eigentlich
04:13nichts darüber hinaus, aber ich kann zum Beispiel jetzt den Chatbot noch fragen nach Rezepten oder so
04:19und dann ist es KI. Aber dann ist das Gerät selber ist natürlich nicht KI gesteuert.
04:24Ich habe ein Chatbot. Also es steht schon an vielen Sachen drauf, aber es ist noch nicht wirklich KI.
04:31Philipp, was ist denn der Unterschied zwischen einem Algorithmus und der künstlichen Intelligenz?
04:36Also Algorithmus könnte man sich vorstellen, ist wie so eine Art Kochrezept.
04:40Wenn ich das und das hier backen möchte, dann brauche ich folgende Zutaten und dann arbeite ich das ab.
04:45Und das kommt im Idealfall immer das Gleiche raus dabei. Das ist also ein Algorithmus, eine Rechenvorschrift.
04:50Und bei maschinellem Lernen, da muss ich zwar auch was programmieren und eine Art Umgebung festsetzen,
04:57in der mein Produkt nachher sich bewegen kann, also zum Beispiel irgendwie eine Bilderkennung.
05:01Aber der entscheidende Unterschied ist, ich brauche da noch Daten, Trainingsdaten.
05:05Also beispielsweise jetzt Bilderkennung, das würde man wahrscheinlich sagen, ist heutzutage fast gelöst irgendwie.
05:10Der Computer mit einer Kamera muss erkennen, was auf diesem Kamerabild drauf ist.
05:14Das hat man aber vor vielen Jahren, als ich meine Doktorarbeit gemacht habe zum Beispiel,
05:17hat man Millionen von Bildern sammeln müssen, wo ein Mensch dann annotiert hat,
05:22das ist eine Katze, das ist ein Hund und das ist ein Stuhl.
05:25Und das hat man dann durch so ein beispielsweise künstliches neuronales Netz durchgejagt.
05:29Das ist eine Art von, sagen wir mal, Algorithmus, der lernen kann.
05:32Und dann sollte der nachher Bilder erkennen können.
05:34Und dann hat man ein Datenset ausprobiert, was nicht für das Training verwendet wurde
05:39und hat dann geguckt, wie gut funktioniert das da auf.
05:41Also das ist der Unterschied, so ganz grob.
05:43Algorithmus starr, einprogrammiert und maschinelles Lernen.
05:46Da ist etwas Starres, aber das hat Stellschrauben, die getunt werden müssen.
05:50Aber du hast gerade gesagt, eine Art von Algorithmus, die lernen kann.
05:54Ist es dann so, dass ein Algorithmus quasi das Basisrezept ist?
05:58Ungefähr, genau.
05:59Das ist das Grundrezept für den Kuchen.
06:02Und dann gibt es aber noch verschiedene Aufsätze, wo das dann noch weiter sich...
06:06Zum Beispiel, oder es gibt so Stellschrauben, wie viel Zucker mache ich jetzt rein?
06:09Oder wie viel Mehl mache ich da jetzt rein?
06:10Und ich möchte es irgendwie optimieren, dass mein Keks möglichst gut schmeckt.
06:14Und ich probiere an diesen Stellschrauben rum und experimentiere da so ein kleines bisschen.
06:18Und dann kommt nachher was raus und ich teste das dann mit dir zum Beispiel.
06:21Und du sagst, ah, der Keks, der war gut, aber der Keks, der war noch viel besser.
06:24Und dann weiß ich, ah, da war einfach mehr das und das drin.
06:26Und das ist im Prinzip das, was man beim Optimieren macht.
06:30Und die Kunst des maschinellen Lernens ist es, diese Stellschrauben, die man freilässt, zu optimieren,
06:36sodass irgendeine Aufgabe ideal nachher gelöst werden kann.
06:39Okay, interessant.
06:41Lieber Ted, ihr könnt gerne Fragen stellen.
06:45Und zwar mit Ausrufezeichen, Frage und dann natürlich eure Frage.
06:49Dann sehe ich das hier auch auf meinem Tablet,
06:52wenn ihr irgendwelche Fragen zu KI und Haushaltsgeräten habt.
06:56Welche Haushaltsgeräte arbeiten denn mit KI, um das Thema mal aufzumachen?
07:02Wir haben verschiedene Beispiele mitgebracht.
07:05Ich habe mir hier aufgeschrieben, Kühlschrank erkennt, dass keine Eier mehr da sind.
07:10Ja, also es gibt momentan schon einige Sachen.
07:13Eben Kühlschränke, die über Sensoren und interne Kameras wissen, was ist da eigentlich drin?
07:19Also was steht in mir drin? Sind die Eier noch genug? Ist genug Milch da?
07:23Die können dir dann auch Bescheid geben quasi und sagen, hey, pass mal auf,
07:27du brauchst doch normalerweise immer drei Packungen Milch, die sind nicht mehr da.
07:30Genauso sind auch Waschmaschinen jetzt schon mit KI.
07:35Die erkennen, wie viel Füllladung habe ich drin? Welche Materialien sind da drin?
07:39Wie stark ist die Verschmutzung?
07:40Natürlich der berühmte Sakroboter, der die Bodenarten erkennt oder die Stärke der Verschmutzung erkennen kann.
07:48Aber lass uns nochmal ganz kurz beim Kühlschrank bleiben.
07:51Wie funktioniert das?
07:53Also wir haben hier eine Kamera und da werden die Sachen eingescannt.
07:58Genau, man sieht das da schon ganz schön.
07:59Also so in diesem Prinzip funktioniert es.
08:01Das sind Sensoren und Kameras drin, die schon beim Reinlegen erkennen,
08:05was gebe ich denn eigentlich in den Kühlschrank rein?
08:08Und über das, jetzt kommt es darauf an, was dieser Kühlschrank schon alles kann.
08:11Aber es geht so weit, dass der Kühlschrank sagt, okay, wir haben hier jetzt,
08:16in der Etage liegt vor allem Obst und hier liegt irgendwie Fleisch und hier liegt Käse.
08:20Dann schaut er, dass er für das Klima so sorgt, dass es jeweils zu den Produkten passt zum Beispiel.
08:29Und einen auch darauf hinweist, hey, das liegt hier jetzt aber schon lang,
08:32das solltest du vielleicht mal essen.
08:33Also solche Dinge.
08:35Und was daran ist jetzt KI, Philipp?
08:39Also ich würde jetzt sagen, in dem Beispiel ist zum Beispiel die Erkennung von diesen Objekten.
08:44Da wird man sagen können, da ist wahrscheinlich eine KI dahinter,
08:47weil die Banane jedes Mal anders aussieht, wenn ich die in den Kühlschrank tue.
08:51Oder verschiedene Produkte sehen immer anders aus.
08:53Oder es kommt mal eine neue Milch raus oder ein neues Milchersatzprodukt.
08:57Und das Label hat der Kühlschrank vielleicht noch nie gesehen,
09:00aber er kann lesen, was draufsteht und erkennen, ah, das wird wohl Milch sein.
09:03Also wieder hier dieses Thema, wie kann ich mit noch nie gesehenen Daten umgehen?
09:08Wenn das gut und robust funktioniert, dann könnte man da meiner Meinung nach von KI sprechen.
09:12Okay, dann lassen wir uns mal weiter zum Saugroboter.
09:14Auch das ist ja ein beliebtes Haushaltsgerät.
09:17Wir kamen ja eben gerade aus dem Slot quasi mit den Saugrobotern.
09:20Was können Saugroboter mit KI erkennen mittlerweile?
09:28Also was meiner Meinung nach da jetzt gerade neu ist, ist in zwei Sachen.
09:32Zum einen, dass noch mehr Sensoren eingesetzt werden können.
09:35Also beispielsweise LiDAR, das ist so eine Art Radar.
09:38Das funktioniert nicht mehr alles nur mit Kamera.
09:41Und bei diesem Sensor, da habe ich ganz, ganz viele Datenpunkte.
09:44Das ist nicht mehr ein Kamerabild, sondern das sind so Einzelpunkte.
09:46Und die müssen verstanden werden.
09:48Also mit verstanden meine ich jetzt, es soll ein Objekt beispielsweise erkannt werden.
09:52Und das ist eine tolle Aufgabe für eine KI, weil plötzlich muss ich mit Daten viel smarter umgehen,
09:57als das in der Vergangenheit nötig war, weil ich nur ganz andere Sensoren hatte.
10:02Zum Beispiel eine Kamera.
10:03Also das ist zum Beispiel in tollen Staubsaugerrobotern heutzutage möglich.
10:07Und das Zweite ist, gibt es wenige Modelle, die können auch mit der Umwelt interagieren,
10:13indem sie nicht nur rumfahren, sondern zum Beispiel auch mit dem Arm was greifen können.
10:16Und da muss ich jetzt zum Beispiel auch überlegen, jetzt ist da ein Schuh,
10:19wie greife ich in diesen Schuh rein, damit ich ihn zu packen kriege.
10:21Also da ist noch viel mehr Plan dabei.
10:23Also dieses, ich messe was mit meinen Sensoren, ich mache dann einen Sinn draus
10:27und ich agiere dann basierend darauf.
10:29Das ist eine neue Qualität meiner Meinung nach gerade bei Saugrobotern,
10:31die man jetzt bisher so noch nicht gesehen hat.
10:33Wie ist da deine Erfahrung mit solchen Saugrobotern, die irgendwie KI-gestützt arbeiten?
10:39Ja, es funktioniert meistens schon recht gut.
10:41Also gerade auch, wenn es um die Erkennung von Verschmutzung geht.
10:45Das ist ja auch da so ein wichtiger Teil davon, mit dem ja auch dann geworben wird.
10:50Das funktioniert meistens schon tatsächlich gut.
10:53Man kann das recht schön ausprobieren, wenn man gerade so etwas wie einfach mal nasse Erde
10:56oder so auf den Küchenboden kippt.
10:58Also die, die es noch nicht gut erkennen, die fahren da drüber und hauen mit ihren kleinen Ärmchen
11:03die Erde überall in der Küche rum.
11:04Das ist hervorragend, wenn man das testet.
11:07Und es gibt die, die erkennen, oh, das ist jetzt was, da muss ich meine Ärmchen sein lassen,
11:13die darf ich nicht nutzen und ich muss das jetzt vorsichtig reinfahren.
11:16Und da funktioniert das schon meistens ziemlich gut tatsächlich.
11:20Wir haben eine Frage von Delane und zwar nochmal zum Kühlschrank.
11:25Wird der Kühlschrank zum Beispiel eine Erdbeertorte erkennen?
11:28Die besteht ja aus dem Biskuitboden, Erdbeeren und Gelierzucker.
11:32Super Frage.
11:33Genau das sind die Fragen, an denen sich dann entscheidet, ist da jetzt eine smarte KI drin?
11:39Also eine KI, die wirklich den Namen verdient oder halt eben nicht?
11:42Wurde das nur auf Erdbeeren und Biskuit separat trainiert?
11:46Und der Kühlschrank kann das dann gar nicht erkennen, dass das jetzt zusammengehört jetzt auf einmal.
11:50Also das kann ich jetzt natürlich nicht pauschal beantworten.
11:52Weil wir den Kühlschrank gerade nicht persönlich kennen.
11:54Weil wir den nicht kennen.
11:55Aber genau in diese Richtung muss man denken, wenn man eine gute KI bauen möchte.
11:58Die muss nachher robust sein und mit der echten Welt, mit Daten aus der echten Welt umgehen können.
12:03Ganz spannend finde ich ja die Waschmaschine, die die Art der Wäsche erkennt und auch die Menge davon.
12:09Wir hatten es auch letztens in irgendeinem Gespräch mit Jakob, glaube ich.
12:13Da hat er erzählt, er hat eine Waschmaschine zu Hause, die auch den Verschmutzungsgrad erkennen kann.
12:17Ja, das finde ich ja Wahnsinn.
12:19Können wir da einmal reingucken?
12:23Weil das interessiert mich ganz besonders.
12:25Hier sehen wir die Waschmaschine.
12:26Was passiert da?
12:27Wie funktioniert das?
12:32Veronika?
12:33Tja, also theoretisch sollte, wenn das so funktioniert, wie es soll, erkennt die eben auch über die Sensorik.
12:40Also erst einmal versucht die zu schauen, wie viel Gewicht habe ich eigentlich.
12:44Und die haben entsprechende Sensoren.
12:46Genauso wie der Saugroboter jetzt am Boden den Verschmutzungsgrad erkennt.
12:50Die haben Sensoren, die wirklich merken, okay, die ist zum Beispiel leicht feucht.
12:54Die könnte vom Sport kommen, weil durchgeschwitzt.
12:57Die erkennen sowas wie Erde, Flecken und so und stellen sich darauf ein.
13:03Da war jetzt eben auch gerade mit Sensorik.
13:07Also das arbeitet alles mit Sensoren.
13:08Wie natürlich diese Sensoren deep into funktionieren, kann ich nicht erklären.
13:12Welche Sensoren können sowas erkennen?
13:15Also was ist da drin?
13:17Ist es eine spezielle Art von Sensoren?
13:19Sind es mehrere, die quasi dann zusammenarbeiten und den Verschmutzungsgrad erkennen oder die Feuchtigkeit?
13:26Also das wird wahrscheinlich von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein.
13:29Aber man kann da wahrscheinlich optisch mit einer Kamera zum Beispiel arbeiten.
13:31Das ist immer wichtig, ja.
13:32Das Wasser, was durchgeleitet wird, das hat eine gewisse Trübung.
13:35Da kann man vielleicht zum Beispiel den Verschmutzungsgrad oder sowas erkennen.
13:39Und das Entscheidende hier meiner Meinung nach ist aber auch eben gerade wieder, was du schon angesprochen hast, das Zusammenspiel dieser Sensoren.
13:44Denn wenn man jetzt mal aus Datensicht anguckt und sich überlegt, welche Möglichkeiten gibt es, welche Kombinationsmöglichkeiten, was diese Sensoren für Daten liefern können, dann ist es exorbitant viel.
13:57Das kann keiner runterprogrammieren sozusagen und sagen, ja, wenn der eine Sensor das sagt und der andere Sensor sagt das, dann gibt folgendes aus.
14:03Und das ist hier eigentlich schon fast nötig, dass dann eine KI dahinter stecken muss, die lernen muss aus diesen sehr komplexen Daten.
14:09Und wir reden hier gerade nur von einer Waschmaschine, also wir reden hier nicht vom Selbstfahrenden Auto.
14:13Aber schon das ist ein komplexes Problem, wo wenn der Mensch jetzt diese Sensordaten sehen würde, wahrscheinlich an seine Grenzen stoßen würde, die zu interpretieren und das Richtige abzuleiten.
14:21Genau.
14:22Okay, besonders spannend. Veronika, du hast uns noch das Beispiel von einem KI-Grill mitgebracht.
14:28Ja.
14:29Was macht die KI da?
14:32Ja, also sie erkennt, welche Art von Grillgut, sagen wir jetzt mal, ich habe jetzt da so ein bestimmtes Stück Fleisch.
14:42Sie erkennt, ist das ein Rindfleisch, also sie soll das erkennen, ist es ein Rindfleisch, wie viel ist es, wie schwer ist es.
14:49Und dann kann ich quasi der KI mitteilen, worauf ich hinaus möchte mit meinem Fleisch.
14:57Wir sehen es da einmal, ja.
14:58Da soll das Medium sein, also im Regelfall werden die Leute das sehen.
15:03Ihrer AI.
15:04Genau.
15:06Das ist ja witzig, so heißt die KI von dem Grill?
15:09Ja, die heißt so.
15:10Also für den großen Erfolg der Gesichtserkennung jetzt die Gerichtserkennung.
15:13Ja, also und dann kann ich im Prinzip sagen, ja genau, da, also ich habe jetzt das, was genau soll ich machen?
15:21Bitte stell die Temperatur ein, bitte mach das so, dass es hinterher fertig ist.
15:25Und die gibt dir dann auch noch Bescheid, wenn es fertig ist und hält es warm.
15:28Also wenn ich das mal dazu sagen darf, also ich kenne das Brutto jetzt nicht, ich habe das nicht getestet.
15:32Aber als jemand, der hauptberuflich mit so KI die ganze Zeit sich rumschlägt, habe ich festgestellt, ist bei mir ganz oft eine Reaktion, für dieses Problem, da brauchst du doch gar keine KI.
15:46Mach doch einen Temperatursensor rein.
15:48Also das ist, dann hast du eine Zahl, nämlich die Temperatur und kannst in der Tabelle nachgucken, was ist die Zielkerntemperatur für Medium Rare bei einem RipEye Steak.
15:55Und das ist sehr wohl definiert und möglicherweise komme ich damit genau auch zum Ergebnis, vielleicht ist es hier noch ein bisschen schlauer, weil es erkennen kann, ob es außen schon schwarz ist und innen jetzt die Kerntemperatur angekommen ist.
16:06Das ist sicherlich schlauer als das, was ich gerade beschrieben habe.
16:09Aber es gibt so diesen Drang, dass überall jetzt KI drauf geworfen werden muss, wenn manche Probleme auch viel einfacher gelöst werden können.
16:14Ja, natürlich, es geht einfach und wahrscheinlich auch günstiger, weil so ein KI-Grill ist natürlich auch eine Anschaffung finanziell.
16:21Aber es gibt einfach auch Menschen, die wollen das und die wünschen sich das und die sind dann vielleicht einfach auch so, dass sie sagen, ja, ich habe keine Ahnung.
16:29Ach, es ist besser, wenn der Grill das einfach für mich macht.
16:32Die empfinden das auch einfach als Luxus, denke ich.
16:34Was cool ist, finde ich, wenn solche Produkte einem was ermöglichen, was man davor eben einfach nicht selber hingekriegt hätte oder selber gemacht hätte.
16:41Also gerade wenn jetzt jemand bisher nicht in der Lage war, so seine Sachen dazu zu bereiten, okay, cool.
16:47Dann ist es echt ein Fortschritt.
16:49Also die Vera AI hat mich gerade ein bisschen begeistert, muss ich ehrlich sagen.
16:57Aber ist das wirklich KI oder bedeutet das in dem Fall, dass die Sensoren einfach nur Videoergebnisse quasi berechnen und umsetzen können?
17:07Oder ist es halt wirklich so lern- und denkfähig?
17:11Das könnte ja auch ein programmierter Algorithmus sein, oder?
17:13Könnte.
17:14Also ich kann natürlich nicht für die Firma sprechen, die werden sicherlich ganz viel Gehirnschmalz in ihr Produkt gesteckt haben.
17:20Mit Sicherheit, ja.
17:20Und ich könnte mir vorstellen, dass hier die Herausforderung eben ist, ja, jedes Stück Grillgut, sagen wir jetzt mal, nicht jeder grillt Fleisch, manche grillen vielleicht auch Gemüse.
17:27Keine Ahnung, ob der das kann.
17:29Mit Sicherheit.
17:29Mit Sicherheit.
17:30Aber jedes Stück, was man da zubereiten möchte, sieht natürlich anders aus.
17:33Und es ist dann vielleicht auch die Frage, wie schwer ist das, wie groß, wie dick?
17:38Und welche Temperatur brauche ich dann außen, damit es innerhalb von zehn Minuten innen richtig ist?
17:42Also das ist auch wieder so, Stichwort, verschiedene Sensoren, verschiedene Sachen, die geschätzt werden müssen.
17:47Das Zusammenspiel von verschiedenen kleineren Aufgaben.
17:50Mit Sicherheit ist da schon auch ein bisschen Smartness eingeflossen.
17:55Wie gesagt, möglicherweise kann man das gleiche Ziel auch erreichen, indem man vielleicht weniger Sensoren dafür braucht.
18:01Es ist manchmal erstaunlich, wie leicht man Sachen lösen kann, wenn man nochmal anders denkt.
18:07Aber das ist sicherlich smart gelöst, ja.
18:10Künstliche Intelligenz klingt aber halt auch einfach sehr gut.
18:12Es klingt ja dann natürlich so, es klingt total sexy.
18:15Es klingt so, als ob man sich einfach zurücklehnen kann und die Waschmaschine macht alles für mich.
18:19Also da kommt die gefaltete Wäsche schon quasi raus.
18:21Du kannst mit der Waschmaschine auch telefonieren im Übrigen.
18:24Also du kannst einen Anruf darauf entgegennehmen.
18:27Das ist zwar in KI, aber die Waschmaschine ist smart.
18:30Und wenn du gerade deine Wäsche da reinpacken möchtest und jemand ruft an, dann kannst du über die Waschmaschine...
18:36Ist das jetzt dein Ernst?
18:37Das ist leider mein Ernst.
18:38Wirklich?
18:39Ja.
18:39Also was ich glaube, wenn die Maschine dich anruft und sagt, hey, deine Wäsche, die ist so schmutzig, du musst dich gleich nochmal umladen oder sowas.
18:47Nein, man kann...
18:48Oh, hier ist die Waschmaschine.
18:51Aber das ist ja also richtig unnötig.
18:54Veronika, wie gut funktioniert das?
19:00Was hast du da für Erfahrungen gemacht?
19:01Die KI in Haushaltsgeräten?
19:03Ach ja, also sagen wir mal, sie hat ihre Tücken.
19:06Also oft natürlich gut.
19:08Man ist oft auch wirklich begeistert davon oder ist es hilfreich oder ist es interessant.
19:12Aber es hat auch seine Tücken.
19:13Also es gibt eben so in meinem Leben, so in letzter Zeit, ich habe aktuell sehr viel KI-Erkennung in Akkustaubsaugern.
19:22Und die Dinger, die machen jetzt wirklich, was sie wollen.
19:25Und ich sehe, da ist jetzt echt Schmutz am Boden und ich möchte, ich habe bitte in den Turbo geschaltet.
19:29Aber der Staubsauger entscheidet für mich, dass er hier den Turbo nicht für nötig hält und dreht einfach runter.
19:34Und man steht da, nein, ich will jetzt Turbo.
19:37Und der Staubsauger entscheidet gegen mich.
19:39Da schalte ich die KI dann auch manchmal einfach aus, weil ich sage so, nein, ich möchte bitte den Turbo benutzen, wenn ich den Turbo benutzen möchte.
19:45Ich habe auch tatsächlich das, eben dass die KI zum Beispiel bei Robotern nicht immer erkennt, was sie wirklich erkennen soll.
19:53Ich habe im Garten einen so hohen Baumstumpf.
19:56Also der ist jetzt wirklich nicht klein, der ist so hoch und ungefähr, ja, so dieser Durchmesser.
20:01Und der aktuelle Mähroboter mit KI, also der erkennt Schmetterlinge, für die Bremster.
20:09Aber er erkennt diesen verdammten Baumstumpf nicht und er fährt jedes Mal wieder drauf und hängt sich fest und ist dann sehr, sehr kläglich beieinander.
20:17Also das wäre jetzt zum Beispiel ein tolles Beispiel, wenn da jetzt wirklich KI mitgedacht wird bei Produkten.
20:24Und man sieht das auch manchmal, also ich habe den Staubsauger von Roborock zum Beispiel.
20:26Und in so einem Fall, wenn jetzt zum Beispiel bei mir irgendwo Kabel in der Ecke sich verheddert haben, dann macht er ein Foto, fährt da außen rum und sagt in der App Bescheid,
20:35hey, ich habe hier eine Zone gefunden, da fahre ich jetzt gerade drum rum und dann kann ich sagen, passt, so, mach so weiter.
20:40Oder ich kann sagen, nee, das ist in Ordnung, fahr da mal hin, das ist nicht so schlimm, wie du vielleicht denkst.
20:44Und das finde ich, wenn das Gerät dann so ein bisschen interagiert mit mir und mal nachfragt zum Beispiel, das finde ich, ist dann schon ein echter Fortschritt.
20:51Ja, das wäre ein Fortschritt.
20:52Das Thema hatten wir ja auch vorhin im Robotik-Talk, wo dann eben auch Roboter quasi nochmal eine Entscheidungshilfe von Menschen erfragen,
21:02aber trotzdem dann selber entscheiden, wie sie quasi mit dem Problem umgehen, ob sie wirklich dann den Rat des Menschen quasi annehmen oder ob sie selber eine Entscheidung treffen.
21:11Wir haben eine Frage aus dem Chat, Highlander L fragt, gibt es einen Software-Protokoll-Standard, der sich bei den Smart Devices durchgesetzt hat?
21:20Hintergrund der Frage, Smart Devices unterschiedlicher Hersteller, die miteinander kommunizieren.
21:25Ja, also es gibt diesen Meta-Standard, wo, glaube ich, alle sich irgendwie geeinigt haben, das unterstützen zu wollen.
21:34Ob das sich schon in die Breite dann durchgesetzt hat, das weiß ich nicht genau.
21:38Aber ich vermute, dass man da noch ein kleines bisschen warten muss.
21:41Aber ich kenne den Pain, es ist wirklich sehr nervig, wenn man dann, hier hat man irgendwie den einen Würfel, der kann in diese drei Funk-Standards,
21:47dann hat man noch Siri und Apple und Alexa und was weiß ich.
21:50Aber also ich habe die Hoffnung, dass das jetzt langsam wird.
21:53Ja, okay.
21:55Wenn Haushaltsgeräte irgendwann mal wirklich intelligent werden und wirklich KI noch und nöcher an jeder Ecke
22:02und die halt eben auch wirklich lernen und denkfähig sind, was bringt uns das eigentlich?
22:07Also wird es das Leben einfacher von uns machen? Ja, oder?
22:12Ich denke schon, weil es natürlich einfach viele Punkte gibt, allein wo mir die KI was abnehmen kann, an Überlegen, an Denken.
22:22Das ist schon, ich habe das auch gestern schon gesagt in einem Talk, wo es einfach, wenn ich sage,
22:28ich habe zu Hause verschiedene smarte Produkte und ich möchte, dass die Dinge tun.
22:32Aktuell muss ich mich hinsetzen und überlegen, okay, welche Wenn-Dann-Regeln stelle ich denn ein?
22:37Welche Ausnahmen baue ich?
22:39Und ich wäre tatsächlich wahnsinnig dankbar darum, wenn ich einfach zu irgendeiner KI sagen könnte,
22:43hey KI, pass mal auf, ich will, dass dieses und dieses und dieses funktioniert.
22:48Bitte baue mir das so hier in meinem Smart Home, dass es funktioniert.
22:52So, du weißt, ich habe den Sensor draußen im Garten, ich habe diesen Sensor, ich habe dieses und dieses Produkt.
22:57Bitte mach was draus.
22:58Weil im Moment muss ich noch hingehen und mit fünf Apps und irgendwie Alexa und keine Ahnung was das raussuchen.
23:04Da wäre ich wahnsinnig froh drin.
23:06Und ich denke auch, ich meine, ich glaube so, du und ich, wir sind jetzt Menschen,
23:10wir können ja eigentlich theoretisch wirklich alles selber machen.
23:13Aber es gibt auch viele Menschen, die können nicht alles selber machen.
23:15Und die sind irgendwie gehandicapt, ob das jetzt, ja, es gibt ja also die verschiedensten Menschen auf dieser Welt,
23:22die vielleicht froh sind, wenn sie Hilfe brauchen oder auch, wenn man dann irgendwann älter ist,
23:25wo das einfach, glaube ich, durchaus praktisch sein kann und mehr autonomes Leben ermöglichen kann
23:31für Leute, die aktuell deutlich mehr Hilfe bräuchten von außen.
23:34Das ist so mein Gedanke bei KI in Haushaltsgeräten für irgendwann und auch meine Hoffnung daran tatsächlich.
23:41Mich interessiert ja bei KI auch immer so ein bisschen das Thema Datenschutz.
23:44Und gerade bei so Haushaltsgeräten, die ja dann doch sehr nah bei uns leben, mit uns leben,
23:49im Haushalt, unsere Routinen auch kennenlernen.
23:54Gibt es da, also wird da bei Herstellern ein besonderes Augenmerk draufgelegt
23:58oder sind die froh um die Daten, die sie dadurch verlieren können?
24:01Mit Sicherheit werden sie sehr froh um alle Daten.
24:03Aber klar ist es inzwischen allgemein bekannt, dass das ein heikles Thema ist.
24:08Und ich glaube auch hier ist das Witzige wieder, dass das Problem mit KI selbst auch gelöst werden kann,
24:12ein Stück weit zumindest, weil die KI, wenn man sie so nennen möchte, so schlau und so effizient wird,
24:19dass das, was verarbeitet werden muss, immer mehr bei mir zu Hause auch passieren kann
24:23und nicht immer alles hochgeladen werden muss in irgendeinem Cloud und dort erst verarbeitet wird.
24:29Und auch auf der Sensorik, da tut sich einiges.
24:31Also beispielsweise habe ich jetzt gesehen, im Mai wurde ein neuer Mobilfunk-WLAN-Standard verabschiedet
24:38und der erlaubt es, dass meine WLAN-Antennen zum Beispiel rauskriegen können, ob ich gerade da bin oder nicht.
24:45Ohne Kamera, ohne nichts, sondern die Funksignale, die werden von mir so ein bisschen abgelenkt,
24:49wenn ich im Raum bin und das kann gemessen werden wiederum.
24:52Und so kann zum Beispiel mein Smart Home erkennen, ist der Kerl gerade da, sitzt der da
24:56oder ist der gerade ins andere Zimmer gegangen, kann ich da das Licht schon mal ausmachen.
24:59Und das geht natürlich nur, wenn die Datenverarbeitung, ich sage jetzt nicht Algorithmus oder KI,
25:06sondern was auch immer diese Daten verarbeitet, so effizient und so gut ist,
25:08dass mit diesen Sensordaten umgegangen werden kann.
25:11Also ich glaube, da gibt es noch ganz, ganz viele weitere spannende Möglichkeiten,
25:14die wir noch gar nicht so richtig absehen können,
25:17dass mit den Sensoren, die wir eh schon im Haushalt haben, noch viel mehr möglich sein wird.
25:22Lustigerweise habe ich zu diesem WLAN erkennt quasi, wie wir uns im Raum bewegen und so.
25:29Dazu hatte ich auch mal was gelesen und auch ein Video dazu gemacht.
25:32Da war der Aufschrei ziemlich groß, sage ich mal.
25:34Weil viele Leute...
25:35Die möchten das nicht.
25:36Genau, ja.
25:37Und die wussten auch gar nicht, dass sowas quasi möglich sein kann, wenn man es darauf anlegt.
25:42Genau, aber das kommt ja darauf an, was man damit macht.
25:44Also es ist ja nicht automatisch so, dass dann mein Router an meinen Anbieter telefoniert und sagt,
25:50Ja, der Philipp, der ist schon wieder die ganze Zeit da vor dem Computer gesessen oder so.
25:53Das kann ich ja nutzen, aber ich muss es ja nicht nutzen.
25:55Das ist ein Angebot.
25:56Wenn ihr beide euch eine KI für ein Haushaltsgerät irgendeins wünschen würdet,
26:01aufräumen, Roboter.
26:03Eindeutig.
26:03Ich warte sehnsüchtig auf dem Roboter, der rumläuft und aufräumt.
26:06Also der Staubsauger-Wisch-Roboter, den ich habe, der ist supergeil.
26:10Das ist schon ein echt guter Anfang.
26:12Aber ich brauche was, was echt auf die Schränke und so Post macht vielleicht.
26:17Auf die Regale.
26:18Ein Gerät, das klug genug ist, das Regal zu erklimmen und zwischen den Büchern sauber zu machen oder so.
26:25Oder jemand, der das Bad putzt, wäre vielleicht auch ein Wäschefalt.
26:28Oh ja, Wäschefalten.
26:29Ja, absolut.
26:31Wäschefalten.
26:32Wäschefalten, ja.
26:33Habe ich hier gesehen auf der Messe.
26:34Es gibt Wäschefalt-Roboter.
26:35Ja, und die werden immer besser.
26:36Und es gibt da wirklich auch in den letzten 12, 18 Monaten einige Durchbrüche aus der wissenschaftlichen Sicht,
26:42die dafür sorgen, dass das auch immer besser und robuster funktioniert.
26:45Weil klar, jedes T-Shirt sieht anders aus, jedes Hemd ist anders und das hart zu trainieren, das ist super schwierig.
26:52Oder hart zu programmieren ist super schwierig.
26:54Zu trainieren ist einfacher.
26:55Da gibt es jetzt gerade neue Entwicklungen, die es erlauben, mit immer weniger Trainingsdaten das immer robuster und präziser hinzukriegen.
27:02Oder sowas wie Schnürsenkel zusammenknoten.
27:04Ja, das brauche ich jetzt vielleicht nicht.
27:05Aber du hast die Leute angesprochen, die es vielleicht brauchen.
27:08Ja, ja, klar.
27:08Und da muss man ja sehr präzise arbeiten können.
27:10Und jeder Schuh sieht anders aus logischerweise.
27:12Jeden Tag sieht er anders aus.
27:14Da gibt es sicherlich noch einiges.
27:16Okay.
27:17Danke für euer ganzes Wissen, was ihr mitgebracht habt.
27:21Danke.
27:33Danke.
27:34Danke.
27:34Danke.
27:35Danke.
27:35Bis zum nächsten Mal.
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