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  • vor 6 Monaten
Nachrichten des Tages | 28. August 2025 - Morgenausgabe

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Transkript
00:00Auf Vorschlag von Boris Pistorius hat die Bundesregierung einen zunächst freiwilligen Wehrdienst beschlossen, um das Personal der Bundeswehr aufzustocken.
00:10Heftige Regenfälle haben in Teilen Südostasiens Überschwemmungen und Erdrutscher ausgelöst. Mindestens acht Menschen sind dabei ums Leben gekommen.
00:21Dänemark hat den obersten Diplomaten der USA einbestellt, denn Trump-Vertraute sollen in geheimer Mission auf Grönland aktiv sein.
00:30Ab 2028 sollen alle 18-jährigen Männer wieder zur Musterung. Das besagt der Entwurf für das sogenannte Wehrdienstmodernisierungsgesetz, den die Bundesregierung in einer Sondersitzung im Berliner Bändlerblock verabschiedet hat.
00:43Die Bundeswehr will dadurch langfristig verteidigungsfähig werden. Verteidigungsminister Boris Pistorius will die Zahl der Zeit- und Berufssoldaten bis 2035 auf mindestens 260.000, mit den Reservisten sogar auf 460.000 erhöhen.
00:58Die Bundeswehr muss aufwachsen. Die internationale Sicherheitslage, vor allem das aggressive Auftreten Russlands, erfordert dies.
01:07Wir brauchen nicht nur eine gut ausgerüstete Truppe, da sind wir in vollem Lauf. Dafür sorgen wir seit zweieinhalb Jahren und hören nicht auf.
01:13Wir brauchen aber eben auch eine personell stark aufgestellte Bundeswehr. Erst dann ist Abschreckung als Ganzes auch wirklich glaubhaft gegenüber Russland.
01:222026 erhalten alle jungen Männer und Frauen einen Fragebogen zum Wehrdienst. Die Beantwortung wird für Männer verpflichtend und für Frauen freiwillig sein.
01:32Die Einberufung bleibt zunächst freiwillig. Der Gesetzentwurf sieht aber auch vor, dass der Bundestag mit einem einfachen Änderungsantrag die Wehrpflicht wieder einführen kann, wenn sich nicht genügend Rekruten freiwillig melden.
01:46Die australische Polizei ist auf der Suche nach dem mutmaßlichen Schützen, der für den tödlichen Angriff auf zwei Beamte verantwortlich ist.
01:59Der 56-jährige Desi Bird Freeman wurde als Verdächtiger identifiziert. Er hatte die Beamten erschossen, als sie ein Durchsuchungsbefehl in seinem Haus vollstreckten.
02:09Daraufhin floh Freeman zu Fuß in den Wald. Laut der Polizei sei er schwer bewaffnet und habe Erfahrung im Überleben in der Wildnis.
02:19Die Beamten riefen die im Umkreis lebenden Menschen dazu auf, in ihren Häusern zu bleiben. Nach Freeman wird weiterhin intensiv gefahndet.
02:27Noch ist unklar, ob der Angriff auf die Beamten ideologisch motiviert war.
02:33Desi Bird Freeman ist ein bekannter Verspörungstheoretiker, der die Autorität des Staates ablehnt und bereits in der Vergangenheit feindselige Äußerungen gegenüber Polizeibeamten gemacht hatte.
02:43Heftige Regenfälle haben in Teilen Südostasiens Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Mindestens acht Menschen sind dabei ums Leben gekommen.
02:59In Vietnam wurden sieben Todesopfer und mindestens 34 Verletzte gemeldet. Vor allem die nördlichen und zentralen Regionen waren betroffen.
03:07Im Norden Thailands wurden mehrere Menschen durch Sturzfluten und Erdrutsche verletzt. Eine Person kam bei einem Erdrutsch in der nördlichen Stadt Chiang Mai ums Leben.
03:18Der Regen ist eine Folge des Tropensturms Kajiki, der am Montag in Vietnam auf Land getroffen war.
03:24Der Sturm hatte sich am Dienstag zu einem tropischen Tiefdruckgebiet abgeschwächt, als er über Laos hinweg zog.
03:30Wissenschaftler warnen seit längerem, dass die Erderwärmung die Meere aufheizt und tropische Wirbelstürme dadurch gefährlicher werden.
03:39Sie könnten sich schneller bilden, länger anhalten und häufiger nahe der Küste entstehen.
03:47Sind die Briten für eine europäische Armee mit Großbritannien?
03:51Großbritannien?
03:57Rund 46 Prozent der Briten befürworten die Schaffung einer europäischen Armee, an der sich Großbritannien beteiligt.
04:0428 Prozent lehnen dies ab. So das Resultat einer aktuellen YouGov-Umfrage unter 7300 Erwachsenen in Großbritannien.
04:12Die Personen, die diese Idee stark unterstützen, leben vor allem in Schottland und Wales, während diejenigen, die sie eher unterstützen, in Wales und Südengland zu finden sind.
04:23Mehr als die Hälfte der männlichen Befragten unterstützen die Idee entweder stark oder eher.
04:29Im Gegensatz dazu waren die Ergebnisse bei den weiblichen Befragten weniger klar.
04:34Viele unterstützen die Idee eher, doch mehr als ein Drittel antwortete mit weiß nicht.
04:38Unter den Umfrageteilnehmern über 25 Jahren ist die Tendenz, die Gründung einer europäischen Armee eher zu unterstützen, während jüngere Menschen in dieser Frage noch unsicher sind.
04:49Anhänger der Liberaldemokraten und der Labour-Partei sind eher dafür, als die Anhänger der Brexit-Partei Reform UK, die die größte Ablehnungsgruppe darstellen.
04:58Eine stärkere Verteidigung könnte unter den britischen Wählern jedoch für Unruhe sorgen, denn die meisten Briten lehnen höhere Verteidigungsausgaben ab, wenn diese Steuererhöhungen nach sich ziehen.
05:08Laut der YouGov-Umfrage lehnen 55 Prozent der Briten Steuererhöhungen für Mehrverteidigung ab.
05:14Weniger als ein Drittel würde dies unterstützen.
05:19Dänemark hat den obersten US-Diplomaten im Land einbestellt.
05:23Der dänische Außenminister Lars Löcke Rasmussen reagierte damit auf Berichte des öffentlich-rechtlichen dänischen Senders DR,
05:32dass Vertraute von US-Präsident Donald Trump in geheimer Mission auf Grönland aktiv sei.
05:38Mindestens drei US-Amerikaner sollen versucht haben, dort im Auftrag von Trump gegen Dänemark Stimmung zu machen.
05:47Trump hatte zuvor wiederholt erklärt, die USA wollten die größte Insel der Welt kaufen.
05:53Dies sei im Interesse der eigenen Sicherheit.
05:56Es gelte, russische und chinesische Bedrohungen im Atlantik auszuschalten.
06:00Die Regierung Dänemarks und die Regierung Grönlands haben Trumps Ansprüche wiederholt zurückgewiesen
06:08und erklärt, Grönland stehe nicht zum Verkauf.
06:13Laut der dänischen Berichte haben die Amerikaner auf Grönland Personen aufgelistet,
06:18die für oder gegen Dänemark sind, um den Einfluss Kopenhagens auf der Insel zu schwächen.
06:30US-Präsident Donald Trump hat damit gedroht, neue Zölle gegen Länder zu erheben,
06:38die Gesetze gegen amerikanische Technologieunternehmen erlassen, die er als diskriminierend betrachtet.
06:44Trump nannte die Höhe der möglichen Zölle nicht.
06:47Damit richtet der US-Präsident sich klar an die EU und die europäischen Verordnungen
06:53über digitale Dienstleistungen und digitale Märkte, bekannt als DSA und DMA.
06:58Auf Nachfrage antwortete die Kommission mit einer Klarstellung.
07:02Trumps Äußerungen folgen auf das Ende Juli unterzeichnete Handelsschutz.
07:07Trumps Äußerungen folgen auf das Ende Juli unterzeichnete Handelsabkommen zwischen der EU und den USA.
07:34Zur Verteidigung des häufig kritisierten Abkommens betonte die EU,
07:39dass sie ihre digitalen Vorschriften im Gegenzug für 15% Zölle auf europäische Exporte in die Vereinigten Staaten geschützt habe.
07:47Les propos du président américain semblent remettre en cause la prévisibilité et la stabilité
07:52tant vantées par la Commission à propos de l'accord conclu avec Donald Trump.
07:57L'institution répète que sa réglementation ne vise pas les entreprises américaines en particulier
08:02et qu'elle s'applique à toutes les sociétés actives en Europe.
08:05La Commission ajoute d'ailleurs que les deux partenaires partagent des objectifs communs en ligne,
08:10comme la lutte contre le terrorisme, la protection des enfants et l'intégrité des campagnes électorales.
08:16Grégoire Lory, Euronews, Bruxelles.
08:18Indien muss sich auf einen herben Schlag für seinen Überseehandel einstellen,
08:27da harte US-Zölle auf eine Reihe von indischen Produkten in Kraft treten.
08:32US-Präsident Donald Trump hatte ursprünglich 25% Zölle angekündigt,
08:37aber Anfang August weitere 25% aufgrund der indischen Käufe von russischem Öl eingeführt,
08:44sodass die Zölle jetzt insgesamt 50% betragen.
08:48Experten warnen, dass Lieferungen in die USA unrentabel werden,
08:53Arbeitsplatzverluste sowie ein langsames Wirtschaftswachstum drohen.
08:58Arbeitsintensive Sektoren wie Textilien, Edelsteine, Schmuck, Lederwaren, Lebensmittel und Automobile
09:04werden wohl am stärksten betroffen sein.
09:06Die Regierung hat mit Reformen begonnen, um den lokalen Verbrauch anzukurbeln.
09:12Das Handelsministerium erweckt auch Schritte zur Ausweitung der Exporte in andere Regionen.
09:18Insbesondere nach Lateinamerika, Afrika und Südostasien.
09:22Zudem könnten die Verhandlungen für eine Freihandelszone mit der EU Auftrieb bekommen.
09:28Welche EU-Länder haben das höchste Mindestlohnwachstum?
09:43In der EU gibt es in 22 der 27 Mitgliedstaaten einen festen nationalen Mindestlohn.
09:49Nur Dänemark, Italien, Österreich, Finnland und Schweden bilden eine Ausnahme.
09:53Im Januar 2025 lag der monatliche Mindestlohn in der EU zwischen 551 Euro in Bulgarien bis 2638 Euro in Luxemburg.
10:06Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate zwischen Januar 2015 und 2025 war in Rumänien mit einem Anstieg von 14,1 Prozent am höchsten.
10:15Es folgen Litauen mit 13,2 Prozent, Bulgarien mit 11,6 Prozent und Polen mit 10,3 Prozent.
10:27Im Gegensatz dazu wurden die niedrigsten durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten unter den EU-Ländern in Frankreich mit 2,1 Prozent und Malta mit 2,9 Prozent festgestellt.
10:36Der Kaufkraftstandard, der die Preise für bestimmte Güter misst, kann einen faireren Vergleich ermöglichen, da die Lebenshaltungskosten in den europäischen Ländern stark variieren.
10:49Polen zum Beispiel bewegt sich in der Spitzengruppe, was darauf hindeutet, dass sein Mindestlohn eine starke Kaufkraft im Vergleich zu den Lebenshaltungskosten hat.
10:57SpaceX hat seine Starship-Rakete erfolgreich gestartet.
11:10Zuvor waren mehrere Startversuche gescheitert.
11:15Die Rakete setzte acht Testsatelliten im Weltraum aus, bevor sie wie geplant im Indischen Ozean landete.
11:21Bei dem Probestart war keine Besatzung an Bord.
11:26Doch SpaceX-Gründer Elon Musk strebt an, mit Starship Menschen und Fracht zum Mond und schließlich auch zum Mars zu bringen.
11:36Die NASA erklärte, sie hoffe noch in diesem Jahrzehnt mit Starship Astronauten zum Mond bringen zu können.
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