- 6 months ago
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Short filmTranscript
00:00Listen, you need money, I need work.
00:03And it would be the opportunity to learn better.
00:06Do you not?
00:08I'm here.
00:10Cool.
00:12It's going to be a competition.
00:15We're going to go away.
00:18Since then is here a Yacht-Makler?
00:21You don't know.
00:23The death of your mother will always stand between us.
00:25I can't do it anymore.
00:26It's over, Sonke.
00:30I'm worn and painted by the sun.
00:32And it's in my eyes.
00:34And it's in my eyes.
00:37Caught by the rapture of the dawn.
00:40And a restless sky.
00:42And a restless sky.
00:46This is my life.
00:48This is my life.
00:50This is the way to find my own.
00:54This is my life.
00:56This is my life.
00:58This is the world where I belong.
01:04I'm rolling on, I'm rolling on.
01:10This is my life.
01:11This is my life.
01:12You might be smiling on the camel.
01:13This is my life.
01:16You're all the way.
01:17You're all going to die.
01:18That's what you're going to do to us.
01:19.
01:20You're going to heal.
01:21That's not a problem.
01:22You're all going to die.
01:23But we can take this ...
01:24...
01:25...
01:26...
01:27...
01:28...
01:29...
01:30...
01:31...
01:32...
01:33You're all going to die.
01:34It would be a bit easier if you would make a few of them.
01:38She is over the auto, it could happen to everyone.
01:41I took your mother.
01:43It will always stand between us.
01:47You will also get out of self-esteem?
01:50Finally, there is a warning.
01:53And if you want to see that, I will get out of self-esteem.
02:01I pack my stuff.
02:02I will.
02:12Lombardi is also in Lüneburg,
02:14obwohl er das Bild an die Magdalene-Gemeinde verkauft hat?
02:17Wegen Benita.
02:19Naheliegend.
02:26Ich brauche deine Meinung.
02:29Was ist das?
02:32Nun ja, an diesem Kuvert war eine Werbesendung von einem Yachtmakler.
02:37Abgestempelt in Lüneburg, aber ohne Absender.
02:40Ich wusste gar nicht, dass es in Lüneburg Yachtmakler gibt.
02:43Benita hat den Brief entsorgt.
02:45Und warum?
02:46Angeblich wüsste sie nicht mehr, wo er abgeblieben ist.
02:49Aber es gab da diesen Streit zwischen Lombardi und Benita, den Merle beobachtet hat.
02:54Angeblich ging es dabei um einen Brief.
02:56Und Benita wollte Lombardi daran hindern, diesen Brief einzuwerfen.
02:59Und du denkst, diese Anzeige hat was damit zu tun?
03:02Ich weiß nicht, was ich denken soll.
03:05Kannst du dich noch an den Namen des Maklers erinnern?
03:07Ich versuche mich daran zu erinnern, wie diese Yacht hieß.
03:10Irgendetwas mit A, Amor, Amore und ich habe keine Ahnung.
03:13Wenn der Brief wirklich von Lombardi war, was wollte er mit dieser Anzeige bezwecken?
03:19Ja, und dann gab es ja noch diesen Kuss im Fahrstuhl, den Jan Mertens und Frau Christiansen beobachtet haben.
03:24Ja, ja, ich weiß, ich weiß.
03:26Wahrscheinlich werde ich langsam paranoid.
03:30Willst du meine Meinung?
03:31Die Sache stinkt zum Himmel.
03:33Ja, und was soll ich tun?
03:35Entweder du spielst weiterhin Sherlock Holmes, oder du stellst Benita endlich zur Rede.
03:49Hm, da hast du dir ein beeindruckendes Reich geschaffen.
03:54Ehrlich gesagt habe ich das alles schon so übernommen, mehr oder weniger.
03:58Und was musst du für die Gartenschau machen?
04:00Ja, ursprünglich sollte ich nur die Stauden liefern, aber jetzt gestalte ich einen der Weltgärten.
04:04Pillow de Afrika.
04:06Ah, das ist ein großer Kontinent, das klingt an der Menge Arbeit.
04:10Die Pläne gibt es bereits, aber die müssen natürlich angepasst werden.
04:13Schließlich will ich mich ja kreativ austoben.
04:16Du, aber zeichnen ist nicht meine Stärke.
04:18Keine Sorge, meine auch nicht, das macht Ariane für uns.
04:21Gut.
04:22Ja, so.
04:23Was kann ich tun?
04:24Du könntest zum Beispiel die Staudensetzlinge im Gewächshaus düngen.
04:32Der Dünger ist gemischt und steht am Eingang bereit.
04:35Einen guten Schuss an jede Pflanze.
04:38Staudensetzlinge.
04:39Richtig.
04:40Gut.
04:41Das kriege ich hin, Blumen gießen kann ich.
04:43Schön, im Prinzip ist es hier nichts anderes, nur ein paar Blümchen mehr.
04:46Komm, ich beiß dich ein.
04:47Okay.
04:48Merle.
04:49Ich komme gleich nach.
04:50Okay.
04:51Ja.
04:52Merle.
04:53Ich bin stolz auf dich.
04:55Warum?
04:56Na ja, dass du einen Schritt auf Rieke zugehst.
04:59Ehrlich gesagt habe ich sie für ein verwöhntes Einzelkind gehalten.
05:02Ich hätte nicht gedacht, dass sie hier so mit anpackt.
05:05Du, da hängt doch noch die Jacke von Gunther.
05:07Die kannst du doch Rieke geben.
05:09Ach, lass mal die Jacke.
05:10Tag, Frau Rose.
05:11Tag, Frau Van Loon.
05:12Ach.
05:13Gut, dass ich Sie beide antreffe.
05:15Schön, Sie zu sehen, Frau Jansen.
05:17Was können wir für Sie tun?
05:18Ich möchte Sie gerne für heute Abend zu einem Rosenhaus-Essen einladen.
05:22Ich möchte meine Mitbewohner in dieser schweren Stunde etwas aufheitern.
05:29Das ist furchtbar lieb von Ihnen, aber ich fürchte, wir haben beide keine Zeit.
05:32Nein.
05:33Wir haben noch keine Zeit.
05:34Das ist aber sehr schade.
05:36Na ja, also dann bitte, dann geben Sie mir wenigstens einen bunten Strauß.
05:43Gerne.
05:44Damit ich ein bisschen frische Farbe in diese graue Stimmung bringen kann.
05:48Und, was darf es sein?
05:54Du gibst unsere Liebe also wirklich auf, ja?
05:57Gibt es denn gar keine Hoffnung mehr?
06:02Ich habe die Hoffnung verloren.
06:05Mama hätte sicher nicht gewollt, dass du dir Vorwürfe machst.
06:08Bitte mach es mir nicht noch schwerer, ja?
06:10Wenigstens fällt es dir schwer.
06:14Hi.
06:15Hi.
06:16Hi.
06:17Ist eine schwierige Zeit gerade, ja?
06:39Keine leichte Zeit.
06:41Nein.
06:42Frau Jansen hat mich gebeten, dich und Jule zum Essen einzuladen.
06:56Ich verstehe sie einfach nicht.
06:58Ich kann Jule einfach nicht verstehen.
07:01Ich schon.
07:02Du, ich muss auch ständig daran denken, dass ich dir nicht helfen konnte, als du zusammengeschlagen wurdest.
07:08Aber du kannst dich wenigstens noch in meiner Nähe aufhalten.
07:12Ja, aber das war nicht einfach am Anfang.
07:15Und verstehst du Jules Situation?
07:20Die ist um einiges schlimmer.
07:22Das Problem sind die Vorwürfe, die sie sich selbst macht.
07:26Dagegen kannst du nichts machen.
07:29Ich hoffe nur, dass sie sich irgendwann selbst vergeben kann.
07:38Benita, was verheimlichst du von mir?
07:55Ich weiß, dass du dich mit Lorenzo gestritten hast.
07:59Und ich weiß auch, dass es dabei um einen Brief ging.
08:02Was ist dieser Brief?
08:05Gunter, was ist los?
08:07Außerdem hast du deinen Schal im Pfarrhaus vergessen.
08:10Was hättest du mit Pastor Mertens zu besprechen, wovon ich nichts wissen darf?
08:14Vertraust du mir nicht?
08:15Ich werde nicht schlau aus dir.
08:18Gut, wenn du eine Erklärung brauchst.
08:21Ich habe mich mit Lorenzo gestritten, weil er noch hier ist.
08:25Dass du die Anzeige entsorgt, kam sie von ihm?
08:28Ja, ich weiß nicht, woher die kommt.
08:30Ich habe ihn ja noch einmal angesehen, weil ich Jagden mag.
08:34Und dann wollte ich eine Kerze anzünden.
08:38Dabei ist mir ja das glimmende Streichholz draufgefallen.
08:41Aber wenn du eine Herd kaufen willst, besorge ich dir gerne ein paar Angebote.
08:45Darum geht es nicht.
08:47Nein, es geht darum, dass du mir nicht vertraust.
08:50Du gibst mir ja keinen Grund dazu.
08:52Weil ich mit dem Pfarrer gesprochen habe?
08:55Weil ich wissen wollte, ob wir Kirchliche heiraten können?
08:58Weil ich dich liebe und dich damit überraschen wollte?
09:01Jetzt weiß ich, dass das ein Fehler war.
09:05Und offen gestanden, frage ich mich gerade, ob du mich wirklich liebst.
09:09Denita.
09:10Ich habe dir immer die Wahrheit gesagt.
09:12Und dass du daran zweifelst, verletz mich.
09:31Hey.
09:32Hey.
09:33Was sitzt denn du hier so alleine?
09:49Ich habe mich von Sönke getrennt.
09:52Was?
09:53Warum denn?
09:54In seiner Nähe wird mir meine Schuld jedes Mal wieder bewusst.
10:03Jula, dich trifft keine Schuld.
10:05Ja, das sagen alle, aber es fühlt sich nicht so an.
10:08Und jetzt glaubst du, es ist das Richtige, wenn du dich von Sönke trennst?
10:13Es wäre auch falsch, weiterhin mit ihm zusammenzubleiben.
10:18Aber du liebst ihn doch.
10:21Über alles?
10:23Dann verstehe ich dich nicht.
10:26Du hast doch selbst gesagt, dass ich diese Schuldgefühle niemals loswerde.
10:31Aber du kannst nicht davor weglaufen.
10:33Wenn du jedes Mal neben deinem Partner das Gesicht der Mutter siehst, die du auf dem Gewissen hast, würdest du dann nicht rennen?
10:43Das weiß ich nicht.
10:45Aber ich finde, du kannst dir und Sönke das nicht antun.
10:48Britta, hast du mir nicht zugehört? Ich kann nicht länger mit ihm zusammen sein.
10:51Doch.
10:52Ich habe dir zugehört. Ich habe gehört, dass du ihn über alles liebst.
10:54Und warum bläst du denn ins gleiche Horn wie alle anderen?
10:56Weil ich dir helfen will.
10:58Ich habe Sönkes Mutter überfahren.
11:00Wie kommst du auf den absurden Gedanken, dass du mir helfen könntest?
11:03Jule.
11:04Ich habe gedacht, wenigstens du könntest mich verstehen.
11:06Jetzt lauf mich weg.
11:08Jule.
11:12Hey.
11:23Vera, wir sind da.
11:25Ja, hallo.
11:26Oh, danke.
11:27Warten Sie schon lange?
11:29Nein, ich habe eine kleine Vorspeise vorbereitet.
11:31Ach, das ist doch in Ordnung, dass Sie das Kochen übernehmen.
11:34Ja, natürlich, das mache ich doch gern.
11:36Frau Eger hat den Hofladen im Griff.
11:38Tut mir leid, ich muss euch leider verlassen.
11:41Ich muss noch mit Sönke über Claudias Beerdigung sprechen.
11:45Wenn ich irgendwas tun kann.
11:47Dann lass ich's dich wissen.
11:48Ja.
11:49Ja.
11:58Keine einfache Zeit.
12:00Wird der Käse auch in Kühlschrank?
12:03Ja.
12:04Ich habe übrigens gehört, Ariane hat Probleme mit ihrem Vermieter.
12:11Sie weiß ja noch nicht mal, wer das ist.
12:13Ich habe einen Verdacht.
12:15Seefeld.
12:16Sind Sie sicher?
12:17Aber da ist doch Anwalt.
12:19Ja, aber nebenher macht er Immobilien, seit er in der Politik gescheitert ist.
12:25Er wollte doch auch das Rosenhaus kaufen.
12:27So ist es.
12:28Wir konnten mit Mühe unsere alte Volksschule vor ihm retten.
12:32Er wollte dieses denkmalgeschützte Haus abreißen und Luxuswohnungen bauen.
12:38Aber das ist doch noch kein Grund, sich in deiner Hausverwaltung zu verstecken, oder?
12:41Stimmt, aber Schlagzeilen wegen Gewerbemietwucher würden seiner Anwaltskarriere vermutlich schaden.
12:49Dann sollten wir uns die mal vornehmen, oder?
12:51Nein.
12:52Das sollten wir Jule überlassen.
12:58Die Pflanzenreihen müssen sehr akkurat sein und relativ eng.
13:01Das ist noch ein bisschen kahl.
13:02Okay.
13:03Mein Gott, Ariane.
13:05Du machst das so toll.
13:06Du bist mir wirklich eine große Hilfe.
13:08Das mache ich doch gerne.
13:10Du hast mir geholfen mit dem Unternehmerinnen-Stammtisch.
13:12Tja.
13:13Ich hoffe, du kommst bei der Suche nach dem Vermieter irgendwie weiter.
13:17Vielleicht lockt Jules Artikellinie hinterm Ofen hervor.
13:20Ja.
13:21Wann soll der denn erscheinen?
13:22Jule macht ja gerade ganz schön was durch.
13:24Soweit ich weiß, hat sich mit der Recherche schon begonnen.
13:27Du.
13:28Auf das Mädchen.
13:29So.
13:30Und jetzt?
13:31Oh, schon fertig.
13:32Wie lange soll ich denn brauchen, um ein paar Pflanzen zu dümmen?
13:35Okay, von mir aus kannst du aufhören und dich ein bisschen frisch machen für deine Schicht im Hotel.
13:39Jetzt sehe ich so aus, als ob ich eine Pause brauche?
13:42Gar nicht.
13:43Das verwöhnte Einzelkind.
13:44Wie bitte?
13:45Ach nichts.
13:46Ah, verstehe.
13:48Du musst erst mal über deine Vorurteilin wegkommen.
13:52Das schaffe ich schon.
13:54Ja okay, also ich würde gerne noch ein bisschen an den Skizzen hier arbeiten, aber du könntest vielleicht die Setzlinge in den Transporter laden für Röschen.
14:01Ach, die beiden vorderen Paletten im Gewächshaus.
14:04Genau.
14:05Die fahren wir dann im Anschluss gleich in den Schrebergarten.
14:07Okay.
14:08Tschö.
14:09Ich freue mich.
14:10Auf den Garten und wieder auf.
14:11Ja.
14:12So ist besser.
14:13Genau.
14:14Wer ist das denn?
14:16Das ist eine längere Geschichte.
14:36Benita.
14:37Ich will dich nicht sehen.
14:39Bei deinem Gespräch mit Pastor Mertens ging es doch nicht nur um unsere Hochzeit.
14:57Auch wenn es so wäre, es geht dich nichts an.
15:01Das verheimlichste mir.
15:06Ich habe ein persönliches Gespräch mit deinem Priester geführt.
15:09Sozusagen eine Beichte abgelegt.
15:12Und das war mir wichtig, bevor ich den Bund der Ehr erneut eingehe.
15:16Auch wenn du nicht katholisch bist, musst du verstehen, dass das niemanden etwas angeht.
15:20Aber warum weißt du überhaupt davon?
15:24Pastor Mertens hatte mir versichert, dass auch er sich an das Beichtgeheimnis gebunden fühlt.
15:31Das hat er auch.
15:33Und genau das hat mich stutzig gemacht.
15:36Katholiken beichten?
15:38Auch wenn sie nur einen unkeuschenden Traum hatten oder Sex vor der Ehe.
15:41Und warum hat mir Pastor Mertens nicht gesagt, dass der Inhalt eures Gesprächs vollkommen harmlos war?
15:46Weil selbst das dich nichts angeht.
15:48Es ging also nicht um deinen dubiosen Cousin.
15:50Das, was zwischen euch läuft, was man nur einem Pastor anvertrauen kann.
15:53Was willst du mir unterstellen?
15:56Dass ich mit Lorenzo...
15:58Wir sind verwandt.
16:00Ich unterstelle dir gar nichts.
16:02Du gibst vor, mich zu lieben?
16:04Das gebe ich nicht nur vor.
16:05Ich habe satt, mich ständig verteidigen zu müssen.
16:08Das müsstest du nicht, wenn du ehrlich wärst.
16:10Du willst die Wahrheit.
16:14Ich habe mich operieren lassen, um wie deine verstorbene Frau auszusehen.
16:19Und jetzt werfe ich mich an dich ran, um an dein Geld zu kommen.
16:23Mit dem ich mich von meinem Zoo älter Lorenzo freikaufen will.
16:31Was?
16:32Die Erklärung gefällt dir auch nicht?
16:35Ich wurde zu oft von Menschen enttäuscht, die mir nahe standen.
16:40Ich würde dir gerne glauben.
16:43Wenn du mich wirklich liebst, kannst du es auch.
16:48Das ist im Moment nicht so einfach.
16:50Ich mache mir Sorgen um Julie. Ich kann sie doch in diesem Zustand nicht alleine lassen.
17:02Ich kann sie schon verstehen, dass sie hier alles an diesen Unfall erinnert.
17:06Vielleicht sucht sie ein bisschen Abstand.
17:08Ich habe einfach Angst, sie zu verlieren.
17:11Wenn ich das nicht schon längst getan habe.
17:15Ich kann einfach nur hoffen, dass sie irgendwann wieder einen Schritt auf mich zumacht.
17:20Vielleicht kannst du ihr diesen Schritt erleichtern, indem du ihr signalisierst,
17:25dass du immer für sie da bist.
17:27Und wie bitte soll das gehen?
17:29Indem du heute Abend ins Rosenhaus zum Abendessen kommst.
17:32Das würde sie bestimmt nicht wollen.
17:34Aber ich will es.
17:36Ja, ich habe auch keine Lust auf diese Veranstaltung, aber...
17:40Aber Frau Jansen möchte uns in unserer Trauer unterstützen.
17:43Ja.
17:44Und ein bisschen Unterstützung können wir doch alle brauchen.
17:48Ich will Julie diesen Abend aber nicht nehmen.
17:50Ich glaube, für sie ist er wichtiger als für mich.
17:54Ich finde, ihr solltet beide kommen.
17:57Ich muss zur Uni.
18:11Ich bin jedenfalls glücklich, dass Julie wieder arbeitet.
18:16Ja, das ist ein gutes Zeichen.
18:18Ja.
18:19Du, ich habe übrigens eine Vermutung, wer dieser Miethai sein könnte.
18:25Jule, wir haben gerade über dich gesprochen wegen deines neuen Artikels.
18:31Ja, deine Oma scheint einen guten Tipp für dich zu haben.
18:34Ach ja?
18:35Seefeld.
18:36Ich wette, er ist der neue Vermieter der Schuster-Werkstatt.
18:42Würde passen.
18:43Ja, den solltest du dir vorknöpfen, hm?
18:46Mama, ich glaube, Julie hat im Moment andere Sachen im Kopf.
18:50Ich habe mich von Sönke getrennt.
18:54Was?
18:55Aber warum?
18:56Ja, aber das ist doch wohl offensichtlich.
18:59Aber es ist überstürzt.
19:01Will mich denn niemand verstehen?
19:03Wir verstehen dich ja.
19:05Aber du musst endlich einsehen, dass dich keine Schuld trifft.
19:08Es ist doch auch völlig egal.
19:10Tatsache ist, ich habe Sönkes Mutter getötet.
19:16Weißt du was?
19:17Ich rufe meinen Seminarleiter an und wir verbringen den Rest des Tages zusammen.
19:21Nein, nein, das möchte ich nicht.
19:23Ich will euer Mitleid nicht.
19:25Ich will einfach nur mein altes Leben zurück.
19:27Ah, da seid ihr ja.
19:55Na, was ist los, Freunde?
19:56Wir wollen die Pflanzen abladen.
19:58Sonst werde ich hier nie fertig.
19:59Wir haben keine Pflanzen dabei.
20:02Ich habe Mist gebaut.
20:07Das heißt was?
20:09Ich habe den Dünger mit dem Unkrautvernichter verwechselt.
20:13Dem Guten.
20:15Deine Setzlinge verbrennen gerade von innen.
20:21Das ist jetzt ein schlechter Scherz.
20:23Meine Pflanzen sollten überhaupt nicht gedüngt werden.
20:26Sie standen im Gewächshaus.
20:28Das wirft jetzt meinen ganzen Zeitplan durcheinander.
20:31Wie soll ich den Garten denn jetzt rechtzeitig zum Wettbewerb fertig bekommen?
20:35Ach, Röschen, wir lassen uns was einfallen.
20:37Ich helfe, wann immer ich kann.
20:39Ganz sicher nicht.
20:40Oh, schön.
20:41Nix da, Röschen.
20:42Die hat meine ganzen Pflanzen kaputt gemacht.
20:44Genauso dämlich wie dein Vater.
20:46Wenn der einmal durch den Garten gegangen ist, dann konnte man anschließend auch alles neu pflanzen.
20:50Moment.
20:51Ich konnte den nie leiden, diesen Korn, diesen, diesen Nichtsnutz.
20:54Du sprichst ja übrigens auch von meinem Vater.
20:56Ja, ja, ganz recht.
20:57Du hast ja doch erklärt, was sie zu tun hat, oder nicht, ja?
20:59Röschen, ich hab doch nicht bemerkt, dass sie den falschen Kanister benutzt hat.
21:03Den du übrigens genau neben den Kanister mit dem Dünger abgestellt hast.
21:06Ach, kommt, kommt, ihr seid euch ja ähnlicher, als ihr wahrhaben wollt.
21:09Ein tolles Team seid ihr.
21:10Tolles Team.
21:11Was war das denn?
21:15Ein heftiges Gewitter.
21:28Noch einen Kaffee auf dem Weg zur Uni?
21:31Warum nicht?
21:35Und bei dir?
21:38Ich versuch den Kopf freizukriegen.
21:42Hast du mit Benita gesprochen?
21:45Kann man so sagen.
21:48Ja, und?
21:50Es fühlt sich grässlich an.
21:53Genauso wie damals, kurz nachdem sie aufgetaucht ist.
21:56Als du den Privatdetektiv engagiert hast, um Benita zu durchleuchten.
21:59Merle hatte mich darum gebeten.
22:01Natürlich hat er nichts gefunden.
22:04Danke.
22:05Es sagt aber schon einiges, wenn man solche Maßnahmen ergreift.
22:09Er war mehr über mich als über Benita.
22:11Oh, Mensch, Thomas.
22:12Ich behandle die Frau, die ich liebe, wie eine Kriminelle.
22:17Naja, so schlimm ist doch auch.
22:19Ich spioniere ihr hinterher, unterstelle ihr ein Verhältnis mit ihrem Cousin.
22:22Ja, aber doch nicht grundlos.
22:23Ich will so nicht sein.
22:25Es muss ein Ende haben.
22:28Ich liebe sie, und da werde ich doch wohl in der Lage sein, ihr zu vertrauen.
22:32Was ist denn mit der Aussage von Pastor Mertens?
22:36Ein Standardspruch.
22:37Ein Priester ist an seinen Schweigegelübde gebunden.
22:41Der selbst wie ein Kind nur einen Lolli geklaut hat.
22:44Drum prüfe, wer sich ewig bindet.
22:47Gebranntes Kind trifft's wohl eher.
22:49Hm.
22:50Ist ja auch kein Wunder.
22:51Meine Ehe mit Merle ist ja quasi am Tag der Hochzeit in die Brüche gegangen.
22:55Trotzdem ist mir die ganze Geschichte nicht geheuer.
22:57Lombardier...
22:58Sie ist Benitas Cousin und das heißt nicht, dass sie in die Sache verwickelt ist.
23:01Und Schluss jetzt.
23:03Kein Misstrauen mehr, keine trüben Gedanken.
23:06Ich werde sie heiraten.
23:08Und du wirst mich nicht davon abbringen.
23:10Kein Wort mehr.
23:16Vielleicht ist das mit der räumlichen Trennung doch nicht so eine gute Idee wegen Lilly.
23:20Sie wird auch merken, dass du nicht mehr so oft da bist.
23:23Und ich mochte unser Gespräch von gestern Nacht.
23:29Ja.
23:31Hat mir auch gut getan.
23:33Glaubst du nicht, dass wir eine Lösung für unsere Probleme finden, ohne dass du ausziehst?
23:38Du, das mit der räumlichen Trennung, das war deine Idee.
23:43Aber ich denke schon, dass das...
23:46ganz vernünftig ist.
23:48Ich möchte Lilly die Veränderung ersparen.
23:51Und wenn wir weiterhin...
23:55gemeinsam im Rosenhaus wohnen, hast du keine Angst, dass uns der Alltagstrott wieder einholen könnte?
23:59Nicht, wenn wir auf uns Acht geben.
24:04Ich weiß nicht.
24:08Bitte.
24:13Ich denke drüber nach.
24:15Okay?
24:17Okay.
24:21Na?
24:22Gibt's dir besser?
24:23Ich wollte mich bei dir entschuldigen, wegen vorhin.
24:24Ach, Kind.
24:25Doch nicht nötig.
24:26Doch, es ist nur...
24:27Ich möchte nicht, dass ihr euch um mich Sorgen macht. Ich weiß, was ich tue.
24:31Ja, also...
24:32Juli, davon bin ich überzeugt. Es ist nur die Frage, ob es auch das Richtige ist.
24:36Es ist das Richtige.
24:37Ich ertrage einfach keine Vorwürfe mehr.
24:38Gut.
24:39Also von mir wirst du nichts mehr hören, hm?
24:40Hm?
24:41Ja, bitte.
24:42Darf ich reinkommen?
24:43Darf ich reinkommen?
24:44Ich...
24:45Ich wollte nur kurz mit dir reden.
24:46Ich wollte nur kurz mit dir reden.
24:48Äh...
24:49Äh...
24:50Wie schön.
24:51Also dann...
24:52entschuldigt mich, ja?
24:53Wie schön.
24:54Also dann... entschuldigt mich, ja?
24:55Das ist nur die Frage, ob es auch das Richtige ist.
24:58Es ist das Richtige.
24:59Ich ertrage einfach keine Vorwürfe mehr.
25:01Hm, gut.
25:02Also von mir wirst du nichts mehr hören, hm?
25:06Ja, bitte.
25:09Darf ich reinkommen?
25:14Ich wollte nur kurz mit dir reden.
25:17Äh...
25:18Wie schön.
25:19Also dann... entschuldigt mich, ja?
25:22Ich möchte nur, dass... dass du weißt, dass...
25:34Mann, das ist echt nicht leicht.
25:37Bei dem Unfall war alles leichter.
25:40Ja, da hätte ich dich einfach in den Arm genommen und hätte nichts sagen müssen.
25:44Das geht jetzt nicht mehr.
25:47Ich akzeptiere deine Entscheidung.
25:50Aber...
25:52Ich...
25:53Ich weigere mich einfach, sie... sie als... als endgültig anzusehen.
25:57Das ist sie aber.
25:59So denkst du jetzt, aber...
26:01vielleicht irgendwann...
26:03hat... unsere Liebe noch eine Chance.
26:06Vielleicht kannst du ja irgendwann wieder auf mich zugehen.
26:09Dann bin ich für dich da.
26:11Das wäre schön.
26:12Ich kann warten.
26:14Ich kann warten.
26:24Mein... Vater hat mich darum gebeten, dass ich zum Rosenhaus-Essen komme.
26:28Ich glaube, es ist gut, wenn wir da beide hingehen, wenn du das kannst.
26:31Ich überleg's mir.
26:35Und du hast wirklich noch Zeit?
26:49Klar.
26:50Ich bin in Sorge noch die Pflänzchen, die ich ermordet habe.
26:53Ich bin nicht hoch anständig von dir.
26:55Sag mal, hast du eine Arbeitsjacke für mich?
26:57Schau mal da rein, da findest du was.
26:59Okay.
27:00Wir haben unsere Ungeschicklichkeit also von Kort geerbt.
27:06Bis heute wusste ich gar nicht, dass ich ungeschickt bin.
27:09Dann musste ich erst kommen, damit du das erfährst.
27:12Ganz genau.
27:14Zieh die Jacke aus.
27:16Die hingen da.
27:18Du sollst die Jacke ausziehen, hörst du schlecht.
27:20Also deine Launen hast du jedenfalls nicht von Kort geerbt.
27:24Entschuldige, ich hatte ein bisschen viel Stress in letzter Zeit.
27:26Also ich wüsste jetzt schon ganz gern, wem diese Jacke hier gehört.
27:31Diese Jacke sollte längst in der Altkleidersammlung sein.
27:35Hm.
27:37Was hältst du davon, wenn wir einen kleinen Spaziergang machen
27:40und dabei die Jacke direkt entsorgen?
27:43Ich hab keine Zeit, ich muss arbeiten.
27:45Also ich finde, nachdem du mich grad so angebrollt hast,
27:47hab ich schon ein ruhiges Gespräch verdient.
27:50Okay.
27:52Du hast gewonnen.
27:54Aber angebrrollt hab ich dich nicht.
27:56Naja.
27:57Adi.
28:04Also hast du nochmal mit Julie gesprochen?
28:06Ich hab ihr gesagt, dass ich ihre Entscheidung akzeptiere.
28:09Gut.
28:11Und dass ich auf sie warte.
28:12Ich hoffe, dass sie irgendwann wieder auf mich zugehen kann.
28:16Ja, das... das wird dauern.
28:19Wenn überhaupt.
28:21Trotzdem wär's schön, wenn wir heute beim Essen zusammensitzen könnten.
28:24Das wird Julie nicht leicht fallen.
28:27Deine ganze Familie ist da.
28:30Ja, aber niemand gibt dir die Schuld an dem Unfall.
28:32Du...
28:34Ich war auch nicht schuld daran, dass du zusammengeschlagen wurdest.
28:37Und trotzdem träum ich jede Nacht davon.
28:39Du hast Albträume davon?
28:41Das ist ja das Schlimme.
28:44In meinen Träumen.
28:46Da kann ich dir helfen.
28:49Und dann mach ich auf...
28:51...und muss feststellen...
28:53...dass ich versagt hab.
28:54Ach, Ben, du hast nicht versagt.
28:55Das fühlt sich aber genau so an.
29:03Wir können leider nicht ungeschehen machen.
29:06Was passiert ist.
29:12Ja.
29:13Britta und ich, wir haben uns...
29:15...auch entschieden auf Abstand zu gehen.
29:18Ja.
29:19Inzwischen zweifelt Britta daran.
29:21Ob das richtig ist...
29:23...bing Lilly.
29:27Aber ich brauch diesen räumlichen Abstand.
29:30Ich...
29:31...muss mich wieder in den Griff kriegen.
29:33Naja.
29:35Julie ist wieder ausgezogen.
29:36Ich hab Platz im Fahrhaus.
29:38Du bist jederzeit willkommen.
29:40Danke.
29:43Ich überleg's mir.
29:45Gut, ich geh dir mal runter zum Essen.
29:46Kommst mit?
29:48Nee, ich warte auf Britta.
29:50Ihr kommt aber, oder?
29:52Ja, klar.
29:55Gut, bis gleich.
29:57Ja.
30:13Wenn ich gewusst hätte, dass das die Jacke deines Exmanns ist, dann hätte ich sie nicht alt.
30:22Ist schon okay.
30:23Tut mir auch leid.
30:24Ich hab da wohl ein bisschen überreagiert.
30:26Du liebst Gunter immer noch, oder?
30:38Willst du ihn zurück?
30:43Hör zu, du bist zwar meine Halbschwester, aber...
30:46...wir kennen uns gerade mal zwei Tage.
30:48Ich hab genug gehört, so um zu wissen, dass Gunter Flickenschild ein echtes...
30:52Moment, du hast überhaupt nichts gehört.
30:54Und du hast überhaupt keine Ahnung, was passiert ist.
30:56Und außerdem steht es dir nicht zu schlecht, über Gunter zu reden.
30:59Klar?
31:00Gut, dann nenn mir eine gute Charaktereigenschaft von ihm.
31:05Er ist in jeder erdenklichen Beziehung ein besserer Mensch als du.
31:10Jetzt urteigst du über mich, ohne mich zu kennen.
31:12Hör mal, ich kenn deinen Vater, das reicht. Unseren Vater.
31:15Ja? Er scheint dir eine Menge mitgegeben zu haben.
31:18Du behauptest, unseren Vater gekannt zu haben.
31:21Gut genug, um zu wissen, was für ein mieses Schwein er war.
31:24Ist die Ähnlichkeit zu Gunter ja verblüffend.
31:27Und ich versteh endlich, warum er sich für die andere entschieden hat.
31:42Lorenzo, geh ans Telefon, wenn ich dich anrufe.
31:45Mit dieser blöden Jachtanzeige hast du alles gefördert.
31:47Wir müssen reden.
31:50Ich melde mich wieder.
31:56Es tut mir leid.
32:11Ich weiß, dass ich dich mit meinen Verdächtigungen verletzt habe.
32:18Das hast du.
32:20Kannst du mir verzeihen?
32:22Was bringt das?
32:24Wir können unsere Ehe nicht auf Misstrauen aufbauen.
32:27Wenn du mir nicht vertrauen kannst, bin ich die Falsche.
32:30Du musst es nur sagen und ich bin weg.
32:33Du bist die Richtige.
32:35Ich war verwirrt. Ich liebe dich und ich vertraue dir.
32:38Wir schließen an das Glück unserer ersten Ehe an.
32:42Ich weiß nicht.
32:44Wie kann ich sicher sein, dass du das kannst?
32:46Würde ich sonst nach einem Haus auf Sardinien suchen, wenn es mir nicht ernst wäre?
32:57Gunther.
33:00Darf ich das machen?
33:02Darf ich uns ein Haus suchen?
33:04Dort hat unser Glück begonnen.
33:06Und dort will ich mit dir leben.
33:07Dann will ich mit dir leben.
33:38Hallo.
33:40Ich dachte schon, du schaffst es nicht mehr.
33:42Er hätte dir Bescheid gesagt, wenn ich es nicht schaffe.
33:44Ja, natürlich.
33:46Ben, ich wäre längst hier gewesen, wenn der Seidiger mir nicht so viel Arbeit aufgebrummt hätte.
33:50Hättest du ihn nicht auch morgen machen können?
33:51Du hast ihn doch kennengelernt.
33:57Kannst, kannst du mir erklären, warum wir schon wieder streiten?
34:01Wir streiten doch gar nicht.
34:02Ich glaube, so ein bisschen Abstand würde uns wirklich gut tun.
34:10Sönke hat mir angeboten, dass ich bei ihm im Pfarrhaus wohnen kann.
34:14Ja.
34:16Ich werde das machen.
34:21Ich dachte, wir überlegen uns das nochmal wegen Lilly.
34:24Hab ich.
34:26Und besprechen das dann zusammen?
34:28Du, wir besprechen das gerade hier gemeinsam.
34:32Aber du hast dich doch schon längst entschieden.
34:36Ich glaube einfach, dass so gereizt, wie wir miteinander umgehen, das kann doch für Lilly nicht gut sein.
34:42Ja.
34:44Wahrscheinlich hast du recht. Das ist vielleicht eine Chance.
34:49Hey, das...
34:51Das ist keine Trennung oder sowas.
34:53Okay?
34:58Wir schaffen das.
34:59Ja, hoffentlich.
35:00Ich kann alle meine Pläne über den Haufen werfen.
35:12Warum hast du Rieke nur meine Pflanzen düngen lassen?
35:16Aber du warst doch dabei, Röschen.
35:19Nicht, danke.
35:21Nicht, als du sie eingewiesen hast.
35:23Pass auf.
35:25Ich werde mit meinem Lieferanten sprechen und dir die Pflanzen so schnell wie möglich ersetzen.
35:30Versprochen.
35:31Ach, Mensch.
35:32Die taucht hier auf und macht nur Ärger, die Rieke.
35:35Du hättest immer hören sollen, wie sie über Gunther hergezogen ist.
35:38Dabei arbeitet sie für ihn.
35:40Ihr seid eben doch Geschwister.
35:43Was?
35:45Ihr seid euch so ähnlich.
35:47Überhaupt nicht.
35:48Doch.
35:49Ich hätte nie versucht, sie wegen dieser Mecklenburger Hütte über den Tisch zu ziehen.
35:53Oh, denk mal an den Ascania-Park.
35:55Nicht?
35:56Da hast du ja Gunther wegen des Grundstücks auch über den Tisch gezogen, um mehr Geld zu erzielen.
36:01Das war doch was ganz anderes.
36:02Wir waren Geschäftspartner.
36:04Ich würde ihr nie vorschreiben, wie sie ihr Leben zu führen hat.
36:07Ja, weil du sie noch nicht gut genug kennst.
36:09Sonst hättest du nämlich links.
36:11Ach.
36:12Ich holte nie eine Halbschwester.
36:14Hast du aber.
36:15Die fehlt mir gerade noch.
36:18Mein Vater hat sich nur in die Welt gesetzt, um mich zu ärgern.
36:25Ach.
36:26Thomas.
36:28Wie jetzt gleich?
36:31Ja, klar, warum nicht?
36:32Ich muss sowieso ins Salto wegen des Unternehmerinnen-Stammtisches.
36:36Ja, ist gut.
36:38Bis gleich.
36:39Ich muss dann mal weg.
36:41Viel Spaß.
36:42Werde ich haben.
36:46Tut mir leid.
36:55Natürlich schreibe ich den Artikel noch.
36:57Das Thema Jugendarbeitslosigkeit liegt mir sehr am Herzen.
37:01Ich melde mich, sobald ich was Neues habe, okay?
37:05Herr Seefeld, haben Sie einen Moment?
37:07Leider nicht.
37:08Dann sagen Sie also nichts zu den Vorwürfen gegen Sie?
37:10Ich habe keine Ahnung, wovon Sie sprechen.
37:14Man wirft Ihnen Mietwucher vor.
37:15Dass Sie durch überhöhte Mieten die mittelständischen Betriebe aus der Innenstadt vertreiben wollen.
37:19Wer sagt das?
37:21Meine Quellen kann ich Ihnen nicht verraten.
37:23Das riecht nach einer Verleumdungsklage.
37:25Dann leugnen Sie also, dass Sie durch überhöhte Mieten die Mieter verdrängen wollen.
37:29Sagen Sie mir nur ein Beispiel.
37:31Die Schuster-Werkstatt Lüder.
37:33Ist das wieder auf den Mist Ihrer Großmutter gewachsen?
37:36Immer wenn irgendwas in Lüneburg nicht mit rechten Dingen zugeht, vermutet sie standardmäßig mich dahinter.
37:41In den meisten Fällen liegt meine Oma mit ihren Vermutungen richtig.
37:44Dann schreiben Sie es. Aber das wäre teuer.
37:48Die Immobilie gehört nicht mir.
37:50Ich hätte sie gern erworben, aber sie wurde mir vor der Nase weggeschnappt.
37:54Von wem?
37:55Sie würden dem Käufer doch sicher gern im Gegens so ganz auswischen.
37:59Ich gehe davon aus, dass Sie Ihre Quellen immer vertraulich behandeln.
38:03Immer?
38:05Susanne Schmidt mit DT.
38:07Wer ist das?
38:08Sie sind Journalistin. Finden Sie es raus?
38:10Es sieht ja wirklich köstlich aus.
38:24Greif zu, bevor es kalt wird.
38:26Ich habe viele Jahre in diesem Haus gelebt und in all den Jahren war das Rosenhaus immer ein Ort der Harmonie.
38:36Es hat viele Bewohner gesehen und die hatten alle eines gemeinsam.
38:43Wenn es hart auf hart ging, hielten sie zusammen.
38:46Jetzt sind die Zeiten wieder mal nicht ganz einfach.
38:49Aber gerade deshalb ist es wichtig, dass wir uns bewusst sind, dass wir immer alle zusammenhalten.
38:59Na dann, auf das Rosenhaus.
39:02Auf seine Bewohner.
39:03Auf uns.
39:05Prost.
39:15Da war jetzt gut.
39:17Vielen Dank nochmal für die Einladung, Frau Jensen.
39:19Der Vorschlag kam von mir, aber die Arbeit hatte wie immer Vera.
39:23Immer wieder gerne.
39:26Das ist mein Knödel.
39:27Dann nehme ich halt Fleisch.
39:30Sag mal, hat dir deine Mutter keine Manieren beigebracht?
39:33Hat sie nicht und wird sie auch nicht mehr.
39:43Wir alle müssen mit diesem Schicksalsschlag noch zurecht kommen.
39:47Gerade als Mama wieder auf dem richtigen Weg schien.
39:50Mit dem Job in Turin hätte sie sich ein neues Leben aufbauen können.
39:53Ja.
39:55Sie musste viel zu früh gehen.
39:58Sie hat sehr gekämpft.
40:00Sie wollte leben.
40:02Großartig.
40:03Hätte sie uns das Leben weiter zur Hölle gemacht.
40:05Jan, bitte.
40:06Entschuldige bitte.
40:07Wir reden über die Frau, die versucht hat uns umzubringen.
40:09Jan!
40:11Silke.
40:13Du glaubst doch nicht im Ernst, dass Claudia sich durch diesen Job in Turin geändert hätte.
40:18Jan, ich glaube, du hast genug.
40:19Jetzt lass mal.
40:21Die hätte doch keine Ruhe gegeben, bis sie unser Glück zerstört hätte.
40:29Alles, was du tun kannst, Thomas, ist für Jule da zu sein.
40:34Sie sollte sich nicht von Sönke trennen.
40:37Und du solltest nicht versuchen, ihr vorzuschreiben, was sie zu tun hat.
40:40Ich will ihr doch nur helfen.
40:42Ich weiß.
40:45Hast du schon was Neues von Gunther gehört?
40:47Wegen Benita, meine ich.
40:49Er ist überzeugt davon, dass er ihr zu Unrecht misstraut.
40:52Und findet die Hochzeit also statt.
40:55Wenn du mich fragst, macht er einen großen Fehler.
40:58Frag dich aber nicht.
40:59Thomas, es steht uns nicht zu, das zu beurteilen.
41:02Dir schon.
41:04Irgendwie.
41:05Ach, vergiss es.
41:06Er rennt geradewegs in sein Unglück.
41:08Na, soll er doch.
41:09Er ist erwachsen.
41:11Sag mal, macht dir die Trennung überhaupt nichts mehr aus?
41:16Ach, schau an.
41:18Queen Mum auf dem Weg zum König.
41:21Als ob sich die beiden nicht schon genug sehen würden.
41:24Wer weiß, ob sie überhaupt zu Gunther will?
41:27Ach, du meinst, sie trifft Lombardi?
41:29Das lässt sich doch ganz einfach herausfinden.
41:35Thomas.
41:39Gunther.
41:41Sag mal, erwartest du Benita?
41:47Entschuldigt bitte, aber es fällt mir wirklich schwer, an Claudia irgendeine gute Seite zu entdecken.
41:52Ach, immerhin gibst du zu, dass sie welche hatte.
41:56Trotzdem, vielleicht sollten wir uns lieber um die Lebenden kümmern.
42:00Jule zum Beispiel.
42:02Sie gibt sich die Schuld an Claudias Tod.
42:04Und anstatt Claudia hier zu glorifizieren, sollten wir uns alle vielleicht überlegen, wie wir Jule helfen können.
42:10Wir glorifizieren sie nicht, wir gedenken ihrer.
42:11Ach, das tut mir leidig.
42:13Ich wollte euch das Essen nicht versuchen.
42:17Ist alles gut, das Essen ist köstlich.
42:22Danke.
42:24Jule, schön, dass du da bist.
42:27Hallo Frau Jansen.
42:28Es tut mir leid wegen vorhin.
42:31Ach, vergiss es.
42:32Frau Christiansen, vielen Dank, ich bleib nicht lange.
42:35Ja, aber du musst doch etwas essen.
42:36Ich wollte eigentlich kurz mit Ariane sprechen.
42:40Haben Sie neue Neuigkeiten für mich?
42:44Ich bin in der Wegstatt.
42:45Ich habe in Seefeld gesprochen, er ist nicht ihr Vermieter.
42:48Was?
42:50Und ich war so sicher.
42:53Ja, er wollte das Haus auch kaufen, aber jemand anderes kam ihm zuvor.
42:56Wissen Sie wer?
42:57Susanne Schmidt.
42:59Rabatzusi, das ist eine Eingang.
43:01Das ist eine Eingang.
43:03Rabatzusi, das ist eine alte, eingesessene Geschäftsfrau unserer Stadt.
43:09Vielleicht kann Merle ja über ihren Unternehmerinnen-Stammtisch Kontakt herstellen.
43:16Hier entschuldige ich uns kurz.
43:27Guten Appetit.
43:33Mit deiner Gier wirst du meinen Plan noch ruinieren.
43:39Ich bin nicht gierig.
43:41Ich will nur das, was mir zusteht.
43:46Ich habe Gunther so weit.
43:51Reden wir von der Hochzeit oder von dem Haus auf Sardinien?
43:55Ich werde den Immobilienkauf so manipulieren, dass dabei deine drei Millionen rausspringen.
44:01Aber dafür brauche ich Zeit.
44:04Zeit ist Luxus, Benita.
44:07Kannst du dir diesen Luxus leisten?
44:10Gunther ist nicht dumm.
44:12Ich muss vorsichtig vorgehen.
44:14Ich werde das Gefühl nicht los, dass du mich hinhalten willst.
44:19Vielleicht sollte ich Gunther noch einen Brief schreiben.
44:22Aber diesmal etwas informativer als beim letzten Mal.
44:26Dann wirst du das Geld nie bekommen.
44:27Was?
44:28Susanne Schmidt ist deine Vermieterin?
44:42Kennst du sie?
44:44Wir waren mal auf derselben Schule.
44:46Und wie ist sie so?
44:48Susi hat schon auf dem Schulhof immer Geschäfte gemacht.
44:51Egal ob mit Kaugummis oder Pausenbroten oder Hausaufgaben.
44:55Ich sag euch, das ist deine knallharte Geschäftsfrau.
44:58Fleißig, intelligent und immer auf ihren eigenen Vorteil bedacht.
45:02Ja, das macht mir Mut.
45:04Ich hatte sie um eine Spende für das alte Schulgebäude gebeten.
45:08Und wisst ihr, was sie da geantwortet hat?
45:10Bin pleite.
45:12Wie viel ich spende, das sagt mir mein Steuerberater.
45:15Und in diesem Jahr bin ich schon am Limit.
45:18Ist doch sympathisch.
45:20Und?
45:22Tut mir leid, keiner der Damen kennt Rabatt Susi näher.
45:25Sie würde ja auch keinem Stammtisch beitreten.
45:28Offensichtlich hat sie sich mit Secondhand-Läden und Flohmärkten hochgearbeitet.
45:32Ja, inzwischen betreibt sie ein Rabatt-Portal im Internet.
45:35Das passt.
45:37Deswegen Rabatt Susi.
45:39Dann kann sie dir doch Rabatt auf deine Miete geben.
45:41Ja, mit dem Portal hat sie sich ein kleines Vermögen erwirtschaftet,
45:44mit dem sie schließlich ins Immobiliengeschäft eingestiegen ist.
45:48Die Schuster die Mietforderung sicher nicht runter für mich.
45:51Das sehe ich leider auch so. Die nicht.
45:53Sie nicht.
46:05Benita!
46:09Das mich erschreckt.
46:10Du mich auch.
46:16Warum warst du schon wieder bei Lorenzo?
46:19Benita!
46:21Du verlangst von mir, dass ich dir vertrauen soll.
46:23Und im gleichen Moment belügst du mich.
46:26Ich weiß nicht, was ich noch glauben soll.
46:29Ich will dich nicht belügen.
46:30Aber?
46:32Manchmal ist es schwer, die Wahrheit zu sagen.
46:35Dann behalte sie für dich.
46:38Aber unter diesen Umständen, ich kann dich nicht heiraten.
46:42Ich kann dich nicht heiraten.
46:45Gunther!
46:50Ich hatte eine Affäre mit Lorenzo.
46:57Ich bereite Ihren Schrebergarten für den Wettbewerb vor.
47:00Ja, und wenn er dann gewinnt, dann wird er in Hamburg-Wilhelmsbrück nachgestimmt.
47:05Heißt das, bis die Jury kommt, bleibt mein Garten eine Baustelle?
47:10Ben!
47:12Machen wir auch das Richtige?
47:17Wir legen doch nur eine ganz kleine Pause vom Alltag ein.
47:21Das kann doch nicht verkehrt sein.
47:24Du willst nach Stralsund? Heute?
47:27Sollst du deine Höhne antun?
47:28Wie kann man denn so herzlos sein und heute einen Geschäftstermin annehmen?
47:32Deine Kinder brauchen dich.
47:34Vor allem Sönke.
47:36Vielen Dank, jetzt bin ich also schon herzlos.
47:38Herzlos ist ein Vater, der nicht bei seinen Söhnen ist, wenn ihre Mutter beerdigt wird.
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