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00:00Herr Gunther misstrau dir.
00:02Und das ist nicht hilfreich auf meinem Weg zum Altar.
00:05Aber das würde bedeuten, dass wir uns erstmal nicht mehr sehen.
00:07Das Opfer müssen wir für die gute Sache wohl bringen.
00:12Wenn ich keine Beweise in der Hand habe, mit denen ich irgendwie Tauben entlasten kann,
00:16dann wird er verurteilt, Thomas. Er verliert seine Anwaltslizenz.
00:20Jetzt beruhige dich doch.
00:22Du musst dich einfach nur fallen lassen. Geht so!
00:30I'm worn and painted by the sun, and it's in my eyes, and it's in my eyes.
00:38Caught by the rapture of the dawn, and a restless sky, and a restless sky.
00:47This is my life. This is my life. This is the way to find my own.
00:54This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is the world where I belong. I'm rolling on, I'm rolling on.
01:08This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This is my life. This
01:38You are crazy!
01:40I'm crazy!
01:42No more!
01:46You said I'm crazy!
01:48You are crazy!
01:50I'm crazy!
01:52And that's great!
01:54You landed?
01:56You said I'm crazy!
01:58And you said you didn't trust me!
02:02Hat it!
02:04It's so nice!
02:06Yeah, that is it!
02:10Keine Zweifel mehr!
02:12Kein Missbraun mehr!
02:14Ich will fliege!
02:16Hey, du bist 4000 Meter geflogen!
02:18Reicht das nicht für ein Anfang?
02:20Ja! Warte, warte, warte, warte!
02:22Warte!
02:24Ich muss ein...
02:26Foto machen!
02:28Klar, ich helfe dir!
02:30Foto...
02:32Eins, zwei, drei...
02:34Liebe!
02:38Warte, wir brauchen noch ein offizielles, komm!
02:40Ja!
02:41Mal seriös!
02:44Und...
02:45Ja!
02:53Wow!
02:54Das ist ja ein richtiger Krimi!
02:56Das glaubt mir kein Mensch!
02:58Das darfst du niemandem erzählen, Thomas!
03:00Und schon gar nicht Herrn Flickenschild!
03:02Wenn der erfährt, dass ich Lorenzos Zimmer safe geknackt habe, dann...
03:06Dann bin ich meinen Job los!
03:08Ja, oder vielleicht auch nicht!
03:10Also von mir erfährt niemand etwas!
03:12Weißt du, was das Schlimmste ist?
03:14Hm?
03:15Dass es rein gar nichts gebracht hat, dass ich ihm sein ergaunertes Geld geklaut habe!
03:21Ich dachte, er macht jetzt einen Fehler, weil er finanziell unter Druck steht, aber nichts!
03:26Der Mann ist clever!
03:29In zwei Tagen wird Torben der Prozess gemacht und ich hab nichts in der Hand, womit ich irgendwie ihn entlasten kann!
03:35Weißt du, das ist so unfair!
03:37Dieser aalglatte Italiener, der kommt vielleicht auch noch ungeschoren davon!
03:40Wir haben ja noch zwei Tage Zeit!
03:44Und dein Bruder hat mit dem Kommodenverkauf nichts zu tun und das müssen wir doch irgendwie beweisen können!
03:50Na, das habe ich auch geglaubt!
03:56Ja, aber wie du schon sagst, Lombardi ist clever!
04:00Das sind wir auch!
04:02Na komm schon!
04:03Irgendeine Schwachstelle muss doch dein Lorenzo...
04:06Mein Lorenzo?
04:08Herr Lombardi!
04:10Kann ich doch haben!
04:19Herr Rein!
04:22Sie wollten mich sprechen?
04:24Kommen Sie rein!
04:28Ihre Mailbox scheint aber nicht allzu häufig abzuhören, hm?
04:31Ich war gerade im Krankenhaus mit meiner Freundin, die hat den Gips abbekommen
04:35Und wie geht's der Hand Ihrer Freundin?
04:37Sehr gut!
04:38Die Narbe ist gut verheilt und...
04:40Bestellen Sie Ihre Grüße von mir!
04:42Setzen Sie sich!
04:43Sie verreisen?
04:44Ja, Dienstreise!
04:45Ich habe mir Ihr Berichtsheft angesehen!
04:46Und was stimmt damit nicht?
04:47Setzen Sie sich doch!
04:48Sagen Sie sich doch!
04:49Sagen Sie es mir!
04:50Na ja, gut!
04:51Ich muss die letzte Woche noch nachtragen!
04:52Und?
04:53Keine Ahnung!
04:54Es steht nichts drin
04:55Na doch!
04:56In Ihrem Berichtsheft
04:57sollten Sie täglich eintragen, welche Aufgaben Sie übernommen haben!
04:58Ja, hier steht Montag, Zimmerservice, Dienstag auch, Mittwoch Empfang, Sonnastag...
04:59Das sind die Tätigkeitsbereiche, aber nicht, welche Aufgaben Sie übernommen haben!
05:00Ja, hier steht Montag, Zimmerservice, Dienstag auch, Mittwoch Empfang, Sonnastag...
05:01Das sind die Tätigkeitsbereiche, aber nicht, welche Aufgaben Sie übernommen haben!
05:03Ja, das kann man sich doch denken, oder?
05:05Sagen Sie es mir!
05:07Na ja, gut!
05:08Ich muss die letzte Woche noch nachtragen!
05:11Und?
05:12Keine Ahnung!
05:14Es steht nichts drin!
05:16Na doch!
05:17In Ihrem Berichtsheft sollten Sie täglich eintragen, welche Aufgaben Sie übernommen haben!
05:20Ja, hier steht Montag, Zimmerservice, Dienstag auch, Mittwoch Empfang, Sonnastag...
05:25Das sind die Tätigkeitsbereiche, aber nicht, welche Aufgaben Sie konkret übernommen haben!
05:30Ja, das kann man sich doch denken, oder?
05:32Ich habe Ihnen hier aus dem Berichtsheft von Herrn Eckart einige Seiten kopiert!
05:40Orientieren Sie sich bitte daran!
05:45Mhm!
05:46In Zukunft werde ich dann die einzelnen Tätigkeiten eintragen!
05:51Und die eingetragenen Ereignisse füllen Sie bitte auf!
05:54Wie?
05:55Das ist extrem viel! Ich bin doch schon ewig gern hier!
05:58Entschuldigen Sie, Sie haben eine Ausbildung im ersten Haus am Platz!
06:01Und dementsprechend erwarte ich Ihr Engagement!
06:04Ich werde übermorgen wieder im Hotel sein und dann...
06:07...möchte ich gerne Ihr Berichtsheft gegenzeichnen!
06:10Und, äh, gute Reise!
06:20Ich würde mit der Operation noch warten!
06:31Gut!
06:32Schönen Dank, Frau Doktor Berger!
06:34Gerne! Wenn noch irgendwas ist, kommen Sie jederzeit zu mir!
06:36Mach ich!
06:37Was war das denn?
06:40Dr. Lorten wollte eine zweite Meinung zu einem kolorektalen Karzinom!
06:44Und wieso kommt er damit zu Ihnen?
06:46Weil ich bereits einige solcher Fälle behandelt habe!
06:49Aber...
06:50Äh, ich habe ihm erstmal von der Aufmerksamkeit...
06:51Sie überschreiten Ihre Kompetenzen!
06:52Äh, aber meine Behandlungsmethoden hatten bisher Erfolg!
06:55Mhm!
06:57Sie sind Stationsärztin, keine Oberärztin!
06:59Schicken Sie die Kollegen in Zukunft zu mir!
07:01Aber es muss doch...
07:02Das war eine Dienstanweisung, kein Diskussionsangebot!
07:05Wir haben uns bisher immer unter Kollegen beraten!
07:08Wenn Sie Ihre Kollegialität unter Beweis stellen wollen, dann dürfen Sie diesen Monat
07:12gerne die restlichen Nachtschichten übernehmen!
07:14Ich habe meinen Soll für diesen Monat bereits erfüllt!
07:16Sie sind ja so vertragssicher!
07:18Dann wissen Sie sicher, dass Sie laut Arbeitsvertrag zu restlichen Nachtschichten eingeteilt werden können!
07:23Probleme?
07:24Bitte!
07:35Bereits von Salzburg
07:51Ja, rein!
07:56Hi!
07:59Du hast schon für Dressen gepackt!
08:01Well, here is all over the place. I'm practically on the way to the Bahnhof.
08:06I will miss you.
08:09It's then only for a night.
08:11I could guide you. I was not in the Semperoper.
08:16To an opera visit I will not come.
08:19You don't want to have me with you.
08:22And you have some secrets to me.
08:25No one wants you to beat me.
08:28Is there something for me?
08:30Wer weiß.
08:32Ich liebe Überraschungen.
08:35Dann werde ich deine Vorfreude noch etwas schüren.
08:39Aber wenn du morgen Abend zurückkommst, gehörst du mehr.
08:44Wenn ich morgen zurückkomme, haben wir im Hotel den Empfang der Lüneburger Kaufmannsgilde.
08:49Du nimmst mich doch mit.
08:51Ich warne dich. Die Herren sind sehr konservativ.
08:54Und ich glaube nicht, dass diese Veranstaltung nach deinem Geschmack ist.
08:57Du bist nach meinem Geschmack.
09:00Den anderen Herren bringe ich das Feiern schon bei.
09:09Du erwartest doch nicht, dass ich bis morgen warte.
09:12Ich dachte mir, weil deine Reithandschuhe schon zerschlissen sind.
09:21Gefallen sie dir nicht?
09:24Doch.
09:25Sehr sogar.
09:27Du bist so aufmerksam und verständnisvoll.
09:33Ich habe dich gar nicht verdient.
09:38Manchmal habe ich Angst, dass ich dich wieder verlieren könnte.
09:43Noch einmal passiert uns das nicht.
09:46Ich verspreche ich dir.
09:56Eine Reportage über Jugendarbeitslosigkeit in Europa?
09:59Ja.
10:00Wie gehen junge Menschen in Frankreich, Spanien, Portugal und Polen damit um, keinen Job zu finden?
10:04Ach, und du meinst, da gibt es kulturelle Unterschiede?
10:06Natürlich.
10:07Jetzt muss ich der Redaktion nur noch ein gutes Konzept vorlegen.
10:09Und dann könnte es sein, dass ich ein paar Monate unterwegs bin.
10:12Wäre das ein Problem für dich?
10:14Wenn du ein paar Monate in Europa unterwegs bist?
10:17Ja klar, da bin ich neidisch.
10:25Na, hast du ein neues Kussfoto geschossen?
10:28Sehr witzig.
10:29Oh, schlechte Laune?
10:31Das ist keine Ausbildung. Das ist eine Gehirnwäsche.
10:34Ich glaube, das Ärger im Hotel.
10:35Die wollen mich jetzt zum Mik-Klon mutieren lassen.
10:37Hallo.
10:38Hey.
10:41Ich bring nur kurz die Einkäufe weg.
10:42Äh, Mama, hast du was erreichen können?
10:44Was?
10:45Ob du was erreichen konntest?
10:46Und das alles nur, weil ich dieses bescheuerte Heft nicht in Schönschrift...
10:49Warte, Robin, gleich.
10:50Äh, ich kümmere mich kurz um mein Konzept, ja?
10:52Ich mein, den Untermieter.
10:53Du wolltest doch gucken, ob du den Vertrag vorzeitig auflösen kannst.
10:56Ach das? Äh, nein, noch nicht.
10:58Gut, das interessiert keiner.
11:00Robin, jetzt warte mal ganz kurz.
11:01Hast du denn irgendwas anderes finden können?
11:03Äh, ne, noch nicht.
11:04Ich bin immer weg, ne?
11:05Robin!
11:08Was ist denn mit dem los?
11:11Keine Ahnung.
11:12Ich bin oben!
11:13Danke, Alte.
11:14Danke, Frau Professor.
11:15Ich freue mich sehr, dass Sie an mich gedacht haben, ja?
11:16Bis bald.
11:17Tschüss.
11:18Hallo.
11:19Hallo.
11:20Hallo.
11:21Hallo.
11:22Hallo.
11:23Hallo.
11:24Kaffee nehme ich auch bitte.
11:25Für mich ein Wasser bitte.
11:26Ja, okay.
11:27Hallo.
11:28Na, wie geht's dem Knie?
11:29Schon wieder gut.
11:30Das waren wohl nur Anlaufschwierigkeiten.
11:31Am Anfang tut Training immer weh.
11:32Sie sollten aber langsam in die Gänge kommen, oder wollen Sie nicht mehr in die Rockies?
11:33Sobald meine Nichte die Werkstatt übernommen hat.
11:34Dem steht nichts mehr im Wege.
11:35Hm?
11:36Ihre Hand ist wieder belastbar.
11:37Oh.
11:38Danke.
11:39Danke.
11:40Danke.
11:41Danke.
11:42Das freut mich aber.
11:43Alles klar?
11:44Ja.
11:45Danke.
11:46Das strahlt ja so.
11:47Professor Hartzfeld Winter hat mich nach New York eingeladen.
11:49Dankeschön.
11:50Sie organisiert ein Symposium zum Morbus Kensington und möchte, dass ich dort eine Rede halte.
11:54Oh, große Ehre.
11:55Was?
11:56Ja.
11:57Danke.
11:58Das strahlt ja so.
11:59Professor Hartzfeld Winter hat mich nach New York eingeladen.
12:02Dankeschön.
12:03Sie organisiert ein Symposium zum Morbus Kensington und möchte, dass ich dort eine Rede halte.
12:08Oh, große Ehre, was?
12:10Ja.
12:11Meine Frau.
12:12Jetzt muss ich nur noch frei bekommen.
12:13Ach, für sowas gibt's doch wohl Sonderurlaub, oder?
12:16Heute habe ich erst mal extra Nachtschichten aufgebrummt bekommen.
12:19Wieso das denn?
12:21Ich dachte, damit bist du für diesen Monat durch.
12:23Ach, das war, bevor ich einem Kollegen einen fachlichen Rat gegeben habe, anstatt ihn an Professor Seidinger zu überweisen.
12:28Seidinger?
12:29Da klingelt bei mir was.
12:31Ist das nicht der Arzt, der Arianes Nerv eingeklemmt lassen wollte?
12:34Ja, mein Chefarzt.
12:35Er hat den Fall leider falsch eingeschätzt.
12:37Und seitdem hat er ein Problem mit meiner Frau.
12:40Aber wenn sie nicht gewesen wären, lassen sie sich nur nichts gefallen.
12:44Von wegen extra Nachtschichten.
12:46Der weiß doch ganz genau, dass du Familie hast.
12:48Das interessiert ihn doch nicht die Bohne.
12:50Es bringt auch überhaupt nichts, sich jetzt gegen ihn zu stellen.
12:53Ja, sonst gibt er mir keinen Urlaub.
12:55Ich lass die Schikanen jetzt über mich ergehen.
12:57Und dann flieg ich nach New York.
12:59Ich will meinen Frust loswerden. Da kommt Claudia rein. Und Sönke kümmert sich nur noch um Claudia.
13:09Ja, zum Frust loswerden bin ja auch ich da.
13:11Darum geht's ja nicht. Ich mein, dass Claudia meine Probleme scheißegal sind, ist okay, komm ich mit klar.
13:16Aber Sönke macht erst auf großen Bruder. Ich bin immer für dich da. Und dann?
13:20Und was ist mit der Kritik von deinem Chef an deinem Berichtsheft? War die auch unfair?
13:25Naja, da muss ich schon noch ein bisschen was nachtragen.
13:29Achtung! Wir fliegen, wir fliegen, wir fliegen!
13:33Und Punktladung!
13:35Ich hätte meinen Fallschirm lieber anlassen sollen.
13:39Fallschirm? Fliegen?
13:41Ja!
13:42Deine Mutter kann aber nicht genug haben vom Fliegen.
13:47Ja, ich bin gesprungen! Mit Jan!
13:49Viertausend Meter freier Fall, das war wow!
13:53Freier Fall, das ist das, was man braucht als Fallschirmspringer.
13:56Mumu, ich wusste gar nicht, dass du Fallschirmspringst.
13:59Ich auch nicht.
14:00Tja!
14:01Wie hast du sie denn dazu überredet?
14:02Musste ich gar nicht, das war ihr Idee.
14:05Ein liebevoller Beweis ihres Vertrauens.
14:08Ja, und ich habe es keine Sekunde bereut.
14:11Außer als der Sprunglehrer dann die Flugzeugtür öffnete.
14:15Nein, nein, nein, das heißt Absprung, Lucke.
14:17Ah, genau, genau, genau.
14:18Und dann der Wind reinbrüllte, dann der Blick in die Tiefe.
14:22Das war so ein Adrenalinkick.
14:25Hammer, bist du?
14:27Ja!
14:29Und ich sehe jetzt auch vieles anders. Sie auch.
14:31Ich war noch nie so befreit und so glücklich wie nach diesem Sprung.
14:36Adrenalin ist schon was Geiles.
14:38Aber nicht im Auto.
14:40Illegale Autorennen sind kein Thema mehr.
14:42Spätestens ab heute.
14:44Ach, mein Schatz, dein Verband ist ab.
14:47Ach, das habe ich ganz vergessen.
14:49Fallschirmspringen ist ja auch spannender als eine geheilte Hand.
14:52Alles wieder gut?
14:53Noch ein paar Wochen Physio und dann ist die Sache für mich abgehakt.
14:56Sehr schön.
14:57Den Unfall müssen wir auch abhalten.
14:59Können Sie das denn?
15:01Ich habe heute festgestellt, dass ich ziemlich vieles kann.
15:04Und Sie wissen ja selbst, dass es völlig verantwortungslos war, dieses Rennen.
15:09Mama.
15:10Und auch, dass Sie Ariane da mit reingezogen haben.
15:12Sie ist reingezogen.
15:13Ab jetzt kümmere ich mich um Ariane, als wäre sie meine Frau.
15:18Sehr gerne.
15:19Wenn Sie mir ein bisschen Arbeit abnehmen könnten.
15:21Hallo, ich stehe neben euch.
15:22Nach unserem letzten Treffen konnte ich Landessuperintendent Lühmann endlich erreichen.
15:35Guten Tag, Herr Pastor.
15:36Moin.
15:37Ich habe ihm eindringlich klargemacht, was die Rückführung des Lombardi-Gemäldes für die Magdalenen-Gemeinde bedeuten würde.
15:43Bitte.
15:44Ich habe noch keine klare Budget-Zusage von ihm, er ist aber auf unserer Seite.
15:49So weit, so gut.
15:51Er wird sich beim Kirchenmeister dafür einsetzen, dass die Landeskirche dem Ankauf zustimmt.
15:56Dann hoffen wir mal, dass Ihr Kirchenmeister sich schnell dazu durchringt.
15:59Noch ist meine Tante gewählt, der Magdalenen-Gemeinde das Bild zu überlassen.
16:02Ich habe ihm klargemacht, dass die Zeit drängt.
16:05Das klingt doch alles sehr vielversprechend.
16:08Wenn der Verkauf abgewickelt ist, würde ich Ihrer Frau Tante gerne danken, wenn es möglich ist.
16:14Sie spricht leider kein Deutsch, aber ich werde Ihren Dank gern ausrichten.
16:18Ich könnte Ihren Brief schreiben.
16:20Ja, das würde Sie natürlich sehr freuen.
16:23Gut, dann melde ich mich bei Ihnen, sobald es Neuigkeiten vom Budget gibt.
16:28Ich drücke die Daumen.
16:29Ich habe uns Kaffee mitgebracht.
16:38Ich habe uns Kaffee mitgebracht.
16:49Vielen Dank.
16:50Meine Nichte müsste jeden Moment kommen und dann können wir losrabeln.
16:55Bereiten Sie sich denn schon auf den nächsten Volkshochschulkurs vor?
17:01Ich weiß nicht, ob ich noch einen übernehmen soll.
17:04Aber Sie haben sich doch gerade in die Pädagogik eingearbeitet.
17:07Bitte setzen Sie sich.
17:08Ja, ja.
17:09Eigentlich wollte ich ja jetzt im Ruhestand etwas kürzer treten.
17:17Das liegt uns beiden doch nicht, hm?
17:18Ich bin wirklich gespannt, wie Sie sich fühlen, wenn Ihre Nichte hier das Regiment übernommen
17:24hat.
17:25Aber es ist bald soweit.
17:26Ich habe mit Frau Berger gesprochen und die sagte, dass Ariane Sand jetzt wieder fit
17:32ist.
17:33Und wieso bist du dann noch hier und nicht in den Rocky Mountains?
17:35Na, ich dachte, ich drücke dich nochmal zum Abschied.
17:40Schön, dass alles wieder gut ist.
17:43Definitiv.
17:44Wunderbar.
17:45Und?
17:46Wie ist das jetzt nun?
17:48Ist das jetzt meine Werkstatt?
17:50Ja.
17:51Ich muss nur noch den Mietvertrag auf dich umschreiben lassen.
17:58Meine eigene Werkstatt.
18:02Es fühlt sich gut an.
18:05Wie bei mir, mit meinem ersten eigenen Auto.
18:08Wir müssen aber auf jeden Fall noch ein paar Tage schließen müssen, bis wir mit den
18:12Renovierungsarbeiten durch sind.
18:13Renovieren?
18:14Ja, ein bisschen moderner muss das schon werden.
18:16Ich will Vorhänge und der Fußboden.
18:19Moment mal, was stimmt denn mit dem Fußboden nicht?
18:22Und?
18:23Der ist total durchgetreten.
18:24Dann nehmen wir am besten Laminat.
18:26Ist ganz einfach zu verlegen.
18:27Ich weiß, wie man das macht.
18:28Und die Stühle, die brauchen auch einen neuen Überzug.
18:30Wie könnte ich ihn denn?
18:32Ich habe ein Händchen für Stoffe.
18:34Sie wollten doch kürzer treten, hm?
18:37Kommen Sie, wir wollten Fahrrad fahren.
18:39Da haben Sie auch recht.
18:40Wir machen das hier schon.
18:42In Ordnung.
18:43Ja, das wird sicher.
18:44Jetzt habe ich meine Handschuhe vergessen.
19:03Vielleicht habe ich sie ja aus Versehen eingepackt.
19:06Ich bin mir sicher, dass ich sie im Büro liegen gelassen habe.
19:09Fahr ruhig los.
19:10Der Zug wartet nicht.
19:12Und grüß mir die Semper Ober.
19:15Ja, wie schon gesagt, die werde ich wohl kaum zu Gesicht bekommen.
19:17Es sei denn, ich hänge noch einen Tag dran.
19:19Untersteh dich.
19:20Warum hast du noch mehr Idee, dass du diese Zeit hast, oder?
19:34Lass das, wenn uns jemand sieht.
19:38Gestern Abend warst du aber nicht so ängstlich.
19:42Ich habe unser Schäfer-Ständchen übrigens sehr genossen.
19:45Gut, ich muss auch wieder los.
19:48Ich halte dich auf dem Laufenden, ja?
19:50Ja, bitteschön.
19:52Schönen Tag zusammen.
19:56Hat er dich wieder bedrängt?
20:00Nein, überhaupt nicht.
20:02Das sah aber ganz danach aus.
20:05Es ging nur um ein Gemälde, das er in die Kirche verkaufen will.
20:08Und er möchte, dass ich ihm bei den Verhandlungen helfe.
20:11Das ist alles.
20:12Es war Zeit, dass er danach endlich aus Lüneburg verschwindet.
20:15Warum bist du zurückgekommen?
20:17Hattest du solche Sehnsucht nach mir?
20:20Ich habe meine Unterlagen vergessen.
20:23Ich weiß, er ist dein Cousin, aber pass auf dich auf.
20:29Ich komme schon klar mit dir.
20:33Musst du nicht langsam zum Bahnhof?
20:36Willst du nicht loswerden?
20:38Nein.
20:39Es tut mir leid, dass Sie wegen Ariane so viel Ärger mit ihrem Chef haben.
20:45Das liegt ja nicht an Ariane, sondern an meinem Chef.
20:48Hm.
20:49Solche Typen kenne ich aus Zeiten meiner Festeinstellung.
20:52Ich hatte auch schon mal das Vergnügen mit einem solchen Chefarzt.
20:55Ich sitze jetzt die paar Nachtschichten noch aus und...
20:58...dann wird er mir hoffentlich freigeben für den Vortrag in New York.
21:00Hm...
21:01Da wäre ich mir nicht so sicher.
21:14Dankeschön.
21:15Ben sagt auch, ich soll ihm ein Contra geben.
21:17Sie verhärten die Fronten?
21:18Also keinen Contra.
21:20Sie verhalten die Fronten.
21:22Also kein Contra. Aber auch nicht die Füße stillhalten? Was mache ich dann?
21:28Sprechen Sie einfach eins zu eins aus, was Sie stört. Ohne zu persönlich zu werden,
21:34ohne sich aufzuregen. Am Ende ist es auch im Interesse Ihres Chefs.
21:38Seidinger würde am besten damit fahren, wenn er sich meine Kompetenz zu Nutzen machen würde.
21:43Naja, und wenn er dafür die Lorbeeren einstreicht, dann soll es mir auch recht sein.
21:49Sagen Sie ihm, ist genau so. Sie wollen mit ihm arbeiten, nicht gegen ihn.
21:54Ich weiß nicht, ob er sich darauf einlässt.
21:56Ein Versuch ist es wert.
22:04Torben hat La Roche und Seefeld schon einmal erfolglos verhört.
22:08Ich wette, Seefeld hat Dreck am Stecken.
22:10Aber wir haben nichts in der Hand, womit wir ihn unter Druck setzen könnten.
22:14Wir drehen uns im Kreis.
22:16Oh, Bali.
22:18Ach, das ist Mick. Ich geh schon.
22:21Danke.
22:22Moment.
22:25Na, stehst du nur noch auf dem Surfbrett, oder warum hast du keine Zeit, dich zu melden?
22:29Entschuldige Grüße, ja.
22:32Machst du jetzt einen auf seriös, oder was?
22:36Mick, ich bin's, Naomi.
22:39Oh, entschuldigen Sie bitte.
22:43Nein, nein, nein, nein, Sie sind hier schon richtig verbunden.
22:48Sie sprechen mit Naomi Lichtenhagen aus dem Hotel Drei Könige, ja, ja.
22:52Ich dachte, Sie wären Mick.
22:55Ich meine natürlich Herrn Eckert.
22:59Ja, ja, natürlich, ich faxe Ihnen die Unterlagen zu.
23:03Ja.
23:04Entschuldigen Sie noch mal die Verwechslung.
23:06Mhm.
23:10Das war der Personalmanager von Frau Hanstedt.
23:14Sie brauchen noch ein paar Papiere für Micks Arbeitserlaubnis.
23:18Das ist ja genial.
23:19Was?
23:21Wir müssen La Roche glauben machen, dass er mit Lombardi telefoniert.
23:25So wie du eben geglaubt hast, du würdest mit Mick telefonieren.
23:28Und dann kriegen wir ihn so weit, dass er Lombardi als Drahtzieher des Kommodenbetrugs entlarvt.
23:35Und das Gespräch nehmen wir auf.
23:38Dann hätten wir endlich den Beweis.
23:40Ja, so ein Mitschnitt ist leider vor Gericht als Beweis nicht zulässig.
23:44Das hat mir Torben schon mal gesagt, dass ich mit einer ähnlichen Idee um die Ecke kam.
23:48Aber wenn wir das Band dem Staatsanwalt zuspielen, dann muss er darauf reagieren.
23:53Sei es auch nur, indem er den Prozess stoppt.
23:55Was Torben Zeit verschaffen würde.
23:58Die Frage ist nur, wie machen wir La Roche glauben, dass er mit Lombardi telefoniert?
24:02Ich weiß wie.
24:10Sie können die Schuhe dann morgen abholen.
24:13Ganz lieben Dank.
24:14Wiedersehen. Tschüss.
24:16Hallo, guten Tag.
24:18Und? Fleißig trainiert?
24:21Die Kaka kam ganz schön aus der Puste.
24:25Also ich mach das, ja? Schon du lieber deine Hand bist.
24:28Ich schaff das schon.
24:30Ich muss langsam und vorsichtig arbeiten.
24:32Und Frau Dr. Berger meint, ich kann meine Hand noch nicht voll belasten.
24:35Aber das geht schon.
24:37Lies du lieber mal deine Reiseprospekte durch.
24:40Die sind gerade mit der Post gekommen.
24:42Und? Gibt es schon weitere Umbaupläne?
24:48Wir brainstormen noch.
24:50Hast du denn schon eine genaue Vorstellung, wann du mir die Werkstatt übergeben möchtest?
24:54Hast du dir schon einen Gewerbeschein abgeholt?
24:57Mhm. Habe ich gleich auf dem Weg vom Krankenhaus hierher gemacht.
25:01Ich muss für die Übergabe noch den Mietvertrag raussuchen, aber vor Veras Hofladenfest komme ich nicht dazu.
25:08Hat Mama dich auch eingespannt?
25:09Ach nee, nee.
25:12Was denn?
25:14Na, ich wollte Natur pur, ja? Klettern, Abenteuer, aber doch nicht sowas.
25:25Aber so siehst du alle Sehenswürdigkeiten in den Rocky Mountains.
25:28Mit dem Bus? Wer will denn das?
25:30Immerhin fahrt ihr in die Berge. Ein geschenkten Gaul schaut man nicht ins Mal an.
25:33Aha, mit meinem ursprünglichen Plan, im Himalaya zu klettern, hat das da überhaupt nichts zu tun.
25:38Vielleicht kannst du ja noch eine Klettertour einbauen.
25:41Na, dann bleibe ich doch lieber hier und berate dich bei dem Umbau.
25:45Ach was? Der trippelt sicher netter als du denkst.
25:48Also auf mich hat Robin vorhin einen ganz normalen Eindruck gemacht.
26:02Irgendwas saß ihm quer. Aber bevor wir quatschen konnten, kam Claudia angerauscht wie ein D-Zug.
26:08Ich kann ja noch mal mit ihm reden.
26:10Echt?
26:11Ja, klar.
26:13Na? Redet ihr wieder über mich?
26:16Ich will ja nicht das erste Mal, dass du über mich herziehst.
26:19Ich muss mir das nicht antun.
26:20Können wir bitte in Ruhe miteinander reden?
26:23Geht das?
26:27Wir haben gute Neuigkeiten für dich.
26:32Ja, deine Übersetzungen für Bio Mertens sind bei unserem italienischen Handelspartner sehr gut angekommen.
26:38Wundert dich das?
26:39Jetzt hör dir doch erstmal an, was er zu sagen hat. Jan hat sich für dich eingesetzt.
26:43Ach, und ich dachte, meine Arbeit spricht für sich.
26:46Die machen dir ein super Jobangebot, Mama.
26:49Du wärst für alle anfallenden Übersetzungen im deutschsprachigen und französischsprachigen Raum zuständig.
26:56Und so begeistert wie ihr gerade seid, habt ihr wahrscheinlich schon zugesagt.
27:00Es sind wunderbare Konditionen. Die stellen dir sogar eine Wohnung. In Turin.
27:04In Turin?
27:06Ja, da ist der Firmensitz. Das weißt du doch.
27:09Du willst mich nach Italien abschieben?
27:12Du liebst Italien, Mama.
27:14Und deine Wohnung in Hamburg ist sowieso vermietet.
27:17Weil ich nach Lüneburg gezogen bin, zu meinem Sohn.
27:19Ja, das hatten wir ja schon.
27:24Er will sich zwischen uns drängen. Merkst du das denn nicht?
27:28So, jetzt ist ein wunderbarer Zeitpunkt da. Zu gehen.
27:31Na toll, musste das sein?
27:39Ich muss an die frische Luft. Kommst du mit?
27:44Ja.
27:46Ich komm gleich wieder, ja?
27:47Ja.
28:01Herr Professor, haben Sie einen Moment?
28:03Ich hoffe, es ist wichtig.
28:04Ja.
28:08Es geht um meine Nachtschichten.
28:09Die sind eingetragen.
28:12Sonst und was?
28:13Wie Sie wissen, habe ich Familie.
28:15Sie werden nicht müde, es zu erwähnen.
28:18Mit Kleinkind sind diese Nachtschichten noch anstrengender als normalerweise und ich finde es nicht besonders fair, dass Sie...
28:23Wollen Sie mir erzählen, wie ich meine Abteilung zu leiten habe?
28:26Ich möchte nur kalkulierbare Arbeitsbedingungen.
28:28Dann hätten Sie Kindergärtnerin werden sollen.
28:34Ich habe lediglich einem Kollegen einen fachlichen Rat gegeben.
28:37Das haben wir doch ausführlich diskutiert.
28:39Nein, haben wir nicht.
28:40Ach, bitte. Ich habe Besseres zu tun und Sie hoffentlich auch.
28:44Schönen Tag noch.
28:46Jetzt wird mir das Halbseidinger klar.
28:49Wie war das?
28:51Wiederholen Sie das bitte.
28:54Sie werden von den Kollegen Halbseidinger genannt.
28:56Ich habe das Getuschel auch schon gehört.
28:59Aber bisher hatte noch niemand die Frechheit, es mir ins Gesicht zu sagen.
29:04Anscheinend habe ich Sie doch unterschätzt.
29:09Ich muss zu einer OP. Unterhalten wir uns später weiter?
29:12Gerne.
29:13Jan will dir mit dem Jobangebot nur aus der Patsche helfen.
29:25Du verbaust dir mit deiner Sturheit eine Riesenchance.
29:27Ich will hier nicht weg. Ich habe mich hier gerade eingerichtet.
29:30Eingerichtet? Du hast weder Job noch Wohnung.
29:32Aber Familie und ein Netzwerk. Jetzt muss ich nur noch Aufträge akquirieren.
29:34Was?
29:36Was denn für ein Netzwerk?
29:39Und von nur kann bei der Akquise ja wohl auch nicht die Rede sein.
29:42Und fang jetzt bitte nicht wieder damit an, dass wir dich alle loswerden wollen.
29:46Du weißt genau, dass das Blödsinn ist.
29:48Vielleicht was dich betrifft.
29:50Mama, ich bitte dich einfach.
29:53Lass dir Jans Angebot aus Turin nochmal durch den Kopf gehen.
29:56Tust du das?
29:59Für dich tue ich alles, mein Schatz.
30:02Danke.
30:04Ich habe noch ein Taufgespräch. Bis später.
30:07Bis später.
30:12Herr Ambardi, schön Sie zu sehen.
30:15Sie haben sich zum Bleiben entschieden.
30:16Ja, wie Sie mir geraten haben.
30:18So viel der Ehre.
30:19Jetzt versuche ich gerade mich hier zu etablieren.
30:21Sollten Sie also noch einmal die Hilfe einer Übersetzerin benötigen, dann...
30:24Werde ich an Sie denken, aber im Moment...
30:26Ich mache auch kleinere Aufgaben.
30:28Es kann sein, dass sich da bald etwas ergibt, aber wirklich nur eine ganz kleine Sache.
30:32Rufen Sie mich an. Meine Nummer haben Sie ja noch, oder?
30:49Na? Erholen Sie sich von unserer Fahrradtour?
30:52Nicht nötig. Und Sie?
30:55Na ja, fit genug, um mir Ihre Sträucher mal ein bisschen vorzuknüpfen.
30:59Sind das die Rockies?
31:01Der Himalaya. Ja, genauer Bhutan.
31:05Ja, eigentlich wollte ich ja nach Nepal.
31:08Aber da tobt mittlerweile der Massentourismus am Berg.
31:12Bhutan, da ist die Welt noch in Ordnung. Kaum Touristen.
31:15Ja, das ist alles viel ursprünglicher.
31:19Aber bestimmt auch nicht mehr lange.
31:22Ja, die haben sich vor dem Massentourismus ganz clever geschützt.
31:27Man muss mindestens 240 Dollar pro Tag eintauschen.
31:32Was?
31:34Also, wer kann sich das leisten?
31:36Na, ich leider nicht.
31:38Aber dafür ist in Bhutans Verfassung das Grundrecht auf Glück verankert.
31:42Das finde ich einen schönen Gedanken.
31:45Ja, hat natürlich seinen Preis, klar.
31:48Und wieso lesen Sie so viel über Bhutan?
31:49Sie haben noch eine Reise in die Rockies gewonnen.
31:52Ja, eine Busrundreise, eine Butterfahrt, ja.
31:55Von Las Vegas bis Kanada in 14 Tagen.
31:58Ach, ich dachte, das ist eine Klettertour.
32:02Ja, das habe ich auch gedacht.
32:04Aber ich habe ja nicht die Teilnehmerkarte vom Gewinnspiel ausgefüllt, ne?
32:09Ach, jetzt wollen Sie mir das in die Schuhe schieben, oder?
32:11Natürlich nicht, nein.
32:13Aber, also, Busreise ist nichts für mich.
32:15Da bleibe ich lieber hier und helfe Ariane beim Umbau, ja?
32:20Sie wollen die Reise verfallen lassen?
32:23Naja, besser als in einem rollenden Käfig zu hocken.
32:28Lassen Sie sich doch die Reise auszahlen.
32:31Und mit dem Geld fliegen Sie nach Bhutan.
32:34Ich glaube nicht, dass das geht.
32:36Ähm, ähm, ähm.
32:37Was?
32:38Mertens macht's möglich.
32:40Sie sind doch sozusagen über Ihre Nichte mit ihm verwandt.
32:43Ja, sozusagen.
32:46Danke.
32:47Bitte.
32:53Ah, hier steckst du also.
32:55Hey.
32:57Wie läuft's denn so?
32:59Hat der Pflegenschild dich beauftragt, nach mir zu schauen?
33:01Nein.
33:04Wieso?
33:06Gut, was gibt's dann?
33:08Söge hatte nur den Eindruck, dass du wegen irgendwas sauer bist.
33:12Ja, und persönlich kann er natürlich nicht vorbeischauen.
33:14Muss sich ja um Claudia kümmern. Ihre Probleme sind ja viel wichtiger als meine.
33:17Wieso Claudia?
33:18Gute Frage.
33:20Die Frau versucht mit allen Mitteln, mich irgendwie abzuschieben.
33:23Und ihr zwei schwinzelt um sie rum, als gäb's kein Morgen.
33:26Ach, Robin, beruhig dich mal.
33:27Ich, ich, ich weiß, sie, sie ist nicht einfach.
33:30Aber sie ist immer noch eure Mutter.
33:32Söntkes vielleicht.
33:34Na, ne, stimmt.
33:36Ihr drei seid euch ja ganz nah und...
33:38Ist doch gar nicht wahr.
33:40Doch, das ist wahr.
33:42Ich dachte, du und Sönke, ihr seid für mich da.
33:45Na, das sind wir ja auch.
33:47Wenn irgendwas ist, du kannst mich jederzeit anrufen, wirklich.
33:51Ich finde ja, wir drei, wir sollten unbedingt mal was zusammen unternehmen.
33:54So wie echte Männer.
33:56Vielleicht eine kleine Spritztour mit deinem Wagen.
33:59So wie echte Kumpels.
34:01Ja, klar.
34:05Danke.
34:07Aber Kumpels hab ich echt recht.
34:09Sie können mir Milas Tauchspruch auch zumailen, wenn das einfacher für Sie ist.
34:23Dann machen wir das.
34:25Gut.
34:26Dankeschön.
34:27Sehr gerne.
34:28Tschüss.
34:29Ein Wasser bitte.
34:31Hey, wenn, das sieht ja gar nicht gut aus.
34:34Na, nur das Knie, das geht schon.
34:36Vom Joggen vertreten?
34:37Ja, ich bin gar nicht mehr in Form.
34:40Aber was wird sich jetzt ändern?
34:42Oh, dann muss ich dich wohl auch schnell zum Laufen herausfordern, was?
34:46Diese Typen, die können sie das nächste Mal warm anziehen.
34:49Der Überfall hat dich ganz schön mitgenommen, was?
34:50Wieso mich denn?
34:51Du bist doch zusammengeschlagen worden.
34:52Ja.
34:53Manchmal läuft der Film noch vor meinem inneren Auge ab.
34:54Und ich musste vielen voll Idioten zusehen.
34:55Die haben dich mit drei Mann festgehalten.
34:56Na und?
34:57Ich hab mich viel zu lange gehen lassen.
34:58Aber ab jetzt wird trainiert.
34:59Dann willst du dir ein kaputtes Knie auch nichts.
35:00Warst du schon mal beim Arzt?
35:01Ich lass Britta mal draufsehen.
35:02Und zwar mal eine Ärztin als Frau.
35:03Tschüss.
35:04Gute Besserung.
35:05Tschüss.
35:06Gute Besserung.
35:07Gute Besserung.
35:08Gute Besserung.
35:09Tja, sie weiß.
35:39I have won this trip to the New York Mountains.
35:53Also, that's all very cool.
35:57But I've imagined something else.
36:00Bus-reisen, yes, I can't stand out.
36:04Excuse me, what, can't stand out?
36:08Reisen.
36:09Yeah, so eine, wie ich bei Ihnen gewonnen habe.
36:13Moment, ist irgendetwas mit Ihnen?
36:17Nein, nein, alles gut.
36:19Was ist denn jetzt mit der Reise?
36:22Ja, also, es ist mir eigentlich unangenehm, das zu sagen, aber könnten Sie mir den Preis
36:27vielleicht auszahlen?
36:30Ach, Sie wollen das Geld haben?
36:32Ja, der Wert ist so 4.800 Euro, 300 Euro weniger wäre auch okay.
36:37Und dann könnte ich mir einen Aufenthalt in Bhutan leisten, ja, und im Himmelaya rumkraxeln.
36:46Ja, wenn's nach mir ginge, täte ich das gerne.
36:49Es geht nicht nach Ihnen?
36:51Nein, das war eine Kooperation mit einem Reiseveranstalter, da kann ich nichts machen.
36:55Es steht auch so im Kleingedruckten, tut mir leid, das.
36:58Ja, dann muss ich die Reise wohl verschinken und hier bleiben, ja.
37:02Das ist vielleicht auch besser so.
37:04Dann Ariane, die jetzt die Werkstatt übernimmt.
37:08Ja.
37:09Ja.
37:10Ja.
37:11Ja.
37:12Busreisen.
37:13In die Rockies, das wüsste ich aber.
37:17Jan hat überhaupt nicht begriffen, worum es geht.
37:22Eine Spritztour kann ich auch mit irgendeinem Kollegen machen.
37:25Oder mit mir.
37:27Dann aber ganz vorsichtig, damit dir auch gar nichts passiert.
37:33Dann passt jetzt eigentlich diese Kaffee-Ecke in die Werkstatt?
37:35Muss.
37:36Irgendwie.
37:39Aber warum sprichst du Jan nicht direkt drauf an?
37:41Was soll ich denn sagen?
37:43Sei mein Vater, oder was?
37:46Da muss ja von alleine drauf kommen, dass das Vater-Sohn-Ding anders laufen muss.
37:50Uns fehlen nur über 20 Jahre, das holt man nicht so ihm nach.
37:55Aber bei Sönke war er auch kein Übervater, glaube ich.
37:59Ist halt nicht so sein Ding.
38:01Hm.
38:02Das ist bei meinem genauso.
38:03Dieser Broker, der in Hongkong lebt?
38:05Hm, Rainer ist mir total fremd.
38:08Dabei war er total nett, dass ich bei ihm zu Besuch war.
38:11Aber ich hab nie was vermisst.
38:13Meine Mama war mir immer genug.
38:15Du hast ja auch die beste Mama der ganzen weiten Welt.
38:18Stimmt.
38:19Ey, die kann mich doch adoptieren.
38:21Verziehen hat sie mir endlich.
38:23Dann wären wir Geschwister.
38:25Mhm.
38:26Und dann wäre das hier allerstrengstens verboten.
38:40Nicht fein.
38:42Auf jeden Fall ist es gut zu wissen, was los ist.
38:45Der Land ist ein korrekter Typ.
38:47Mit dem kann man ein lockeres Gespräch führen.
38:49Vielleicht eine Runde kicken.
38:51Und das war's.
38:52Hmm.
38:54Mhm.
38:55Mhm.
38:56Mhm.
38:57Mhm.
38:58Mhm.
38:59Okay.
39:00Also.
39:01Ciao.
39:02Cassi, ich blicke aus!
39:05Okay, I'll do. Ciao.
39:13Cassie, flippe aus!
39:17Suchst du was?
39:19Ich habe mein Handy vergessen.
39:21Hat der Hoteldienst wieder zugeschlagen?
39:25Könntest du mir bitte dein Handy leihen?
39:29Was heißt denn bei dir leihen?
39:31Ich muss kurz telefonieren und danach kriegst du es wieder zurück.
39:35Nenn mir einen Grund, warum ich dir helfen sollte.
39:40Gott, Lorenzo, ich habe fürchterliche Zahnschmerzen.
39:42Ich muss in die Praxis.
39:44Ich habe nur eine Telefonnummer und weiß die Adresse nicht.
39:49Dann will ich mal nicht so sein.
40:00Ja, hallo, Naomi Lichtenhagen hier.
40:03Ähm, ich habe gleich einen Termin bei Ihnen und wollte nochmal nach der Adresse fragen.
40:12Aha, ja.
40:14Gut, dann bis gleich.
40:17Danke.
40:17Salzwick 16.
40:22Vielen Dank für deine Rettung.
40:24Hoffentlich bereue ich es nicht.
40:26Also dann, ich muss los.
40:29Wir sehen uns.
40:30Ich hätte Hofladenfest größer drucken lassen sollen.
40:50Gefällt dir mein Flyer nicht?
40:52Was?
40:53Oh doch.
40:55Doch, der ist, der ist sehr hübsch.
40:58Ach, sogar mit Kochkurs.
41:00Mangold neu entdecken.
41:02Nett.
41:04Sag mal, hat es dir beim Fallschirm springen die Sprache verschlagen?
41:08Nein, nein.
41:11Robin will, dass ich mich mehr um ihn kümmere.
41:14Eben, eben wie ein richtiger Vater.
41:18Ja, wundert dich das?
41:19Tja, aber ich kann das einfach nicht richtig.
41:21Das hat schon bei Sönke nicht hingehauen.
41:23Dann ist es höchste Zeit.
41:25Ja, du bist ja auch ein Naturtalent.
41:27Wenn ich mir Ariane ansehe.
41:30Von wegen.
41:31Ich habe mich permanent in Frage gestellt.
41:34Das gehört zum Elternsein dazu.
41:38Ich kann das nicht mehr.
41:40Ich bin jetzt fast...
41:4250.
41:43Und ich bin zum ersten Mal heute aus dem Flugzeug gesprungen.
41:46Ja, aber Fallschirm springen hat nichts mit Vatersein zu tun.
41:49Es ist eine Frage des Mutes.
41:51Du musst dich überwinden und danach bist du glücklich.
41:54Aber hier geht es nicht nur um mich.
41:55Hier geht es auch um Robin.
41:57Robin gefällt es, wenn du dich überwindest.
41:59Das hat er dir schon gezeigt.
42:01Ich bin das einfach nicht.
42:02Dieser Vorbildtyp, diese Verantwortung, die ist einfach zu groß für mich.
42:08Du bist erwachsen und du weißt, was richtig und falsch ist.
42:13Nicht immer.
42:17Robin braucht jemanden, zu dem er gehört.
42:20Der für ihn da ist.
42:22Und er möchte, dass du derjenige bist.
42:24Darauf kannst du stolz sein.
42:40Ja.
42:43Setzen Sie sich bitte.
42:44Danke.
42:44Also, was spricht man denn sonst so auf dem Flur über den Halbseidiger?
42:55Ich möchte nicht mit Ihnen über den neuesten Trat sprechen.
42:58Och, keine Sorge, ich bin Kummer gewohnt.
43:01Es geht lediglich um meine Arbeitssituation.
43:03Och, wenn ich mir jetzt wieder anhören muss, wie überlastet Sie sind.
43:06Es geht um den Fall Ariane Christiansen.
43:08Bei der Diagnose ihrer Hand lagen Sie falsch und ich richtig.
43:11Und das nehmen Sie mir übel.
43:12Bitte?
43:13Wenn es nach Ihnen gegangen wäre, hätten Sie Ihre Hand nicht operiert.
43:17Unterstehen Sie sich, solche Lügen über mich zu verbreiten?
43:19Ich bin Ihnen gegenüber loyal und habe mit keinem der Kollegen darüber gesprochen.
43:23Es geht auch überhaupt nicht darum, dass ich recht hatte,
43:25sondern ausschließlich darum, dass Sie seither keine Situation auslassen, um mich zu schikanieren.
43:32Entschuldigen Sie die Störung.
43:34Könntest du ja mein Knie mal ganz kurz ansehen, bitte?
43:37Könnten Sie bitte draußen warten?
43:39Wir sind mitten in einer wichtigen Besprechung.
43:43Ich bin gleich bei dir.
43:55Zahnarzttermin.
43:56Lorenzo hat es geschluckt.
43:58Da haben wir ihn ja schon.
43:59La Roche ist eingespeichert.
44:00Wo kann ich in Ruhe telefonieren?
44:02Im Empfangsbüro.
44:03Und vergiss nicht, die Stimme zu verstellen.
44:05Ja, ich tue so, als wäre ich erkältet.
44:07Das ist unsere einzige Chance, Torbens Unschuld zu beweisen, ja?
44:10Du musst irgendwie aus La Roche rauskitzeln, dass Lombardi der Drahtzieher ist.
44:13Da kommt er.
44:14Beeil dich, ja.
44:22Lorenzo?
44:22Was willst du?
44:43Hallo, Robin.
44:44Darf ich erst mal reinkommen?
44:45Ich hab keine Zeit.
44:46Es ist mir aber wichtig.
44:49Siehst du, ich hab zu tun.
44:52Robin, ich hab darüber nachgedacht, was du mir vorhin gesagt hast.
44:56Du, vergiss es einfach.
44:58Das will ich aber nicht.
45:00Hey, Robin, jetzt hör mir doch wenigstens mal zu.
45:03Verdammt, ich weiß, dass ich kein guter Vater war.
45:06Auch für Sönke nicht.
45:08Ich war in dieser Rolle immer überfordert.
45:10Ist doch okay.
45:11Nein, das, das ist nicht okay.
45:17Ich, ich will es wenigstens probieren.
45:20Robin.
45:21Was probieren?
45:25Ich möchte, dass du offiziell mein Sohn wirst.
45:29Auch von Rechts wegen.
45:33Das heißt, die Vaterschaftsanerkennung muss notariell beglaubigt werden.
45:41Was sagst du?
45:47Sie behaupten also, dass Sie mich nicht bloßstellen wollten?
45:49Nein.
46:03Die kommen doch immer alle zu Ihnen.
46:05Wenn Sie fachliche Fragen haben, ja.
46:07Mir geht es um das Wohl der Patienten und nicht um irgendwelche Eitelkeiten.
46:18Ich habe mich im Fall Christiansen über Sie geärgert.
46:22Zufrieden?
46:23Jeder macht mal Fehler.
46:25Sie wissen, was für ein Haifischbecken das ist.
46:27Umso wichtiger zu wissen, dass Sie mir vertrauen können.
46:29Bill?
46:30Bill!
46:31Sie, Sie lassen meine Frau in Ruhe, ja?
46:44Was machst du da?
46:45Auf jeden Fall wissen wir jetzt, dass dein Vater mehr sein möchte als nur ein Kumpel.
46:54Naja, abwarten.
46:56Nur mit seiner Unterschrift unter diesem Notarwisch ändert sich erstmal gar nichts.
46:59Jan will sich öffentlich zu dir bekennen.
47:01Das heißt doch auch, dass er die Vaterrolle spielen möchte.
47:04Ich kann mich also auf Sie verlassen.
47:05Sie sagen vor Gericht nicht, dass Sie die Kommode in Wahrheit von mir gekauft haben?
47:15Sehr gut.
47:15Auch unter Eid werden Sie lügen müssen, dass Herr Lichtenhagen Wien besorgt hat.
47:23Der packt dich nicht an, ja?
47:24Das hat er doch gar nicht.
47:26Aber er wollte es doch eben gerade.
47:27Ich rufe den Sicherheitsdienst.
47:28Herr Professor, bitte, das wird nicht nötig sein.
47:30Wannmann, geht jetzt.
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