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00:00I don't want to make us because of the sale of the Rosenhaus.
00:03Can I see the contract?
00:07You have to get rid of it?
00:08Because you have the right.
00:10I should not get rid of it.
00:12It's a glass of Noraduzol.
00:14Ben will never get rid of it.
00:17Just because I've been here at Hedilund,
00:20I can forget my own label.
00:22I couldn't let you work with him.
00:25From now on, you can't experience your own thing.
00:30I'm worn and painted by the sun.
00:32And it's in my eyes.
00:34And it's in my eyes.
00:38Caught by the rapture of the dawn.
00:40And a restless sky.
00:42And a restless sky.
00:46This is my life.
00:50This is the way to find my own.
00:54This is my life.
00:56This is the world where I belong.
01:04I'm rolling on.
01:06I'm rolling on.
01:08And a restless sky.
01:10Nowhere.
01:12I want to get rid of it.
01:14You want to get rid of it?
01:16I want to get rid of it?
01:18Yes.
01:20I'll set it to the right.
01:21I will focus on my label.
01:22I want to get rid of it.
01:23That's not what my label should do with it.
01:25I have spent my entire life in Edilund.
01:27And for?
01:28For the 10% of the support.
01:30And their name on my pierws.
01:32I have never allowed you to take your own label to your own label.
01:35I have only asked you to keep our appointments in order to keep our appointments.
01:39Soll I'm going to tell you?
01:40That can't be, Mrs. Christensen.
01:42But I have the impression that you can't take your time right away.
01:48What does that mean?
01:49That the pressure on the Salto-Schuhe is on.
01:52That was clear.
01:53And that's why.
01:54And this time I'm going to invest in Spitzenschuh and bring my label out.
01:59If you want a big designer to become,
02:02with a name.
02:03Wissen Sie, what do you have to do?
02:04You have to learn,
02:05to take responsibility for what you do.
02:07And not others,
02:08to give you their Fehlplanung.
02:13Fragen Sie bitte auch das Reinigungspersonal, ja?
02:17Ich will ja nur alle Möglichkeiten abgeklärt haben.
02:22Gott sei Dank fällt das Medikament nicht unter das Betäubungsmittelgesetz.
02:27Gut, haben Sie vielen Dank.
02:29Ja.
02:30Ja, bis morgen.
02:31Tschüss.
02:33Hey, na?
02:35Und?
02:36Alles klar?
02:38Es fehlt eine Flasche Noraduzol aus meinem Medizinschrank.
02:41Aha.
02:42Und, ist das schlimm?
02:44Ja.
02:45Wenn so ein Medikament abhanden kommt, dann ist das immer schlimm.
02:49Vielleicht hat es ja jemand rausgenommen und vergessen es einzutragen.
02:52Oder es hat jemanden genommen, der dazu nicht befugt war.
02:57Hey, was meinst du? Sollen wir vor diesem Heidepaar-Interview noch was essen gehen?
03:02Ich geh erst mal duschen und zieh mir was anderes an.
03:05Okay. Soll ich dein Käsebrot machen?
03:07Ja.
03:08Gerne.
03:09Gut.
03:10Das freut mich, dass es Ihnen so gut gefallen hat.
03:19Dankeschön.
03:20Gerne.
03:21So, sind die Schmelzigs schon angekommen?
03:23Ausgeschlafen.
03:25Du hast mich gesehen?
03:32Du mich auch?
03:33Mhm.
03:34Und die Schmelzigs, die eine halbe Stunde früher gekommen sind.
03:38Verdammt.
03:41Haben Sie mich erkannt?
03:44Wie konnte es bloß passieren?
03:46Ich tippe mal auf Müdigkeit.
03:49Mann, ist das peinlich.
03:50Ich hoffe ja nicht, dass du die Schlafkrankheit hast.
03:53Ich habe da mal eine Dokumentation drüber gesehen.
03:55Narkolepsie.
03:56Da gab es eine Frau, die ist immer eingeschlafen, völlig unkoordiniert, am helllichten Tag.
04:01Pass mal auf, dass du nicht die Schadenfreuderitis kriegst.
04:07Du, sag mal, ist alles okay bei dir?
04:10Du schläfst doch sonst nie tagsüber.
04:13Ja, allerdings schlafe ich auch nachts nicht.
04:16Das sieht man.
04:17Warst du schon mal beim Arzt?
04:20Wo sind nicht mal, als ich es untergebrachte?
04:23In der Master Suite.
04:26Wer soll das zahlen?
04:28Der Hoteldirektor, nehme ich an.
04:31Der wird sich freuen.
04:35Hätte ich sie zu dir legen sollen?
04:38Ach so, deinen lustigsten Tag, hm?
04:42Und die Schmelzigs begrüßen.
04:47Sie können sich schon mal über eine Weinempfehlung für die Schmelzigs Gedanken machen.
04:51Wir essen immer früh.
04:54Schon erledigt.
04:55Oder doch das hohe Lied.
05:08Ratet, wer angerufen hat.
05:10Na, wer?
05:12Bürgermeister Naumann.
05:13Und er hat sich bei mir bedankt, dass ich meine Nachfolgerin auf den kleinen, aber nicht unbedeutenden Fehlern, den K.a. hingewiesen habe.
05:21Hört, hört.
05:22Ja, dann hat er mir meinen alten Job wieder angeboten.
05:25Fantastisch!
05:27Ja, und wann fängst du an?
05:28Gar nicht. Ich hab abgesagt.
05:30Wie? Aber du hast ihm noch extra diesen Brief geschrieben, wo du von der Undercover-Aktion mit Malakron erzählt hast und das Ganze nur, um diesen Job zu behalten.
05:39Aber Naumann hat mir klar zu verstehen gegeben, dass er mich in dem Job als Pressesprecher nicht mehr haben will.
05:44Aber jetzt will er wieder.
05:46Aber ich nicht. Ich will einen klaren Schnitt und einen Neuanfang und keine Leute, die mich ständig vorverurteilen.
05:51Und das heißt?
05:53Keine Ahnung. Ich dachte, ich kriege eine kleine Orientierungshilfe bei deiner nächsten Predigt.
05:59Um Orientierungshilfe wollte ich dich gerade bitten. Das Brautpaar hat Psalm 23 nämlich abgelehnt.
06:06Ah. Kannst du mir deine Auswahl nochmal vorlesen? Ich war nicht so ganz bei der Sache.
06:11Ja, ich erinnere mich, du hattest diesen Brief geschrieben. Ich hab mich nochmal ein bisschen schlau gemacht.
06:16Was stellst du davon?
06:17Wachet. Steht im Glauben. Seid mutig und stark.
06:23Findest du das nicht ein bisschen trocken?
06:26Gut. Mach nen Gegenvorschlag.
06:38Steht er ja auf Altdeutsch.
06:47Musik
06:49Musik
06:52Musik
07:06– Frau Sarah Varkos. – Herr Neumann!
07:08Frau Sarawakos.
07:10Herr Neumann.
07:12Was ist das?
07:13Es tut mir leid, dass die geschäftliche Verbindung zwischen Ihrem Mann und mir so unschön gescheitert ist.
07:18Seien Sie mich böse, aber es wäre mir lieber, Sie würden das mit meinem Mann besprechen.
07:21Ja, in dem Umschlag ist ein kleines Bestech.
07:25Wiedergutmachungspräsent.
07:27Außerdem möchte ich Sie und Ihren Mann gerne zum Essen zu uns ins Rosenhaus einladen.
07:30Heute Abend.
07:31Ich weiß, eine Köchin zum Essen einzuladen ist immer ein gewisses Risiko, aber...
07:36Ich mag alles, außer Sauerkraut.
07:38Kein Sauerkraut, sag ich Tina.
07:40Ist das eine Zusage?
07:42Ich besprich das mit Torben.
07:43Vielen Dank.
07:44Tina und ich würden uns wirklich sehr freuen.
07:51Was wollte er denn?
07:53Er wollte uns heute Abend zum Essen einladen.
07:55So förmlich?
07:57Ein Wiedergutmachungspräsent, sagt er.
07:59Ich hab noch nicht zugesagt.
08:00Wir gehen natürlich nur, wenn du willst.
08:01Nein!
08:03Das sind ja zwei Karten für Caroline Bacteau.
08:05In Lissabon.
08:06So einfach lässt er dich einwickeln.
08:10Du hast recht.
08:12Gib die Karten wieder zurück.
08:16Und was ist mit dem Essen?
08:17Du bist doch nur scharf auf die Karten.
08:20Naja, ich kann mir nicht vorstellen, dass Tina Hedelon mit so einem zwielichtigen Blödmann zusammen ist.
08:27Weißt du was?
08:27Dann geben wir eben zu diesem Essen.
08:29Dann kannst du dich von der Zwielichtigkeit von Herrn Neumann selber überzeugen.
08:32Du rufst dann.
08:33So.
08:41Jetzt kann ich mich endlich und ausschließlich auf meine eigenen Arbeiten konzentrieren.
08:45Also mal ganz ehrlich, Ariane.
08:47Was du da sagst, ist ganz großer Mist.
08:50Ach.
08:51Mich in Spitzenschuhwerk reinzuknien, ist also völliger Mist, ja?
08:53Ja, du hast doch vergessen, die technischen Zeichnungen zu mehlen.
08:56Dafür kannst du doch nicht Frau Hedelon verantwortlich machen.
08:59Habt ihr euch abgesprochen?
09:00Also wenn dir meine Meinung auch nicht schmeckt, aber dass du den Münchner Auftrag verloren hast, das hast du ganz allein dir selbst zuzuschreiben.
09:11Hätte Frau Hedelon mich nicht dazu gedrängt, zu dieser Präsentation zu gehen, dann hätte ich auch Zeit gehabt, alles zu checken.
09:16Es liegt an dir, dir deine Zeit so einzuteilen, dass du alle Aufträge gewissenhaft bewerkstelligst.
09:23Du bist Geschäftsfrau.
09:24Genau.
09:25Und als allererstes führe ich jetzt mein Geschäft.
09:28Unter meinem Namen und meinem Label.
09:31Und daran ist nichts unprofessionell.
09:34Die Münchner Firma hat dich unprofessionell genannt und nicht Frau Hedelon, ja?
09:41Die hat dich immer geschätzt und gefördert.
09:43Deine Reaktion ist völlig überzogen.
09:46Das sehe ich anders.
09:47Naja.
09:48Ich hoffe, das ändert sich bald.
09:55Es wäre schade und das gute Team.
10:04Jetzt erkenne ich unvollkommen.
10:12Dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie auch ich durch und durch erkannt worden bin.
10:17Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe diese drei, doch am größten unter ihnen ist die Liebe.
10:23Der Klassiker unter den Trausprüchen.
10:26Nicht gut?
10:27Für die beiden passt er irgendwie nicht.
10:29Ist zu getragen.
10:31Wieso?
10:32Wie sind sie denn?
10:32Sie ist Ende 20, er Anfang 30.
10:37Die kennen sich seit der Schulzeit.
10:40Dann sind sie ja schon fast 15 Jahre zusammen.
10:43Naja, nicht ganz.
10:45Er ist im Studium nach Heidelberg gegangen und sie ist für ein Jahr als Au-pair nach Schweden.
10:50Und so eine Fernbeziehung birgt Schwierigkeiten.
10:54Da gab es die ein oder andere Trennung.
10:56Aber sie haben immer wieder zusammengefunden.
10:59Nach langem Hin und Her, ja.
11:02Bei dem Gespräch zur Trauung, da haben sie sich nur gestritten.
11:07Ich dachte erst, sie werfen alles hin.
11:08Und dann?
11:10Dann habe ich sie händchenhaltend und schwer verliebt durch die Innenstadt schlendern sehen.
11:15Tja, es gibt wohl nicht nur durch und durch gute Beziehungen.
11:19Manchmal glaube ich, es gibt sie gar nicht.
11:20Unsere Auf und Abs waren bestimmt auch völlig normal.
11:24Absoluter Standard.
11:27Dann kannst du deinem Standardpärchen ja den Klassikerspruch vorschlagen.
11:34Befiehl dem Herrn deinen Weg und hoffe auf ihn.
11:37Er wird es richtig machen.
11:38Auch schön.
11:42Schön bist du.
11:45Wer seinem Nächsten schmeichelt, spannt ihm ein Netz über den Weg.
11:49Keiner als seine Arges und seinem Herzen gegen seinen Nächsten.
11:52Okay, also vom 28. bis zum 2. sind es insgesamt fünf Übernachtungen.
12:07Sechs.
12:09Ah, der Januar hat 33 Tage, Mann.
12:13Ja?
12:16Störe ich?
12:18Nein, nein, nein, komm rein.
12:26Ich habe da was für dich, das dir vielleicht helfen könnte, besser zu schlafen.
12:32Feng Shui?
12:34Ja.
12:36Ich weiß, dass du nicht so der Eseltyp bist, aber ich habe ein paar Regeln probiert und ich finde die echt gut.
12:42Ach.
12:43Also bei der Einrichtung ist es wichtig, dass das Schlafzimmer mehr ging
12:46und das Wohnzimmer mehr Janker abgedeckt hat.
12:50Ja gut, dann habe ich ja schon mal kein Problem mit Umräumen.
12:54Ich habe ja nur ein Zimmer.
13:03Möbel mit abgerundeten Ecken.
13:05Mhm.
13:06Soll ich mir jetzt neue Möbel kaufen?
13:09Das sind ja nur Anregungen.
13:11Warte mal, vielleicht steht dein Bett an der Feldstelle.
13:14Bitte.
13:15Wo solltest du denn bitte stehen?
13:17Ach, warte, hier.
13:19Ich habe mir was markiert.
13:20Hier, warte.
13:22Das hier.
13:24Das sind die verschiedenen Zonen eines Raumes.
13:27Siehst du?
13:29Hm, hier.
13:31Der Eingang.
13:33Der Eingang, der ist im Bereich Karriere und...
13:36Ja, dein Bett steht im Bereich Ruhm.
13:38Das solltest du vielleicht ändern.
13:40Warum meinst du, Ruhm schadet dem Schlaf?
13:44Also das Fenster, ja?
13:45Das Fenster ist hier.
13:47Dann fließt so das Qi und dann steht dein Bett mitten im Energiefluss.
13:53Ja, das kann nichts werden.
13:55Okay, also ich muss umräumen, ja?
13:58Ja, so ein Versuch ist es wert.
14:00Hm.
14:01Wenn du willst, dann...
14:02...leihe ich dir das Buch.
14:06Äh, danke.
14:08Wie komme ich zu der Ehre?
14:09Naja, ich will nicht, dass du immer bei der Arbeit einschläfst.
14:14Unser Haus hat einen Ruf zu verlieren.
14:15Danke.
14:21Und...
14:22...außerdem ist es mir wichtig, dass es dir gut geht.
14:28Ich kann ja mal...
14:30...ne Nacht drüber schlafen.
14:32Mhm.
14:39Ich werde Ihnen einfach noch vier Trauersprüche vorschlagen, dann können Sie sich den schönsten ausüben.
14:44Oder Sie können darüber streiten.
14:46Oder so.
14:47Danke auf jeden Fall für deine Hilfe.
14:49Ja.
14:50Gehst du nachher wieder Fußball spielen?
14:52Morgen.
14:54Und Brian?
14:55Spielt er jetzt öfter mit?
14:57Der ist Ihre, der kann gar nicht ohne Fußball leben.
15:00Wäre ja schön, wenn du übers Fußball wieder ein bisschen mehr Kontakt zu Brian aufbauen könntest.
15:03Also viel Mühe hat es nicht gekostet, ihn zum Mitmachen zu überreden.
15:07Das wird sich aber bestimmt ändern, sobald Uli Klein erstmal aus Mallorca wieder zurück ist.
15:10Dann sollten wir die irische Fußballleidenschaft noch ein bisschen ausnutzen.
15:15Ich schreibe mir meine SMS, aber Lust hat, morgen wieder mit dabei zu sein.
15:22Was ist das denn?
15:23Was denn?
15:27Ich habe vorher meine Post von zu Hause mit eingesteckt.
15:31Ein drogensüchtiges Mädchen ist durch meine Suchthilfe-Flyer auf Mallorca aufmerksam geworden.
15:35Oh.
15:36Dieser verdammte Uli Klein.
15:39Nur weil er dich genötigt hat, sein blödes Logo mit auf deinen Flyer zu nehmen.
15:43Jetzt ist sie bei der Sekte eingezogen.
15:44Und ihre Mutter will mich anzeigen.
15:46Ja, dann sind wir schon ganz gespannt darauf, ihr Interview zu lesen.
15:51Würden Sie uns vorab ein Exemplar zukommen lassen?
15:53Ja, kein Problem.
15:54Mache ich.
15:55Ich bedanke mich.
15:56Ich bedanke mich.
15:57Alles klar.
15:57Tschüss.
15:58Tschüss.
15:59Schönen Tag.
16:02Ja, mittlerweile haben wir schon einigermaßen eine Routine als Heidepaar, oder?
16:05Ja.
16:07Deine Prophezeiung beim Triathlon auf dem Treppchen zu stehen war ein bisschen optimistisch.
16:11Aber ansonsten gebe ich dir recht.
16:12Moment.
16:13Traust du mir das nicht zu?
16:14Doch, im Prinzip schon, klar.
16:18Aber?
16:19Du selber hast gesagt, dass es dieses Mal mehr Teilnehmer gibt.
16:22Ja.
16:23Und?
16:24Ja, Teilnehmer bedeuten auch mehr Profis.
16:27Pass mal auf.
16:28Ich gewinne den Triathlon, weil ich das Preisgeld der Diakonie, sprich deinem Medizin für alle Projekt, spende.
16:34Noch irgendwelche Fragen?
16:35Wirklich?
16:36Ja.
16:37Für meine Heidekönigin tue ich doch alles.
16:39Du weißt auch, dass ich dir nicht böse bin, wenn du ohne Medaille nach Hause kommst.
16:44Ach du.
16:45Für den Zweck da mache ich mir doch gerne einen Stress.
16:49Hm?
16:51Was?
16:52Dann will ich auch nicht mehr böse sein, dass du so viel trainierst.
16:56Okay.
16:57Ich würde gerne zahlen, bitte.
17:22Ja.
17:28Danke.
17:29Hey, Ole.
17:30Hey.
17:32Lotte ist nicht hier.
17:33Ich denke, sie ist mit der Schule im Theater.
17:35Ach, das war doch schon heute Nachmittag.
17:37Ich habe mich mit ihr verabredet.
17:39Wir wollen was zusammen trinken.
17:41Okay.
17:42Okay.
17:47Hey, mein Schatz.
17:49Wie war's?
17:51Ganz okay.
17:53Schöne Kostüme?
17:54Das war eine moderne Inszenierung, Mama.
17:57Was macht ihr beiden eigentlich hier?
17:59Schön wieder streiten?
18:00Nein.
18:01Und ich bin im Grunde schon weg.
18:05Wir haben uns nur ganz zufällig getroffen.
18:08Erzähl mir von deinem Theaterstück.
18:10Willst du testen, ob ich wirklich da war?
18:11Nein.
18:12Wie kommst du denn darauf?
18:12Dann hör auf, mich so zu kontrollieren.
18:16Lotte.
18:17Darum geht es überhaupt gar nicht.
18:19Ich möchte gerne einfach nur etwas mit dir trinken und mich mit dir unterhalten und...
18:22Dann sag mir doch einfach gleich, warum du mich hierher bestellt hast.
18:26Ich möchte etwas mit dir trinken und mich mit dir unterhalten.
18:30Also...
18:30Es geht um deine England-Pläne.
18:33Die sich rein gar nicht geändert haben.
18:35Ja, das hab ich mir gedacht und deswegen haben dein Vater und ich ein Zimmer in Exeter gemietet.
18:39Wir wollen mit dir in Kontakt bleiben.
18:41Mama, dafür gibt's E-Mail und Telefon.
18:43Jetzt reg dich bitte, bitte nicht auf.
18:45Hör auf, mich zu kontrollieren.
18:47Darum geht es doch gar nicht, Lotte.
18:48Wir möchten dir einen Rückzugsort bieten, damit du da hingehen kannst, falls was passiert.
18:53Was soll denn sein?
18:54Ja, was weiß denn ich?
19:00Vielleicht...
19:01Vielleicht gibt's Streit.
19:04Mit Brian.
19:05Das hättet ihr wohl gerne.
19:06Nein.
19:07Das hätten wir...
19:07Kommt doch nicht immer in mein Leben rein, Mama.
19:09Lotte, bitte.
19:10Lass uns einfach vernünftig reden.
19:13Nachdem ihr alles entschieden habt?
19:15Lotte...
19:15Ihr behandelt mich wie eine Fünfjährige.
19:17Ich...
19:17Und ihr könnt euch das Geld für England sparen.
19:20Wenn ihr mich besuchen wollt, dann gibt's Hotels.
19:22Lotte, bleibst du...
19:23Danke, Herr Lechtenhagen.
19:45Ja, ich bin dann gleich morgen früh um neun bei Ihnen im Büro.
19:50Danke Ihnen auch.
19:53Und, was sagt er?
19:54Dass ich als allererstes versuchen sollte, sämtliche Flyer, die noch im Umlauf sind, einzusammeln.
19:59Oh, das sind viele, oder?
20:01Einige.
20:02Weißt du denn noch, wo die alle liegen?
20:04Na, das lässt sich nachverfolgen.
20:07Also, ich könnte morgen nach dem Fußball die Jungs drauf ansetzen.
20:10Und ich selber könnte auch ein paar einsammeln.
20:12Danke.
20:14Hey, jetzt warte erst mal ab, was der Lichtenhagen macht.
20:16Ich hätte mich niemals darauf einlassen sollen, das Malakron-Logo auf die Flyer drucken zu lassen.
20:20Deine Absicht war, Uli Kleiner's Handwerk zu legen.
20:22Und die Absicht war gut.
20:23Ja, ich fürchte nur, der Mutter des Mädchens ist das reichlich egal.
20:27Und das kann ich ihr nicht mal verübeln.
20:29Wenn das Mädchen tatsächlich durch mich an Malakron geraten ist,
20:32dann muss ich alles daran setzen, diese Sekte endlich unschädlich zu machen.
20:35Das bin ich ja doch schuldig.
20:35Also, wenn du irgendwie Hilfe brauchst.
20:52Ja, die Unterlagen, die Sie mir geschickt haben, die klingen sehr vielversprechend.
20:57Eventuell haben wir bald einen Großauftrag.
21:00Hoteluniform.
21:02Ich könnte Ihnen 10% Gewinnbeteiligung anbieten.
21:06Ja, jetzt es freut mich auch.
21:09Okay, wiederhören.
21:12Hallo.
21:14Oh, Frau Christiansen.
21:17Wir sollten uns bald zusammensetzen, um den Vertrag aufzulösen.
21:20Ja, ich wollte Ihnen sagen, ich denke, ich habe mich etwas im Ton vergriffen.
21:26Es tut mir leid.
21:27Das ist schon in Ordnung, Entschuldigung ist angenommen.
21:29Und die 10% Gewinnbeteiligung an den Salto-Uniformen, die stehen Ihnen natürlich zu.
21:34Hm?
21:35Gut.
21:36Ähm, mein Freund hat die Lichtenhagens heute Abend zum Essen eingeladen.
21:41Und ich werde Torben bitten, einen Aufhebungsvertrag aufzusetzen, ja?
21:45Ja, das ist mir recht.
21:47Okay.
21:48So, und jetzt muss ich an den Herd.
21:50Mein Freund hat zum Essen eingeladen.
21:52Und ich muss kochen.
21:53Dann schönen Abend.
21:54Ihnen auch.
21:55Okay.
21:55Okay.
22:25Dieses Mal war ich richtig weggetreten.
22:34Ach, gibst du. Du hast geschlafen.
22:36Hab ich gar nicht. Stimmt nicht. Ich hab mich voll darauf konzentriert, gar nichts zu denken.
22:41Mhm.
22:42Übrigens, dein Handy hat vibriert.
22:44Echt?
22:45Du hast geschlafen.
22:47Ach.
22:55Was Wichtiges.
22:58Meine Handy-Flatrate ist für diesen Monat mal wieder verlangsamt.
23:04Was hältst du davon, wenn wir morgen in der Freistunde alles für England klar machen?
23:07Flüge buchen, die Anmeldung für die Schule eintüten.
23:11Ich kann nicht. Ich muss für Uli noch was erledigen.
23:14Aber abends.
23:16Ja?
23:16Versprochen.
23:18Super. Ich freu mich.
23:19Ich mich auch.
23:34Also das Essen, das war wirklich vortrefflich. Hätte es nicht besser machen können.
23:38Ist es immer.
23:40Vielen Dank.
23:41Ich komme leider viel zu selten in den Genuss von Tines Kochkünsten.
23:44Sagen Sie mal, ist die Besatzung eigentlich das Gleiche wie die Passagiere?
23:47Ja, sicher. Aber bei Air Beijing ist das Essen ganz okay.
23:50Und ist es nicht manchmal komisch, so aufzustehen und einfach nach China zu fliegen?
23:55No.
23:56Ich wache durchaus manchmal in irgendeinem Hotel auf und habe spontan überhaupt keine Ahnung, wo ich eigentlich gerade bin.
24:01Für mich wäre das nichts. Ich muss wissen, wo meine Nähmaschine steht.
24:06Und die neuen Salto-Uniformen sind übrigens sehr schön.
24:08Hm. Vielen Dank. Machen Sie eigentlich auch schicke Anzüge?
24:13Ich habe schicke Anzüge.
24:14Ja, aber früher oder später könntest du auch mal einen neuen gebrauchen.
24:17Tine kann alles. Und die wird mich ranhalten.
24:20Wenn sie mit ihrem Label erstmal international durchstartet, dann hängen sie ewig in der Warteschleife.
24:25Torben kann ruhig zur Konkurrenz gehen. Ich halte mich an die Arbeitskleidung. Da habe ich ja Glück.
24:29Ja.
24:31Ich fliege übrigens morgen nach China.
24:34Bei der Gelegenheit treffe ich den Chef von Air Beijing, Mr. Wang.
24:38Ich möchte Ihnen überreden, in unsere Airline zu investieren.
24:42Unsere?
24:44Ja. Mr. Wang und ich sind ja inzwischen beinahe befreundet, seit ich ihn mal mit seinem Privatjet zu der Einweihung eines österreichischen Dorfes geflogen habe.
24:52Mit dem Privatjet von Peking nach Österreich?
24:55Nee, in die Provinz Guangdong.
24:57Da gibt es den originalgetreuen Nachbau eines österreichischen Dorfs.
25:01Wang wollte da ein pastellfarbenes Häuschen kaufen mit Hölzern in Fensterläden.
25:06Ich sollte ihn beraten.
25:08Als ich gesagt habe, solche Häuser gibt es gar nicht in Österreich, hat er runde Augen gekriegt.
25:13Diese runde Augen.
25:14Und du glaubst, diese Wind- und Wasserphilosophie bringt was?
25:25Die Leute praktizieren das seit Tausenden von Jahren. Da wird schon was dran sein.
25:29Na, hier steht es doch ganz gut.
25:32Ja, steht jetzt eher im Bereich Kinder.
25:35Ich wollte es eigentlich ganz gerne im Bereich Partnerschaft.
25:38Also, dein Bett wird permanent in acht von neun Bereichen stehen, so klein wie dein Zimmer ist.
25:43Dann ist ja auch einfach ein Bücherregal, das den Energiefluss hindert.
25:46Also, bevor wir jetzt hier alles umstellen, sollten wir andere Störfaktoren ausschließen.
25:51Zum Beispiel zieht's.
25:53Die Fenster sind dicht.
25:56Dann ist es vielleicht zu hell.
26:01Ich sag doch, es ist voll im Rund.
26:03Das ist Chantal's Nagelstudio gegenüber.
26:09Wie dieser Laden, der letzte Woche aufgemacht hat?
26:11Ja, mit beeindruckender Leuchtreklame.
26:13Die ist ja riesig.
26:16Jetzt wissen wir, was deinen Schlaf stört.
26:20Eddie!
26:21Mach mal mal die Musik leiser!
26:25Na, so witzig ist der doch auch wieder nicht.
26:28Ja?
26:28Also, ich fand den ganz amüsant.
26:31Sag mal, hast du nicht auch Lust auf einen Russo?
26:32Du sollst absackern.
26:33Ja, das ist eine sehr gute Idee, nach all diesem klebrigen Zeug.
26:39Warte, nicht eigentlich schon beim Du?
26:42Waren wir?
26:44Ja, spätestens nach dem dritten Miau-Tai, oder wie das Zeug heißt.
26:50Ja, dieser Hirseschnaps hat's aber auch wirklich in...
26:52Na, sag mal, abgesehen von seiner charmanten Art, ja?
26:59Wie findest du denn diesen, Malte?
27:00Ich glaube, er ist ein Blender.
27:10Ah, ja sag ich doch.
27:12Er gibt mehr vor zu sein, als er wirklich ist.
27:15Alles, was er erzählt, klingt so toll, bunt, großartig.
27:20Besonders seine pastellfarbenen Bauernhäuser, mitten in China.
27:25Ja, die waren ja nicht gekauft, weil Neumann, glaube ich, die Palme daneben nicht gefehlt.
27:30Ja, das sagte er.
27:32Ich meine, ich glaube schon, dass man mit ihm viel Spaß haben kann, aber...
27:36...ein Vertrauen?
27:38Ich liebe deinen Schafsinn und Verstand.
27:41Oh.
27:43Bleibst du denn an deiner Entscheidung, eure Geschäftsbeziehung aufzulösen?
27:47Ich entscheide jetzt erst mal, was ganz anderes.
27:52Mhm.
27:52Ja, okay.
27:53Ja, okay.
28:01Tschüss, tippe, tippe, tippe, tippe, tippe.
28:06I'll see you later.
28:36Okay, that's all right now, now but right. Okay, Berger. And, let's go!
29:06Hey, that's not it.
29:28Hello, is everything okay?
29:36Frau Kostiansen.
29:39Can I help you?
29:40It's all okay.
29:42The contract is still not yet.
29:45Yes, so I am here.
29:48Have you already found a designer?
29:51Na ja, es gibt einige Interessenten, aber den richtigen zu finden ist die berühmte Stecknadel im Heuhaufen.
30:01Ich wollte mich bei Ihnen entschuldigen, dass ich Sie gerade jetzt alleine lasse, wo doch vielleicht Migs Großauftrag kommt.
30:07Wir müssen nicht mehr drüber reden. Sie haben sich schon entschuldigt.
30:10Das möchte ich aber. Ich wäre bereit, den Großauftrag vom Dreiköniger anzunehmen.
30:16Falls es ihn noch gibt.
30:21Ich würde sehr gerne weiter mit Ihnen arbeiten. Aber eins muss klar sein. Ich erwarte absolute Zuverlässigkeit.
30:34Die bekommen Sie von mir.
30:35Einhaltung der Termine, keine emotionalen Ausbrüche.
30:38Ich war in einer Zwickmühle, weil ich mein eigenes Leben auch voran...
30:43...bringen wollten.
30:46Dass Sie neben Hedelund noch andere Projekte haben, ist völlig klar.
30:49Aber wenn Sie für mich arbeiten, dann bestimme ich, was gemacht wird und wann es gemacht wird.
30:58Ich bin auch eine Unternehmerin. Und wenn wir zusammenarbeiten, dann nur auf Augenhöhe.
31:04Ich habe Ihnen meine Bedingungen genannt. Und jetzt können Sie entscheiden.
31:11Okay. Okay. Danke.
31:15So, Jungs und Mädels. Herzlich willkommen hier zum Spitzenspiel zwischen dem Erstligisten FC Sönke und den Amateur-Julianern aus der Kreisliga.
31:37Spuckst du eine große Tünne oder hast du auch was drauf?
31:40Sagen wir mal so, ich denke, ich und mein Team werden uns ein bisschen zurückhalten, damit ihr auch den Hauch einer Chance habt.
31:45Also von uns aus kannst du ruhig Vollgas geben.
31:47Auf geht's!
31:48Komm, dann los!
31:49Hey!
31:50Hey!
31:51Komm ich!
31:52Hey!
31:53Komm ich einfach zu spät?
31:54Du müsst genau weggehen.
31:55Komm, mach mit!
31:56Hey!
31:57Hey!
31:58Hey!
31:59Hey!
32:00Hey!
32:01Hey!
32:02Hey!
32:03Hey!
32:04Hey!
32:05Hey!
32:06Hey!
32:07Hey!
32:08Hey!
32:09Hey!
32:10Hey!
32:11Hey!
32:12Hey!
32:13Hey!
32:14Hey!
32:15Hey!
32:16Hey!
32:17Hey!
32:21Okay.
32:22Hey, Mann!
32:23Hi!
32:24Ah!
32:25H
32:42Good morning. Peace.
32:48Good morning.
32:50Good morning for you.
32:52I've never slept yet.
32:54It's not a problem.
32:56Here, I brought you a little stärker.
33:01When I was in Brüssel in the EU,
33:04I was originally brought to you in the hotel.
33:08They had so big holes in front of me.
33:10Vielleicht könntest du sowas in deinem Zimmer anbringen.
33:13Das klingt auf alle Fälle besser als eine Schale auf den Augen.
33:16Oder du besorgst dir diese Schlafbrillen.
33:21Ich habe Chantal Mayer vom Nagelstudio gegenüber
33:24auf dem Weg zum Bäcker getroffen.
33:26Und?
33:27Er ist die gute oder er ist die schlechte Nachricht?
33:30Die gute.
33:31Als Nachbarn bekommen wir 10% auf Herrenmaniküre.
33:35Also Nägel, Fallen, Polieren, Nagelhaut entfernen.
33:39Schön. Geht das aus nachts?
33:40Da schlafe ich neuerdings ziemlich schlecht.
33:42Ich fürchte nicht.
33:45Und was soll dann diese dämliche Reklame?
33:47Ja, die hat sie angeblich mit dem Vermieter abgesprochen.
33:50Und zwar bis 2 Uhr nachts.
33:51Wer läuft denn bitte um 2 Uhr nachts auf der Straße entlang?
33:54Ja, das habe ich Sie auch gefragt.
33:55Ja, und?
33:56Als mittelständische Gewerbetreibende
33:58fühlt sie sich ohnehin benachteiligt
34:00und da will sie wenigstens nachts auffallen.
34:07Wie war nochmal der Name von diesem Hotel in Brüssel?
34:09Danke auf alle Fälle für deinen Einsatz.
34:15Ja, gerne.
34:17Naja, vielleicht schenkt sie dir eine komplette Maniküre
34:19für dein Leiden.
34:22Damit werde ich auch nicht besser schlafen.
34:24Ja, ja, wir werden Widerspruch einlegen.
34:28Ich kann mir nicht vorstellen,
34:29dass das Verfahren gegen Frau Jansen
34:30bei Gericht zugelassen wird.
34:32Ja.
34:32Vielen Dank, Herr Staatsanwalt.
34:35Wir hören uns.
34:37Guten Tag.
34:38Ja, gerne.
34:40Morgen.
34:41Hallo, Herr Neumann.
34:45Ein sehr netter Abend gestern.
34:46Ja.
34:47Und Ihre Frau ist wirklich sehr charmant.
34:49Sie findet sie sehr amüsant.
34:50Ach, wie nett.
34:52Danke.
34:54Vielen Dank nochmal für die Einladung.
34:55Auch in Karls Namen.
34:57Dann darf ich hoffen,
35:00dass Sie Ihre Entscheidung,
35:00sich aus unserer Geschäftsbeziehung zurückzuziehen,
35:04nochmal überdenken?
35:05Herr Neumann, nehmen Sie es mir nicht übel,
35:07aber die Erfahrung,
35:08die ich mit Ihnen in kürzester Zeit
35:10als Geschäftspartner gemacht habe,
35:12lasst mir gar keine andere Wahl,
35:13als unsere KG aufzulösen.
35:16Ihr letztes Wort?
35:17Sie sind sicher sehr gut darin,
35:19Menschen von einem Projekt zu überzeugen,
35:21aber die Art und Weise,
35:22wie Sie eigenmächtig Ihrer Wege gehen,
35:25passt überhaupt nicht zu meiner.
35:27Gut, dann muss ich das so akzeptieren.
35:30Obwohl ich Wong gern gesagt hätte,
35:32dass Sie mit von der Partie sind.
35:34Tut mir leid.
35:36Ich wünsche Ihnen einen guten Flug.
35:39Danke.
35:41Ach, äh,
35:42und was die Rückzahlung meiner Einlage angeht,
35:45da werde ich keinen übertriebenen Druck machen.
35:50Wiedersehen.
35:51Alles gut.
35:51Bitte einmal ohne Murgel.
36:09Bitte einmal ohne Murgel.
36:21Ich murre nicht.
36:23Ich sage nur,
36:23dass die Koffer schwer sind.
36:24Soll ich die Einwohne-Koffern abnehmen?
36:27Es geht schon, Mama.
36:28Ja, hallo.
36:29Hallo, lieber Ben.
36:31Hallo.
36:32Na, wann Sie wieder trainieren?
36:34Na ja, von jetzt kommt nichts.
36:36Meinen Sie nicht,
36:37dass Sie es übertreiben?
36:38Sie sehen ein bisschen mitgenommen aus.
36:39Ach so, ja.
36:40Ich hatte vorgestern
36:41einen kleinen Trainingsunfall.
36:42Oh mein Gott,
36:43sind Sie gestürzt.
36:44Ja, das ist aber halb so wild.
36:46Also ein Sturz mit dem Rad,
36:47das kann übel ausgehen.
36:48Nicht, dass Sie Ihren Vierzigsten
36:50im Krankenhaus verbringen müssen.
36:53Ach, was Sie denn?
36:54Vierzig?
36:55Na ja, irgendwann trifft es jeden.
36:58Sagen Sie aber bloß nicht,
37:00Sie haben ein Problem damit, ja?
37:02Na ja, so fit wie Sie sind,
37:04stehen Sie doch sicher drüber.
37:05Leider werde ich Ihnen
37:06nicht zum Geburtstag gratulieren können.
37:09Ich fahre nämlich jetzt ins Burgenland fliegen.
37:12Dann schon mal guten Flug.
37:13Aber danke für immer,
37:15Sie schicken Ihnen eine Karte.
37:17Ja, das ist nicht.
37:19Aber wir stoßen an, ja?
37:20Na klar.
37:21So, mal eine schöne Feier.
37:23Machst du mir die Türe wenigstens an?
37:26Was hast du mir damit gemacht?
37:29Vierzig Jahre.
37:31Einmal noch 40 sein.
37:33Tschüss.
37:34Tschüss, Marjansin.
37:39Einmal noch 40 sein.
37:41Die Hälfte ist rum.
37:44So sieht es aus.
37:47Okay.
37:58Als Käpt'n der Verlierermannschaft
38:00gebe ich eine Runde Eis aus.
38:03Was darf es sein?
38:04Ich nehme Vanille.
38:06Und du?
38:07Wassereis.
38:09Kommt sofort.
38:10Ja, ähm, Sie haben auch richtig gut gespielt.
38:24Für eine Frau?
38:27Nein, auch so.
38:32Ja, mir hat es auch Spaß gemacht.
38:34Und ich finde es richtig gut, dass Sie Ihrer Leidenschaft nachgehen.
38:39Es wäre ja auch schade, wenn man sich etwas verbieten ließe, das einem so viel Spaß macht.
38:44Wenn man von etwas wirklich überzeugt ist, fällt es auch nicht schwer, Opfer zu bringen.
38:48Aber bei Fußball, da hört die Opferbereitschaft auf, was?
38:52Nein.
38:53Ich muss mich nur besser in den Griff bekommen.
38:56Und was ist so schlimm daran, ein Hobby zu haben und mit anderen zusammen Sport zu machen?
38:59Es lenkt vom Wesentlichen ab.
39:02Sollte nicht jeder selbst entscheiden, was für ihn wesentlich ist?
39:05Ich glaube nicht, dass ausgerechnet Sie das beurteilen können.
39:10Warum plappern Sie Uli Klein eigentlich alles nach?
39:13Sogar Fußball lassen Sie sich von ihm verbieten.
39:17Sie machen Uli Klein doch nur schlecht, weil Sie wütend auf sich selbst sind.
39:22Weil Sie tablettensüchtig sind.
39:23Sie haben keine Ahnung.
39:25Ich weiß mehr über Uli Klein als Sie.
39:27Ich habe mich bei Malakun eingeschleust, um zu beweisen, dass Uli Klein seinen Verein nur gegründet hat,
39:31um seine Mitglieder finanziell auszubeuten.
39:33Und ich habe auch Beweise gefunden.
39:35Aber Ihre kleine Freundin hat mich dabei erwischt.
39:37Und Uli Klein hat mir eine Überdose Xenopharm verabreicht, gegen meinen Willen.
39:40Und dann hat er dafür gesorgt, dass ich meinen Job verliere.
39:43Das ist nicht wahr.
39:45Ach nein?
39:46Dann bitte.
39:47Gehen Sie doch in sein Büro und lesen Sie alles nach.
39:49In der Malakron-Bibel steht Haarklein drin, was er vorhat.
39:53Sie sind verbittert und frustriert, weil Sie tablettenabhängig sind.
39:58Und jetzt suchen Sie den Schuldigen für Ihr verkorkstes Leben.
40:03So, lecker Vanille-Eis für Jule und Kirscheis für Brian.
40:09Ich esse nichts Rotes.
40:10Ah, aber...
40:17Okay.
40:20Please tell Mr. Wong, I'm looking forward to explain my project to him, when I'm in Beijing.
40:26Yes?
40:27Oh, did he get my information?
40:29Cool.
40:30Thank you very much.
40:31Yes, see you tomorrow.
40:33Bye.
40:34Ich dachte schon, ich hab dich verpasst.
40:37Das war die Assistentin von Mr. Wong.
40:39Ich hab noch mal gecheckt, dass der Termin noch steht.
40:41Äh, Malte, ich wollte es gestern eigentlich vor unseren Gästen nicht ansprechen.
40:44Aber findest du es klug, deinem Arbeitgeber zu sagen, dass du was Eigenes aufbauen willst?
40:49Ja, besser so, als dass er es hintenrum erfährt, oder?
40:52Außerdem gebe ich Wong ja die Chance, bei Malte er mitzuverdienen.
40:54Da kann er sich doch freuen.
40:56Wie groß sind denn die Chancen, dass er einsteigt?
40:59Ich bin optimistisch.
41:02Ich hab noch drei Wochen Zeit, um die beiden Flugzeuge zu bezahlen.
41:05Bis dahin ist Mr. Wong bestimmt mit an Bord.
41:08Na dann, guten Flug.
41:10Danke.
41:12Und du?
41:13Genieß deine Zeit.
41:15Wie könnte ich ohne dich?
41:16Ach, das ist doch nur für eine Woche.
41:18Mhm.
41:20Und wenn ich zurück bin, dann erwarte ich das volle Empfangsdekoté.
41:23Das ist doch eine Idee.
41:26Au!
41:27Die Mütze, Herr Kapitän!
41:28Au!
41:29Au!
41:29Ah!
41:32Ähm, einen Kuss noch.
41:33Einen Kuss noch.
41:35Zwei noch.
41:36Drei noch.
41:37Und hier noch.
41:39Ich vermisse dich schon jetzt.
41:41Tja, ja.
41:53Und dann auch noch Rot.
41:55Ich hab dich gesehen.
42:11Im Park.
42:14Du hast mich angelogen.
42:15Das tut mir leid.
42:19Ja.
42:20Und du glaubst, damit ist alles wieder in Ordnung, ja?
42:23Du bist so ein Heuchler.
42:24Es fällt mir eben schwer, auf Fußball zu verzichten.
42:27Glaubst du, das verstehe ich nicht?
42:31Offensichtlich nicht.
42:32Sonst hättest du mir nicht diese Lüge aufgetischt.
42:35Von wegen, du musst irgendwas für Uli organisieren.
42:37Ja, okay.
42:38Das war geschwendelt.
42:39Was machst du denn, wenn Jule dich verpfeift?
42:42Ach, das glaub ich nicht.
42:48Es tut mir leid, dass ich mich nicht zurückhalten konnte.
42:53Und es tut mir leid, dass ich dich angelogen hab.
42:55Brian.
42:57Ich soll mit dir nach England gehen.
43:00Wie soll ich das denn machen, wenn ich dir nicht vertrauen kann?
43:02Das kannst du doch.
43:02Das kann ich nicht.
43:06Lotte, bitte.
43:09Es kommt nie wieder vor.
43:12Ich werde dich niemals wieder anlügen.
43:14Und in Zukunft
43:15halte ich mich an Ullis Regeln.
43:20Ich freue mich viel zu sehr auf England.
43:23Mit dir.
43:25Das werde ich nicht aufs Spiel setzen.
43:29Ich war ein Idiot.
43:32Ein Riesenidiot.
43:35Aber der Riesenidiot lebte.
43:54Vielen Dank.
43:54Ja, vielen Dank für Ihre Hilfe.
43:56Ja, gerne.
43:56Schönen Tag noch.
43:57Ihnen auch danke.
43:58Alles Gute.
43:58Viel Spaß damit.
43:59Dankeschön.
44:02Hallo.
44:07Herr Berger.
44:08Mit dem Ratte alles in Ordnung?
44:09Ja, ja.
44:10Die Reparatur war einwandfrei.
44:12Prima.
44:13Und?
44:13Wie läuft's?
44:14Na ja, wer hinfällt, muss gleich wieder aufstehen.
44:17Oder?
44:17Du hast recht.
44:18Ich wollte mir noch ein paar Tipps von Ihrer Freundin abholen.
44:20Sehr gut, dann kann ich noch mal in die Werkstatt.
44:22Jo, frohes Schaffen noch.
44:23Ja, danke.
44:24Dann setzen wir uns.
44:25Ja.
44:27Was gibt's denn?
44:30Oh, oh.
44:31Sie sehen nicht gut aus.
44:32Tja.
44:33Das Alter.
44:361976 ist in Athen noch ein 98-jähriger Mann einen Marathon gelaufen.
44:40Und zwar in 7 Stunden 33.
44:43Wie beruhigend.
44:44Was ist denn los?
44:49Meine Zeiten sind schlechter geworden.
44:51Ich meine, ich laufe, ich schwimme, ich fahre Rad wie ein Bekloppter und es tut sich einfach nichts.
44:55Nichts.
44:56Ja, der Körper verharrt manchmal auf bestimmten Leistungsniveaus.
44:59Ich will aber nicht verharren.
45:00Ich will mich steigern.
45:04Besorgen Sie mir was.
45:06Geht's noch lauter?
45:10Entschuldigung.
45:10Sie wollen nur Raduzofamil?
45:13Ganz egal was.
45:14Hauptsache es wirkt.
45:16Wie kamen Sie denn bitte darauf, dass ich Ihnen so...
45:18Die Krankenhausapotheke kann ich vergessen.
45:20Der zu Britta Alarm gemacht hat.
45:23Aber Sie...
45:23Sie haben noch Kontakte zum Profisport.
45:31Brian war gerade dabei, sich zu öffnen und du hast ihn einfach vergrault.
45:35Das war nicht meine Absicht.
45:36Ich wollte mit ihm reden.
45:38Das hat ja super geklappt.
45:39Ach, entschuldige bitte.
45:40Du hättest es natürlich besser hinbekommen.
45:42Ich hätte erst mal eine Vertrauensbasis geschaffen, bevor ich alles einreiße, was ihm wichtig ist.
45:47Und meine Taktik ist die Überrumpelungstaktik.
45:50Taktisch ist echt anders.
45:52Du hättest sie mal hören sollen.
45:53Der hat Uli Klein alles nach dem Mund geplappert.
45:55Man muss für seine Überzeugung Opfer bringen und auf alles verzichten, was einem wichtig ist.
45:58Das war fürchterlich.
45:59Ach, und du glaubst, dass du Brian mit zwei Sätzen alles ausredest, was Uli Klein ihm monatelang eingetrichtert hat?
46:05Brian hat mir unterstellt, dass ich Uli Klein nur beschuldigen würde, weil ich wegen meiner Sucht frustriert sei.
46:08Ja, ich sag ja, ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl wäre angebracht gewesen.
46:12Dann bist du also Pastor geworden, weil dir während deiner Predigt auf der Kanzel niemand widerspricht?
46:15Nein, weil ich gut mit Menschen kann. Eine meiner wenigen Vorzüge.
46:18Ich beanspruche die Heiligsprechung.
46:20Du hast echt die beste Überrufungstaktik.
46:27Und die Malachron-Bibel?
46:53Was soll damit sein?
46:54Angeblich steht darin, wie man aus den Mitgliedern Profit schlagen kann.
46:59Unsere Bibel ist ein Leitfaden für unser gesellschaftliches Miteinander.
47:04Mehr nicht?
47:04Wann kann ich sie lesen?
47:05Wenn du sie dir verdient hast.
47:06Ich wette mit dir eine Nacht in meinem Zimmer und du wirst dich von da an grundsätzlich für ein Verbot von Leuchtreklame aussprechen.
47:14Okay, tausch mir eben.
47:16Und ich bin mir sicher, es ist halb so wild.
47:21Das ist eine Spritze.
47:23Ich hatte bisher immer Tropfen.
47:25Ich weiß nicht mehr, wohin ich mir das Zeug spritzen soll.
47:28Ich spritze dir den Oberschenkel.
47:30Viel Spaß damit.
47:31Ich bin mir sicher.
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