- 6 months ago
Frau Heckel, die Frau eines Polizisten, lässt ihren Mann bei einem ehemaligen Sträfling zurück, den Herr Heckel einst ins Gefängnis gesteckt hat.
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00:01I kiss your left side, I kiss your right side, I kiss your front side, I kiss your back side.
00:17I kiss all that you are kind, I kiss only you.
00:39I kiss only you.
00:47Room Service, Ihre Bestellung.
01:02Ach, das hätte ich erst vergessen.
01:05Wenn Sie mir hier bitte aufzuschalten würden.
01:07Ich bin hier.
01:09Ich bin hier.
01:16Ich bin hier.
01:19Ich bin hier.
01:37Geht keiner ran.
01:54Dabei hat er mir ausdrücklich aufgetragen,
01:56ihn um 15 Uhr anzurufen.
01:57Ja, das sind wir bis nachmittags verlängert.
02:00Herr Donath, es ist 15 Uhr.
02:04Sie reisen ab.
02:05Ja?
02:06Ja, ich mache Ihnen die Rechnung fertig.
02:12Agnes, ich muss jetzt aber wirklich los.
02:14Ich muss zurück nach München.
02:15Ich muss mich um mein Geschäft kümmern.
02:17Sonst bitte ich jetzt nicht einfach alleine lassen.
02:19Komm mit.
02:21Zieh dich an.
02:23Ich fahre dich zu dir nach Hause.
02:25Du packst deinen Koffer.
02:27Bingo.
02:28Na, glaubst du, ich will dich verlieren?
02:33Vor einer Woche bin ich hierher gekommen.
02:34Du weißt warum.
02:36Du weißt, was in dieser Woche mit uns passiert ist.
02:39Komm mit.
02:41Du meinst, sie soll alles stehen und liegen lassen?
02:43Naja, warum nicht?
02:44Was hast du hier verloren?
02:45Nichts, gar nichts.
02:46Die Tage, die wir zusammen waren,
02:48die haben doch alles verändert.
02:48Mein Leben und dein Leben.
02:52Oder dein Setfall nicht.
02:53Ich kann mir nicht vorstellen, ohne dich zu sein.
03:05Ist das zu Hause?
03:07Nein, im Büro.
03:08Es kommt sicher im Büro.
03:10Dankeschön.
03:10Danke sehr.
03:11Bitte weiter.
03:12Danke.
03:12Nur Mut.
03:13Ich gehe mit rein.
03:42Du musst ihn anrufen.
03:53Du musst es ihm sagen.
03:55Ich werde ihm meinen Brief schreiben und auf den Tisch legen.
03:57Nein, ich glaube, das ist nicht richtig.
04:00Sagen musst du es ihm.
04:03Ganz offen.
04:03Sag ihm, was zwischen uns ist.
04:09Und dass da nichts mehr zu ändern ist.
04:13Ruf ihn an.
04:13Großer, Kriminalkommissariat 3.
04:34Ja, Herr Heckel.
04:35Herr Großer, kann ich meinen Mann sprechen?
04:37Ja, Frau Heckel.
04:38Tut mir leid, er ist im Augenblick nicht im Zimmer.
04:40Moment mal.
04:41Er kommt gerade.
04:42Ihre Fraßenapparat.
04:43Ah.
04:45Agnes?
04:47Ich rufe dich an, Alfred, weil...
04:50Ist Grosser noch im Zimmer?
04:51Ja.
04:52Kannst du ihn bitte rausschicken?
04:54Warum?
04:55Bitte.
04:57Herr Grosser?
04:59Gehen Sie bitte mal einen Moment raus.
05:00Ja, klar.
05:02Mach ich.
05:06Agnes?
05:08Wollte ich Grosser ausschicken?
05:09Ich muss dir etwas sagen, Alfred.
05:13Ich...
05:13Ich habe gerade meine Sachen gepackt.
05:18Ich wollte dir sagen, dass ich dich verlasse.
05:21Ich gehe weg von hier.
05:23Ich gehe nach München.
05:25Ich werde dir einen Brief schreiben und versuchen, dir alles zu erklären.
05:29Wo bist du jetzt?
05:30Zu Hause.
05:32Dann warte auf mich.
05:33Ich komme sofort.
05:33Nein, Alfred, bitte.
05:36Grosser!
05:37Grosser!
05:38Herr Kommissar, ich fahre einen Moment weg.
05:41Halt es in Ordnung, Herr Kommissar?
05:42Ja, ja.
05:42Er kommt her.
05:45Ich will ihn nicht sehen.
05:46Ich kann es nicht.
05:46Ich kann es ihm nicht erklären.
05:48Ich meine, wir sollten nicht davon laufen.
05:52Wir müssen das durchstehen.
05:53Ich bin doch bei dir.
05:55Gehe jetzt in den Wagen und warte draußen auf dich.
05:59Ich bringe die Koffer raus.
06:00Du willst nach München?
06:25Was soll das, Herr Agnes?
06:30Seit ich von der Dienstreise zurück bin, bist du wie verwandelt, einfach nicht mehr wiederzuerkennen.
06:36Es muss doch einen Grund geben.
06:37Es ist ein Mann.
06:42Du kannst es mir doch sagen, Agnes.
06:43Du musst es mir sagen.
06:46Ja, ich habe jemanden kennengelernt.
06:48Ich habe mich total verliebt.
06:50Ich liebe diesen Mann.
06:51Und ich werde mit ihm nach München gehen.
06:53Es tut mir leid.
06:55Aber ich kann nicht anders.
06:56Ich weiß auch nicht, aber ich kann einfach nicht anders.
06:58Wer ist dieser Mann?
07:02Kenne ich ihn.
07:04Guten Tag, Herr Ecke.
07:08Sprichst du, sprichst du von diesem Mann?
07:12Ich selber habe Ihre Frau gebeten, sie anzurufen und auf sie zu warten, damit wir in aller Offenheit darüber reden können.
07:17Sprichst du von diesem Mann?
07:19Ich weiß, was du sagen willst.
07:21Aber ich liebe ihn und ich werde mit ihm gehen.
07:24Weißt du, wer dieser Mann ist?
07:25Ich weiß es.
07:27Das kannst du nicht wissen.
07:28Das ist ein Mann, den ich für drei Jahre ins Gefängnis gebracht habe.
07:30Er hat es mir selbst gesagt.
07:33Seit wann sind Sie raus?
07:35Seit einem halben Jahr.
07:37Und wo leben Sie jetzt?
07:40In München.
07:41Ich habe dort Fuß gefasst.
07:42Geht mir gut.
07:43Was wollen Sie von meiner Frau?
07:45Wo haben Sie sich kennengelernt?
07:47Agnes, was hat das zu bedeuten?
07:50Wenn ich es erklären darf.
07:52Ich war in Augsburg, rein geschäftlich.
07:54Und da erinnerte ich mich an Sie.
07:57An den Mann, mit dem ich seinerzeit zu tun hatte.
08:00Ich wollte ganz einfach nochmal mit Ihnen reden.
08:02Über meinen Fall.
08:04Tja, und auch darüber, dass ich ungerecht behandelt wurde.
08:09Ich traf Sie nicht an.
08:11Dafür aber Ihre Frau.
08:14Wir wollen uns nicht mehr trennen.
08:16Ja, bist du wahnsinnig.
08:18Dieser Mann ist ein Verbrecher.
08:19Er wird es immer bleiben.
08:20Du kannst diesen Mann nicht lieben.
08:22Komm zu dir, Agnes.
08:24Um Himmels Willen, komm zu dir.
08:25Agnes, bitte.
08:26Du tust mir weh.
08:27Jetzt kommen Sie mal zu sich.
08:28Wir haben getan, was wir tun konnten.
08:30Fairerweise tun konnten.
08:31Aber du siehst ja, wir müssen abwarten, bis er zur Ruhe gekommen ist.
08:33Komm.
08:33Komm.
08:33Komm.
08:46Morgen, Herr Eichel.
09:10Morgen, Stefan.
09:11Peckel!
09:12Stefan!
09:13Sag mal!
09:14Was machst du in München?
09:15Ist es eine Dienstreise oder hast du Urlaub?
09:17Nein, nein, nein.
09:18Ich bin nach München gekommen, um mit dir zu reden.
09:20Ach so.
09:21Habt ihr euch schon bekannt geworden?
09:22Ja, ja.
09:23Kollegen unter sich.
09:24Ja, ja.
09:25Wir waren früher sehr oft zusammen, weißt du, in Kursen, in Lehrgängen.
09:28Sag mal, möchtest du was trinken?
09:30Dann gehen wir besser in die Kartina.
09:32Nein, danke.
09:33Stefan, ich brauche deine Hilfe in deinem Rat.
09:36Aha.
09:37Ich weiß nicht, was ich tun soll.
09:38Ja, gut.
09:39Warte mal.
09:40Ja, komm, setz dich doch erst mal.
09:43Also, was ist los?
09:50Es ist eine private Sache.
09:53Soll ich rausgehen?
09:54Nein, nein.
09:55Bleiben Sie noch.
09:56Stefan, meine Frau hat mich verlassen, von heute auf morgen.
10:02Ein alltäglicher Fall, könntest du sagen, aber es ist kein alltäglicher Fall.
10:06Sie hat einen Mann kennengelernt, lieben gelernt, wie man so schön sagt, und ist mit ihm von
10:12heute auf morgen nach München, um hier mit ihm zusammenzuleben.
10:16Stefan, ich hatte vor drei Jahren mit ihm zu tun.
10:19Dieser Mann ist ein Verbrecher.
10:21Ein gewisser Ingo Donath hatte damals in Augsburg eine Bar, war verwickelt in Straffälle, Rauschgift, Betrug, Beihilfe zur Prostitution.
10:31Ich leitete damals die Ermittlungen, überführte ihn, der Mann kam für drei Jahre ins Gefängnis.
10:38Ich werde den Blick nie vergessen.
10:41Den Blick, den ich mir zuwarf, als dieses Urteil verlesen wurde.
10:44Er sah mich an, hasserfüllt, und ich wusste, das ist mein Feind, auf Lebenszeit mein Feind.
10:57Der Mann wurde entlassen und tauchte in Augsburg auf.
11:02Wollte angeblich mich sprechen, traf mich aber nicht an, was Absicht war, meine Absicht.
11:06Vier Tage auf Dienstreise.
11:08Er traf meine Frau ein, machte sich bekannt mit ihr.
11:13In einer Woche hatte er sie so weit. Sie war ihm verfallen.
11:23Es gibt kein besseres Wort, Stefan. Sie packte ihren Koffer und verschwand mit ihm hierher nach München.
11:32Und du meinst das Ganze, das ist so eine Art Rache an dir?
11:38Natürlich ist es das!
11:41Stefan, was mache ich?
11:43Sag mal, besteht da nicht die Möglichkeit, dass du dich irrst?
11:46Vielleicht, ich meine, vielleicht siehst du das Ganze falsch.
11:49Begreifst du denn nicht?
11:51Mich will der Mann treffen! Mich, nur mich!
11:53Hilf mir! Gib mir einen Rat!
11:57Jetzt, Ralf, das weißt du genauso gut wie ich, wenn er keine Gewalt angewendet hat.
12:01Dann haben wir gar keine Handhabe gegen ihn.
12:03Keine?
12:04Keine.
12:05Keine.
12:06Keine?
12:07Stefan, könntest du nicht mit meiner Frau sprechen?
12:13Ihr begreifbar machen, in was sie sich da eingelassen hat.
12:16Der Mann wird sie vernichten, vernichten!
12:18Sag ihr das!
12:20Wenn sie es mir nicht glaubt, vielleicht glaubt sie es dir.
12:26Ich habe oft von dir gesprochen.
12:28Na, du hast von mir gesprochen, na gut, aber ich kenne doch deine Frau nicht.
12:31Nein, nein, nein, Alfred, das ist schon in Ordnung.
12:33Ich spreche mit ihr. Fährst du gleich wieder nach Augsburg zurück?
12:36Nein, nein, ich habe mich im Amt beurlauben lassen.
12:39Ja, und wo finden wir deine Frau?
12:42Ich habe alles genau aufgeschrieben.
12:45Der Mann hat eine Bar und seine Wohnung ist über der Bar.
12:52Leicht zu finden.
12:54Ich habe mich da schon umgesehen, natürlich.
12:56Warum?
12:57Warum?
12:58Warum hast du dich da umgesehen?
13:00Ich musste mich da orientieren.
13:02Ich war auch an der Bar.
13:05Donat hat mich gesehen.
13:07Wieso gehen Sie da hin?
13:08Ich kann nach der Konfrontation nicht ausweichen.
13:11Darum geht es doch.
13:12Er oder ich.
13:19Stefan.
13:22Bitte.
13:24Sprich mit meiner Frau.
13:26Sicher, das ist schrecklich für ihn.
13:28Aber es muss ja nicht gleich ein Racheakt sein.
13:30Seine Frau ist mit einem anderen durchgebrannt.
13:32Und zufälligerweise mit jemand, der keinen guten Läumund hat.
13:35Das kommt eben vor.
13:37Aber vielleicht liebt sie Männer, die keinen guten Läumund haben.
13:41Es geht um da.
13:42Ich wollte es jetzt schon mal sicher, weil es Ihnen auch gar nicht ausは�난.
13:44Ich frage es mir.
13:45Ich frage es mir.
13:46Ich frage es mir.
13:47Ich frage es mir.
13:48Ich frage es mir.
13:49Es.
13:50Ich frage es mir.
13:52Ich frage es mir.
13:53Die ist jetzt offen.
14:14Schauen wir mal rein.
14:23Hier ist jetzt geschlossen.
14:29Aha, gibt es also nichts bei Ihnen zu trinken?
14:31Haben Sie sehr gerne, da kriegen Sie was Sie wollen und so viel Sie wollen.
14:35Oder wollten Sie zum Chef?
14:37Ja, das heißt natürlich, wenn der Chef Donut heißt.
14:40So heißt er.
14:41Gut.
14:42Warten Sie mal.
14:53Guten Tag Herr, Sie wollen mich sprechen?
15:06Ja, guten Tag, mein Name ist Derrick.
15:09Derrick?
15:10Sind Sie Kriminalbeamter?
15:11Richtig.
15:12Ha, da kenne ich Sie.
15:14Mordkommission, ich frage.
15:14Mordkommission, ja.
15:15Ja, da sind Sie sicherlich nicht dienstlich hier.
15:17Nein, das bin ich sicher nicht.
15:18Das hat einen privaten Grund.
15:20Schauen Sie, ein Freund von mir, das ist eigentlich kein Freund, das ist mehr ein Kollege, ein
15:25Kriminalkommissar aus Augsburg, der hat mich gebeten, mich mal mit Ihnen zu machen.
15:30Ah ja, Sie meinen ein Heckel?
15:32Heckel, ja.
15:34Wissen Sie, dass der Mann mir ungeheuer leid tut?
15:36Seit drei Tagen sitzt er hier im Lokal rum, aber seine Frau, um die geht's doch.
15:39Genau, um die geht's.
15:41Sie will mit Ihrem Mann nicht sprechen.
15:42Ich hab ihm gesagt, geh zu, und ich hab es ihr gesagt, geh zu ihm.
15:47Rede mit ihm.
15:48Erklär ihm, dass du die Beziehung zu ihm gelöst hast.
15:50Mein Gott, sowas kommt vor im Leben.
15:54Natürlich.
15:55Oder?
15:56Oder?
15:56Wie sehen Sie das?
15:57Ich seh das genauso.
15:59Sagen Sie eine Frage, kann ich mal mit Frau Heckel sprechen?
16:03Ja, aber selbstverständlich.
16:04Vielleicht können Sie sie überzeugen.
16:07Bitte, ich bringe Sie rauf, sie ist oben in der Wohnung.
16:10Wollen Sie beide mit ihr reden?
16:11Nein, nein, das mach ich allein.
16:13Mein Kollege darf doch hier auf mich warten.
16:15Ja, aber selbstverständlich.
16:17Bello, wir haben einen Gast, bitte, kommen Sie.
16:18Ja?
16:28Agnes?
16:42Ja?
16:47Agnes?
16:48Ja?
16:49Entschuldige, dass ich störe.
16:51Aber da hat nur noch jemand gelegt, mit dir zu sprechen.
16:54Guten Tag, Frau Heike.
16:55Mein Name ist Dike. Ich bin ein Kollege aus Manges.
16:58Ja, ich habe von Ihnen gehört.
17:00Mein Mann sollte mich in Ruhe lassen.
17:03Ich habe ihm gesagt, was geschehen ist, dass ich mich von ihm trennen will.
17:07Das ist mein freier Wille.
17:11Bitte sagen Sie ihm, dass es mir sehr leid tut.
17:14Und er soll mich nicht länger quälen.
17:16Aber ich habe eine Entscheidung getroffen, die ich nicht rückgängig machen werde.
17:19Kann ich mal mit Frau Heike allein sprechen?
17:22Ja, selbstverständlich.
17:23Nein, Ingo, bitte bleib.
17:25Agnes.
17:26Komm.
17:42Frau Heike, wissen Sie, wer der Mann ist?
17:45Ja, er hat es mir selbst gesagt.
17:47Mhm.
17:48Ich weiß von seinen Vorstrafen, wenn Sie das meinen.
17:52Mein Gott, das ist nicht Schwansee.
17:54Ihr will kein Mensch in Schönheit sterben.
17:56Also Sex, Sex und noch mal Sex.
17:58Sonst gar nichts, klar?
18:00Also, noch mal von vorne.
18:04Und etwas geiler, bitte, meine Damen.
18:07Ich liebe ihn.
18:08Bitte sagen Sie meinem Mann, er soll nach Hause fahren.
18:10Gut, ja.
18:11Ingo?
18:12Ich hoffe, Sie sind beruhigt.
18:13Es ist alles mit rechten Dingen zugegangen.
18:14Oder?
18:15Was stellt er sich vor?
18:16Er stellt sich vor, dass Sie ihm seine Vorwalt genommen haben und zwar mit der vollen
18:19Absicht, um es ihm heimzuzahlen.
18:20Und ich bin wirklich ungerecht behandelt worden.
18:21Und ich gebe zu, dass ich nicht sein Freund bin.
18:22Aber sagen Sie ihm.
18:23In diesem Fall ehrt er sich.
18:24In diesem Fall ehrt er sich.
18:25Ich hoffe, Sie sind beruhigt.
18:29Es ist alles mit rechten Dingen zugegangen, oder?
18:32Was stellt er sich vor?
18:33Er stellt sich vor, dass Sie ihm seine Vorwalt genommen haben
18:36und zwar mit der vollen Absicht, um es ihm heimzuzahlen.
18:39Ich bin wirklich ungerecht behandelt worden
18:40und ich gebe zu, dass ich nicht sein Freund bin,
18:42aber sagen Sie ihm, in diesem Fall ehrt er sich.
18:46Sagen Sie mal, ist das ein Puff hier?
18:57Wenn Sie mich fragen, die ganze Welt ist einer.
19:01Oder?
19:16Versuchen Sie uns doch mal abends.
19:19Sie werden sehen, es ist ein toller Laden hier.
19:21Ja, wir werden sicher noch mal vorbeikommen.
19:24Tja, meine Herren.
19:26Äh, ach so, ja. Vielen Dank. Auf Wiedersehen.
19:30Auf Wiedersehen.
19:38Und? Was sagt Sie?
19:41Dass Sie nicht zu Ihrem Mann zurück will.
19:43Muss er sich eben damit abfinden?
19:44Na, der Hecke dreht durch, wenn er fährt,
19:46dass Donuts seine Frau fertig machen will.
19:48Und dass er das will, darüber bin ich mir klar.
20:12Weißt du, was ich glaube?
20:13Die brauchen Nachhilfe.
20:18Was ist denn los mit euch?
20:22Ich habe für euch bezahlt.
20:25Ich müsste zeigen, dass eure Reaktion sein.
20:28Fehlinvestitionen.
20:29Kann ich mir nicht leisten.
20:34Nur Mut.
20:37Guck mal, wird's schon werden.
20:38Sie will also bei Ihnen bleiben.
20:45Ja, bitte.
20:48Das hat sie dir gesagt.
20:49Ja.
20:51Und, äh, du warst allein mit ihr.
20:54Alfred, ich war allein mit ihr.
20:57Zwar in seiner Wohnung.
20:58Aber sie war nicht betrunken und sie stand nicht unter Drogen.
21:02Sie ist ihm hörig.
21:04Hat sie sexuell abhängig gemacht.
21:06Den Eindruck hatte ich auch.
21:07Und das ist wie nur Mittel zum Zweck.
21:09Er will sie zur Nutte machen.
21:10Sie auf den Strich schicken.
21:11Sie kaputt machen.
21:14Um mich zu demütigen.
21:16Kann man sie da nicht mit Gewalt rausholen?
21:25Wie?
21:25Mit Gewalt?
21:27Was weiß ich.
21:29Mit einem Gerichtsbeschluss.
21:33Oder einem Attest, dass sie nicht bei Verstand ist.
21:38Ich weiß, ich weiß.
21:43Sie ist immer anhörig, nicht wahr?
21:46Warum kannst du nicht warten, bis deine Frau...
21:48Zur Vernunft gekommen ist?
21:49Naja, bis sie von selbst erkennt, dass dieser Kerl ein Mistkerl ist.
21:53Und dass sie sich in einer absurden Situation befindet.
21:56Ich soll also nach Hause fahren, mich an meinen Schreibtisch setzen und zu tun, als sei nichts geschehen.
22:00Das kann ich nicht.
22:01Ich bleib hier.
22:03Besten Dank, Stefan, dass du mir laufen hast.
22:05Sehr.
22:07Aber hier, alle.
22:08Sag mal, kann man ihm nicht doch trotzdem irgendwie helfen?
22:20Ich sehe da keine Möglichkeit.
22:22Wetten, dass du heute Abend wieder in diesen Laden marschiert?
22:24Das ist wieder da.
22:46Habt ihr schon gesehen.
22:47Ich hoffe, dass Sie keinen Grund zum Klagen haben.
23:02Sie werden gut bedient.
23:06Soll ich eine Dame an Ihrem Tisch bedienen?
23:08Soll ich eine Dame an Ihrem Tisch bedienen?
23:38Agnes?
23:46Agnes?
23:48Bist du da, Agnes?
23:50Ich hör dich doch.
23:52Da ist doch jemand.
23:54Agnes, mach auf!
23:58Agnes, mach die Tür auf!
24:03Agnes, ich trete die Tür ein!
24:05Agnes, Agnes, Agnes!
24:20Machen Sie Ausflüge?
24:22Geben Sie mir die Möglichkeit, mit meiner Frau zu sprechen.
24:25Ich bitte Sie darum.
24:27Zehn Minuten.
24:30Fünf Minuten.
24:32Sie sind ja nicht wiederzuerkennen.
24:34Sie bitten mich.
24:36Ich bitte Sie darum, dass ich ein paar Worte mit meiner Frau wechseln kann.
24:40Gut.
24:41Jetzt ist er.
24:42Herzlich willkommen.
24:57Ja, Sie haben uns eingeladen, jetzt sind wir da.
25:01Worüber ich mich sehr freue.
25:03Falls Sie Ihren Kollegen suchen, dann sind Sie da drüben.
25:05Sagen Sie mal, der Mann ist doch Kriminalkommissar.
25:08Ja.
25:08Tüchtiger dazu, wenn ich mich recht erinnere.
25:10Ja, ja, also.
25:11Muss der nicht nach Augsburg zurück?
25:13Ja, er hat sich Ferien genommen.
25:14Ah, die er hier verbringen will.
25:15Hier, in meinem Lokal.
25:17Na ja, ist ja auch sehr schön hier.
25:19Bitte sehr, meine Herren.
25:20Das ist wunderbar.
25:21Ja, da sind Sie ja wieder.
25:26Ja, jetzt Durst aus dem Trinken.
25:29Was machst du hier?
25:32Er sperrt Sie ein, Stefan.
25:33Holen wir die Funkstrahlen.
25:34Verbrechen wir die Tür auf.
25:35Was ist der Funkstrahl?
25:36Sie ist freiwillig hier.
25:38Das haben wir ja gar kein Recht.
25:39Ich war oben.
25:40Sie macht die Tür nicht auf.
25:41Ich habe Sie gehört.
25:42Sie kennen sicher den Geschmack von der Jungen da.
25:44Danke.
25:44Ich bin völlig weh der.
25:46Ich finde das falsch, dass du hier herumsitzt.
25:50Ich weiß, was du sagen willst.
25:51Er genießt es, dass ich hier bin.
25:53Das ist genau das, was er sich vorgestellt hat.
25:55Aber, Stefan, da läuft was ab.
26:09Du, das ist deine Frau.
26:32Ich habe wirklich Mühe gehabt,
26:33die Frau zu bewegen, herunter zu kommen
26:35und mit Ihnen zu reden.
26:35Das kannst du mir glauben.
26:36Du, Agnes, gib mir ein paar Minuten.
26:39Allein.
26:41Ich habe dir gesagt, ich kann nicht zurück.
26:43Ich will nicht.
26:45Glaub mir.
26:47Bitte fahr nach Hause.
26:49Mach dich nicht lächerlich.
26:51Agnes!
26:56Sie haben in der Frau geredet, das war es doch.
26:58Sie sind alle gewesen und Sie sind das Nächste in Ordnung.
27:02Komm, sei ruhig jetzt.
27:03Dann mache ich es ja ganz raus.
27:04Ja, die flippen auch mal raus.
27:07Ja, das passiert.
27:08Sei es.
27:08Komm, wir gehen jetzt.
27:14Ich bringe ihn ins Hotel.
27:16Darfst du, wie?
27:17Na, wie?
27:18Danke.
27:18Ja.
27:25Ja.
27:25Was war denn da los?
27:38Sie haben doch gesehen, was da los war.
27:41Werden Sie die Frau?
27:44Sie sind doch angestellt hier.
27:45Da werden Sie auch wissen, wer die Frau ist.
27:47Sie wohnt bei ihrem Chef.
27:49Und der Mann, der sich beinahe mit ihm geprügelt hat,
27:51ist ihr Ehemann.
27:52Oder kennen Sie die Verhältnisse hier wirklich nicht?
27:59Ich kenne es.
28:02Darf ich fragen, wer Sie sind?
28:05Jemand, den das Ganze nicht gleichgültig ist.
28:09Ich kenne nur Leute, die in alles oder so ziemlich alles gleichgültig ist.
28:13Jetzt werde ich nur hoffen, dass es Ihnen nicht gleichgültig ist,
28:20dass ich noch etwas trinken möchte.
28:22Ich kenne es nicht gleichgültig ist,
28:52so, also, jetzt versuch mal zu schlafen, ja?
29:00Bleib noch.
29:01Bitte, wenigstens ein paar Minuten.
29:03Na gut, ja.
29:05Gut.
29:07Entschuldige, Stefan, aber ich habe vorhin die Nerven verloren.
29:10So etwas ist mir noch nie passiert.
29:12Vergiss es.
29:13Aber Stefan, ich liebe meine Frau.
29:19Und wir haben doch durchaus nicht nur Händchen gehalten.
29:21Ganz und gar nicht.
29:24Ich meine, das muss doch immer in ihr gewesen sein.
29:29Sie muss doch bei mir etwas vermisst haben,
29:31was sie jetzt bei ihm gefunden hat.
29:34Sexuell.
29:34Vielleicht hat sie gar nichts vermisst.
29:38Weil sie es nicht kannte?
29:40Könnte doch sein.
29:42Und jetzt kommt sie von ihm nicht mehr los, ja?
29:44Und dagegen kannst du nichts machen.
29:47Gar nichts.
29:48Zwei Männer, eine Frau.
29:51Ich bin der Verlierer.
29:55Ich könnte es ja verkraften, wenn es so wäre.
29:57Ich meine, es das wäre.
30:00Aber er benutzt seine Überlegenheit, um sich an mir zu rächen.
30:05Er macht sie fertig, um es mir heim zu zeigen.
30:12Mir.
30:13Verstehst du mir?
30:14Weil ich ihn als Kripobeamter zu fassen bekam.
30:17Und zwar wegen ganz handfester Verbrechen.
30:19Und dagegen nichts machen kann.
30:20Gar nichts, wie du selbst sagst.
30:23Das will mir nicht in den Schädel.
30:24Das verstehe ich nicht.
30:27Bitte.
30:28Nee, nee, ich trinke nichts.
30:29Ich bin zu müde.
30:30Außerdem fahre ich nach Hause jetzt.
30:32Okay.
30:33Prost.
30:36Na, wieder auf den Geschmack gekommen?
30:38Ja.
30:39Wie man es nimmt.
30:41Und Simone, hat sie Ihnen gefallen?
30:45Ich glaube, die braucht man sich keine Sorgen zu machen.
30:48Braucht man nicht.
30:50Die sucht immer jemanden, der sie nach Hause fährt.
30:53Was Sie daraus machen, liegt bei Ihnen.
30:54Ihr ist es egal.
30:57Aber sie hat gerne jemanden, mit dem sie reden kann.
30:59Kann einfach nicht schlafen gehen.
31:02Ja.
31:03Brauche ich jetzt noch ein Taxi?
31:05Meine Damen und Herren, unser internationales Programm ist zu Ende.
31:09Leider müssen wir schließen.
31:11Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit und wünschen Ihnen eine angenehme Nacht.
31:14Wie auch immer, Herr.
31:18Ich habe Ihnen nicht deutlich genug gezeigt, dass ich Sie liebe.
31:25Aber du weißt ja, wie das ist in dem Beruf.
31:28Die Arbeit hat mich aufgefressen.
31:31Und wofür?
31:31Um die Welt besser zu machen, als sie ist.
31:37Was uns nicht gelingt.
31:38Nie.
31:39Nie, Stefan.
31:40Nie gelingen würde.
31:42Gut.
31:43Also leg dich hin und schlafe dich aus.
31:45Gut.
31:49Ähm.
31:50Wir werden schon eine Lösung finden.
31:51Stimmt.
31:52Ja.
31:52Das ist eine miese Bude.
32:01Ich weiß, aber...
32:02Hoppla.
32:04Ich kann ein aufgeräumtes Zimmer nicht leiden.
32:08Das hier spricht meinem inneren Zustand.
32:11Ja.
32:14Ich bringe jetzt einen Kaffee.
32:16Sie mögen doch?
32:17Ja, gerne.
32:19Wenn Ihnen das zu schlicht ist, dann nehmen wir das.
32:22Das ist ein Schuss Wodka.
32:23Genau, das machen wir.
32:26Der Wodka ist im Kühlschrank.
32:28Schauen Sie mal nach.
32:31Ein, den weißen hier.
32:33Aha.
32:41Den klaue ich immer aus unserem Laden.
32:45Wie finden Sie den übrigens?
32:47Was, den Wodka oder den Laden?
32:49Den Laden.
32:51Nichts Besonderes.
32:52Ja.
32:54Vielleicht haben Sie recht.
32:56Nun gibt es schon was Besonderes.
32:57Eben.
32:59Sagen Sie, äh, wie lange sind Sie eigentlich schon in diesem Laden?
33:02Seit einem halben Jahr.
33:05Ich war vorher in Augsburg.
33:06In Augsburg?
33:07Aha.
33:07Ich war Jahre in Augsburg.
33:31Erst Zigarettenmädchen.
33:33Erst Zigarettenmädchen, kurz ein Bröckchen und so.
33:35Oben auch nicht viel.
33:37Dann war ich für Dino.
33:38Dann war ich Tänzerin.
33:42Das war Sabel.
33:44Für Augsburg.
33:46Ach so, und daher kennen Sie den Donut?
33:48Ja, er war der Chef.
33:50Ah ja.
33:53Mal, sind wir eine Weile abwesend, aber jetzt ist er ja wieder da.
34:00Hat den Laden übernommen.
34:02Gegeben hat es den immer schon.
34:03Ja, suchen Sie mal irgendwo zwei Tassen.
34:11Und abgewaschene.
34:13Abgewaschene werden Sie nicht bitten.
34:16Im Schlafzimmer.
34:17Ja, natürlich.
34:19Im Schlafzimmer.
34:20Ja.
34:21Ah ja, eine habe ich schon.
34:25Ich brauche hier mal die zweite.
34:28So.
34:31Abwaschen.
34:32Abwaschen.
34:33So.
34:55Sagen Sie,
34:57der Mann,
34:59der sich mit Donut geschlagen hat,
35:00der kommt doch auch aus Augsburg.
35:05Er sitzt schon seit vier Tagen da.
35:08Was verspricht er sich davon?
35:10Tja,
35:11das weiß ich nicht.
35:13Er soll die Frau doch laufen lassen.
35:15Ich glaube, das kann er nicht.
35:17Warum nicht?
35:18Er will sie nicht verlieren.
35:19Entschuldigen Sie, wenn ich jetzt lache.
35:29Das Weinen überlasse ich gern den anderen.
35:33Glaubst du, er kommt morgen wieder?
35:35Warum soll er nicht?
35:36Ich komme hier aus.
35:44Lass ihn doch.
35:47Wenn es ihm Spaß macht.
35:48Ich bin noch nicht ganz wach, ja?
36:00Ich bin noch nicht ganz wach, ja?
36:12Sprechen Sie ja so langsam,
36:13weil Sie mir jetzt sagen wollen,
36:14warum Sie schon da sind.
36:16Es möchte Sie gern jemand sprechen.
36:17Was?
36:18Oh nee,
36:18darf ich dazu keine Lust haben.
36:20Ich wollte frühstücken.
36:21Wir können Sie ja dazu einladen.
36:23Hier ist mein Job,
36:24eingeladen zu werden.
36:26Sehr.
36:28Guten Morgen, bitte.
36:30Hoffen wir,
36:31dass es eine wird.
36:41Was?
36:41Bin ich jetzt interessant für Sie?
36:43Ja, natürlich sind Sie das.
36:44Immerhin sind Sie
36:45in den Strafakten
36:46Ihres Chefs erwähnt.
36:47So, bin ich das.
36:49Ja.
36:50Er wurde außerdem verurteilt
36:51wegen Zuhälterei.
36:54Sehen Sie jetzt scharf
36:55auf meine Lebensgeschichte.
36:56Nö, nur soweit Sie Donut betrifft.
37:00Ich habe Ihnen doch gestern Abend
37:02erzählt, wie ich angefangen habe.
37:06Zigarettenmädchen,
37:08dann Bedienung,
37:08dann Tänzerin.
37:12Dann war ich seine Freundin.
37:14wohnte bei ihm,
37:17schlief mit ihm.
37:18Ein halbes Jahr später
37:19habe ich ihm das Geld verdient.
37:23Ah, so wie er es wollte.
37:24Es ist für ihn am bequemsten war.
37:25Jemanden soweit zu kriegen,
37:30dafür braucht er seine Begabung.
37:33Und die hat er.
37:35Und nicht das geringste Gewissen.
37:38Das Wort kennt er gar nicht.
37:41Und die er jetzt in seinem Bett hat,
37:42die kriegt er auch soweit.
37:45Braucht er keine zwei Monate.
37:46Weil es ihm nämlich
37:48ein besonderes Vergnügen macht,
37:50dabei einen Zuschauer zu haben.
37:51Und zwar diesen idiotischen Ehemann.
37:53Führen Sie,
37:54gibt es überhaupt keine Chance,
37:58das, was da geschieht,
37:59zu verhindern?
38:01Sie wollen eine Frau zur Vernunft bringen,
38:03die ihren Verstand verloren hat.
38:04Hier ist Stefan.
38:25Ich wollte mal fragen,
38:26wie du den gestrigen Abend überstanden hast.
38:28Ah, Stefan.
38:31Wie spät ist denn jetzt?
38:32Es ist gleich zwölf.
38:34Bist du noch im Bett?
38:35Ja, ja, ich steh gleich auf.
38:39Weißt du,
38:42ich dachte mir,
38:44wenn ich da vor Ihrem Haus warte,
38:47dass ich da eine Chance hab.
38:50Zwölf Uhr, sagst du?
38:52Alfred, tu mir einen Gefallen.
38:53Geh nicht dahin.
38:54Bitte.
38:55Stell dich bitte nicht vor das Haus, ja?
38:59Alfred, ich schwör's dir,
39:00du machst dich nur zum Narren.
39:02Also, keine Belehrung, bitte, ja?
39:07Stefan, ich kann doch gar nicht anders, Mensch.
39:10Ja, so Alfred, ich gebe den guten Tag.
39:15Bist du noch da?
39:16Was mach ich mit dem?
39:24Das ist ja dem Donut völlig ausgeliefert.
39:27Ja, und den kann niemand zur Rechenschaft ziehen.
39:32Jedenfalls nicht legal.
39:33Das ist ja den Tag.
39:34Ja, klar.
39:34Das ist ja den Tag.
39:35Ich bin der Tag.
39:36Ich gehe mit dem Tag.
39:40Und den Tag.
39:40Scheibe.
39:41Ja, ich bin der Tag.
39:41Vielen Dank.
40:11Vielen Dank.
40:41Wenn du dich da bist, dann bin ich einsam.
40:48Wenn du dich da bist, dann bin ich allein.
40:53Kommt sofort.
40:55Ja, ja.
40:56Der ist mit der da.
40:58Der regt mich auf.
41:00Warum schmeißt man den nicht raus?
41:02Warum denn?
41:03Er trinkt, er bezahlt.
41:05Er trinkt, er bezahlt.
41:06Weißt du, was mit dem los ist?
41:08Ich weiß es.
41:09Ah, gut, dass Sie kommen.
41:12Guten Abend.
41:13Können Sie Ihren Freund da nicht sagen, dass er abhauen soll?
41:16Wir wissen inzwischen alle, warum er da hockt.
41:18Donald erzählt es nämlich jedem.
41:20Er fängt schon an, sich über ihn lustig zu machen.
41:22So.
41:30Ja.
41:33Da ist nur ein Glas frei.
41:34Oh.
41:35Ich habe gewusst, dass Sie kommen.
41:37Okay.
41:43Wir wissen jetzt, bedeuten mehr über diesen Donut.
41:47Tatsächlich?
41:47Ja.
41:47Bleib ruhig, bleib ruhig.
42:04Er will dich nur provozieren.
42:07Was ist denn da?
42:09Ja, was ist denn?
42:10Dann lass mich bitte gehen.
42:12Ich ertrage das nicht.
42:13Ja, aber selbstverständlich, wenn du es nicht ertragen kannst, komm.
42:17Der will mich umbringen.
42:31Kann sein, er schafft es.
42:33Also für mich hat der Typ nicht alle Tassen im Schrank.
42:36Er sollte aufstehen, weggehen.
42:38Die Frau vergessen, die einzige Chance, die er hat.
42:46Stellen Sie mir noch was zu trinken?
42:47Ich will ja auch immer um ein Verstand.
42:51Das Wisschen, das noch da ist, das will ich gern behalten.
43:02Stammgäste werden besonders heiß, wie du bist.
43:04Ich möchte mit Ihnen sprechen.
43:06Wann immer Sie wollen.
43:08Jetzt.
43:08Ja.
43:08Schießen wir mal los.
43:20Bitte.
43:21Was?
43:22Nein, nein.
43:23Danke.
43:25Ich möchte Sie um etwas bitten.
43:27Die Polizei bittet?
43:28Ach, die Polizei.
43:29Kommen Sie mir wieder.
43:30Ich bin privat hier, das wissen Sie ganz genau.
43:33Hören Sie.
43:34Lassen Sie die Frau gehen.
43:37Sie kann jederzeit tun und lassen, was Sie will.
43:39Es war Ihr freier Wille, mit mir zu kommen.
43:41Es ist Ihr freier Wille, hier zu bleiben.
43:42Aber Sie wollen doch gar nichts von ihr.
43:45Nimm mal ruhig.
43:46Gehen wir jetzt mal davon aus, dass wir beide genau wissen, was hier läuft, ja?
43:51So?
43:52Was läuft denn hier?
43:53Das ist ein Rachefeldzug, nicht wahr?
43:54Da hat Sie einer geschnappt in Augsburg.
43:56Er hat Sie eingelocht, Sie saßen im Gefängnis.
43:58Jetzt sitzt er jeden Abend hier bei Ihnen in der Kneipe, lässt sich volllaufen, ist besoffen.
44:02Hilflos, erbärmlich.
44:04Hilflos?
44:04Ich habe mir mal ganz anders in Erinnerung.
44:06Ja, Sie wollten ihn demütigen.
44:08Sie haben ihn doch gedemütigt.
44:11Jetzt, jetzt lassen Sie es genug sein, ja.
44:13Schicken Sie seine Frau nach Hause, tun Sie mir den Gefallen.
44:16Die, die weiß doch nicht einmal, was sie hier tut.
44:20Das ist interessant.
44:23Wenn jemand etwas tut, was Ihnen nicht in den Kram passt, weiß er nicht, was er tut.
44:27Agnes Heckel weiß sehr wohl, was sie tut.
44:29Es macht ihr sogar Spaß.
44:32Sie macht es nur, weil es ihr Spaß macht.
44:36Was wollen Sie eigentlich?
44:38Dass die Menschen so sind, wie Sie sie gern hätten?
44:40Sie sind nicht so.
44:42Sie wollen in Ihrem Spaß haben.
44:44Lieben, Uhren, fressen, saufen.
44:46Jeder der Größte, der Schönste, der Stärkste.
44:49Wer nicht mitmacht, kommt unter die Räder.
44:52So sieht es aus.
44:53Das ist die Wahrheit, die Realität.
44:57Die können Sie doch nicht wegträumen.
45:00Vor mir aus kann der Idiot jeden Abend da sitzen.
45:03Und ich werde ihm auch seine Frau vorführen.
45:08So, wie sie wirklich ist.
45:12Und jetzt gehen Sie zu ihm.
45:15Und sagen Sie ihm das.
45:16Ich habe schon gezahlt.
45:18Komm, gehen wir.
45:20Wohin denn?
45:22Ich bleib hier.
45:23Willst du Schluss machen?
45:24Ich bin mir gefallen, jetzt mach keinen Trouble.
45:25Komm, steh auf.
45:26Sei lieb, komm, komm, komm.
45:27Ich lasse mich.
45:28Ich lasse mich.
45:28Ich lasse mich.
45:28Ich lasse mich.
45:41Pass auf, ja?
45:42Sag doch der Kleinen da.
45:43Wie heißt sie, Simon?
45:44Mhm.
45:45Sag hier, ich warte in einer Stunde auf Sie draußen.
45:47Und ich möchte nicht, dass wir zusammengesehen werden.
45:50Komm, Stefan, Stefan.
46:20Hallo.
46:25Hallo.
46:25Treffen wir uns Ihretwegen oder wegen Ihrem Freund?
46:27Genauer gesagt, wegen der Frau meines Kollegen Heckel.
46:30Das wird ja immer toller.
46:31Ja.
46:32Ja und, wohin gehen wir jetzt?
46:35Trotzdem zu mir?
46:36Ja, wenn Sie nichts dagegen haben, gern.
46:42Kaffee muss ich eingeschlagen haben wie eine Bombe.
46:50Kaffee muss ich nicht durchführen.
46:54Kommen Sie rein.
46:57Kommen Sie mir eingefallen.
46:58Deswegen Sie keinen Schreck, wenn Sie mal in der Bude sind.
47:08Also.
47:10Kaffee?
47:11Wodka?
47:11Gerne, ja.
47:12Mögen Sie den Heckel?
47:14Das heißt doch eine Flasche.
47:16Aha.
47:20Aber...
47:20Irgendwie ist man das nicht gewohnt, dass ein Mann einer Frau hinterher weint.
47:27Bei mir war das immer umgekehrt.
47:31Wenn Sie doch mal Schluss gemacht haben.
47:34Endgültig.
47:36Suchen Sie nur nicht nach Resten, ja.
47:40Wollen Sie lieber den Wodka aus dem Kühlschrank?
47:42Ja, gerne.
47:45Moment, Moment, Moment. Wo ist denn der?
47:48Mit Ihnen möchte ich mal ein Haus suchen, wenn ich...
47:50Ja, bitte, mich bei Ihnen.
47:52Da.
47:52Da?
48:03Man hat sich bestimmt den Kopf zermartert, dass Sie Ihren Freund helfen können.
48:08Und? Was ist Ihnen eingefallen?
48:11Ja. Sprechen Sie doch mal mit, Frau Heckel.
48:15Sagen Sie ihr, was ihr erwartet. Sie wissen das doch, ne?
48:18Oh, Mann.
48:22Wo leben Sie eigentlich, ne?
48:24Eine Frau, die einem Mann hörig ist.
48:27Da können Sie gar nichts sagen.
48:29Ja, die glaubt Ihnen kein Wort.
48:30Gut, ja. Dann mache ich Ihnen einen anderen Vorschlag. Sprechen Sie mit, Donat.
48:34Mit Donat?
48:35Ja, bringen Sie ihn dazu, die Wahrheit zu sagen.
48:37Welche Wahrheit?
48:40Was er mit dir vorhat, warum er sie mitgenommen hat.
48:42Ich meine, Gefühle, echte, aufrichtige Gefühle können ja wohl nicht im Spiel sein.
48:47Bringen Sie ihn dazu, das zu sagen. Und zwar laut zu sagen.
48:50Dass er sich damit brüstet, dass er sich dessen rühmt, das er angibt.
48:55Warum?
48:56Ja, da werde ich dafür sorgen, dass Frau Heckel sich das alles mit anhört.
49:01Unbemerkt.
49:03Unbemerkt.
49:04Und wo soll das alles stattfinden?
49:06Im Büro.
49:07Okay, okay, okay.
49:18Ich hätte nicht gedacht, dass ich in diesem Scheißspiel eine Rolle krieg.
49:23Aber gut.
49:25Gut.
49:26Dann spiele ich die Rolle auch.
49:29Aber so, wie ich es für richtig halte.
49:33Ja, das behalte ich mir vor.
49:37Was machst du denn hier?
49:57Ja, was mache ich?
50:04Das frage ich mich selbst.
50:07Gib mir einen Drink.
50:14Und das Haustelefon.
50:16Haustelefon?
50:17Was, er ist doch oben, oder?
50:19Ich denke, er ist oben.
50:34Erstmal den Drink.
50:37Ich bleib hier steh, Sir.
51:02Na, also gut, wenn es sein muss.
51:04Aber du versprichst mir, dass du da stehen bleibst.
51:08Ich versprich's dir.
51:10Gut.
51:11Wälder und immer wieder Seen.
51:27So sah es hier noch vor acht Jahren aus.
51:29Ja?
51:30Was willst du?
51:33Ich bin hier unten in der Bar.
51:35Ich hätte gern was mit dir besprochen.
51:37Aber was willst du mit mir besprechen?
51:41Hat es nicht Zeit?
51:43Nein.
51:45Es ist ja eine Sache von Minuten.
51:47Na gut, ich komme runter.
51:49Das ist die Bar.
51:51Ich muss aber runter.
51:51Ich bin hier unten in der Bar.
52:16Ich bin hier unten.
52:17Was ist los?
52:27Ich hab dir doch gesagt, ich hab was zu besprechen mit dir.
52:31Gehen wir nach hinten ins Büro.
52:43Wer ist da?
52:45Hier ist der Rick.
52:46Machen Sie bitte die Tür auf.
52:47Sind Sie allein?
52:49Ich bin allein, ja.
52:52Kommen Sie bitte nicht runter in die Bar.
52:55Ich möchte auf keinen Fall mit meinem Mann sprechen.
52:57Der Mann ist nicht da.
52:58Er steht draußen vor dem Haus am Brunnensticker.
53:01Ich verspreche ihm, er wird nicht reinkommen, klar?
53:14Na nun, was läuft denn hier?
53:15Da schließen Sie die Tür.
53:26Damit niemand reinkommt.
53:28Was?
53:28Was ist denn los?
53:29Da komm raus mit der Sprache.
53:30Ich möchte über Agnes Heckel mit dir sprechen.
53:49Wie bitte?
53:51Mischst du dich in meine Privatangelegenheiten?
53:53Genau das will ich.
53:55Warum willst du diese Frau zugrunde richten?
53:58So, bist du besoffen?
54:00Ich höre wohl nie richtig.
54:01Du hörst dir recht.
54:03Ich frage dich, warum willst du diese Frau zugrunde richten?
54:06Weil ich meinen Spaß an diesem idiotischen Ehemann haben will.
54:09Du liebst Agnes Heckel also nicht.
54:14Ja, du hast in deinem ganzen Leben noch nie jemanden geliebt.
54:18Und du, du wirst auch nie jemanden lieben.
54:23Du zerstörst Menschen.
54:27Mich, mich, mich hast du kaputt gemacht.
54:30Und du wirst auch diese Frau kaputt machen.
54:35Weil du nichts anderes kannst.
54:39Du miese Ratte.
55:00Du wirst auch nur eine verdammte Hure.
55:24Aber mehr Spaß hat miteinander gemacht.
55:30Hat er mich schlimm zugerichtet?
55:51Ja.
55:53Schöner sind sie nicht geworden.
55:56Viele hat er nicht zu verderben.
56:00Ich habe eine Frage an Sie.
56:04Wer hat die Tür abgeschlossen?
56:08Die Tür habe ich abgeschlossen.
56:12Wie müssen Sie mir glauben?
56:15Reden allein hätte nichts genutzt.
56:19Ich musste ihr zeigen, was sie erwartet.
56:25Aber wer...
56:26Übernehmen Sie sich nicht.
56:33Übernehmen Sie sich nicht.
56:33Übernehmen Sie sich nicht.
56:33Ich bin Tablet.
56:50Untertitelung des ZDF, 2020
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