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  • 5 months ago
Judith Loska, eine erfolgreiche Pianistin, ist auf Tournee in New York. Ihre Tochter ruft sie an und fürchtet, sie zu töten. Jemand droht ihr mit dem Tod. Judith nimmt den ersten Flieger zurück, doch das Schlimmste ist bereits passiert.

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Transcript
00:00Untertitelung. BR 2018
00:30Applaus
01:00Good evening. How are you this evening?
01:15Thank you.
01:16I have an urgent telephone message for you from Germany. This is the number.
01:21Oh, it's my daughter.
01:22That's what I thought.
01:23Thank you.
01:24Good night, Miss Luska. Good night.
01:26Good night.
01:56Good night.
02:26Ich will mich umbringen.
02:30Was sagst du?
02:33Man will dich umbringen.
02:37Wer will dich umbringen?
02:40Sie haben Angst, von mir.
02:42Ich habe gesagt, ich zeige sie alle.
02:46Wenn es mir nicht gäbe.
02:52Kein Geld.
02:56Susanne.
02:59Susanne.
03:03Hörst du mich?
03:06Susanne.
03:09Ja, warum meldest du dich nicht?
03:12Warum hast du dich nicht gekönnt?
03:19Lauchs.
03:41Ach, du bist das, Judith. Nein, nein, du störst dich. Natürlich nicht. Es sind fünf Uhr morgens. Ich bin gerade beim Frühstück.
03:54Susanne hat dich angerufen. Was wollte sie denn?
03:57Ja. Ja, da ist etwas, was du nicht weißt. Wir haben es dir nie gesagt, ich nicht und Susanne nicht. Sie wollte es nicht. Sie hat mich inständig gebeten, sag meiner Mutter nichts. Ich habe mich daran gehalten. Sie ist abhängig. Rauschgiftabhängig.
04:23Seit wann?
04:27Seit zwei Jahren. Hör zu. Sie hat mich eben angerufen, offenbar ganz verzweifelt. Sie sagte, sie wollen mich umbringen, weil ich gesagt habe, dass ich sie anzeige, wenn sie mir nichts mehr geben.
04:41Oh, dann. Ich habe kein Geld mehr.
04:44Sie kämpft gegen diese Sucht und ich helfe ihr dabei, so gut ich kann. Immer wieder sagte sie, wir schaffen es schon.
04:51Ich habe morgen noch ein Konzert hier in New York und dann nehme ich das nächste Flugzeug.
05:06Warum hast du dich nicht um mich gekümmert?
05:21Ich bin gestern Morgen nach deinem Anruf gleich hingegangen, aber sie war nicht da.
05:49Ich hatte die Wohnung schon verlassen.
05:53Ihn ganzen Tag über habe ich angerufen, aber sie meldete sich nicht.
05:57Ich mich dann die Nachbarin anrief.
06:00Die Polizei hatte Susannes Wohnung öffnen lassen.
06:07Dann hat sie gefunden in der Toilette eines Stokals.
06:13Eine Überdose ist...
06:16Herzlich willkommen, niedrige Frau.
06:21Die ist süd, wie gewöhnlich.
06:23Danke.
06:28Sie geben wieder ein Konzert?
06:31Nein, nein. Frau Lowska ist privat hier.
06:33Wir müssen noch miteinander reden.
06:40Ich melde mich.
06:45Warum hast du dich nicht um mich gekümmert?
06:50Ich möchte ein Gespräch mit dem Polizeipräsidium.
07:10Mit der Mordkommission.
07:12Nein, nein, nein, nein. Der Zeug heißt Konrad de Mohl.
07:14Das Büro, Derrick.
07:19Mein Name ist Judith Lowska.
07:22Ich möchte Sie gerne aufsuchen. Kann ich bitte kommen?
07:24Um was geht es denn?
07:27Um was?
07:29Ich wiederhole es.
07:32Um Mord.
07:34Begangen an meiner Tochter Susanne Lowska.
07:37Der Fall müsste doch seit gestern bei Ihnen vorliegen.
07:38Ich spreche doch mit der Mordkommission.
07:44Ja, das ist ja, aber ich meine, bei uns liegt nichts vor.
07:46Kann ich bitte kommen?
07:47Ja, natürlich. Wo sind Sie jetzt?
07:49Im Hotel.
07:51Ich nehme mir sofort ein Taxi.
07:59Stefan, kommst du mal bitte?
08:01Ja.
08:08Mein Name ist Lowska. Judith Lowska.
08:13Judith Lowska, die Pianistin.
08:16Ja.
08:17Ich kenne Sie natürlich, selbstverständlich. Ich bewundere Sie sehr.
08:23Danke.
08:24Bitte nehmen Sie doch Platz.
08:26Ja, Frau Lowska, Sie, Sie sprachen von Mord, begangen an Ihrer Tochter, aber uns liegt
08:40Ihnen nichts vor.
08:44Sie wurde gestern umgebracht in einem Lokal. Sie wurde umgebracht mit einer Überdosis Heroin.
08:50Frau Lowska, Sie sagen umbringen. Wie, wie kommen Sie auf Mord?
08:56Vorgestern Nacht rief mich meine Tochter in New York an. Sie sagte, Mama, Sie wollen
09:02mich umbringen, weil ich gesagt habe, dass ich Sie anzeige, wenn Sie mir nichts mehr geben.
09:06Ich fragte, wer will dich umbringen, aber sie war unfähig, noch etwas zu sagen.
09:12Ich bin heute von New York gekommen.
09:18Und sie ist tot.
09:20Frau Lowska, hören Sie. Rauschgift-Tote, die man in Toilettenräumen findet.
09:25In den meisten Fällen ist das ein Unfall, Selbstmord. Eigenverschulden nennen wir das.
09:30Haben Sie mir nicht zugehört?
09:37Sie sagte, Sie werden mich umbringen.
09:40Nee, aber der Fall liegt gar nicht bei uns, wenn überhaupt. Dann liegt er beim Rauschgift-Tote.
09:44Ich werde mich mal gleich erkundigen und... Ach was.
09:48Wir gehen gleich zusammen hin. Kommen Sie.
09:50Wie alt ist Ihre Tochter?
09:5222. Sie studierte Musik.
09:54Sie war eine sehr begabte Geigel.
10:02Ist das die berühmte Lowska?
10:04Mhm.
10:05Hier sind die Unterlagen.
10:08Susanne Lowska.
10:10Ich war selber dort, wo sie gefunden wurde.
10:13Wurde am Tatrotte ein Foto gemacht?
10:15Ja.
10:16Ich möchte es sehen.
10:17Bitte.
10:36Kann ich es sagen?
10:44Ja.
10:44Wo ist das Lokal?
10:47Weil Sie die Adresse haben?
10:49Ja.
10:50Ich schreib's Ihnen auf.
10:56Aber Sie sollten da nicht hingehen.
11:00Das bringt nichts.
11:01Bitte warten Sie draußen auf mich. Ich brauche noch ein paar Angaben von Ihnen.
11:05Ja.
11:12Kann ich meine Tochter noch mal sehen?
11:14Was hältst du von Ihrer Aussage?
11:33Das ist doch kein Mord.
11:34Das ist ein ganz gewöhnlicher Rauschgift-Tod.
11:36Ich muss Ihre Aussage ernst nehmen.
11:39Sie ist offiziell.
11:40Und könnte es nicht auch Mord sein?
11:44Ich muss das untersuchen, ob ich will oder nicht.
11:54Darf ich Ihnen was verkaufen?
11:55Sind Sie der Wirt?
12:00Ja.
12:01Wo sind Ihre Toiletten?
12:03Eine Treppe tiefer.
12:10Gestern wurde bei Ihnen in der Dämmentoilette eine Tote gefunden.
12:14Ja.
12:15Das war meine Tochter.
12:18Darf ich hinuntergehen?
12:19Natürlich.
12:21Ist ja offenbar.
12:22Ich habe Sie gebeten, mich hierher zu gehen.
12:49Hier also.
12:57Und so.
13:01Was für ein Ort, um zu sterben.
13:07Da habe ich ein Kind geboren, damit es hier stirbt.
13:13Hier.
13:13Kommen Sie das.
13:16Sie ertragen das nicht.
13:20Ich möchte Ihnen einige Fragen stellen.
13:25Wozu?
13:25Haben Sie meine Tochter gekannt?
13:27Gekannt?
13:28Meine Tochter hat dieses Lokal gekannt.
13:31Hat sie hier verkehrt?
13:32Was weiß ich.
13:33Das geht hier raus und rein.
13:34So genau sehe ich mir die Leute nicht an.
13:37Riesen Sie doch keinen Unsinn.
13:39Natürlich sehen Sie sich die Leute an.
13:41Sie wissen doch ganz genau, wer hier aus und ein geht.
13:45Kennen Sie meine Tochter?
13:47Wenn ich Sie kennen würde, was hätten Sie denn davon?
13:51Ich würde Sie fragen, wie oft meine Tochter hier war.
13:54Ob sie allein hier und wenn sie nicht allein hier war.
13:57Mit wem sie hier war.
13:58Hier sind Sie eigentlich?
14:05Schon richtig.
14:07Kriminalpolizei.
14:09Also einer von der Sorte mit Schlips und Kragen.
14:11Ja, einer von der Sorte.
14:13Mordkommission.
14:17Wollen Sie mir vielleicht sagen, warum er mir solche Fragen stellt, die ich nicht beantworten kann?
14:21Das sollten Sie aber besser tun.
14:28Ja, wieso denn?
14:30Die Tote, die ist abgeholt worden.
14:32Und damit ist für mich die Sache erledigt.
14:35Sag mal, glauben Sie, es macht mir Spaß, wenn hier eine Tote durchs Lokal getragen wird?
14:39So, jetzt wiederhole ich die Fragen ganz langsam zum Mitdenken.
14:45Also, hat das Mädchen hier verkehrt?
14:48Kennen Sie sie?
14:49War sie öfter hier?
14:51Und wenn sie öfter hier war, war sie allein hier oder war sie in Begleitung hier?
14:56Und wenn sie in Begleitung hier war, wer hat sie begleitet?
15:00Punkt.
15:03Also gut.
15:06Ich kenne das Mädchen nicht.
15:09Und da ich sie nicht kenne, weiß ich auch nicht, wer sie begleitet hat.
15:16Wenn man sie begleitet hat.
15:20So, mehr ist nicht drin bei mir.
15:22Fahren Sie mal gelegentlich in den Spiegel.
15:25Ihr Bart ist verschreckt ganz weiß geworden.
15:29Wir fahren.
15:32Wo ist denn der Chef?
15:34Drüben.
15:35Hi.
15:39War ziemlich schwer zu wechseln.
15:41Keiner hatte Kleingeld.
15:43Mhm.
15:43Mhm.
15:43Wo darf ich sie hinbringen?
16:08Ich bin ganz erschöpft.
16:14Mein Leben hat sich völlig verändert.
16:20Bringen Sie mich bitte zum Konservatorium.
16:22Hier hat sie Unterricht genommen.
16:38Bitte machen Sie eine Pause.
16:40Bitte machen Sie eine Pause.
16:54Bitte machen Sie eine Pause.
16:58Das ist Oberinspektor Derrick.
17:17Professor Lauchs, ein Freund von mir seit langen Jahren.
17:23Susanne hat bei ihm Unterricht genommen.
17:25Sie war in seiner...
17:27Ja, ja.
17:31Ja, grüß Gott, Herr Professor.
17:34Seit vorgestern weiß ich auch von ihm, dass meine Tochter seit zwei Jahren süchtig ist.
17:39Wir wollten dich damit nicht belasten.
17:41Wir, wir?
17:43Ich wollte es nicht.
17:44Susanne wollte es nicht.
17:46Wir haben es uns genau überlegt.
17:47Wir haben befürchtet, dass eine solche Mitteilung dich in einer Weise irritieren würde, die nicht zu verantworten wäre.
17:53Mit möglicherweise katastrophalen Folgen für deine Karriere.
17:57Für meine Karriere?
17:58Judith, deine Sensitivität ist immer... war immer äußerst zerbrechlich und gefährlich.
18:05Susanne flehte mich an, sagt nicht zu Mama.
18:07Mama, glaube mir, wir haben nächtelang miteinander darüber geredet.
18:11Sie sagte, ich schaffe es.
18:13Ich schaffe es.
18:14Nicht zu Mama.
18:17Nicht zu Mama.
18:18Herr Professor, von wem bekam Sie das Heroin?
18:22Ich weiß es nicht.
18:24Wissen Sie, welchen Umgang Sie hatte?
18:26Kennen Sie vielleicht Ihre Freunde?
18:28Wissen Sie Namen, Adresse?
18:31Sie hat mir das alles verschwiegen.
18:35Hast du den Schlüssel zu Ihrer Wohnung?
18:37Ihr könntest schon immer wieder.
18:43Und wer ist es nicht.
18:43Es ist schon gut.
18:44Ich sehe die, die ich nicht mehr.
18:58Hier gibt es einen Schiff.
18:59Ich sehe es nicht.
19:01Ich sehe es nicht.
19:02Entschuldigen Sie, ich habe gehört, dass jemand in der Wohnung ist.
19:11Wer sind Sie bitte?
19:13Das ist Frau Riemann, die Nachbarin.
19:15Kommen Sie rein, kommen Sie.
19:18Ich habe mir gleich gedacht, dass Sie es sind.
19:22Das ist eine schlimme Geschichte.
19:25Alle im Haus waren ganz bestürzt und alle haben sie so gern gehabt und haben sie gern spielen hören.
19:31Und dann hörte man die Geige nur noch ganz selten und dann gar nicht mehr.
19:37Der Herr ist von der Kriminalpolizei.
19:40Wissen Sie, welchen Umgang Susanne Luska hatte?
19:43Bekamen Sie Besuch? Wer waren die Besucher?
19:45Besucher hatte sie schon.
19:46Ja, junge Leute halt.
19:49Kennen Sie die Besucher? Kennen Sie Namen? Wissen Sie was?
19:52Namen? Nein, kenne ich nicht.
19:54Kenne ich nicht. Ich weiß, ich kann Ihnen sonst nichts sagen.
19:58Brauchen Sie mich noch?
20:02Nein, bestimmt nicht.
20:03Auf Wiedersehen.
20:04Wiedersehen.
20:10Verzeihen Sie bitte. Tut mir leid, ich hier.
20:13Darf ich mich in der Wohnung mal ein wenig umsehen?
20:16Naja, bitte.
20:17Wissen Sie, vielleicht finden wir ein paar persönliche Notizen, kann der sein, Namen, von Freunden, Adressen, Telefonnummer.
20:32Telefonnummer.
21:02Darf ich das mitnehmen?
21:10Als sie mich anrief in New York, sagte sie, warum hast du dich nicht um mich gekümmert?
21:23Aber man hat mir doch nichts gesagt.
21:28Was habe ich falsch gemacht?
21:30Ich liebe sie doch.
21:35Meine Tochter war immer alles für mich.
21:41Hat sie das nicht gewusst?
21:45Na gut.
21:46Wir werden uns die einzelnen Namen vornehmen, mit jedem sprechen, aber wie immer wird da wenig rauskommen.
21:51Harry, das Mädchen, hat seine Mutter in New York angerufen und hat gesagt, sie wollen mich umbringen.
21:56Weiß ich ja.
21:57Ich werde es ihr anzeigen, wenn sie mir nichts mehr geben.
22:00Sie haben das Mädchen völlig ausgeplündert.
22:02Es hat kein Geld mehr.
22:03Und dann kommt es auf die verrückte Idee, den Dealer oder die Dealer zu erpressen.
22:07Das ist ein sicheres Todesurteil.
22:11Wollen Sie da rein?
22:14Geh.
22:14Es ist doch kein Lokal für Sie.
22:16Wollen Sie sich hier hinsetzen?
22:37Wollen Sie den Tisch sauber gemacht haben?
22:47Na klar, mach ich.
22:48Was trinken Sie?
23:12Die hat sich wohl verlaufen.
23:20Was will die?
23:21Keine Ahnung.
23:22Sie hat was für Trinken bestellt?
23:23Sie weiß nicht, was sie will.
23:25Sie sagte, bringen Sie mir irgendwas.
23:29Ja und was soll ich ihr bringen?
23:30Sie soll mir keinen Ärger machen.
23:32Wieso macht ihr Ärger?
23:34Weißt du, wer das ist?
23:36Die Mutter von der Kleinen, die sich bei uns umgebracht hat.
23:43Ach nee.
23:44Sie ist runtergegangen, sich das anzusehen.
23:46Was anzusehen?
23:47Wo sie gelegen hat.
23:49Wollte sie ein paar Blümchen hinlegen.
23:51Die will nur wissen, vor wem die Kleider den Stoff gekriegt hat.
23:54Und?
23:55Hast du es ihr gesagt?
23:57Bist du verrückt?
24:02Bring ihr ein Bier.
24:04Ein Bier.
24:06Willst du keinen Umsatz machen?
24:08Schönen Gruß.
24:10Sie soll verschwinden.
24:20Ich habe nicht gewusst, großes Bier, kleines Bier.
24:22Riecht so?
24:27Danke.
24:31Wie heißen Sie?
24:33Ich?
24:34Ja.
24:36Meinen Namen wollen Sie wissen?
24:38Ja.
24:39Ich heiße Biber.
24:42Aber jeder sagt nur Ali zu mir.
24:44Warum Ali?
24:45Keine Ahnung.
24:46Alle haben sich dran gewöhnt.
24:47Ich auch.
24:51Wollen Sie sich einen Moment zu mir setzen?
24:54Was denn?
24:55Hinsetzen?
24:57Bitte.
24:57Bitte.
24:57Bitte.
24:57Bitte.
24:57Bitte.
24:58Bitte.
24:58Bitte.
24:58Bitte.
24:59Bitte.
24:59Bitte.
24:59Bitte.
25:00Bitte.
25:01Bitte.
25:01Bitte.
25:01Bitte.
25:02Bitte.
25:03Bitte.
25:03Bitte.
25:04Bitte.
25:05Bitte.
25:06Bitte.
25:06Wissen Sie, warum ich hier bin?
25:08Ja, ich habe es gerade gehört.
25:09Die Kleine da unten im Keller.
25:11Haben Sie sie gekannt?
25:12Ja, ja.
25:13Die war doch oft hier.
25:14Ein hübsches Mädchen.
25:16Irgendwie ist die mir immer aufgefallen.
25:21Ali.
25:23Fünfer will zahlen.
25:28Dem fällt der Unterkiefer runter, weil ich hier sitze.
25:30Wann machen Sie denn Schluss hier?
25:32Wann ich hier Schluss mache?
25:33Ich werde draußen auf Sie warten.
25:34Auf mich warten?
25:35Aber das geht doch bis in die Puppen.
25:36Eins, halb zwei.
25:37Nein, ich fahre auf Sie.
25:39Das bei, wo droht's.
25:51Ali.
25:54Was wollte Sie denn von dir?
25:55Wissen, ob ich die Kleine gekannt habe.
25:56Und was hast du gesagt?
25:58Was habe ich wohl gesagt?
26:02Ah.
26:03Ich habe doch von nichts eine Ahnung.
26:09Doch nicht hier in dem Laden.
26:11Okay.
26:14Dann bleib auch dabei.
26:18Aber eine irre Frau.
26:19Vom feinsten.
26:24Guten Abend, Frau Lowska.
26:27Gut, dass ich Sie noch treffe.
26:30Verzeihen Sie bitte.
26:31Darf ich fragen, wo Sie waren?
26:33Ah, ja.
26:36Sie haben das Lokal aufgesucht, Mignon.
26:39Das war das Lokal meiner Tochter und damit ist es auch meins.
26:49Warum suchen Sie mich auf?
26:52Die Presse hat Wind davon bekommen, dass Sie da sind, dass die Rauschgifttote Ihre Tochter war.
26:58Man wird Sie also befragen.
26:59Ich habe eine Bitte an Sie, erwähnen Sie nicht den Anruf Ihrer Tochter in New York.
27:04Sonst lesen Sie morgen in der Zeitung, Judith Lowska sucht den Mörder Ihrer Tochter.
27:10Genau das tue ich.
27:11Was ist daran falsch?
27:14Na ja, falsch daran ist auf jeden Fall, dass es auch der Mörder lesen würde.
27:19Warum soll er nicht?
27:20Frau Lowska tun Sie uns einen Gefallen, ja.
27:23Unternehmen Sie nichts ohne uns.
27:26Schauen Sie, ich glaube Ihnen, ich glaube Ihnen ja, dass Ihre Tochter ermordet wurde
27:31und wir werden alles tun, den Mörder zu finden.
27:35Treffen wir eine Vereinbarung.
27:36Ich spiele nicht der Wir, Sie spielen nicht Polizei, ja.
27:40Schauen Sie, Ihre Welt ist die Musik und mein Welt ist leider...
27:42Gute Nacht.
27:52Das hätte ich nicht gedacht.
27:55Sie sind ja tatsächlich da.
27:59Steigen Sie ein?
28:00Wieso einsteigen?
28:02Wo wollen Sie denn hin?
28:04Ich bringe Sie nach Hause.
28:05Wieso nach Hause?
28:06Ich wohne doch hier.
28:07Ich steige hier aus.
28:22Also, verstehe ich Sie richtig?
28:24Sie wollen mit zu mir rauf.
28:27Also, da habe ich nichts dagegen.
28:31Nur ich glaube nicht, dass Ihnen das gefallen wird.
28:33Wie bringst du denn da mit?
28:39Halt doch die Klappe, Luise.
28:42Hast du was zu trinken da?
28:43Müssten wir nur sagen, was du willst.
28:45Ja, was?
28:47Aber Sie habe ich ja schon gefragt, Ihnen war es egal.
28:50Also, wenn es Ihnen egal ist, ich hätte Lust auf einen Whisky.
28:53Machen Sie da mit?
28:55Ja.
29:00Also, das hier, das wäre es.
29:03Eine miese Luft hier.
29:12Ich sage immer, die sollen lüften.
29:14Sie machen es einfach nicht.
29:18Soll ich das Fenster aufmachen?
29:27Besser nicht, sonst wird es zu kalt hier.
29:29Und kalt soll es uns ja nicht werden.
29:33Wissen Sie, wie Sie aussehen?
29:44Ganz erschrocken.
29:51Ist das Ihr Zimmer?
29:52Ja.
29:54Sonst ist das hier eine Pension.
29:55Jedenfalls irgendwie sowas.
29:56Du wolltest doch eine Flasche haben.
30:01Stell sie da hin, verziehe ich.
30:03Noch eine Frage.
30:05Bleibt die Dame hier heute Nacht?
30:07Was fragst du denn da?
30:09Wegen Frühstück, frage ich.
30:12Verziehe dich, habe ich hier sagen, Luise.
30:16Die reinste Puffmutter.
30:18Aber irgendwie ist das ja hier auch.
30:19Was hier so ein und aus geht, ich sage Ihnen,
30:23erst mal die Gläser.
30:27Oh Mann, oh Mann, oh Mann.
30:28Da bezahlt man nun sein gutes Geld
30:30und dann stehen die Gläser von gestern noch hier.
30:34Aber war auch Whisky drin.
30:39Darf ich?
30:41Oh, Verzeihung.
30:42Oh Mann, oh Mann.
31:12Meine Tochter.
31:16Hat sie hier verkehrt?
31:19Also jetzt muss ich erst mal was sagen.
31:23Das, worüber Sie mit mir reden wollen,
31:25ist ein ganz heißes Eisen.
31:27Da hält man besser den Mund.
31:29Sonst ist das gar nicht gut für die Gesundheit.
31:33War meine Tochter auch hier oben?
31:37Haben Sie denn nicht begriffen, was ich sagte?
31:38Trink mir erst mal einen Schluck.
31:44Darauf habe ich mich schon die ganze Zeit gefreut.
31:47Prost.
31:47Wollen Sie nicht den Mantel ausziehen?
32:04War meine Tochter auch hier oben?
32:21Wer da unten verkehrt,
32:23kennt das hier oben auch.
32:25Irgendwie gehört das zusammen.
32:28Sie war also hier oben.
32:29Sie lassen aber auch nicht locker.
32:34Also.
32:37Sagen wir mal so.
32:39Ich nehme es an.
32:40Und wenn ich das sage,
32:41habe ich noch keinen Fehler gemacht.
32:45War Sie alleine hier oben?
32:47Hier oben ist man allein
32:48und auch nicht allein.
32:50Hier pennt man miteinander, oder?
32:52Sie sind eine irre Frau.
33:03Das wissen Sie auch.
33:05So etwas wie Sie.
33:08Hier oben bei mir.
33:10Das ist echt Wahnsinn.
33:12Hat sie es hier bekommen?
33:19Bitte fragen Sie nicht weiter.
33:22Ich frage Sie aber.
33:27Was ist es Ihnen wert,
33:28wenn ich es Ihnen sage?
33:31Ich will es wissen.
33:38Das ist ja Wahnsinn.
33:40Das ist Wahnsinn.
33:45Zieh dich aus.
33:47Bitte.
33:47Bitte.
33:52Danke.
33:52Das war's für heute.
34:22Das ist echt Wahnsinn.
34:52Bitte entschuldige Sie.
35:01Bitte entschuldige Sie.
35:11Bitte entschuldige Sie.
35:13Bitte entschuldige Sie.
35:15Bitte entschuldige Sie.
35:31Bitte entschuldige Sie.
35:51Bitte entschuldige Sie.
35:53Ich kenne den Namen des Mannes, der ihr das Heroin gegeben hat.
35:59Er heißt Niewald.
36:01Was hat Ihnen den Namen gesagt?
36:03Ich habe gestern Nacht noch mit einem Kellner geredet.
36:09Hat es mir schließlich gesagt.
36:11Kann ich an den Kaffee willkommen?
36:25Ich habe heute noch nicht gefrühstückt.
36:27So, hier sind Simmeln, Butter, Marmelade, Wiese, Wurst.
36:47Hat sie eigentlich mit dem Kellner geschlafen?
36:51Ja, ich denke ja.
36:53Tag, Alfred.
36:55Ja, was ist?
37:13Mir ist da etwas zu Ohren gekommen.
37:17Du hast einen Gast gehabt heute Nacht?
37:21Ja, ja.
37:23Das ist richtig.
37:25Die Mutter von der Kleinen, hm?
37:27Ja, stell dir vor.
37:29Was wollte sie denn von dir?
37:33Wieso?
37:35Was wollte sie von mir?
37:37Na, was wollte sie schon?
37:39Ich habe sie aufs Kreuz gelegt, im Bett gehabt.
37:43Es war echt ein Erlebnis, sage ich dir.
37:45Hast du gequatscht?
37:47Ich?
37:51Aber Hivo, ich bin doch nicht dämlich.
37:55Du musst die Sache so sehen.
37:57Die wollte mit mir ins Bett.
37:59Du kannst doch nichts dagegen haben, dass ich meinen Spaß gehabt habe.
38:03Du bist ein dämlicher Hund.
38:07Alfred, bitte.
38:09Harry, gib mal den Namen Niewald an das Rauschgiftdezernat weiter.
38:12Vielleicht kennen die den Mann.
38:14Hat sie mir gar nichts gegessen?
38:27Haben Sie mir wirklich alles gesagt?
38:37Nein.
38:39Der Kellner hat mir auch gesagt, wie ich den Mann finde.
38:42Wie Sie den Mann finden?
38:44Also gut.
38:45Wie wir ihn finden.
38:47Aber ich bin dabei.
38:48Sie können mich nicht davon ausschließen.
38:49Frau Losgar.
38:50Was ich getan habe und was ich tue, tue ich für meine Tochter.
38:57Sie wissen doch nicht, was meine Tochter mir bedeutet hat.
39:02Gut.
39:04Ich bin durch die Welt gefahren, habe Konzerte gegeben.
39:08Aber hier hatte ich eine Kostbarkeit.
39:12Wissen Sie, das ist es, woran ich glaube, dass es Menschen gibt, die Kostbarkeiten sind.
39:21Und sie war eine.
39:25Und legte in der Damentoilette wie ein Stück Dreck.
39:32Den, der sie auf dem Gewissen hat, den will ich sehen.
39:37Was hat Ihnen der Kellner sonst noch erzählt?
39:40Er hat mir den Weg beschrieben.
39:45Niewald ist ein unbeschriebenes Blatt.
39:48Tja.
39:50Es stellt sich die Frage, wie kommen wir an ihn heran?
39:55Jetzt müssen Sie mich alleine gehen lassen.
39:59Warten Sie hier.
40:00Das ist doch gefährlich für Sie.
40:10Ja, das stimmt. Aber wir haben keine andere Wahl.
40:14Bitte sehen Sie.
40:20Ich möchte zu niemand.
40:22Was wollen Sie denn von niemand?
40:25Ich will, was Sie wollen.
40:28Und was ich will, kann ich bezahlen.
40:33Und Sie auch.
40:40Tun Sie mir den Gefallen.
40:44Wo finde ich ihn?
40:55Gehen Sie weiter. Wir kommen Ihnen nach.
40:57Ein Lokal in dieser Straße.
41:21Das Talon.
41:22Das Talon.
41:45Kann ich mit Oskar sprechen?
41:46Mein Gott.
41:48Oskar!
41:49Zeich, mein Gott!
41:52Oskar!
41:56Zeich, mein Gott!
42:03Ich möchte Sie fragen, wo ich Niewald treffe.
42:05Ich möchte Sie fragen, wo ich Niewald treffe.
42:08Ich möchte ihm etwas abkaufen.
42:11Ich habe genug Geld.
42:16So, so.
42:18Geld genug haben Sie.
42:20Schön, wer sowas sagen kann.
42:24Aber Niewald...
42:25...kenn ich nicht.
42:35Es wird auch Ihr Schade nicht sein.
42:47Ich gebe Ihnen doch Geld.
42:49Mein Gott, stecken Sie das weg.
42:53Wissen Sie, dass Sie mich ganz fertig machen?
42:55Die Sache ist nämlich so.
42:56Sie haben ja keine Ahnung, in welche Gefahr Sie sich bringen.
42:59Sie haben das einfach nicht in Ihrem Schädel drin.
43:01Ich kann Sie nicht zurückgehen lassen.
43:05Kommen Sie.
43:10Gehen Sie hinten raus durch die Tür in den Hof und dann weg.
43:12Nichts wie weg.
43:35Wo ist die Dame, die hier reingekommen ist?
43:43Hören Sie mal, wollen Sie sich nicht erst mal vorstellen?
43:45Nicht nötig, lassen Sie ihn stecken.
43:47Wieso habe ich immer so einen Scheiß lang?
43:50Wo ist die Dame, die hier reingekommen ist?
43:53Die Dame fragte, wo Niewald ist.
43:54Ich habe gesagt, ich habe keine Ahnung, wer soll das sein?
43:56Geld wollte sie mir geben.
43:58Ich habe es nicht genommen.
43:59Ich nehme kein Geld, das ich mir nicht verdient habe.
44:01Ich weiß nicht, wer Niewald ist.
44:02Wo ist sie?
44:04Ich habe sie rausgeschickt in den Hof.
44:12Hey, Sie da!
44:15Da ist gerade eine Frau verprügelt worden, in einen Wagen gesteckt und weg.
44:19Wir sind vor der Polizei, ich komme rauf.
44:20Sie haben die Frau auf den Hof geschickt.
44:42Warum?
44:43Wer war dort?
44:45Wer hat draußen auf die Frau gewartet, draußen mit der Sprache?
44:47Nein, da hat niemand gewartet.
44:49Und wenn da jemand war, ich wusste es nicht.
44:53Ob Sie es mir glauben oder nicht, ich wollte der Frau helfen.
44:55Also wussten Sie doch Bescheid.
44:57Hören Sie zu, ich kann dazu einfach nichts sagen.
45:00Und das hat einen Grund.
45:02Weil ich am Leben bleiben will.
45:04Da kann ich Ihnen helfen, Sie sind festgenommen.
45:05Ich bin erst einmal.
45:18Ich bin erst einmal.
45:19Und da kann ich Ihnen helfen.
45:19Das war's.
45:49Hallo! Halt!
45:52Halt!
46:17Ruf die Ansatzzentrale an.
46:20Der Kollege Prösel, der soll einen Streifenwagen für unseren Kunden da vorbeischicken.
46:26Haben Sie es mitbekommen?
46:30Was ist eigentlich mit dem Kellner?
46:33Ich nehme an, dass man Frau Loska gefragt hat, wer ihr den Namen Niewald genannt hat.
46:39Also, wie es aussieht, hat sie es Ihnen gesagt.
46:41Ja.
46:51Ihr Kellner, Biber.
46:52Guten Appetit vor Israel.
46:54Ach, den!
46:55Den habe ich nach Hause geschickt.
46:57Da fühlte sich nicht wohl.
46:59Ja, das habe ich immer sofort geglaubt.
47:00Haben Sie geglaubt?
47:01Wo wohnt er?
47:02Im Nebenhaus.
47:03Das ist eine obere Etage.
47:06Die Zimmertür ist meistens offen.
47:08Ah, was?
47:09Vielleicht ist sie jetzt auch zu.
47:10Dann klopfen Sie.
47:11Dann muss ich klopfen.
47:12Das ist ein klarer Fall.
47:21Was ist passiert?
47:22Drei Männer in einem Wagen haben mich geschlagen.
47:28Wollten wissen, von wem ich den Namen Niewald gehört habe.
47:32Wo ist der Kellner?
47:33Moment.
47:34Ich habe Ihnen den Namen gehört.
47:35Ich weiß.
47:36Er ist in seiner Wohnung.
47:37Wir gehen sofort hin.
47:38Lass es bitte.
47:39Sind Sie verletzt?
47:40Brauchen Sie einen Arzt?
47:41Nein.
47:42Gut.
47:43Warten Sie hier.
47:44Ja?
47:45Sie wissen ja, wo die Toilette ist.
48:15Warum ist jetzt zu hier?
48:20Jetzt ist es mal zu.
48:22Auf und zu.
48:23Für alles gibt es Gründe.
48:25Wenn ich komme, halt hier offen zu sein.
48:27Ich zahl ja dafür.
48:28Ach, hau ab.
48:29Komm, wir gehen.
48:30Hier waren wir zum letzten Mal.
48:36Oh, Sie werden es nicht glauben.
48:37Ich bin froh, dass Sie da sind.
48:39Das hört man ja.
48:40Ist noch nichts passiert.
48:41Und ich will auch nicht, dass was passiert.
48:42Er sitzt in seinem Zimmer.
48:44Mach auf, Ali.
48:47Kriminalpolizei.
48:56Ich habe keine Ahnung, was Sie von mir wollen.
48:59Sie fühlen sich nicht ganz wohl, haben wir gehört.
49:05Na und, das vergeht auch wieder.
49:09Sie haben sich eingesperrt.
49:10Ja, ich wollte nicht, dass hier jemand unangemeldet reinkommt.
49:16Beispielsweise Niewald.
49:17Was?
49:19Sie hat es Ihnen gesagt?
49:21Oh Mann, bin ich ein Idiot.
49:23Sag hier seinen Namen.
49:24Ich bin ja nicht zu retten.
49:26Aber damit musste ich ja rechnen.
49:29Diese Frau hier bei mir macht mich an.
49:32Ich weiß doch, wer ich bin.
49:33Für Leute wie Sie doch nur ein Stück Dreck.
49:36Aber einen Moment lang habe ich geglaubt, dass Sie...
49:38Niewald weiß, dass Sie seinen Namen genannt haben.
49:41Sagen Sie uns, wo wir Niewald finden.
49:43Aber der sagt mir doch nicht, wo er wohnt.
49:44Dann beschreiben Sie ihn.
49:46Ja, das kann ich.
49:48Mittelgroß, bullig, immer angezogen, Pico Pello, Tuch hier.
49:52Aber die Drecksarbeit, die lässt der andere machen.
49:53Der kann hier reinkommen, die Freundlichkeit selbst und sagt, wie geht's dir?
49:57Und ich sag dann, bei mir ist alles in Ordnung.
50:00Nur, ich hab einen Fehler gemacht.
50:02Und der sagt dann, nimm's nicht so schwer.
50:04Ist nicht so schlimm.
50:06Aber am nächsten Tag bist du tot.
50:13Dass ich Sie noch mal sehe, hätte ich nicht gedacht.
50:19So gut wie gestern sehen Sie nicht aus.
50:23Man hat mir gesagt, dass Sie Klavier spielen können.
50:27Dabei hätten Sie bleiben sollen.
50:36Wieso kommen Sie hierher?
50:39Sie hat Angst bekommen, dass Ihnen etwas passieren wird.
50:42Also, Sie verlassen jetzt Ihr Zimmer nicht.
50:46Und wir veranlassen, dass Sie Polizei Ihren Schutz bekommen.
50:48Wo ist das Telefon?
50:49Draußen.
51:00Hat man Sie geschlagen?
51:05Was habe ich Ihren Namen gesagt?
51:09Ich bitte Sie um Entschuldigung.
51:11Was passiert?
51:13Sie entschuldigen sich?
51:15Das ist doch...
51:18Wollen Sie sich nicht setzen?
51:23Wollen Sie was trinken?
51:27Die Flasche steht immer noch hier.
51:29Wir haben Sie ja gestern nicht leer gemacht.
51:35Ich kann Sie gar nicht ansehen, wie Sie aussehen.
51:38Ich gebe Ihnen jetzt einen Rat.
51:41Hauen Sie ab.
51:43Das hier ist nichts für Sie.
51:45Das hier ist etwas ganz anderes.
51:47Sie gehören einfach nicht hierher.
51:49Und das ist auch gut so, dass Sie nicht hierher gehören.
51:52Jeder gehört irgendwo hin.
51:54Und da, wo er hingehört.
51:56Den Platz muss er suchen.
51:58Den haben Sie doch längst gefunden.
52:05immerhin noch.
52:06Ich sage das mal.
52:07Das hier ist doch jetzt noch ein Kind.
52:08Ich habe schon versucht, Herr Lühen,
52:09ohnehin noch ein Kind nicht mehr.
52:10Ich habe keine einfache.
52:12Ich habe keine Mühle.
52:13Ich habe keine Mühle.
52:15Ich habe nicht gering,
52:16aber um die Mühle waren.
52:18Nun, ich habe keine Mühle waren.
52:20Ich habe keine Mühle waren.
52:22Ich habe Leute im Tierrat.
52:24Die Mühle waren ja immer mehr davon.
52:25Ich habe die Mühle waren.
52:27Sie haben sich selbst in das Kind.
52:30Oh ja, ich habe keine Mühle waren.
52:31Ich habe nur gefangen.
52:32Ich habe ihn in seinem Lokal gesucht, aber man sagte mir, er fühlt sich nicht wohl.
52:38Und jetzt wollen Sie sich nach seinem Wohlbefinden erkundigen.
52:42Ja.
52:47Niewald.
52:52Ja, mein Name ist Niewald.
52:56Wir kennen uns ja. Die anderen sind mir fremd.
53:02Ich habe gehört, ich werde gesucht. Wer sucht mich?
53:08Frau Loska sucht Sie.
53:10Ach, sind Sie das?
53:12Ja, ich bin es.
53:14Frau Loska hat Ihre Tochter verloren. Ihre Tochter war rauschgiftsüchtig.
53:18Sie ist in einem Waschraum an einer Überdosis gestorben.
53:22Ein trauriger Fall, aber ja, nicht selten.
53:26Ja, schon fast alltäglich.
53:29Das Besondere an der Geschichte ist, dass Sie, der Susanne Loska, das Heroin verkauft haben.
53:35Ich habe noch nie in meinem Leben etwas mit Heroin zu tun gehabt. Wer behauptet das?
53:40Er behauptet es. Er weiß es. Er hat es gesehen.
53:56Pieper? Ich frage dich jetzt. Ich, Niewald, frage dich.
54:02Habe ich jemals etwas mit Heroin zu tun gehabt? Habe ich jemals etwas zu tun gehabt mit der Tochter von...
54:08Wie war der Name noch?
54:10Loska?
54:12Loska!
54:13Über mich wird viel erzählt.
54:16Ganz offenbar rege ich die Fantasie der Leute an.
54:20Auch deine.
54:22Erkläre es hier und jetzt.
54:25Und klar und deutlich.
54:27Habe ich jemals etwas mit Heroin zu tun gehabt?
54:31Habe ich jemals etwas zu tun gehabt mit der Tochter dieser Frau?
54:37Sehen Sie es.
54:38Jetzt haben Sie ein Beispiel für die Geschwätzigkeit der Leute.
54:40Wenn Sie Farbe bekennen müssen, dann sind Sie feige.
54:43Ganz feige.
54:45Wie heißt es so schön?
54:48Ihr Zeuge, Herr Kollege.
54:54Ich darf dann wohl gehen.
54:56Für einen Haftbefehl gibt es nicht den geringsten Grund.
54:59Moment.
55:03Na, Herr Biber? Haben Sie gehört, was Niewald von Ihnen hält?
55:08Er hält Sie für einen feigen Hund, den man einschüchtern kann,
55:11der keinen eigenen Willen hat, mit dem man machen kann, was man will.
55:15Ja.
55:19Hat er recht?
55:21Tja, Frau Loska.
55:24Hat er recht?
55:27Nein.
55:32Nein?
55:33Ali, ich hoffe, du weißt, was du sagst.
55:40Ja, ein feiger Hund, das bin ich.
55:43Da ist was dran.
55:45Weil ich es gesehen habe.
55:47Ich war doch dabei.
55:49Nicht nur einmal, oft.
55:51Niewald sagte immer, dieses Mädchen ist so gut wie eine Bank.
55:55Sie ist süchtig und hat Geld.
55:57Bist du wahnsinnig?
55:58Ja, vielleicht bin ich wahnsinnig.
55:59Aber jetzt wird ein Zeuge gesucht.
56:01Und ich war Zeuge.
56:02Ich war doch dabei an jenem letzten Abend.
56:05Sie hatte kein Geld mehr.
56:06Sie heulte und schrie dich an.
56:08Gib es mir.
56:09Ich brauche es.
56:10Und ich zeige dich an.
56:11Und da sagtest du, jetzt haben wir ein Problem.
56:14Aber das Problem löse ich selber.
56:16Auf meine Weise.
56:17Ich tue ihr den Gefallen.
56:18Ich gebe ihr die Spritze.
56:19Und dann bist du mit ihr runter in die Toilette.
56:21Was hast du denn gesagt?
56:22Du ratten!
56:23Du ratten!
56:24Du ratten!
56:26Du ratten!
56:52Bis zum nächsten Mal.
57:22Bis zum nächsten Mal.
57:52Bis zum nächsten Mal.
58:22Bis zum nächsten Mal.

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