00:00Aus Grau wird Rosa, aber noch nicht so bald.
00:04Zwischen den Rosa-Flamingos im Tiergarten Schönbrunn tummelt sich derzeit eine Schar grauer, flauschiger Küken.
00:12Das Küken ist am Anfang noch Grau.
00:16Das ist ein Schutzmechanismus, weil die Flamingos bauen einen Kegel aus Lehm und da setzen sie das Ei drauf.
00:25Und dadurch, durch die Fiederung von Jungtier, ist es dann für gewisse Raubvögel unsichtbar.
00:33Neben dem auffälligen Gefieder und den langen Beinen ist der gebogene Schnabel eines der markantesten Merkmale der Flamingos.
00:42Das ist ein sogenannter Siebeschnabel.
00:45Sie stecken den Kopf richtig unter Wasser, machen den Oberdeckel vom Schnabel auf und zu
00:52und so werden sie das Wasser durchsieben und so bleiben dann die Flussgräbschen in die Lamellen, heißt es, hängen.
01:03Durch diese Flussgräbschen kriegen sie den Farbstoff für ihre Fiederungen.
01:09Das Jungtier hat am Anfang noch nicht so einen gebogenen Schnabel, sondern einen geraden Schnabel.
01:15Das ist wichtig für die Fütterungen.
01:17Weil die Elterntiere haben eine Kropfmilch, das ist ein nährstoffreiches Sekret,
01:26was sie den Jungtieren in ihren geraden Schnabel einfach reingeben.
01:31Nach rund 28 Tagen Brutzeit sind bisher schon neun Küken geschlüpft und weitere Eier werden noch bebrütet.
01:40Um die Gruppengröße langfristig ausgewogen zu halten, werden aber einige dieser Jungvögel
01:46im Rahmen des europäischen Erhaltungszuchtprogramms an andere Zoos abgegeben.
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