00:00Gemütlich Grasknabbern. Oder doch das Geschwisterchen überfallen?
00:06In der Anlage der Schwarzschwanzpräriehunde im Tiergarten Schönbrunn herrscht reges Treiben.
00:13Über und unter der Erde. Mitte Mai sind sechs Jungtiere zur Welt gekommen.
00:20Mittlerweile kann man die Kleinen schon regelmäßig an der Oberfläche beobachten.
00:25Bei der Geburt sind sie recht hilflos, die Tiere. Relativ nackig, Augen sind noch zu, liegen dann nur in ihren Schlafhöhlen drin und die Weibchen bewachen die Jungtiere.
00:35Mittlerweile sind unsere Jungtiere aber schon so groß, dass sie selbstständig an die Oberfläche kommen und mit den anderen am Gras mitknuspern.
00:42Ihren Namen haben die Schwarzschwanzpräriehunde von ihrer schwarzen Schwanzspitze und ihrem typischen Alarmruf, der wie ein Bellen klingt.
00:53Heimisch sind sie in den weiten Steppen Nordamerikas. Dort wie hier leben sie in komplexen sozialen Strukturen.
01:02Und zwar leben sie zum einen in verschiedenen Gruppen, bestehend aus einem Männchen mit mehreren Weibchen.
01:08Und diese Gruppen bilden mit mehreren Gruppen zusammen eine große Kolonie.
01:12Um aber das Sozialverhalten in ihrer Gruppe zu fördern, grumen die Tiere sich oder halten sehr, sehr viel Körperkontakt.
01:20Also auch beim Schlafen zum Beispiel sind sie sehr, sehr nah beieinander, die Tiere, innerhalb ihrer Gruppe.
01:25Mit ihren Schlafhöhlen tragen die Tiere auch ihren Teil zum Ökosystem in der Prärie bei.
01:32Die Jungtiere bekommen sie hier in sogenannten Schlafhöhlen.
01:35In der Natur gibt es aber auch diese Schlafhöhlen, die durch Baue miteinander verbunden sind.
01:41Dadurch lockern die Präriehunde den Boden auf und das Gras kann viel besser wachsen.
01:47Und dadurch ist es natürlich super Futter für die anderen Tiere, die oben an der Oberfläche in der Prärie Nordamerikas leben.
01:54Besucht werden können die Präriehunde im Tiergarten Schönbrunn im Sommer jeden Tag zwischen 9 und 18.30 Uhr.
02:02Geschwistergarten Schönbrunn im Sommer
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