- 7 months ago
Bei einem Laboreinbruch verschwindet ein geheimer Forschungsbericht und ein Wachmann wird getötet. Derrick ahnt, dass das Verbrechen mit einem Kongress in West-Berlin zusammenhängt.
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00:00:00Untertitelung. BR 2018
00:00:30Danke, du kannst schon fahren.
00:00:53Ich warte, bis du drin bist.
00:00:55Ja, ist gut.
00:00:55Gute Nacht.
00:00:57Gute Nacht, Vater.
00:01:00Er kommt nicht. Merkwürdig.
00:01:19Er macht vielleicht noch eine Runde durchs Haus.
00:01:28Aber hat er eigentlich noch nie gemacht.
00:01:30Nicht nur um diese Zeit.
00:01:31Wir haben doch jetzt...
00:01:32Kurz vor zwölf.
00:01:33Ja.
00:01:34Da steht er schon meistens da und wartet auf mich.
00:01:36Dann fahr ruhig schon los.
00:01:43Ich lasse dich doch hier nicht stehen.
00:01:44Ich klaut hier schon keine.
00:01:48Ich gehe durch die Nebentür.
00:01:51Da habe ich einen Schlüssel für.
00:01:51Die Tür ist ja offen.
00:02:02Schöne Schlamperei.
00:02:07Merkwürdig.
00:02:08Sei mal ruhig.
00:02:10Ich höre was.
00:02:11Was ist denn das?
00:02:13Das sind die Maschinen im Labor.
00:02:15Die laufen die ganze Nacht durch.
00:02:16Wie in der Kühlung und so.
00:02:17Da geht's lang.
00:02:35Ein Lichter brennen.
00:02:37Du musst die Klingel doch gehört haben.
00:02:38Ja, das verstehe ich auch nicht.
00:02:40Seine Tasche steht schon da.
00:02:43Der Treppenhaus ist Licht.
00:02:45Er muss oben sein.
00:02:47Martini.
00:02:56Martini.
00:02:57Martini.
00:03:06Was ist denn das?
00:03:08Die Tür.
00:03:14Hör mal, da geht jemand.
00:03:15Ja, Schritte.
00:03:18Das ist er.
00:03:19Martini.
00:03:20Du, das ist mir unheimlich.
00:03:21Ich habe ganz deutlich Schritte gehört.
00:03:22Was ist denn so untergehen?
00:03:24Nein, ich habe hier die Verantwortung.
00:03:26Um zwölf ist Ablösung.
00:03:27Jetzt bin ich im Dienst.
00:03:30Bestimmt das nicht, wenn das Einbrecher sind.
00:03:32Ich muss nachsehen.
00:03:34Da kannst du doch allein gar nichts machen.
00:03:35Martini muss doch wo sein.
00:03:37Martini.
00:03:40Martini.
00:03:40Was ist mit ihm, Vater?
00:03:44Er ist tot.
00:03:47Er mordet.
00:03:50Vater!
00:03:51Vater!
00:03:53Lass heraus!
00:03:54Nein, Vater, lass!
00:03:55Bitte, gib nicht hier!
00:03:56Lass mich!
00:03:57Vater, nein!
00:04:01Vater!
00:04:02Vater!
00:04:02Vater!
00:04:03Vater!
00:04:04Vater!
00:04:05Vater!
00:04:06Vater!
00:04:07Vater!
00:04:22Brichai!
00:04:23Brichai!
00:04:24Brichai!
00:04:25Brichai!
00:04:26Brichai!
00:04:27Brichai!
00:04:28Brichai!
00:04:29Brichai!
00:04:30Brichai!
00:04:31Brichai!
00:04:32Ich habe ihn noch weglaufen sehen.
00:04:47Ich wollte hinterher, aber plötzlich wurde mir schlecht, mein Herz.
00:04:55Sie können uns keine Beschreibung geben.
00:04:58Ich habe hier noch einen Schatten gesehen.
00:05:00Wie er gekleidet war vielleicht.
00:05:03Nein, tut mir leid.
00:05:05Mir wurde ja plötzlich schwarz vom Augen.
00:05:25Für Gottes Willen, Herr Hinz.
00:05:27Herr Professor.
00:05:28Bleiben Sie liegen.
00:05:29Wie geht es denn?
00:05:30Herr Professor Nortini ist tot, ermordet.
00:05:33Ja, das habe ich schon gehört.
00:05:35Polizei?
00:05:36Ja, mein Name ist Klein.
00:05:37Ich bin Professor Braun-Gorres.
00:05:38In mein Büro ist eingebrochen worden?
00:05:40Ja, bitte kommen Sie.
00:05:52Mein Gott.
00:05:53Was hat man mit ihm gemacht?
00:05:55Ein Messerstich ins Herz.
00:05:56Mein Name ist Derrick.
00:05:57Sie werden uns sicher nicht so schnell sagen können, ob Sie etwas vermissen, Herr Professor.
00:06:01Darf ich mal telefonieren?
00:06:02Darf ich mal telefonieren?
00:06:02Ist das Telefonschuh abgepinselt?
00:06:04Ja.
00:06:04Ja.
00:06:04Bitte.
00:06:05Wen wollen Sie anrufen?
00:06:06Herr Dr.
00:06:07Herr Hauck, meine engsten Mitarbeiter.
00:06:08Herr Hauck, meine engsten Mitarbeiter.
00:06:08Herr Hauck, wissen Sie, ich hatte ihm hier eine Notiz hingelegt.
00:06:10Das ist ein Schreibtisch.
00:06:12Einen Zettel mit einer Notiz, dass er bestimmte Unterlagen nicht zusammengestellt hatte.
00:06:15Kann ich telefonieren?
00:06:16Ja, ja, bitte.
00:06:17Dass er die im Tresor einschließen sollte.
00:06:19Ich kann hoffen, dass er es getan hat.
00:06:20Zwei Uhr.
00:06:21Hoffentlich geht er noch an den Apparat.
00:06:23Ich hatte einen Abschlussbericht zusammengestellt für die Geschäftsführung.
00:06:26Der Bericht enthielt die Ergebnisse einer dreijährigen Forschungsarbeit meiner Abteilung.
00:06:30Ich hatte nachmittags an dem Bericht nochmal gearbeitet und ihn dann da in den Schrank gelegt.
00:06:36Der Zettel ist nicht mehr da.
00:06:37Ja, also muss Hauck ihn gefunden haben.
00:06:41Hallo, Hauck.
00:06:42Ja, hier ist Braun Gorris.
00:06:43Tut mir leid, wenn ich Sie im Schlaf störe.
00:06:45Nein, nein, ich habe noch nicht geschlafen.
00:06:47Bei uns ist eingebrochen worden.
00:06:49Ja, ja, ein Einbruch.
00:06:50Ja, reden Sie weiter, Professor.
00:06:52Was für ein Einbruch?
00:06:53Eine Frage, lieber Hauck.
00:06:55Ich hatte einen Zettel auf Ihren Schreibtisch gelegt mit der Bitte,
00:06:57dass Sie den Forschungsbericht, an dem ich noch gearbeitet hatte, in den Tresor einschließen sollen.
00:07:00Ich will nur wissen, ob Sie das getan haben.
00:07:02Ja, ja, den Tresorschlüssel haben doch Sie, den habe ich ja nicht.
00:07:05Ich weiß von keinem Zettel.
00:07:06Und wann haben Sie mir den hingelegt?
00:07:10Um fünf?
00:07:12Tut mir leid, ich bin gar nicht mehr ins Büro gekommen.
00:07:15Was ist denn eigentlich passiert?
00:07:18Der Forschungsbericht ist gestohlen worden.
00:07:19Und Martini, der Pförtner, ist von dem Einweicher ermordet worden.
00:07:23Martinito?
00:07:27Hallo?
00:07:29Hallo?
00:07:29Hallo?
00:07:30Hallo?
00:07:36Kann man den Tod nicht wegbringen?
00:07:39Ich kann wirklich schwer reden, wenn der tote Martini da liegt.
00:07:42Um Himmels Willen.
00:07:45Ein Toter.
00:07:46Kommen Sie.
00:07:46Hauke hat den Zettel nicht bekommen.
00:07:53Das Manuskript ist also nicht im Tresor, es ist gestohlen worden.
00:07:56Sagen Sie uns doch bitte einmal präzise, worum es sich bei diesem Manuskript handelt.
00:08:01Um Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Sila Pharma, die eine Wende in der Arzneimittelforschung bedeuten.
00:08:06Forschungsergebnisse, die geheim sind, ich weiß.
00:08:08Ja, ganz richtig.
00:08:10Wir haben nach bioaktiven Siliziumorganischen Verbindungen gesucht und eine Reihe von Entdeckungen gemacht,
00:08:17die wirklich epochemachend sind.
00:08:19Es ist also demnach gezielt danach gesucht worden.
00:08:22Ja.
00:08:23Ja, ja, das muss man annehmen.
00:08:25Und wer könnte sich dafür interessieren?
00:08:27Ja, wissen Sie, diese Bioorgano-Silizium-Chemie, die ist doch etwas wie wissenschaftliches Niemandsland.
00:08:33Eine ganz neue Disziplin, in letzter Zeit nur wenige Institute in der Welt arbeiten.
00:08:37Aber sie zeigt unert neue, verlockende Perspektiven auf, die wirklich aufregend sind.
00:08:42Also alles, was hier vertraulich behandelt werden muss, das wird abends in den Tresor gesperrt?
00:08:47Ja, das ist die Regel.
00:08:49Ist es eine feste Regel, sozusagen bindende Vorschrift?
00:08:52Ja, jedes verpflichtet sich daran zu halten.
00:08:55Wenn sich also jemand für Forschungsgeheimnisse interessiert, dann müsste er sich,
00:08:59vorausgesetzt, dass er orientiert ist, dann müsste er sich logischerweise doch um den Tresor kümmern, nicht?
00:09:06Ja, das ist richtig.
00:09:07Können wir uns den Tresor mal ansehen?
00:09:09Der Tresorraum ist hier am Ende des Ganges.
00:09:11Aus Sicherheitsgründen ein fensterloser Raum.
00:09:14Ist der immer abgeschlossen?
00:09:15Ja, immer.
00:09:16Den Schlüssel dazu hat Dr. Hauck.
00:09:18Hier, hier ist das.
00:09:18Unversehrt.
00:09:25Kein Zeichen von Gewaltanwendung.
00:09:29Dr. Hauck hat den Schlüssel.
00:09:31Nur er.
00:09:32Und meine Assistentin, Frau Dr. Meinrad.
00:09:36Ja, also bis jetzt können wir Folgendes feststellen.
00:09:38Die Täter haben sich, so wie es aussieht, um diesen Raum, um den Tresor gar nicht gekümmert.
00:09:42Naja, anscheinend nicht.
00:09:43Ja, was darauf schließen lässt, dass der oder die Täter gewusst haben, dass das Manuskript nicht im Tresor ist, sondern im Büro von Dr. Hauck.
00:09:51In dem Schrank, wo Sie es nur abzuholen brauchten.
00:09:58Die Frage ist, wie konnten Sie das wissen?
00:10:01Ja, da das Manuskript ja nur zufällig in diesen Schrank gelegt wurde.
00:10:05Ja, und auch nur zufällig in diesem Schrank liegen blieb.
00:10:08Weil die Täter müssen das irgendwie in Erfahrung gebracht haben.
00:10:11Ja, aber ich hatte doch den Zettel für Dr. Hauck hingelegt.
00:10:13Dass der Bericht im Schrank ist.
00:10:15Wie viele Mitarbeiter haben Sie?
00:10:16Sie glauben doch nicht, dass meine Leute, dass einer von meiner Abteilung verdächtig ist.
00:10:20Ja, aber der Täter muss auch eine Information bekommen haben, dass sich das Manuskript heute Nacht nicht im Tresor befindet.
00:10:26Eine Nebentür war offen. Also man kann annehmen, dass er einen Komplizen hatte.
00:10:31Ja.
00:10:33Ja, ja, das klingt ganz logisch.
00:10:39Guten Abend, Dr. Hauck.
00:10:40Guten Abend.
00:10:43Und dann putz Sie hin.
00:10:49Nein, gerne.
00:10:55Da geht es.
00:10:56Oh, okay.
00:10:58Und dann können Sie das wiederholen.
00:10:58Ja.
00:11:17Da hat Martini gelegen.
00:11:22Herr Maul. Ja, Herr Stoch.
00:11:26Wie kam er denn hier auf?
00:11:27Du musst ja was gehört haben.
00:11:33Der Forschungsbericht?
00:11:35Den hatte ich da in den Schrank gelegt.
00:11:39Und der Zettel, von dem Sie sprachen?
00:11:40Der ist hier, den haben wir gerade im Papierkorb gefunden.
00:11:42Den hat jemand gefunden, gelesen und weggeworfen.
00:11:45Ach, Entschuldigung.
00:11:46Das sind die Hand von der Kriminalpolizei.
00:11:48Unser Inspektor Dereck, Herr Klein, das ist Herr Dr. Hauke.
00:11:50Ich hätte völlig vergessen, dass Sie zum Arzt mussten,
00:11:53dass Sie den Zettel hier gar nicht mehr finden konnten.
00:11:55Der Bericht ist verschwunden.
00:11:57Die Arbeit von drei Jahren weg.
00:12:02Johannes, kommst du bitte mal.
00:12:28Müsst du mir nicht sagen, was passiert ist?
00:12:38Im Institut ist eingebrochen worden.
00:12:40Das weiß ich ja.
00:12:41Das habe ich mitbekommen.
00:12:42Du hast es mir gesagt.
00:12:44Aber was ist passiert?
00:12:46Unser Forschungsbericht ist verschwunden.
00:12:52Ach.
00:12:53Ja, das wäre natürlich ein großer Verlust für die Firma,
00:12:55wenn der Bericht der Konkurrenz in die Ende fällt.
00:12:57Das wird er wohl, oder?
00:12:59Das weiß ich nicht, aber es ist möglich.
00:13:01Es ist anzunehmen.
00:13:03Ja, das ist es.
00:13:04Wer würde sich sonst dafür interessieren,
00:13:07für einen Forschungsbericht?
00:13:08Wirst du jetzt entlassen?
00:13:11Mein Gott, was für eine Frage.
00:13:13Die Firma hat einen Schaden.
00:13:14Wirst du dafür nicht verantwortlich gemacht?
00:13:16Was kann denn ich dafür?
00:13:18Ich weiß es nicht.
00:13:20Der Pförtner ist ermordet worden.
00:13:21Es hat einen Toten gegeben.
00:13:22Das ist, weiß Gott, schlimmer.
00:13:23Das ist furchtbar.
00:13:24Das ist allerdings äußerst unangenehm.
00:13:43Gute Nacht, Rosa.
00:13:54Guten Morgen.
00:14:01Guten Morgen.
00:14:06Danke schön.
00:14:07Bitte.
00:14:07Kommen Sie bitte.
00:14:10Guten Morgen.
00:14:11Ich weiß auch den Namen.
00:14:12Guten Morgen.
00:14:13Fuchs.
00:14:14Guten Morgen, Herr Professor.
00:14:15Ja, guten Tag, Maria.
00:14:17Ist das passiert?
00:14:18Ja.
00:14:19Martini ist ermordet worden,
00:14:20als er einen Einbruch verhindern wollte.
00:14:22Martini?
00:14:23Unser Nachtportier?
00:14:24Ja.
00:14:24Was denn für ein Einbruch?
00:14:25Wo denn?
00:14:26Der Forschungsbericht ist gestohlen worden.
00:14:28Ich hatte noch daran gearbeitet
00:14:29und ihn dann da in den Schrank gelegt.
00:14:32Und Dr. Hock eine Nachricht hinterlassen,
00:14:33dass er den Bericht in den Tresor einschließen soll.
00:14:36Nein, den Zettel habe ich gefunden.
00:14:38Ja, was denn?
00:14:39Sie waren noch mal hier?
00:14:40Ja, so gegen sieben.
00:14:43Ich wollte noch was zum Arbeiten mit nach Hause nehmen.
00:14:44Und dann habe ich den Zettel da gefunden
00:14:46und habe den Bericht in den Tresor geschlossen.
00:14:48Was?
00:14:50Was haben Sie?
00:14:51Ich habe den Bericht in den Tresor geschlossen.
00:14:55Also wir haben ihn.
00:14:59Danke.
00:15:02Da ist er.
00:15:03Wäre es falsch, von einer Komödie zu sprechen?
00:15:19Ja, das wäre falsch.
00:15:20Der Tote, ich weiß.
00:15:22Entschuldigen Sie.
00:15:25Ja, dann ist ja alles in Ordnung, Herr Professor.
00:15:28Ja, ja, ganz recht.
00:15:29Alles in Ordnung.
00:15:30Moment mal.
00:15:31Ist noch gar nichts in Ordnung.
00:15:32Sie haben zwar Ihr Manuskript wieder,
00:15:34aber wir haben den Mörder noch nicht.
00:15:36Ja, für uns ist nach wie vor der Interessent wichtig.
00:15:38Na ja, wir haben natürlich Konkurrenz.
00:15:40Haben Sie von Berlin erzählt?
00:15:43Von Berlin?
00:15:44Ja, Berlin.
00:15:45Das habe ich Ihnen doch gesagt.
00:15:47Als wir in Berlin waren vor zwei Monaten,
00:15:48dass sich da jemand an mich rangemacht hat,
00:15:50ein gewisser Jurek.
00:15:52Und der sich dann noch beklagt hat,
00:15:53dass Sie ihn nicht anhören wollten,
00:15:55obwohl er ein alter Studienfreund von Ihnen ist.
00:15:57Der hat mir ein ganz offenes Angebot gemacht.
00:16:00Aber das habe ich Ihnen doch erzählt.
00:16:01Ja, ja, Jurek, ich erinnere mich.
00:16:04Ach, und dieser Studienfreund,
00:16:05der hat Ihnen ein Angebot gemacht?
00:16:07Ja, ganz offen.
00:16:09Also Freund kann man nicht gerade sagen,
00:16:11wir haben zusammen studiert, das ist alles.
00:16:14Leider ist da nicht viel aus ihm geworden.
00:16:16Das war auch wirklich nichts zu übersehen.
00:16:18Ich habe wirklich keinen sehr guten Eindruck gemacht.
00:16:20Aber dieser Jurek, der wusste haargenau, woran wir arbeiten.
00:16:23Er sagte, ihr arbeitet mit Silatran.
00:16:25Und ich habe gehört, dass ihr sehr weit seid.
00:16:27Und ich wüsste eine Menge Menschen,
00:16:29die sehr viel Geld dafür zahlen würden.
00:16:30Also für die Ergebnisse.
00:16:32Ja, ja, das war mir ganz entfallen.
00:16:33Aber jetzt erinnere ich mich genau.
00:16:36Jurek hat Ihnen Geld angeboten.
00:16:37Ich habe ihn natürlich nicht ernst genommen.
00:16:39Und ich habe dann gefragt, so aus Spaß,
00:16:41wie viel würden Sie denn zahlen?
00:16:43Er wollte ihn selber zahlen
00:16:44oder hat er gesagt, wer das Geld tatsächlich zahlen würde?
00:16:46Ich meine, wer dahinter steckt.
00:16:48Das hat mich natürlich auch interessiert,
00:16:49aber nein, darüber wollte er nicht reden, nein.
00:16:53Jurek, ja, Biochemiker, war mal sehr begabt.
00:16:56Dann starb seine Frau ohne Finger an zu trinken.
00:16:58Er ist völlig abgerutscht.
00:17:00Wissen Sie, wo er wohnt?
00:17:03Wo haben Sie ihn getroffen?
00:17:05Im Hotel, in der Halle.
00:17:07Er hat mir auch seine Telefonnummer gegeben,
00:17:08aber die habe ich sofort weggeworfen.
00:17:11Ehrlich gesagt, meine Herren,
00:17:12ich halte nichts von dieser Sache.
00:17:13Für mich fühlt sich das an wie wichtig zu bereiten.
00:17:15Da war doch dieser Kongress in Berlin.
00:17:17Alle Leute vom Fach waren da, ja.
00:17:19Waren Sie auch da?
00:17:20Ja, wir waren zu dritt.
00:17:21Der Professor, Frau Meinrath und ich.
00:17:23Wir haben uns alle Referate angehört.
00:17:25Natürlich immer nur mit dem Hintergedanken,
00:17:27wie weit sind die anderen?
00:17:29Sie waren nicht so weit.
00:17:30Das konnte man ganz schnell
00:17:31mit einigen Zwischenfragen feststellen.
00:17:33Sie wissen zwar, dass wir weiter sind als Sie,
00:17:35aber nicht wie weit.
00:17:35Johannes.
00:17:39Oh, Johannes.
00:17:41Ja.
00:17:42Ich bin so froh.
00:17:44Ja.
00:17:46Unser Forschungsbericht, die...
00:17:49unsere ganze Arbeit.
00:17:50Ja.
00:17:52Es wäre entsetzlich gewesen.
00:17:54Ein Glück, dass ich nochmal vorbeigekommen bin.
00:17:57Es war doch auch ein Zufall,
00:17:58dass ich den Zettel gefunden habe.
00:18:00Tja.
00:18:01Seltsam.
00:18:04Seltsam.
00:18:04Seltsam.
00:18:04también.
00:18:09Achso.
00:18:09Ja.
00:18:15Es war nicht so mies.
00:18:16Ernst Wusser, Josi.
00:18:18Hey, Willi! Wo bleibt denn dein Bier und dein Schnaps?
00:18:42Ich habe einen Schnaps und ein Bier bestellt.
00:18:45Warum bekomme ich keinen Schnaps und kein Bier?
00:18:47Du kriegst nichts mehr, weil du genug hast. Und außerdem kannst du nicht zahlen.
00:18:50Ach was? Ich kann nicht zahlen? Dann zieh dir das mal an.
00:19:06Kollege aus München, K111. Ja, wie war dein Name bitte?
00:19:11Jurek. Martin. Ja, ich verstehe.
00:19:16Dieser Jurek könnte möglicherweise in einen Mordfall verwickelt sein.
00:19:20Ich werde Ihnen mal sagen, worum es geht.
00:19:22Im Büro des Biochemikers Professor Braun-Gorres wurde in der vergangenen Nacht eingebrochen.
00:19:27Ja, geht klar. Wir versuchen, diesen Jurek ausfindig zu machen.
00:19:32Ja, ist gut.
00:19:33Nein, nein, das machen wir gleich. Wir rufen dann zurück.
00:19:37Ja? Wiederhören.
00:19:39Anscheinend so eine Art Industrie-Spionage mit Mord.
00:19:44Ja, ich答e mich.
00:19:45Ja, ich bin ein bisschen von der Schraub.
00:19:47Ja, ich bin ein bisschen von der Schraub.
00:19:49Untertitelung des ZDF, 2020
00:20:19Untertitelung des ZDF, 2020
00:20:49Dr. Jurek
00:20:56Dr. Jurek
00:21:09Dr. Jurek
00:21:11Dr. Jurek
00:21:15Dr. Jurek
00:21:17Dr. Jurek
00:21:19Dr. Jurek
00:21:21Dr. Jurek
00:21:23Dr. Jurek
00:21:27Dr. Jurek
00:21:29Dr. Jurek
00:21:31Dr. Jurek
00:21:33Da ist doch niemand da.
00:21:48Rolf?
00:21:56Jetzt sieht ja aus, als hätten unsere Münchner Kollegen so weit wie eine heiße Spur.
00:22:04Was ist denn hier los?
00:22:07Wir sind von der Kriminalpolizei.
00:22:16Haben Sie das hier so zugerichtet?
00:22:18Nee, wir sind gerade reingekommen. Die Tür war offen. Aufgebrochen.
00:22:22Wir wollten Herrn Dr. Jurek sprechen. Und wer sind Sie?
00:22:26Ich wohne hier. Wer hat denn das gemacht?
00:22:29Was habe ich Ihnen doch schon gesagt? Keine Ahnung. Wie heißen Sie bitte?
00:22:34Pia Jurek. Dr. Jurek ist mein Vater.
00:22:38Das waren seine ganzen Bücher.
00:22:41Wer hat die denn runtergeschmissen?
00:22:43Was ist denn das? So'n Haufen Geld?
00:22:49Wer immer die Wohnung durchsucht hat, der war nicht am Geld interessiert.
00:22:55Aber mein Vater hat kein Geld. Der hatte nie Geld. Sonst sähe das hier anders aus.
00:23:02Wo kommt das Geld dann her?
00:23:06Ich weiß nicht.
00:23:08Offenbar war es zwischen den Büchern versteckt.
00:23:10Und es mit herausgerissen worden.
00:23:13Wo ist Ihr Vater?
00:23:15Ich weiß nicht.
00:23:18Wenn er Geld hat, dann ist er auf Tour.
00:23:22Von einer Kneipe zur anderen.
00:23:25Er ist Trinker.
00:23:26Für wen ist Ihr Vater so interessant?
00:23:30Der?
00:23:32Für niemand.
00:23:37Hier, Herr Schaffner.
00:23:39Kicken Sie mal auf.
00:23:41Da oben verpennt einer eine Endstation.
00:23:43Da gehen Sie doch weg, junge Frau.
00:23:45Ist nicht.
00:23:47Hab ich schon versucht. Der stellt mich auf mir.
00:23:50Wir gehen mal kicken.
00:23:57Hey! Endstation! Aufwachen!
00:24:09Na komm, Benniken, wach auf!
00:24:17Der ist ja tot.
00:24:26Jurek.
00:24:27Jurek.
00:24:31Hans Martin.
00:24:33Mensch, das ist der Mann, den wir suchen.
00:24:36Stoßen an, damit er auch nicht war.
00:24:39Ich guck da so zur Seite.
00:24:41Na, na, na, na.
00:24:49Todesursache?
00:24:51Messerstich in den Rücken.
00:24:53Messerstich in den Rücken.
00:24:55Und die Wohnung wurde durchsucht.
00:24:58Na, ich bin überzeugt, dass die beiden Fälle irgendwie zusammenhängen.
00:25:04Sie sagten, der Jurek habe eine Tochter?
00:25:07Wie alt?
00:25:09Haben Sie sie schon vernommen?
00:25:13Ja, ich bin grad dabei.
00:25:15Ich rufe dann sofort zurück.
00:25:17In Ordnung. Wieder.
00:25:18Jetzt hören Sie mal gut zu, Frau Jurek.
00:25:22Ihr Vater ist ermordet worden, weil man eine Aussage verhindern wollte.
00:25:31Mit dieser Aussage hätte man ein Verbrechen aufklären können, das in München begangen worden ist.
00:25:37Haben Sie jemals den Namen Professor Braun Gorris gehört?
00:25:43Ja.
00:25:45Ja?
00:25:47Das war ein Studienfreund meines Vaters.
00:25:49Er hat von ihm erzählt.
00:25:51Wann hat er davon erzählt?
00:25:52Es war ein Kongress hier.
00:25:56Da ist mein Vater hingegangen.
00:25:59Ein Pharmakongress.
00:26:01Da hat er sich immer für interessiert.
00:26:05Er sagte,
00:26:07vielleicht treffe ich da einen alten Freund wieder.
00:26:10Hat er ihn getroffen?
00:26:12Er hat es versucht.
00:26:14Aber der wollte nicht mit ihm sprechen.
00:26:17Sie wissen ja, dass mein Vater alkoholkrank war.
00:26:20Aber er war trotzdem eine Koryphäe.
00:26:23Es war nur das Trinken.
00:26:25Das machte es, dass er ...
00:26:28dass er keinen Mut hatte.
00:26:30Mut?
00:26:32Selbstvertrauen.
00:26:34Das hatte er einfach nicht.
00:26:36Das hatte er nur, wenn er betrunken war.
00:26:44Ihr Vater hat also nicht mit Professor Braun Gorris gesprochen?
00:26:48Nein.
00:26:50Obwohl er es immer wieder versucht hatte.
00:26:56Kann ich was zu trinken haben?
00:26:58Kaffee.
00:27:00Eine Cola?
00:27:01Wissen Sie, warum Ihr Vater den Professor sprechen wollte?
00:27:07Warum?
00:27:09Weil er sein Freund war.
00:27:11Ich meine, er hielt ihn dafür.
00:27:15War er bestimmt nicht.
00:27:17Mach ich mir nichts vor.
00:27:19Der wollte bestimmt von so einem Typ nichts wissen.
00:27:31Einmal hat jemand meinen Vater besucht.
00:27:36Da fiel der Name Braun Gorris.
00:27:39Mein Vater hat mich sofort rausgeschickt.
00:27:42Wer war der Besucher?
00:27:44Haben Sie seinen Namen gehört?
00:27:46Ich habe keinen Namen gehört. Ich sagte doch.
00:27:48Ich wurde sofort rausgeschickt.
00:27:50Wie sah der Mann aus?
00:27:52Wie war er angezogen?
00:27:54Gut.
00:27:55Er war gut angezogen.
00:27:57Elegant.
00:27:58Also, sagen wir mal so.
00:28:03Teuer.
00:28:05Irgendwie sah man, dass der was auf dem Kasten hatte.
00:28:08Er war so 40.
00:28:12Vielleicht ein bisschen mehr.
00:28:14Hol doch mal den Klaus, der die Fahndungsbilder macht.
00:28:17Vielleicht kriegen wir den Kerl hin.
00:28:19Ihr Vater hatte Geld in der Tasche. Fast 2000 Mark.
00:28:23Zu Hause waren es über 7000.
00:28:26Ich begreif das nicht.
00:28:28Von der Herkunft des Geldes haben Sie keine Ahnung.
00:28:30Nein.
00:28:32Keine Ahnung.
00:28:34Man hat Jurek ein Messer in den Rücken gestoßen.
00:28:38Erstochen.
00:28:39Ja.
00:28:40Wie den Nachtpartier.
00:28:42Jurek hat eine Tochter.
00:28:43Sie hat eine ganz interessante Aussage gemacht.
00:28:45Zur gleichen Zeit, als der Kongress in Berlin war,
00:28:47da wurde ihr Vater von einem Mann aufgesucht,
00:28:50der möglicherweise Kongress-Deilnehmer war.
00:28:52Nach Ihren Angaben haben unsere Berliner Kollegen ein Phantombild herstellen lassen.
00:28:57Man hat es uns rübergefunkt.
00:28:59Kennen Sie diesen Mann?
00:29:01Nein, den Mann kenne ich nicht.
00:29:04Und Sie?
00:29:05Nein, den habe ich nie gesehen.
00:29:10Jedenfalls erinnere ich mich nicht.
00:29:11Also nicht im Moment.
00:29:13Können wir das Bild behalten?
00:29:14Das geht leider nicht.
00:29:16Ja, Professor?
00:29:20Nein.
00:29:23Wissen Sie, das Bild ist aber auch so künstlich.
00:29:25Na ja, möglicherweise bringt es uns weiter.
00:29:28Moment.
00:29:30Moment, ich glaube, ich habe eine Idee.
00:29:33Auf dem Kongress in Berlin sind doch sehr viele Bilder gemacht worden.
00:29:37Ich meine, wir sind doch dauernd fotografiert worden.
00:29:40Und in der Vorhalle wurden dann die Bilder ausgestellt zum Bestellen.
00:29:42Erinnern Sie sich?
00:29:43Ja, und?
00:29:44Na, dieses Mädchen, von dem die Rede ist, die könnte doch vielleicht anhand dieser Fotos
00:29:49den Besucher von ihrem Vater identifizieren.
00:29:51Sehr gut.
00:29:53Ist eine sehr gute Idee.
00:29:55Finde ich auch.
00:29:56Dieses Bild, das ist bestimmt ungenau.
00:29:58Aber unter all diesen vielen Fotos, da muss ja dann der Mann drauf sein,
00:30:01wenn er ein Kongressteilnehmer war.
00:30:03Vielleicht kenne ich den Mann so.
00:30:04Maria, wozu denn das?
00:30:05Es ist doch nur eine Annahme, dass es sich um einen Kongressteilnehmer handelt.
00:30:09Ja, um eine sehr naheliegende.
00:30:12Herr Haug, was meinen Sie?
00:30:13Ja, ich denke schon, dass wir uns da einsetzen sollten.
00:30:17Zwei Morde.
00:30:19Erst Martini und jetzt dieser Jurek.
00:30:22Wollten wir nicht in der nächsten Woche sowieso nach Berlin?
00:30:25Der Herr Professor und ich haben zugesagt, an mehreren Vorträgen teilzunehmen.
00:30:29Ja, die Termine könnte man vorverlegen.
00:30:31Ist das sehr ernst, Herr Haug? Versprechen Sie sich was davon?
00:30:34Ich meine, wäre das richtig?
00:30:35Ich weiß nicht, ob es richtig ist, aber möglich wäre das.
00:30:38Ich kann das sofort übernehmen, die Berliner zu verständigen.
00:30:41Also, ich glaube daran.
00:30:42Woran?
00:30:43Dass man durch diese Fotos Licht in die ganze Sache bringen kann.
00:30:47Also, schöner Haug, dann versuchen Sie mal, die Berliner Termine vorzuverlegen.
00:30:50Johannes!
00:30:51Kommst du mal?
00:30:52Johannes!
00:30:53Kommst du mal?
00:30:54Noch nicht im Bett?
00:30:55Wie du siehst, nein.
00:30:56Es ist sehr spät.
00:30:57Ich weiß, wie spät es ist.
00:30:58Ich weiß, wie spät es ist.
00:30:59Gibt's was Neues?
00:31:12Noch nicht im Bett?
00:31:18Wie du siehst, nein.
00:31:20Es ist sehr spät.
00:31:22Ich weiß, wie spät es ist.
00:31:24Gibt es was Neues?
00:31:28Ich frage nach den Ermittlungen.
00:31:31So nennt man das doch im Polizeideutsch.
00:31:34Hat man was ermittelt?
00:31:39Es ist noch ein weiterer Mordgeschehen.
00:31:41Nein.
00:31:44Wer ist es?
00:31:45Ein alter Studienkollege von mir.
00:31:47Du wirst ihn nicht kennen, ein gewisser Jurek.
00:31:50Natürlich kenne ich Jurek.
00:31:52Wieso? Wer kennst du ihn denn?
00:31:54Ich habe dich geheiratet, da warst du Student.
00:31:57Ich erinnere mich an deine damaligen Freunde.
00:32:00Auch an Jurek.
00:32:02Er war immer eine etwas traurige Figur.
00:32:07Passte nicht recht ins Bild.
00:32:11Ich gebe zu, dass er mir deswegen auffiel.
00:32:14Nicht unangenehm auffiel.
00:32:15So.
00:32:18Der ist jetzt tot.
00:32:21Im Zusammenhang mit dem verschwundenen Forschungsbericht.
00:32:25Der Forschungsbericht ist wieder da.
00:32:27Ach.
00:32:28Wieder da?
00:32:29Ja, der ist wieder da.
00:32:30Zuerst mussten wir annehmen, dass das dem Büro von Dr. Hauck gestohlen worden ist.
00:32:34Und dann stellte sich heute Morgen plötzlich heraus,
00:32:37dass Frau Dr.
00:32:38Frau Dr. Meinrad
00:32:39abends noch mal vorbeigekommen war
00:32:41und den Bericht dann im Tresor eingeschlossen hatte.
00:32:46Da war er dann auch.
00:32:50Warum lachst du?
00:32:52Entschuldige, wenn ich lache.
00:32:54Das kam ganz unwillkürlich.
00:32:56Niemand, der auf seine Kosten gekommen ist.
00:33:01Dafür zwei Tote.
00:33:05Weißt du, wie es weitergeht?
00:33:08Wir fliegen morgen nach Berlin.
00:33:09Sind die Vorträge nicht in der nächsten Woche?
00:33:12Hauck versucht, sie zu verlegen.
00:33:14Wenn das geht, fliegen wir morgen nach Berlin.
00:33:15Hauck, Frau Meinrad und ich.
00:33:17Das hätte dann auch den Vorteil,
00:33:18dass wir für Ermittlungen zur Verfügung stehen.
00:33:20Du?
00:33:21Ja, ich sagte ja, ich, wir alle.
00:33:23Wir alle?
00:33:24Ja.
00:33:26Ich möchte mitfliegen.
00:33:28Ja, was denn, wieso denn?
00:33:29Kann ich dich allein lassen?
00:33:31In dieser Situation?
00:33:33Das kann ich nicht.
00:33:36Will ich auch nicht.
00:33:39Ich denke nicht daran, dich mitzunehmen.
00:33:43Nein.
00:33:51Guten Morgen, Frau Dr. Meinrad.
00:34:04Guten Morgen, bin ich zu spät?
00:34:06Nein, wir haben viel Zeit.
00:34:07Es reicht doch für den Kaffee.
00:34:08Gott sei Dank, ich habe noch nicht gefrischert.
00:34:09Moment.
00:34:12Ich möchte Sie sehr gerne etwas fragen,
00:34:14Frau Dr. Meinrad.
00:34:15Es wird doch immer wieder geredet
00:34:16von diesem Forschungsbericht.
00:34:18Von Forschungsergebnissen
00:34:19auf dem Gebiet der Pharmaka.
00:34:22Aber worum es sich da nun eigentlich handelte,
00:34:26na, vielleicht können Sie uns das mal erklären.
00:34:28Ich meine so, dass selbst ich es verstehe.
00:34:30Ich will es versuchen.
00:34:32Wir reden jetzt von der SILA-Pharmaka.
00:34:36Unsere Ergebnisse könnten
00:34:37die gesamte Arzneimittelforschung revolutionieren.
00:34:41An einer in das Molekül eingebauten Sollbruchstelle
00:34:44zerfällt das Pharmaka sofort nach seiner Wirkung.
00:34:46Sollbruchstelle im Molekül?
00:34:51Ja.
00:34:52Nachdem der SILA-Pharmakon seine Wirkung getan hat,
00:34:55greift das Wasser,
00:34:56das allgegenwärtige Wasser,
00:34:57das sich im Organismus befindet,
00:34:59die Wirkstoffmoleküle in ihrem zentralen Siliziumatom an.
00:35:03Ich glaube, es ist doch ein bisschen schwer verständlich, ne?
00:35:10Ich müsste Ihnen das aufzeichnen.
00:35:11Haben Sie mal Papier und Bleistift da?
00:35:12Oh, nein, nein, nein, danke.
00:35:14Das ist schon gut.
00:35:14Nein, nein, was ich von Ihnen wissen möchte,
00:35:16Frau Dr. Meinhardt, ist,
00:35:18schauen Sie, die einschlägige Industrie,
00:35:20die wird sich doch auf diese neue Methode,
00:35:24entschuldigen Sie bitte,
00:35:24wenn ich mich so unwissenschaftlich ausdrücke,
00:35:27sie wird sich doch auf diese Methode einstellen müssen, ne?
00:35:29Na ja, ganz sicher.
00:35:32Unsere Entdeckungen, die sind von einem sehr, sehr großen Wert.
00:35:35Das möchten Sie doch wissen.
00:35:36Ich meine, Sie fragen nach dem...
00:35:37Nach dem materiellen Wert, ja.
00:35:39Der ist riesig.
00:35:41Obwohl wir nicht die einzigen sind, die daran arbeiten.
00:35:43In der ganzen Welt wird daran gearbeitet, auch in Russland.
00:35:46Da kommen sehr, sehr wichtige Impulse, gerade aus Russland.
00:35:48Durch einen Professor Voronkov,
00:35:51der das Aryl-Silatran untersucht hat
00:35:53und festgestellt hat, dass es zu den giftigsten Stoffen gehört,
00:35:56die jemals in einem Labor synthetisch hergestellt wurden.
00:35:59Ja, jetzt sprechen Sie vom Gift.
00:36:01Ja, das beschäftigt Sie als Kriminalisten natürlich besonders.
00:36:05Ähm, Aryl-Silatrane.
00:36:09Zehn Milligramm genügen, um einen Menschen zu töten.
00:36:12Und das Fantastische ist eben, dass Gift zerfällt.
00:36:16Selbst der tote Organismus baut es so schnell ab,
00:36:19dass hinterher eben nichts mehr nachzuweisen ist.
00:36:21Na ja, ich kann mir vorstellen, was Sie denken.
00:36:26Dass in falschen Händen
00:36:27werden die Folgen natürlich nicht abzusehen.
00:36:30Das wäre eine Katastrophe.
00:36:32Tag, Maria.
00:36:47Warum kommt deine Frau denn mit?
00:36:48Sie will unbedingt mitkommen.
00:36:51Hallo.
00:36:53Guten Morgen, Frau Braun.
00:36:54Guten Tag, Frau Dr. Mayrath.
00:36:57Ich gratuliere Ihnen.
00:36:59Bitte?
00:37:00Na, haben Sie nicht meinen Mann
00:37:02und seine Firma
00:37:03vor einem großen Verlust bewahrt?
00:37:06Ach so.
00:37:07Ja, ja.
00:37:08Ich hoffe, mein Mann hat zum Ausdruck gebracht,
00:37:10wie dankbar er Ihnen ist.
00:37:13Ja, das...
00:37:14Warte.
00:37:14Ein Glück, dass Sie noch mal im Büro vorbeikamen.
00:37:20Zufällig?
00:37:21Ja, war ein Zufällig.
00:37:26Meine Frau wollte mit nach Berlin.
00:37:28Sie ließe sich nicht ausreden.
00:37:30Nee, Frau.
00:37:31Guten Tag.
00:37:32Guten Tag.
00:37:32Ich finde die Ereignisse außerordentlich aufregend.
00:37:36Das ist die simple Erklärung dafür,
00:37:38dass ich mich entschlossen habe, mitzufliegen.
00:37:40Gegen den Willen meines Mannes.
00:37:42Ich muss es zugeben.
00:37:43Aber ich bin eben manchmal sehr eigensinnig.
00:37:47Sie untersuchen also den Fall?
00:37:49Ja, das ist richtig, ja.
00:37:52Haben Sie schon Anhaltspunkte?
00:37:54Nein, wir sammeln erst die ersten Fakten und...
00:37:57Naja, so geht man wohl vor.
00:37:59Aber sicher nicht so einfach,
00:38:01hier die Fakten zu sehen.
00:38:05Was sagen Sie dazu, Herr Doktor?
00:38:13Ja, gut, das nehme ich auch.
00:38:29Soll ich es einpacken?
00:38:30Nein, ich behalte es gleich an.
00:38:32Dann packe ich Ihre Sachen extra ein, ja?
00:38:35Nein, danke.
00:38:36Die brauche ich nicht mehr.
00:38:37Okay.
00:38:47Die brauche ich nicht mehr.
00:38:48Wir sehen uns beim nächsten Mal.
00:39:18Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:39:48Untertitelung des ZDF, 2020
00:40:18Untertitelung des ZDF, 2020
00:40:48Untertitelung des ZDF, 2020
00:41:18Soll ich mitkommen?
00:41:19Ja, bitte.
00:41:36So, das ist Fräulein Pia Jurek, Frau Braun-Gorris, Professor Braun-Gorris, Frau Dr. Meinrath, Dr. Haug.
00:41:43Guten Tag. Darf ich Ihnen meinen Beileid ausdrücken?
00:41:49Meinen Sie es denn ernst? Entschuldigen Sie, aber mein Vater hat Sie doch gar nicht interessiert.
00:41:55Ich weiß es. Er hat es mir gesagt. Es lag ihm so sehr daran, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.
00:42:02Aber Sie haben es abgelehnt.
00:42:05Ich weiß, ich weiß, es tut mir jetzt sehr leid.
00:42:07Ich weiß nicht, in was er jetzt verwickelt ist.
00:42:13Wenn er etwas getan hat, was nicht in Ordnung ist, dann hat er seinen Grund gehabt.
00:42:17Ich will gerne helfen, diesen Grund herauszufinden.
00:42:21Gut. Sehr gut.
00:42:25Wir sind Ihnen sehr dankbar.
00:42:30Was soll ich tun?
00:42:37Warten Sie, ich möchte Ihnen etwas sagen, kommen Sie.
00:42:46Sie werden jetzt versuchen, den Mann zu finden, der Ihren Vater aufgesucht hat.
00:42:50Wenn Sie ihn finden, sagen Sie nichts. Kein Wort.
00:42:53Sagen Sie ruhig, Sie haben ihn nicht gefunden, er war nicht dabei.
00:42:56Wozu?
00:42:57Bitte, haben Sie Vertrauen zu mir, Herr?
00:42:59Die anderen sollen es nicht wissen.
00:43:01So ist es. Sie sollen es nicht wissen.
00:43:03Wie Sie meinen.
00:43:04Danke. Kommen Sie.
00:43:05Ah ja, das sind die Fotos.
00:43:12Die Frage ist nur, ob es alle sind.
00:43:14Ja, ja, das sind alle, die auf dem Kongress gemacht wurden.
00:43:17Wie, die sind alle nachgemacht worden?
00:43:19Ja, natürlich, sonst hätte die ganze Sache ja keinen Sinn.
00:43:22Setzen Sie sich doch vor den Jurek.
00:43:25Nun sehen Sie sich mal in aller Ruhe die Fotos an.
00:43:30Nehmen Sie doch die Lupe, vielleicht hilft die ihm.
00:43:35Nehmen Sie doch die Ruhe die Fotos an.
00:43:37Nehmen Sie mich.
00:43:41Ob man hier rauchen darf?
00:43:43Gib mir auch eine.
00:43:54Lässt dich viel Zeit.
00:43:56Sie soll sich Zeit lassen.
00:43:59Ist ja wichtig.
00:43:59Ich habe den Mann nicht gefunden.
00:44:16Auch nicht, dass Sie mal unsicher waren.
00:44:19Bei irgendeinem Foto.
00:44:20Nein.
00:44:22Nichts. Pech gehabt.
00:44:23Na ja, da kann man nichts machen.
00:44:31Enttäuscht, der Professor?
00:44:34Natürlich, Herr Rauch. Natürlich.
00:44:39Bitte setzen Sie sich.
00:44:40Guten Tag.
00:44:41Freut mich, Sie persönlich kennenzulernen.
00:44:43Mein Name ist Mirich.
00:44:44Sie sollten öfter mal nach Berlin kommen.
00:44:46Haben wir den Erfolg gehabt?
00:44:53Das ist er. Dieser Mann hat meinen Vater besucht.
00:44:59Sie hören sich nicht?
00:45:00Nein. Ich könnte es beschwören.
00:45:02Das ist ja Dufte.
00:45:04Da haben wir ja den Mann, der uns vielleicht weiterbringen kann.
00:45:07Warum sollte Fräulein Jurek eigentlich nicht sagen, dass sie den Mann erkannt hat?
00:45:10Aus Misstrauen?
00:45:12Gegen den Professor oder gegen Herrn Dr. Haug oder gegen die Frau Dr. Meilert?
00:45:16Es gibt da möglicherweise Verbindungen.
00:45:18Die sind vielleicht noch nicht zur Sprache gekommen.
00:45:20Was denn für Verbindungen?
00:45:21Die drei waren ja auch auf dem Kongress.
00:45:23Ja, da wissen Sie natürlich besser Bescheid.
00:45:25Was wollen wir jetzt unternehmen?
00:45:26Jetzt wollen wir mal feststellen, wer der Mann ist.
00:45:28Der hat eine Namensplakette da.
00:45:29Ja, die haben alle ihre Namen am Revier.
00:45:31Kann man das entziffern?
00:45:32Nee, hab's versucht. Geht nicht.
00:45:34Darf man sehen?
00:45:36Ja.
00:45:38Na, Harry?
00:45:40So nicht.
00:45:42Wir bräuchten das Negativ für eine Vergrößerung.
00:45:51Ihren Namen hätten wir.
00:45:53Meier-Ollendorff.
00:46:01Gleich nach der Gedächtniskirche.
00:46:03Ist links die Fasanenstraße.
00:46:04So, hier muss es gleich sein.
00:46:21Nummer 70.
00:46:30Der Professor und Meier-Ollendorff.
00:46:33Der Professor Maun-Boris?
00:46:35Was will denn man hier?
00:46:38Harry,
00:46:39können wir dich mal an Meier-Ollendorff versuchen,
00:46:41ein paar Informationen zu bekommen?
00:46:43Wir fahren dem Professor nach.
00:46:44Mh, ist gut.
00:46:45Das war's.
00:47:07Okay, man, das geht.
00:47:09Ja, wollen Sie hier rein?
00:47:11Ja, ich wollte zu Dr. Mayer-Ollendorf.
00:47:14Ja, ich bin ich. Kommen Sie als Patient?
00:47:19Ich meine, sind Sie angemeldet?
00:47:21Nein, ich...
00:47:22Also bitte, dann lassen Sie sich einen Termin geben.
00:47:24Ja, ich muss drinnen.
00:47:25Danke.
00:47:39Danke.
00:48:09Ja, ich muss drinnen.
00:48:11Immer wenn ich jemandem nachfahren muss, denke ich mir was dabei.
00:48:14Und da nicht jene Frau ist, ist das sicher was Kriminales.
00:48:19Sind Sie Detektiv oder sowas?
00:48:21Bei mir sowas.
00:48:23Dass Sie das eilig haben, das sieht man.
00:48:27Die Helps stimmen überhaupt nicht.
00:48:29Das ist sowas möglich.
00:48:30Na, wenn es ein Recht ist, mir auch nicht.
00:48:33Also mich stört es nicht.
00:48:39Also mich nicht überlebt.
00:48:57inc bald.
00:48:59inc bald.
00:48:59Das ist immer so schwer alleine.
00:49:25Sie sind nicht von mir, ne?
00:49:27Nein.
00:49:28Westdeutschland?
00:49:29Ja.
00:49:30Na ja.
00:49:31Danke.
00:49:32Wir sind sehr gewöhnt uns zu helfen.
00:49:36Hey rein, geh zu.
00:49:39Die Leute können es noch höher.
00:49:50Und jetzt?
00:49:51Ich bin sicher.
00:49:52Ich habe das gerade wieder einmal.
00:49:53Ich bin sicher.
00:49:54Ich bin sicher.
00:49:55Er sucht das Mädchen.
00:50:25Ja, genau. Wollen wir ihn an?
00:50:26Nein, nein. Was der von Fräulein Jurek will, das...
00:50:29Na, das können wir auch von ihr selber erfahren.
00:50:32Nicht wahr?
00:50:35Sie, Herr Professor?
00:50:37Ja. Guten Tag, darf ich hereinkommen?
00:50:40Bitte.
00:50:42Ja, ich dachte, ich schaue mal vorbei.
00:50:45Ich wollte mal sehen, wie Sie hier leben.
00:50:48Na, dann sehen Sie sich mal.
00:50:55Das hat ja mal hübscher ausgesehen.
00:50:58Vater hat nach und nach alles verkauft.
00:51:01Zu Geld gemacht.
00:51:03Zu Alkohol.
00:51:04Nur die Bücher nicht. Die hat er nicht hergegeben.
00:51:19Weswegen kommen Sie her?
00:51:21Nur um sich das hier anzusehen?
00:51:23Nein, nein, nein. Sie müssen weg hier. Sie müssen hier raus.
00:51:25Sie müssen raus aus dieser Wohnung.
00:51:27Am liebsten würde ich Sie gleich mitnehmen.
00:51:29Können Sie nicht einen Koffer packen mit dem Nötigsten?
00:51:30Ich würde Sie dann gern mitnehmen ins Hotel.
00:51:34Bitte verstehen Sie mich richtig.
00:51:36Ich fühle mich für Sie verantwortlich.
00:51:37Ich möchte, dass Sie mitkommen nach München.
00:51:40Vielleicht kann ich bei Ihnen noch etwas gut machen,
00:51:42was ich bei Ihrem Vater falsch gemacht habe.
00:51:47Warum soll ich weg von hier?
00:51:48Mein Gott, Ihr Vater ist ermordet worden.
00:51:50Niemand weiß warum, aus welchem Grund.
00:51:52Ich habe einfach das Gefühl, dass Sie auch in Gefahr sind.
00:51:57Bitte.
00:51:57Ich bitte Sie, kommen Sie mit.
00:52:08Ich finde es so eine gute Idee, dass Sie mitkommen nach München.
00:52:11Also wirklich eine prima Entscheidung.
00:52:13Na, ich weiß nicht.
00:52:14Wieso?
00:52:16Was wissen Sie nicht?
00:52:17Wie lange Ihr schlechtes Gewissen vorhält.
00:52:20Wovon reden Sie denn da?
00:52:21Sie alle haben doch ein schlechtes Gewissen wegen meinem Vater.
00:52:26Dem verdanke ich das doch, dass Sie sich hier zu mich kümmern.
00:52:29Es ist ja auch gut so.
00:52:31Ich sage ja nichts dagegen.
00:52:34Ich jedenfalls sehe eine Chance, wenn ich eine bekomme.
00:52:37Na ja, das ist doch schön.
00:52:41Kommen Sie.
00:52:42Ich bringe Sie auf Ihr Zimmer.
00:52:42Sie spielen noch einmal den barmherzigen Retter?
00:52:49Ich verbitte mir diesen Tonerhauk.
00:52:51Ach, entschuldigen Sie.
00:52:53Ich weiß ja, wie Ihnen zumute ist.
00:52:55Dabei sehen Sie auch meine Situation?
00:52:57Ja, natürlich sehe ich die.
00:52:58Wolle Sie nicht kränken, bitte.
00:52:59Verzeihen Sie mir.
00:53:00Ach, Sie sind es.
00:53:16Kommen Sie.
00:53:18Nehmen Sie Platz.
00:53:19Danke, sehr freundlich.
00:53:23Aha.
00:53:24Patience.
00:53:26Ja, man legt Patience, um Patience zu bekommen.
00:53:29Geduld.
00:53:31Aber ich bekomme sie nicht.
00:53:34Ich verliere sie.
00:53:38Seit Tagen geht sie nicht auf.
00:53:44Ihr Mann hat voran Jurek hierher gebracht.
00:53:47Ihr ein Zimmer besorgt.
00:53:50Pia Jurek?
00:53:52Er will Sie mit nach München nehmen, für sich sorgen.
00:53:57Aha.
00:53:59Wollen Sie auch?
00:54:01Es ist Whisky.
00:54:03Nein, danke.
00:54:04Das ist mir noch ein bisschen zu früh.
00:54:13Er kämpft.
00:54:14Was tut er?
00:54:18Ich will das nicht näher erklären.
00:54:20Ich sage Ihnen nur, er kämpft.
00:54:24Er führt einen Kampf mit sich selbst.
00:54:27Was das Schlimmste ist.
00:54:30Weil es ein Kampf ist, den er nicht verlieren darf.
00:54:35Ziehen Sie Ihre Schlüsse.
00:54:36Ich begehe den Fehler nicht, Sie zu unterschätzen.
00:54:41Danke.
00:54:42Das ist sehr nett von Ihnen.
00:54:44Lassen Sie mich die Patience zu Ende spielen.
00:54:51Noch etwas sollten Sie wissen.
00:54:54Ich lebe in Scheidung mit meinem Mann.
00:54:58Nach fast 30-jähriger Ehe will er mich verlassen.
00:55:02Frau Dr. Meinert.
00:55:03Ja.
00:55:10Ist du nicht eine ganz reizelnde Person?
00:55:14Vielleicht etwas naiv.
00:55:16Ja, natürlich.
00:55:20Das kenne ich.
00:55:21Am Neulendorfplatz.
00:55:22Das ist unser Flohmarkt.
00:55:2316 ausrangierte U-Wahnwaggons.
00:55:25Es gibt eine Menge zu kaufen.
00:55:26Das ist eine wahre Fundkurve.
00:55:27Aber was wollte Meier-Eulendorf dann?
00:55:30Der hat es ziemlich eilig gehabt.
00:55:31Hängt wahrscheinlich mit dem Besuch des Professors bei ihm zusammen, oder?
00:55:35Ich würde vorschlagen,
00:55:36dass wir langsam anfangen, mal Leute zu überwachen.
00:55:38Das wäre gut.
00:55:38Warum wollte ich gerade bitten?
00:55:40Den Meier-Eulendorf.
00:55:41Ja.
00:55:41Und Ihren Professor.
00:55:42Ja, alle.
00:55:43Alle, die wir aus München mitgebracht haben.
00:55:47Vornehmlich aber den Professor.
00:55:50Der Professor Stefan.
00:55:52Ja, Harry.
00:55:53Ich glaube die ganze Geschichte mit dem Einbruch nicht.
00:55:56Er sagt, er habe an dem Forschungsbericht gearbeitet
00:55:59und das Manuskript dann,
00:56:01da es nicht selber in den Tresor schließen konnte,
00:56:03in den Büroschrank gelegt.
00:56:05Ein Schrank, der gar keinen Schutz darstellt,
00:56:07den jeder aufbekommt.
00:56:08Ja, und dann legt er einen Zettel hin für Dr. Haug.
00:56:10Obwohl er eigentlich wissen musste,
00:56:13dass Haug gar nicht mehr ins Büro kommt.
00:56:15Und der, der Zettel da...
00:56:17Das war sein Alibi.
00:56:18Sein Alibi.
00:56:19Auch gegenüber der Geschäftsführung.
00:56:21Ich meine, damit sagst du doch,
00:56:22dass der Professor von dem Einbruch gewusst haben muss.
00:56:24Ja, das sage ich.
00:56:26Und dann,
00:56:27er kennt Meier-Eulendorf,
00:56:29den Mann, der mit Jurek gesprochen hat.
00:56:31Na, was Jurek wollte?
00:56:32Er sollte ein Angebot machen.
00:56:34Er sollte mit dem Professor sprechen.
00:56:35Aber das hat er doch nicht getan.
00:56:37Na, zunächst nicht,
00:56:38weil er nicht an den Rand kam.
00:56:40Dafür sprach er dann mit Frau Dr. Meinrad,
00:56:42die nun ihrerseits mit dem Professor sprach,
00:56:44sodass der von dem Angebot erfuhr.
00:56:46Ach, du meinst,
00:56:47dass er dann doch irgendwie Verbindung aufgenommen hat?
00:56:50Ja.
00:56:51Mit Jurek und mit Meier-Eulendorf.
00:56:53Woher kennen wir denn sonst?
00:56:55Und du meinst,
00:56:55das war alles verabredet?
00:56:56Der Eindruck,
00:56:57die Zeit des Einbruchs
00:56:58und dann die Geschichte mit dem Zettel für Dr. Haug,
00:56:59also alles abgemacht?
00:57:01Ja.
00:57:03Aber dann hat es gleich zwei Pannen gegeben.
00:57:07Der Mord an dem Fördner Martini und...
00:57:11Dass die Meinrad den Zettel gefunden hat
00:57:12und das Manuskript eingeschlossen hat.
00:57:14Na ja,
00:57:15sie hat ohne es zu wollen,
00:57:16ohne es zu wissen,
00:57:17hat sie den ganzen Plan vereitelt.
00:57:20So, jetzt versetz dich mal
00:57:22in die Lage des Professors.
00:57:24Das Manuskript ist ja nicht losgeworden,
00:57:26wie es verabredet war.
00:57:27Aber dafür hat er jetzt zwei Tote auf seinem Konto.
00:57:30Ich habe mit seiner Frau gesprochen,
00:57:31und sie sagte,
00:57:31mein Mann kämpft.
00:57:33Sie wollte mir nicht sagen,
00:57:34was sie damit meint,
00:57:35aber sie sagte,
00:57:37er kämpft.
00:57:38Ja, offenbar weiß sie mehr,
00:57:39als sie sagt.
00:57:40Ja,
00:57:41das nehme ich auch an.
00:57:43Die Frage ist jetzt nur,
00:57:45was hat er vor?
00:58:01Warum kommst du in mein Zimmer?
00:58:04Ich will das nicht.
00:58:07Ich habe dich nicht gebeten,
00:58:09da reinzukommen.
00:58:10Aber das weiß ich ja.
00:58:11Damit erzählst du mir ja nichts Neues.
00:58:13Tut mir leid,
00:58:14wenn ich dich belästige.
00:58:16Entschuldige.
00:58:18Deine Lage ist nicht besonders gut.
00:58:21Macht dich das glücklich?
00:58:22Nein.
00:58:25Das war es,
00:58:26was ich dir sagen wollte.
00:58:28Dass mich das nicht glücklich macht.
00:58:34Oh, Entschuldigung.
00:58:36Kommen Sie nur herein.
00:58:37Helfen Sie meinem Mann.
00:58:43Sie wissen doch,
00:58:44dass er Hilfe braucht.
00:58:47Hilfe?
00:58:59Was meint Sie damit?
00:59:03Ich weiß nicht,
00:59:04was sie meint.
00:59:07Johannes.
00:59:13Schon gut, Maria.
00:59:14Schon gut.
00:59:16Bitte geh schon vor.
00:59:17Ich komme gleich nach.
00:59:18Ich erwarte noch ein Telefongespräch.
00:59:24Schick mich doch nicht immer weg,
00:59:25wenn es dir nicht gut geht.
00:59:28Weißt du,
00:59:29ich möchte sogar nicht...
00:59:33Ich warte so darauf,
00:59:34dass du mir mal sagst,
00:59:35dass du mich brauchst.
00:59:36Ich weiß, Maria.
00:59:36Ich weiß.
00:59:36Ich danke dir.
00:59:38Bis gleich.
00:59:49Sag mal.
00:59:51Du hast den Forschungsbericht mitgenommen?
00:59:53Ja, ja.
00:59:54Ich brauchte noch einige Details
00:59:55für meinen Vortrag.
00:59:56Ach, mach dich das nervös.
00:59:58Nein, nein, nein.
01:00:00Bitte geh vor.
01:00:02Ich komme gleich nach.
01:00:03Ja, ihr werdet abgelöst.
01:00:17Nichts.
01:00:18Dr. Meyer-Eulendorf ist zu Hause.
01:00:20Hat die Wohnung nicht verlassen.
01:00:21Der Professor ist nicht mal zum Essen runtergekommen.
01:00:23Um Haupt kümmert sich Harry in der Hotelbar.
01:00:25Noch einen, bitte.
01:00:31Vertragen Sie das alles?
01:00:34Wissen Sie, Herr...
01:00:36Klein.
01:00:37Klein.
01:00:38Mhm.
01:00:38Ich trinke selten, fast nie.
01:00:43Aber heute ist mir danach zumut.
01:00:46Wieso gerade heute?
01:00:47Ich bin Wissenschaftler, verstehen Sie.
01:00:53Und so hautnah mit zwei Morden und Mördern konfrontiert zu sein,
01:01:01das ist absolut neu für mich.
01:01:04Vollkommen neu.
01:01:07In meinen schlimmsten Träumen hätte ich das nicht für möglich gehalten.
01:01:13Das Ganze hat Sie ziemlich mitgenommen.
01:01:15Hat es, gebe ich zu.
01:01:17Ich bin nämlich von Natur aus ziemlich cool.
01:01:22Schwer, mich aus dem Gleichgewicht zu bringen.
01:01:26Aber jetzt sind Sie aus dem Gleichgewicht.
01:01:28Ja.
01:01:30Es ist nicht sehr lustig, in einer so ausweglosen Lage zu sein.
01:01:36Ja, ich meine, wir könnten ja drüber reden.
01:01:39Tut mir leid.
01:01:45Ich fürchte, ich bin betrunken.
01:01:49Ein Grundsatz habe ich mir gemacht.
01:01:52Halte deinen Mund, wenn du betrunken bist.
01:02:02Ja?
01:02:02Guten Morgen.
01:02:10Guten Morgen.
01:02:13Ja, Herr Hauck, was ist?
01:02:15Was wollen Sie?
01:02:21Begreifen Sie denn nicht, dass ich etwas hören muss von Ihnen?
01:02:25Hauck, ich habe keine Wahl.
01:02:27Das wissen Sie genauso gut wie ich.
01:02:30Habe ich eine?
01:02:31Nein.
01:02:33Und weil Sie keine haben, habe ich auch keine.
01:02:41Das ist doch nicht zu Ende gedacht, Herr Professor.
01:02:44Wieso?
01:02:48Ich gehe jetzt eine Stunde in den Grunewald.
01:02:51Und dann frage ich Sie nochmal.
01:02:52Buh.
01:02:53Buh.
01:02:53Ich gehe jetzt mal.
01:02:54Nein, wieso?
01:02:54Ich gehe jetzt mal?
01:02:54Nein, wieso?
01:02:55Ich gehe jetzt um, wieso!
01:02:55Ich gehe jetzt mal.
01:03:01Buh.
01:03:01Buh.
01:03:02Buh.
01:03:03Musik
01:03:32Sie? Hilfe! Mörder!
01:03:38Wollen Sie von mir? Ich kenne Sie doch gar nicht!
01:03:40Hälst Sie uns ab!
01:03:41Hälst Sie uns ab!
01:03:42Hälst Sie uns ab!
01:03:51Das war der Mörder!
01:03:56Der Professor kam zu mir und sagte, es interessiert sich jemand für unsere Arbeit.
01:04:02Er zahlt bar und sofort eine Million.
01:04:08Ich sagte zu dem Professor, warum erzählen Sie mir das?
01:04:13Es ist doch klar, dass sich eine Menge Leute für unsere Arbeit interessieren.
01:04:16Es ist natürlich ein bisschen wenig, eine Million.
01:04:22Da fühlt man sich ja direkt gekränkt.
01:04:25Er sagte, ja, es ist wenig, relativ.
01:04:29Aber es ist genau die Summe, die ich brauche und die ich nicht aufbringen kann.
01:04:33Ich brauche eine Million.
01:04:38Meine Frau will sie.
01:04:39Die Scheidung.
01:04:42Frau Braun-Gorris verlangte das Geld ganz einfach als Abfindung.
01:04:45Das war Ihre Bedingung.
01:04:47Vermutlich wissen Sie, dass der Professor Frau Dr.
01:04:50Dr. Meinrad heiraten will.
01:04:51Sie haben also dem Professor geholfen?
01:04:53Ja, ich muss es Ihnen erklären.
01:04:57Wenn man jahrelang an einem bestimmten Problem ganz intensiv mit anderen Menschen zusammengearbeitet hat,
01:05:06dann stellt sich im Laufe der Zeit ein ganz besonderes, ganz starkes Zusammengehörigkeitsgefühl ein.
01:05:13Es ist so, glauben Sie es mir.
01:05:19Schließlich habe ich eingewilligt.
01:05:22Wir haben den Vorschlag angenommen, die Sache mit einem Einbruch zu tarnen,
01:05:29damit der Professor und ich völlig raus waren.
01:05:34Wer hat denn den Vorschlag gemacht?
01:05:36Mayer Ollendorf?
01:05:38Nein, der war es nicht.
01:05:40Mayer Ollendorf war nur ein Mittelsmann.
01:05:43Ich weiß nicht, wer im Hintergrund steht.
01:05:48Jedenfalls hat man uns dann einen Mann nach München geschickt.
01:05:52Den aus der U-Bahn?
01:05:54Ja.
01:05:55Ich habe den Mann in der Nacht durch eine Seitentür in das Institut hereingelassen.
01:06:02Dann verließ ich sofort das Gelände.
01:06:07Ich hatte keine Ahnung, was dann passiert war.
01:06:08Dass dieser Mann Martini ermordete, das erfuhr ich dann erst später, als mich der Professor nachts anrief.
01:06:20Ich machte mich mitschuldig am Tode eines Menschen.
01:06:26Ich wusste nicht, was ich machen sollte.
01:06:27Sollten wir alles aufklären?
01:06:32Ich sagte ja, der Professor sagte nein.
01:06:36Dann kam der Mord an Jurek.
01:06:39Ich sagte, jetzt müssen wir zur Polizei.
01:06:46Wissen Sie, was das heißt?
01:06:47Fauchte mich der Professor an.
01:06:48Dann sind wir ruiniert.
01:06:51Total ruiniert.
01:06:56Er nahm das Manuskript mit nach Berlin.
01:06:58Er sagte, ich muss es Ihnen geben.
01:07:03Sie haben uns in der Hand.
01:07:07Das war seine Entscheidung.
01:07:15Ja, bitte.
01:07:17Ja, ihr Braun-Goros.
01:07:18Ja, ja, ich bin es selbst.
01:07:20Nein, niemand.
01:07:21Bitte, bitte, wer sind Sie?
01:07:25Ja.
01:07:26Ja, ja, ich habe verstanden.
01:07:28Ja, natürlich.
01:07:34Ich habe mich über Jurek an den Professor gebannt.
01:07:37Er will anfragen lassen,
01:07:39ob er seine Kenntnisse nicht verkaufen möchte.
01:07:43Also, das wäre ein vollkommen normalen geschäftlichen Vorgang.
01:07:46Die Entscheidung trifft ja der Verkäufer nicht wahr.
01:07:48Und offenbar ist das Angebot ja auch angenommen worden.
01:07:52Die Modalitäten habe nicht nicht zu verantworten.
01:07:55Sie sind also nur ein Mittelsmann.
01:07:58Richtig.
01:07:59Na, dann würde es Ihnen ja nicht schwerfallen, uns zu sagen, für wen Sie gearbeitet haben.
01:08:03Der Mann hat sich mir nicht vorgestellt.
01:08:06Sie hat mich angesprochen auf dem Kongress, hat mich gefragt, ob ich ihm behilflich sein könnte.
01:08:10Er sagte, wenn Sie meinen Namen nicht kennen, ist das gut für Sie und auch gut für mich.
01:08:15Ja, aber das akzeptiert es.
01:08:16Also, sagen Sie mir endlich, warum Sie mich eigentlich verhaftet haben.
01:08:22Mürich?
01:08:24Ja, danke.
01:08:26Augenblick mal.
01:08:27Der Professor hat ihm das Hotel verlassen.
01:08:30Mit einem Aktenkoffer.
01:08:31Wollen Sie denn in dieser Gegend?
01:08:51Ja, danke.
01:08:52Ja, danke.
01:08:53Danke.
01:08:54Danke.
01:08:55Danke.
01:08:56Danke.
01:08:57Danke.
01:08:58Danke.
01:08:59Danke.
01:09:00Danke.
01:09:01Die Arzneimittel waren doch für ihn
01:09:30vollkommen uninteressant.
01:09:33Das Einzige, was für ihn wichtig war,
01:09:34war das Nebenprodukt.
01:09:36Was für ein Nebenprodukt?
01:09:40Moment mal.
01:09:43Haben wir da nicht mal was gehört?
01:09:45Was mein Nebenprodukt, das...
01:09:47Das sich im Körper auflöst?
01:09:48Das absolut nicht mehr nachweisbar ist.
01:09:53Gift.
01:09:55Meinen Sie dieses Nebenprodukt?
01:09:57War es das, was man kaufen wollte?
01:10:00Das ist morgen.
01:10:02Ja, sehr.
01:10:17Er sitzt drüben in der Kneipe.
01:10:19Er wartet.
01:10:19Er ist schon gut.
01:10:21Not mit.
01:10:25Er ist schon gut.
01:10:26Wir haben dich über den Kasten,
01:10:27das war.
01:10:28Das war's nicht.
01:10:28Er ist schon gut.
01:10:29Arniert.
01:10:30Er ist schon gut.
01:10:30Das war's nicht.
01:10:30Er ist schon gut.
01:10:31Ich glaube, das war's.
01:10:33Ich gehe jetzt rüber.
01:11:03Ich gehe jetzt rüber.
01:11:33Ich gehe jetzt rüber.
01:12:03Ich gehe jetzt rüber.
01:12:33Ich gehe jetzt rüber.
01:13:03Ich gehe jetzt rüber.
01:13:33Ich gehe jetzt rüber.
01:14:02Ich gehe jetzt rüber.
01:14:32Ich gehe jetzt rüber.