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Nachrichten des Tages | 13. Juni - Mittagsausgabe

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Transkript
00:01Israel fliegt mehrere Angriffswellen gegen den Iran.
00:11Rechtswidriges Verfahren? Im Amolu boykottiert Gerichtsverhandlung.
00:20Mehr und mehr Firmen verlagern ihre Werke in Länder Europas, wo die Produktion billiger ist.
00:25Im Europäischen Parlament wird der Ruf nach Gegenmaßnahmen laut.
00:30Rechtswidriges Verfahren? Im Amolu boykottiert Gerichtsverhandlung.
00:43Die israelische Luftwaffe hat am frühen Freitagmorgen mehrere Angriffswellen gegen den Iran geflogen.
00:49Ziel waren Atomanlagen, Militäreinrichtungen, Raketenbasen und Wohnungen der Militärführung in verschiedenen Teilen des Iran.
00:57Wie iranische Medien berichten, wurde der Oberbefehlshaber der Revolutionsgarde, General Hossein Salami, und der Generalstabschef, General Mohamed Bagheri, getötet.
01:07Israel sprach von einem präzisen Präventivschlag.
01:11Nach Angaben der israelischen Armee wurden rund 200 Flugzeuge gegen rund 100 Ziele eingesetzt.
01:17Die Operationen seien noch in Gange.
01:20Nach israelischen Angaben besitzt der Iran genügend hoch angereichertes Uran, um 15 Atombomben zu bauen.
01:27Die israelische Regierung erklärte, man erwarte iranische Vergeltungsmaßnahmen und sei gegen sie gewappnet.
01:33Die internationale Atomenergieorganisation hat wegen fehlender Kooperation eine Resolution gegen den Iran verabschiedet.
01:5619 von 35 Ländern stimmten im Gouverneursrat dem Beschluss zu.
02:02Gegenstimmen kamen unter anderem aus Russland und China.
02:05Die Resolution ist das Ergebnis einer langwierigen Untersuchung von Uranspuren an mehreren Orten im Iran,
02:12die die Regierung nicht als Teil ihres Atomprogramms deklariert hat.
02:15Die Atomenergieorganisation drückte ihre Besorgnis darüber aus, dass der Iran die Uran-Funde bisher nicht erklärt hat.
02:24Außerdem forderte die Behörde eine uneingeschränkte und sofortige Zusammenarbeit mit ihren Inspektoren.
02:30Der Iran kündigte daraufhin am Donnerstag den Bau einer neuen Uran-Anreicherungsanlage an.
02:37Diese solle nach eigenen Angaben an einem sicheren Ort errichtet werden.
02:41Der Nationale Widerstandsrat Iran begrüßte die Resolution der Atomenergieorganisationen.
02:47Die Resolution könnte den Weg für neue UN-Sanktionen gegen den Iran ebnen.
03:12Der Beschluss der Internationalen Atomenergieorganisation kommt zu einem kritischen Zeitpunkt.
03:19Die sechste Runde der Gespräche zwischen dem Iran und den USA über ein neues Atomabkommen soll an diesem Sonntag aufgenommen werden.
03:32Der inzwischen abgesetzte Bürgermeister von Istanbul, Ekrem Imamoglu, und seine Anwälte haben eine Gerichtsverhandlung am Donnerstag boykottiert.
03:40Die Anhörung war nach Angaben von Imamoglus CHP-Partei binnen weniger als 24 Stunden von einem Gerichtsgebäude in Istanbul in das Gefängnis verlegt worden, in dem Imamoglu inhaftiert ist.
03:51Imamoglu bezeichnete dies als rechtswidrig und das Verfahren als technisch mangelhaft.
03:56Die Anhörung wurde auf Ende September verschoben.
03:58In dem Verfahren geht es um Imamoglus Kritik an der Glaubwürdigkeit eines Sachverständigen, der bei den Ermittlungen gegen die CHP-Partei befragt wurde.
04:07Die Staatsanwaltschaft hat zwei bis vier Jahre Haft beantragt.
04:11Imamoglu war im März mit anderen prominenten türkischen Politikern wegen angeblicher Korruption und Verbindungen zu Terrororganisationen verhaftet worden.
04:18Dies löste wochenlange landesweite Proteste aus, die größten, die die Türkei seit über einem Jahrzehnt erlebt hat.
04:27Hunderte Menschen wurden bei den oft gewalttätigen Demonstrationen festgenommen.
04:31Imamoglu gilt weithin als wichtigster politischer Herausforderer von Präsident Erdogan.
04:36Viele halten seine Verhaftung für politisch motiviert.
04:38Mehrere Verfahren laufen gegen ihn.
04:41So auch wegen Auftragsvergabe an ungeeignete Unternehmen und Beleidigung.
04:45Bei einer Verurteilung drohen ihm mehrjährige Haftstrafen und Politikverbot.
04:50Er könnte dann bei der Präsidentschaftswahl 2028 nicht antreten.
04:55Die Ukraine und Russland haben den Austausch von Kriegsgefangenen auf der Grundlage des Abkommens von Istanbul vom 2. Juni fortgesetzt.
05:04Kiew hat nicht bekannt gegeben, wie viele ukrainische Verteidiger ausgetauscht wurden,
05:07sondern nur, dass sich der Austausch auf schwer verwundete Soldaten konzentrierte.
05:13Einige von ihnen, die in die Ukraine zurückgebracht wurden, waren die Verteidiger von Mariupol,
05:18wie Maxim, der vor drei Jahren freigelassen wurde und im Gefängnis fast sein Leben verloren hätte.
05:37Laut einer UN-Untersuchung haben die russischen Behörden gefangene ukrainische Soldaten gefoltert, um Informationen zu erpressen, sie zu Geständnissen zu zwingen und einzuschüchtern.
06:04Maxim geht immer noch zur Therapie und hat bleibende Hirnschäden erlitten.
06:09Er sagt, er wisse von drei Männern aus seiner Einheit, die im Gefängnis an den Folgen der Folter gestorben seien.
06:16Tausende weitere befinden sich immer noch in russischer Kriegsgefangenschaft.
06:20Über 100 namhafte SPD-Mitglieder haben ein sogenanntes Manifest unterzeichnet, in dem sie die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik infrage stellen.
06:32In dem Papier wird unter anderem nach einem Ende der kriegerischen Handlungen die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen mit Russland gefordert.
06:40Das Verteidigungsausgabenziel von 5% des BIPs wird als irrational kritisiert.
06:46Der Außenpolitik-Experte Ralf Stegner hält die Strategie, Russland allein militärisch an den Verhandlungstisch zwingen zu wollen, für gescheitert.
06:54Es geht nicht um entweder oder, sondern es geht um sowohl als auch.
06:58Alleine mit Aufrüstung jedenfalls scheint mir das nicht zu funktionieren.
07:01Man muss sich mit Ländern wahrscheinlich auch verständigen, deren Werte man überhaupt nicht teilt.
07:06Verteidigungsminister Boris Pistorius übte scharfe Kritik an dem Papier seiner Parteikollegen.
07:11Er sprach von einer Realitätsverweigerung.
07:14Das setzt ein klares Zeichen aus Moskau.
07:17Es gibt kein Interesse an einer friedlichen Lösung derzeit, sondern es wird mit unverminderter Härte und vor allen Dingen auch wieder zunehmend zivile Bereiche in der Ukraine angegriffen.
07:28Bundeskanzler Friedrich Merz plant nach eigenen Aussagen, die Bundeswehr zur stärksten Armee Europas auszubauen.
07:35Die Verfasser des Manifests kritisieren die massiven Aufrüstungspläne.
07:40Auch die Stationierung neuer amerikanischer Mittelstreckenraketen auf deutschem Boden lehnen sie ab.
07:45In der SPD hat das Papier kurz vor dem Parteitag, der Ende des Monats ansteht, eine heftige Debatte ausgelöst.
07:55Frieden in der Region und hybride Kriegsführung waren die Hauptthemen des Gipfels in Odessa,
08:00an dem neben der Ukraine, Rumänien, die Republik Moldau, Serbien, Albanien, Griechenland, Montenegro, Kroatien und Slowenien teilnahmen.
08:08Russische Kriegsführung an diese Region, Odessa, und dann zu den Bordern mit Moldau und Rumänien.
08:17Und natürlich brauchen wir jetzt Schutz, aber noch mehr brauchen wir langfristige Guarantäen,
08:24dass dies nie wieder passieren kann.
08:27Rumäniens Präsident Nico Schordan warf Russland vor, die Friedensbemühungen zu untergraben.
08:32Russia is constantly jetting our any constructive initiatives and works to undermine the path to peace.
08:42Russia is coming up with unreasonable demands, knowing that they cannot be accepted.
08:49The only language Russia understands is strength, and we must do our best in helping Ukraine to negotiate from a position of strength.
08:59Moldawiens Präsidentin Maja Sandu warnte vor der Gefahr eines hybriden Krieges,
09:04der darauf abziele, die für Herbst angesetzten Parlamentswahlen im Land zu beeinflussen.
09:08We do learn every day by new attempts and new ways through which Russia tries to interfere with our internal processes,
09:17political processes, democratic processes.
09:20It is going to be tough, but we do want Moldovans to decide for Moldova at the parliamentary elections, not Kremlin.
09:28Im Vorfeld des Gipfels stand die Hafenstadt Odessa wieder unter russischem Beschuss.
09:37Der deutsche Konzern BSH Appliances, zu dem die Marken Siemens und Bosch gehören,
09:42hat die Schließung eines Werkes in Spanien angekündigt.
09:46Mehr als 650 Arbeitsplätze werden wohl verloren gehen.
09:49Die Produktion könnte nach Polen oder in die Türkei verlagert werden.
09:53Dabei handelt es sich nicht um einen Einzelfall.
09:56Verlagerungen sind zum Beispiel auch bei Audi und Volkswagen im Gange.
10:01Einige Abgeordnete fordern daher vom Europäischen Parlament Maßnahmen,
10:04um Verlagerungen zu bekämpfen und die Reindustrialisierung Europas zu unterstützen,
10:09zu einer Zeit, in der geopolitische Unsicherheiten die Unternehmen schwächen.
10:13Wir haben politische Unbeziehung, wir haben die Energie, die hoch sind,
10:20wir haben eine politische Unbeziehung, wir haben die Waffe von Donald Trump,
10:27wir haben, in diesem Fall, eine Waffe von strategischen Autonomie.
10:33Esas empresas sind beherausch, die Arbeitszeiten zu beheren,
10:37sie beheren, die Bereiche von materie zu beheren.
10:40Einige liberale Europaabgeordnete empfehlen eine Vereinfachung des regulatorischen und steuerlichen Rahmens.
10:50Eine spanische Abgeordnete der radikalen Linken fordert eine Aktualisierung der 25 Jahre alten europäischen Richtlinie über Massenentlassungen.
11:10Laut dem Französischen Institut für Statistik haben zwischen 2018 und 2020 allein 72 Prozent der französischen Unternehmen ihren Standort in Europa verlagert.
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