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  • vor 8 Monaten
Die Klage eines peruanischen Kleinbauern im Klimaprozess gegen den Energiekonzern RWE ist gescheitert. Das Oberlandesgericht Hamm wies die Berufung von Saúl Luciano Lliuya zurück. Der Bauer und Bergführer hatte von RWE gefordert, sich an Kosten für Schutzmaßnahmen gegen eine mögliche Überflutung seines Hauses zu beteiligen.

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Transkript
00:00Der Prozess in Deutschland zog sich über Jahre und wurde weltweit beachtet.
00:05Nun hat das Oberlandesgericht Hamm die Berufung des peruanischen Kleinbauern Saul Luciano Llullia
00:11im Klimaprozess gegen den deutschen Energieriesen RWE zurückgewiesen.
00:16Der Bauer und Bergführer hatte von RWE gefordert, sich an Kosten für einen Damm zu beteiligen,
00:22der dessen Haus in den peruanischen Anden vor einer möglichen Überschwemmung eines Sees schützen sollte.
00:27In seiner Heimatstadt Huaraz wird konkret befürchtet, dass der Andensee Pai Kakocha wegen einer Gletscherschmelze überlaufen und eine Flutwelle auslösen könnte.
00:38RWE als einer der größten Treibhausgas-Emmittenten sei für den Klimawandel und die daraus entstandene Situation mitverantwortlich, argumentierte Llullia.
00:48Unterstützt wurde er bei seiner Klage von der Organisation German Watch.
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