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Nachrichten des Tages | 27. Mai - Mittagsausgabe

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Transkript
00:01Die westlichen Verbündeten haben laut Bundeskanzler Friedrich Merz alle Beschränkungen für den Einsatz von westlichen Waffen auf russischem Gebiet durch die Ukraine aufgehoben.
00:11Künftig also keine Beschränkungen für Waffen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA.
00:18Merz erklärte, die Ukraine könne sich nun selbst verteidigen, indem sie zum Beispiel militärische Einrichtungen in Russland angreift.
00:24In der Vergangenheit hatte die ukrainischen Raketen mittlerer Reichweite aus den USA, Großbritannien und Frankreich erhalten.
00:32Sie durfte sie aber nur gegen russische Streitkräfte einsetzen, die auf ukrainischem Gebiet sind, in den besetzten Regionen etwa.
00:43Russland hat die Aufhebung von Reichweitenbegrenzungen für westliche Waffen in der Ukraine kritisiert.
00:48Kreml-Sprecher Dmitry Peskov sprach von ziemlich gefährlichen Entscheidungen, wenn es sie gegeben hat.
01:01Russland soll seit Beginn seines Angriffskrieges in der Ukraine im Jahr 2022 fast eine Million Soldaten verloren haben.
01:09Das hat der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte gemeldet.
01:12Die Zahl dürfte nicht nur getötete, sondern auch verwundete, vermisste und gefangengenommene Soldaten einschließen.
01:19Nach Angaben des ukrainischen Militärs bereitet Russland nun eine neue Offensive vor, die möglicherweise für Sommer geplant sei.
01:27Verschärfte Kämpfe entlang der 1.000 Kilometer langen Frontlinie seien ein Hinweis darauf.
01:32Wie die ukrainische Luftwaffe am Montag mitteilte, haben Moskaus Streitkräfte in der Nacht eine Rekordzahl von 355 Drohnen gegen die Ukraine eingesetzt.
01:43In verschiedenen Regionen seien insgesamt sechs Menschen getötet worden.
01:46Es ist klar, dass Russland ihre Pressure auf die Ukraine auf die Ukraine erhöht hat.
01:55Es ist wirklich eine bombende Ukraine und wir haben die zerstörteren Attacken gesehen.
02:01Es ist also wichtig, dass Russland die Pressure auf die Ukraine auf die Ukraine aufzunehmen, damit sie auch eine Friede will.
02:08Wir sind bereit, das auf der europäischen Seite zu machen und wir hoffen, dass andere internationale Partner folgen werden.
02:15Russland soll laut Kiew mittlerweile in drei hintereinander folgenden Nächten groß angelegte Angriffe auf Ziele in der Ukraine geflogen haben.
02:25Ein Teil der Aufrüstung der EU wird hier in Herstal im Osten Belgiens erfolgen.
02:31Hinter den roten Backgebäuden verbirgt sich einer der weltweit führenden Hersteller von Kleinwaffen, FN Browning.
02:38Das Unternehmen ließ uns einen Blick hinter die Kulissen werfen.
02:41Das Unternehmen ist derzeit gefragter denn je, denn es beliefert fast alle NATO-Armeen.
02:47Seit der russischen Invasion in der Ukraine steht FN Browning im Prampenlicht und zieht das Interesse der belgischen Regierung auf sich,
02:54da das Unternehmen auch Munition und integrierte Waffensysteme herstellt.
02:58Für euch ein Beispiel, im Juni 2024 hat FNR Stahl ein Partner, ein Vertrag von 20 Jahren mit der Defense Belge.
03:08Durant 20 Jahren werden wir alle Munition von kleinen Kalibern von der Defense Belge produzieren.
03:13Dieser Partner ist wichtig, weil wir uns eine langfristige Visibilität geben.
03:16Um sich von der Konkurrenz abzuheben, verlässt sich FN Browning auf die Zuverlässigkeit seiner Anlagen.
03:33Während für die Herstellung von Komponenten, Roboter und Maschinen eingesetzt werden, wird jedes Teil von Hand geprüft.
03:39Mit ihrem Plan Rearm Europe will die EU die Zusammenarbeit zwischen den 27 Mitgliedstaaten fördern.
03:47Die Kunden des belgischen Unternehmens sind ebenfalls Europäer.
03:50FN Browning macht sich die politische Dynamik zunutze, die durch den 800 Milliarden Euro schweren Aufrüstungsplan der EU ausgelöst wurde.
04:15Das Unternehmen, das 3000 Mitarbeiter beschäftigt, hofft, das Beste aus dem Plan heraus zu holen.
04:21Das belgische Unternehmen gibt an, dass 90 Prozent seiner Zulieferer auf dem Kontinent ansässig sind.
04:29Der neu gewählte rumänische Präsident Niko Schordan ist am Montag offiziell vereidigt worden.
04:36Damit ist die schwerste politische Krise des Landes seit Jahrzehnten überwunden.
04:40Doch der frühere Bürgermeister von Bukarestan steht vor zahlreichen Herausforderungen.
04:44Nachdem er sein Eid auf die Verfassung abgelegt hat, versprach er die wirtschaftlichen Probleme Rumäniens anzugehen.
04:50Statul român are nevoie de o schimbare fundamentală, bineînțeles în limitele statului de drept.
05:01Și vă invit să continuați să fiți implicați cu toată forța socială pe care ați dovedit-o,
05:08pentru a pune presiunea pozitivă pe instituțiile statului român, pentru ca acestea să se reformeze.
05:17Și vă assicur că voi fi un președinte deschis la vocea societăți și partener cu societăți.
05:26Dann setze sich in einer Stichwahl am 18. Mai gegen den Rechtspopulisten Georges Simeon durch,
05:32nachdem die vorangegangene Wahl für ungültig erklärt worden war.
05:36Der Wahlausgang gilt als entscheidend für den Verbleib Rumäniens in den westlichen Bündnissen,
05:40angesichts des anhaltenden Krieges im Nachbarland.
05:43Im Wahlkampf hatte dann ein pro-europäischen Kurs weitere Unterstützung für die von Russland angegriffene Ukraine
05:48und Finanzreformen versprochen.
05:54Es geschah am frühen Abend. Tausende sind in der Innenstadt unterwegs,
05:58feiern die Meisterschaft des FC Liverpool, als ein Fahrer mit seinem Auto in eine Menschenmenge fährt
06:03und mindestens 47 Menschen verletzt, zum Teil schwer.
06:0827 mussten ins Krankenhaus. Unter den Verletzten sind auch vier Kinder.
06:13Um den Meistertitel zu feiern, fuhr die Mannschaft in einem offenen Bus
06:17nur erst zehn Kilometer durch die Innenstadt.
06:19Die Stimmung war ausgelassen. Dann passierte der Vorfall.
06:23Die Polizei nahm einen 53-jährigen Mann aus der Gegend von Liverpool fest.
06:28Sie geht von einem Einzeltäter aus. Einen Terroranschlag schließt sie aus.
06:32Extensive Inquiries are ongoing to establish the circumstances leading up to the collision.
06:37And it is vital that people do not speculate or spread misinformation on social media.
06:44What I can tell you is that we believe this to be an isolated incident.
06:49And we are not currently looking for anyone else in relation to it.
06:54The incident is not being treated as terrorism.
06:58Der britische Premierminister Keir Starmer dankte der Polizei und den Einsatzkräften.
07:06Die Szenen in Liverpool sind entsetzlich.
07:08Meine Gedanken sind bei all den Verletzten und Betroffenen, schrieb er auf X.
07:14Auch der FC Liverpool veröffentlichte ein Statement.
07:18Der Klub bete für die Betroffenen und stehe in direkten Kontakt mit der Polizei.
07:22Bei israelischen Luftangriffen auf Ziele im Gaza-Streifen sind nach Angaben der palästinensischen Gesundheitsbehörde
07:37am frühen Montagmorgen Dutzende Menschen getötet worden.
07:41Mindestens 31 davon befanden sich in einer Schule, die zu einer Notunterkunft in Gazastadt umfunktioniert worden war,
07:49so die Berichte, die Menschen seien im Schlaf überrascht worden.
07:55Den Angaben der Behörden zufolge waren unter den Toten auch Kinder.
07:59Zwei Räume seien bei dem Angriff in Flammen aufgegangen.
08:02Das israelische Militär erklärte, der Angriff habe Militanten gegolten, die von der Unterkunft aus operiert hätten.
08:09Bei einem weiteren Angriff auf ein Haus in der Stadt Jabalia im Gaza-Streifen wurden nach Angaben des Al-Ali-Krankenhauses 19 Menschen getötet.
08:22Der andauernde Krieg hat dazu geführt, dass die meisten der zwei Millionen Einwohner des Gaza-Streifens auf humanitäre Hilfe angewiesen sind.
08:30Internationale Experten warnen, dass der Gaza-Streifen am Rande einer Hungersnot stehe.
08:35Israel sieht sich angesichts der zunehmenden humanitären Krise, Kritik an seiner Offensive und dem Druck ausgesetzt, Hilfsgüter in den Gaza-Streifen zu lassen.
08:46Nach einer fast dreimonatigen Blockade erklärte Israel am Freitag, es habe mehr als 100 Lastwagen vorgelassen.
08:52Das Oberlandesgericht Wien hat das im vergangenen Jahr ergangene Urteil gegen den ehemaligen österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz aufgehoben.
09:08Das Landgericht Wien hatte ihn wegen Falschaussage vor einem Parlamentsausschuss zu acht Monaten auf Bewährung verurteilt, im Zusammenhang mit der sogenannten Ibiza-Affäre, der heute 38-Jährige selbst hat stets jegliches Fehlverhalten bestritten.
09:23Zahlreiche Gerichtstermine gegeben, ein Unmaß an Auseinandersetzungen mit diesen Vorwürfen.
09:32Ich glaube, Sie haben alle mitverfolgt, wie sehr das zelebriert worden ist und dass das jetzt alles in sich zusammengefallen ist.
09:41Es ist das rausgekommen, was ich immer gesagt habe, nämlich dass ich im Untersuchungsausschuss nicht die Unwahrheit gesagt habe.
09:47Und trotzdem haben die letzten Jahre so stattgefunden, wie sie stattgefunden haben.
09:54Mit der Aufhebung der Verurteilung gilt ein politisches Comeback des ehemaligen österreichischen Bundeskanzlers nicht mehr als unwahrscheinlich.
10:01Die Staatsanwaltschaft muss jedoch noch entscheiden, ob sie kurz wegen möglicher Korruptionsdelikte in einer separaten Untersuchung anklagen will.
10:09Vier ehemalige Volkswagen-Manager sind vom Landgericht Braunschweig wegen Betrugs schuldig gesprochen worden.
10:22Sie wurden wegen ihrer Rolle im sogenannten Dieselgate-Skandal, der die Automobilindustrie vor fast zehn Jahren erschütterte, verurteilt.
10:29Zwei der Angeklagten wurden zu Haftstrafen zwischen zwei und viereinhalb Jahren verurteilt, während die beiden anderen Bewährungsstrafen erhielten.
10:36Alle vier waren bei dem deutschen Automobilhersteller in der Motorenentwicklung beschäftigt.
10:42Gegen das Urteil kann noch Berufung eingelegt werden.
10:46Der VW-Dieselskandal war im September 2015 bekannt geworden, als die US-Umweltschutzbehörde die Manipulation von Schadstoffmessungen bei Dieselfahrzeugen entdeckte.
10:56Volkswagen räumte damals ein, bei bestimmten Dieselmotoren der Marken Volkswagen, Seat, Audi und Skoda eine illegale Software verbaut zu haben,
11:06die den Ausstoß von Stickoxid auf dem Prüfstand senkte, nicht aber im Straßenverkehr.
11:11Weltweit waren nach Konzernangaben elf Millionen Autos betroffen.
11:15Der Skandal war die größte bisherige Krise für das deutsche Unternehmen,
11:19das seitdem mehr als 32 Milliarden Euro an Strafen, Entschädigungen und Gerichtskosten gezahlt hat.
11:26Das parallel laufende Strafverfahren gegen Ex-VW-Chef Martin Winterkorn wurde abgetrennt und ist mittlerweile aus gesundheitlichen Gründen ausgesetzt.
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