00:00Gegen den Besuch von Russlands Präsident Putin auf den umstrittenen Kurileninseln kommt heftige Kritik aus Japan.
00:10Russlands Präsident Wladimir Putin droht damit, Schiffe aus Europa zu beschlagnahmen, als Vergeltung für Sanktionen gegen die sogenannte Schattenflotte.
00:20US-Präsident Trump hat erklärt, Washington habe die Kontrolle über die Straße von Hormuz und werde diese behalten.
00:26Der Iran widerspricht.
00:30Russlands Präsident Wladimir Putin hat zum ersten Mal die umstrittenen Kurileninseln besucht.
00:36Das sorgte für heftige Proteste aus Tokio, da auch Japan die Inselgruppe beansprucht.
00:42Außenminister Toshimitsu Motegi verurteilte die Reise des russischen Staatschefs und erklärte,
00:49die Kurilen gehörten sowohl historisch als auch völkerrechtlich unbestreitbar zu Japan.
00:57Auf der größten Insel Iturub besuchte Putin eine Schule, ein Krankenhaus und eine Fischfabrik, wo er Kaviar testete.
01:05Zuvor war der Präsident auf der nahegelegenen russischen Insel Sachalin, um ein Marinemanöver zu überwachen.
01:14Es war Putins erster Besuch bei der Pazifikflotte seit 2013.
01:20Die Sowjetunion hatte das Kurilen Archipel im Zweiten Weltkrieg im August 1945 eingenommen.
01:28Die mineralreichen Inseln haben für den Kreml an strategischer Bedeutung gewonnen,
01:34da sie als Militärstützpunkte und für den Fischfang genutzt werden.
01:39Auf den Inseln lebten zuvor etwa 17.000 Japaner, die die UdSSR kurz nach der Annexion deportierte.
01:47Heute leben dort rund 20.000 russische Staatsbürger.
01:52Einen Friedensvertrag zwischen Russland und Japan gibt es nicht.
01:56Nicht zuletzt wegen Russlands guten Beziehungen zu Nordkorea und China ist das Verhältnis zu Japan angespannt.
02:03Während seiner Zeit als Präsident war Dmitri Medvedev 2010 auf die Kurileninseln gereist.
02:13Russlands Präsident Wladimir Putin hat damit gedroht, Schiffe aus Europa als Vergeltung zu beschlagnahmen.
02:20Denn europäische Staaten planen, Frachter der sogenannten Schattenflotte abzufangen und festzusetzen.
02:26Das neue EU-Sanktionspaket sieht vor, Öl und sonstige Frachtgüter aus Russland,
02:32die auf diesen Schiffen beschlagnahmt wurden, zu verkaufen.
02:36Putin kritisierte diesen Schritt und sprach von Piraterie.
02:39Wir sehen, dass die WL-Beziehungen von National-Marschellen
02:45in den Verbrechen, die verbrechen, die unsere Bundeskanzlerkunde verabschieden,
02:52versuchen, zu verbrechen.
02:54Die WL-Bereitsprache sind die Ausgleichen zu verbrechen.
02:59Wir sehen, dass die WL-Bereits der WL-Bereitskunde nicht auf die Welt zu verbrechen.
02:59Die WL-Bereitskunde betreffen, dass wir unsere Bundeskanzlerin behaupten,
03:02die uns im Unterbrechen zu verbrechen sind.
03:03Das ist nicht so wie, wie PRA-T-T-L-E-T-T-L-E-T-L-E-T-L
03:08-E-T-L-E-T.
03:15Mehrere europäische Länder haben Schiffe der sogenannten Schattenflotte abgefangen, die russisches Öl oder andere Güter transportierten.
03:23Diese Schiffe werden genutzt, um westliche Sanktionen gegen Russland zu umgehen.
03:28Eines der beschlagnahmten Schiffe war ein russisches Schiff, das im Verdacht stand, Getreide aus von Russland besetzten Gebieten der Ukraine
03:35zu transportieren.
03:36Schweden will dieses Schiff nun an Kiew übergeben.
03:42US-Präsident Donald Trump hat erklärt, Washington habe die Kontrolle über die strategisch wichtige Straße von Hormuz und werde diese
03:49behalten.
03:50Indes ist der Schiffsverkehr durch die wichtige Wasserstraße inmitten des Krieges gegen den Iran auf ein Wochentief gesunken.
03:57In einem Beitrag auf seiner Social-Media-Plattform am Mittwoch bezeichnete Trump die US-Seeblockade als Stahlmauer.
04:04Indes stocken weiterhin die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Konflikts und zur vollständigen Wiedereröffnung der Meerenge.
04:10Der Iran hat Trumps jüngste Äußerungen erneut zurückgewiesen.
04:15Laut einem Beitrag der iranischen Behörde für die Meerenge am Persischen Golf auf X bleibe die Straße von Hormuz blockiert
04:21und werde erst wieder geöffnet, wenn die Bedingungen des Irans akzeptiert würden.
04:25Inmitten der festgefahrenen Situation zeigen Daten des Handelsinformationsunternehmens Kepler,
04:30dass der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz an einem Drei-Monats-Tief angelangt ist.
04:35Nur 13 Schiffe passierten die Meerenge, rund 90 Prozent weniger als der Tagesdurchschnitt von 130 vor dem Beginn des Krieges.
04:44Der Iran und Oman beraten über eine Wiedereröffnung der Meerenge.
04:49Ein Schritt, der dem Iran nach Angaben von Analysten noch mehr Einfluss verschaffen könnte.
04:56Die Regierung in Berlin hat ihre Pläne für eine Reform auf den Weg gebracht, die den Nachrichtendiensten mehr Macht gibt.
05:04Der Verfassungsschutz im Inland und der Bundesnachrichtendienst BND im Ausland
05:08sollen angesichts der hybriden Bedrohungen gegen Deutschland aktiver handeln können.
05:15Kanzleramtsministerin Nina Wagen stellte die Ziele vor.
05:18Wir sind ständig zielhybrider Angriffe fremder Mächte und das ist eine reale, eine sehr akute Gefahr.
05:26Ja, es ist eine Gefahr für unsere freie Gesellschaft, unser Werteverständnis, unsere Sicherheit
05:30und damit genau das, was unser Land in seinem Fundament ausmacht.
05:34Und bislang, das muss man objektiv festhalten, haben wir uns in zu vielen sicherheitsrelevanten Bereichen
05:41darauf verlassen, dass unsere Sicherheit von unseren Partnern mit gewährleistet wird.
05:46Die bisherigen strengen Regeln gegen Überwachung und zum Datenschutz basieren auf der deutschen Geschichte.
05:53In Zukunft sollen Verfassungsschutzbeamte auch in Wohnungen von Verdächtigen eindringen dürfen.
05:59Zudem sollen das Überwachen von Handys, der Einsatz von KI und das Vorgehen gegen jugendliche Täter vereinfacht werden.
06:07Der Grüne Konstantin von Notz kritisierte, die Pläne der Bundesregierung gingen zu weit.
06:14Beispielsweise müssten Durchsuchungen richterlich genehmigt werden.
06:18Der Gesetzentwurf zu Verfassungsschutz und BND muss noch vom Bundestag und vom Bundesrat angenommen werden.
06:25In Kraft treten sollte die Reform Anfang kommenden Jahres.
06:32Ein neuer Index zeigt, welche Länder sich 2026 besonders gut für einen Umzug eignen.
06:38Und an der Spitze steht ein baltischer Staat.
06:40Estland belegt weltweit den ersten Platz.
06:43Besonders gut schneidet das Land bei der Bankinfrastruktur, den Geschäftsmöglichkeiten und den Eigentumsrechten für ausländische Staatsangehörige ab.
06:51Für den Index wurden 192 Länder anhand von 24 Kriterien bewertet.
06:56Sie verteilen sich auf vier Bereiche, Finanzen und Steuern, Lebensqualität und Gesundheit, Sicherheit und Stabilität sowie Ansiedlung und Chancen.
07:03In jeder Kategorie konnten die Länder bis zu 100 Punkte erreichen.
07:08Estland kommt bei Währung und Bankwesen auf 99 von 100 Punkten und bei den Geschäftsmöglichkeiten auf 96.
07:14Auch bei der Bezahlbarkeit von Wohnraum, bei Grünflächen und der Verkehrssicherheit erzielt das Land hohe Werte.
07:20Deutlich schlechter sieht es beim Klima aus.
07:22Für den sogenannten Klimakomfort erhält Estland nur 20 von 100 Punkten.
07:26Vor allem wegen der kalten und dunklen Winter.
07:29Insgesamt schaffen es fünf europäische Länder in die Top Ten des weltweiten Rankings.
07:33Nach Estland erzielte Portugal das beste europäische Ergebnis und landet weltweit auf Platz vier.
07:42Acht Stunden am Tag an einer archäologischen Stätte ohne Schatten stehen oder bei 30 Grad Celsius eine Stadtrundfahrt leiten.
07:49Mitten in der Tourismus-Saison, während Europa mit Rekordtemperaturen kämpft, warnen Reiseleiter, dass sie bei Hitzewellen an vorderster Front stehen
07:57und die Folgen zu spüren bekommen.
08:01Vergangenen Sommer starb eine 56-jährige Reiseleiterin bei sengender Hitze während einer Führung durch das Colosseum in Rom.
08:22Selbstständige Reiseleiter können ihre Kunden zwar bitten, die Führung wegen Hitze abzusagen oder zu verschieben.
08:27Für Reiseleiter, die für Agenturen arbeiten, ist das aber oft keine Option, weil die Führungen meist lange im Voraus gebucht
08:33werden.
08:46Statt eine Führung abzusagen, haben einige Reiseleiter zum Beispiel ihre Auftraggeber gebeten, eine Radtour in eine Bustour umzuwandeln
08:54oder einen Stadtrundgang durch einen Besuch in einem klimatisierten Museum zu ersetzen.
08:59Kantin Jarbeau sagt, das sei auch im Interesse der Besucher, weil viele Kunden über 60 Jahre alt sind und manche
09:05die Hitze nicht vertragen.
09:07Auch Großbritannien steuert auf den heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen zu.
09:13Europas Fremdenführerverband fordert längere Öffnungszeiten für Besucher am frühen Morgen und späten Abend.
09:18Damit wären Besuche dann möglich, wenn es noch kühler ist.
09:43Havansi Stringer regt Museen und Sehenswürdigkeiten zudem dazu an, Überdachungen zu errichten.
09:47Damit Gruppen im Schatten warten können, wenn sie in der Warteschlange stehen oder für Erläuterungen anhalten.
09:53Weitere Lösungen wären die Verteilung von Wasserflaschen, mehr öffentliche Trinkbrunnen und die Installation von Sprühnebelanlagen, um die Besucher zu kühlen.
10:02Und Touristen könnten auch eine Reise im Mai oder September dem Hochsommer vorziehen.
10:11Dieses Himmelsspektakel wollte sich kaum jemand entgehen lassen.
10:14Millionen Menschen mit Schutzbrillen haben sich in ganz Spanien versammelt, auf der Suche nach dem besten Ort, um die erste
10:22Sonnenfinsternis in Europa seit 1999 zu sehen.
10:26Sonne, Mond und Erde standen in einer Linie, sodass Teile von Spanien, Portugal, Grönland und Island kurz verdunkelt wurden.
10:56Die totale Sonnenfinsternis dauerte weniger als zweieinhalb Minuten.
11:01Am längsten war sie an der Westküste Islands.
11:04In Portugal und Spanien dauerte sie etwa eine Minute.
11:08In anderen Teilen Europas war eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten.
11:15Der erste ist, die Spanien, aus dem sogenannten Trüe des Eclipses.
11:18Das ist jetzt, die Spanien, an den Spanien, auf der mich aufhäten, auf der Spanien.
11:21Aber die Spanien werden noch zwei Möglichkeiten können dazwischen Spanien.
11:24Der erste, der 2 August der 2027.
11:27Ein Eclipses soler total, wie wir haben, das noch nicht so können.
11:30Der zweite, der 26 Jahre der 2028.
11:32Aber in dieser Spanien, an den Spanien.
11:34Javier Aigner, von der Fortaleza Califal de Gormaz, Soria.
11:37für Euronews.
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