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  • 2 years ago
Transcript
00:04You know, Fanny, what's the worst thing for a doctor?
00:07That he wants to help people, but...
00:10He can't.
00:12Dr. Nidabim?
00:17I'm going to go to the Amazonas.
00:20I'd like to do everything better.
00:22If I can.
00:27What does that mean?
00:29It could be...
00:31...that we're all here losing.
00:35Hey.
00:36Is it about DSF Resorts?
00:37Sorry, but I didn't know what that means.
00:41I'm very interested in you.
00:45Why, please?
00:46Sonst gehört der Fürstenhof bald mir.
01:16Just one day without you.
01:19I could throw my heart away.
01:22Can't you hear?
01:24I'm asking you to stay.
01:27Through the rainbow colored night.
01:33Stay.
01:37Why don't you stay?
01:39Stay.
01:42Stay.
01:44Stay.
01:45Why don't you stay?
01:48Stay.
01:50Stay.
01:54Sie gehören zu den Gläubigern?
01:56Nein.
01:58Ich bin die Einzige.
02:04Den Fürstenhof bekommen Sie nie.
02:07Schön.
02:08Das freut mich.
02:10Das heißt, Sie und die anderen Eigentümer
02:12werden Ihren finanziellen Verpflichtungen pünktlich nachkommen.
02:16Sie sind seit Wochen hier Gast bei uns.
02:19Was für ein Zufall.
02:22Ja, das stimmt.
02:24Erst gestern hat mich nämlich mein Anwalt darüber informiert,
02:26dass es Probleme mit dem Bau in Amsterdam gibt.
02:30Ich glaube Ihnen kein Wort.
02:33Herr Saarfeld, das spielt doch keine Rolle.
02:35Hauptsache, Sie und die anderen
02:37begleichen Ihre Schulden bei mir fristgerecht.
02:40Aber das dürfte, wenn ich Sie richtig verstanden habe,
02:42überhaupt kein Problem sein.
02:48Auf bald.
02:54Habe ich das richtig gehört?
02:55Wir schulden Frau Wagner Geld?
02:57Ja.
02:59Offensichtlich.
03:00Und das haben wir Ihnen zu verdanken.
03:01Sie hat noch diesen tollen Tipp mit den SF-Resorts.
03:05Deswegen werden wir wahrscheinlich alles verlieren.
03:20Mein Schatz, ich möchte dem Café meine ganz eigene Note geben.
03:24Indem du hier so Glitzerkerzchen auf den Tischen verteilst, ja?
03:29Du hast doch von diesen schönen Dingen überhaupt gar keine Ahnung.
03:36Wenn ich von schönen Dingen keine Ahnung hätte,
03:40dann wäre ich nicht mit dir verheiratet.
03:45Sieht toll aus in Uniform.
03:47Ich weiß nicht.
03:49Ach, und ab zur Arbeit.
03:50Ach, ich komme gleich auch noch zum Fürstenhof.
03:53Aber um Yvonne wenigstens ganz ehrlich sein soll.
03:55Deine Doppelbelastung, die wird mir langsam ein bisschen zu viel.
03:58Mir eigentlich gar nicht.
04:00Werner hat sich jetzt mit den Schwarzbachs darauf geeinigt,
04:02dass ich meine Stunden an der Bar reduzieren kann.
04:04Christopher, das eher nicht recht.
04:06Ein wahrer Freund.
04:08Wie sieht die aus?
04:08Super.
04:10Tschüss, Sophie.
04:14Greta, hallo.
04:15Ich habe doch heute für den Fürstenhof fünf extra Strudel bestellt.
04:19Die wurden bisher nicht geliefert.
04:22Oh.
04:23Greta, das, das tut mir leid.
04:26Das habe ich vergessen.
04:27Aber ich kümmere mich sofort darum
04:29und du kriegst sie so schnell wie möglich.
04:31Versprochen.
04:41Jetzt komm schon.
04:47Ich hatte von Anfang an kein gutes Gefühl bei dieser Person.
04:52So eine Schlange.
04:55Ja.
04:57Wo kann man sich irren?
05:00Das ist wie die Stecknadel im Heuhaufen.
05:03Allein in Berlin gibt es mehrere Sophia oder Sophie Wagner.
05:06Äh, du kannst dir die weitere Suche sparen.
05:11Hast du was gefunden?
05:12Mhm.
05:13Guck mal.
05:15Der einzige Kreditgeber der SF-Ressource
05:17ist eine Person namens S.Wagner.
05:24Dann hat sie tatsächlich die Wahrheit gesagt.
05:28Wenn wir die Schulden bei ihr nicht zahlen können?
05:30Verlieren wir den Fürstenhof.
05:34Und nicht meine spanischen Hotels.
05:37Alles.
05:39Die hat das doch alles von langer Hand geplant.
05:44Sie behauptet nein.
05:48Aber sie ist mit Sicherheit am Fürstenhof aufgetaucht,
05:51um all das in die Wege zu leiten.
05:53Und wir sind auf sie reingefallen.
05:55Damit wird sie nicht durchkommen.
05:58Du hast recht.
06:00Das ist Betrug.
06:02Wenn wir ihr das nachweisen...
06:04Wir müssen erstmal Bernhard Markus informieren.
06:06Ja, und vor allem brauchen wir Krüger.
06:08Wenn der aussagen würde,
06:10dass er in ihrem Auftrag uns gezielt falsche Informationen geliefert hat...
06:14Ich nur wüsste, wo dieser Kerl steckt.
06:17Untergetaucht.
06:18Und wenn das nach dieser Wagner geht,
06:20bleibt es wohl auch so.
06:23Wir finden ihn trotzdem.
06:26Und er wird aussagen.
06:29Dafür sorge ich.
06:32Diese Frau Wagner...
06:35wird sich noch wünschen,
06:36sie hätte sich nicht mit uns angelegt.
06:48Waren Sie schon mal in Südamerika?
06:49Nein.
06:51Als Student wollte ich immer mal dorthin reisen.
06:54Aber haben es nie geschafft.
06:55Ja, es ist immer was dazwischen gekommen.
06:57Na ja, dann haben Sie ja jetzt den perfekten Grund.
07:00Ja.
07:02Eindrücke, Abenteuerleben.
07:03Und hoffentlich die Lumaria Amazonica finden.
07:06Ja, also wenn das klappt,
07:07dass ich vollständig geheilt werde, dann...
07:09Wissen Sie denn schon, wann es losgehen soll?
07:11Ja, am besten so schnell wie möglich.
07:13Aber jetzt muss ich erst mal
07:14eine Vertretung für meine Praxis finden.
07:16Na, das wird doch sicher nicht so schwer sein, oder?
07:18Ja, schauen wir mal.
07:19Ich fahre jetzt gleich ins Krankenhaus
07:20und höre mich unter den Kollegen um.
07:22Müssen Sie nicht auch sofort los?
07:24Ah, die Theaterprobe wurde auf später verschoben.
07:26Okay.
07:27Also dann, bis später.
07:29So.
07:39Hermann, ich freue mich so auf die Theaterprobe später.
07:43Ich kann es kaum erwarten,
07:45Vincent wiederzusehen.
07:48Ja, ich weiß.
07:49Ich muss realistisch bleiben.
07:52Aber man wird ja wohl noch ein bisschen träumen dürfen.
08:15Das ist aber wirklich
08:16ein ganz besonders schöner Strauß.
08:19Ja, ich liebe Wiesenblumen.
08:22Aber so schön er hier aussieht,
08:23ich nehme ihn trotzdem heute Abend mit nach Hause.
08:26Ich freue mich für Sie und für Herrn Falk.
08:28Ich meine, Sie hatten es ja nicht leicht
08:30in den letzten Tagen.
08:31Ja, da gab es einige Missverständnisse.
08:34Umso besser, dass Sie jetzt aus dem Weg geräumt sind.
08:37Warum müssen Beziehungen so kompliziert sein?
08:42Immer noch besser als langweilig.
08:44Ja, das stimmt.
08:46Also, ich kann Ihnen aus meiner langen Eheerfahrung verraten,
08:50dass jede überstandene Krise
08:52uns als Paar eigentlich stärker gemacht hat.
08:55Ja, das ist so.
08:59Oh, hallo zusammen.
09:01Nein, nein, ich will doch gar nicht lange stören.
09:02Ich bin nur auf der Suche an einem Parfait.
09:05Charlotte.
09:06Ach, das tut mir aber jetzt leid, Herr Seifert.
09:08Das Letzte geht gerade raus.
09:11Aber ich kann Ihnen natürlich ein Neues machen,
09:13nur das dauert ein bisschen.
09:14Nein, nein, nein, nein, danke.
09:15Sie haben genug zu tun.
09:16Ja.
09:16Herr Seifert?
09:17Ja.
09:20Ist alles in Ordnung mit Ihnen?
09:22Ja, natürlich.
09:22Wieso?
09:23Ja, wir kennen uns doch schon so lange.
09:26Hat es jetzt was mit dieser großen Expansion
09:29und Ihrer Reise nach Amsterdam zu tun?
09:31Machen Sie keine Sorgen, Frau Sonnblich.
09:32Ist alles in Ordnung.
09:33So, jetzt will ich Sie auch nicht länger aufhalten.
09:41Da stimmt doch was nicht.
09:50Maxi, hey.
09:53Gibt's was Neues?
09:55Es ist alles richtig übel.
10:00Von Krüger fehlt immer noch jede Schwur.
10:02Ist ja untergetaucht, oder?
10:05Ja, davon müssen wir ausgehen.
10:07Aber das ist nicht alles.
10:14Der Vorbesitzer der SF-Raisons hat kurz vor der Übernahme noch einen ziemlich hohen Kredit aufgenommen.
10:21Für das Bauvorhaben in Amsterdam.
10:24Ja, das ist nichts Ungewöhnliches.
10:26Die Kreditgeberin ist niemand Geringeres als Sophia Wagner.
10:35Die, Sophia Wagner.
10:36Seit Wochen wohnt sie bei uns am Fürstenhof.
10:38Komischer Zufall, oder?
10:40So, sie bin ich überhaupt erst auf die SF-Raisons gekommen.
10:43Ihr Telefonat mit diesem bescheuerten Insider-Tipp.
10:46Du meinst, das war eine Falle?
10:47Ja, was denn sonst?
10:53Maxi, es tut mir so leid.
10:57Du kannst ja nichts dafür.
11:05Wir werden den Kredit an Frau Wagner niemals rechtzeitig zurückzahlen können.
11:10Geschweige denn die ganzen Kredite, die wir bei unserer Bank für die Übernahme der SF-Raisons aufgenommen haben.
11:19Wir werden den Fürstenhof verlieren.
11:23Christoph, seine spanischen Hotels.
11:25Das ist unser aller Ruin.
11:27Und das ist allein meine Schuld.
11:29Hey, hör auf.
11:30Du kannst ja nichts dafür, okay?
11:34Wie konnte ich so unglaublich dumm und naiv sein?
11:41Wie konnte ich dieser Frau vertrauen?
11:55Ja, genau.
11:56Die Praxis ist direkt im Fürstenhof.
11:58Die Leute aus Bichlheim auch.
12:01Genau.
12:02Und dann gäbe es ab und zu noch Hausbesuche und Notfall.
12:06Ja, gut, dann muss ich mich anderweitig umhören.
12:09Ja, wiederhören.
12:11Na, Michael, suchst du Ersatz für deine Praxis?
12:15Ja, ich probier's.
12:17Es ist nicht ganz einfach, aber ich probier's.
12:21Ich drück dir die Daumen, dass das bald klappt, damit du deine Lumi-Dingsbums bald suchen kannst.
12:26Mal zu, Nika, ja.
12:29Was genau machst du eigentlich?
12:31Ach, ich, ich, ich backe.
12:35Du bacchst?
12:36Ja.
12:38Okay, und warum bacchst du?
12:40Schon vergessen, ich bin jetzt Kaffeebesitzerin.
12:43Ja, das verstehe ich, aber es gibt ja dafür einen Konditor.
12:45Ja, aber der Fürstenhof hatte fünf Strudel extra bestellt und dafür hatte der Konditor keine Zeit.
12:50Aber ich hab ja das Rezept von Nicole.
12:52Na, bitte.
12:54Na ja, und ist es nicht so, dass ihr Erik bei euch in der Küche steht?
12:58Und ich hab auch schon mal in einer Küche gestanden.
13:00Wann denn das letzte Mal?
13:02Willst du mich jetzt die ganze Zeit ärgern oder möchtest du auch was bestellen?
13:05Bitte einen Espresso.
13:07Kommt sofort.
13:09Aber wenn du Hefe brauchst.
13:11Ich hab dir doch jetzt gerade gesagt, der Espresso kommt sofort.
13:14Ich meinte doch nie mit dem Espresso, Yvonne.
13:16Ich meinte mit dem Strudel.
13:18Ja, die eine oder andere Hand könnte ich schon noch gebrauchen.
13:30Georg, bringen Sie mir den besten Champagner des Hauses.
13:33Ich habe Lust zu feiern.
13:36Christoph Saalfeld muss ziemlich geschockt gewesen sein.
13:39Ach, das dumme Gesicht von Alexandra Schwarzbach wäre mir fast lieber gewesen.
13:44Ich dachte, Sie mögen ihn.
13:46Ja, ich finde ihn sehr attraktiv.
13:48Und irgendwie, irgendwie reizt er mich auch.
13:53Aber das Geschäft geht vor.
13:55Könnte das nicht ein bisschen vorschnell gewesen sein?
13:58Sie meinen, dass ich mich als Gläubigerin geoutet habe?
14:01Nö, das glaube ich nicht.
14:02Außerdem früher oder später wäre es sowieso rausgekommen.
14:05Und Ihre Versprechen an Henry, dass niemand von Ihrer Verbindung hier erfährt?
14:09Daran halte ich mich.
14:11Aber die Saalfelds und Schwarzbachs werden sicherlich Nachforschungen über Sie anstellen lassen.
14:17Na und? Sollen Sie doch.
14:20Dann wird irgendwann herauskommen, dass Henry Ihr Sohn ist.
14:24Das glaube ich zwar nicht, aber selbst wenn.
14:27Oh.
14:29Die haben Sie doch hoffentlich aus eigener Tasche bezahlt.
14:37Oh Georg, das war doch nur ein Witz.
14:46Komisch eigentlich, dass wir noch nichts von Henry gehört haben.
14:49Wundert Sie das wirklich?
14:52Wahrscheinlich ist es ihm peinlich, dass er auf den Trick mit dem Manga reingefallen ist.
14:58Ich kümmere mich um den Champagner.
15:00Gute Idee.
15:03Henry.
15:04Glückwunsch, Mutter.
15:06Guten Tag, mein Sohn.
15:08Ich hoffe, du bist zufrieden.
15:10Die Schwarzbachs und die Saalfeld sind am Ende.
15:16Was soll ich sagen?
15:19Mal gewinnt man, mal verliert man.
15:29Ich bin gleich wieder da.
15:33Hallo.
15:36Hey, Lale.
15:36Hey.
15:37Hey, du, ich wollte mich nochmal bei dir bedanken, dass du mit Greta gesprochen hast.
15:41Das war wirklich super nett.
15:43Heißt das, ihr seid wieder...
15:44Wir wollen unserer Beziehung noch mal eine Chance geben, ja.
15:46Gott sei Dank, ich hatte echt ein schlechtes Gewissen.
15:49Das musst du nicht.
15:50Du hattest eine schwierige Phase und ich war für dich da.
15:53Als Freund.
15:54Das versteht mittlerweile Greta.
15:55Trotzdem, ihr hattet so viel Stress meinetwegen.
15:58Und wenn ich an den Fastunfall denke, dann...
16:00Mach dich nicht runter.
16:02Das passt schon.
16:04Danke.
16:06Wofür?
16:08Für deine Freundschaft.
16:11Egal, was passiert.
16:11Ich bin immer für dich da, okay?
16:13Ich hab jetzt eine richtig gute Therapeutin.
16:15Ich schaff das.
16:17Das freut mich.
16:19Mich auch.
16:24Ich kann's verstehen, dass du verärgert bist.
16:26Oh, ja, immerhin.
16:28Aber Schatz, es bleibt dabei.
16:30Niemand hier muss erfahren, dass du mein Sohn bist.
16:32Es ist doch nur eine Frage der Zeit.
16:34Ich hab meine Spuren sehr gut verwischt.
16:39Weißt du eigentlich, wie sich das anfühlt?
16:43Max, in ihrer Familie geht's total dreckig.
16:46Und das ist deine Schuld.
16:47Und ich lüg sie die ganze Zeit an.
16:49Und das tut mir auch wirklich sehr...
16:50Jetzt hör auf mit der Heuchelei.
16:51Die geht's doch hier nur um dich und deinen Vorteil,
16:53dass du dein Schwarzgeld hier waschen kannst.
16:55Von dem konntest du bis jetzt sehr gut leben.
16:59Ich will nie wieder auch nur einen Cent von dir.
17:06Ist es dir wirklich vollkommen egal,
17:08ob ich glücklich bin oder nicht?
17:10Nein.
17:12Das ist es nicht.
17:13Und das weißt du ganz genau.
17:14Warum machst du mir dann meine Beziehung mit Maxi kaputt?
17:17Henry.
17:18Du bist im Augenblick über beide Ohren in dieses Mädchen verknallt.
17:22Ich liebe Maxi.
17:24Und ich will den Rest meines Lebens mit ihr verbringen.
17:28Aber dank dir wird sie mich hassen.
17:34Schatz.
17:37Bald wirst du jemand Neues kennenlernen.
17:40Jemand, der viel besser zu dir passt.
17:44Maxi Saalfeld ist nicht die richtige für dich.
17:50Und das entscheidest du?
17:52Sie ist ein sehr nettes Mädchen, das gebe ich zu.
17:56Mit der du eine Zeit lang sehr viel Spaß haben kannst.
18:02Aber du...
18:04Du brauchst eine Frau
18:05von Frau Mard.
18:10So eine wie dich.
18:12Mhm.
18:14Mostly.
18:37Auch weil sie sich nach Jahren in der Politik verbringen.
18:39So eine Frau vervolle ist.
18:39Abagnacke Dinoek.
18:42Das ist wichtig.
18:45Are you sure that you were a little too long in the oven?
18:48That was exactly right.
18:50That you won't be too much.
18:54We know, the contract is a contract.
18:56And the work at the first place, I really like it.
18:59And if it's possible to open a cafe and the bar at the first place,
19:03then you are probably you, right?
19:05Thank you. I will miss you really.
19:08And I hope that everything will work for you.
19:10Yeah, that will work.
19:14Erfischt.
19:16Sophie, good that you are there.
19:18You must try the Strudel.
19:20Is that how the Strudel tastes?
19:22Yes, but we have to go back.
19:26You have to go back?
19:27Yes.
19:29For the guests?
19:30No, not for my guests.
19:31For the first place.
19:34You must try it.
19:36I'll try it.
19:41And?
19:43Mm.
19:44Mm.
19:45Mm-hmm.
19:46Mm-hmm.
19:46Der ist okay, ja?
19:48Okay.
19:48Ja.
19:49Also, was ich damit sagen will, ist vorerstes mal gar nicht, gar nicht so schlecht.
19:54Nur bei Nicole war es irgendwie saftiger.
19:56Oder, Michael?
19:57Meiner ist trocken.
19:58Ja, vielleicht war er zu lange mehr Röhre.
20:00Aber wir haben uns genau an Nicoles Rezept gehalten.
20:03Mm-hmm.
20:04Nicole war fluffiger.
20:06Fluffiger.
20:07Ja.
20:09Michael, der war viel zu lange drin.
20:13Tut mir leid, Michael.
20:15Das kann ich lösen.
20:22Hey.
20:23Hi.
20:25Alles klar?
20:27Du zuerst.
20:29Ich hab mich nur bei einem Gast geärgert.
20:32Hat ihm dein Essen nicht geschmeckt, oder?
20:34Er hat das Lamm Medium Rare bestellt.
20:36Und dann hat er sich beschwert, dass das Lamm ihnen zu roh ist.
20:38Aber die Kerntemperatur eines Medium Rare gegarten Lammes beträgt.
20:4158 bis 60 Grad.
20:43Also blutig.
20:45Das klingt so, als wollte er sich einfach nur beschweren.
20:48Und dann hab ich mir noch die ganze Renigrette über die Jacke gekippt.
20:52Und du?
20:53Ich hoffe, dein Tag war nicht ganz so doof wie meiner.
20:56Na ja, geht so.
20:57Also Herr von Sterneck aus dem Enzianzimmer wollte, dass ich seinen Bart abnehme.
21:00Und kaum war er rasiert, hat er geweint.
21:04Gäste.
21:05Ja.
21:07Willst du noch Kaffee?
21:09Ich würd total gerne, aber ich muss leider gleich wieder raus.
21:13Sehen wir uns denn heute Abend?
21:16Also Frau Sonnenbichler hat Spätschicht.
21:19Also, ja.
21:22Ja, sehr gerne.
21:24Schön.
21:26Ich muss leider direkt wieder los.
21:28Bis später.
21:30Bis später.
21:31Ich freu mich.
21:33Ja.
21:38Maxi!
21:41Maxi!
21:46Hi.
21:47Hey.
21:48Hey, willst du den nicht für den Rest des Tages frei nehmen?
21:50Ich kann meine Kollegen jetzt echt nicht hängen lassen.
21:53Ich muss mal wieder.
21:54Maxi, Maxi, warte.
21:55Ich hab echt keine Zeit mehr.
21:56Bitte, es dauert nur eine Minute, okay?
21:59Hör zu, ich hab nachgedacht, ja?
22:01Und...
22:02Warum lässt du das nicht alles hinter dir und wir fangen gemeinsam irgendwo neu an?
22:08Henry, wenn das so einfach wäre.
22:09Ist es.
22:10Du musst nur Ja sagen.
22:13Henry, den Vorschlag hast du mir schon mal gemacht.
22:16Ja, ich weiß, aber jetzt ist alles anders, okay?
22:21Was hält dich noch hier?
22:23Meine Mama?
22:24Werner?
22:25Ich kann sie jetzt nicht zum Stich lassen.
22:29Und denkst du nicht, sie würden das verstehen?
22:33Ich... ja, vielleicht, aber...
22:35das würde sie ja nicht richtig anfühlen.
22:38Ich kann doch jetzt nicht einfach abhauen und das sinkende Schiff verlassen.
22:43Glaubst du, ihr könnt die Katastrophe hier noch verhindern?
22:47Wir müssen es zumindest versuchen.
22:51Denk bitte trotzdem mal drüber nach.
22:55Hey, stell dir das mal vor.
22:57Ja?
22:58Du und ich, nur wir beide.
23:00An einem wunderschönen Irgendwo.
23:05Und wir bauen uns ein gemeinsames Leben auf, ja?
23:13Das klingt tatsächlich sehr schön.
23:15Dann lass es uns tun.
23:20Ich denk mal drüber nach, okay?
23:23Versprochen.
23:32Hey.
23:39Danke.
23:42Wofür?
23:44Dass du für mich da bist.
23:46Das bedeutet mir wirklich alles.
23:57Na ja, Werner hatte ja schon die letzten Tage ein Ungutes.
24:01Ja, aber es gab überhaupt keinen Anhaltspunkt, auf dieses Bauchgefühl zu hören.
24:06Und jetzt?
24:09Jetzt verlieren wir mit großer Wahrscheinlichkeit den Fürstenhof.
24:13Christoph verliert seine spanische Hotelkette.
24:17Oh.
24:19Oh.
24:19Aber man muss die Wagner doch irgendwie stoppen können.
24:22Das ist doch Betrug im ganz großen Stil.
24:25Ja, aber wie denn?
24:27Ohne Beweise.
24:30Nur wenn es Christoph gelingt, diesen Krüger zu finden und er ihn dazu bringt, gegen die
24:33Wagner auszusagen und er hoffentlich noch Beweise beibringt, dann, dann hätten wir vielleicht
24:39eine juristische Chance, gegen diesen Kaufvertrag vorzugehen.
24:44Ich will gar nicht wissen, wie Werner und Maxi sich jetzt fühlen.
24:48Doch.
24:49Wie wir alle wahrscheinlich.
24:57Du sag mal, unser Weingut ist nicht auch davon betroffen, oder?
25:03Du meinst?
25:05Na ja, der Fürstenhof hat immerhin eine halbe Million investiert.
25:08Wir sind Partner.
25:11Und wenn jetzt Fürstenhof jetzt zahlungsunfähig ist, dann…
25:15Ja, gehört die Investition höchstwahrscheinlich zur Insolvenzmasse, oder?
25:22Du, das ist sehr unnötig.
25:25Wir müssen unbedingt mit Alec sprechen.
25:27Die hat in diesen juristischen Fragen einen viel besseren Überblick.
25:30Komm, lass uns das gleich machen.
25:52Ich möchte auch nicht ewig rumdiskutieren.
25:54Ich finde das so ein Quatsch.
25:57Hallo, nicht wahr?
25:59Ja, das stimmt.
26:01Danke fürs Wasser.
26:03Gerne.
26:09Sagen Sie ihm, wenn er nicht pünktlich zahlt, kriegt er ein Problem.
26:12Und zwar ein gewaltiges.
26:14Ich verlasse mich da auf Sie.
26:17Wiederhören.
26:21Hallo, Frau Wagner.
26:25Herr Saalfeld.
26:28Sieht aus, als hätten Sie sich vom ersten Schock erholt.
26:33Mich haut so schnell nichts um.
26:37Das sah vorhin etwas anders aus.
26:43Aber ich kann Sie gut verstehen.
26:46Ich war im ersten Augenblick auch geschockt.
26:48Ich bitte Sie, lassen wir das doch.
26:51Wir wissen beide, dass Sie das alles von langer Hand geplant haben.
26:56Keine Ahnung, wovon Sie sprechen.
26:59Meine Leute haben Krüger gefunden.
27:05Krüger.
27:08Der Name sagt mir nichts.
27:10Wirklich?
27:12Er hat uns in Ihrem Auftrag hinters Licht geführt.
27:16Zu dumm, dass er jetzt bereit ist, gegen Sie auszusagen.
27:23Herr Saalfeld.
27:25Ich kann es verstehen, dass diese Situation für Sie und für die anderen Anteilseigner nicht einfach ist.
27:33Man muss Krüger nur den richtigen Preis zahlen.
27:36Dann ist er zu fast allem bereit.
27:40Aber wem sage ich das?
27:42Wie gesagt, keine Ahnung, wovon Sie sprechen.
27:46Aber Sie entschuldigen?
27:48Ich habe wirklich sehr viel zu tun.
27:51Aber es war sehr nett, mit Ihnen zu plaudern.
28:17Perfekt.
28:18Wirklich?
28:19Fehlt da nicht noch ein bisschen Zitrone?
28:20Nö, für mich nicht.
28:22Wie weit sind Sie mit dem Parfait-Charlotte?
28:25Ich bin gleich fertig.
28:27Ich habe noch zwei extra gemacht, für Werner Saalfeld.
28:31Der wirkte vorhin etwas mitgenommen.
28:34Servus.
28:35Hallo.
28:35Ich will gar nicht langstehen.
28:37Willst du zu mir?
28:38Nein.
28:45Ich habe eine Nachricht für Sie.
28:49Bitte nicht von dem Gast mit dem Lamm.
28:51Also, wenn er sich jetzt auch noch schriftlich bei mir beschwert, dann ...
28:53Nein, nein.
28:54Es ist nicht von einem Gast.
28:56Eher privat.
29:05Amiro.
29:06Na, hoffentlich was Schönes.
29:10Ja, wir wissen, worauf ich heute Abend Lust habe.
29:13Kino, ja oder nein?
29:16Ein selbstzubereitetes Dinner, ja oder nein?
29:20Oder etwas anderes meiner Wahl, ja oder nein?
29:24Mhm.
29:24Ist ja wirklich süß.
29:26Also, ein bisschen altmodisch vielleicht, aber sehr romantisch.
29:29Ja, in Zeiten von Handy- und Textnachrichten bin ich sowas wie Ihr Postillon d'amour.
29:37Es gab Zeiten, da habe ich von dir auch solche Nachrichten gekriegt.
29:42Das kann ich jederzeit wieder tun, wenn ich weiß, dass ich dir damit eine Freude mache.
29:49Haben Sie sich denn schon entschieden, was von den schönen Sachen Sie machen?
29:54Keine Ahnung.
29:56Also, Kino klingt toll.
29:59Ein romantisches Dinner natürlich auch.
30:02Oder ein Ausflug nach München.
30:05Vielleicht machen wir einfach alles.
30:08Ich denke darüber später nach.
30:10Ich kümmere mich erstmal um mein Rinderfilet.
30:25Ich will dich jetzt da auch gar nicht lang von der Arbeit abhalten.
30:28Ich wollte dir nur einfach sagen, dass mir das alles unendlich weit tut.
30:34Ich kann das einfach noch immer nicht glauben.
30:37Dass wir jetzt wahrscheinlich wirklich den Fürstenhof verlieren, das ist alles meine Schuld.
30:44Hey, Markus, seine Ex-Frau, Christoph, Werner, das sind alles super erfahrene Geschäftsleute
30:49und keiner von denen hat irgendwas gemerkt.
30:51Ja, aber sie hatten anfangs Bedenken. Und offenbar zu Recht.
30:55Bis Krüger grünes Licht gegeben hat.
30:57Aber es konnte ja keiner ahnen, dass er die Seiten gewechselt hat und für Frau Wagner arbeitet.
31:05Hey, Maxi.
31:07Keiner macht dir irgendeinen Vorwurf.
31:09Die einzige Person, die daran Schuld trägt, ist Frau Wagner.
31:19Sag mal, hast du schon mit Werner geredet?
31:23Ich mache mir echt Sorgen um ihn.
31:25Wir werden alle für ihn da sein.
31:28Das will ihm das Herz brechen.
31:30Der Fürstenhof, das ist sein Leben, ich weiß.
31:38Auch wenn das jetzt vielleicht abgedroschen klingt.
31:41Aber es geht immer irgendwie weiter.
31:46Ich werde jedenfalls ganz bestimmt nicht für diese Frau arbeiten.
31:52Ja, auf Maxi müssen wir ja nicht warten. Sie schafft es nicht.
31:55Ich werde sie vertreten.
31:57Da sind wir aber alle traurig.
31:59Christoph, komm.
31:59Ohne sie wären wir jetzt nicht in diesem Schlamassel.
32:02Also bitte, es war doch dein korrupter Detektiv, der die Seiten gewechselt und uns mit falschen Informationen gefüttert hat.
32:08Allerdings.
32:10Wir können sicher davon ausgehen, dass Krüger das mit dem Betrug in Amsterdam herausgefunden hat.
32:15Er hat uns definitiv belogen.
32:16Ja, ja, ich bin ja dran.
32:18Frau Wagner hat ganze Arbeit geleistet.
32:20Oh ja.
32:22Warum ich euch um dieses Treffen gebeten habe?
32:26Ich habe vorhin mit ihrem Anwalt telefoniert.
32:29Sie ist zu keinerlei Verhandlungen bereit.
32:32Das heißt, wenn wir unseren finanziellen Verpflichtungen ihr gegenüber nicht fristgerecht nachkommen können,
32:38werden wir Insolvenz anmelden müssen.
32:41Und verlieren den Fürstenhof.
32:42Ja, nicht nur den.
32:44Aber warum?
32:46Was will sie mit dem Fürstenhof?
32:48Für unsere aktuelle Situation ist das doch völlig irrelevant.
32:51Das finde ich überhaupt nicht.
32:53Also ich kann und will mich nicht damit abfinden, dass die damit durchkommt.
32:57Schluss jetzt.
32:58Ob Sie es wahrhaben wollen oder nicht, Herr Schwarzbach.
33:01Wir haben verloren.
33:03Herr Saalfeld, noch bleiben uns ein paar Tage und die sollten wir nutzen.
33:06Und bis dahin sollten wir mit der Sache auch nicht an die Öffentlichkeit gehen.
33:10Ja, wenn Sie meinen.
33:12Aber Tatsache ist, das alles hier wird uns in ein paar Tagen nicht mehr gehören.
33:28Pink Champagne?
33:30Klingt super, oder?
33:41Ich finde, es passt super. Und es klingt edel und international.
33:48Ja, aber du hast doch nicht mal Champagner auf der Karte.
33:51Dann setze ich den noch drauf und dann kann man das auch bestellen.
33:54In pink.
33:56Rosé.
33:59Und das Café willst du auch pink streichen?
34:02Aber passt das nicht viel besser zu einer Bar in München?
34:05Statt zu Kaffee und Kuchen in Bichlheim?
34:12Außerdem steht das bestimmt unter Denkmalschutz.
34:15Ach, Denkmalschutz. Aber ich möchte dem Café meinen eigenen Touch geben.
34:22Ich habe da einen gut gemeinten Ratschlag für dich, ja?
34:26Bevor du dir einen neuen Namen überlegst, solltest du vielleicht mal deine Bestellungen auf die Reihe kriegen.
34:30Ach, das mit den Strudeln, das passiert doch nie wieder.
34:32Ja, der Fürstenhof hat ja auch einigermaßen verständnisvoll reagiert.
34:37Außerdem haben Michael und ich sofort für Ersatz gesorgt.
34:41Ja, wir haben selber gebacken nach Nicoles Rezept.
34:44Aha, und wo sind denn deine Meisterwerke?
34:47Also, ich könnte die sofort mitnehmen.
34:49Nee, kannst du nicht. Die sind noch ausbaufähig.
34:53Okay, ich muss los. Ich bin mit Nero verabredet.
34:55Ach nee, Greta, ich wollte noch mit dir brainstormen, wie man aus meinem Café den Hotspot in Bichlheim machen kann.
35:02Ich habe schon zu Ende gebrainstormt. Du nennst das Café auf gar keinen Fall Pink Champagne.
35:09Schau mal, das Liebling ist das Lieblingscafé von so vielen.
35:14Und dann bist du nicht nur mein Liebling.
35:16Er
35:29disappointed.
35:47Then I say to our gardener, and the Stralizien will be in the morning morning at your wife's home at
35:52your home.
35:52Thank you very much.
35:53Very good.
36:06Hello, Werner.
36:07Hello, Maxi.
36:09Darf ich mich zu dir setzen?
36:10Na klar, komm, setz dich.
36:17Mir tut das alles so leid.
36:20Das muss es nicht.
36:22Mir muss es leid tun.
36:24Aber die Idee zur Investition, die kam von mir.
36:27Ja, aber du konntest doch nicht ahnen, wie ich das alles entwickeln will.
36:30Ich hätte auch mein Bauchgefühl hören sollen.
36:37Vielleicht können wir das Schlimmste noch verhindern?
36:41Alexander Schwarzbach hat alles geprüft.
36:44Wir müssen Insolvenz anmelden.
36:48Das heißt, der Fürstenhof wird wirklich an Frau Wagner übergehen?
36:51Ja, sieht so aus.
36:55Als du damals hergekommen bist und am Fürstenhof eine Ausbildung begonnen hast, da war ich ja so glücklich.
37:03Das kann doch jetzt nicht alles vorbei sein.
37:07Ich fürchte schon.
37:09Das wird für alle so ein Riesenschock.
37:12Ja, aber wir sollten wirklich warten, bis es offiziell ist.
37:15Ich möchte nicht, dass die Mitarbeiter sich schon vorher Sorgen machen.
37:19Ja, ich habe es nur Henry erzählt und ich werde ihm Bescheid sagen, dass er es noch für sich behält.
37:24Hm.
37:27Wie geht es in deinem Herzen?
37:28Hm.
37:30Ich bin immer brav auf meine Tabletten.
37:34Hast du dir schon überlegt, wie es für dich weitergeht?
37:37Am Fürstenhof nehme ich an, wirst du nicht bleiben wollen.
37:40Nein, ganz bestimmt nicht.
37:42Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Frau Wagner mich behalten will.
37:47Aber ich will auch Mama und dich nicht alleine lassen.
37:49Nein, das tust du nicht.
37:52Geh in deinen Weg.
37:54Meine Mama und mich ist es das Wichtigste, dass du glücklich bist.
38:04Hallo.
38:05Ich habe Ihnen was mitgebracht.
38:08Hm.
38:09Hallo.
38:10Falls das Internet im Regenwald genauso gut ist wie hier.
38:14Oh.
38:14Ist es für mich?
38:15Ja.
38:16Vielen Dank.
38:17Dankeschön.
38:22Ein Wörterbuch.
38:23Aha.
38:24Portugiesisch-Deutsch.
38:26Vielen Dank.
38:27Ja, wer weiß, wann das zum Einsatz kommt.
38:29Das kann noch eine ganze Weile dauern.
38:31Ich finde nämlich keine Vertretung für meine Praxis.
38:34Jetzt schaue ich bereits in das Radio im Ärzteblatt.
38:36Ich hätte gar nicht gedacht, dass das so schwierig ist.
38:38Ja.
38:39Aber die Jungen, die wollen sofort in die Stadt.
38:41Die wollen doch immer nach München.
38:43Ha.
38:43Und die Älteren haben schon ihre eigene Praxis.
38:45Ja.
38:45Oder sie sind im Krankenhaus und kommen einfach nicht raus.
38:50Das heißt, es gibt wirklich niemanden, der Interesse hat?
38:53Doch.
38:54Es gab zwei.
38:55Aber als die hörten, dass sie auch Hausbesuche und Notfalldienste machen müssen,
38:58da war das Interesse gleich mal verflogen.
39:00Aber gehört das nicht immer dazu?
39:02Na ja, am Land ist es vielleicht noch üblich, aber in der Stadt nicht mehr.
39:07Aber Sie machen es noch.
39:09Ja.
39:09Na ja, vielleicht bringt das Inserat ja was.
39:12Ich drücke auf jeden Fall die Daumen.
39:14Moment.
39:16Ah, danke.
39:20Obrigado.
39:22Gern geschehen.
39:34Vielleicht hat Henry recht.
39:37Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um das alles hier hinter mir zu lassen.
39:41Und zusammen mit ihm irgendwo neu anzufangen.
39:49Aber kann ich das?
39:53Der Fürstenhof ist doch inzwischen mein Zuhause.
39:57Ich fühle mich hier so wohl.
39:59Und ich bin in der Nähe von Werner und Mama.
40:04Aber wenn sich hier jetzt alles ändert,
40:08was kann ich denn überhaupt noch tun?
40:14Andererseits einfach abhauen.
40:16Ich trage doch auch irgendwie die Verantwortung.
40:20Irgendwie fühlt sich gerade alles falsch an.
40:28So.
40:29Bitteschön.
40:30Danke.
40:31Hast du alles gut bei mir?
40:32Servus.
40:32Servus.
40:49Ach, wie schön. Sie haben auf.
40:51Äh, ja, ich wollte gerade abschließen.
40:53Geh doch ganz schnell. Nur ein wenig Spitzen schneiden und stylen.
40:58Sehr gerne. Ähm, morgen ab neun wieder.
41:01Ich dachte, am Fürstenhof ist der Gast König.
41:04Ja, das ist auch so. Aber am Fürstenhof sind Geschäftszeiten auch Geschäftszeiten.
41:09Ich werde beim Trinkgeld auch ordentlich was drauflegen.
41:14Äh, das ist wirklich sehr großzügig, Frau Wagner.
41:18Ja, aber ich hab's sehr eilig und seit 15 Minuten Feierabend.
41:24Statt ewig mit mir hier rum zu diskutieren, hätten Sie doch längst anfangen können.
41:30An jedem anderen Tag wirklich sehr gerne. Aber heute hab ich's eilig.
41:38Wollen Sie sich wirklich mit mir anlegen?
41:45Nein. Aber ich habe eine Verabredung, die ich leider nicht verschieben kann.
41:55Das wird Ihnen leiten.
41:58Es steht Ihnen natürlich frei, sich bei der Hotelleitung zu beschweren.
42:05Okay.
42:27Zwei schwarz.
42:29Das nächste Mal haben Sie bestimmt mehr Glück.
42:31Mal sehen.
42:33Wiederschauen.
42:34Wiedersehen.
42:41Wolltest du zu mir?
42:43Ja.
42:44Ich will kurz mit dir reden.
42:53Es fällt mir nicht leicht.
42:58Hast du die Vorstellung, mit dir wegzugehen und irgendwo ganz neu anzufangen?
43:02Du findest es zu früh.
43:07Ich weiß es nicht, Henry.
43:11Verstehe.
43:15Hey, weißt du was?
43:17Lass es uns rausfinden.
43:20Heißt es?
43:21Heißt es, du willst?
43:23Ja?
43:24Mama und Werner haben auch gesagt, ich soll jetzt an mich denken und nach vorne stehen.
43:28Maxi, Maxi, Maxi, Maxi. Ich schwör dir, das wirst du uns gerühen, okay? Ich tue alles dafür, dass du glücklich
43:33bist.
43:33Okay.
43:47Wolltest du dann nach Hause gehen? Ich mach gleich Feierabend. Ich hab leider noch zwei Stunden. Aber später, wenn ich
43:56nach Hause komme, brauche ich mich blühen und sehen. Wenn du dann nicht schon schläfst.
44:01Für dich bleibe ich die ganze Nacht.
44:02Lass mal.
44:21Ich glaube, die Frau hat noch nie hineingehört.
44:24Ja, aber dass sie dir wirklich gedroht hat.
44:28Hoffentlich bereuen sie das hier nicht irgendwann.
44:30Als man ihren Blick sehen soll.
44:32Warum macht mir irgendwie Angst?
44:34Ja, sie gehört einfach zu den Menschen, die glauben, die ganze Welt dreht sich um sie.
44:38Aber was ist, wenn sie sich wirklich beschwert?
44:41Dann ist das so.
44:43Aber ich verbringe meine Zeit einfach tausendmal lieber mit dir.
44:47Das ist süß, aber ich glaube, die Schwarzbachs und die Saalfels, die werden das nicht so locker sehen.
44:53Na ja, aber wozu gibt's Öffnungszeiten, wenn sich keiner dran hält?
44:58Ich will einfach nicht, dass du wegen mir Ärger bekommst.
45:04Sag mal, sollen wir wirklich den ganzen Abend über Frau Wagner sprechen?
45:12Worüber willst du denn sprechen?
45:14Ich wollte dich eigentlich fragen, ob ich hier übernachten darf.
45:18Also, nur wenn du das willst, natürlich.
45:22Willst du das denn?
45:24Na klar.
45:27Das würde ich ja nicht fragen.
45:41Hallo, mein Schatz.
45:43Erik, jetzt mal ganz ehrlich.
45:46Guck mich mal an.
45:48Wie sehe ich aus?
45:53Eine Fangfrage, oder?
45:54Kannst du diese einfache Frage beantworten?
45:56Ja, gut. Wow, sexy.
45:59Och, nee, dann kann ich das auch nicht anziehen.
46:03Warum denn?
46:03Ich habe morgen das erste Treffen mit der Steuerberaterin von Liebling.
46:08Steuerberaterin, da kannst du anziehen, was du willst.
46:11Seid ihr jetzt mit dem Namen eigentlich weitergekommen?
46:14Greta hat mich überzeugt.
46:16Liebling ist der perfekte Name für das Café.
46:18Liebling hat sich als Markennamen ja auch bereits etabliert.
46:22Erik, ich habe überhaupt nichts mehr zum Anziehen, außer meine Arbeitskleidung.
46:26Ja, aber das ist doch jetzt auch Quatsch, oder?
46:28Nee, ich muss das ausrangieren.
46:30Ja, aber hier, guck mal sowas zum Beispiel.
46:32Sehe ich viel zu selten an dir.
46:42Ich brauche eine komplett neue Garderobe.
46:44Das ist doch Quatsch.
46:45Die Sachen, die sind ein halbes Jahr alt.
46:46Die haben Vermögen gekostet.
46:48Was willst du jetzt machen, das alles in die Kleiderspende werfen?
46:53Du bist genial.
46:55Jetzt hat sie es endlich verstanden.
46:57Mein Schatz, du hast mich auf eine ganz tolle Idee gebracht.
47:11Komm.
47:36Maxi, das habe ich gar nicht bemerkt.
47:40Was machst du denn hier nur so spät?
47:42Ach ja, von Sternek hat er um meinen Obstkopf einen Ausflug morgen gebeten.
47:45Und ich wollte, dass Greta das in der Früh gleich sieht.
47:49Du bist sehr engagiert.
47:53Danke.
47:59Ohne dich hätte ich niemals die Chance bekommen, das auch zu beweisen.
48:15Weißt du was?
48:18Ich habe mich entschieden.
48:20Das ist gut.
48:22Du musst an dich und deine Zukunft denken.
48:25Ja.
48:26Und die ist hier bei euch.
48:28Was?
48:29Ich lasse euch jetzt nicht allein.
48:31Egal was kommt, wir schaffen das zusammen.
48:36Als Familie.
48:47Ach, was ist das denn?
48:51Was denn?
48:53Jetzt was Hartes in der Erde.
48:57Die Hildegard hat ja viele schöne Dirndl.
48:59Und da kann sie sich schon einmal von einem trennen.
49:02Obwohl du da drin immer sehr fesch ausgeschaut hast.
49:05Ja, ja.
49:05Weißt du, da ist was Wertvolles drin?
49:08Vielleicht Briefe, die niemand lesen darf.
49:11Aber es klappert.
49:12Es ist der Kompass unserer Liebe.
49:15Damit ich den Weg immer wieder zu dir zurück finde.
49:17Und umgekehrt.
49:18Aber sie ist so jung und so unerfahren.
49:20Und sie hat überhaupt kein Vermögen.
49:22In jungen Jahren ist man für die Vorzüge des Vermögens blind, wenn die Liebe winkt.

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