00:00Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni bestreitet Verhandlungen mit Tech-Milliardär Elon Musk über die Nutzung seiner Starlink-Satelliten für die sichere Telekommunikation der italienischen Regierung.
00:12Dies hat sie auf ihrer Jahresend-Pressekonferenz bekräftigt und ihr Büro schon zuvor in einer entsprechenden Erklärung.
00:31Vor allem ist es richtig, klarzustellen, dass von der Regierung nichts beantwortet wurde, obwohl es natürlich tolle Gespräche und tolle Verhältnisse zwischen Rom und Washington gibt.
00:39Es gab immer und wird auch in Zukunft.
00:41Das, was wir hier tun, wir tun es im Interesse der Italien und im Interesse der Europa.
00:46Es wird überprüft, wie richtig es ist, welche die bessere Lösung sein kann,
00:50in Anbetracht der Tatsache, dass Europa eventuell auch technisch eine Sicherheit, eine Sicherheit,
00:55zu der wir uns heute befassen müssen, aber die es leider noch nicht gibt.
00:59Aus politischen Gründen könnte der Verhandlung einen bedeutenden Einfluss auf mehrere Fronten haben.
01:04Die EU-Kommission hat erklärt, dass Italien ein Sovereignstaat ist
01:08und dass der Vertrag nicht mit Iris Square, dem EU-Satellitensystemprojekt, kompatibel sein würde.
01:15Es wäre ein weiteres Signal von persönlicher Nähe zwischen Meloni, Musk und Trump.
01:26Es wäre auch nötig, zu verstehen, welche Tensionen das zwischen Italien und Europa kreieren könnte.
01:33Insofern ist Italien heute ein bisschen unter Druck zwischen den USA und Europa.
01:39Ein italienischer Vertreter von Musks Raumfahrtunternehmen erklärte,
01:43Italien werde die volle Kontrolle über seine Daten haben.
01:46Frediano Finucci, Journalist und Autor, der kürzlich ein Buch über den Einsatz von Satelliten
01:51und Konflikten auf der ganzen Welt geschrieben hat, glaubt, dass mehr dahinter steckt.
02:21George Orlandi für EUROnews in Rome.
Kommentare