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Nachrichten des Tages | 8. August 2026 - Mittagsausgabe

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Transkript
00:01In Serbien wüten weiterhin mehrere Vegetationsbrände, die durch hohe Temperaturen und Trockenheit begünstigt werden.
00:08Eines der Feuer hat mindestens 700 Hektar Land in einem Naturschutzgebiet etwa 50 Kilometer östlich von Belgrad erfasst.
00:20Feuerwehrleute arbeiteten zuletzt daran, den Brand zu löschen.
00:23Auch Hubschrauber waren im Einsatz. Flammen loderten auch in der Nähe von Kraljevo.
00:28Einwohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Innerhalb weniger Tage sollen mehr als 60 Hektar Kiefernwald verbrannt sein.
00:55Auch in der norditalienischen Region Emilia-Romagna ist ein Waldbrand in einer abgelegenen Gegend ausgebrochen.
01:03Die Löscharbeiten begannen bereits am Donnerstag. Italien hatte zuvor für alle Großstädte die höchste Hitze-Warnstufe ausgerufen.
01:13Im benachbarten Frankreich breitete sich ein Großbrand im südlichen Departement VAR zuletzt nicht mehr weiter aus.
01:32Das Feuer, das am 20. Juli ausgebrochen war, hat mehr als 60 Quadratkilometer verwüstet.
01:43Ein Gericht im US-Bundesstaat New Mexico hat den Tech-Riesen Meta zur Zahlung von 567 Millionen US-Dollar verurteilt.
01:52Das Geld soll in einen Fonds fließen, der negative Auswirkungen sozialer Medien bekämpfen soll.
01:57Am Ende der ersten Phase des Prozesses im Mai hatte das Gericht geurteilt,
02:02Meta sei sich der schädlichen Auswirkungen seiner Plattformen auf die psychische Gesundheit junger Menschen bewusst gewesen.
02:09Der Konzern habe Jugendliche und Kinder außerdem nicht ausreichend vor sexueller Ausbeutung geschützt.
02:15Damals wurde Meta zudem eine Geldstrafe in Höhe von 375 Millionen Dollar auferlegt.
02:20Insgesamt muss Meta also rund eine Milliarde Dollar zahlen.
02:24Der prognostizierte Gewinn des Unternehmens liegt weit höher, für 2025 bei rund 60 Milliarden.
02:32Das Gericht wies Meta zudem an, das Suchtpotenzial seiner Plattformen zu mindern und Minderjährige zu schützen.
02:38Das Unternehmen legte Berufung ein.
02:44Bericht in eigener Sache.
02:45Die belarussische Oppositionsführerin Svetlana Tichanowskaya hat die Regierung in Minsk für die Einstufung der Euronews-Website als extremistisch kritisiert.
02:56Sie bezeichnete dies als beschämenden Versuch, die Bürger von sachlicher Berichterstattung abzuschneiden.
03:03Das belarussische Informationsministerium hatte den Sender und sein Programm Anfang August auf seine offizielle Liste extremistischer Inhalte gesetzt.
03:12Diese Einstufung beschränkt den digitalen Zugriff auf die Website im ganzen Land.
03:17Nutzern des Angebots könnten Strafen drohen.
03:20Die Maßnahme folgt auf die Entfernung von Euronews aus dem Fernsehprogramm im Jahr 2021.
03:27Ähnliche Sperren wurden in Russland verhängt.
03:30Klaus Strunz, Chefredakteur von Euronews, erklärte, der Sender sei über die Entscheidung nicht informiert worden.
03:37Er bekräftigte, Euronews sei trotz der neuen Einschränkungen weiterhin voll und ganz dazu verpflichtet,
03:43seinem Publikum in Belarus sachlichen, unabhängigen Journalismus zu liefern.
03:50Der Europäische Fußballverband UEFA hat damit gedroht, den Boykott von FIFA-Veranstaltungen fortzusetzen
03:57und lehnte eine offizielle Entschuldigung für das gescheiterte private Investitionsvorhaben in Höhe von 20 Milliarden Dollar ab.
04:05Nach einer FIFA-Sondersitzung in Rabat beanspruchte Präsident Gianni Infantino die volle Unterstützung der Führungsspitze.
04:12Die UEFA beharrte jedoch, dass ihre 55 Mitgliedsverbände an ihrem Boykott-Versprechen festhalten werden
04:19und erklärte, die FIFA habe keine Garantien gegen künftige Versuche gegeben, große Wettbewerbe zu verkaufen.
04:26Die UEFA wies die interne Erklärung der FIFA zurück und argumentierte,
04:31die Unterstützung durch Infantinos eigenes Team ändere nichts an der Situation.
04:35Die weltweite Spielergewerkschaft FIFPro verurteilte den Gipfel in Marokko als Versagen der Führung
04:41und als gravierenden Missbrauch der Macht des Präsidenten.
04:44Die Gewerkschaft warf der FIFA vor, zu versuchen, eine Verfassungskrise als einfachen Kommunikationsfehler abzutun.
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