00:00Elon Musk steht im Zentrum eines handfesten Streits, diesmal mit dem ZDF.
00:05Auslöser ist ein Beitrag des öffentlich-rechtlichen Senders,
00:08der Musk mit Aufrufen zur Jagd auf Migranten in Nordirland in Verbindung brachte.
00:14In der Sendung ZDF heute live wurde behauptet,
00:18Musk habe gemeinsam mit einem britischen Rechtsextremisten
00:21zu den gewaltsamen Ausschreitungen in Belfast beigetragen.
00:24Doch konkrete Belege für einen direkten Aufruf Musks präsentierte das ZDF nicht.
00:30Gezeigt wurde lediglich ein Post, in dem Musk seine Follower dazu aufforderte,
00:35wiederholt und laut zu protestieren.
00:38Für Musk ist das eine klare Grenzüberschreitung.
00:41Auf seiner Plattform X kündigte er am Montagabend juristische Schritte gegen das ZDF an.
00:47Rechtsmaßnahmen werden gegen ZDF wegen ihrer skandalösen Lügen ergriffen,
00:51schrieb der Tech-Milliardär und ließ offen, ob bereits eine Klage eingereicht wurde.
00:56Die Debatte kochte schnell hoch.
00:59Medienkritiker wie Julian Reichelt warfen dem ZDF blanke Lügen und Propaganda vor
01:04und forderten sogar die Abschaffung des Senders.
01:07Musk reagierte prompt auf diese Kritik und bekräftigte seine Klagedrohung.
01:11Das ZDF selbst räumte auf Nachfrage ein,
01:14dass die Formulierung in der Sendung unpräzise und missverständlich gewesen sei.
01:19Die Moderatorin habe die komplexe Lage in Nordirland pointiert zusammenfassen wollen,
01:24doch die gewählten Worte seien nicht eindeutig gewesen.
01:28Ein Sprecher des Senders betonte,
01:30dass keine direkten Beweise für einen Aufruf Musks zur Gewalt vorgelegt wurden.
01:34Doch welche Rolle spielte Musk tatsächlich?
01:37Er hatte in der Woche vor den Ausschreitungen Beiträge rechtsextremer britischer Aktivisten
01:41weiterverbreitet und seine 240 Millionen an Follower zu lautem Protest aufgerufen.
01:47Laut einer Analyse aus London erreichten diese Posts über 64 Millionen Menschen
01:52und könnten die Proteste in Belfast mit angefacht haben.
01:56Der Streit um die Verantwortung und die Macht der Worte im Netz ist damit neu entfacht.
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