00:00Seit rund drei Jahren führt das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD auf Bundesebene
00:08als rechtsextremistischen Verdachtsfall.
00:11Bei einer solchen Einstufung dürfen gegen eine Partei geheimdienstliche Mittel zur Beobachtung
00:15eingesetzt werden.
00:17Das Verwaltungsgericht Köln wies im März 2022 eine dagegen gerichtete Klage der AfD
00:23in erster Instanz ab.
00:25Die AfD als Gesamtpartei gilt bislang nicht als gesichert rechtsextrem.
00:32Drei Landesverbände der Partei allerdings schon, nämlich Thüringen, Sachsen-Anhalt
00:37und Sachsen.
00:38Weitere sechs Landesverbände werden von den Verfassungsschützern als extremistische Verdachtsfälle
00:43beobachtet.
00:44Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hessen und Niedersachsen.
00:50Im Jahr 2023 wurde zudem die AfD-Jugendorganisation Junge Alternative auf Bundesebene vom Bundesamt
00:59für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.
01:04Als erwiesen rechtsextrem gelten außerdem die Landesverbände der Jungen Alternative
01:09in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
01:12Der Landesverband in Nordrhein-Westfalen gilt als Verdachtsfall.
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