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  • vor 34 Minuten

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
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00:01.
00:08.
00:12Du Hartmut, das ist doch das Auto vom Herrn Pöllmann.
00:15Ja, freilich.
00:17Was macht denn der schon da?
00:19Das Training von der Frau Dressler ist doch noch gar nicht.
00:21Ja mei, vielleicht hat er sie nicht erwarten können.
00:24Die Dressler.
00:27Na komm, auf in die Kälte.
00:35Und, wo ist er jetzt, der Herr Pöllmann?
00:38Schon wieder wurscht. Irgendwo wird er schon sein.
00:40Für mich hat er jetzt das Eis Priorität.
00:43Ich schalte möglichst das Licht an.
00:46Okay.
01:04Danke, danke.
01:10Oh, mach!
01:13Ich bin sicher!
01:14Bitte, auf dem dunkel.
01:17Du, Annegret, da liegt doch einer.
01:25Oh Gott, der Herr Pöhlmann!
01:29Schauen Sie, Herr Mohr, ist das nicht ein Traum? Unser neuer Schreibergarten.
01:34Wunderschön, Frau Kassiker. Und was ist mit Ihren Alten? Sie haben da immerhin gekommen.
01:38Ja, den Alten haben wir leider aufgegeben.
01:40Mein Franz und ich sind da immer mit dem Radl hingefahren und das ist uns jetzt ein bisschen zweit.
01:44Wir werden halt auch nicht jünger.
01:47Das Paradies auferben.
01:49Oh, was ist mit einer Einweihungsparty? Im Garten?
01:53Einweihungsparty? Was glauben Sie, warum die Schreibergartenkolonie Himmelsruhe heißt?
01:57Ach so. Entschuldigung.
02:00Danke für den Kaffee.
02:04Wie ist es? Ich tockle, was ist los?
02:06Geste, wo steckst du denn? Ich hab dich heute noch gar nicht gesehen.
02:08Ich hatte meinen Kaffee heute an der Information.
02:11Den hab ich von der Frau Kassiker bekommen und zugleich ein paar schöne Fotos von ihrem neuen Schreibergarten.
02:16Gut, dass du deinen Kaffee schon gehabt hast. Pass auf.
02:18Eine gewisse Frau Nährlinger hat angerufen und hat gesagt, dass ein Jan-Oliver Pöhlmann tot in der Eissportale aufgefunden worden
02:25ist.
02:26Äh, Nährlinger, Pöhlmann, Eissportale Stockl, ich bin schon unterwegs.
02:30Für die.
02:30Für die.
02:34Marie, ich pack's.
02:36Äh, mein Theo, könntest du mir bitte schön einen Gefallen tun?
02:39Heute Abend ist eine Veranstaltung im Rathaus und das Kleidl, das ich dafür brauche, ist aber noch in der Reinigung
02:43und ich komme hier halt unmöglich weg.
02:45Schau, das ist der Abholschein.
02:47Ja, klar. Äh, ich hol's dir ab.
02:50Ja.
02:51Ja, guten Morgen, Frau Stockl.
02:53Guten Morgen, Herr Aubänger. Sie müssten bitte in die Eissporthalle.
02:57Aber bitte nicht zum Schlittschuh laufen.
02:59Na, ganz sicher nicht. Da gab es nämlich ein Leich und zwar ein gewisser Jan-Oliver Pöhlmann ist tot aufgefunden
03:05worden.
03:05Moor, Mai und Winter sind schon unterwegs.
03:07Ja, äh, gut. Dann bis später.
03:10Ja, ich muss aber erst noch in die Eissporthalle.
03:12Aber nicht zum Schlittschuh laufen.
03:14Na, ganz sicher nicht.
03:15Ah, nimm mal warme Jacken mit.
03:17Danke.
03:22Mit den Anti-Rutsch-Marken müssen gehen, Frau May. Sonst trotzdem vorsichtig.
03:26Danke.
03:29Hals und Beinbruch.
03:30Sagen Sie auch sowas nicht einmal.
03:32Ja, und wie würden Sie denn auch packen?
03:34Ja.
03:35Sagen Sie einmal.
03:36Sie können doch nicht so einfach verschwinden.
03:39Wieso?
03:40Jetzt findet ja eh kein Drehingmeister.
03:42Oder hätten Sie auch noch was gebraucht?
03:44Sie bleiben jetzt hier und zwar sofort.
03:48Dann bleiben Sie wieder da.
03:52Der wird seinen Kollegen jetzt alles über uns erzählen.
03:55Jetzt ist es auch schon gespart.
03:58Ah, das ist Helzio.
03:59Hallo, Moor.
04:01Wer sind denn die zwei da?
04:03Die zwei?
04:03Das sind die Nährlingers.
04:05Zwei alte Bekannte.
04:06Sie kennen die beiden?
04:07Na, gut.
04:07Also schon, rein beruflich.
04:11Sie haben einmal einen Fall gehabt, da ging es um einen ermordeten Börsenmakler.
04:15Und da haben die zwei was ausgefressen.
04:18Und was genau haben die da ausgefressen gehabt?
04:20Ja, aber hinter dem Rücken vom Eigentümer haben die eine Villa an Feriengäste vermietet.
04:24Und so haben Sie so ein paar Tausend Euro.
04:27Damals waren Sie noch Hausverwalter, das sind Sie heute nicht mehr.
04:30Jetzt sind Sie nämlich Hausmeister hier.
04:32Und was machen Sie jetzt da?
04:33Na, Toten ums Kumpen.
04:35Also, ja, danke.
04:37Können Sie uns schon was über den Toten sagen?
04:39Ja.
04:39Das ist der Jan-Oliver Pöhlmann, 48 Jahre alt, von Beruf.
04:44Ich war schon der List.
04:45Gewohnt hat der Oleander Weg 7 und verheiratet ist ja gewesen mit der Ulrike, ebenfalls Pöhlmann.
04:51Ist die Ehefrau schon informiert?
04:53Wo, also von mir noch nicht.
04:56Ja, gut, dann schauen wir mal, was passiert ist.
05:00Entschuldigung.
05:02Grüß Gott, Herr Abinger.
05:05Geht bei Rosenheim.
05:06Winter, Sie haben also den Toten gefunden?
05:08Ja, und zwar auf dem Eis.
05:09Wir haben schon ein paar Antilutschmatten hingelegt.
05:11Ah, das hat ein bisschen gedauert, deswegen ist die Frau May erst jetzt beim Toten.
05:15Soll ich mal schauen, wie weit sie ist?
05:16Sehr gerne, Herr Mumm.
05:18Ja, dann erzählen Sie mal.
05:19Wie war das heute in der Früh?
05:21Also das war so, normalerweise sind wir immer die Ersten.
05:25Deswegen haben wir uns gewundert, dass der Herr Pöhlmann schon da ist.
05:27Ja, weil wir haben sein Auto am Parkplatz packen gesehen.
05:31Und wir sind in die Halle rein.
05:33Erst ist uns nichts auffallen, aber dann schon.
05:36Sie haben doch Hausverwaltung gehabt.
05:38Wieso sind Sie jetzt Hausmeister da?
05:40Ach so, hat Sie der Herr Mohr...
05:45Also die Hausverwaltung ist nicht mehr existent.
05:50Ja, und den Job als Hausmeister, den machen wir jetzt auch schon seit über einem Jahr.
05:54Mein Mohr hat extra Ausbildung zum Eismeister gemacht.
05:56Ist doch.
05:57Haben Sie den Toten gekannt?
05:59Den Herrn Pöhlmann?
06:00Ja, freilich.
06:02Der aber ist öfters hier gewesen.
06:05Ja, so gut haben wir ihn dann auch wieder nicht gekannt, Hartmut.
06:09Liebe Grüße von der Frau May.
06:11Sie sagt uns was, wenn Sie was weiß.
06:12Ja, gut.
06:13Dann würde ich vorschlagen, wir verlagern die Unterhaltung woanders hin.
06:16Wir stehen ja sowieso der Spurensicherung hier im Weg.
06:18Wir könnten in die VIP-Lounge gehen.
06:20Da ist dann eine ganz so frisch.
06:22Ja, da hätte ich nichts dagegen.
06:23Ja, bitte.
06:24Ja, bitte.
06:28Hätten Sie gern noch was gehabt?
06:30Einen Kaffee zum Beispiel.
06:32Ja, das kostet halt.
06:34Also 3,50.
06:36Ja, da sind wir ganz korrekt.
06:38Nein, danke.
06:39Sie sagten, der Herr Pöhlmann wäre öfters in der Eissporthalle gewesen?
06:42Ja, und zwar wegen der Frau Dressler.
06:45Wer ist jetzt die Frau Dressler?
06:46Sie kennen die Frau Dressler nicht.
06:48Nein.
06:48Diana Dressler, die Eiskunstläuferin.
06:51Ja, die.
06:51Ah, ja, Diana Dressler und Tom Kleinert sind sowas wie das Traumpaar des deutschen Eiskunstlaufs.
06:56Ja, zur Zeit trainiert die Frau Dressler und der Herr Kleinert für die neue Wintersaison.
07:00Der Trainer, der Herr Stiegler, ist natürlich auch dabei.
07:03Und der Herr Pöhlmann hat dann da beim Training zugeschaut, oder warum war die Eröfftes da?
07:07Nicht nur zugeschaut.
07:08Der Herr Pöhlmann hat sich gerne mal mit der Frau Dressler in den Massageraum zurückgezogen.
07:14Also, die zwei beiden, zu zweit, alleine.
07:20Dabei wird er angeblich ein Buch über Sie schreiben.
07:22Ja, das Buch, den ich gerne mal lesen.
07:28Damit wollen Sie sagen, dass Frau Dressler und Herr Pöhlmann was miteinander hatten?
07:31Ja, wir haben uns auch gewundert, weil es doch in den Medien immer heißt, dass die Frau Dressler und der
07:36Herr Kleinert auch privat zusammen sind.
07:38Und der Herr Pöhlmann seinerseits ja verheiratet war.
07:40Ah, schau an, Hartmut, das haben wir jetzt mir wieder nicht gewusst.
07:43Ja, weil wir sind ja auch nur die Hausmeister.
07:45Entschuldigung.
07:47Hallo, Sandra.
07:50Ah, okay, willkommen.
07:53Äh, ja, die Frau May hätte dann auch was für uns, wenn Sie uns bitte entschuldigen.
08:01Was machen wir jetzt?
08:02Äh, brauchen wir es.
08:09Hallo, Herr Auvinge.
08:10Hallo, Eva.
08:11Hallo.
08:12Was ist gut, Frau May?
08:13Folgendes, Herr Pöhlmann liegt seit mindestens zehn Stunden auf dem Eis, Todesursache ist eine Schädelfraktur an der linken Seite des
08:18Kopfes.
08:19Mhm.
08:19Könnte er auf dem Eis gestürzt sein?
08:21Ausgeschlossen, die Kopfhunde passt nicht zu einem Sturz.
08:24Jemand hat ihn mit einem stumpfen Gegenstand auf den Kopf geschlagen.
08:27So, muss ich aber auch noch was?
08:28Mhm.
08:29Und zwar, wir haben auf der Eisfläche irgendwie ganz, ganz feine Schleifspuren entdeckt.
08:33Die, wohlgemerkt, direkt zum Toten führen.
08:35Mhm.
08:35Und da drüben, da ist ein Blutfleck.
08:37Die wahrscheinlich von unserem Opfer stamm.
08:39Aha.
08:40Das bedeutet, dass es wahrscheinlich gar nicht auf dem Eis passiert ist, sondern dass Herr Pöhlmann da drüben erschlagen wurde.
08:44Mhm.
08:45Und hinterher hat ihn der Täter aufs Eis gelegt, um es wie einen Unfall aussehen zu lassen.
08:49Klingt plausibel.
08:50Und was ist mit der Tatwaffe, dem stumpfen Gegenstand?
08:53Die findet man.
08:54Und die Tatzeit?
08:56Irgendwann gestern Nacht zwischen 20 und 23 Uhr.
08:59Präziser geht's leider nicht.
09:00Das Eis hat laut Herr Nährlinger eine Temperatur zwischen minus 3 und minus 4,5 Grad Celsius, was alle molekularen
09:05Reaktionen der Leiche gegen Null gehen lässt.
09:07Daher lassen sich kaum Rückschlüsse auf chemische Prozesse nach des Körpers ziehen.
09:11Die Leiche lag einfach zu lange auf dem Eis.
09:13Apropos Eis, wir müssten auch nochmal nach dem Toten schauen.
09:17Eis und Beinbruch.
09:19Ich geh schon.
09:20Könnten Sie, Frau Stockel, Bescheid sagen, dass Sie sich über Pöhlmann schlammacht?
09:25Äh, Herr Moor.
09:26Bitte.
09:27Wir bräucherten dann auch nochmal die Nährlingers.
09:29Ja, ist echt.
09:33Ja, Frau Grasecker, das ist Idylle pur.
09:36Aber auch sehr viel Arbeit.
09:38Also was mir noch nicht ganz klar ist, wohin mit unserer Hollywood-Schaukel.
09:41Ich bin mir sicher, Sie werden ein idyllisches Plätzchen finden.
09:45Ach so, ja, ich muss dann auch wieder.
09:46Und ich hab da noch ein Einschreiben für den Nachziger.
09:50Dankeschön.
09:50Servus.
09:51Servus.
09:53Herr Aubinger, was kann ich für Sie tun?
09:56Ja, Frau Stockel, schauen Sie doch bitte schön, was Sie über unseren Toten, den Jan-Oliver Pöhlmann, rausfinden können.
10:01Angeblich war er Journalist und wollte ein Buch über eine gewisse Diana Dressler schreiben.
10:06Diana Dressler? Die Eiskunstläuferin?
10:10Genau. Woher wissen Sie jetzt das?
10:11Wer kennt denn die nicht?
10:13Die Frau Dressler und ihr Partner, der Herr Kleinert, sind das Traumpaar der deutschen Eiskunstlaufszene.
10:19Das hat mir die Frau Winterasche erzählt.
10:21Also, Sie kümmern sich um den Herrn Pöhlmann, ja?
10:24Immer wieder gerne.
10:26Die Diana Dressler.
10:31Und? Gibt's was Neues?
10:32Mhm.
10:33Aber ich glaube, da kommt Frau Dressler.
10:36Was ist denn los hier?
10:38Warten Sie doch, bittchen.
10:39Sie können doch nicht einfach so so rein marschieren.
10:41Ulf Stiegler, ich bin der Trainer von Frau Dressler und Herrn Kleinert.
10:45Wir hätten jetzt sehr gerne die Habe.
10:47Winter, Krepo Rosenheim, das ist mein Kollege Aubinger.
10:49Wir müssen Ihnen eine traurige Mitteilung machen.
10:51Jan-Oliver Pöhlmann wurde heute tot aufgefunden, ermordet.
10:59Das ist ja furchtbar.
11:02Die dachten, es wäre vielleicht eingebrochen worden.
11:05Mhm.
11:06Wenn Sie uns kurz entschuldigen, wenn Frau Dressler wirklich was mit Herrn Pöhlmann hatte,
11:12dann wäre es vielleicht besser, wenn wir Sie erst mal alleine befragen.
11:15Die Security.
11:16Ja.
11:17Ich soll ein Verhältnis mit Herrn Pöhlmann gehabt haben, das ist jetzt nicht Ihr Ernst.
11:21Sie sollen sich diverse Male mit ihm in die Massageräume zurückgezogen haben.
11:24Das ist nicht wahr.
11:25Ich bin seit zwei Jahren glücklich mit meinem Eislaufpartner Herrn Kleinert liiert.
11:29Mein Verhältnis zu Herrn Pöhlmann war rein beruflich.
11:32Das haben wir schon gehört.
11:33Er wollte ein Buch über Sie schreiben.
11:34Wie ist denn dazu gekommen?
11:36Das war Ulfs Idee.
11:38Ulf Stiegler, unser Trainer und PR-Manager.
11:41Er hat auch entschieden, dass wir hier in Rosenheim trainieren.
11:44Sie wohnen normalerweise gar nicht in Rosenheim?
11:46Nein.
11:47Nein.
11:47Ich wohne mit Herrn Kleinert zusammen in der Schweiz.
11:50Herr Stiegler ist in Berlin zu Hause.
11:52Aber wir sind sowieso die meiste Zeit unterwegs.
11:55Auf Wettkämpfen, Shows.
11:57Oder zum Training hier in Rosenheim, oder?
12:00Ulf sagte, hier haben wir die Ruhe, um uns nur auf unsere neue Kühe zu konzentrieren.
12:05Und ich konnte nebenbei Herrn Pöhlmann treffen wegen des Buchs.
12:08Wie lange kannten Sie Herrn Pöhlmann?
12:11Seit circa sechs Wochen.
12:13Seit wir in Rosenheim sind.
12:15Wir haben uns regelmäßig zu Interviewsitzungen getroffen.
12:17Meistens vor oder nach dem Training.
12:20Und wann haben Sie Herrn Pöhlmann das letzte Mal gesehen?
12:23Gestern Morgen.
12:24Er hat kurz beim Training vorbeigeschaut.
12:27So, zwischen zehn, zehn oder dreißig.
12:31Frau Drissler, wer kann denn das gewesen sein?
12:34Hat der Herr Pöhlmann Streit gehabt oder einen Feind?
12:38Ich weiß von nichts.
12:40Wo waren Sie denn gestern Abend?
12:42In meiner Suite im Sporthotel Kaiser.
12:46Mit Tom, Herrn Kleinert.
12:48Mit Herrn Kleinert und mit Herrn Stiegler,
12:50wir sollten auch noch reden.
12:52Die werden Ihnen dasselbe sagen.
12:54Schauen wir mal.
13:03Haben Sie die Nährlingers gefunden?
13:05Ja, es tut mir sehr leid, aber die Nährlinger sind weg.
13:07Wie vom Erdboden verschluckt.
13:09Aber ich habe hier eine Handynummer von denen gefunden
13:11und da rufe ich jetzt vielleicht einmal an.
13:13Dann probieren Sie es da.
13:14Im Notfall schreiben wir es zur Fahndung aus.
13:16Nein.
13:17Also wir sind jetzt erstmal bei Stiegler und Kleinert.
13:19Sie, Herrn Kleinert, ich, Herrn Stiegler.
13:20Ist mir wurscht.
13:27Sackge Zement.
13:29Jetzt ist das schon wieder dieselbe Nummer wie vorhin.
13:35Vielleicht soll es doch besser rangehen, Hartmut.
13:38Und wenn es die Polizei ist?
13:40Es könnte auch was mit unseren neuen Gartenmöbeln zu tun haben.
13:43Nicht, dass die halt doch nicht geliefert werden
13:45und mir ganz gesund zu erwarten.
13:51Nährlinger?
13:52Herr Nährlinger, da ist der Moor.
13:55Folgendes, die Frau Winter und der Herr Aubinger,
13:56die möchten noch einmal mit Ihnen sprechen.
13:57Ja, was sind denn Sie?
14:00Herr Moor, wir sind in unserem Schrebergarten.
14:04Wo sind Sie?
14:05Im Schrebergarten.
14:07In der Kleingartenkolonie Himmelsruhe.
14:11Himmelsruhe, kenn ich.
14:12Herr Nährlinger, passen Sie auf.
14:13Sie bleiben, wo Sie sind.
14:14Wir kommen.
14:16Jawohl.
14:18Das haben wir jetzt davon.
14:21Jetzt kommen Sie, die Kommissare.
14:25Jetzt sollten die Gartenmöbel besser nicht kommen.
14:30Ja, ja, die Idee mit dem Buch stammt von mir.
14:33Ich hatte Pöhlmann schon vor sechs Monaten davon erzählt.
14:36Auf einer Veranstaltung in Berlin.
14:38Sie kannten Herrn Pöhlmann schon länger?
14:41Also nicht persönlich.
14:42Ich wusste, dass er Bücher schreibt, Biografien,
14:45auch über prominente Sportlerinnen und Sportler.
14:47Und wie ging es denn weiter,
14:48nachdem Sie Herrn Pöhlmann von Ihrer Buchidee erzählt haben?
14:50Er hat das Projekt mit dem Verlag besprochen,
14:53ich mit Diana.
14:55Also, mit Frau Dressler.
14:58Der Verlag fand die Idee großartig.
15:00Ja, Frau Dressler ebenfalls.
15:02Diana und ich,
15:03wir haben Herrn Pöhlmann vor fünf, sechs Wochen kennengelernt,
15:07als wir nach Rosenheim kamen zum Trainieren.
15:09Was fand es für ein Mensch, der Herr Pöhlmann?
15:12Witzig.
15:14Charmant.
15:15Diana hat sich auf Anhieb mit ihm gut verstanden.
15:17Und Sie, weniger?
15:18Ich hatte nicht so viel mit ihm zu tun.
15:20Es sollte ja ein Buch über Diana werden, nicht über mich.
15:23Wieso eigentlich?
15:24Ich meine, Sie zwei sind doch anscheinend
15:26das Traumpaar des deutschen Eiskonslaus.
15:28Und trotzdem hat sich der Herr Pöhlmann
15:29nur um die Frau Dressler gekümmert.
15:31Diana ist erst da.
15:33Sie hat schon als Kind Wettbewerbe gewonnen.
15:36Herr Kleinert,
15:37ich weiß jetzt nicht, wie ich das sagen soll,
15:39aber die Frau Dressler soll sich diverse Male
15:42mit dem Herrn Pöhlmann in die Massageräume zurückgezogen haben.
15:47Wie bitte?
15:49Nein.
15:50Nein, es ist vollkommener Quatsch.
15:53Pöhlmann hat sich mit Frau Dressler immer hier in der Eiskonsal unterhalten.
15:56Vor und nach dem Training.
15:59Vielleicht mal drüben in der Deplansche.
16:01Also, hat der Herr Kleinert keinen Grund, eifersüchtig zu sein?
16:04Nein, überhaupt gar nicht.
16:06Tom und Diana sind wie zwei frisch verliebte Teenager seit zwei Jahren.
16:14Du, ich hab's.
16:15Ich frag die Hartlmeiers,
16:17ob wir unsere neuen Gartenmöbel bei Ihnen unterstellen können,
16:19wenn sie kommen.
16:20Ja, genau.
16:21Das ist die Lösung.
16:28Grüß Gott, Frau Hartlmeier.
16:30Sie, Frau Hartlmeier,
16:32wir kriegen doch heute unsere neuen Gartenmöbel geliefert.
16:35Wenn's vielleicht möglich wäre,
16:37dass wir die bei Ihnen unterstellen.
16:39Wir haben unsere Alten noch nicht entsorgt
16:41und so viel Platz ist ja bei uns auch nicht.
16:48Ja, oder so.
16:52Dann bis gleich.
16:55Ja und?
16:56Sie sagt, bei Ihnen wär's schlecht.
16:58Aber sie fragt jetzt den Franz Grasegger.
17:01Du weißt schon.
17:02Auch die Nachbarn, die wir noch nicht kennengelernt haben.
17:05Und als neuer Nachbar,
17:07da hilft man doch gerne mal.
17:08Wo?
17:15Wenn Sie noch Fragen haben,
17:17Sie wissen ja, wo es uns fängt.
17:19Okay, Wiederschauen.
17:19Wiedersehen.
17:20Wiederschauen.
17:23Stiegler hat keine Ahnung, wer's gewesen ist.
17:25Ansonsten hat er die Aussage von Frau Dressler bestätigt.
17:28Genau, wie der Kleinert.
17:29Das heißt, alle drei waren gestern Abend
17:31zur Tatzeit im Sporthotel Kaiser.
17:33Stiegler wohnte auch.
17:34Und alle drei haben den Pöhlmann zuletzt
17:36gestern Vormittag in der Eishalde gesehen.
17:38Und alle drei streiten ab,
17:40dass Frau Dressler was mit Herrn Pöhlmann hat.
17:42Aber warum dann die Geschichte mit den Massageräumen?
17:45Entweder die Herrschaften lügen,
17:47oder die Nährlingers haben uns am Schmarrn verzeiht.
17:51Herr Mohr, was ist denn jetzt mit den Nährlingers?
17:54Die Nährlingers.
17:55Die Nährlingers sind in ihrem Schrebergarten
17:58Kleingartenkolonie Himmelsruhe.
17:59Was?
18:00Wo ist das?
18:01Das kann ich nicht sagen.
18:02Das ist genau dort,
18:03wo unsere Frau Grasegger ihren Schrebergarten hat.
18:06Jetzt habe ich einen kleinen Vorschlag.
18:07Das ist zehn Minuten von da
18:08und liegt direkt auf dem Weg zur Familie Pöhlmann.
18:11Frau Winter,
18:12zuerst die Nährlingers,
18:13dann die Frau Pöhlmann.
18:14Sehr gerne.
18:14Herr Mohr,
18:15wenn Sie mit der Spurensicherung
18:16bitte schon mal zu der Adresse der Pöhlmanns fahren,
18:18wir kommen nach.
18:18So machen wir das.
18:19Danke.
18:21Das freut mich, Frau Hartlmeier.
18:23Und vielen Dank nochmal.
18:25Ja und?
18:26Was sagt Sie?
18:28Ja,
18:29die Frau Hartlmeier hat mit dem Franz Grasegger gesprochen
18:31und der hat gesagt,
18:32dass wir unsere Gartenmöbel bei Ihnen unterstellen können.
18:36Schau mal, Hartmut,
18:37wer da kommt.
18:40Hallo.
18:40Ja, die Frau Winter
18:41und der Herr Aubinger,
18:44das ist jetzt aber eine Überraschung.
18:46So eine Überraschung dann auch nicht.
18:48Der Mohr hat Ihnen doch sicherlich gesagt,
18:49dass wir nochmal mit Ihnen sprechen wollen, oder?
18:50Sagen Sie mal,
18:51Sie können doch nicht einfach so verschwinden.
18:52Weil wenn wir das gewusst hätten,
18:53dann wären wir selbstverständlich noch geblieben.
18:55Gell, Hartmut?
18:57Selbstverständlich.
19:01Nein, Franz,
19:02das geht auf gar keinen Fall.
19:04Wir haben doch gerade erst den neuen Rasen gesät.
19:06Also,
19:07ja, gut,
19:08dann rufe ich halt selber bei die Hartlmeiers an.
19:10Ja, bis später.
19:12Geht's wieder mal um den Schrebergarten?
19:13Von wegen Himmelsruh.
19:15Die Hartlmeiers,
19:16das sind unsere Nachbarn im Schrebergarten,
19:18die haben meinen Franz gefragt,
19:19ob sie bei uns Kisten mit neuen Gartenmöbel unterstellen dürfen.
19:23Und das geht natürlich gar nicht.
19:25Sie sagen es, Frau Lange.
19:26Und mein Franz, gutmütig wie er ist,
19:28hat ja gesagt
19:29und jetzt kann ich da wieder anrufen und denen absagen.
19:31Mei,
19:32und vorher war alles so paradiesisch.
19:34Ja,
19:35so schnell kann's gehen.
19:38Ja,
19:39Frau Hartlmeier,
19:40grüß Sie,
19:41Grasegger hier,
19:41ja.
19:43Sie,
19:43ich hab gehört,
19:44Sie wollen bei uns im Garten Kisten mit neuen Gartenmöbel absteigen.
19:48Ach,
19:48das sind gar nicht Ihre Möbel.
19:50Ach,
19:51die kennt den Nährlingers.
19:52Ja,
19:53mit Verlaub,
19:53Frau Hartlmeier,
19:54aber mit den Nährlingers
19:56haben wir jetzt gar nichts am Hut.
19:57Ja,
19:58ja,
19:58das war mir sehr recht.
20:00Ja gut,
20:00Sie sagen dann den Nährlingers wieder ab.
20:02Gut,
20:03ja,
20:03wunderbar,
20:04dann könnten wir mal einen Kaffee trinken.
20:06Also,
20:06Sie haben gar keine Zeit.
20:07Warum?
20:09Was haben Sie?
20:11Den Dickmaulrössler in Ihrem Garten.
20:13Ja,
20:14ja,
20:15um Gottes Willen.
20:16Ja,
20:16der frisst Ihnen ja das ganze Gemüsebett zusammen.
20:22Wo waren Sie denn gestern Abend zwischen 20 und 23 Uhr?
20:25Da,
20:26da waren wir schon längst daheim.
20:28Und was war in der Eichbarthalle das?
20:30Nix.
20:32Normalerweise hätten da die Einzelgedämen trainiert,
20:34aber die sind gerade in Kanada.
20:36Deswegen haben wir um Punkt 18 Uhr zugesperrt.
20:38Wer außer Ihnen hatte noch einen Schlüssel?
20:41So einige.
20:42Bei uns trainieren diverse Vereine.
20:45Eishockey,
20:46Curling,
20:47Eistanz
20:47und manche haben auch ihren eigenen Schlüssel.
20:51Ja,
20:51zum Beispiel der Herr Stiegler.
20:54Der hat gleich drei Schlüssel.
20:57All für sich.
20:59Einen für die Dressler
21:00und einen für den Herrn Kleiner.
21:04Und der Herr Pöhmann hatte der auch einen Schlüssel?
21:06Nein,
21:06der war ja eh nur in der Eichsportthalle,
21:08wenn auch die Frau Dressler da war.
21:10Ah,
21:10apropos Frau Dressler,
21:11angeblich hat sie sich kein einziges Mal
21:13mit Herrn Pöhmann in den Massageräumen getroffen.
21:15So ein Schmarr.
21:17Wir haben die zwei doch erst letzte Woche zusammen gesehen.
21:20Und die Wochen davor auch einige Male.
21:26Schöner Grill haben sie.
21:30Was,
21:31was meinen Sie jetzt?
21:32Ach so,
21:34der Grill.
21:36Der war bestimmt teuer.
21:38So um die tausend Euro.
21:40Weil wir haben halt drauf gespart,
21:42gell?
21:43Jeden Monat haben wir uns ein bisschen was zur Seite gelegt,
21:45gell, Hartmut?
21:47Ja, genau.
21:48Jeden Monat
21:49ein bisschen was.
21:53Vielleicht hat ein Herr Pöhmann und Frau Dressler doch was miteinander.
21:56Und Frau Dressler will es nicht zugeben, weil sie offiziell mit Kleinert zusammen ist.
22:00Das Traumpart des deutschen Eiskonstenhafs.
22:02Na ja,
22:03das Image soll keinen Grad zu kriegen.
22:04Das würde auch erklären,
22:05warum Kleinert und Stiegler das Verhältnis abstreiten.
22:08Aber warum war Herr Pöhmann gestern in der Eissporthalle?
22:11Was wollte er denn?
22:12Ja, und wie ist er da reinkommen,
22:13wo das doch abgesperrt war?
22:15Und es gibt noch eine dritte Frage.
22:16Wie kommen die Nährlingers zu ihrem Grill?
22:18Das meinen Sie jetzt nicht ernst?
22:20Die Nährlingers haben auf den Grill gespart.
22:21Das klingt doch plausibel.
22:22Na ja,
22:23der Herr Mohr hat doch gesagt,
22:24dass die bei dem Fall damals mehrere tausend Euro ergaunert haben.
22:26Ah.
22:27Und jetzt glauben Sie,
22:28dass das Geld für den Grill auch ergaunert ist?
22:31Wer weiß.
22:31Vielleicht hat das was mit unserem Mann zu tun.
22:34Wir sehen uns bei der Frau Pöhmann.
22:36Mhm.
22:38Ja, gut, Frau Hartlmeier.
22:40Servus.
22:40Wiederhören.
22:42Puh,
22:42die hätte vielleicht viel.
22:44Äh,
22:45Frau Graseker,
22:46also wenn Sie jetzt mit diesem
22:49Dickmaulrüssler fertig sind,
22:50dann würde ich mir jetzt mal was vom Lücken holen.
22:56Du, Franz,
22:57sag einmal,
22:57was hast denn du für einen Schmann verzählt?
22:59Das sind gar nicht die Hartlmeiers,
23:00die die Möbel bei uns abstellen wollen,
23:02sondern die Nährlingers.
23:04Ja, die von der Eissporthalle.
23:06Ja?
23:07Na, ich hab das jetzt schon alles geklärt.
23:10Du,
23:10und stell dir vor,
23:11die Hartlmeiers
23:12haben den Dickmaulrüssler im Garten.
23:17Da seid ihr.
23:18Hallo.
23:19Und?
23:19Was war im Schrebergarten bei den Nährlingers?
23:21Also,
23:22bevor jetzt die Story mit dem Grill kommt,
23:23was ist denn mit Frau Pöhmann?
23:24Nichts ist mit der Frau Pöhmann,
23:26da gibt's keine Frau Pöhmann.
23:27Da?
23:27In der Zeitung von heute liegt auch noch da.
23:28Vielleicht ist sie verreist.
23:30Oder sie ist in der Arbeit.
23:31Ah,
23:31weiß ich nicht.
23:32Ihr habt eher so das Gefühl,
23:33die Frau Pöhmann hat hier ein Homeoffice.
23:35Warum?
23:35Warum?
23:35Hier gibt es zwei Arbeitszimmer.
23:38Eines von ihm
23:39und eines von ihr.
23:41Gut.
23:41Dann schauen wir uns das an.
23:44Was ist denn mit dem Grill?
23:45Der Mordstrom
23:46im Schrebergarten von den Nährlingers.
23:47Größer wie der ganze Karten.
23:49Nein.
23:50Mei,
23:50was nicht geht,
23:51das geht nicht,
23:52Frau Hartlmeier.
23:53Auf Wiederhören.
23:56So was saublödes aber auch.
23:58Die Grausikers wollen unsere Kissen nicht.
24:00Ja.
24:01Ich hab glaubt,
24:02der Grausiker Franz
24:03war damit einverstanden.
24:05Ja,
24:05er ist ja nicht das Problem,
24:06sondern seine Frau.
24:07Irgendeine Beamtin
24:08im Polizeipräsidium.
24:10Den muss wieder abbestellen.
24:13Sicher ist sicher.
24:14Neunst.
24:19So.
24:22Arbeitszimmer Nummer eins.
24:25Aha.
24:28Und Arbeitszimmer Nummer zwei?
24:30Vielleicht daneben.
24:37Sieht schon ein bisschen anders aus,
24:39gell?
24:40Und da die Post,
24:41alles an die Frau Pöhlmann adressiert.
24:44Dann wird das das Arbeitszimmer
24:45von ihr sein
24:46und das andere das von ihr.
24:48Quasi.
24:49Und was macht Frau Pöhlmann
24:50mit Unterlagen zu Frau Dressler?
24:54Was ist denn?
24:55Die Frau Pöhlmann ist da.
24:58Ah.
25:00Ich war die letzten drei Tage
25:02in Frankfurt.
25:04Vorgestern mit dem Zug hin
25:05und heute Morgen wieder zurück.
25:08Ich komm praktisch direkt
25:09vom Bahnhof.
25:11Frau Pöhlmann,
25:11wer könnte das denn gewesen sein?
25:13Hatte ihr Mann irgendwelche Feinde
25:15oder gab es in letzter Zeit Streit?
25:18Nicht, dass ich wüsste.
25:20Was haben Sie denn in Frankfurt gemacht?
25:23Ich war beruflich dort.
25:25Ist es so,
25:26wie ein Oliver
25:28aber mein Mann schrieb Bücher
25:30über prominente Persönlichkeiten.
25:32Das haben wir schon mitgekriegt.
25:34So zum Beispiel auch
25:35über die Frau Dressler.
25:37Ja.
25:39Und ich hab mich um
25:41all die anderen Dinge gekümmert.
25:45Recherchen,
25:47Korrespondenzenverträge.
25:49Deswegen auch das zweite Büro im Haus.
25:51Sie und ihr Mann
25:51haben zusammengearbeitet.
25:53Ja.
25:55Sehr gern sogar.
25:58Und gestern Nachmittag
26:00hatte ich einen Termin
26:01in Frankfurt im Kruselsverlag.
26:03Wegen des Vertrags zum Buch
26:05über Frau Dressler.
26:07Haben Sie die Frau Dressler
26:08denn einmal persönlich kennengelernt?
26:10Leider nein.
26:11Jan Oliver hat die Termine mit ihr
26:13immer alleine gemacht.
26:18Frau Dressler muss wohl
26:19im persönlichen Umgang
26:20nicht ganz einfach gewesen sein.
26:24Hat es einer
26:25ihr Mann erzählt?
26:27Dafür haben sich die zwei
26:28nämlich ausgezeichnet verstanden.
26:30Wir haben die Vermutung,
26:31dass ihr Mann und Frau Dressler
26:32ein Verhältnis hatten.
26:33Und dass sie vielleicht
26:34eifersüchtig waren?
26:36Was hat erstellen
26:37Sie mir denn da?
26:39Ich weiß von keinem
26:41Verhältnis.
26:45Außerdem war ich gestern Abend
26:47in Frankfurt
26:47im Hotel Winterberg.
26:50Konnte es jemand bezeugen?
26:51Natürlich nicht.
26:53Ich war den ganzen Abend
26:54auf meinem Zimmer
26:55allein.
26:58Aha, ja.
27:00Auf Wiederhören.
27:02Das mit dem Appelstellen
27:02können wir vergessen.
27:04Die Möbel sind schon unterwegs.
27:06Spätestens 17 Uhr
27:07sind sie da.
27:08Und jetzt?
27:11Ach ja, okay.
27:13Die Polizei wird schon kurz
27:15zweites Mal
27:15nicht aufkreizen.
27:20Wann hatten Sie das letzte Mal
27:21Kontakt zu Ihrem Mann?
27:23Gestern Nachmittag.
27:25Mein Meeting
27:26im Verlag ging
27:27bis circa 19 Uhr.
27:29Danach habe ich
27:30ihn sofort angerufen
27:31und ihm Feedback gegeben.
27:33Und ihm gesagt,
27:34dass ich
27:35heute wieder
27:36nach Rosenheim zurückkomme.
27:37Und das war
27:38oft nachdem
27:38die Eissporthalle fahrt?
27:41Davon hat er nichts gesagt.
27:48Ja?
27:50Herr Stockl.
27:51Ihr habt noch
27:52mal Post für den
27:52Herrn Achtziger.
27:53Ich bring's ihm
27:54ein bisschen später.
27:55Der hat heute
27:55ein Telefonat
27:56nach dem anderen.
27:57Oje.
27:58Übrigens,
27:58die Kiste
27:59mit den neuen
28:00Gartenmöbeln,
28:01die wird jetzt
28:01Gott sei Dank
28:02doch nicht
28:02in unserem
28:03Schrebergarten
28:03abgestellt.
28:04Dann haben Sie
28:05das Unheil
28:06nochmal abwenden können.
28:07Ja,
28:07und ich bin doppelt froh,
28:08weil die Gartenmöbel,
28:10die sind gar nicht
28:10für unsere direkten
28:11Nachbarn,
28:12die Hartlmeiers,
28:13gewesen,
28:13sondern für die Nachbarn
28:14von den Nachbarn,
28:15die Nährlingers.
28:16Das ist also...
28:18Aber nicht das
28:19Hausmeister-Ehepaar
28:20Nährlinger,
28:21die in der
28:21Eissporthalle
28:22arbeiten.
28:24Woher wissen
28:25Sie jetzt das?
28:27Die Nährlingers
28:27haben heute in der
28:28Früh in der
28:29Eissporthalle
28:29eine Leiche gefunden.
28:31Ja,
28:31um Gottes Willen.
28:34Ihr schaut euch
28:35bitte hier noch
28:36ein bisschen um.
28:36Ja,
28:37und was wir finden,
28:38bring ich mit
28:38aufs Prosedium.
28:39Ja.
28:43Hallo, Miriam.
28:45Du, Eva,
28:45pass einmal auf.
28:47Ich weiß jetzt nicht,
28:48ob das Fall relevant ist,
28:49aber die Frau Grasecker,
28:51die hat mir gerade
28:52eine ganz komische
28:53Geschichte
28:53über die Nährlingers
28:54verzeiht.
28:56Mhm.
28:58Also,
29:00bist du in einem
29:00Schreibergarten,
29:01hätte er uns das
29:02Zeug schon noch bringen können.
29:03Das regt dich nicht
29:04auf, hat und
29:05hab bei drei.
29:06Bei drei.
29:08Was?
29:09Zwei.
29:10Kann mir einer helfen?
29:16Das glaube ich jetzt nicht.
29:19Jetzt geben Sie es doch zu,
29:21das Geld war nicht gespart.
29:23Das war gelogen.
29:24Und damit wir Ihnen
29:24nicht draufkommen,
29:25wollten Sie die Gartenmöbel
29:26vor sich selber woanders
29:27unterstellen.
29:29Also,
29:29nochmal,
29:31woher kommt das Geld?
29:33Jetzt sag's halt,
29:34Hartmut.
29:36Vor einer Woche
29:37haben wir unter einem
29:38Sitz in der Eissporthalle
29:39eine Plastiktüte
29:40mit 20.000 Euro gefunden.
29:43Ja,
29:44das ist ja jetzt
29:44ein Scherz, oder?
29:45Na,
29:46das muss jemand liegen lassen
29:47haben, Frau Winter.
29:48Die Leute lassen
29:48alles Mögliche liegen.
29:49Und wir hätten es
29:50dem Besitzer
29:51auch zurückgegeben.
29:52Aber es hat sich halt
29:53einfach
29:54niemand gemeldet.
29:56So ein Pech aber auch.
29:57Und auf die Idee,
29:58das Geld zur Polizei
29:59oder zur Behörde zu bringen,
30:00auf die sind Sie nicht gekommen,
30:01oder?
30:02Na.
30:02Was Ihre gesetzliche
30:03Pflicht gewesen wäre.
30:05Wir haben uns halt gedacht,
30:07wenn sich niemand meldet,
30:08dann scheint es auch
30:09niemand zu vermissen.
30:11Und wir haben ja auch
30:12nur einen kleinen Teil
30:12davon ausgegeben.
30:13Der große Batzen
30:14ist ja noch da.
30:15Wo?
30:16Bei uns zu Hause.
30:18Im Schlafzimmer.
30:19Schrank.
30:21Ganz hinten.
30:28Und, habt ihr jetzt
30:29das Geld
30:29bei den Ehrlingers gefunden?
30:31Und zwar 17.500 Euro,
30:33die jetzt im Tresor
30:34der Aserbatenkammer ruhen.
30:36Äh, aber wenn es vorher
30:3720.000 Euro waren.
30:38Dann heißt es,
30:39dass die Ehrlingers
30:402.500 Euro
30:42für einen Grill
30:42und für Kattenmöbel
30:43ausgelaufen haben.
30:44Aber ich weiß nicht,
30:45ob Sie die 20.000 Euro
30:46überhaupt in der
30:47Eishporthalle gefunden haben,
30:48so wie Sie behaupten.
30:49Zumal ja schwer vorstellbar
30:50ist, dass jemand
30:5120.000 Euro
30:52in der Plastiktütten
30:52umeinandertragt,
30:53um Sie dann in der
30:54Eishporthalle liegen zu lassen.
30:55Wo Herr Pöhlmann
30:56ermordet wird.
30:58Naja, deswegen bleiben
30:58die Nährlingers
30:59jetzt erstmal in Gewahrsam.
31:00Was hast du für uns?
31:01Ah, das wären die
31:02Bankauskünfte vom
31:03Herrn Pöhlmann.
31:04Und wie es ausschaut,
31:05hat er immer leicht
31:05über seine Verhältnisse
31:06gelebt.
31:07Das wundert mich nicht,
31:09wenn er da mit so
31:10Prominenten wie der
31:10Frau Dressler zum Tun hat.
31:12Mhm.
31:13Und diese Akten
31:14von dem Pöhlmanns
31:14hat der Mihit vorher
31:15vorbeigebracht.
31:16Und der hat sie dann
31:17Richtung Spurensicherung
31:18verzupft und hat irgendwas
31:19gefaselt von Zeitungen
31:21und dass es ein bisschen
31:21länger dauern wird.
31:23Ja, und wir
31:24verzupfen uns jetzt auch.
31:25Und zwar in Richtung
31:26Feierabend.
31:27Schönen Feierabend.
31:28Ebenso.
31:31Grüß dich, Marie.
31:33So, schau.
31:36Matteo, hast du doch
31:37tatsächlich an mein
31:38Kleidl denkt?
31:40Ihr habt mich
31:40ganz schön schicken
31:41müssen, damit die mir
31:42die Tür vor der Nasen
31:42zu machen, aber
31:43klar.
31:44Danke.
31:45Ah, die Veranstaltung
31:46im Rathaus ist nur
31:46leider abgesagt worden.
31:48Bleck, gell?
31:48Dafür habe ich uns aber
31:49was ganz was
31:50kurz zum Essen gemacht.
31:51Eierschwamm mal
31:52mit Semmeln.
31:53Also, von mir aus
31:54könnten deine
31:56Veranstalterin öfters
31:56ausfallen.
32:08Guten Morgen.
32:09Ah, ihr kennt
32:10zwar gerade recht,
32:10ich habe es für euch.
32:11Guten Morgen.
32:12Guten Morgen.
32:13Guten Morgen.
32:13Ja, dann
32:15gehen wir gleich rüber, oder?
32:18Kaffee bringe ich dir
32:19gleich.
32:19Oh, super.
32:22Folgendes.
32:24Die Spurssicherung
32:25hat doch gestern im Büro
32:27von Herrn Pöllmann
32:28Zeitschriften gefunden.
32:30Aus diesen Zeitschriften
32:31wurden Buchstaben
32:32und auch Zahlen
32:33ausgeschnitten
32:33und die haben wir,
32:34also der Fonze und ich,
32:36gestern Abend
32:37in mühevollster
32:38Kleinarbeit
32:38wieder zusammengesetzt.
32:40Deshalb sind sie
32:41gestern in die
32:42KTU verschwunden.
32:43Und was hat die
32:43mühevolle Kleinarbeit
32:44ergeben?
32:45Ich würde mal sagen,
32:46einen 1a
32:47Erpressebrief.
32:50Von wegen Traumpaar.
32:52Übermorgen
32:5220.000 Euro
32:53in Plastiktüte,
32:54Sitz 22a
32:55Südtribüne.
32:56Sonst erfährt
32:57Presse
32:57von Pöllmann
32:58Dressler.
32:59Wenn der Pöllmann
33:00den Brief
33:01gebastelt hat,
33:03dann hat er
33:03ja die Dressler
33:04erpresst.
33:05Ganz schön dreist,
33:06wo er doch selbst
33:06die Affäre mit dir hatte.
33:07Die Nährlingers
33:08haben doch die Wahrheit
33:09gesagt.
33:10Die haben nämlich
33:10behauptet,
33:11sie hätten die
33:1120.000 Euro
33:12in der Eissporthalle
33:13gefunden.
33:14Na,
33:15das sind die
33:1520.000 Euro
33:16vom Erpresserbrief.
33:18Dann würde ich sagen,
33:19knöpfen wir uns
33:19Frau Dressler und Co.
33:20noch mal vor.
33:21Und Herr Mohr?
33:21Bitte.
33:22Die Nährlingers
33:23kommen wieder auf
33:23freien Fuß.
33:24Jawohl.
33:25Aber erst kriegt
33:26der Michi seinen Kaffee.
33:27Danke.
33:28Das ist ja mal
33:29wieder ein Service.
33:30Den hat er sich
33:30auch verdient.
33:33Entschuldigung.
33:35So, Tom,
33:36und du machst
33:36deine Drehung heute
33:37einfach mal mit
33:38noch mehr Energie.
33:41Das wollen die
33:42schon wieder.
33:43Herr Aubinger,
33:44Frau Winter,
33:45Sie wollen doch
33:46nicht etwa
33:46beim Training
33:47zuschauen.
33:48Wir fangen gerade an.
33:49Wir hätten noch
33:50ein paar Fragen
33:51zum Mord
33:51und dem Herrn Pöllmann.
33:52Und zwar nur
33:52an Sie beide.
33:56Habe ich was verpasst?
34:01Ja.
34:03Vor sechs Tagen
34:04habe ich das Original
34:04von diesem Schreiben
34:06in meinem Hotelzimmer
34:07gefunden.
34:10Und hat die Tür
34:10durchgeschoben.
34:13Oh, ich hatte von
34:13Anfang an den Verdacht,
34:14dass Jan Oliver
34:15dahinter stecken könnte.
34:16Aber ich konnte
34:17das nicht glauben.
34:18Wie lange ist denn
34:19Ihre Beziehung
34:20zum Herrn Pöllmann
34:20schon gange?
34:22Seit circa fünf Wochen.
34:24Tom, also Herr Kleinert,
34:26hat gewusst,
34:26was läuft.
34:27Wir sind ja nur
34:27für die Presse
34:28ein paar.
34:31Und die Frau Pöllmann?
34:33Jan Oliver hatte
34:34versprochen,
34:35Ihnen nichts zu erzählen.
34:36Die Menschen
34:36sollten einfach
34:37weiterhin an das
34:38Traumpaar
34:38Dressler Kleinert glauben.
34:40Ja.
34:41Inklusive Frau Pöllmann.
34:42Mhm.
34:43Wie lange sollte
34:44diese Heimlich-Turerei
34:44denn noch gehen?
34:46Nur noch eine Saison.
34:48Danach hätte ich
34:49meine Karriere
34:49sowieso beendet.
34:50Schauen Sie,
34:51Leistungssport.
34:51Ja, da beginnt man
34:52als Kind.
34:53Ganz früh, ja.
34:54Da sind wir an Schluss.
34:56Aber privat
34:56wäre ich endlich
34:57frei für Neubeginn gewesen.
35:00Ich hätte meinen Traumpartner
35:01Tom verlassen
35:01und Jan Oliver
35:02wollte sich scheiden lassen.
35:04Wir wollten heiraten.
35:05Nach Florida gehen.
35:08Aber
35:09warum dann
35:09die Erpressung?
35:11Oh, ich nehme mal an,
35:12dass Herr Pöllmann
35:13schon vorher
35:14abkassieren wollte.
35:16Kleiner Burschus.
35:18Nur, dass die Erpressung
35:18eine T-Card hat.
35:21Entschuldigung.
35:23Doch.
35:25Wir haben gezahlt.
35:27Ich habe das Geld
35:28selber
35:28in der Reise
35:29deponiert.
35:30Nur, dass nicht
35:31Herr Pöllmann
35:32das Geld gefunden hat,
35:33sondern das Hausmeisterpaar.
35:34Die Nährlingers.
35:36Das haben wir nicht gewusst.
35:37Aber Herr Pöllmann
35:38muss doch sauer gewesen sein,
35:39dass die 20.000
35:40nicht da waren.
35:41Nein.
35:42Nein, der war charmant.
35:44Der war charmant,
35:45wie immer.
35:47Er hat vielleicht auch
35:48nichts damit zu tun.
35:57Ja, bitte.
36:00Grüß Gott.
36:00Grüß Gott.
36:01Grüß Gott.
36:06Mein Name ist
36:07Hartmut Nährlinger.
36:09Das ist meine Frau.
36:10Annegret Nährlinger.
36:11Ah, ihr seid die Nährlingers.
36:14Was macht ihr noch da?
36:15Ihr hättet doch schon längst
36:16nach Hause gehen dürfen.
36:17Ja, schon.
36:18Aber vorher müssen wir
36:19unbedingt noch mal
36:20mit der Frau Winter
36:21und dem Herrn Auwingerin.
36:22Äh, wegen
36:24dem Hinterlohn.
36:26Wegen der
36:2720.000
36:29Euro.
36:31Oh.
36:33Hinterlohn?
36:37Kommen wir noch einmal
36:38zu dem Erpresser-Scheiben.
36:39Was haben Sie mit
36:40dem Original gemacht?
36:42Zerrissen und weggeworfen.
36:45Ich habe gedacht,
36:46die Sache sei mit der Zahlung
36:47von 20.000 Euro erledigt.
36:49Und wieso war Herr Pöhlmann
36:51vorgestern Abend
36:51in der Eishalle?
36:53Schauen Sie.
36:53Wir waren verabredet.
36:55Trotz des Erpresser-Scheibens.
36:57Ich wollte nicht glauben,
36:58dass er was damit zu tun hatte.
37:00Ich bin so gegen
37:0120.30 Uhr gegangen.
37:03Jan Oliver wollte
37:04noch einen Moment bleiben,
37:05um sich Notizen zu machen.
37:07Für sein Buch über mich.
37:09Das heißt,
37:11der Täter oder
37:12die Täterin
37:13müsste kurz nach innen
37:15gekommen sein.
37:16Und da ist Ihnen
37:16nichts aufgefallen.
37:19Nein.
37:23Was kann denn eigentlich
37:24nur die Frau Pöhlmann gewesen sein?
37:25Vielleicht hat sie doch gewusst,
37:26dass ihr Mann was
37:27mit der Frau Dressler gehabt hat.
37:28Du wolltest sich an ihm rächen.
37:29Wenn Dressler und Stiegler
37:30die Wahrheit sagen
37:31und der Mord tatsächlich
37:32nichts mit der Erpressung
37:33zu tun hat.
37:36Herr Mohr?
37:37Wir hätten einen Auftrag für Sie.
37:39Holen Sie uns doch bitte schön
37:40die Frau Pöhlmann
37:41ins Präsidium.
37:51Du Sanz.
37:52Grüß Gott, Frau Winter.
37:53Grüß Gott, Herr Aubinger.
37:55Was meinten Sie denn noch hier?
37:57Grüß Gott.
37:57Die Frau Stockel
37:59hat gesagt,
38:00wir sollen hier
38:00bitte auf Sie warten.
38:02Uns werde noch was eingefallen.
38:05Ist das ein Mordfall?
38:06Na, nicht direkt.
38:09Also...
38:09Wir haben, ähm, wegen...
38:12Wir brauchen jetzt
38:13bitte nur einen Moment.
38:14Kein Thema.
38:14Ja, bitte.
38:15Warten.
38:17Warten.
38:20Danke.
38:20Bitte.
38:21Ah, da seid ihr ja.
38:23Sagen Sie mal, Herr Mohr,
38:25wo ist denn die Frau Pöhlmann?
38:26Die Frau Pöhlmann?
38:28Die Frau Pöhlmann war nicht erhoren.
38:29Ich habe ihr eine Nachricht hinterlassen,
38:31dass sie sich bei uns melden möge.
38:33Und ich habe mit dem
38:34Krusius Verlag telefoniert.
38:36Ah, der Verlag,
38:37bei dem Frau Pöhlmann
38:38angeblich vorgestern
38:38einen Termin hatte.
38:39Ganz genau.
38:40Sie war auch da
38:41und dort hat sie verkündet,
38:42dass sie die Zusammenarbeit
38:44mit ihrem Mann beenden wird.
38:47Klar.
38:48Weil sie einen Ärger gehabt hat
38:49mit dem Pöhlmann
38:49wegen der Affäre
38:50mit der Frau Dressler, oder?
38:51Na, das hat sie nicht gesagt.
38:52Sie hat gesagt,
38:53sie möchte eigene Wege gehen.
38:54Sie hat sogar schon
38:55ein Projekt an Land gezogen
38:56und zwar wird sie ein Buch
38:58über einen sehr bekannten
39:00Schauspieler schreiben.
39:01Fernsehschauspieler.
39:02Na ja, dann hat die Erpressung
39:04von Herrn Pöhlmann
39:04nichts mit dem Mord zu tun.
39:06Seine Frau wird davon
39:07wahrscheinlich gar nichts gewusst haben.
39:09Entschuldigung,
39:10kleine Zwischenfrage.
39:11Die Nährlingers waren da.
39:12Habt ihr sie schon gesehen?
39:13Ja.
39:13Was wollen die denn?
39:14Das sollen sie euch
39:15am besten selber erklären.
39:16Ja.
39:22Was wollen Sie?
39:24Ein Finderlohn?
39:25Sie sind lustig.
39:27Also rein rechtlich gesehen
39:28haben sie gar keinen Anspruch
39:29auf Finderlohn.
39:30Sie hätten das Geld
39:30abgeben müssen.
39:32Ja, aber von den 20.000
39:33haben wir doch jetzt schon
39:34den Grill und die Gartenmöbel bezahlt.
39:36Und den Grill,
39:37den können wir jetzt
39:38nicht mehr drauf geben.
39:38Den haben wir ja schon benutzt.
39:40Im Gegensatz zu den Gartenmöbel.
39:42Die sind noch
39:44original verpackt.
39:45Wissen Sie was?
39:46Da fragen Sie am besten
39:48die Frau Dressler
39:48oder den Herrn Stiegler.
39:50Schließlich gehört das Geld
39:51halt denen.
39:51Ach so.
39:53Ach schau, Hartmut,
39:54da ist die Frau Schulze.
39:56Ach nee, nee,
39:56das ist die Frau Pöhmann.
39:58Nein, nein, bitte.
39:59Das ist die Frau Schulze
40:01vom Bauamt.
40:02Ja.
40:11Frau Pöhmann,
40:12Sie haben Ihrem Mann
40:12hinterher spioniert.
40:15Sie haben sich ja
40:16seine Frau Schulze
40:17vom Bauamt ausgegeben,
40:18die angeblich die Statik
40:20der Eissporthalle
40:20überprüfen muss.
40:22Ich wollte mir einfach
40:23nur Klarheit verschaffen,
40:24was zwischen meinem Mann
40:25und Frau Dressler läuft.
40:27Aber dabei ist es
40:28nicht geblieben.
40:28Bei Ihrem Meeting
40:29im Verlag in Frankfurt
40:31vorgestern haben Sie verkündet,
40:32dass Sie in Zukunft
40:33ohne Ihren Mann
40:34arbeiten werden.
40:34Und das Meeting
40:35ist ja bloß bis um 16.30 Uhr
40:37gegangen,
40:37nicht bis um 19 Uhr.
40:38Deshalb hatten Sie auch
40:39genügend Zeit,
40:40sich in diesen Mietwagen
40:42zu setzen
40:42und nach Rosenheim zu fahren.
40:44Nur waren Sie zu schnell
40:45und wurden geblitzt.
40:47Sie haben Ihren Mann
40:47umgebracht
40:49und dann seien Sie
40:49zurück nach Frankfurt gefahren
40:50und am nächsten Tag
40:51in der Frühjahr
40:52aus dem Hotel auszuschicken,
40:53so wie wir nichts gewesen wären.
40:56Ich wollte nicht,
40:57dass das passiert.
40:59Ich wollte die beiden
41:00doch einfach
41:01und ein Flagranti erwischen.
41:03Aber als Sie zur Eissporthalle
41:05kamen, war Frau Dressler
41:06schon weg.
41:08Trotzdem habe ich
41:09meinen Mann zur Rede gestellt.
41:12Er hat den Stiegler erpresst
41:15und wollte sich
41:16mit diesem Püppchen
41:17nach Florida absetzen,
41:19während ich all die Jahre
41:21die Arbeit für ihn gemacht habe.
41:23Dann haben Sie
41:23die Nerven verloren
41:24und zurückhat.
41:25Was ist mit der Tatwaffe?
41:28Ein Hammer.
41:30Den hat der Hausmeister
41:32wohl liegen lassen.
41:34Ich habe ihn hinterher
41:35noch im Inn versenkt.
41:37Frau Püllmann,
41:37Sie sind vorläufig festgenommen,
41:38wegen des dringenden
41:39Tatverdachts,
41:40Ihren Ehemann Jan Oliver
41:41war Püllmann erschlagen zu haben.
41:42Wenn Sie der Dame
41:43bitte schön folgen würden.
41:44Kommen Sie bitte mit.
41:56Ah ja.
41:57Entschuldigung, die Störung.
41:58Herr Mann.
42:00Seltsam vom Ansprechpart
42:01für Neuigkeiten
42:02von den Nerlingers.
42:03Diese Nerlingers.
42:05Was gibt es denn dieses Mal?
42:07Ah nicht.
42:07Schöne Grüße,
42:08Sie haben sich
42:09mit dem Stiegler geeinigt
42:10und den Grill
42:11sind der für's behalten.
42:13Ja,
42:14dann steht ja der Gartenparty
42:15nichts mehr im Wege.
42:16Also,
42:17es ist das Thema,
42:18ich weiß nicht,
42:18es kann sie ausgehen,
42:18es kann customizable sein,
42:19es kann sie durch
42:19entzerg отсぎて
42:19dass sie

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