- vor 5 Minuten
Kategorie
🎈
SpaßTranskript
00:10Korbinian, hast du was vergessen?
00:12Was, das Büro ist noch verschlossen?
00:15Mei, da musst du halt einen Moment warten.
00:18Der Dr. Baumgartner ist ja ganz ein pünktlicher.
00:21Nein, das legst du nicht vor die Tür.
00:23Das sind vertrauliche Unterlagen, Herrschaft.
00:26Nein, du weißt doch, ich muss zur Stadtratssitzung
00:28und vor allem muss ich auch noch zum Achtziger.
00:30Du bist der beste, danke, Bussi, für dich.
00:34Mei, bittet man den Bruder einmal um einen Gefallen.
00:46Ja, gut, Herr Donato, dann erwarte ich den Zwischenbericht heute Nachmittag.
00:52Ähm, ich weiß nicht, ob ich das schaffe.
00:55Ich bin mit der Materie noch nicht so ganz vertraut.
00:56Jetzt machen Sie sich mal keine Gedanken, Herr Donato, Sie schaffen das.
01:01Gut, wenn Sie meinen, dann mache ich mich mal gleich an die Arbeit.
01:05Tun Sie das.
01:06Herein.
01:08Grüß Gott beinahmend, bist du ja ich?
01:11Nein, nein, keineswegs, wir sind eh gerade fertig.
01:14Ja, darf ich vorstellen?
01:16Frau Hofer, die Schwester von Kommissar Hofer, Herr Donato, unser neuer Controller.
01:21Ah, freut mich.
01:23Freut mich auch.
01:24Wiedersehen.
01:25Wiederschau.
01:28Hm.
01:29Sehr nett.
01:30Ja.
01:30Äh, dann nehme ich doch bitte Platz.
01:32Ja, dann würde ich sagen, gehen wir doch gleich in Mediaservice.
01:36Gerne.
01:37Also wie schaut es aus mit der Kontaktsuche?
01:39Haben Sie die Galerie von Frau Jorgensen erreicht?
01:42Nicht wirklich.
01:43Also ich meine die Galerie schon, aber nicht die Frau Jorgensen.
01:45Zuerst habe ich gedacht, die stellen sich nur an.
01:48Aber anscheinend könnte die Frau Jorgensen selber nicht erreichen.
01:51Tatsächlich?
01:53Ja, dann müssen Sie sich was anderes überlegen.
01:56Die Zeit wird allmählich knapp.
01:58Tut mir wirklich leid, Herr Achtziger, aber ich bin den ganzen Tag in der Stadtratssitzung
02:02und der Rest der Woche ist auch schon komplett voll.
02:05Ja.
02:05Also das wäre ich jetzt wirklich nicht gern.
02:08Könnte man nicht die Frau Stockl auf die Frau Jorgensen ansetzen?
02:11Die ist doch so gut im Recherchieren.
02:13Hm.
02:25Musik
02:26Musik
02:26Musik
02:43Aber ich kenne mich doch mit Kunst überhaupt nicht aus.
02:45Das braucht es doch nicht, Frau Stockel.
02:47Was, es braucht es in Ihren phänomenalen Fähigkeiten im Recherchieren.
02:50Genau, aber...
02:50Doch, doch, doch, glauben Sie es mir, Frau Stockel, da sind Sie ja ein wahres Ass.
02:54Ja.
02:55Wollen Sie nicht, Mann, Kette?
02:58Klippe, Rosenheim, Apparat, Stockel, grüß Gott.
03:01Ja.
03:02Und doch, auch gerade Idee.
03:03Wo?
03:05Ja, kenne ich.
03:06Ja, bitte fassen Sie nichts an, wir kommen.
03:10So, Herr 80er, es gab eine Laiche, und zwar Autoverwertung König, Brunnerstraße Nummer 15.
03:15Sie ermitteln ja mit dem Herrn Hofer.
03:17Na ja, ich weiß aber, hilft ja nichts, die neue Kollegin kommt ja erst nächste Woche.
03:22Ja, dann soll der Herr Hofer am besten bei mir mitfahren.
03:24Der Herr Hofer ist noch gar nicht da.
03:26Was?
03:27Noch nicht.
03:27Na ja, dann treffen wir uns halt am Tatort.
03:30Sie informieren bitte die Kollegen.
03:32Selbstverständlich.
03:32Ja, und wegen der Kontaktsuche zu Frau Jorgensen wird sie die Frau Hofer auf den Stand der Dinge bringen.
03:40Ja, aber bitte.
03:41Und wenn der Herr Donato den Zwischenbericht für München bringt, legen Sie mir bitte auf meinen Schreibtisch.
03:46Danke, Frau Stockel.
03:47Wiederschauen.
03:48Wo ist eigentlich Ihr Bruder?
03:49Ach, der erledigt noch einen kleinen Auftrag für mich.
03:52Aber jetzt zu Frau Jorgensen.
03:53Gleich, Frau Hofer, gleich.
03:57Jetzt warten wir nicht mehr länger auf den Händen.
04:00Hofer, Hofer haben wir heute.
04:01Ja.
04:02Gut, also, was steht an?
04:35Also, Stichwort Familie.
05:06Ja.
05:07Und zwar auf der Messio Barnaby School of Economics.
05:11Ganz, ganz günstig.
05:13Scheint ja recht lukrativ zu sein, der andere mitschaut.
05:16Gibt es denn irgendwas Relevantes zur Tat?
05:18Was ein Rauben hat zum Beispiel?
05:19Ja, also Brieftasche, Schlüssel, Handy, alles nach einem Mann.
05:23Also kein Rauben hat.
05:24Nein, nein, gar nicht.
05:25Aber schaut mal her, da in diesem Container, das ist das Bürogebäude.
05:30Und da ist eingebrochen worden.
05:31Ach, das ist ja interessant.
05:34Du, ich sag mal, wie so ein Mitglied der Achtziger, was ist mit einem neuen Kollegen?
05:39Der Kollege Winter kommt jetzt nächste Woche.
05:41Und der Hansen, der segelt in der Weltgeschichte.
05:43Ja, mei.
05:44Die Herren?
05:44Michi, machst du das?
05:45Ich geh schon mal zur Frau May.
05:47Ja, hast recht.
05:47Herr Achtziger.
05:48Schau an's, da hängt eine Kamera.
05:52Ja, die hängt ja immer.
05:53Das ist die einzige Kamera.
05:55Ja, und?
05:56Das soll schon bei der KTU.
05:58Ah, sehr schön.
06:00Ja, ja, die Stockel macht alles.
06:04Herein.
06:06Guten Morgen, Miriam.
06:07Morgen.
06:08Kann ich mal einen Kaffee holen?
06:09Ja, bedien dich.
06:10Aha, äußere Hybriden.
06:14Was machst du da eigentlich?
06:15Ach, ich muss was für den Herrn Achtziger recherchieren.
06:18Eine Künstlerin, die auf so einer schottischen Insel wohnt, auf Barra.
06:23Klingt nicht gerade dienstlich.
06:24Na ja, er möchte dem Bürgermeister einen Gefallen tun.
06:27Klingt immer noch nicht dienstlich.
06:31Please hold the line.
06:33Herr Ma, wissen Sie, wie viele Leute hier auf dem Gelände arbeiten?
06:37Ja, Moment einmal.
06:37Das ist also in der Autoverwertung eins, zwei, drei.
06:41Zwei im Büro und der Chef halt.
06:43Aber den Chef, den müssen wir abzeigen, weil der ist ja schon tot.
06:45Na ja, und dieser Herr Völz.
06:50Völzl.
06:50Ja, ja, Völzl.
06:52Haben Sie den schon befragt?
06:56Echt?
06:57Ja, ja, hab ich schon befragt.
06:58Auf dem haben wir alles, das Personalien.
07:00Also dort hab ich noch einen geschickt.
07:01Einen geschickt?
07:02Wahrscheinlich.
07:03Der war fertig mit der Welt.
07:04Ja, ja, das ist ja verständlich.
07:08Und hat der noch irgendwas Interessantes gesagt?
07:12Das kann man schon sagen.
07:13Er hat mir erzählt, dass der Vorarbeiter, der Roman Auwinger,
07:17dass der gestern mit dem Chef gestritten hat.
07:20Gestern Nachmittag um vier.
07:22Das ist jetzt wirklich was Interessantes.
07:23Wenn dieser Herr Auwinger hier erscheinen sollte,
07:27dann müssen wir ihn sofort befragen.
07:29Äh, wir?
07:31Nein, der Herr Hofer und ich.
07:33Ja, logisch.
07:35Da vorne ist er.
07:36Ah, ja.
07:38So, Herr Achtziger, ich darf Sie an die Kollegen weiterreichen
07:41und ich gehe jetzt ein bisschen Mitarbeitern hervorrufen.
07:43Ja, sehr gut, machen Sie es.
07:44Bis Gott zusammen.
07:45Guten Morgen, Herr Achtziger.
07:46Morgen, Frau May.
07:48Ah, ja.
07:49Können Sie schon was zur Todesursache sagen?
07:52Vereinfacht gesagt, Schädelfraktur aufgrund von Schlageinwirkung.
07:56Die Tatwaffe haben wir übrigens auch schon gefunden.
07:58Ja, das Opfer ist mit dem alten Auspuffrohr der Schlangenwand.
08:02Rostpartikel in den Wundrennern und in der Wunde,
08:04sowie Blutspuren am Auspuffrohr.
08:06Stimmt alles überein.
08:07Ah, Fingerabdrücke?
08:09Keine.
08:10Leider.
08:10Na, wäre zu schön gewesen.
08:12Ah, es hätte schlimmer kommen können.
08:14Wieso?
08:15Na ja, wäre das Auto ganz in der Presse gelandet,
08:18dann hätten wir noch viel größere Probleme.
08:19Schon allein mit der Identifizierung der Leiche.
08:22Alles klar.
08:24Es gibt keinerlei Spuren, die darauf hindeuten,
08:26dass die Leiche transportiert worden ist.
08:28Ich denke, der Täter hat das Opfer gezielt
08:30in die Nähe des zu verschrottenen Wagens gelockt,
08:33um ihn nach der Tat direkt im Kofferraum verstauen zu können.
08:36Ja, das würde dafür sprechen, dass sich der Täter hier ausgekannt hat.
08:39Auch über die Arbeitsabläufe.
08:41Ja, ist schon möglich.
08:42Aber Beweise haben wir dafür noch keine.
08:43Na, Beweise nicht, aber ein Hinweis.
08:46Ja.
08:47Und, äh, Todeszeitpunkt?
08:49Gestern Nacht zwischen 22 Uhr und Mitternacht.
08:51Vielen Dank.
08:52Sehr gut.
08:53Ja, dann schauen wir uns das Büro an, oder?
08:55Ja, machen wir.
08:56Ah, die Frau Stockel, ja, bei der ist leider schon die ganze Zeit belegt.
08:59Kann ich irgendwas ausrichten?
09:01Ist recht gut, wie der Herr.
09:03Es ist jetzt schon der dritte Anruf für die Frau Stockel,
09:05die bei uns landet.
09:06Was macht die denn da oben?
09:08Wissen Sie was, Frau Lange, ich schaue da jetzt einmal nach.
09:10Oh, dann halte ich so lange die Stellung.
09:13Ah, Frau Krassecker, wenn Sie eh gerade hochgehen,
09:16dann könnten Sie ja gleich die Post mitnehmen.
09:18Ist eine gute Idee, gehen Sie es nach.
09:23Gute Idee.
09:24Herr Schraubel, danke für die Mitarbeit.
09:26Und jetzt gehen Sie bitte zum Kollegen Zweckbäuntner,
09:28der nimmt die Personalien auf.
09:30Lieber Christian, einmal Personalien.
09:32Alles klar.
09:32Danke.
09:33So, Herr Mohr, was haben wir jetzt hier?
09:37Diese Türe ist ausgehebelt worden.
09:39Morgen.
09:40Und zwar entweder mit einem Brecheisen
09:43oder mit einem langen Stück aus Metall.
09:45Hier am Schrottplatz hat der Einbrecher jede Menge Auswahl.
09:48Oder er hat das Einbruchwerkzeug mitgebracht, oder so.
09:52Wissen wir schon, ob was gestohlen wurde?
09:54Herr Mohr?
09:55Ich bin schon da.
09:57Wissen wir, Folgendes.
10:00In dieser Schublade drin war eine Geldkassette.
10:05Und in dieser Geldkassette war ein Haufen mit Margeld.
10:07Warum?
10:07Warum?
10:08Weil im Alten Metallhandel sehr viel gleich bar bezahlt werden.
10:11Und diese Geldkassette ist jetzt weg.
10:15Bitte, wie schaut's aus, die Zinnabdrücke?
10:17Schon einige.
10:18Jetzt wirst man da herausfinden, welche dem Einbrecher gehören, gell?
10:21Ach, genau.
10:23Ja, jetzt ist die Frage, ob der Einbrecher auch der Mörder ist.
10:26Wie?
10:27Glauben Sie etwa, das sind zwei Täter?
10:29Ich wär doch müde.
10:30Na, ich weiß nicht.
10:32What?
10:34I don't understand.
10:36Ja.
10:39What?
10:40Again, please.
10:42Repeat.
10:43Again.
10:44Ja, hello und goodbye.
10:46So eine blöde Kuh, da bin ich die ganze Zeit in der Warteschleife,
10:49dann komm ich endlich durch, dann hängt's mir ein.
10:52Also jetzt verstehe ich schon, warum alle Ihre Anrufe bei uns drunten landen.
10:56Mit wem telefonieren Sie denn da die ganze Zeit?
10:58Das ist ein Sonderauftrag für Herrn Achtziger.
11:01Ach so.
11:03Und um was geht's da?
11:04Es geht um eine Malerin, die beim Kultursommer eine Ausstellung machen soll.
11:08Das Problem ist, dass die aber auf einer Insel in Schottland lebt und kein Festnetz hat.
11:12Jetzt versuche ich, das Tourismusbüro zu erreichen,
11:14aber ich verstehe diesen schottischen Dialekt nicht.
11:17Wer hat denn die kein Handy?
11:18Doch, aber da geht ständig die Mailbox hin.
11:21Könnt man die, die Malerin?
11:24Uta Jorgensen heißt die.
11:26Aha.
11:27Also ich hab von der noch nichts gehört.
11:29Die passt.
11:34Das denke ich mir, dass die den nicht kennt.
11:39Wo seid's denn?
11:40Ah, wo seid's ja.
11:42So, darf ich bekannt machen, das ist der Herr Aubinger.
11:45Ah ja, der Vorarbeiter.
11:47Danke.
11:47Sehr gerne.
11:48Und das sind meine Kollegen, der Polizeidirektor Achtziger und der Hauptkommissar Hofer.
11:53Grüß Gott.
11:54Grüß Gott.
11:55Grüß Gott.
11:56Ich hab gerade gehört, was passiert ist.
11:57Eine furchtbare Sache.
11:58Ach, ich bin ja selber manchmal bis in die Nacht nicht da, wenn's viel Arbeit gibt.
12:02Auch gestern Abend, so zwischen 22 Uhr und Mitternacht?
12:05Na, da war ich daheim.
12:06Kann ich das immer bestätigen?
12:08Ihre Frau vielleicht?
12:09Leider nein.
12:11Meine Frau, also die Viona, die hat bei ihrer Freundin über Nacht.
12:14Mädelsabend.
12:15Mädelsabend, sehr nett.
12:17Wir haben gehört, Sie haben gestern Nachmittag mit dem Herrn König einen Streit gehabt.
12:20Um was ist es denn da gegangen?
12:22Das war nichts Besonderes.
12:24Bei uns ist der Ton manchmal ein bisschen rau.
12:26Das hat aber nichts zum Bedeuten.
12:28Herr Aubinger, geht's nicht ein bisschen genauer.
12:33Es ist ja dummer Lieferung gegangen, die nicht rechtzeitig rausgegangen ist.
12:36Und der Chef hat gemeint, es geht auf den Eikappen.
12:38So.
12:40Das ist alles.
12:41Ja.
12:43Hatte sonst noch irgendjemand Streit mit Herrn König, Mitarbeiter, Kunden, Zulieferer?
12:50Na, nicht, dass ihr wisst.
12:53Wenn ihr mich nicht mehr braucht...
12:54Moment.
12:55Du sorgst dafür, dass der Computer von Herrn König und die Akten aus dem Büro aufs Präsidium kommen.
13:01Du hast recht.
13:01Ach, Herr Mohr, dann unterstützt es doch bitte noch die Frau Stockel,
13:05weil die hat noch eine andere Aufgabe für mich zu erledigen.
13:08Du hast recht.
13:09Auf Wiedersehen.
13:09Na, Herr Aubinger, eine Frage.
13:12Wer hat alles von der Geldkassette in der Schublade gewusst?
13:16Alle, die da arbeiten.
13:18Und wo die Lieferer, die die alten Autos liefern.
13:22Das ist ja der kreis dem möglichen Täter ziemlich groß.
13:25Das kann das laut sein.
13:27So, die Damen, das müsst ihr heute noch ganz dringend raus.
13:33Ich kümmere mich drum, Frau Stockel.
13:35Wie immer.
13:36Und, haben Sie jetzt Ihre Malerin schon gefunden?
13:38Na, immer noch nicht.
13:39Sie suchen eine Malerin.
13:41Ja, für eine Ausstellung beim Kultursommer.
13:43Wie heißt das, die Kleine?
13:45Uta Jorgensen.
13:47Uta Jorgensen.
13:48Die Blackie.
13:49Das gibt's ja nicht.
13:51Äh, ich kenn die.
13:53Sie kennen die?
13:54Ja.
13:55Also, die hat immer so schwarze Bilder gemalt und deswegen der Spitzname, Blackie.
13:58Die hat früher bei uns in der Schule ein Kunstprojekt geleitet.
14:00Also, Frau Lange, da müssen Sie was verwechseln.
14:03Frau Stockel, ich weiß ja, was ich weiß und was nicht, ne?
14:06Also, suchen Sie sie jetzt oder nicht?
14:09Ja, schon.
14:10Ja, ich kann mich ja mal für Sie umhören.
14:13Jetzt gucken Sie nicht so skeptisch.
14:14Irgendwie jemand wird ja wohl noch Ihre Handynummer haben.
14:16Frau Lange, das gehen Sie uns vergessen.
14:17Da geht immer nur die Mailbox hin.
14:19Gut, dann eben Ihre E-Mail-Adresse.
14:20Ja, ich wünsche viel Vergnügen.
14:23Ich muss wieder rauf.
14:25Die Frau Stockel glaubt mir nicht.
14:26Kann das sein?
14:27Frau Lange, das war jetzt ein sehr großer Zufall.
14:29Ja, soll ich es jetzt versuchen oder nicht?
14:30Mal probieren Sie es heute.
14:37Ich komm ja schon.
14:41Kippe Rosenheim, Apparat Stockel, grüß Gott.
14:45Äh, Entschuldigung, wie war Ihr Name?
14:49Mr. MacLeod.
14:50Mr. MacLeod, Sie rufen bestimmt vom Tourismusbüro auf Barra an.
14:56Ach, das Büro hat Sie kontaktiert.
14:59Ja, ganz genau, es geht um die Frau Jorgensen.
15:04Mr. MacLeod, ich bedanke mich ganz herzlich bei Ihnen.
15:07Ja, wiederhören.
15:13Herr Achtziger, was kann ich für Sie tun?
15:15Frau Stockel, sagen Sie, wissen Sie zufällig, wo der Herr Hofer abgeblieben ist?
15:20Ich erreiche ihn nicht.
15:22Der muss leider noch mal was für Frau Hofer im Rathaus erledigen.
15:25Ach, das darf ja wohl nicht wahr sein.
15:28Da wäre ich mit der Frau Hofer ein ernstes Wörtchen reden müssen.
15:31Aber, naja, hilft ja nichts.
15:33Weshalb ich auch anrufe, Frau Stockel.
15:36Ich wollte wissen, ob Sie in Sachen Jorgensen weitergekommen sind.
15:40Ich habe gerade mit einem Deutschlehrer auf Barra telefoniert.
15:43Auf Barra?
15:45Ja, das ist eine schottische Insel.
15:47Äußere Hybriden, da wohnt doch die Frau Jorgensen.
15:50Ja, ja.
15:51Und weiter?
15:51Also erstens einmal spricht dieser Mr. McLeod fantastisch deutsch.
15:56Ja, ja.
15:58Und was hat er gesagt?
15:59Naja, er hat gesagt, er hilft mir, diese Malerin ausfindig zu machen.
16:03Ach gut, ja, dann bleiben Sie doch bitte dran.
16:06Der Herr Bürgermeister wird sich sicher bald bei mir melden und wissen wollen, wie es läuft.
16:10Ja, ist recht.
16:12Gut, wunderbar.
16:13Hey, Frau Stockel, sind Sie noch dran?
16:15Äh, ja.
16:15Ja, weshalb ich natürlich auch anrufe, ist, wir brauchen dringende Informationen über unser Opfer, Herrn Volker König.
16:23Vielleicht gibt ja unser System was her.
16:26Dann brauchen wir natürlich eine Bankauskunft und dann checken Sie doch bitte beim Nachlassgericht, ob Herr König ein Testament hinterlegt
16:33hat.
16:34Äh, das Übliche, ja. Ich kümmere mich drum.
16:36Gut, und dann überprüfen Sie doch bitte noch den Vorarbeiter Roman Aubinger.
16:41Der soll sich kurz vor dem Mord mit dem Opfer gestritten haben.
16:45Roman Aubinger, auch das mache ich.
16:49Sehr gut. Ja, dann bis später. Wiederhören.
16:53Der Sascha. Boah, mit dem bin ich ja schon ewig nicht mehr zusammen.
16:57Ja, und du bist doch noch mit diesem... Ja, krass, Glückwunsch.
17:02Du, sag mal, du erinnerst dich doch noch an die Frau Jorgensen.
17:06Na, genau, die Blackie. Ist doch zufälligerweise ihre E-Mail-Adresse.
17:11Die Melli könnte die haben.
17:13Ähm, ja, kannst du mir mal ihre Nummer schicken?
17:16Ah, das wäre super.
17:18Äh, du, Frauke, ich muss dann auch langsam aufhören, ne?
17:22Ja.
17:23Danke dir. Ciao.
17:25Also, Frau Grasecker, soll ich jetzt einen Kontakt drüber Jorgensen herstellen, oder nicht?
17:34Morgen, Kollegen.
17:35Morgen, 80er.
17:37Ähm, haben wir schon irgendwas Auffälliges gefunden?
17:40Na, bis jetzt noch nicht. Wir sind hier noch am Anfang.
17:42Verstehe.
17:43Was ist denn los?
17:46Moment.
17:49Grüß Gott, Kripo Rosenheim.
17:52Mein Name ist 80er.
17:54Darf ich fragen, wer Sie sind?
17:55Johanna König.
17:57Ah ja, die Tochter von Volker König.
17:59Und Sie sind?
18:00Jan Lechner, mein Lebensgefährte.
18:02Danke, passt.
18:04Was ist da los?
18:09Wie kann denn das sein?
18:12Das werden wir herausfinden. Dafür sind wir ja da.
18:16Außerdem wurde noch in das Büro auf dem Firmengelände eingebrochen.
18:22Aber ob das mit dem Mord im Zusammenhang steht, wissen wir nicht.
18:27Ähm, Herr Lechner, wohnen Sie eigentlich auch hier im Haus?
18:31Ich?
18:31Ich? Ja? Nein.
18:34Das ist ein Missverständnis. Ich wohne beim Jan.
18:37Ach so?
18:38Ich wollte eigentlich bloß kurz in mein altes Zimmer ein paar Zeugnisse holen.
18:41Für meinen Job.
18:43Und was ist das für ein Job?
18:44Bei Böhmler und Beck in Starnberg.
18:46Das ist eine Unternehmensberatung mit Schwerpunkt auf Digitalisierung.
18:50Ich soll da anfangen. Als Beraterin.
18:54Sie sollen?
18:55Eigentlich wollte ich ja in die Firma von meinem Vater mit einsteigen.
18:58Aber er hat gemeint, für das hätte er mich nicht im Ausland studieren lassen.
19:03Mussten Sie eigentlich immer machen, was Ihr Vater wollte?
19:06Nicht immer. Aber nachdem meine Mama gestorben war da, mein Vater und ich haben ein enges Verhältnis gehabt.
19:13Und ich wollte ihn heute nicht enttäuschen.
19:17Wie lange sind Sie beide denn schon zusammen?
19:20Seit sechs Jahren.
19:22Wir wollen im Sommer heiraten.
19:24Heiraten?
19:25Frau König, wann haben Sie Ihren Vater zuletzt gesehen?
19:30Vorgestern in der Früh. Wir haben miteinander gefrühstückt.
19:34Zu dritt?
19:35Nein, bloß er und ich.
19:37Ich hatte schon sehr früh eine Probe.
19:39Der Jan ist nämlich Musiker.
19:41Musiker? Wie schön.
19:43Was für ein Instrument spielen Sie?
19:45Bass. In einer Band.
19:47Ah ja.
19:49Und können Sie davon leben?
19:51Man schlägt sich so durch, ne?
19:53Ich verdiene jetzt dann genug.
19:54Das klang für uns beide.
19:56Na, das trifft sich ja gut.
19:58Sagen Sie, Frau König, wissen Sie zufällig, was Ihr Vater gestern zwischen 22 Uhr und Mitternacht auf dem Gelände wollte?
20:10Wahrscheinlich Papierkram.
20:11Er hat immer gesagt, unterm Tag kommt er da nicht dazu.
20:14Hatte Ihr Vater Feinde?
20:16Keine Ahnung.
20:17Und wenn, dann hätte Hanni nichts davon erzählt.
20:19Er wollte nicht, dass sie sich Sorgen macht.
20:21Was hatten Sie irgendwie für ein Verhältnis zu Herrn König?
20:25Ein Gutes.
20:27Wir waren nicht besonders eng, aber okay.
20:30Was haben Sie beide gestern Abend gemacht?
20:34Wir waren daheim beim Jan.
20:36Ich bin gegen Elfen ins Bett gegangen.
20:38Hab noch ein bisschen gelesen und dann geschlafen.
20:40Ich hab noch ein bisschen geübt und dann bin ich auch ins Bett.
20:43Gut.
20:44Eine letzte Frage habe ich noch.
20:45Wissen Sie, ob Ihr Vater ein Testament gemacht hat?
20:47Das darf mich wundern.
20:49Er war überzeugt davon, dass er mindestens 100 wird.
20:55Ja, du, ich hab deine Nummer von der Melli.
20:57Genau.
20:59Du sag mal, hast du geheiratet?
21:01Du heißt ja jetzt Heidegger.
21:03Das ist aber nicht der Heidegger, oder?
21:08Cool, cool.
21:09Glückwunsch.
21:12Ah, Herr Hofer.
21:15Ach, Sie sind schon fertig.
21:16Na, wunderbar.
21:18Nein, nein, Sie brauchen jetzt nicht extra vorbeikommen.
21:21Aber folgendes.
21:24Was würden Sie sagen, wenn Ihre einzige Tochter, die Sie extra für viel Geld auf eine Elite-Universität
21:31ins Ausland geschickt haben, die jetzt bei einer Unternehmungsberatung Karriere machen
21:36soll, wenn die einen brotlosen Musiker heiraten will?
21:40Damit wäre doch unser Opfer der Herr König niemals einverstanden gewesen.
21:45Ja, gut, dann treffen wir uns gleich vor dem Kommissariat und dann bringe ich Sie auf den
21:50Stand der Dinge.
21:51Wiederhören.
21:53Glaubst du das?
22:00Hallo, Frau Stockl, da sind wir wieder.
22:01Schön.
22:02Frau Stockl, wie schaut's aus?
22:03Sind Sie weitergekommen mit der Frau Jürgens?
22:05Äh, mei, Herr Achtziger, da muss ich hingehen.
22:08Das ist mein Kontakt auf Barra.
22:11Ja, Mr. McLeod?
22:12Der erwartet Sie heute noch.
22:14Ja.
22:15Und der sagt ihr Bescheid, ja?
22:18Mei, Mr. McLeod, vielen lieben Dank für die Information.
22:22Ja, danke, wiederhören.
22:25Herr Achtziger, wenn alles klappt, dann ruft die Frau Jorgensen heute Nachmittag an.
22:31Gute Arbeit, danke, Frau Stockl.
22:32Sehr gute Arbeit.
22:33Haben Sie was über den Fall herausgefunden?
22:36Selbstverständlich.
22:36Ich habe mit der Bank vom Herrn König telefoniert.
22:38Also mit Schrott verdient man einen Haufen Schotter.
22:40Die Firma wirft ordentlich Gewinn ab und das Haus ist auch abbezahlt.
22:45Und sind Sie weitergekommen mit dem Testament?
22:48Danke.
22:50Im Nachlassgericht ist nichts hinterlegt.
22:52Ja, also wenn es ein Unterlagenkertestament ist, dann erbt die Tochter alles.
22:56Und dann habe ich noch die Telefonlisten von unserem Opfer gecheckt und habe festgestellt,
23:00dass er des Öfteren mit einer Nummer telefoniert hat.
23:03Die gehört einer Fiona Aubinger.
23:05Hallo, die Frau von Roman Aubinger.
23:07Ganz genau.
23:08Ja, dann bestellen Sie sich doch bitte umgehend ein und wenn Sie da ist, sagen Sie doch bitte Bescheid.
23:12Selbstverständlich.
23:13Gut, ich bin in meinem Büro.
23:14Das ist recht.
23:21Ach so, ja, dann müssen Sie zuerst zur Frau Stockl, die ist im ersten Stock und dann rechts.
23:26Zimmer 104.
23:27Ah ja, Dankeschön.
23:29Hallo Basti.
23:30Du, die Melli hat mir erzählt, dass die Frau Ludwig immer mit der Blackie Kaffee trinken war.
23:36Und du hast sicher noch die Nummer von der Frau Ludwig, oder?
23:39Die Maike.
23:40Wer war das nochmal?
23:42Äh, ja, ja, die mit den roten Locken.
23:46Ja, kannst du mir von der die Nummer schicken?
23:48Äh, super.
23:49Danke dir.
23:50Bis dann.
23:52Sagen Sie mal, Frau Lange, geht da heute noch irgendwas vorwärts oder wollen Sie bloß Ihre alten Bekanntschaften wieder aufwärmen?
23:58Also, der Basti schickt mir jetzt die Nummer von der Maike und die Maike hat die Nummer von der Frau
24:03Ludwig und die Frau Ludwig will immer mit der Blackie Kaffee trinken.
24:05Ja, guten Tag, Frau Aubinger-Stockl, mein Name von der Kripo Rosenheim.
24:09Wenn Sie diese Nachricht abhören, rufen Sie mich bitte umgehend zurück.
24:12Die Nummer sehen Sie auf dem Display.
24:13Danke, wiederhören.
24:16Ja?
24:17Frau Stockel?
24:18Ja?
24:19Aubinger.
24:20Es geht um den Mord an Volker König.
24:22Sie sind Frau Fiona Aubinger?
24:25Ja.
24:26Das ist ja witzig.
24:27Ich habe Ihnen gerade aufs Bank gesprochen.
24:29Dann passt es ja gerade, dass ich da bin.
24:31Ich möchte gerne eine Zeugenaussage machen.
24:33Vielleicht kann ich zur Aufklärung beitragen.
24:35Schön.
24:36Dann warten Sie bitte draußen.
24:37Ich rufe Sie gleich auf.
24:37Ja.
24:39Danke.
24:39Bitte.
24:42Kripo Rosenheim-Apparatstock.
24:43Ah, Mr. McLeod.
24:44Ja?
24:46Nicht heute Nachmittag.
24:49Gut.
24:49Ja, danke.
24:50Wiederhören.
24:52Wer schafft Zeit, nimmt es denn kein Ende?
24:54Ah, Herr Hofer.
24:56Die Frau Aubinger wäre jetzt da und würde auf den Gang warten.
24:58Wahnsinn.
24:59Wie haben Sie das so schnell geschafft?
25:01Zauberei?
25:02Nein, sie ist aus eigenem Antrieb gekommen.
25:04Oh, schau her.
25:05Ist der Achtzinger schon informiert?
25:06Na, den Herrn Achtziger informiere ich gleich.
25:09Und ich sollte doch noch den Herrn Aubinger durchs System jagen.
25:12Und, haben Sie ihn gejagt?
25:13Ich habe ihn gejagt und erwischt.
25:14Er hat eine Anzeige wegen Körperverletzung.
25:16Die Akte ist unterwegs.
25:17Schön.
25:18Gute Arbeit, Frau Stockl.
25:19Was mache ich jetzt mit der Frau Aubinger?
25:21Reinschicken.
25:22Gut.
25:30Frau Aubinger?
25:32Ja?
25:33Ja, Herr Bürgermeister, sieht soweit sehr gut aus.
25:36Ich warte quasi nur noch auf die Bestätigung.
25:38Herein.
25:40Ja, meine Sekretärin hat einen sehr hilfreichen Ansprechpartner auf Parra aufgetan.
25:46Ja.
25:48Selbstverständlich.
25:49Ich melde mich, sobald ich mir weiß.
25:51Da können Sie sich drauf verlassen.
25:53Wieder, Herr Bürgermeister.
25:57Ja, was gibt's, was schauen Sie?
26:00Stimmt das, Sie haben doch mit Ihrem Kontakt auf der Insel telefoniert, diesen Mr...
26:04Mr. McLeod.
26:05Der hat gesagt, dass die Frau Jorgensen heute nicht beim Einkaufen war, aber ermordet, dass
26:11der Apotheker eine Tochter hat, dessen Freundin in der Nähe vom Cottage wohnt.
26:16Das klingt ja jetzt ganz anders.
26:18Und gerade habe ich dem Bürgermeister gesagt, die Sache wäre so gut wie erledigt.
26:21Ja, Herr Achtziger, da hätten Sie mich vorher fragen müssen.
26:24Das habe ich, Frau Stockel, genau das habe ich.
26:27Herr Achtziger?
26:29Herr Donato, was gibt's denn?
26:31Herr Achtziger, ich habe gute Neuigkeiten.
26:33Mein Bericht ist fertig.
26:35Ich hätte nicht gedacht, dass ich das heute noch schaffe, aber am Ende ging's ganz schnell.
26:38Ja, wunderbar, legen Sie ihn bitte dahin.
26:40Ich habe im Augenblick leider gar keine Zeit.
26:43Ähm...
26:44Danke.
26:50Warum sind Sie eigentlich überhaupt gekommen, Frau Stockel?
26:53Die Frau Aubinger ist jetzt da.
26:55Oh mein Gott, das sagen Sie mir erst jetzt.
26:58Oh mein Gott.
27:02Frau Stockel, kommen Sie.
27:04Also der Herr König und ich, wir haben ein paar Monate lang eine Affäre gehabt.
27:08Aha.
27:08Hat der Mann davon gewusst?
27:11Ich habe es ihm vorgestern gesagt.
27:13Und wie hat er reagiert?
27:15Ah, darf ich vorstellen, Prolizeit direkt der Achtziger, Frau Aubinger.
27:20Frau Aubinger.
27:21Grüß Gott.
27:22Die Frau Aubinger hat gerade eine Affäre mit dem Herrn König zugegeben.
27:26Also wie hat der Mann reagiert?
27:27Der Roman ist schrecklich eifersüchtig.
27:30Meier ist halt richtig narrisch worden.
27:33Auf jeden Fall haben wir uns furchtbar gestritten und am Ende habe ich meine Sachen gepackt und bin zu meiner
27:37Freundin.
27:38Weil die Sie auch übernachtet haben?
27:40Genau.
27:41Sie heißt Sandra Fischer.
27:43Ich kann die Adresse aufschreiben.
27:45Moment, dass ich das jetzt richtig verstehe.
27:48Ihr Mann hat Sie bedroht?
27:49Naja, direkt bedroht hat er mich nicht.
27:52Aber?
27:54Also er ist mir schon unheimlich gewesen.
27:56Sagen wir es einmal so.
27:58Ich habe es für besser gehalten, auf Abstand zu gehen.
28:02Ach, Mensch Daniel, was machst du denn für ein Gesicht?
28:04Jetzt habe ich den ganzen Tag in dem Bericht gesessen, da interessiert sich keine Sau dafür.
28:09Warte, da muss ich kurz rangehen.
28:11So geht es den ganzen Tag.
28:13Hallo?
28:15Tom!
28:16Ja klar weiß ich noch, wer du bist.
28:18Den ganzen Tag.
28:20Nein.
28:21Du hast die Mailadresse von der Blackie.
28:24Oh, das ist ja super.
28:27Und dafür müssen wir uns extra treffen.
28:30Ja, wo?
28:31Klar, das kenne ich.
28:33Dann würde ich sagen, treffen wir uns dort in einer halben Stunde.
28:37In einer Stunde?
28:39Ja, in einer Stunde. Bis dann.
28:42Ciao.
28:43Wer war jetzt dieser Tom?
28:45Ein alter Klassenkamerad.
28:46Wer eine E-Mail-Adresse besitzt, dachte ich schon, den ganzen Tag suche.
28:50Alles ganz harmlos.
28:52Ach, wer weiß.
28:54Der war früher eigentlich ganz schnucklig.
29:00Was Neues von Frau Jorgensen?
29:02Nein, Herr Achtziger.
29:03Nein, nein, nein.
29:05Dann hängt jetzt also alles an einen pensionierten Deutschlehrer und der Nichte irgendeine Sabotheker.
29:10Das ist großartig.
29:11Ist gut.
29:12Stuckel.
29:13Herr Moor.
29:14Wo waren Sie denn so lange?
29:16Ich hole in der KTU.
29:17Da waren Sie jetzt sehr viel zu tun gehabt und jetzt hat er gesagt, ich soll die Aufnahmen von der
29:20Überwachungskamera selber durchschauen.
29:22Und, hattest du Erfolg?
29:23Freilich.
29:24Tada.
29:27So, Frau Grasecker.
29:29Ich bin dann mal weg.
29:30Ist schon recht.
29:32Und Frau Lange, sagst du dem Tom ein schöner Gruß von mir.
29:35Ja, aber Sie kennen ihn ja gar nicht.
29:40Nein.
29:48Ja, das ist ja ...
29:49Der Jan Lechner, der Freund von der Tochter.
29:51Ja.
29:52Ich hab schon probiert, den zu erreichen, aber der war nicht zu erreichen.
29:54Ja, dann schreiben Sie uns sofort zur Fahndung aus, Frau Stockel.
29:57Jetzt noch?
29:58Ja, bitte.
29:59Mich ein Duberbrüß bitte und das Alibi von der Fiona Habiner.
30:02Jetzt noch?
30:03Nein, nächste Woche.
30:03Freilich jetzt.
30:04Auf geht's.
30:05Jawohl.
30:22Ja, Herr Arsiger, das ist ja Überraschung.
30:26Wenn Sie meinen Bruder suchen, der ist mit ein paar Spätzchen halt beim Schafkopfen.
30:29Nein, nein, Frau Hofer, ich will zu Ihnen.
30:32Schön, äh, ja, nehmen wir uns doch Platz, bitteschön.
30:34Was kann ich für Sie tun?
30:36Es geht noch mal um die Frau Jorgensen.
30:40Aber das wollte doch die Frau Stockel.
30:42Ja, das hat sie ja auch und hat sogar herausgefunden, dass die gute Frau auf Barra lebt.
30:47Barra?
30:48Ja, ja, das ist ja Insel bei den äußeren Hybriden da oben bei Schottland.
30:52Aber Folgendes, ich hab unser Flascher Wein mitgebracht
30:55und ich dachte, wir überlegen gemeinsam noch mal, wie wir der Frau Stockel bei der Recherche helfen können.
31:03Herr Arsiger, es tut mir leid, aber ich hab die nächsten Tage wirklich keine Zeit.
31:09Kein bisschen.
31:11Ja, ja, schaut.
31:14Was anderes, Frau Hofer, was war denn das mit Ihrem Bruder heute Vormittag?
31:20Was hat er denn da für Sie erledigen müssen, während der Dienstzeit?
31:25Ih, hoi, aber Gläser.
31:42Und senden.
31:43Morgen, Frau Grassecker.
31:45Servus.
31:45Hallo, Christine.
31:46Morgen.
31:47Und wie war es gestern, das Treffen mit Tom?
31:50Frag nicht.
31:51Der Typ ist total dick geworden und hat keine Haare mehr auf dem Kopf.
31:53Oh, der Arme.
31:55Frau Lange, der Herr Donato möchte doch nicht wissen, was mit dem Tom los ist,
31:59sondern ob Sie die Mailadresse von dieser Malerin rausgefunden haben, gell, Herr Donato?
32:04Ja, ja.
32:06Ach so.
32:07Ja, die E-Mailadresse von der Blackie, die hatte der Tom.
32:09Und ich hab ihr auch gerade eine E-Mail geschrieben.
32:12Ob das die richtige Adresse ist?
32:14Na, Frau Grassecker, jetzt sagst du nicht immer so negativ.
32:16Meine Rede?
32:23Herr Lechner, das sind doch eindeutig Sie.
32:28Sie sind auf das Gelände der Autoverwertung eingebrochen und haben die Handkasse entwendet.
32:35Ja.
32:37Meine Karriere als Musiker läuft halt im Moment nicht so gut, okay?
32:40Der König hat versucht, Hanni und mich auseinanderzubringen.
32:43Als das nicht geklappt hat, hat er ihr den Geld dann abgedreht.
32:46Und am Ende sogar gedroht, sie zu enterben.
32:48Was ist mit dem Job bei der Unternehmensberatung?
32:51Der wurde ja abgesagt.
32:53Und warum war Herr König überhaupt so vehement gegen Ihre Beziehung?
32:58Das Eliteinternat, die Tennisstunden, das Studium in England.
33:02Das musste Hanni alles nur durchziehen, damit er endlich dazugehört.
33:05Er ist einfach nicht damit klargekommen, dass er nur Autos ausschlachtet und Schrott verkauft.
33:11Kommen wir auf den Mord zurück.
33:13Herr Lechner, geben Sie es zu.
33:16Herr König hat Sie bei dem Einbruch überrascht.
33:19Es kam zum Streit, in dessen Verlauf Herr König zu Tode kam.
33:25Ich habe die Kasse gestohlen, ja.
33:27Aber mit dem Mord habe ich nichts zu tun.
33:31Außerdem war in der Nacht noch jemand anders auf dem Gelände.
33:35Herr Lechner, erzählen Sie uns doch keine Lügenmärchen.
33:38Also auf der Überwachungskamera ist erst der Herr König zu sehen.
33:42Und dann nur noch Sie, sonst niemand.
33:47Keine Ahnung, es ist aber so.
33:50Ich war schon auf dem Rückweg zum Tor, da habe ich Schritte gehört.
33:53Ich habe mich schnell versteckt.
33:54Der König hat auf irgendeine andere Person eingeredet.
33:59Wer das war oder worum es ging, keine Ahnung.
34:04Sie bleiben jetzt erst mal hier.
34:06Herr Baumgartner, bitte.
34:07Kommt bitte mit.
34:13Reifenpanne.
34:14Das ist jetzt nicht Ihr Ernst, Mr. McLeod.
34:17Ja.
34:17Ja.
34:19Gut, wir bleiben in Kontakt.
34:21Danke, wiederhören.
34:23Herr Grasecker, das nimmt kein Ende mit Schottland.
34:26Jetzt hat die Nichte von dem Apotheker eine Reifenpanne.
34:29Das ist alles ein kompletter Reinfall.
34:31Das glaubt mir doch kein Mensch.
34:32Die Frau Lange hat unten gerade erzählt,
34:35sie hat einer Blackie eine E-Mail geschrieben.
34:37Dann wird sich das schon aufklären.
34:39Schauen wir mal, dann sehen wir es schon.
34:41Danke.
34:42Servus.
34:43Servus.
34:48Also, diese ominöse zweite Person,
34:51von der der Herr Lechner da geredet hat,
34:53ist doch nur eine Schutzbehauptung.
34:55Möglich.
34:57Vielleicht hat er aber auch wirklich den Mörder gehört.
35:00Ach, Herr Hofer, das kannst du doch selber nicht.
35:02Na, wieso denn nicht?
35:03Das wäre ja nicht doch möglich.
35:05Vielleicht war es doch der Herr Abinger,
35:07der schließlich vom Verhältnis seiner Frau mit dem Herrn König wusste.
35:09Ja, zumindest hat seine Frau gesagt,
35:13er hätte ihr Angst gemacht.
35:15Eben, also.
35:16Und dann hätten wir zwei Täter.
35:18Ja, gut, in dem Fall hätten wir zwei Täter.
35:22Aber überzeugt bin ich nicht.
35:24Das macht nichts.
35:28Ja?
35:29Frau Stockel?
35:30Ach, der 80er, folgendes.
35:31Was Neues aus Schottland?
35:32Nein, aber folgendes.
35:34Was soll ihn da dem Bürgermeister sagen?
35:35Das weiß ich auch nicht, aber folgendes.
35:38Ich habe hier Auszüge aus der Akte von Roman Aubinger
35:41und habe mir erlaubt, schon mal reinzulesen.
35:43Und?
35:44Vor einigen Jahren hat jemand im Wirtshaus
35:46seine damalige Freundin beleidigt.
35:48Dann hat er einen Maskrug genommen und den niedergestreckt.
35:50Da schau ich an.
35:51Thanks.
35:52Ja, und dann hat er zwei Jahre Haft auf Bewährung gekriegt
35:55und musste an einem Anti-Aggressions-Programm teilnehmen,
35:59was er sehr erfolgreich abgeschlossen hat.
36:02Erfolgreich?
36:03Das heißt gar nichts.
36:04Schauen wir mal.
36:09Sie haben vielleicht eine blühende Fantasie.
36:12Aber ich habe doch schon gesagt,
36:13ich war den ganzen Abend daheim.
36:15Dafür haben Sie aber keine Zeugen.
36:16Wir wissen, dass Sie wegen schwerer Körperverletzung vorbestraft sind.
36:21Wegen einer Eifersuchtstat.
36:22Jetzt kommen Sie mir doch nicht mit dem daher.
36:25Ja gut, früher.
36:26Früher, da war ich vielleicht ausgerast.
36:29Aber ich habe gelernt, mit meinen Emotionen umzugehen.
36:32So, so.
36:33Ihre Frau hat uns erzählt, dass Sie sich auch mit ihr gestritten haben
36:36und dass sie aus Angst vor Ihnen, seiner Freundin, geflüchtet ist.
36:39So ein Blödsinn.
36:43Ich habe Sie aufgefordert, die Wohnung zu verlassen,
36:45weil ich mich scheiden lassen möchte.
36:48Entschuldige um die Störung, Herr Achtziger.
36:50Ich muss Sie kurz sprechen.
36:50Was jetzt?
36:52Glaubst du das?
36:56Also, Herr Abinger, noch mal von vorn.
37:00Was gibt es denn?
37:01Das ist das Büro vom Bürgermeister.
37:03Der möchte Sie gern sprechen.
37:04Ja gut, dann links das Gespräch zu mir rüber ins Büro.
37:08Ah ja, apropos, gibt es da irgendwas Neues?
37:10Ach so, also Mr. McLeod ist gestern Abend noch zu diesem Cottage
37:14von dieser Jorgensen gefahren und hat einen Zettel hingehängt.
37:16Vielleicht ruft sie ja zurück.
37:18Einen Zettel an die Tür gehängt?
37:20So, wie auch noch dazu mal.
37:22Na ja, auf nach Canossa.
37:26Hallo, ich stelle gleich durch.
37:38So, Frau Stockl, ich bin am Platz.
37:39Sie können durchstellen.
37:42Herr Bürgermeister, Achtziger hier, grüße Sie.
37:46Wie?
37:47Frau Jorgensen hat sich bei Ihnen gemeldet.
37:50Aha.
37:53Heute Abend ein Treffen mit ihr.
37:55Ja, natürlich, da komme ich gern.
37:58Ja, habe ich Ihnen doch gesagt, wir kriegen das hin.
38:02Ja, wunderbar.
38:04Dann bis heute Abend.
38:06Wieder an der Bürgermeister.
38:09So schnell aus Schottland.
38:12Frau Stockl, Sie werden es kaum glauben, aber alles hat sich wohlgefallen aufgelöst.
38:17Frau Jorgensen hat sich bei unserem Bürgermeister gemeldet und für heute Abend in Rosenheim einen Termin ausgemacht.
38:23Ach, Schottland.
38:25Merkwürdig, gell?
38:26Das ist das Büro vom Bürgermeister.
38:28Irgendwo.
38:30Krippe Rosenheim, Apparat Stockl, grüß Gott.
38:33Ja?
38:34Ja, das hat mir der Herr Achtziger gerade erzählt.
38:38Die Frau Lange.
38:40Ja, gut, ich riecht's aus.
38:43Wiederhören.
38:45Schöne Grüße vom Bürgermeister.
38:47Sie sollen heute Abend die Frau Lange mitnehmen, auf besonderen Wunsch von der Frau Jorgensen.
38:52Warum die Frau Lange?
38:54Die Frau Lange hat der Blecki doch die E-Mail geschrieben.
38:57Blecki?
38:59Also das ist so.
39:00Die Frau Jorgensen war die Lehrerin von der Frau Lange und die hat als Spitznamen quasi Blecki.
39:04Ja, danke.
39:09Herr Moor.
39:10Die Frau Lange also.
39:12Also was ist mit dem Alibi von der Frau Aubinger?
39:14Na ja, die Aubingerin hat tatsächlich bei ihrer Freundin übernachtet, bei der Sandra Fischer,
39:19ist aber noch einmal gegen 22 Uhr aus der Wohnung geschlichen.
39:22In der Annahme, dass die Sandra das nicht mitkriegt.
39:25Jetzt hat die Sandra aber so einen leichten Schlaf, da hilft ja nichts.
39:29Also keine Milch und keine Schäfchen und kein Baldrieren.
39:31Michi, kommt da noch was?
39:34Ja.
39:34Gerade um 22.20 Uhr hat irgendein freundlicher Mensch Flaschen in den Glaskontainer geworfen.
39:40Herr Moor.
39:41Das hat sie natürlich bemerkt und dann hat sie gesehen, dass die andere nicht mehr da ist.
39:45Sehr schön.
39:46Die Wohnung von der Sandra Fischer ist gerade einmal ein paar Minuten von der Autoverwertung entfernt.
39:51Dann würde es zeitlich genau passen.
39:54Kompliment, Frau Lange.
39:55Dann hat es ja mit ihrer Blecki doch noch geklappt.
39:58Tja, das habe ich Ihnen ja aber auch gesagt.
40:00Aber eins bleibt mich schon interessieren.
40:01Wie kommt die so schnell nach Rosenheim?
40:03Wissen Sie, Frau Stockel, sie war schon die ganze Zeit da.
40:06Die Blecki hat nämlich ihre Schwester besucht und gibt am Chiemsee.
40:08Das Gute liegt manchmal ganz nach.
40:12Ja.
40:12Ah ja, übrigens, der Herr Achtsäger möchte sich bei Ihnen noch persönlich bedanken und der Herr...
40:17Ja, und der Herr Bürgermeister möchte, dass Sie heute Abend dabei sind und die Frau Jorgensen freut sich schon.
40:23Wow.
40:24Ja.
40:25Wow.
40:29Frau Aubinger, Sie haben uns nicht gesagt, dass Ihr Mann sich von Ihnen scheiden lassen will.
40:35Außerdem hat der König kurz vor seinem Tod die Affäre mit Ihnen beendet.
40:39Und dann standen Sie ganz plötzlich ohne alles da.
40:43Das ist doch ein Schmarrn.
40:44Der Volker hat mich geliebt.
40:45Der wollte ein neues Leben mit mir anfangen.
40:47Nein, Frau Aubinger, nein.
40:51Unsere Unterlagen sagen da etwas ganz anderes.
40:54Der KTU ist es nämlich gelungen, auf dem Computer von Herrn König den Mailverlauf mit Ihnen zu rekonstruieren.
41:00Und der ist eindeutig.
41:03Sie haben sich für die Tatnacht mit dem Herrn König auf dem Gelände der Autoverwertung verabredet.
41:08Wahrscheinlich, um ihn umzustimmen.
41:10Wie sind Sie eigentlich unbemerkt an der Videokamera vorbeigekommen?
41:14Unser Fähre geht schon länger.
41:16Es gibt einen Hintereingang und ich habe einen Schlüssel.
41:19Ich wollte wirklich bloß mit ihm reden.
41:22Nein, das haben Sie noch gemacht, aber er hat sich nicht abstimmen lassen.
41:25Dann haben Sie ihn erschlagen und dann in das Auto gelegt, das für den nächsten Morgen für die Schrottpresse bestimmt
41:29war.
41:30Wie haben Sie ihn überhaupt in den Kofferraum gekriegt?
41:33Zufall?
41:34Zufall.
41:35Schön.
41:36Was wird da das Gericht klären?
41:38Frau Aubinger, Sie sind vorläufig festgenommen wegen des dringenden Tatverdachts Herrn Volker König getötet zu haben.
41:44Yvonne, bitte.
41:47Kommen Sie bitte mit.
41:49Der Volker war ein Mistkerl.
41:50Der hat mir das Blaue vom Himmel versprochen.
41:53Dass wir heiraten werden und ein 1A Leben miteinander führen.
41:57Dann hat er mir alles geholfen, abzurellt.
42:01Aber eine Fiona Aubinger, serviert man nicht einfach so.
42:06Verstehen Sie?
42:07Ja, schön.
42:08Viel gut.
42:12Ja, Komplimente 80.
42:14Jetzt haben Sie quasi zwei Fälle auf einmal gelöst.
42:16Tja, Zufall.
42:17Tja, Zufall.
42:17Tja, Zufall.
42:18Tja, Zufall.
42:18Zufall.