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  • vor 7 Minuten

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🎈
Spaß
Transkript
00:01Tja, noch ein Brezen, Herr Stadler.
00:04Also, wenn Sie den nicht mehr mögen, gern?
00:06Nein, ich muss eh ein bisschen kürzer treten,
00:09weil am Samstag droht die ganz große Völlerei.
00:12Der 80er und ich sind zu einer Hochzeit eingeladen.
00:14Aha, wer heiratet denn?
00:15Eine gewisse Theresa Strasser ehelicht einen gewissen Thomas Greiner.
00:19Das würde ich wahrscheinlich nicht sagen.
00:21Wobei, den Namen Strasser, den haben Sie vielleicht schon mal gehört.
00:24Also, wenn, dann nicht bewusst.
00:25Die Frau Strasser war doch schon mal mordverdächtig.
00:28Damals ging es um Ihren toten Pool-Designer.
00:31Ah, jetzt klingelt es.
00:32Aber den Fall habe ja nicht ich bearbeitet,
00:34sondern der Kollege Bach mit Ihrem Bruder zusammen, oder?
00:37Ach so, freilich, ja. Ja, das kann sein.
00:39Und, und wie kommen Sie zu der Ehre der Hochzeiteinladung?
00:42Der Chor von der Musikakademie wird bei der Hochzeit singen
00:45und da hat die Frau Strasser mich und den Herrn 80er
00:47netterweise gleich mit eingeladen.
00:49Schön.
00:49Und zwar auf Schloss Hohenlohe am Chiemsee.
00:52Ja, verrückt.
00:54Nobel geht die Welt zugrunde.
00:56Jetzt reißt es mir noch ein Weil.
01:09Der Bräutigam ist auch schon da.
01:17Guten Morgen, Herr Greiner.
01:18Ah, Frau Einhauser, guten Morgen.
01:21Morgen.
01:22Wundern Sie sich nicht,
01:23heute wollte ausnahmsweise ich das Frühstück für Frau Strasser richten.
01:27Ich hoffe, Sie sind mir deswegen nicht böse.
01:29Dass Sie meine Arbeit machen.
01:31Ich weiß doch, die Kirche ist normalerweise Ihr Revier.
01:33Indem Sie herzlich willkommen sind.
01:35Moment.
01:36Ist denn die Frau Strasser schon auf?
01:38Sie studiert seit ca. einer Stunde den Sitzplan für unser Hochzeitsbankett.
01:43Das kennt man ja.
01:45So schauen Sie her.
01:47So mache ich das immer.
01:48Danke für den Tipp.
01:50Gerne.
01:57So.
01:59Bitteschön.
02:00Das ist eine Katastrophe.
02:01Am Samstag ist die Hochzeit.
02:03Und ich weiß immer noch nicht, wo ich 20 Gäste hinsetzen soll.
02:06Rein, hast du es gerade gekommen?
02:08Weißt du noch was brauchst?
02:09Nein, das schaut gut aus.
02:11Am Montag hätte ich gern diesen Service.
02:13Jeden Tag, ja?
02:15Und den Service?
02:16Thomas, geh hör auf.
02:18Thomas, komm schon zu dir, du musst so arbeiten.
02:21Und um 12 musst du deinen Anzug anprobieren.
02:23Ja?
02:24Entschuldige.
02:25Da muss ich ran.
02:26Frau Wessling.
02:27Die Frau Wessling hat sich gut im Griff, deine Sekretärin, was?
02:30Hallo, Eva?
02:31Es ist was Schreckliches passiert.
02:33Was?
02:36Damian.
02:37Er ist tot.
02:38Ermordet.
02:43Traumhochzeit auf Schloss Hohenlohe.
02:46Um Gottes willen, Stuckel und du nicht eingeladen.
02:48Also ich hätte am Samstag sowieso keine Zeit.
02:50Ich treffe mich mit meiner Freundin in der neuen Bar am Regerplatz.
02:53Ah, furchtbar.
02:54Nein, die heißt Sonderbar.
02:56Ah, schön.
02:58Ja, wunderbar.
02:59Schönen guten Morgen allerseits.
03:00Morgen.
03:00Schönen guten Morgen, Herr Hansen.
03:02Wir haben es gerade von der Traumhochzeit des Jahres.
03:04Bitte nicht schon wieder.
03:05John redet auch schon von nichts anderem.
03:07Das hat nicht schon damit zu tun.
03:09Ach so, der bringt wahrscheinlich die kalten Platten.
03:11Sie meinen das Katering?
03:12Ja.
03:12Nein, das macht jemand anders.
03:14Ja, das wäre auch eine Nummer zu groß für einen Joe.
03:16Nein, der Joe ist sehr gut befreundet mit der Frau Strasser und hilft dir quasi bei der Hochzeitsplanung.
03:21Ja, und jetzt ist er sowas wie ihr Oberzeremonienmeister.
03:25Jetzt reden wir doch wieder drüber.
03:28Kippo Rosenheim, Apparat Stockel, grüß Gott.
03:30Herr Greiner, grüße Sie, Moment einmal.
03:33Das ist der Herr Greiner, der Bräutigam von der Frau Strasser.
03:36Ah, mir fällt ein, ich muss ganz dringend zur Karte um.
03:39Gut, und ich, ne?
03:41So.
03:42Solche Muffel.
03:44Herr Greiner, da bin ich wieder.
03:46Was kann ich für Sie tun?
03:47Frau Stockel, ist der Herr Achtziger zu sprechen?
03:50Ah, der Herr Achtziger, der ist noch ausreißig, aber ich kann Sie beruhigen, der Chor von der Musikakademie probt wie
03:57verrückt für den großen Auftritt am Samstag.
03:59Sie meinen die Hochzeit?
04:01Ja, deswegen rufen Sie doch an, oder?
04:02Dann vergessen Sie die Hochzeit.
04:04Meine Assistentin Frau Westling hat gerade meinen Kompanion Herrn Damian Flüger tot in unserer Firma aufgefunden.
04:10Allemanschein nachher mordet.
04:11Wie bitte?
04:13Ja, ich fährt gleich in die Firma, Sie kümmern sich drum.
04:15Auf Wiederhören.
04:16Auf Wiederhören.
04:21Da fällt ja die Hochzeit aus.
04:31Guten Morgen.
04:33Frau Hofer?
04:35Frau Stockel, äh, Frau Hofer, Stockler am Apparat, ich bin ganz verwirrt.
04:39Stellen Sie Ihnen vor, die Hochzeit fällt aus?
04:41Nein.
04:42Doch, das hat mir gerade der Herr Greiner gesagt.
04:44Das gibt's doch nicht, Frau Stockel.
04:47Stockel, aber nicht für mich, oder?
04:48Nein, wegen der Hochzeit.
04:50Gut, also ich bin dann dahin.
04:51Ja.
04:52So, da bin ich wieder, Frau Stockel.
04:54Ich bin geschockt.
04:55Also der Herr Greiner hat gesagt, dass seine Assistentin, die Frau Westling, den Herrn Pflüger
05:00tot im Büro aufgefunden hat.
05:02Ja, ist das der Pflüger?
05:03Das ist doch der Kompanion.
05:05Ja, von Herrn Greiner.
05:07Ja.
05:08Morgen, Frau Stockel.
05:09Guten Morgen, Herr Achtziger.
05:10Das ist gerade die Frau Hofer.
05:12Ah, für mich?
05:12Äh, nein, äh, was hätten Sie ihn gebraucht?
05:15Ich wollte nur sagen, dass ich in meinem Büro bin.
05:17Ja, ist recht.
05:21Ach so, Frau Hofer, da bin ich jetzt wieder.
05:23Herr, schafft Zeit noch nie, hab mir extra wegen der Hochzeit ein neues Abendkleidchen
05:26zugelegt und nicht gerade billig.
05:28Ja, und der Joe wird sich erst ärgern.
05:30Der will doch die Hochzeit planen mit der Frau Strasser.
05:34Äh, mei, Frau Hofer, wenn ich fragen darf, was haben Sie sich denn für Abendkleid gekauft?
05:38Mhm, mei, das ist dir denn auch gefallen, Frau Stockel.
05:41Marine blau, total elegant, aber nicht spießig.
05:44Sogar ein bisschen sexy.
05:50Grüße an, Frau Westling.
05:51Joe Caspar hier.
05:52Hallo, Herr Caspar.
05:53Im Moment ist es ganz schlecht.
05:55Wie schaut es denn beim Herrn Greiner morgen um 18 Uhr aus?
05:58Ich hätte einen Weinverkostungstermin für ihn.
06:00Ich glaube nicht, dass es unter den gegebenen Umständen noch eine Hochzeit geben wird.
06:04Der Geschäftspartner von Herrn Greiner wurde ermordet.
06:06Wer ist ermordet worden?
06:09Der Geschäftspartner von Herrn Greiner.
06:11In der Firma.
06:12Herr Caspar, ich muss jetzt wirklich Schluss machen.
06:14Wiederhören.
06:17Haben Sie gerade einen Mord gesagt?
06:19Ja.
06:21Ja, Frau Hofer, dann wissen Sie jetzt also Bescheid.
06:25Na, ich gehe jetzt gleich zum Herrn Achtziger und sage es ihm.
06:27Gern geschehen.
06:28Auf Wiederhören.
06:30Was für ein Drama.
06:32Mei.
06:34Was für ein Drama.
06:41Herr Reinhardt.
06:42Steh Ihnen so einer vor.
06:44Frau Stockel.
06:46Seien Sie bitte so gut an links, dass ein Herr Seitz bei uns einen Schreibtisch.
06:49Seit wann hat der Herr Seitz bei uns einen Schreibtisch?
06:51Ja, im ehemaligen Büro von Herrn Lorenz.
06:54Und bis wir einen Ersatz für Herrn Lorenz haben, wird er wohl oder übel das ein oder andere Mal bei
06:59uns verdreifeln.
06:59Ja gut, aber jetzt was anderes.
07:01Stellen Sie es Ihnen vor, die Hochzeit fällt aus.
07:05Hat es sich Frau Strasser alles auch anders überlegt?
07:07Nein, der Geschäftspartner vom Herrn Greiner, der Herr Pflüger, ist tot aufgefunden worden.
07:11Wahrscheinlich ermordet.
07:13Ach, und das hat Ihnen vorhin die Frau Hofer erzählt oder was?
07:17Nein, das hat mir der Herr Greiner erzählt und ich habe es der Frau Hofer erzählt.
07:20Aber die Kollegen wissen sicher Bescheid.
07:25Wieder schauen.
07:31Und wo sind Sie jetzt, Frau May?
07:33An einem Tatort?
07:35Nee, ich weiß von nichts.
07:37Ah, Moment, da kommt Frau Stockel.
07:38Ihr Telefon hat gerade geklärt.
07:40Das ist Frau May.
07:40Sie sagt, sie wäre an einem Tatort und wundert sich darüber, dass außer ihr noch niemand da ist?
07:44Die Frau May schon am Tatort?
07:46Ja.
07:47Also Herr Hansen, ich sage es Ihnen, da ist ganz allein die Hochzeit von der Frau Strasser schuld.
07:50Die hat mich komplett aus dem Tritt gebracht.
07:53Aha.
07:53Morgen allerseits.
07:55Moin.
07:55Guten Morgen.
07:57Herr Stadler, es gab ja der Leich.
07:58Jetzt ist er doch.
07:59Ja.
08:00Also wir, hallo?
08:06Ah, der Herr Kasper, grüß Sie, mit Ihnen habe ich jetzt gar nicht gerechnet.
08:10Bitteschön.
08:10Grüß Sie, Herr Freienhauser.
08:11Sorry, ich hätte vielleicht vorher eine Anrufe versucht.
08:13Nein, nein, das ist bloß, ich habe gemeint, Sie sind die Frau Hofer.
08:16Die wollte nämlich auch noch vorbeikommen zur moralischen Unterstützung.
08:19Ich habe es schon gehört.
08:20Die Hochzeit fällt aus.
08:22Ich sage es Ihnen.
08:23Bei uns ist es gerade so, wie auf der Titanic.
08:24Das Schiff singt und der Champagner fließt.
08:27Gehen wir es noch durch.
08:29Ich warte noch auf die Frau Hofer.
08:30Ja, danke.
08:32Ach, da ist schon.
08:34Theresa?
08:35Ja?
08:36Ja.
08:39Jo, Gott sei Dank, dass du ab bist.
08:42Das ist eine schöne Beschwerdung, hm?
08:44Du hast es schon gehört, gell?
08:44Wir sind mal wieder gleich ins Abzug sitzen und bin hergefahren.
08:47143 Gäste.
08:48Jo, ich kann jetzt 143 Leuten absagen.
08:52Wegen so einem Wasserrohrbruch.
08:54Wasserrohrbruch?
08:55Ach, Theresa.
08:57Schatz, das ist eine schöne Scheiße, oder?
09:00Dankeschön.
09:01Ja.
09:02Gut, dass du ab bist.
09:03Ich bete dich als deine beste Freundin.
09:05Und Weddingplanerin.
09:07Herr Kasper.
09:08Oh, danke.
09:09Nein, Herr Kasper.
09:11Kennt ihr das doch mal eigentlich schon?
09:13Ich bin jetzt ein bisschen verwirrt.
09:15Ich bin davon ausgegangen, dass der Geschäftspartner von Herrn Greiner ermordet worden ist.
09:19Ja, richtig.
09:21Mein Damian.
09:22Damian, mein Gott, Schatz.
09:25Ich hätte gedacht, dass das immer so mit dem endet.
09:28Ja, die Nicole und der Damian, die waren mal im Park, gell?
09:31Muss ich dir jetzt herzliches Wetter finden?
09:33Und was ist das jetzt mit dem Wasserrohrbruch?
09:37Schau, also, zuerst hat die Frau Westling angerufen und gesagt, dass der Damian umgebracht worden ist.
09:41Ja, gut.
09:41Und dann hat die Verwaltung vom Schloss Hohenloher angerufen und gesagt, dass der ganze Ballsaal unter Wasser steht.
09:48Die ganze Ballsaal.
09:50Dann fällt die Hochzeit gar nicht wegen dem Mord aus.
09:53Der Flug ist doch bloß der Geschäftspartner von Herrn Greiner.
09:55Deswegen lässt man doch keine Hochzeit nicht ausfallen.
09:58Ja, die Hochzeit fällt aus, weil der Ballsaal unter Wasser steht.
10:00Der ganze.
10:01Theresa.
10:05Ersatzlocation.
10:08Na ja, hätte vielleicht schon eine Idee.
10:16Frau Stockl, wie lange soll ich hier eigentlich noch warten?
10:19Frau May, ich kann Sie beruhigen.
10:21Die Kollegen werden jeden Moment einschneien.
10:23Was hätten Sie so dringend gebraucht?
10:25Mir ist etwas aufgefallen.
10:27Es gibt hier Akten, die...
10:28Akten?
10:28Sie sollten sich viel mehr um Leichen kümmern, Frau May.
10:31Sie werden es nicht glauben, Frau Stockl, das habe ich bereits getan.
10:34Ah, danke, Sie sind da.
10:36Morgen.
10:37Ja, was habe ich gesagt?
10:39So ganz.
10:40Ja.
10:42Servus, Frau Stockl.
10:43Frau Hofer.
10:44Raten Sie mal, wer mich gerade angerufen hat.
10:47Die Frau Strasser.
10:49Ja, weil die Hochzeit ausfällt.
10:50Eben nicht, sie hat mich angerufen, weil die Hochzeit vielleicht doch noch stattfindet.
10:53Und zwar heute in seiner Fest in den Räumen der Musikakademie.
11:00Sehen Sie, die Akten sind nach der monatlichen Bilanz aufgereiht.
11:03Aber diese sechs Ordner hier, die stehen völlig durcheinander.
11:07Wie hat jemand eindeutig falsch einsortiert?
11:10Ja, Entschuldigung, Frau May, aber das ist doch jetzt nicht unser Hauptproblem.
11:15Bestimmt hat das etwas mit dem Tod von Herrn Pflüger zu tun.
11:18Ich will es ja nur gesagt haben.
11:20Ja.
11:20Ich will nicht, bis zu können.
11:21Ja.
11:21Herr Röppner, Herr Moin.
11:23Morgen.
11:24Servus.
11:25Äh, beste Grüße von der Frau Stocke.
11:28Sie war so freundlich und hat die Personalien vom Toten überprüft.
11:31Das ist ja wohl das Mindeste nach dem Bock, den sie geschossen hat.
11:34Ich warte hier schon über eine Stunde.
11:36Ja, aber dafür ist Ihnen auch schon, äh...
11:39Was aufgefallen?
11:40Ja, dann schießen Sie mal los für morgen.
11:42Oder wollten Sie ihn Anfang machen, Frau May?
11:44Auf die zwei Minuten kommt es jetzt auch nicht mehr an.
11:47Äh, Sully?
11:49Bitte.
11:50Also, der Tote ist der Damian Pflüger, 51 Jahre alt, geboren in Wuppertal, vom Beruf Architekt.
11:58Und die Meldeadresse ist Jahnstraße 6 in Rosenheim.
12:02Äh, mehr weiß ich nicht.
12:03Frau May vielleicht.
12:05Wann und wie ist es denn passiert, Frau May?
12:08Herr Pflüger wurde letzte Nacht zwischen 22 und 23 Uhr erstochen.
12:13Keine Abwehrverletzungen.
12:15Also hat kein Kampf stattgefunden, dass jemand davon ausgeht, dass sich Täter und Opfer gekannt haben.
12:20Ähm, Tatwaffe?
12:22Laut Frau Wessling hat hier immer eine Schere gelegen, um die Kisten mit Kopierpapier aufzuschneiden.
12:28Wo ist die Schere jetzt? Bist du weg?
12:29Ich hab sie nicht genommen.
12:31Ja, vielleicht hat sich der Täter mitgenommen, um keine Spuren zu hinterlassen.
12:34Sehe ich genauso.
12:35Schön.
12:36Und die Akten nicht vergessen.
12:38Ja.
12:40Auf Wiedersehen.
12:42Wiedersehen.
12:43Widerschauen.
12:44Richtig.
12:45Ach, dann war der Tod von Herrn Greiners Geschäftspartner gar nicht das Problem.
12:49Sondern der Wasserrohrbruch auf Schloss Hohenlohe.
12:52Mei, die Leute werden sich freien Traumhochzeit in der Musikakademie, wie sie das schon auch hört.
12:57Ja, ich weiß nicht.
12:59Ist das nicht ein bisschen Pietätlos, so ein Fest kurz nach dem Mord?
13:03Also der Fall wird schnell gelöst sein.
13:04Dann müssen Sie halt unsere Kommissare ranhalten.
13:07Apropos und wir auch.
13:08Die Frau Strasser wird uns gerne in einer Stunde vor Ort treffen, um alles durchzusprechen.
13:12Nein, nein.
13:12Das geht jetzt überhaupt nicht.
13:15Herr Seitz hat sich bei mir angemeldet, da muss ich noch mit Dr. Lauser König telefonieren.
13:20Ich könnte doch statt Ihrer gehen, Herr Achtziger.
13:22Ich stelle mein Telefon auf die Frau Grasecker um, protokolliere alles mit und dann sind Sie voll informiert.
13:29Gut.
13:30Aber meine Damen, Sie achten mir bitte beide darauf, dass uns die Frau Strasser nicht die ganze Musikakademie auf den
13:37Kopf stellt.
13:38Keine Sorge, der Joe wird auch mit dabei sein.
13:40Und der hat uns ja das Ganze eingebrockt.
13:42Genau, und wenn einer weiß, was geht und was nicht, dann doch der Herr Kasper.
13:45Wenn Sie das sagen.
13:49Den Gang hinter rechts, bitte.
13:56Ja, Frau Westling, Sie haben den Toten also gefunden?
13:59Ja.
14:00Gut, dann sagen Sie uns doch einfach mal, wie das heute in der Früh war.
14:04Also ich bin um kurz nach acht vorgefahren und das erste, was mir aufgefallen ist, war, dass das Auto von
14:09meinem Pflüger schon vor der Tür stand.
14:11Ich fand das äußerst ungewöhnlich.
14:15Inwiefern ungewöhnlich?
14:16Herr Pflüger war so gut wie nie hier.
14:18Ja, als Kreativer hat er meistens von Sars aus gearbeitet.
14:21Ja, wir haben schon gehört, Herr Pflüger war Architekt.
14:25Und ich bin Betriebswirt.
14:27Vor zehn Jahren haben wir diese Firma gegründet.
14:29Wir entwerfen und entwickeln Gewerbeimmobilien.
14:32Also das heißt genauer gesagt, Herr Pflüger hat sie entworfen und ich kümmere mich um das Finanzielle.
14:38Und Ihr Part, Frau Westling?
14:41Ich bin Herrn Greiners Büroleiterin.
14:45Noch einmal zurück zu heute Morgen.
14:47Sie haben sich also gewundert, dass der Pflüger bereits da ist.
14:49Wie ist denn dann weitergegangen?
14:51Ich bin ins Büro rein.
14:53Außer mir und meinem Pflüger war ja noch niemand da.
14:55Und dann habe ich gesehen, dass die Tür von der Buchhaltung offen war.
14:59Und da habe ich ihn dann gefunden.
15:01Dann habe ich sofort Herrn Greiner informiert.
15:04Und die ersten Mitarbeiter, die kamen, habe ich wieder heimgeschickt.
15:10Mei, Herr Seitz.
15:11Hallo, die Damen.
15:12Sie sind ja wirklich nicht zu beneiden.
15:13Jetzt müssen Sie auch nur die Arbeit von dem Herrn Lorenz machen.
15:16Zusätzlich zu Ihrer Arbeit in München.
15:17Ist ja noch vorübergehend, bis jemand Neues für Herrn Lorenz kommt.
15:20Wie geht's ihm denn?
15:21Wo er doch so überraschend nach Kiel gezogen ist.
15:23Soweit ich weiß, ganz gut.
15:24Ja, an der Ostsee kann er wahrscheinlich noch mehr surfen wie bei uns.
15:27Ja.
15:28Sie wollten zu Frau Stockl?
15:29Die ist allerdings gerade in der Besprechung mit dem Herrn Achtziger und der Frau Hofer.
15:32Die Hochzeit des Jahres.
15:34Ein gewisser Thomas Greiner heiratet eine gewisse Theresa Strasser.
15:39Die Hochzeit soll in der Musikakademie stattfinden.
15:41Hallo, Herr Seitz.
15:43Ah, hallo Frau May.
15:45Kann ich Ihnen hören?
15:46Nö.
15:46Ich wollte Sie retten.
15:49Danke.
15:52Die muss ich ja überall einmischen.
15:55Wer jetzt?
15:55Jetzt einmal eine ganz blöde Frage.
15:57Können Sie sich vorstellen, wer das gemacht hat?
15:59Achtung, Kant.
16:01Also, hat der Herr Pflüger in der letzten Zeit Feinde gehabt?
16:04Streit, Stress, Ärger mit jemandem, oder?
16:06Was auch immer.
16:07Das haben wir uns natürlich auch schon gefragt.
16:09Aber...
16:09Das kann man uns überhaupt nicht erklären.
16:12Gut, einmal anders gefragt.
16:13Mit wem hatte der Pflüger denn privat so Kontakt?
16:16Das ist ja auch eine gute Frage.
16:19War er vielleicht aktuell mit jemandem liiert?
16:21Also wenn, dann ganz sicher nichts Festes.
16:23Das wüsste ich.
16:24Oder hat er dir was erzählt?
16:25Nein.
16:27Wann, wann ist es denn genau passiert?
16:29Gestern Abend so zwischen 22 und 23 Uhr, gell?
16:33Ja.
16:34Genau.
16:35Ah, da fällt mir was ein.
16:38Der Herr Pflüger rief mich gestern kurz vor 22 Uhr an
16:41und sagte, er wäre gerade im Büro und ob ich auch noch vorbeischauen könnte.
16:46Und was war das Wichtigste?
16:47Ich meine, das muss ja was Bedeutendes gewesen sein.
16:49Ja, wo er doch sonst nie im Büro war.
16:51Ah, der Herr Pflüger hat immer schon Fäbel verunautet, ob sie Arbeitszeiten gehabt.
16:57Ich habe ihn dann gefragt, ob das nicht bis morgen Zeit hat und ja, so war es dann auch.
17:01Er hat gesagt, ja, okay, dann, also bis morgen.
17:05Herr Greiner, wo waren Sie Uhr es denn Abend?
17:07Wann?
17:08Zur Tatzeit.
17:09So zwischen 22 und 23 Uhr.
17:11Ja.
17:12Bei meiner Verlobten, Frau Strasser.
17:15Und Sie?
17:18Daheim.
17:18Können Sie sich immer bezeugen?
17:21Nein, ich lebe allein.
17:24Na gut, das war es dann fürs Erste.
17:28Danke.
17:30So, Wiederschein.
17:32Wir finden es.
17:32Ja.
17:37Also, Entschuldigung, aber der Greiner kann mir viel verzeihen.
17:39Dass er nicht gewusst haben will, was sein Tompern und der Pflüger mitten in der Nacht von ihm wollte,
17:44das kaufe ich ihm nicht ab.
17:46Und vor allem wenig später ist Pflüger tot.
17:49Und Greiner wusste ja, dass Pflüger im Büro war.
17:51Ja.
17:51Vermutlich als Einziger.
17:52Was halten Sie davon, wenn wir zuerst seine Verlobte, die Frau Strasser, befragen?
17:57Vielleicht war er ja zur Tatzeit gar nicht bei ihr zu Hause.
18:09Was?
18:10Pflüger.
18:23Pflüger.
18:24Was?
18:29Pflüger.
18:30Das ist die Spur von der Frau May.
18:32Dieser Spur sollten wir unbedingt nachgehen, weil sonst wird sie säuerlich.
18:36Ja, ähm, Frau Stockel.
18:38Frau Stockel.
18:39Frau Stockel.
18:42Wirklich wahr?
18:43Ah, der Stockel, super, dass ich dich sehe.
18:45Michi, ich hab überhaupt keine Zeit.
18:46Ist aber wichtig.
18:47Ich muss mit der Frau Hofer in die Musikakademie.
18:49Machen wir's, Frau Stockel.
18:50Hallo, Herr Michi.
18:51Hallo, Frau Mariette.
18:52Aber der, der, der, der, der, die Räutlinge haben gesagt.
18:54Du musst es dem Herrn Salz bringen, der freut sich, wenn er Aktenluft schnuppern kann.
18:57Bruder, so.
18:58Ja, servus.
18:59Jetzt gehen wir.
18:59Servus.
19:01Der Salz.
19:02Ex-Büro von Andi.
19:03Ist klar.
19:07Jetzt muss der Salz auch noch die Arbeit von der Stockel machen.
19:10Sauber.
19:11Was ne Hektik hier.
19:24Servus.
19:34Da seid's ja.
19:35Servus.
19:36Servus.
19:39Herrlich.
19:40Nein, das ist aber nett.
19:41Danke.
19:42Wo sind die anderen?
19:43Die kommen gleich.
19:44Ich würde sagen, ihr geht's jetzt schon mal rein.
19:46Schaut's ein bisschen um.
19:47Ich warte noch, bis die anderen zwei kommen.
19:48Gut, das machen wir.
19:50Meine Theresa, ich bin schon so aufgeregt.
19:52Hoffentlich ist das was Gescheites.
19:54Und nicht ein richter Scheißdreck.
19:56Das schaut doch gut aus.
19:59Gell?
20:03Theresa.
20:03Das ist ja der Wahnsinn.
20:05Ja.
20:06Also das, das überrascht mich jetzt sehr.
20:11Theresa, ich tät sagen, deine Hochzeit steht nix mehr im Weg.
20:19Wobei, also, das Eisengitter, das tät mich persönlich jetzt ein bisschen stören.
20:25Ja, es ist potthässlich, das kommt weg, das ist doch klar.
20:27Komm, wir schauen uns mit.
20:34Ja, ach, grüß Gott.
20:36Grüß Gott.
20:37Stadler, Grippe Rosenheim.
20:39Hauptkommissar Hansen.
20:40Polizei.
20:41Genau.
20:41Geht's grüß, aber den Herrn Pflüger.
20:43Jetzt eine Zwischenfrage.
20:44Sie sind aber nicht die Frau Strasser, die den Herrn Greiner herkommt.
20:48Ja, von dem Herrn Pflüger, den Herrn Greiner, bin da das auch nicht mehr.
20:53Nein, ich bin die Eleonore Einhauser, ich bin die Hauswirtschaftlerin von der Frau Strasser.
20:56Jetzt.
20:57Und die Dame des Hauses ist wieder neu in Sachen Hochzeit unterwegs.
21:00Ah ja.
21:00Also haben Sie den Pflüger auch gekannt?
21:03Zuverständlich.
21:04Nein, also jetzt nicht persönlich, aber die Frau Forer und die Frau Strasser, die haben
21:07sehr oft genug über ihn unterhalten.
21:09Und Frau Forer ist?
21:11Nicole Forer, ist die Freundin von der Frau Strasser.
21:20Na endlich, wo bleibt's denn?
21:22Servus erst einmal.
21:23Servus.
21:24Die Frau Strasser und die Frau Forer, die sind schon rein.
21:27Was, die sind schon drin?
21:28Die kannst du doch nicht einfach so sich selber überlassen, Joe.
21:30Warum denn nicht? Können Sie sich umschauen, schon mal ein paar Gedanken machen?
21:43Ah, grüß Gott, die Damen.
21:45Grüß Gott.
21:45Frau Hofer, die Musikakademie ist entzückend. Das hat Stil, das hat Klasse.
21:52Ja, das ist ganz wie Schloss Hundol.
21:54Ach, das freut uns zu hören.
21:56Wo ist denn der Herr Achtziger?
21:58Der Herr Achtziger, der lässt sich leider entschuldigen.
22:00Aha. Aber er wird sich bestimmt sehr freuen, wenn er hört, dass Ihnen die Musikakademie
22:03so gut gefällt.
22:05Dann sind wir uns also einig, die Hochzeit findet in der Musikakademie statt.
22:09So schaut's aus.
22:11Aber die Eisengitter, die kommen schon noch weg, gell?
22:14Äh, die Eisengitter, was gefällt Ihnen daran nicht?
22:20Frau Hofer, Sie sind gut.
22:25Täten Sie hinter Gittern heiraten wollen?
22:30Gut, also dann fass ich das nochmal zusammen.
22:32Frau Einhauser, nicht, dass ich da irgendwas verstanden hab.
22:35Der Herr Pflüger war bis vor kurzem mit der Frau Vorrat sein.
22:37Genau.
22:39Aber dann hat er was mit Frau Westling angefangen, der Angestellten von Herrn Greiner, die ihrerseits
22:44wiederum verlobt war mit einem gewissen Paul Anzinger.
22:47Der Chef vom Autohaus Anzinger.
22:48Genau.
22:49Und jetzt passiert folgendes.
22:50Der Herr Pflüger schickt die Frau Forer in die Wüste und die Frau Westling den Herrn
22:53Anzinger.
22:55Genau.
22:56So dass sowohl Frau Forer als auch Herr Anzinger Grund gehabt haben, auf Herrn Pflüger sauer
23:01zu sein.
23:02Das ist ja richtig.
23:03Aber wissen Sie, was ich jetzt da dabei nicht verstehe?
23:06Warum hat uns weder der Herr Greiner noch die Frau Westling irgendwas davon erzählt?
23:10Ja, das wüsste ich auch gern.
23:13Also das wüsste ich auch gerne.
23:16Das hab ich schon verstanden.
23:18Wie war das Verhältnis von Herrn Greiner zu Herrn Pflüger?
23:20Sind da auch was zu Ohren gekommen?
23:23Nein, wüsste ich, der Herr Greiner, der hat nie sonderlich viel über seine Arbeit
23:27geredet.
23:28Und die Frau Strasser hat ja nicht lang nachgefragt.
23:30Dann war ja ihr Termin ein voller Erfolg.
23:33Wenn nur das Eisengitter nicht wär.
23:35Was denn für ein Eisengitter?
23:36Also gleich am Eingang ist das so ein saublödes Eisengitter und die Frau Strasser hätt gern,
23:40dass das entfernt wird.
23:42Also wenn ich einen Vorschlag machen darf?
23:44Mein Franz hat einen Flex.
23:45Der organisiert seinen Kumpel und das Eisengitter ist ihm nun weg.
23:50Ja, der Franz, der kann's nicht.
23:52Ja, ich kann gern gleich mal fragen, wenn er Zeit hat.
23:54Danke, danke, Frau Gasecker.
23:55Das ist wirklich sehr nett, aber wir fragen zuerst einmal, was der Herr Achtziger dazu
23:59meint, gell?
24:00Ganz genau.
24:04Gut, dann nicht.
24:06Um Gottes Willen, das ganze Gebäude steht unter Denkmalschutz.
24:10Wir dürfen ja nicht einmal mit einer anderen Farbe streichen.
24:14Geschweige denn ein fest eingebautes Eisengitter entfernen.
24:18Wer immer's denkt hat, Frau Stockel.
24:20Drum wollten wir auch erst einmal mit Ihnen reden.
24:23Was hat sie sonst noch für Wünsche, die Frau Strasser?
24:26Also sie möchte mit einer Hochzeitskutsche vorfahren.
24:29Ja.
24:30Und ein Feuerwerk soll es geben.
24:31Wobei ich ihr gesagt hab, dass sie das natürlich vom Ordnungsamt absegnen lassen muss.
24:35Aber das war ja auch schon vorher klar, gell?
24:37Und die Musikakademie verwandelt sich in ein Märchenschloss aus Tausend und einer Nacht.
24:42Ja, aber ohne bauliche Veränderung.
24:45Freilich.
24:46Also die Frau Strasser und ihre Freundin, die Frau Vorher, die waren ja sowas von begeistert
24:49von der Musikakademie, gell?
24:51Nur halt das Eisengitter hat sie gestört.
24:53Und es kann ja nicht sein, dass so eine Hochzeit an einem Eisengitter scheitert.
24:57Na, und es wäre auch eine gute Einnahmequelle für die Musikakademie.
25:01Und eine Riesenwerbung.
25:02Ja.
25:04Dann reden Sie jetzt nochmal mit der Frau Strasser und machen ihr klar, dass sie in den
25:07sauren Apfel beißen muss.
25:09Weil sonst gibt's keine Einigung.
25:13Also Frau Hofer, dann rufe ich die Frau Strasser an wegen dem Termin.
25:15Ja, und am besten für heute Abend im Times Square.
25:18Dann haben wir nämlich den Jokelein mit an Bord.
25:20Sie rühren sich?
25:21Selbstverständlich, wenn ich Sie erwischt hab.
25:22Grüß Gott, die Herren.
25:24Oh, für Gott.
25:24Hallo Frau Stockl.
25:27Folgendes, es gibt Arbeit.
25:28Und zwar müssten wir als erstes die Frau Strasser und eine gewisse Frau nachdenken.
25:32Vorher.
25:33Vorher hierher ins Präsidium bestellen.
25:35Vorher.
25:40Und die Champagnerbar, die würde ich an deiner Stelle draußen positionieren.
25:44Meine Rede.
25:46Moment, ganz kurz, entschuldigt.
25:50Frau Strasser?
25:51Hallo Frau Strasser, hier spricht die Frau Stockl, die Sekretärin vom Herrn Achtziger.
25:56Frau Stockl?
25:57Was kann ich für Sie tun?
25:59Frau Strasser, wäre es möglich, dass Sie und die Frau Forer zu uns aufs Kommissariat kommen könnten?
26:05Jetzt?
26:05Na, jetzt ist ganz schlecht.
26:07Die Frau Forer, der Herr Kasper und ich, wir haben gerade ein ganz wichtiges Gespräch im Times Square.
26:12Das ist ja ganz gut, weil das Times Square ist ja quasi ums Eck.
26:15Äh, bis gleich.
26:18Gut, bis gleich.
26:20So, wir müssen uns leider vertagen.
26:24Der Herr Achtziger lässt bitten, sag ich's dir.
26:27Dann kommt das Eisengitter also doch weg.
26:30Natürlich.
26:32Und der Herr Achtziger möchte uns das natürlich persönlich sagen.
26:36Gell, komm Schatzi.
26:42Und der Joe geht's jetzt mal umziehen.
26:44Ja, das wird auch Zeit.
26:45Du?
26:49Was?
26:49Die Frau Strasser und die Frau Forer kommen ins Präsidium?
26:52Ja, die Kommissare wollen die zwei befragen.
26:55Was machen wir denn jetzt?
26:56Weil, Frau Stockl, ich bin nicht schon so gut wie auf dem Hof.
26:59Gut, dann sag ich jetzt mal nix wegen dem Eisengitter,
27:01sondern wir besprechen das heute Abend im Times Square mit denen,
27:05so wie wir es gesagt haben, 18.30 Uhr, gell?
27:07Genau.
27:09Gut, wiederhören, Frau Hofer.
27:12Mahlzeit.
27:12Hier ist die Michi.
27:14Stuttgart, bevor ich vergiss,
27:15hast du denn die Häuptlinge eh Bescheid gesagt wegen den Akten?
27:17Ach so, dass die beim Herrn Salz gelandet sind?
27:19Nein, noch nicht.
27:20Aber die Frau Mai weiß Bescheid, die hat nämlich auch schon danach gefragt.
27:23Gott sei Dank.
27:26Akten sind beim Salz.
27:28Wunderbar, dann können wir uns ja jetzt aufs Wesentliche konzentrieren.
27:31Ja, zum Beispiel, Herr Moor,
27:32wie war es in der Wohnung von unserem Mordopfer, dem Herrn Pflüger?
27:35Ja, war eh schön.
27:36Ja, schon, aber...
27:38Ach so, nein, gefunden haben wir nix.
27:40Aber Computer haben wir beschlagnahmt.
27:41Also diverse Computer.
27:43Diverse.
27:44Ah, gut, dann können wir uns ja gleich die zwei Damen da drüben verknöpfen.
27:48Wie, der Herr Achtzger ist nicht da, wir haben einen Termin.
27:50Ja, wegen dem Eisengitter.
27:52Also, das mit dem Termin beim Herrn Achtziger,
27:55das ist ein Missverständnis.
27:56Und zum Eisengitter kann ich leider auch noch nix sagen.
27:58Wozu sind wir denn jetzt überhaupt da?
28:00Ja.
28:01Es geht gut beieinander.
28:03Mein Name ist Stadler, Kriminalhauptkommissar.
28:05Das ist der Herr Hansen, ebenfalls Kriminalhauptkommissar.
28:08Und das ist unser Herr Moor, Polizeihauptmeister.
28:10Danke, Herr Stadler.
28:12Sagen Sie mal, wer von den beiden ist es?
28:13Die Frau Strasser?
28:15Das bin ich, wieso?
28:16Gut, dann dürfen Sie bitte mit uns mitkommen.
28:18Sie sind die Frau Dings, die...
28:19Vorher.
28:20Vorher, Sie warten bitte draußen.
28:22Wird jetzt festgenommen.
28:23Ja.
28:23Kommen Sie bitte einfach mal mit.
28:27Ah, Frau Fuhrer, wegen dem Eis...
28:30Wegen dem Eisengitter.
28:31Würde ich sagen, wir treffen uns heute Abend in Trauter Runde im Times Square.
28:34Also, mit dem Herrn Kasper und mit der Frau Hofer.
28:38Frau Fuhrer, geh jetzt ein bisschen mit.
28:40Wieso werde ich jetzt nicht festgenommen?
28:42Das kriegt man schon.
28:47Ja, ich gebe zu, die Frau Fuhrer war ziemlich sauer auf den Herrn Pflüger.
28:51Dann stimmt es also, dass der Herr Pflüger die Frau Fuhrer in die Wüste geschickt hat, zugunsten
28:55von der Frau Wessling.
28:56Ach, das ist schon zwei, drei Wochen her.
28:59Das ist schon längst Schnee von gestern für die Nicole.
29:01Da bringt es doch den Herrn Pflüger nicht jetzt erst um.
29:04Das macht doch gar keinen Sinn.
29:05Na ja.
29:07Wie kommt es eigentlich, dass der Herr Greiner von all dem nichts gewusst hat?
29:12Der Thomas, also der Herr Greiner, der interessiert sich grundsätzlich nicht für das Lebensleben
29:17anderer Leute.
29:19Komisch.
29:19Und so hat die Frau Wessling gesagt, dass sie nichts wusste vom Pflüger sein Privatleben.
29:23Richtig.
29:25Das ist so ein Witz.
29:27Die Frau Wessling hat für den Herrn Pflüger die Verlobung mit dem Herrn Anziger aufgelöst.
29:33Aufgelöst.
29:34Gut, von dem haben wir ja auch schon was gehört.
29:36Paul Anziger vom Autohaus Anziger.
29:39Ja, das ist genau der.
29:40Und ich habe gehört, dass der ziemlich eifersüchtig sein soll.
29:43Vielleicht hat der ja den Herrn Pflüger umgebracht.
29:45Ah, das werde ich mal schon klären.
29:48Sagen Sie mal, Frau Strasser, wo waren Sie gestern Abend so zwischen 22 und 23 Uhr?
29:54Wo war?
29:55Ja.
29:56Zu Hause mit dem Herrn Greiner?
29:58Da haben Sie doch sicher mitgekriegt, dass der Herr Greiner so um 22 Uhr einen Anruf
30:02vom Herrn Pflüger bekommen hat.
30:04Ja, das habe ich mitgekriegt.
30:06Das habe ich mitgekriegt und habe sie darum nicht mitgekriegt, weil er ist ja raus zum
30:09Telefonieren.
30:10Ich hatte ja die, ich hatte ja die Gesichtsmaske drauf und da habe ich halt einfach gern meine
30:15Ruhe.
30:18Dann hatten also Sie die Idee, dass die Akten etwas mit dem Mord zu tun haben könnten?
30:22Mir ist aufgefallen, dass jemand etliche Akten falsch einsortiert hat.
30:26So etwas ist doch kein Zufall.
30:29Das kann ich nicht beurteilen, Frau May.
30:32Ja, aber Sie können sicherlich beurteilen, ob etwas mit den Akten nicht in Ordnung ist.
30:36Sie haben ja schon reingeschaut.
30:37Sagen wir mal so, es gibt ein paar Überweisungen, die ich mir gerne etwas genauer anschauen würde.
30:43Dann schaue ich einfach morgen nochmal vorbei.
30:47Gerne.
30:53Hey, das mit meinem Pflüger und mir, das ist so knapp sechs Monate gange.
30:56Aber das war von Anfang an klar, dass das nichts Dauerhaftes ist.
31:00Ja, ein bisschen beleidigt war ich vielleicht, dass letztendlich Schluss war, aber habe mich
31:04auch nicht wirklich gewundert.
31:06Ach so.
31:08Wann hatten Sie mit dem Herrn Pflüger zuletzt Kontakt?
31:11Das ist so circa drei Wochen her.
31:14Da hat er mir nämlich feierlich eröffnet, dass er von jetzt an mit der Frau Wessling beinahmt ist.
31:19Die hat sogar wegen ihrem ihrer Verlobung mit dem Herrn Anzinger gelöst.
31:23Schäblich.
31:24Also wenn es mich frauen.
31:26Bist du vielleicht ja die Bitzung länger geholt?
31:28So ein Scheiß.
31:32Wieso soll es denn der Frau Wessling anders ergehen als mir?
31:35Wo waren Sie gestern zwischen 22 und 23?
31:39Daheim.
31:40Gibt es da Zeugen?
31:41Leider nein.
31:45Entschuldigung, störe ich gerade?
31:46Nein, wir sind sowieso gerade fertig.
31:48Sie halten sich bitte weiter zur Verfügung, gell?
31:50Bleibt mir ja nichts anderes übrig.
31:53Und Sie wissen, 18.30 Uhr ist geschehen, gell?
31:55Gut.
31:56Wiederschauen.
31:57Wiederschauen.
31:59So, ich sollte doch den Herrn Anzinger einbestellen.
32:02Das ist ein bisschen schwierig, weil der Herr Anzinger weiß seit drei Tagen in Amerika und kommt erst nächste Woche
32:07wieder zurück.
32:08Na gut, dann kannst du ja schon mal nicht gewöhnt sein.
32:10Ja, und hier hätte ich aber noch die Telefonliste vom Herrn Pflüger.
32:14Da ist mir aufgefallen, dass er in den letzten Tagen des Öfteren mit Italien telefoniert hat.
32:18Er hat genauer gesagt mit einem gewissen Dr. Pircher, seines Zeichen Chef einer Baufirma für Gewerbeimmobilien in Bozen.
32:26Aha.
32:26Was hat er denn mit Herrn Pflüger zu schaffen?
32:28Das kann ich Ihnen nicht sagen, Herr Hansen.
32:30Ich weiß bloß, dass ihr morgen einen Termin mit ihm habt.
32:33Und zwar einen Telefontermin um 8.30 Uhr.
32:36Was? 8.30 Uhr?
32:37Das war doch was für Sie, Herr Hansen.
32:40Und schon noch Bella Italia.
32:42Schönen Feierabend.
32:43Schönen Feierabend, Herr Stadler.
32:45Ciao.
32:46Ciao.
32:51Ja, das Eisengitter muss bleiben.
32:54Scheiße.
32:55Also, das ist jetzt aber schon sehr ärgerlich.
32:58Ich weiß aber, beim Denkmalschutz sind uns leider die Hände gebunden.
33:02Gut, dann vergessen wir mal das Eisengitter und kommen zu der Terrasse, ja?
33:07Terrasse?
33:08Ja, die Theresa hätte ja gerne, dass ihre Gäste beim Begrüßungscocktail auf den See schauen können.
33:13Nur kann man von der Terrasse leider den See nicht sehen.
33:17Also, ja, weil der See ist nun mal da, den kann man nicht einfach rumlegen.
33:21Ja.
33:23Deswegen die Überlegung, ob man nicht eine zweite provisorische Terrasse anlegt, auf der Seite, von der aus man den See
33:31sehen kann.
33:31So, beziehungsweise sehen könnte, muss man schon sagen, weil ausgerechnet da, da steht da jetzt ein Baum und der Messer
33:41sollt leider weg.
33:42Weg.
33:43Der Baum weg.
33:44Der Baum.
33:46Moment, bevor wir jetzt hier weiterreden, das Eisengitter ist damit vom Tisch.
33:52Also, Frau Hofer, wenn Sie mir mit der Terrasse entgegenkommen, dann kann ich mit dem Eisengitter leben, gell?
33:57Schatzi.
34:09Tschau, da sind jetzt praktisch alle Probleme gelöst.
34:12So gut wie, jetzt muss nur noch der Achtziger sein Segen dazugehen.
34:16Dann steht ja der Traumhockzeit in der Musikakademie nichts mehr im Wege.
34:20Jawohl, und mein Traumabendkleidl kommt zum Einsatz.
34:22Wie schaut's aus, Herr Stadler?
34:25Frau Hofer, nur weil Sie diese Woche kürzer treten wegen Ihrem Traumabendkleidl, muss ich in der Woche nicht fünf Kilo
34:30zunehmen, gell?
34:32Zumindest die Brezen gibt's dann heute Abend.
34:40Buongiorno, Signore Hansen.
34:43Haben Sie jetzt mit dem Dr. Pircher aus Bozen schon geredet?
34:47Und?
34:50Herr Greiner, Ihr Partner, der Herr Pflüger wollte aussteigen, war deshalb drauf und dran, seine Anteile an Ihrer gemeinsamen Firma
34:56an einen Investor in Bozen zu verkaufen.
34:58Vielleicht würden Sie ja genau das verhindern.
35:00Okay, so ein Schmarrn. Ich hab doch davon überhaupt nichts gewusst.
35:04Ihr langjähriger Partner, wird Ihnen nicht über seine Ausstiegspläne gesprochen?
35:07Nein.
35:08Na gut, vielleicht hat er mal erwähnt, dass er sich durchaus vorstellen könnte, in Neuseeland zu leben.
35:13Ja, da haben wir's doch schon.
35:14Das ist doch schon Wochen her. Und ich hab das Ihnen keinsterweise ernst genommen.
35:19Selbst wenn ich davon gewusst haben sollte, also deswegen bringe ich doch bitte meinen Partner nicht um.
35:23Also Entschuldigung, Sie haben die Firma doch gemeinsam aufgebaut.
35:26Hört, Sie setzt Ihnen einen falschen Vogel ins Nest?
35:28Da kommen wir schon mit's ab.
35:30Genauso gut kann man in so einem Wechsel aber auch etwas Positives sehen.
35:35Entschuldigung, Thomas, du hast gleich eine Telefonkonferenz.
35:37Ja, also, meine Herren, wiedersehen.
35:39Wiedersehen.
35:40Wiedersehen.
35:41Ah, sagen Sie mal.
35:43Ja.
35:44Wann bekommen wir eigentlich unsere Akten wieder?
35:46Wie kommen Sie jetzt so drauf?
35:48Ja, wir fragen uns schon, was Sie damit wollen.
35:50Und wir müssen schließlich damit arbeiten.
35:52Ja, wir müssen auch damit arbeiten.
35:54Wiederschauen.
35:55So.
35:55Frau Wechsling.
36:01Ich hab mit dem Ort nichts zu tun.
36:04Ja, aber Frau Wechsling, warum haben Sie uns dann Ihre Beziehung zum Herrn Pflüger verheimlicht?
36:09Das weiß keiner und schon gar nicht in der Firma.
36:11Auf das Geschwätz kann ich gern verzichten.
36:13Wann haben Sie Ihren Pflüger zum letzten Mal gesehen?
36:16Das war letzte Woche.
36:17Und um was ist es da gegangen?
36:20Damien hat mir gesagt, dass er aus der Firma aussteigen wird.
36:23Er wollte in Neuseeland ein komplett neues Leben anfangen.
36:26Und mit komplett meint er auch ohne Sie?
36:29Ja, Damien hat mir Schluss gemacht.
36:32Und ich, dumme, ganz hab gedacht, das war was Ernstes.
36:37Eva, du kommst zurecht?
36:39Ja, passt schon.
36:41Ich bin ja mit, gell.
36:43Jetzt wird's ernst.
36:44Meine Verlobte und ich, wir holen die Ringe ab.
36:46Ah, und Sie denken bitte an die Akten.
36:49Gell?
36:50Wiedersehen.
36:51Wiederschauen.
36:55Eine provisorische Terrasse.
36:56Damit ich das jetzt richtig verstehe.
36:59Nur damit die Hochzeitsgesellschaft der Frau Strasser
37:01beim Begrüßungscocktail den See bewundern kann.
37:04Der Seeblick ist der Frau Strasser unglaublich wichtig.
37:07Ja, und vielleicht ist das der saure Apfel,
37:09in den wir beißen müssen,
37:10wenn die Frau Strasser in den sauren Apfel vom Eisengitter beißt.
37:13Aber so sauer ist der Apfel auch gar nicht.
37:15Herr Achtziger, der Joe hat uns das nämlich erklärt.
37:17Für die provisorische Terrasse müssten lediglich
37:20ein paar Holzplatten verlegt werden,
37:22die nach der Feier wieder komplett verschwinden.
37:25Also gut.
37:26Aber nur, wenn Frau Strasser sämtliche Kosten
37:29inklusive Folgekosten trägt.
37:31Beziehungsweise der Herr Greiner,
37:32der zahlt ja den ganzen Spaß, also die Hochzeit.
37:36Wir müssen das noch mit dem Baum sagen.
37:38Baum?
37:39Ja, Sie müssen sich vorstellen,
37:41also da, wo die provisorische Terrasse hin soll,
37:44da steht ein Baum.
37:46Und dieser Baum muss weg,
37:48weil der Baum stört die Frau Strasser.
37:50Ja, weil der die Sicht auf den See behindern wird.
37:56Ja, das ist eine Schnapsidee,
37:59das haben wir uns gleich gedacht, gell?
38:00Ja, also ich werde dafür sorgen,
38:02dass der Baum, also ich meine,
38:03dass die Frau Strasser das mit dem Baum wieder vergisst.
38:05Ganz quiz.
38:06Quiz.
38:07Quiz.
38:11Also, Herr Kollegische,
38:13langsam beschleicht mich der Verdacht,
38:15dass mit den Akten doch was faul sein könnte.
38:17Warum will denn der Greiner unbedingt so schnell zurückkommen?
38:20Vielleicht hatte Frau May doch recht.
38:22Ah ja, und ich herrsche wieder, wie er sagt.
38:24Hatte ich wohl mal wieder den richtigen Riecher?
38:27Was habe ich gesagt?
38:29Wobei uns nicht ganz klar ist,
38:31wie das, was mir aufgefallen ist,
38:32mit dem Fall zusammenhängt.
38:34Na, das kriegen die Kommissarier
38:35hoffentlich auch alleine raus.
38:37Ja, dafür sind wir ja da, ne?
38:39Danke, Frau May.
38:40Gerne.
38:40Vielen Dank.
38:44Ja, ihr seid's,
38:46jetzt schießen Sie mal los,
38:47weil wir sind nämlich schon ganz Dings, äh...
38:49Ganz ohr sind wir.
38:50Ganz ohr.
38:51Ja, also, die P&G Industriebau
38:54hat über die Jahre immer wieder Honorare
38:56an fünf verschiedene Beraterfirmen gezahlt.
38:58Keine Riesenbeträge,
39:00aber es summiert sich.
39:01Ich komme da auf insgesamt rund 1,3 Millionen Euro.
39:04Aha, aha, aha.
39:07Du musst genau daran so selbst sagen.
39:09Die Konten, auf die die Honorare eingezahlt wurden,
39:12wurden alle am selben Tag und am selben Ort
39:14in fünf verschiedenen Bankfilialen eröffnet.
39:17Ist die gleiche Zeit?
39:19Mhm.
39:19Und zwar am 8. Januar, vor neun Jahren,
39:22in Bad Verreshofen.
39:23Am selben Ort?
39:24Mhm.
39:25Ich habe die fünf Beraterfirmen überprüft.
39:27Es sind reine Scheinfirmen,
39:29die nur im Internet existieren.
39:31Sie haben zwar jeder eine eigene Homepage,
39:33aber wenn man anruft,
39:34meldet sich überall derselbe Anrufbeantworter.
39:36Ja, verrückt.
39:37Aber echt?
39:38Ja.
39:40Oh mein Gott.
39:42Da ist ja in der Realität noch viel, viel schöner.
39:46Mhm.
39:47Ah, danke.
39:48Das ist gewiss die Frau Hofer und der Herr Kasper, ich gehe schon.
39:51Tommi?
39:51Mhm.
39:52Ich frage es lieber nicht, was der gekostet hat.
39:55Tommi?
39:56Was hat der gekostet?
39:59Ich sage es mal so,
40:00ich gebe sie lieber wieder in den Tresor.
40:08Alles gut.
40:09Ach so, grüß Gott.
40:10Sie sind's.
40:11Es ist bloß, weil die Frau Strasser,
40:13die hat jetzt eine kleine Besprechung
40:14mit der Frau Hofer und dem Herrn Kasper
40:16wegen der Hochzeit.
40:17Nein, die Frau Hofer und der Herr Kasper wissen bereits Bescheid,
40:20dass es diese Hochzeit nicht geben wird.
40:24Außerdem wollen wir nicht zu Frau Strasser,
40:26sondern zu Herrn Greiner.
40:28Ja, das ist mal die Angeber.
40:29Scheid.
40:29Da habe ich wieder das ganz große losgezogen.
40:32Ach, Theresa Lein, scheiß drauf.
40:34Das Eisengitter ließ sich sowieso nicht entfernen.
40:37Sie haben Scheinfirmen gegründet,
40:38um an Ihrem Partner vorbei
40:39einen ordentlichen Batzen Geld
40:41in die eigene Tasche zu wirtschaften.
40:43Vor circa neun Jahren sind Sie in Bad Wörishofen
40:46von Bank zu Bank gegangen
40:47und haben für jede dieser Firmen
40:49ein eigenes Konto eröffnet.
40:51Und deshalb wollen Sie auch die Akten so dringend zurück,
40:53damit wir im Betrug nicht auf die Schliche kommen.
40:55Herr Pflüger wollte,
40:56dass Sie in der Nacht in die Firma kommen.
40:58Er hatte sich ein paar Bilanzen ja angeschaut,
41:01weil er seine Anteile verkaufen wollte.
41:03Mhm.
41:03Da ist er Ihnen überhaupt zuerst draufgekommen,
41:05dass Sie ihn um 1,3 Millionen Euro betrogen haben.
41:08Als ich hinkam,
41:09laden wir Akten schon auf den Tisch.
41:10Er wollte damit zur Polizei.
41:13Und da haben Sie zugestochen.
41:15Und die Ordner haben Sie dann ganz schnell wieder
41:17zurück ins Regal,
41:18allerdings in der verkehrten Reihenfolge.
41:20Mhm.
41:22Was ist denn mit der Tatwaffe?
41:25Eine Schere.
41:27Aus dem Aktenraum.
41:29Ich habe sie hinterher dann in den Inn geworfen
41:31und bin zurück zu Theresa.
41:34Die hat von all dem nichts mitbekommen.
41:38Oh Gott, ein Maske.
41:41Herr Greiner, Sie sind voll auf die festgenommen.
41:43Wir haben des dringenden Tatverdachts,
41:45Damian Pflüger getötet zu haben.
41:46Humor abfing.
41:48Herr Greiner, wenn Sie bitte mitkommen möchten.
41:58Nach Ihnen vor ein Hause.
42:00Ja.
42:03Was mache ich jetzt mit dem Hochzeitskleid?
42:06Nein, Frau Einner, Sie danke.
42:09Tja, da muss Frau Stockel wohl
42:10auf ihre Traumhochzeit verzichten.
42:12Und Frau Hofer hat für ihr neues Kleid
42:14eine Woche umsonst gehungert.
42:17Frauen.
42:18Ja.

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