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  • vor 6 Tagen

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:10Musik
00:22Guten Morgen!
00:24Guten Morgen!
00:26Die Musikerin!
00:29Anne Birkmeier, habe ich recht?
00:31Sie sind die Cellistin, die David Brandner für selbe Veranstaltung in der Musikakademie gewinnen konnte.
00:36Unsere gemeinsame Veranstaltung in der Musikakademie, Ton in Ton.
00:40Klaus von Holch, ich bin David Brandners Münchner Galerist.
00:44Sehr angenehm.
00:59Warum macht er nicht auf?
01:01Wenn er arbeitet, dann kriegt er manchmal nichts mit.
01:04Deshalb hat er für Freunde und Eingewalte hier immer einen Schlüssel deponiert.
01:08Ich muss gestehen, ich bin zum ersten Mal hier.
01:10Dann werden Sie Augen machen.
01:12Voila!
01:17David?
01:23Dann sind Sie also auch hier, um mit Herrn Brandner über die Veranstaltung Ton in Ton zu sprechen?
01:28Vor allem bin ich hier, um mit ihm über seine neue Keramik zu sprechen.
01:31Der Begriff Anagama ist Ihnen vertraut?
01:34Danke, Herr Brandner.
01:35Anagama ist eine ostasiatische Holzbrandtechnik.
01:37Ja, aber eine, die außer Herrn Brandner nur ganz wenige Keramikkünstler beherrschen.
01:43Er hat dafür sogar seinen eigenen Anagama-Ofen gebaut.
01:49Dieser Ofen wird eine Woche lang rund um die Uhr befeuert.
01:53Und zwar nur mit Holz.
01:54David?
01:55Und dabei wird es richtig heiß.
01:57Es entstehen Temperaturen bis zu 1300 Grad.
02:00Die Asche des Holzes wirbelt durch den Ofen und legt sich Schicht für Schicht auf das Brenngut.
02:06Und dabei entsteht diese absolut unvergleichliche, einzigartige Glasur.
02:12Ja.
02:19David?
02:22Ja, dann möchte ich später draußen sein.
02:33So, und da ist er.
02:37Der Anagama-Ofen.
02:44David?
02:45Und wo ist der Brandner?
02:47Ja, vielleicht in seiner Werkstatt.
03:01David?
03:15Oh mein Gott.
03:23Und dann, in der letzten Minute, da schmeißt der Krändl einen Pudel und der Friedl schaut zu.
03:30Morgen.
03:31Morgen, Frau May.
03:33Selbstverständlich. Nehmen Sie in einer Tasse Kaffee.
03:37Es ist nämlich gerade recht spannend bei uns.
03:39Der Herr Mohr erzählt gerade von seinem gestrigen Kegelabend.
03:42Gestackel, das interessiert die Frau May doch gar nicht.
03:45Die Männer der Freiwilligen Feuerwehr haben gestern erstmalig gegen eine Damenmannschaft gespult.
03:50Und jetzt raten Sie mal, wer gar nicht hat.
03:53Ja, wir haben knapp verloren.
03:55Aber ganz knapp.
03:56Und das nur, weil wir gegen Ende hin nicht mehr optimal fokussiert waren.
04:01Oder die Damen einfach besser gespult haben und die eitlen Männer das nicht zugeben können.
04:06Gell, Frau May?
04:07Stockl, da hast du nicht recht. Gell, Frau May?
04:10Ich wollte wirklich nur einen Kaffee trinken.
04:14Hippohosenheim-Apparat Stockl, grüß Gott.
04:16Moment, Frau May.
04:18Ja?
04:19Herr von Holch.
04:20Wo haben Sie den David Brandner gefunden?
04:23Ja?
04:26Ja?
04:28Ja, ist recht.
04:30Bitte fassen Sie nichts an.
04:31Wir kommen.
04:33Es gab aber der Leich, und zwar ein gewisser Herr von Holch hat den David Brandner tot aufgefunden.
04:38Wo hast du den kennt?
04:38Nein, nicht persönlich.
04:40Der David Brandner ist, war, ein berühmter Keramikkünstler
04:45und hätte in zwei Tagen bei einer Veranstaltung in der Musikakademie dabei sein sollen.
04:51Ton in Ton.
04:51Also, Ton in Ton.
04:53Wo muss ich denn hin?
04:54Ähm, Rosenfeld 7.
04:56Super.
04:56Dann hole ich schnell meine Sachen und wir sehen uns vor Ort.
04:58Ah.
04:59Danke für den Kaffee.
05:00Gerne.
05:01Was ist mit dir? Hopp, hopp, auf.
05:02Ich kann nicht. Ich muss ja die Martina jetzt anrufen.
05:05Wer ist denn die Martina?
05:06Martina, eine von unseren Kälten-Damen.
05:08Die hat mir gestern ihre Telefonnummer gegeben, weil sie noch ein paar Infos gebraucht hat.
05:12Und ich habe jetzt keine Zeit.
05:14Stockl, könntest du das bitte hören?
05:15Ich weiß ja gar nicht, um was da geht.
05:17Das ist wurscht.
05:18Sagst einfach einen lieben Gruß von Michi.
05:20Ich melde mich später bei ihr und ich weiß dann schon Bescheid.
05:23Für dich.
05:24Danke.
05:25Ja, für dich. Aber erst die Kurve.
05:34Was soll denn der Schmarrn?
05:35Marie!
05:38So blöd hättest du nicht hinstellen können.
05:40Einmal bin ich pünktlich dran.
05:41Mein Kopf, bin ja nicht.
05:43Jetzt wandel ich nicht so auf.
05:44Ich bin dann gleich weg.
05:44Eine Minute.
05:46Ja, glaubst du das?
05:49Guten Morgen, Frau Stockl.
05:50Was gibt's?
05:50Guten Morgen, Herr Hufer.
05:51Herr Hufer, es gab es der Laich.
05:53Und zwar David Brandner am Rosenfeld 7.
05:56Am Rosenfeld 7.
05:57Alles klar, Frau Stockl.
05:58Danke.
05:59Ich fahr gleich los, sofern man mich lässt.
06:02Aha.
06:02Wie moin hat's denn das?
06:03Auto ist erledigt.
06:04Servus, bis später.
06:05Schau, war doch jetzt schneller als gedacht.
06:07Großartig.
06:08Wünsche dir einen wunderschönen Arbeitstag, Bruderherz.
06:09Den wünsche ich dir auch, Schwesterländ.
06:11Tieti.
06:11Herr Hansen, ganz richtig.
06:13Am Rosenfeld 7.
06:15Ja.
06:15Bis später dann.
06:16Wieder hören.
06:18Ja.
06:19Wagen, Frau Stockl.
06:21Guten Morgen, Herr Achtziger.
06:22Herr Achtziger, folgendes.
06:24Der David Brandner ist tot aufgefunden worden.
06:26Die Kollegen sind schon unterwegs.
06:28Der Herr Brandner?
06:30Mein Gott.
06:31Übermorgen hat er eigentlich eine Veranstaltung bei uns in der Akademie.
06:35Weiß die Frau Hofer schon Bescheid?
06:36Also von mir bis jetzt noch nicht.
06:38Gut, dann ruf ich Sie gleich an.
06:40Wenn's was Neues gibt, den Frau Brandner.
06:42Ich bin in meinem Büro.
06:44Selbstverständlich.
06:47So, und jetzt zu dir, Martina.
07:06Freiberger?
07:07Kripo Rosenheim, mein Name ist Stockl.
07:09Folgendes, ich soll Ihnen vom Herr Mohr ausrichten?
07:12Einen Moment, das muss ein Missverständnis sein.
07:14Ich kenn keinen Herrn Mohr.
07:15Seien Sie nicht die Martina?
07:16Doch.
07:17Martina Freiberger?
07:18Ja, dann haben Sie doch gestern gegen die Freiwillige Feuerwehr gekickelt.
07:21Und da war ein Michael Mohr dabei.
07:24Ach, der Michi.
07:26Ja, ich wusste ja gar nicht, dass der bei der Polizei arbeitet.
07:30Und warum ruft er dann nicht selber an?
07:32Ja, er ist ein bisschen im Stress.
07:33Und deswegen rufe ich an, um Ihnen auszurichten,
07:35dass er sich später bei Ihnen melden wird.
07:37Na gut, ich dachte, er wäre vielleicht noch ein bisschen sauer.
07:40Ach so, weil Sie gestern knapp verloren haben.
07:43Knapp verloren?
07:44Eine kracherte Niederlage war das.
07:47Und die haben geschaut.
07:48Tatsächlich?
07:49Ja, und dann haben wir Ihnen das mit dem Bergsteigen noch reingedruckt.
07:52Das war ziemlich amüsant, muss ich zugeben.
07:55Moment, ja?
07:56Frau Stockl, ich brauche ein Autogramm.
07:58Frau Grasecker, einen Moment.
08:01Ähm, wie war das jetzt nochmal mit dem Bergsteigen?
08:04Na, kennen Sie die Kegelbrüder von Michi?
08:07Die und Bergsteigen.
08:22Herr Schochzeiten, sag einmal, Kopienjahn,
08:24warum fährst du mir die ganze Zeit hinterher?
08:26Ich fahr dir doch nicht hinterher.
08:28Ich fahr zu meinem Tatort.
08:29Am Rosenfeld 7 ist die Adresse.
08:32Zum David Brandner?
08:33Ja, genau.
08:34Der Brandner ist heute Morgen tot aufgefunden worden.
08:36Oh Gott, das wohin, das gibt's ja nicht.
08:38Mit dem hätte ich jetzt, also jetzt gleich einen Termin gehabt.
08:41Der Brandner sollte in zwei Tagen in der Musikakademie
08:44seine Anagama-Keramik zeigen.
08:46Seine was?
08:47Anagama-Keramik.
08:48Das ist eine asiatische Holzbrandtechnik,
08:51für die man eben einen ganz speziellen Ofen braucht.
08:53Der Brandner war einer der wenigen,
08:54der so einen Anagama-Ofen gehabt hat.
08:56Warte.
09:00Grüße, Herr Achtziger.
09:02Ja, ja, ich hab's auch gerade gehört von meinem Bruder.
09:06Ins Präsidium?
09:08Ja, freilich geht das.
09:10Gut, gut, bis gleich, ja.
09:13So, jetzt muss ich ins Präsidium-Krisensitzung mit dem Achtziger.
09:16Die Veranstaltung in der Musikakademie fällt jetzt wahrscheinlich aus.
09:19Schön.
09:20Dann kann ich jetzt endlich zu meinem Tatort.
09:21Ja, hat's.
09:33Ja, Frau Freiberger, dann richte ich dem Michi von Ihnen schöne Grüße aus.
09:36Ja, danke.
09:38Ja, wiederhören.
09:40Entschuldigung, Frau Grasek, jetzt hat's ein bisschen gedauert.
09:42Das hab ich schon gespannt, Frau Stöckel.
09:43Und was gab's so Interessantes?
09:46Folgendes.
09:47Der Michi, der war gestern mit der Freiwilligen Feuerwehr beim Kegeln
09:52und haben sie gegen die Damen gespielt.
09:54Zu mir hat der Michi gesagt, dass sie so knapp verloren hätten.
09:58Jetzt sagt mir aber die Frau Freiberger,
09:59dass das quasi eine krachende Niederlage war
10:02und sie haben die Herren von der Bahn gefegt.
10:04Oh mein Gott, die Herren der Schöpfung können doch niemals zugeben,
10:08dass mir Frauen in einem Haus hoch überlegen sind.
10:11Und dann sind sie danach noch ein bisschen zusammengesessen
10:14und jetzt müssen die Herren als Strafe die Damen zum alljährlichen Ausflug mitnehmen
10:20und zwar in die Berge, wo sie normalerweise immer im Biergarten fahren, um Bier zu trinken.
10:25Das geschieht ja einer recht.
10:27Und wer ist jetzt die Frau Freiberger?
10:29Frau Grasek, das würde mich auch interessieren.
10:31Die hat sich nämlich sehr nett am Telefon angehört.
10:34Schauen wir gleich mal nach.
10:38So, Martina Freiberger.
10:43Da, Martina Freiberger.
10:45Professorin für Energie- und Gebäudetechnik in Rosenheim.
10:49Eine Professorin?
10:50Und die geht am Abend zum Kegeln?
10:53Das kann ich fast nicht glauben.
10:54Eine andere habe ich nicht gefunden.
10:57Ja, dann machen wir das genauso.
10:59Ja, wie immer heute.
11:01Ah, da kommt der Kabinan auch schon.
11:03Ah, der Kollege auch schon da.
11:05Servus beieinander.
11:06Grüß dich, Herr Hofer.
11:07Moin, wir wollten gerade anfangen.
11:09Schön und los.
11:09Es ist ja so.
11:10Der Tote ist der David Brandner.
11:1348 Jahre alt, verheiratet mit der Simone, ebenfalls Brandner.
11:17Kinder.
11:17Aha.
11:19Und vom Beruf war er ein Keramikkünstler.
11:22Ja, aber nicht nur irgendeiner.
11:24Er hat nämlich seine Keramiken in einem ganz besonderen Ofen gebrannt.
11:27In einem sogenannten Anagama-Ofen.
11:30Wieso warst du denn das?
11:30Das würde mich jetzt aber auch interessieren.
11:32Das habe ich von meiner Schwester.
11:33Die hätte nämlich heute Morgen einen Termin mit dem Herrn Brandner gehabt, wegen einer
11:37Veranstaltung in der Musikakademie.
11:39Der Herr Brandner hätte in zwei Tagen auf dieser Veranstaltung seine Anagama-Keramik
11:43zeigen sollen.
11:44Mehr weiß ich auch nicht.
11:45Wer hat denn den gefunden?
11:47Den gefunden hat er ein Klaus von Holch.
11:49Das ist der Münchner Galerist von Herrn Brandner, also gewesen, zusammen mit einer jungen Dame.
11:55Und zwar mit der Anne Birkmeier.
11:57Und die Anne Birkmeier, das ist eine Cellistin.
12:01Gebürtlich aus Krems an der Donau und jetzt wohnhaft in Blochingen bei Stuttgart.
12:05Apropos, wo sind die zwei?
12:06Die sind im Haus.
12:08Gut.
12:08Was ist mit der Ehefrau, dieser Simone Brandner?
12:11Das ist das Problem.
12:12Was ist das Problem?
12:13Das weiß keiner.
12:14Was weiß keiner?
12:15Ja, wo sie ist.
12:16Also da ist sie nicht.
12:17Ja.
12:17Das ist ja meine Brandner.
12:20Telefon.
12:21Das war ja.
12:22Entschuldigung.
12:24Stockele jetzt.
12:24Das ist ganz schlecht.
12:25Michi, nur ganz kurz.
12:27Seit wann interessierst du dich für Energie- und Gebäudetechnik?
12:31Für was interessierst du dich?
12:32Herr Morgen, ich geh jetzt schon mal vor.
12:34Ich hab mit deiner Martina telefoniert.
12:37Sie heißt mit Nachnamen Freiberger und ist Professorin an der Fachhochschule Rosenheim für Energie-
12:42und Gebäudetechnik.
12:45Hat sie dir das erzählt?
12:47Nein, nein, das hab ich recherchiert, nachdem ich ja ganz brav ausgerichtet hab, dass du
12:50sie später zurückrufst.
12:52Ja, hast du da noch geschlafen?
12:53Wie bitte?
12:54Stockele, die Martina ist hinten und vorne keine Professorin.
12:57Was hat denn da für einen Schmanzheim recherchiert?
13:00Ich hab noch nie einen Schmanzheim recherchiert.
13:02Äh, tut's schuldig, bei mir klopft's.
13:04Stockele, ich hab jetzt gar keine Zeit mehr.
13:06Das ist der Krändl, eine von meinen Kegelbrettern von gestern auf die Nacht.
13:09Stockele, pass auf.
13:10Augen auf bei der Recherche.
13:12Ende.
13:13Servus.
13:13Danke.
13:14Ja, spinni.
13:16Da ist er.
13:18Krändl.
13:18Was störst du, fremde Menschen, bei der Arbeit?
13:20Okay, gib's doch zu.
13:22Du bist grad bei der Stockele und trinkst einen Kaffee.
13:24Nein, Krändl, ich ermittele.
13:26Ja, ja, ja, mit Sicherheit.
13:28Du, sag einmal, hast du schon mit der Martina telefoniert?
13:31Nein.
13:32Wieso?
13:33Dann pass frei bloß auf.
13:34Bloß weil sie Professorin ist, geben wir auf gar keinen Fall klein bei.
13:38Was ist das?
13:39Wir machen unseren Ausflug im Biergarten.
13:41So wie jedes Jahr.
13:43Und wenn die Weiber lieber bergsteigen wollen, dann sollen sie gefälligst ihren eigenen Ausflug machen.
13:47Entschuldige, Krändl.
13:48Hast du jetzt gesagt, die Martina ist eine Professorin?
13:50Ja, ich wollte sie auch zuerst in glauben.
13:52Aber das hat mir der Friedl gesteckt.
13:54Und der hat's von einer anderen Kegeldame, die die Martina schon seit Ewigkeiten kennt.
13:59Die Martina ist Professorin für Energie- und Gebäudetechnik an der Fachhochschule Rosenheim.
14:04Ja, um Gottes Willen, da hat die Stockele jetzt recht gehabt.
14:08Und ich sag zu ihr, was hast du denn für einen Schmanz am recherchiert?
14:12Du hast einen Zauberpudel geworfen.
14:15Na, dann erzähl's doch mal.
14:16Wie war das heute Morgen?
14:19Das war so.
14:20Herr von Holch und ich haben uns heute Morgen zufällig vor Herrn Brandners Haus getroffen.
14:24Zufällig?
14:25Naja, so zufällig auch, denn wir waren mit Herrn Brandner verabredet.
14:28Es ging um seine neuesten Anagama-Kreationen.
14:31Und bei der Gelegenheit, über eine Veranstaltung in der Musikakademie zu sprechen.
14:36Turm in Turm.
14:37Ja, von der Veranstaltung haben wir auch schon gehört.
14:39Ja, da hätte doch ihre Schwester heute Morgen dabei sein sollen.
14:41Ach, Marie Hofer ist ihre Schwester?
14:43Ja.
14:43Und die leitet zusammen mit dem Herrn Achtziger die Musikakademie?
14:46Ganz genau.
14:47Das ist ja ein Zufall.
14:48Hat Ihnen Ihre Schwester denn auch erzählt, worum's bei der Veranstaltung geht?
14:52Also, gegangen wer?
14:53Ja, freilich hat sie mir das erzählt.
14:55Aber das würde ich jetzt sehr gerne von Ihnen hören.
14:58Herr Brandner wollte seine Keramik zeigen.
15:00Ja, begleitet von Frau Böckmeiers Cello-Klingen.
15:03Ne?
15:03Deshalb ja auch der Titel der Veranstaltung.
15:05Ton in Ton.
15:06Also.
15:07Die Veranstaltung muss ich nun alleine meistern.
15:09Ja, sieht fast so aus.
15:10Wie ging's denn heute Morgen weiter, nachdem Sie sich vor seinem Haus getroffen haben?
15:14Also, wir sind kurz durchs Haus durch und dann weiter zum Ofen.
15:18Und wie sind Sie in das Haus reingekommen?
15:20Herr von Holch wusste, dass Herr Brandner am Eingang einen Schlüssel deponiert hatte.
15:25Ah.
15:26Ja gut, dann gehen wir mal rüber zum Ofen, würde ich sagen.
15:37Und Michi, was war mit der Stocke?
15:40Nicht voll relevant.
15:42Wo schaust du denn so teppig?
15:43Ich?
15:44Ja, du.
15:45Was streit mit der Stocke?
15:47Frage nicht.
15:48Kopf hoch.
15:49Das wird schon wieder.
15:59Okay, Frau Hofer, das war eine schöne Überraschung heute in der Früh.
16:01Oh ja.
16:02Das können Sie laut sagen, Frau Stockel.
16:04Der Herr Achtziger und ich haben gerade beschlossen, dass wir die Veranstaltung Ton in Ton ausführen lassen.
16:09Ja, es wird sicher das Beste sein.
16:10Wobei, die verkauften Karten müssen natürlich ersetzt werden.
16:14Ist aber überschaubar.
16:15Der Vorverkauf lief ja nicht gerade besonders gut.
16:18Ich war ja eh von Anfang an skeptisch.
16:20Ich meine, ein Keramikkünstler, der seine Keramik ausstellt und eine Musikerin, die da zu Cello spielt.
16:26Wer schaut sich denn das an?
16:27Frau Stockel, ich wusste ja gar nicht, dass Sie neuerdings vom Fach sind, damit wir in Zukunft immer Sieben Ihre
16:33Meinung bitten.
16:35Manchmal ist das gescheiter.
16:37Allerdings müssen wir jetzt auch noch die Frau Birkmeier informieren.
16:41Schauen Sie, dieser ganze Bereich, der wird komplett zugemauert, bis auf eine ganz kleine Öffnung.
16:46Und durch diese kleine Öffnung wird der Ofen dann alle zehn Minuten mit neuen Holzschalten gefüttert.
16:51Und zwar Tag und Nacht.
16:52Eine ganze Woche lang.
16:53Eine ganze Woche lang?
16:55Das kann doch der Brandner unmöglich alleine bewerkstelligt haben.
16:58Aber er hat ihm auch seiner Frau geholfen, die Simone Brandner.
17:01Apropos, hätten Sie von der Frau Brandner eine Handynummer für uns?
17:05Entschuldigung.
17:06Ja.
17:07Vielleicht meine Sekretärin in München.
17:09Ja, dann fragen Sie doch bitte mal nach.
17:10Ja, und mir schauen es so leicht, oder?
17:12Ja.
17:12Michi, komm.
17:15Hallo, Herr Achtziger.
17:16Sie haben gehört, was passiert ist?
17:18Ja, Frau Birkmeier.
17:19Scheißlich, scheißlich.
17:21Ähm, die Frau Hofer ist gerade bei mir.
17:23Und wir denken, dass es unter den gegebenen Umständen das Bestes sein wird, wenn wir die Veranstaltung absagen.
17:30Auf gar keinen Fall.
17:31Jetzt bin ich dafür extra angereist.
17:32Ja, aber ohne den Herrn Brandner...
17:35Seine Keramik können wir trotzdem zeigen.
17:38Ich habe auch schon eine Idee, wie wir das Konzept entsprechend verändern.
17:42Aha.
17:42Ähm, Moment.
17:44Die Frau Birkmeier will auch ohne Herrn Brandner auftreten.
17:47Das ist doch ein totaler Schmarrn.
17:50Wo doch eh so wenige Karten verkauft worden sind.
17:52Äh, Frau Birkmeier, ja, da bin ich wieder.
17:54Ähm, folgendes.
17:55Was halten Sie davon, wenn wir das bei einem gemeinsamen Mittagessen besprechen?
18:00Die Frau Hofer ist auch einverstanden.
18:03Ja, wunderbar.
18:04Gut, dann bis gleich.
18:05Wiederhören.
18:07Ich komme doch nicht einfach so am Telefon.
18:13Frau May, haben Sie eine Idee, was hier passiert sein könnte?
18:16Hier hat jemand ganz eindeutig an der Garmakara mitzuschlagen.
18:20Wieso Tatzusammenhang, Relevanz, keine Ahnung.
18:23Sind doch sonst immer so interessante Theorien.
18:25Ich habe mich ehrlich gesagt mehr auf Herrn Brandner konzentriert.
18:28Sehr gut.
18:28Herr Brandner wurde gestern Abend zwischen 20 und 21 Uhr mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen.
18:34Lochfraktur.
18:35Ich tippe auf einen Hammer.
18:37Ja, den haben wir bis jetzt aber nicht gefunden.
18:38Was soll denn der Täter mitgenommen haben?
18:42Ah.
18:43Ja, das hatte der Tote bei sich.
18:46Diverse Schlüssel und ein Smartphone.
18:48Aha.
18:51Ach, Frau Birkmeier.
18:53Wissen Sie, was es mit dem Scherbenhaufen auf sich hat?
18:56Na ja, Herr von Holch und ich haben uns da auch keinen Reimgraf machen können.
18:59Herr von Holch ist übrigens schon weg.
19:01Was?
19:02Wir weg.
19:03Wir können doch einmal weg sein.
19:05Ja, er sagt, er hat einen wichtigen Termin in München.
19:08Und ich kann auch nicht mehr lange bleiben.
19:09Ich habe mich gerade mit Herrn Achtziger und ihrer Schwester zum Mittagessen verabredet.
19:13Da schon, ja.
19:15Wo sind denn die Anagamakeramiken?
19:18Was meinen Sie damit?
19:19Ja, als Herr von Holch und ich, Herr Brandner, fanden, standen hier diverse Anagamakeramiken.
19:25Sind Sie sicher?
19:26Ja, Herr von Holch hat mir noch erklärt, dass jede einzelne dieser Arbeiten mehrere tausend Euro wert sei.
19:31Aha.
19:32Lolo?
19:32Also, von uns hat keiner was weggenommen.
19:36Dann muss der Herr von Holch mitgenommen haben.
19:38Ja, genau. Als wir auf die Polizei warteten, ist er zum Telefonieren in den Hof, während ich im Haus blieb.
19:44Das hat er einfach mitgehen lassen.
19:46Ja, das werden wir klären. Aber jetzt werden wir uns erst einmal unterhalten miteinander.
19:51Ich hätte auch noch was für Sie.
19:52Sehr gut.
19:53Gut, dann gehen wir gleich mal nach oben.
19:56Michi, du fährst ins Gresidium und sagst der Stockel, sie soll sich über den Herrn von Holch schlau machen.
20:02Muss das sein?
20:03Ja, das muss sein. Das wird schon wieder mit der Stockel.
20:06Haltens. Und dann nimmst du noch das Smartphone mit und die Schlüssel für die KTU.
20:12Wollen Sie?
20:13Vielleicht nicht.
20:14Also, danke für mein...
20:23Ich...
20:25Ich muss Ihnen ein Geständnis machen.
20:28Herr Brandner und ich hatten das, was man landläufig eine Affäre nennt.
20:34Wobei ich lieber von einer magischen Beziehung sprechen würde.
20:39Seit wann hatten Sie diese magische Beziehung?
20:42Seit ca. einem Jahr.
20:43Wir haben uns auf einem Künstlerball in Wien kennengelernt.
20:46Zwei Falter schwärmen durch die Nacht.
20:50Und Frau Brandner?
20:52Die hat er wie immer zu Hause gelassen.
20:54Wieso, wie immer?
20:55Das war keine Frau für ihn.
20:56Ach so.
20:57David, also Herr Brandner, hatte Ausstellungen überall auf der Welt, während Frau Brandner,
21:03die auch als Keramikerin arbeitet, ihre Sachen auf irgendwelchen Töpfermärkten vertreibt.
21:08Woher wissen Sie das so genau?
21:10Haben Sie die Frau Brandner kennengelernt?
21:13Ich persönlich.
21:14Aber David hat mir von ihr erzählt.
21:17Wie ging das Ganze dann weiter, nachdem Sie in Wien durch die Nacht geschwärmt und füreinander entflammt sind?
21:22Wir haben uns alle paar Wochen für ein, zwei Tage getroffen.
21:25Je nachdem, wo einer von uns beiden gerade beruflich zu tun hatte.
21:28Mal in Berlin, mal in Amsterdam.
21:31Mal in Rosenheim.
21:34Die Veranstaltung Ton in Ton war unser erstes gemeinsames Projekt.
21:38Es ist unglaublich, dass David den Erfolg nicht mehr miterleben wird.
21:42Nö.
21:45Dass Herr Brandner verheiratet war, hat sie nicht gestört.
21:48Ehrlich gesagt?
21:49Ich war sogar froh, dass wir keinen Alltag hatten.
21:52Es hätte die Magie doch nur kaputt gemacht.
21:55Ja, aber was hat Frau Brandner zu dem Arrangement gesagt?
21:59Ich glaube nicht, dass sie davon wusste.
22:00Aber sie hat von der Veranstaltung Ton in Ton gewusst und dass sie mit ihrem Mann beruflich zu tun hatten.
22:05Eigentlich sollte sie heute Morgen mit dabei sein.
22:08Keine Ahnung, wo die steckt.
22:10Danke schön.
22:12Hallo, Herr Mohr.
22:13Sie, wir haben gehört, Sie gingen neuerdings mit Professorinnen kegeln.
22:17Ja, ne, Fonzi.
22:21Äh, das fand er jetzt gar nicht mal so witzig, ne?
22:24Das muss ja gestern Abend die totale Katastrophe gewesen sein.
22:28Frau Gatzegger, man sollte sich eben nicht mit Akademikern anlegen.
22:32Der hat doch keine Ahnung vom Kegeln.
22:37Sie sind Hauptberuflichtsschlössin.
22:39Ja, mit Hauptton sitze ich in Stuttgart.
22:42Ich spiele dort im Orchester.
22:43Hauptsächlich.
22:44Wenn ich nicht gerade mit eigenen Projekten unterwegs bin.
22:46Und seit wann sind Sie in Rosenheim?
22:48Seit gestern Nachmittag um 16.43 Uhr.
22:52Ich kam mit dem Zug aus Stuttgart an.
22:54Leider konnte David mich nicht abholen.
22:56Er rief an und sagte, er hätte viel zu tun.
22:59Wann genau war das, als er angerufen hat?
23:02Ähm, kurz bevor ich in Rosenheim ankam.
23:05Ich fuhr dann mit dem Taxi ins Hotel.
23:07Ich wohne im Drei-Hussan.
23:09Das war das letzte Mal, dass wir Kontakt hatten.
23:12Wo waren Sie eigentlich zur Tatzeit zwischen 20 und 21 Uhr?
23:16In einem Restaurant namens Bella Luna.
23:19David hatte dort einen Tisch für uns bestellt.
23:21Und als er da nicht gekommen ist?
23:23Das...
23:24Dachte ich, er wäre voll im Stress.
23:26Zumal er auch nicht an sein Handy ging.
23:28Sie fahren nicht zufällig ins Präsidium.
23:31Könnte ich mir das Taxi sparen.
23:35Das heißt, Sie treffen sich erst mal mit Herrn Achtziger im Präsidium?
23:38Ja, und dann gehen wir weiter mit Frau Hofer,
23:40um über die Veranstaltung in der Musikakademie zu sprechen.
23:43Fällt Ihnen nun doch nicht aus?
23:44Das wäre ganz sicher nicht, den David Sinner.
23:47Dass man nicht Frau Brandner ist.
23:49Mit reichlicher Verspätung.
23:50Mei, sind Sie schon am Gehen?
23:52Es tut mir leid, ich habe es einfach nicht früher geschafft.
23:55Tag.
23:56Ladies first. Simone Brandner.
24:00Arne Birkmeier.
24:01Die geniale Chillistin.
24:03Mein Mann ist ganz verrückt nach innen.
24:06Und Sie sind von der Musikakademie?
24:09Nein, nein, wir sind von der Krippe Rosenhalben.
24:11Hauptkommissar Hansen, mein Kollege Hauptkommissar Hofer.
24:14Grüß Gott.
24:15Frau Brandner, wir haben leider keine gute Nachricht für Sie.
24:19Wieso? Was ist passiert?
24:22Vielleicht noch ein Taxi?
24:26Ja.
24:28Ah, da schau her. Der Herr Mohr. Gibt's was Neues?
24:33Stuckel, du hast recht gehabt.
24:35Die Martina, also die Frau Freiberger, ist wirklich eine Professorin für Gebäude- und Energietechniker in der Fachhochschule in Rosenheim.
24:42Und ich hoffe, du bist jetzt nicht also angesäuert.
24:46Warum sollte ich denn deswegen angesäuert sein?
24:48Na ja, wie ich gesagt habe, du hast deinen Schmarrn zusammen recherchiert.
24:53Allerdings.
24:53Das war eine ziemliche Unverschämtheit.
24:55Und apropos Schmarrn, wer von uns beiden hat in den Schmarrn gekriegt?
24:58Knapp verloren.
25:00Knapp verloren.
25:00Nein, Stuckel, ich habe doch eh so ein schlechtes Gewissen.
25:03Ich habe mir gerade hereingetraut, weil ich gewusst habe, dass du dich immer so aufregen musst.
25:06Entschuldige.
25:09Krainl, jetzt ist es ganz schlecht. Ich bin gerade bei der Stuckel drin.
25:11Und? Hat es dich schon rund gemacht?
25:13Ach du, hör zu.
25:14Der Fril und ich, wir wollen dir einen Vorschlag machen. Warte mal schnell. Der Moor.
25:21Michi, servus.
25:22Servus, Fril.
25:23Du, ich bin der Martina. Ich glaube, wir müssen mit der Dame einfach mal Klantext reden.
25:28Frag sie mal, ob sie Zeit hat, dass sie uns trifft.
25:30Uns drei?
25:31Ja, logisch. Da haben wir mehr Durchschlagskraft. Frag sie halt einfach mal.
25:35Wir bleiben so langs dabei, okay?
25:38Alles klar. Servus.
25:39Ja, Servus. Ende. Danke.
25:41Du stell dir vor, jetzt wollen die sich mit der Martina treffen. Wo gehst du denn hin mit so einer
25:46Frau Professor?
25:47Geht's heute ins Times Square?
25:49Wo?
25:50Brauchst wahrscheinlich ihre Handynummer wieder.
25:52Du, das wäre super. Und du sollst dich schlau machen über den Klaus von Holch.
25:56Weil ich immer so verschlafen recherchiere, gell?
25:59Ah, weil du unsere Beste bist.
26:05Für dich.
26:06Für dich.
26:11Frau Brandner, wissen Sie, dass die Frau Birkmeyer die Geliebte ihres Mannes war?
26:16So wie Sie Frau Birkmeyer gemustert haben, war das ja nicht zu übersehen.
26:20Schon als der David mir das erste Mal von ihr erzählt hat, war mir klar, dass da was läuft.
26:25Und ihm war klar, dass mir das klar ist. Wir waren da sehr ehrlich miteinander.
26:30Und das hat Ihnen überhaupt nichts ausgemacht.
26:33Okay, Sie waren doch bestimmt eifersüchtig.
26:36Ich bin die Ehefrau, sie ist die Geliebte.
26:40Nur ich kann ihm Kraft und Ruhe geben, was ganz Besonderes zu schaffen.
26:45Ah so.
26:45Aha.
26:46Frau Brandner, wo waren Sie gestern Abend zwischen, sagen wir mal, 20 Uhr und 21 Uhr?
26:51Da habe ich wohlweislich bei meiner Freundin in Traunstein übernachtet.
26:55Bei der Katja Wiesinger.
26:56Katja Wiesinger. Warum wohlweislich?
27:00Der David und die Birkmeyer gemeinsam in Rosenheim, vielleicht nur bei uns daheim.
27:05Das wollte ich mir dann doch ersparen.
27:07Aber bei den Treffen heute Morgen wollten Sie schon dabei sein.
27:10Ja, klar.
27:12Das hätte der Frau Birkmeyer so gepasst, dass ich ihr das Feld völlig kampflos überlasse.
27:18Hören.
27:21Ah, Frau Birkmeyer.
27:27Hallo, Herr Achtziger.
27:28Freut mich.
27:29Schön, dass wir uns endlich auch einmal persönlich kennenlernen.
27:31Wenn die Umstände nur etwas erfreulicher wären.
27:34Die Frau Hofer wird sicher gleich kommen.
27:36Nehmen wir doch Platz dabei.
27:37Danke, Sir.
27:42Ich bin auch noch immer fassungslos.
27:46Herr Brandner und ich, wir waren ja quasi zwei Seelenverwandte.
27:52Körper und Geist in vollkommener Harmonie.
28:01Frau Brandner, haben Sie eine Ahnung, welches Gewissens sein könnte?
28:05Nein.
28:06Nicht.
28:07Sagen Sie mal, wie war denn das Verhältnis Ihres Mannes zum Herrn von Holch?
28:11Sie glauben, dass der Herr von Holch was damit zu tun hat?
28:14Nein, Herr von Holch ist heute Morgen sehr plötzlich verschwunden.
28:17Offenbar mit Keramiken Ihres Mannes unterm Arm.
28:22Mein Mann hat ihm ausdrücklich verboten, dass er davon was verkafft.
28:27Er war der Meinung, dass die neuesten Keramiken völlig misslungen sind.
28:31Wieso das?
28:32Auch ein großer Künstler macht meinen Fehler.
28:36Mein Mann hatte die höchsten Ansprüche an sich.
28:41Wann haben Sie Ihren Mann das letzte Mal gesehen?
28:43Gestern früh, so gegen neun.
28:46Kurz bevor ich nach Traunstein los bin.
28:48Und da ist gerade Töpfermarkt.
28:50Ich habe da einen Stand mit meiner eigenen Keramik.
28:52Ja, das haben wir schon gehört.
28:54Sie töpfern auch.
28:55Ja, aber nicht auf dem Niveau von meinem Mann.
28:59Ja, und dann habe ich ja, wie gesagt, dann noch bei meiner Freundin übernachtet in Traunstein.
29:04Ja, die Kontaktdaten von Ihrer Freundin hätte man dann gern.
29:07Ja, eins noch.
29:09Wissen Sie, was es mit diesen Scherben auf sich hat?
29:12Welche Scherben?
29:14Eine Himbeerlimonade mit, ohne Eis für den Herrn Mohr.
29:17Danke, ist eh nicht kalt, gell?
29:18Sag ich doch mich eben.
29:21So, setzen wohl die Herren.
29:23Viel Glück für das Gespräch mit eurer Professur.
29:25Geschenkt.
29:26Trinkt mal aber gleich auf unseren Ausflug am Sonntag,
29:29der uns garantiert nicht in die Berge führen wird.
29:32Sondern in einen lauschigen Biergarten.
29:34So wie jedes Jahr.
29:35Jawohl.
29:35Was macht die Angst im Wald, ey?
29:37Holzt, holzt, holzt.
29:42Tut mir leid.
29:43Auf Wiederhören.
29:46Ja, grüß Gott, die Herren.
29:49Das war gerade der Dekant von der Fachhochschule in Rosenheim,
29:51wollte mich zu einem Termin zum Kultusministerium dazu bitten.
29:55Aber ich habe ja schon eine Besprechung.
29:57Servus, Michi.
29:58Servus, Matthias.
29:59Servus, Frau Professor.
30:01Okay.
30:01Das ist die Martina.
30:07Ja, bitte.
30:10Hallo, Frau Hofer.
30:11Grüß Sie, Frau Birkmeier.
30:12Lernen wir uns doch noch kennen,
30:13nachdem es heute Morgen nicht geklappt hat, gell?
30:15Ja, nachdem wir jetzt vollzählig sind,
30:17würde ich sagen, gehen wir doch was essen.
30:18Ja, ich hätte im Bamberger Hof reserviert.
30:20Danke, Frau Stuppe.
30:22Dann wäre es vielleicht ganz sinnvoll,
30:23wenn Ihre Marketingleitung mit dazu kommt.
30:25Ich habe der Frau Birkmeier gesagt,
30:27dass der Vorverkauf äußerst schleppend verlief.
30:31Wahrscheinlich wurde wieder mal viel zu wenig Färbung gemacht.
30:39Frau Stockel.
30:41Ach, da seid ihr endlich.
30:42Freilich.
30:43Schöne Grüße von der KTU.
30:45In der Werkstatt vom Brandner
30:47haben sie bei dem Scherbenhaufen
30:48Anhaftungen von Blut gefunden.
30:50Und das Blut gehört dem Herrn Brandner.
30:53Und dann hat der Brandner
30:54den Scherbenhaufen selber angerichtet
30:56und sich dabei geschnitten.
30:57Aber wieso zerdeppert man seine eigene Keramik?
31:01Wahrscheinlich fand er, dass sie misslungen ist.
31:03Was ist mit der Tatwaffe?
31:04Hat sich da noch was ergeben?
31:05Also laut KTU ist die Tatwaffe unerfindbar.
31:07Aber ich habe mit der Frau Eberlein telefoniert.
31:10Wer ist denn die Frau Eberlein?
31:11Die Frau Eberlein ist die Sekretärin von Herrn von Holch.
31:14Er selber ist wohl gerade in München unterwegs,
31:15um neue Arbeiten vom Herrn Brandner
31:18und Kunden auszuliefern.
31:19Da ist er her.
31:19Wo er die wohl her hat?
31:21Also die Frau Eberlein meint,
31:23er hätte sie ganz frisch aus Rosenheim mitgebracht.
31:26Und der Herr Brandner hätte es ihm wohl gestern Abend gegeben.
31:28Ach so, weil Frau Böckbeier hat behauptet,
31:31Herr von Holch hätte diese Arbeit
31:32noch im Morgen vom Tatort mitgehen lassen.
31:34Ja, Frau Stockel, ruf uns bitte gleich nochmal die Sekretärin an
31:37und sagen, dass wir den Herrn von Holch heute noch sprechen wollen.
31:40Das mache ich, Herr Hofer.
31:41Super, Frau Stockel, danke.
31:42Danke.
31:50Gut, dann sind wir uns also einig.
31:52Ich sage meinen Damen Bescheid
31:54und wir sehen uns nächsten Sonntag.
31:58Bergschuh nicht vergessen.
32:01Wer hat denn jetzt das passieren können?
32:05Was ist jetzt mit euch los?
32:06Schaut es aus, als wäre jemand gestorben?
32:07Unser Biergarten ist gestorben.
32:09Jetzt gehen wir durch am Berg.
32:10Ja, ihr seid sie.
32:12Genau, das habt ihr zu verhindern wollen.
32:14Wobei man sagen muss,
32:15so eine Bergwanderung kann ja durchaus eine Abwechslung sein.
32:19Ja, genau.
32:20Und was sollt ihr jedes Jahr in den Biergarten gehen?
32:23Ja, und ein bisschen Bewegung und eine frische Luft.
32:27Und dass es ein Positives ist, gell?
32:29Ja, so kann man das eigentlich auch sehen.
32:31Ja, ich pack's dann auch.
32:35Du, ich darf aufschreiten lassen.
32:37Freilich mich, ich.
32:39Meine Herren, holz, holz, holz.
32:42Ja, genau.
32:49So, meine Herren, der Herr von Holch ist im Anmarschen.
32:53Übrigens, seine Sekretärin hat gesagt,
32:54dass er das meiste Geld mit dem Brandner gemacht hat.
32:57Und das ist so gut gelaufen,
32:58dass er jede Menge Prisales angeschlossen hat.
33:02Sie meinen wahrscheinlich Prisales.
33:05Also im Sinne von,
33:06Holch hat Brandners Arbeiten schon verkauft,
33:08noch bevor es die Arbeiten überhaupt gab.
33:10Ja, im Vertrauen, dass der Brandner liefert.
33:13Aha.
33:14Danke, Frau Stoppelt.
33:14Bitte.
33:15Ja, danke.
33:16Und das ist, wenn der Brandner mal nicht liefert,
33:18so wie jetzt,
33:19als er seine Arbeiten für Misslungen gehalten hat.
33:20Dann hat Herr von Holch jede Menge Probleme mit seinen Kunden
33:23und könnte zugeschlagen haben.
33:25Allerdings.
33:27Und, Michi, wie ist es laufen?
33:28Bee oder Bee?
33:29Berge oder Biergarten?
33:30Die ist noch niemals nicht ganz entschieden.
33:32Herr von Moor.
33:34Ja, schön, dass Sie mal wieder vorbeischauen.
33:36Im Times Square?
33:37Was im Times Square?
33:38Während wir die ganze Arbeit machen?
33:39Ja.
33:41Hören Sie, das ist alles ein einziges Missverständnis.
33:44Ich habe doch die Arbeiten von Herrn Brandner
33:45nicht einfach so mitgehen lassen.
33:47Er hat sie mir gestern Abend gegeben,
33:49damit ich sie mit nach München nehmen kann.
33:51Und wie kommt es denn,
33:51dass Frau Birkmeier behauptet,
33:53dass heute Morgen Arbeiten vom Tatort verschwunden sind?
33:55Frau Birkmeier ist Musikerin.
33:58Eine reichlich exaltierte Musikerin.
34:00Und zwar obendran heute Morgen,
34:02als wir Herrn Brandner gefunden hatten.
34:03Völlig durch den Wind.
34:04Und dass Sie sich heute Morgen
34:05einfach so aus dem Stab gemacht haben?
34:07Das lag wirklich nur daran,
34:08dass ich einen Termin in München hatte.
34:10Ah, so.
34:11Na gut, dann erzählen Sie mal,
34:12wie kam es dazu,
34:13dass Herr Brandner Ihnen die Arbeiten gegeben hat?
34:16Also ursprünglich wollte Herr Brandner,
34:17dass von seiner neuesten Produktion
34:19gar nichts verkauft wird,
34:20weil er sie für komplett misslungen hielt.
34:22Echt für Sie?
34:23Denn Sie hatten die Arbeiten schon vorab verkauft.
34:25So ist es.
34:26Deshalb habe ich ihn gebeten,
34:27dass er noch einmal in sich geht
34:28und mir wenigstens die Arbeiten überlässt,
34:30die er für weniger misslungen hält.
34:33Und wann und wo hat er Ihnen
34:34diese weniger misslungenen Arbeiten gegeben, bitte?
34:37Gestern Abend.
34:38Geht es noch etwas genauer?
34:41Gegen 19 Uhr in seiner Werkstatt.
34:42Gibt es dafür Zeugen?
34:44Nein, wir waren allein.
34:46Wo waren Sie gestern Abend zur Tatzeit?
34:48So zwischen, sagen wir mal, 20 und 21 Uhr?
34:51Auf dem Weg zurück nach München.
35:00Herr Schwesterlein, wo kommst denn du jetzt her?
35:02Frag mich nicht.
35:04Das Treffen mit der Frau Birkmeier
35:06hat sich derart hingezogen.
35:08Deshalb ist der 80er, wenn ich ins Büro gekommen bin,
35:11dem hätte man eigentlich noch Bericht erstatten sollen.
35:14Stattdessen hat uns die Birkmeierin
35:15einen Vortrag über Marketing gehalten,
35:17weil so wenig Karten für die Veranstaltung
35:18Ton in Ton verkauft worden sind.
35:20Und natürlich sind allein wir dran schuld.
35:22Natürlich.
35:24Und jetzt bist du die Veranstaltung trotzdem durchziehen, oder was?
35:27Nein, das hat sie sich zum Glück anders überlegt.
35:29Das heißt, die Veranstaltung fällt jetzt aus,
35:31die Karten können zurückgegeben werden
35:32und die Birkmeierin hat gerade schon im Zug
35:33Richtung Stuttgart Gott sei Dank.
35:35Prost.
35:36Schön.
35:50Wunderschönen guten Morgen, Frau Stockel.
35:51Guten Morgen.
35:52Guten Morgen.
35:53Der Herr Arziger hat schon nach euch gefragt.
35:55Wie schön, den werden wir gleich besuchen.
35:57Gibt's sonst was Neues?
35:58Allerdings.
35:59Also die Frau Branden hat doch behauptet,
36:01dass sie bei ihrer Freundin in Traunstein übernachtet hat.
36:03Bei einer gewissen Katja Wiesinger, ja.
36:05Ganz genau.
36:06Und die Kollegen aus Traunstein haben bei der Frau Wiesinger nachgefragt
36:08und die hat bestätigt, dass die Frau Branden dort übernachtet hat.
36:12Allerdings sei sie erst nach 21 Uhr dort aufgequatzt.
36:15Aha.
36:16Das heißt, Frau Branden könnte vorher also zur Tatzeit
36:19in der Werkstatt gewesen sein?
36:20Es kommt vielleicht zum Streit.
36:22Die Frau Branden schlägt zu.
36:24Frau Stockel, wir brauchen die Frau Branden hier.
36:26Das mache ich.
36:27Danke.
36:27Danke.
36:28Und wir zwei Hübschen gehen wir zu Herrn 80er.
36:29Das machen wir.
36:33Grüß Gott.
36:34Ach, Sie sind die Frau Freiberger, gell?
36:37Ich bin die Frau Stockel.
36:39Der Herr Mohr müsste jeden Moment da sein, wenn Sie dabei einen Kaffee.
36:42Na, danke.
36:43Ich wollte wirklich nur ganz kurz vorbeischauen,
36:44weil ich zufällig noch nie war.
36:46Aber vielleicht könnten Sie ihm was ausrichten?
36:49Selbstverständlich geht's wieder mal um die Frage, Berge oder Biergarten.
36:52Der Herr Mohr hat gemeint, Sie sind sich noch nicht so ganz einig.
36:55Ach so?
36:56Wann hat er Ihnen das jetzt gesagt?
36:58Gestern nach dem Times Square.
37:01Oder stimmt das vielleicht gar nicht?
37:06Nein, Herr Stockel, da hast du jetzt was missverstanden.
37:08Nein, nein, nein, nein, Michi, ich hab da nix missverstanden.
37:11Du wolltest nur nicht zugeben, dass ihr gestandenen Mannsbilder gestern bei der Freibergerin
37:15im Times Square eingeknippt seid.
37:18Aber nur ein bissl.
37:20Also, was hat sie denn wieder wohl in die Freibergerin?
37:22Ich soll dir von der Frau Freiberger ausrichten, dass das mit dem Bergausflug nichts wird,
37:27weil drei der Damen Sommergrippe haben.
37:29Da können wir in den Biergarten gehen.
37:30Da habt ihr aber ein Massel gehabt.
37:32Ja, super.
37:34Herr Michi, wolltest du zu uns?
37:36Ich war bei der KTU und die haben im Handy von Branden etwas sehr Interessantes gefunden
37:41und da ist drauf.
37:42Und die Fortsetzung folgt.
37:44Aber bitte nicht wieder in den Times Square versacken, ne?
37:46Herr Hans, ein Polizist muss man halt.
37:49Telefoniere.
37:50Ach so.
37:53Reinl, ich bin's, der Michi, nur ganz kurz.
37:55Wir gehen am Sonntag in den Biergarten.
37:56Sehr witzig.
37:57Nein, ist kein Schmarrn.
37:58Die Martina ist gerade da gewesen.
38:00Die Damen sind am Sonntag unpässlich.
38:02Sie haben Männerschnupfen.
38:03Ach, das ist ja...
38:05Das muss ja gleich am Friedl verzeihen.
38:07Und gemme ich.
38:08Ja.
38:08Halt, halt, halt.
38:09Halt, halt, halt.
38:16Gut, wie schaut's aus?
38:17Also, wenn ich das recht sehe, hat der Brandner eine App auf seinem Handy, mit der er genau
38:21mitverfolgen konnte, welche Temperatur gerade in seinem Anagama-Ofen herrscht.
38:25Das heißt, auch wenn der Herr Brandner mal nicht vor Ort war, weil zum Beispiel seine
38:28Frau mit Holz nach liegen dran war...
38:30Konnt ihr genau feststellen, wie heiß es gerade in seinem Ofen war, ja?
38:32Hm, super.
38:34Das ist schön für den Brandner, aber was bringt uns das?
38:36Das weiß ich noch nicht.
38:37Dafür müsste ich mir die Daten mal genauer ansehen.
38:39Michi?
38:40Ja?
38:40Was ist eigentlich mit dem Alibi von der Frau Birkmeyer?
38:42Ja, die Frau Birkmeyer war zur Tatzeit wirklich in Bellaluna, genauso wie sie es gesagt hat.
38:48Aber es war auch noch jemand anders in Bellaluna, und zwar ein paar Stunden vorher.
38:54Mittagszeit.
38:54Wer?
38:55Ein gewisser Herr von Holch und ein gewisser Herr Brandner.
38:59Sag's ja, Herr, das hat uns der Herr von Holch gar nicht erzählt.
39:02Nee.
39:02Das ist auch kein Wunder.
39:03Warum?
39:04Warum?
39:04Weil es bei diesem Mittagessen zwischen den beiden Herren geschebert hat.
39:08Und dann hat der Brandner das Lokal verlassen, mit so einem Hals, nach vorm Tiramisu.
39:23Der Herr Brandner war nicht nur ein genialer Künstler, sondern leider auch ein ziemlicher
39:27Choleriker.
39:29Kaum hatte ich ihn gebeten, mir wenigstens ein paar seiner Arbeiten zu überlassen, ging er
39:32sofort an die Decke.
39:34Und weiter?
39:36Nichts weiter.
39:37Danach fuhr ich zurück nach München.
39:39Mit leeren Händen, wo sie die Arbeiten doch so dringend gebraucht hätten.
39:43Was blieb mir denn übrig?
39:45An dem Tag hätte ich eh nicht mehr mit ihm reden können.
39:48Ja, und am nächsten Morgen fanden wir ihn dann tot in seiner Werkstatt.
39:52Und da haben Sie sich gedacht, es ist doch die Gelegenheit, sich nochmal Arbeiten von
39:55ihm unter Nagel zu reißen.
39:57Ich habe sie an mich genommen, aus Sorge, dass sie beschädigt werden können.
40:00Ja.
40:01Das dürfen Sie dann gleich den Kollegen vom Diebstahl erzählen.
40:04Also mal zurück zum Herrn Brandner.
40:06Der hatte nämlich eine App auf seinem Handy, mit der er genau die Temperatur in seinem
40:10Anagama-Ofen mitverfolgen konnte.
40:12Davon weiß ich nichts.
40:13Das muss neu sein.
40:14Das haben wir uns mal ganz genau angesehen.
40:16Es ist so, nach zwei Tagen erreicht die Temperatur 1300 Grad.
40:19Das Niveau wird dann konstant gehalten, eine ganze Woche lang.
40:23Aber zwischendurch gibt es immer wieder Phasen, da liegt die Temperatur mal drüber, mal drunter.
40:27Und zwar immer genau dann, wenn die Frau Brandner Schicht gehabt hat.
40:31Könnte das der Grund dafür gewesen sein, dass die letzte Anagama-Keramik von Herrn Brandner
40:35nicht ganz so geworden ist, wie er sich das vorgestellt hat.
40:38Ja, absolut.
40:42Frau Brandner, Sie waren eifelsüchtig auf die Frau Birkmeier.
40:46Deshalb wollten Sie nicht, dass die Veranstaltung Ton in Ton zustande kommt.
40:50Also haben Sie die neueste Anagama-Produktion sabotiert.
40:53Nicht ahnen, dass Ihr Mann dank seiner neuesten App dahinter kommen würde.
40:59Was war denn in der Tatnacht?
41:01Der David hat mir einen Traunstein angerufen.
41:04Er wollte mit mir reden.
41:06Und als Sie in die Werkstatt kämen, ist er gerade dabei, seine neuesten Keramiken zu zerstören.
41:11Damit Herr von Holch sie nicht verkaufen kann.
41:15Und mich wollte er auch abservieren.
41:17Wegen der verpfuschten Anagama-Produktion, oder was?
41:21Das hätte ich ja noch verstanden.
41:24Nein, er wollte sie von mir trennen, weil er mit mir nicht mehr auf Augenhöhe reden kann.
41:30Und das sagt er zu mir, seiner Ehefrau.
41:36Ich habe schon an ihn geglaubt, er hat noch kein Hahn nach ihm gekräht.
41:40Und da haben Sie die Nerven verloren.
41:44Ich habe seinen Hammer genommen und zurgeschlagen.
41:50Wo ist die Tatwaffe jetzt?
41:52Ich habe ihn innen versenkt.
41:55Frau Brandner, Sie sind vorläufig festgenommen.
41:57Wegen des dringenden Tatverdachts, Ihren Mann David Brandner getötet zu haben.
42:01Gabi, abführen.
42:14Anagama-Keramik.
42:15Haben wir wieder was dazugelernt.
42:17Aus den Tätern wird man oft nicht schlau.
42:19Aus den Fällen schon.
42:20Um.

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