Floyd: Es gibt noch Helden (englischer Originaltitel The Feeble Files) ist ein Point-and-Click-Adventure des britischen Entwicklers Adventure Soft. Der Spieler steuert den Außerirdischen Floyd durch eine Welt voller satirischer Anlehnungen an Science-Fiction-Romane und -Filme. Veröffentlicht wurde es 1997 für Microsoft Windows, einige Jahre später folgten Portierungen für Mac OS und Commodore Amiga.
Floyd ist ein kleiner Angestellter im Ministerium für Galaktische Unsicherheit des „Konzerns“, eines Hybriden aus Regierung und Firma auf seinem Heimatplaneten. Sein Job ist es, Kornkreise auf unterentwickelten Planeten zu erzeugen, so auch auf der Erde. Nach Erledigung seiner dortigen Aufgabe kollidiert sein Raumschiff kurz nach dem Start mit der irdischen Raumsonde „Voyager 2“, was eine Kettenreaktion von Ereignissen auslöst, die schließlich zu Floyds Inhaftierung durch den Konzern führen. In einem Umerziehungslager auf einem Gefängnisraumschiff schließt er sich einer Untergrundbewegung an, deren Ziel der Sturz der diktatorischen Regierung des Konzerns ist.
The Feeble Files ist ein 2,5D-Point-and-Click-Adventure. Aus Polygonen zusammengesetzte, dreidimensionale Figuren agieren vor ebenfalls dreidimensionalen, vorgerenderten Kulissen. Der Spieler steuert die Spielfigur mit der Maus durch die Spielwelt. Mit den Maustasten kann er Aktionen einleiten, die den jeweiligen Spielcharakter mit seiner Umwelt interagieren lassen. Er kann so Gegenstände finden, sie auf die Umgebung oder andere Gegenstände anwenden und mit NPCs kommunizieren. Dialoge werden durch eine Single-Choice-Auswahl vom Spiel vorgegebener, in die Situation passender Themen gesteuert. Mit fortschreitendem Handlungsverlauf werden weitere Orte freigeschaltet. Die Kamera zeigt das Geschehen aus einer teilvariablen Perspektive. Sie hat zunächst eine feste Position inne. Bewegt sich der Spieler ein Stück weit aus dem Bild, fährt die Kamera mit und fokussiert ihn erneut. Verlässt der Spieler den aktuellen Aufenthaltsraum, wird die Kamera in den neuen Raum transferiert und nimmt dort wiederum eine feste Position ein.