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  • vor 2 Wochen
Battlezone ist eine Mischung aus einem Echtzeit-Strategiespiel und einem Actionspiel. Das Spiel erschien 1998 für Windows und wurde von Activision entwickelt und vertrieben. Es gilt als Begründer eines neuen Subgenres in Form der Actionstrategie.

In den fünfziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts ging über der Beringstraße ein Meteoritenschauer nieder. Die Meteoriten enthielten ein geheimnisvolles Material, das Biometall, mit dem Raumschiffe gebaut werden konnten. Die Amerikaner gründeten daraufhin die National Space Defense Force (NSDF), auf sowjetischer Seite entstand die Cosmo Colonist Army (CCA). Um in den Besitz des Biometalls zu gelangen, führten sie einen von der Weltöffentlichkeit unbemerkten Krieg gegeneinander, der sie vom Erdmond aus zu mehreren Planeten und Monden des Sonnensystems führte. Im Einzelnen sind das die Planeten Mars und Venus, die Jupitermonde Io und Europa, der Saturnmond Titan und als letzte Station der zur Handlungszeit des Spiels entdeckte fiktive Uranusmond Achilles. Im Laufe des Spiels trifft der Spieler, egal mit welcher Fraktion gespielt wird, auf die Urheber des Materials: feindlich gesinnte Aliens – was die beiden irdischen Erzfeinde schließlich dazu zwingt, sich gegen diese zu verbünden.

Battlezone wurde in der Fachpresse als Revolution gefeiert und mit Höchstwertungen versehen, es erhielt vom bekannten englischsprachigen Onlinespieleportal Gamespot die Wertung 9,4 von 10 Punkten, eine der höchsten Wertungen dort überhaupt. Ein Wertungsdurchschnitt von 23 Publikationen, der direkt von dem vorgenannten Test aus aufgerufen werden kann, kommt noch auf einen Wert von 8,8 von 10 Punkten. In der deutschen Presse sah dies nicht anders aus, so vergab PC Player 90 %, GameStar 89 %, PC Action 87 % und PC Games 86 %. Battlezone gilt als Musterbeispiel für die Diskrepanz zwischen Kritikerlob und Verkaufserfolg, da es zu einem Flop wurde. Activision sah einen möglichen Grund im Fehlen eines Kopierschutzes, allerdings stellte ein trotz Tutorial komplexes Spiel von vornherein ein gewisses kommerzielles Risiko dar, da es selbst für erfahrene Spieler zuerst einmal eine gewisse Umgewöhnung auf ein neues Spielprinzip erfordert.

Verwendetes Material:

Das Outro wird musikalisch begleitet vom Song "Magic" des großartigen Künstlers Virtual Mage (https://www.youtube.com/@VirtualMage)

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