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  • vor 2 Tagen
Die „Wiener Wurstelpraterkultur“ ist in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Bekanntgegeben wurde das im Pratermuseum, pünktlich zum 260-jährigen Bestehen des Praters. Ausgezeichnet werden nicht Riesenrad und Fahrgeschäfte, sondern die Menschen dahinter: Schaustellerfamilien, die ihr Wissen und ihre Betriebe seit Generationen weitergeben. Rund zwei Jahre hat der Wiener Praterverband an der Bewerbung bei der Österreichischen UNESCO-Kommission gearbeitet. Zur Auszeichnung gratulieren Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler und Bezirksvorsteher Alexander Nikolai. Für einen berührenden Moment sorgt Ronald Leopoldi, der Sohn von Hermann Leopoldi. Er erzählt, warum Menschen auf der ganzen Welt noch heute vom Prater träumen.

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Transkript
00:01Seit 260 Jahren dreht sich hier alles ums Vergnügen.
00:06Riesenrad, Ringelspiel, Zuckerwatte.
00:08Für Generationen von Wienerinnen und Wienern ist der Wurstelprater ein Stück Kindheit.
00:13Seit heute ist er offiziell noch mehr.
00:16Die Wiener Wurstelpraterkultur wurde in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
00:22Bekanntgegeben wurde das im Pratermuseum und TV21 war in der ersten Reihe mit dabei.
00:28Die Nachricht ist so frisch, dass die Pressekonferenz ganz kurzfristig angesetzt werden musste.
00:33Mein Name ist Pia Ulrich. Ich betreue die Öffentlichkeitsarbeit des Wiener Vaterverbandes.
00:41Und wir freuen uns jenseits, dass Sie alle heute hier bei uns sind, bei dieser recht kurzfristig organisierten Pressekonferenz.
00:49Es musste tatsächlich ein Ende gehen, weil wir haben erst Ende letzter Woche erfahren von der österreichischen UNESCO-Kommission,
00:55dass es genug ist. Die Wiener Wurstelpraterkultur ist immaterielles Kulturerbe.
01:00Hinter der Bewerbung steht der Wiener Praterverband.
01:03Fast zwei Jahre hat es vom ersten Gespräch bis zur Anerkennung gedauert.
01:07Präsidentin Silvia Lang.
01:09Zuallererst möchte ich natürlich sagen, dass wir Praterunternehmerinnen und Praterunternehmer extrem stolz sind.
01:16Das ist ganz klar. Denn seit 260 Jahren erhalten die Familienbetriebe die Tradition, die Kultur und die einzigartige Atmosphäre dieses
01:27besonderen Ortes im Leben.
01:29Als Wiener Praterverband setzen wir uns dafür ein, dass dieses Wissen erhalten bleibt.
01:34Vor knapp zwei Jahren haben wir diese Idee geboren, diesem Kulturgut ein Deckmal zu setzen.
01:43Wir haben den Antrag bei der österreichischen UNESCO-Kommission eingereicht.
01:48Wir haben sehr viel Herzblut und Zeit in dieses Vorhaben gesteckt und jetzt ist es endlich soweit.
01:54Dass die Wiener Wurstelpraterkultur nun als immaterielles Kulturerbe in Österreich anerkannt wird, ist einer der schönsten Momente,
02:03besonders im Jubiläumsjahr 260 Jahre Wiener Prater.
02:07Es ist nicht nur eine Würdigung unserer Vergangenheit, sondern vor allem Rückenwind für die Zukunft im Wurstelprater.
02:14Doch was genau wird hier eigentlich ausgezeichnet?
02:17Nicht das Riesenrad, nicht die Geisterbahn und auch nicht die Hochschaubahn.
02:20Bei der Aufnahme ins Verzeichnis der immateriellen Kulturbüter geht es ausdrücklich nicht um den Wurstelprater als Ort
02:29oder um seine Gebäude und Attraktionen, sondern um die Menschen und das Wissen von dahinter.
02:37Es geht um die lange Tradition der Praterfamilien mit ihrem reichen Wissen,
02:41um die Kultur des Vergnügens und ihrer Verantwortung für den Wurstelprater.
02:47Diese wird innerhalb der Praterfamilien von Generationen zu Generationen weitergegeben.
02:52Denn die Praterunternehmerinnen und Praterunternehmer arbeiten nicht nur seit Generationen im Wurstelprater,
02:59sondern sie leben auch hier.
03:01Kinder wachsen hier auf, lernen von ihren Eltern und Großeltern und entwickeln dieses Wissen weiter.
03:09Gleichzeitig müssen sie immer am Puls der Zeit bleiben und sich jede Epoche neu erfinden.
03:16Genau diese Verbindung aus Tradition und ständiger Weiterentwicklung prägt die Wiener Wurstelprater Kultur.
03:23Unterstützt wurde die Bewerbung auch von der Wissenschaft.
03:26Ursula Storch vom Wien-Museum und Universitätsdozent Werner Michael Schwarz
03:30haben fachliche Begleitschreiben verfasst.
03:33Jetzt gratuliert auch die Politik.
03:35Für Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zeetner ist der Prater ein Aushängeschild für das Lebensgefühl in Österreich.
03:41Es ist jetzt als Tourismus-Staatssekretärin zweifach so interessant.
03:46Einerseits, weil wir im Tourismus damit werben, mit dem Lebensgefühl in Österreich.
03:51Und wer macht es besser als der Prater seit 260 Jahren,
03:55wo in Wahrheit Freude und Stimmung jeden Tag vermittelt wird.
04:00Egal ob es draußen regnet, egal ob die Sonne scheint.
04:04Es sind alte Familien, die jeden Tag aufstehen, die jeden Tag investieren
04:08und die dafür sorgen, dass Menschen hier schöne Stunden,
04:12vielleicht sogar manchmal die schönsten Stunden im Jahr erleben können.
04:15Und ich bin ein Kind, das nicht in Wien geboren ist.
04:18Ich komme aus den Bundesländern und es war klar zu den besonderen Anlässen.
04:22Erstkommunion, Firmung. Wo gehen wir hin?
04:24In den Prater. Das war sozusagen das Geschenk.
04:28Und genau das müssen wir aufrechterhalten.
04:30Und das geht nur dann, wenn es eben so engagierte Familien gibt,
04:34die eben über Generationen hinweg dieses immatuelle Kulturerbe weitergeben
04:39und dafür sorgen, dass das Werkel am Laufen bleibt.
04:43Der Prater ist auch längst ein internationaler Magnet.
04:46Dass der Prater eine internationale Touristattraktion ist,
04:50immerhin mehr als 30 bis 40 Prozent der Gäste kommen aus dem Ausland.
04:55Aber der Rest sind Österreicherinnen und Österreicher.
04:59Darunter ganz, ganz viele Wiener, die den Prater als ihren Prater nach wie vor,
05:04als ihren Wurzelprater erleben, hier ihre Freizeit verbringen.
05:08Aber natürlich auch ein Anziehungspunkt für ganz Österreich.
05:12Für Kulturstadträtin Veronika Kaupp-Hasler gehört der Prater ganz selbstverständlich zum kulturellen Leben der Stadt.
05:18Auch weil sich hier vieles bis heute erhalten hat.
05:21Und wir erleben ja nur einen kurzen Teil von diesen 260 Jahren.
05:25Es sind ein paar Vampire unter uns, die einen größeren Horizont abstecken können.
05:32Aber in dieser Zeit erleben wir und sehen, wie der Prater es geschafft hat.
05:37Und das ist ihre Arbeit auch.
05:39Und auch diesen Charme von Familienbetrieben zu wahren, gleichzeitig neue Attraktivitäten auch zu bieten.
05:46Aber diese Balance zwischen Alt und Neu, und dass ich auch noch immer Sachen sehen und erleben kann,
05:53die ich als Kind oder die mich als Kind begeistert haben.
05:56Das ist ja einfach fantastisch.
05:58Weil in anderen Städten wird das alle zehn Jahre neu renoviert und ausgelöscht.
06:05Und diese Orte verändern sich so radikal, dass du sie nicht mehr wiedererkennst.
06:10Das ist hier anders.
06:12Und dieses Bewusstsein, dass Kultur getragen wird von vielen,
06:16und dass es sehr viel mehr ist als reine Kunst sozusagen,
06:21dass es eine Lebenskultur ist, ein Miteinander, ein solidarisches Miteinander.
06:27Die Geschichte des Praters hat aber auch dunkle Seiten.
06:30Auch daran erinnert die Stadträtin.
06:32Also in den Anfangszeiten gab es auch Dinge, die wir heute sehr kritisch sehen würden,
06:38wenn Völker ausgestellt werden oder Stämme, schwarze Menschen aus Afrika,
06:46irgendwie wie Tiere vorgeführt werden.
06:48Also es gab auch ziemlich grausige Aspekte dieser Geschichte.
06:52Aber auch Innovationen, technische Errungenschaften.
06:57Das ist ein richtiges Miteinander und es haben sich einfach die Schichten getroffen.
07:02Also das ist ein Ort, der eigentlich utopisch den sogenannten kleinen Mann und die kleine Frau
07:10mit wenig Geld auch zusammenkommen ließ mit Leuten, die sehr viel Geld hatten
07:15oder einen bürgerlichen Hintergrund hatten.
07:17Genau diese Geschichte erzählt das Pratermuseum des Wien-Museums.
07:21Doch auch hier wird das Geld knapp.
07:23Die Stadträtin sucht gemeinsam mit den Praterfamilien nach Lösungen.
07:27Ich weiß nicht, wie die Stadt wirklich auch große finanzielle Herausforderungen hat.
07:34Und das wird nicht einfach für uns.
07:36Aber vielleicht können wir irgendwas Gemeinsames finden, wo wir auch dann die Öffnungszeiten
07:43adaptieren könnten.
07:44Gemeinsam.
07:45Es gibt schon viele.
07:46Wenn es da Ideen gibt oder Sponsoren, ich bin momentan sehr auf der Suche nach Menschen,
07:54denen dieses kulturelle Wetterbe auch sozusagen das Wert ist.
07:59Und wir freuen uns, wenn wir da gemeinsam unsere Kräfte einfach bündeln, weil anders geht es ja nicht.
08:05Also herzliche Gratulation.
08:07Danke für diese Energien, die hier hineingesteckt wurden und werden.
08:11Ich bin sehr, sehr stolz auf diesen Prater.
08:14Ich bin wirklich glücklich, dass es ihn gibt.
08:16Danke.
08:21Für Bezirksvorsteher Alexander Nikolai seine zweite Heimat.
08:24Das ist für mich so ein Nachhausekommen jedes Mal, wenn ich in den Prater komme.
08:28Aber das ist nicht nur als Bezirksvorsteher, sondern als Mensch Alex,
08:31der von der Kindheit, Jugend und jetzt im Alter dementsprechend das auch genießen kann.
08:36Druckstellen, ich kann nur erinnern an die Pandemiezeit, die sehr, sehr viel Energie gekostet hat,
08:43sehr viel Kraft gekostet hat und deswegen kann ich euch ganz einfach ehrlich sagen,
08:47ihr seid meine Heroes, meine Heldinnen und Helden des Praters,
08:52wissen Sie, was den Prater ausmacht.
08:54Das seid ihr.
08:55Die Unternehmerinnen und Unternehmer, jede Generation eines Familienangehörigen,
09:00Mitglied, das dann einspringend auch Tontechnik macht und vieles mehr.
09:03Oder zum Beispiel heute an seinem Geburtstag hier ist, Michael, der...
09:08Ich glaube, diejenigen, die nicht so zeitlich gerne aufstehen, aber trotzdem dabei sind,
09:20weil es ein Weinstein des Wuschelpartes ist.
09:23Und ich glaube, das ist das, was man im Herzen mitnimmt, in der Seele mitnimmt,
09:27auch in der Arbeit, das auf die Jahrzehnte auch weiter betrieben wird, ganz wichtig ist, dabei zu sein.
09:34Und er betont, was den Wurstelbrater von vielen anderen Vergnügungsparks unterscheidet.
09:38Es ist auch das mitzunehmen, dass der Wurstelbrater, der Wurstelbrater nicht so allein ist.
09:43Wir waren jetzt gerade in ein paar Städten, wo es nicht ist, dass man keinen Eindruck zahlt
09:48und trotzdem alles, was man mag, von der Kultur, aber auch vom Kulinarischen genießen kann.
09:54Und das macht unseren Brater, unseren Wurstelbrater aus.
09:57Und 260 Jahre Geschichte prägen jeden einzelnen Betrieb.
10:02Zum Schluss gibt es noch eine Überraschung.
10:04Ins Pratermuseum gekommen ist Ronald Leopoldi, der Sohn von Hermann Leopoldi.
10:09Der Komponist und Kabarettist hat dem Brater gleich zwei Lieder gewidmet.
10:14Ich möchte Sie ganz herzlich begrüßen und möchte ganz herzlich gratulieren für diese Auszeichnung im Brater.
10:22Meine Familie hat doch mehrere Beziehungen zum Brater.
10:27Mein Großvater, Leopold Kohn, hat hier ab 1880 schon als Solo-Geiger gearbeitet im Brater und gespielt.
10:37Und mein Vater und sein Bruder, Ferdinand, Hermann Leopoldi und Ferdinand, waren auch immer im Brater,
10:45haben hier immer wieder Konzerte gegeben und gespielt und so weiter.
10:50Der Onkel Ferdinand hat auch im Film mitgemacht, da gab es einen Film, die Brater mit sich.
10:56Ungefähr in den 20er, 30er Jahren gespielt worden, da war er ja dabei.
11:01Und ja, mein Vater hat ja irgendwie zwei Hymnen gemacht für den Brater.
11:08Das eine ist, schön ist so ein Ringelspiel, das ja heute fast ein Volkslied geworden ist.
11:15Und ein zweites Lied ist im Brater, ist Musik. Das kennt man heute nicht mehr.
11:22Die Noten der beiden Lieder und eine Biografie seines Vaters übergibt Ronald Leopoldi an den Braterverband.
11:28Seit 2013 gibt er Konzerte für Altösterreicherinnen und Altösterreicher in Israel, in Amerika und in vielen anderen Ländern.
11:36Und eine Biografie und ich möchte nur sagen, der Brater hat etwas ganz besonders Wichtiges, auch international.
11:45Ich mache sehr viele Konzerte in Israel, in Amerika und überall und für Altösterreicher.
11:52Wir machen das seit 2013 und sind immer wieder vor Ort und die Altösterreicher träumen immer noch von Wien und
12:02in erster Linie von Brater.
12:03Und dann erzählt er eine sehr persönliche Geschichte.
12:06Das erste Mal, wie wir nach Israel kamen, 2013, kam eine ältere Dame zu mir in den hohen 80.
12:13Kommt zu mir und sagt, oh du sehr, was, ich bin mit der Glieder von deinem Vater aufgewachsen.
12:19Ich bin Gesangslehrerin in Jerusalem und ich versuche jetzt die jungen Leute auf die Wiener Musik einzuschwören
12:26und ich versuche ihnen die beizubringen und das macht riesig Spaß.
12:30Ich habe ihr Notenbücher geschickt und das nächste Mal nach einem Jahr, wie ich kam,
12:36kommt sie wieder zu mir und sagt, tja, du hast keinen Begriff, die jungen Leute, das gefällt ihnen so
12:40und sie träumen von Wien, sie träumen von all den Liedern und so weiter und so weiter.
12:46Und sie haben zur Wiener Kultur schon sehr viel gelernt.
12:52Das nächste Mal kam ich, hat man diese Dame im Rollstuhl hereingebracht und so weiter.
12:59Und nimmt sie mich um den Hals und sagt sie, weißt du, ich kann nichts mehr machen,
13:05ich habe ein paar Schlaganfälle gehabt, aber die jungen Leute, die machen jetzt weiter
13:09und die haben die Wiener Kultur und die träumen noch nicht mehr.
13:12Nimmt sie mich und sagt sie, aber weißt, wenn man so ganz mies ist und wenn ich an die Wand
13:20schaue,
13:20im Bett, dann hört ihr dieses schöne Soarin gespürt.
13:29Soarin gespürt.
13:30Soarin gespürt.
13:36Soarin gespürt.
13:39Wenn die reine, reine, reine dann
13:43Na,e, raue, raue, reine
13:46Na,e, raue, raue, raue, raue
13:50Na,e, raue, raue
13:54Schöne, raue, raue, raue
13:58Vierter May
14:00Vierter May
14:02Wenn der Tag ist einer late
14:05Immer steht vor deiner Tür, irgendein Klassier.
14:12Ob es mehr zahlt, ob man muss, jeden Tag man zahlen muss.
14:20Einmal Steuern, einmal Gas, immer gibt's etwas.
14:27Oh, lecker ist noch einer, für die Tür steu ich dir an.
14:35Einmal Steuern, nächste Runde.
15:05Oh, lecker ist noch einer, für die Tür steu ich dir an.
15:10Ganz dies geht, mit seinem Höhepern, ein Paket.
15:16Er ist zwar ein Ehemann, doch was liegt ihm dran.
15:23Mit Gau und Nehe, war Höhe, und die beiden kann.
15:29Und bei Gau.
15:31Beideout hier wird das, gemeinsam zuب preparing.
15:32Warum ist noch ein Bedenküster am Anfang?
15:33Eigenge.
15:33Gebir以 из öffentlichen Spц zu werden?

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