00:00Der Wiener Stadttempel, Synagoge und wichtiger Treffpunkt sowie Teil der jüdischen Geschichte
00:05und Kultur in Wien, wird 2026 sein 200-jähriges Bestehen feiern.
00:10Wiens Bürgermeister Michael Ludwig besuchte am Dienstag in Begleitung von Oskar Deutsch,
00:16Präsident der israelitischen Kultusgemeinde, den Tempel im Rahmen der laufenden Renovierungsarbeiten.
00:21Bürgermeister Ludwig würdigte die historische Bedeutung des Ortes und betonte, dass der
00:27Stadttempel nicht nur das religiöse Zentrum der jüdischen Gemeinde Wiens ist, sondern
00:31auch ein Ort der Begegnung, des Gebets und der Einheit.
00:35Er betonte, wie wichtig die Renovierung des Tempels ist, um sein kulturelles und historisches
00:40Erbe zu bewahren und die Zukunft der jüdischen Gemeinde zu sichern, und bezeichnete ihn als
00:45Anker der Stabilität und Sicherheit.
00:47Der Stadttempel, das einzige jüdische Gebetshaus in Wien, das die Zerstörung durch das Novemberpogrom
00:531938 überlebt hat, wird für seinen einzigartigen kulturellen Wert gelobt.
00:59Bürgermeister Ludwig lobte die Offenheit des Tempels, kulturelle Veranstaltungen, Konzerte
01:04und Diskussionen zu veranstalten und sich trotz notwendiger Sicherheitsmaßnahmen als
01:08einladender Ort zu erhalten.
01:10Der vom Architekten Josef Kornhäusel entworfene und 1826 eröffnete Stadttempel wird derzeit
01:18renoviert, um seine Einrichtungen, Dienstleistungen und Fassade zu verbessern und gleichzeitig
01:23seinen historischen Charme zu bewahren.
01:25Bürgermeister Ludwig zeigte sich zuversichtlich, dass die Stadt ein Drittel der Renovierungskosten
01:30übernehmen wird, und hofft, dass die Bundesregierung ihre Zusage in Anbetracht der aktuellen politischen
01:36Lage einhalten wird.
01:37Bürgermeister Ludwig erklärte mit Nachdruck, dass Wien Gewalt, Rassismus und Antisemitismus
01:43verurteilt und die Sicherheit und Freiheit der jüdischen Gemeinde gewährleistet.
01:48Er lobte die Zusammenarbeit mit Oskar Deutsch und wünschte dem Stadttempel weitere 200
01:53Jahre als Symbol der Widerstandsfähigkeit und des Wiener Judentums.
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