- vor 17 Stunden
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SpaßTranskript
00:08Mei, das ist so nett von Ihren Lieber, Herr Stadler.
00:12Passt schon.
00:13Was hat er denn?
00:14Mag er nimmer?
00:15Der Wagen sagt kein Mox.
00:16Ich hoffe, Sie waren noch nicht allzu weit weg.
00:18Das kommt drauf an, wie Sie weit definieren.
00:24Hat das sein, dass wir das Licht brennen haben lassen?
00:27Abends weg.
00:34Starthilfe-Kabbel?
00:36Hammer.
00:45Guten Morgen, Frau Stockel.
00:47Guten Morgen, Herr Hansen.
00:49Krippe Rosenheim, Apparat Stockel, grüß Gott.
00:53Ja, selbstverständlich kenn ich das.
00:54Ja?
00:55Bitte fassen Sie nichts an.
00:57Wir kommen.
00:59Herr Hansen, es gab ein Verleich und zwar beim Trachten Feichtner.
01:02Wo ist das bitte?
01:03Sie kennen den Trachten Feichtner nicht.
01:05Das ist das Traditionsgeschäft für Dirndl bei uns in Rosenheim.
01:08Also, Frau Stockel, wie lange ist wo mein letzter Dirndl-Kauf her?
01:11Die haben auch Männermode.
01:16Hoppsgleich.
01:21Äh, wollen Sie umziehen?
01:23Ach, keine Angst.
01:27Da haben wir's ja.
01:30Batterie?
01:37Da ist's nicht.
01:42Auch nicht.
01:45Ah, da.
01:47Mhm.
01:48So, Dalla.
01:50Jetzt fahren Sie halt ein bisschen umeinander, da wird die Batterie schon wieder voll.
01:54Dankeschön.
01:58Wirklich, lieb.
01:59Wissen Sie was?
02:00Ich revanchier mich heute Abend mit einem Schweinsbraten.
02:04Passt das?
02:05Ja, und wie das passt.
02:08Ja.
02:09Ja.
02:10Ja.
02:11Ja.
02:12Stockel.
02:13Grüß Gott, Frau Stockel, was gibt's?
02:15Aha.
02:17Aha.
02:18Gut.
02:18Bin so gut wie unterwegs.
02:20Für Döner.
02:24So, noch ein Espresso, bitteschön.
02:29Ach du Schöne, das hab ich noch gar nicht gesehen.
02:30Was ist denn da passiert?
02:32Mein Handy hat geklingelt, ich hab's in meiner Tasche gesucht, bin gestolpert, hingefahren
02:36und hab mir einen Arm gebrochen.
02:41Hm.
02:41Das ist gescheit.
02:43Darfst du noch was sein?
02:44Ja, zwei Sekt für den Kreislauf.
02:46Äh, für mich nicht, ich muss gleich los.
02:50Jetzt sei doch nicht immer so ungemütlich.
02:52Falls du's vergessen hast, mein Seminar fängt gleich an.
02:56Ich heirate und meine Tochter hat keine Zeit.
02:59Da hätte ich doch genauso gut in Hannover feiern können.
03:01Na Mutter, ich freu mich doch für dich, aber du musst zugeben, das kommt ziemlich plötzlich
03:04und ich kann so spontan nicht alle meine Termine verschieben.
03:07Du musst dir ein bisschen flexibel sein.
03:10Wann ist denn dein Seminar zu Ende?
03:12Gegen 16 Uhr.
03:13Na wunderbar, dann kann Bernhard dich abholen und du zeigst in Rosenheim.
03:17Gerne.
03:17Und heute Abend gehen wir zusammen essen.
03:19Ich hab einen Tisch bestellt für 20 Uhr beim Italiener.
03:22Ähm, am besten treffen wir uns vorher hier.
03:24Ja.
03:25Und zieh dir bitte was Nettes an.
03:27Und sei bitte pünktlich.
03:30Selbstverständlich.
03:31So, bitteschön, zwei Sekt.
03:34Danke.
03:36Ich hab Seminar.
03:43Ja?
03:44Grüß an Frau Stockl.
03:45Frau Gasecker.
03:46Die Frau Ortmann haben Sie heute noch nicht gesehen, gell?
03:48Nein, die hat sich ein paar Tage freigenommen in Fortbildung.
03:51Ach so.
03:52Da ist nämlich gerade ein Anruf für Sie bei mir gelandet.
03:55Und jetzt passen Sie auf.
03:56Das Hotel Alpentreu bräuchte dringend die Menübestellung für Ihre Hochzeit am Wochenende.
04:03Ah.
04:04Ihre Hochzeit?
04:05Ja.
04:05Frau Ortmann heiratet dort im kleinen Kreis.
04:09Haben die vom Hotel gesagt.
04:10Ja, aber da hab ich ja gar nichts gewusst davon.
04:13Sie sind doch immer am besten informiert.
04:15Ja.
04:16Guten Morgen, die Damen.
04:17Frau Stockl, Sie denken bitte an die Überstundenliste.
04:20Ja, ja, Moment, Herr Achtziger.
04:21Haben Sie mitgekriegt, dass die Frau Ortmann heiratet?
04:24Na, davon hat's doch nichts gesagt.
04:26Ah, deswegen hat's wahrscheinlich auch den Urlaub genommen, verstehe ich.
04:29Aber Sie hat doch was von der Fortbildung gesprochen.
04:31Sie kennen doch Frau Ortmann immer äußerst diskret.
04:34Was sollte man eigentlich ein Geschenk besorgen?
04:36Und zwei Sekts 38,50.
04:41Stimmt so.
04:42Dankeschön.
04:45Und?
04:46Was machst du jetzt?
04:48Ich treffe mich jetzt mit Bernhard ein Hochzeitskleid aussuchen.
04:51Das bringt doch Unglück, wenn der Bräutigam das Kleid vor der Hochzeit sieht.
04:55Er bringt mich doch nur hin.
04:57Da bin ich genauso altmodisch wie du.
04:59Könntest du denn nicht vielleicht mitkommen?
05:01Ich bin doch bei der Fortbildung.
05:04Na ja, da wird's doch sicher eine Mittagspause geben.
05:06Das dauert doch höchstens eine halbe Stunde.
05:08Und die Hochzeit deiner Mutter sollte auch für dich etwas Besonderes sein.
05:12Ich versuch's.
05:14Bei schick und mehr.
05:16Okay, Montag.
05:17Bis später.
05:17Ciao.
05:22Das Kind ist immer im Stress.
05:26Moin.
05:26Morgen.
05:27Danke.
05:28Tag.
05:30Da rein.
05:32Morgen.
05:33Morgen.
05:34Allerseits.
05:36Frau Kirschbaum, ich bin gleich wieder da, gell?
05:38Ja, alles und Grüße.
05:40Schönen guten Morgen, Herr Mohr.
05:41Guten Morgen.
05:41Ja, was haben wir denn hier?
05:43Die Tote ist die Barbette Feichtner.
05:46Sie war die Inhaberin hier von diesem Geschäft.
05:49Sie hat keine Kinder gehabt, aber einen Mann.
05:51Mit dem war sie sogar verheiratet.
05:52Das ist der Roland Feichtner, geborener Gruber.
05:56Und gefunden hat sie hier die Frau Kirschbaumer.
05:59Die ist hier sozusagen das Haus- und Hofmanekin.
06:09Herr Hansen.
06:10Ja.
06:11Ähm, wo sind die anderen Angestellten?
06:14Die haben halt frei.
06:15Die Frau Feichtner hat ihnen freigegeben, quasi als Belohnung, weil sie gerade irgendwie
06:18durchgemacht haben.
06:19Ah, verstehe.
06:20Trotzdem bräuchten wir eine Liste mit den ganzen...
06:23Gut.
06:24Gut.
06:24Und der Ehemann, der Roland Feichtner, ist der auch schon verständigt worden?
06:27Dem hat die Frau Kirschbaumer Bescheid gegeben.
06:31Grüß Gott beieinander.
06:32Ah.
06:33Herr Stadler.
06:36Personaleingang.
06:36Entschuldigen Sie die Verspätung, aber ich habe unsere lieben Frau Hofer noch ein bisschen
06:39auf den Weg kämpfen müssen.
06:40So voll ist unsere liebe Frau Hofer.
06:42Kommt doch ganz gut alleine zurecht.
06:44Herr Hansen, manchmal braucht jeder ein bisschen eine Starthilfe.
06:47Was haben wir?
06:48Barbette Feichtner.
06:49Die war halt aber da drüben.
06:52Ja.
06:56Weiblich etwa 1,80, zwischen 60 und 65 Kilo.
07:00Schönen guten Morgen, Frau Dr. Eckstein.
07:02Entschuldigung.
07:02Guten Morgen, die Herren.
07:03Kein Problem.
07:04Grüß Gott.
07:05Grüß Gott.
07:05Was haben Sie denn für uns?
07:07Ja, das Opfer wurde mit einem Hirschfänger erstochen.
07:10Bitte schön.
07:11Danke.
07:13Sind da Fingerabdrücke dran, Steve?
07:15Leider nein.
07:17Die Totenstache ist fast vollständig ausgeprägt.
07:19Sie wurde also gestern Abend ermordet.
07:21Ich schätze zwischen 21 und 22 Uhr.
07:25Bitte nicht vergessen.
07:27Diese Puppe hat keinen Hirschfänger mehr in der Lederhosen.
07:30Der fällt.
07:32Merken.
07:33Merken.
07:34Danke.
07:36Äh, können Sie uns schon was sagen über den Tathergang?
07:40Also ich nehme an, das Opfer wurde frontal angegriffen, weil es ein gut platzierter Stich
07:45ist.
07:45Direkt ins Herz.
07:48Uh.
07:49Gegenwehr?
07:49Nein.
07:50Der Täter muss ihr sehr nahe gekommen sein und dann plötzlich zugestochen haben.
07:55Ja, da hat sich ein Täter wahrscheinlich gekannt.
07:57Ja, da funge ich auch aus.
07:59Gut.
07:59Vielen Dank, Frau Doktor.
08:00Sehr gerne, meine Herren.
08:01Danke Ihnen.
08:04Gut.
08:06Schaut mal her, was wir gefunden haben.
08:08Das ist am Tresen liegen.
08:09Von der Firma Asia Sky Lieferservice.
08:12Eine Portion M12.
08:14Das kenne ich.
08:15Das ist schon Psyl mit Tintenfisch.
08:17Ist aber nur Psyl.
08:19Asiatisch war noch nie, das meine ich.
08:21Dann fragen Sie doch bitte mal dem Lieferservice nach, wer...
08:23Wer es abgegeben hat.
08:24Vielleicht hat der irgendwas beobachtet.
08:26Gut.
08:28Ja?
08:30Frau Stockler.
08:31Ja, Achtziger.
08:32So was Blödes.
08:33Jetzt kann ich die Frau Artmann nicht erreichen.
08:34Übrigens, ich werde der Frau Artmann noch einen Blumenstrauß schenken.
08:38Im Namen der Polizeidirektion.
08:40Und Sie?
08:41Haben Sie schon eine Idee für euch geschenkt?
08:42Ja.
08:44Wir sammeln.
08:45Und dann schauen wir mal, was zusammenkommt.
08:49Aber an Herrn Hansen frage ich nicht.
08:52Frau Feuchner hat mich gestern für heute um 8 Uhr eingestellt.
08:56Das Land war auf.
08:57Ich habe noch hier gerufen.
08:58Keine Antwort.
08:59Und dann...
09:00Es war so schlimm.
09:02Ja.
09:03Warum sind Sie die Einzige hier?
09:05Ich dachte, alle hätten heute frei.
09:07Ich arbeite da als Hausmodel.
09:09Da ziehe ich die fertigen Modelle an.
09:11Wahrscheinlich wollte ich bei Bett noch ein paar letzte Korrekturen vornehmen.
09:15Ah, dann sind ja Sie quasi das weibliche Gesicht dieser Firma.
09:19Ja.
09:20Alle Kampagnen werden mit mir fotografiert.
09:23Viele erkennt mich sogar auf der Straße.
09:25Ehrlich?
09:27Meine Herren, ich verabschiede mich.
09:29Frau Dr. Hirsen.
09:30Wiederschauen.
09:31Bitte.
09:33Seit wann modeln Sie schon für die Frau Feuchtner?
09:36Seit zwei Jahren.
09:38Und?
09:38Hat es dir irgendwann Probleme gegeben?
09:40Nein, nein.
09:41Wir haben uns mögen.
09:43Wie würden Sie Ihre Chefin denn beschreiben?
09:48Zielstrebig.
09:49Zielstrebig.
09:50Wie war die Ehe der Feuchtners?
09:53Gut.
09:56Jedenfalls für ein sehr erfolgreicher Geschäft miteinander.
09:59Der Herr Feuchtner kümmert sich um das Finanzielle und Sie um den Rest.
10:03Moment einmal.
10:06Das Geschäft heißt doch seit Generationen Feuchtner.
10:09Warum heißt dann der Herr Feuchtner auch Feuchtner oder ist das purer Zufall?
10:12Eigentlich hat er Gruber geheißen.
10:14Aber Frau Feuchtner hat bei der Hochzeit darauf bestanden, dass er den Namen Feuchtner übernimmt.
10:17Aus Geschäftsinteresse.
10:19Ach so.
10:21Und?
10:23Ich glaub nicht, dass er was dagegen gehabt hat.
10:26Wo ist der Herr Feuchtner jetzt?
10:28Der ist in Salzburg auf der Mess.
10:30Ich hab mich schon angerufen.
10:33Wissen Sie, ob die Frau Feuchtner Feinde gehabt hat?
10:37Na ja, also mit ihrer jungen Schwester, mit der Efi.
10:41Mit der hat sie schon oft gestritten.
10:42Sogar da herinnen im Laden.
10:44Die haben sie überhaupt nicht gemogen.
10:46Wissen Sie, wegen was?
10:47Ja.
10:47Ich weiß nur, dass Babette mir recht schlecht über sie geredet hat.
10:51Wo kann man die Schwester finden, diese Efi?
10:54Die hat einen Laden, nicht weit von da.
10:56Ah.
10:58Bevor ich's vergiss, wo waren sie denn gestern zwischen 21 und 22 Uhr?
11:05Was, was soll die Frage?
11:06Ich mein, sie haben doch keinen Grund.
11:08Keine Angst, das ist reine Routine.
11:11Ey, ich war mit dem Paul spazieren und danach haben wir uns einen schönen Abend gemacht.
11:15Segen Sie, da kann der Paul doch das mit Sicherheit bestätigen.
11:20Paul ist mein Hund.
11:22Ach so, ja dann ...
11:26So, Dalla, bitte alles einsteigen.
11:29Der Laden von der Schwester ist noch gleich um die Ecke.
11:32Wir fahren.
11:33Wenn Sie meinen, ich dachte nur, die paar Schwester hätten uns beiden vielleicht ganz gut getan.
11:37Ist der Weg länger, wird der Karrenwert gefahren.
11:40Herr Mohr, folgendes.
11:41Was ist denn er?
11:42Wenn der Roland Feuchtner ankommt, möchte er bitte dringend aufs Kommissariat kommen zur Befragung.
11:48Ja, ist recht.
11:49Aber werden wir die Nachbarn auch befragen?
11:51Ja, machen Sie das doch bitte.
11:52Machen Sie das.
11:53Ach.
11:53Und wenn Sie sich bitte netterweise um die Aussagen der Angestellten kümmern würden, die gestern gearbeitet haben,
11:58wir brauchen Ablauf des Mordtages.
12:00Äh, beide Welle, Herr Mohr, wissen wir schon, wann der Lieferservice da war?
12:04Da haben wir ein Problem.
12:06Warum?
12:06Weil der Angestellte, der den Schubsöl gebracht hat, der kommt schon ein Wink, der ist halt nicht da.
12:11Der kommt erst auf Nacht mit seiner Mutti nach Altöt hin.
12:18Die Artmann hält es ja nicht einmal für nötig, uns zu informieren, oder mir bleibt die ganze Arbeit hängen.
12:22Ja, haben Sie denn die Frau Artmann erreichen können?
12:24Natürlich nicht.
12:25Das Handy ist aus und im Seminarhaus geht keiner hin.
12:28Ja, aber dann muss halt jemand persönlich rübergehen und ihr Bescheid geben.
12:30Das ist doch nicht so weit.
12:31Also ich habe dafür keine Zeit, wir haben Ihnen einen Mordfall zu ermitteln.
12:34Ja, ich habe auch zu tun.
12:39Äh, was geht mich die Artmann an?
12:41Man hilft sich unter Kollegen. Sie müssen ihr doch nur ausrichten, dass sie sich im Hotel Alpentreu melden soll.
12:47Ja, ich an Ihrer Stelle war froh, weil ich bei dem schönen Wetter ein bisschen auch die frische Luft käme
12:50da.
12:51Ja, gell, Frau Stockel, das wäre wirklich lieb von der Frau Lange.
12:54Sehr gut, ich gehe auch schon.
12:56Ah, Frau Lange, und wenn Sie dann schon mal unterwegs sind, dann können Sie auch gleich nach einer Hochzeitskarte schauen,
13:00wo wir dann alle unterschreiben, gell?
13:08Mei, das ist ja furchtbar. Wissen Sie schon, wer es war?
13:13Das versuchen wir gerade rauszufinden.
13:16Sagen Sie, wir haben gehört, dass Sie sich mit Ihrer Schwester nicht sonderlich gut verstanden haben?
13:21Das ist jetzt aber freundlich ausgedrückt.
13:23Nein, wir haben nur gestritten, schon als Kinder. Die Barbette, die war sehr dominant.
13:28Ja, da geht man sich doch eher aus dem Weg, oder?
13:31Ja, das war bei uns schwierig. Unsere Eltern haben uns ja Trachten-Feichtner gemeinsam vermacht.
13:36Ja, aber jetzt haben Sie Ihr eigenes Geschäft, hm?
13:38Ja. Die Barbette hat mir vor zwei Jahren Geld angeboten, wenn ich aussteige.
13:44Ich war so mit den Nerven am Ende, dass ich angenommen habe.
13:47Ich habe jetzt mit der Zeit rausgekriegt, dass sie mich sauber über den Tisch gezogen hat.
13:51Wie meinen Sie das?
13:52Naja, sie hat ja den Lohn von unseren Eltern übernommen.
13:56Den Namen mit allen Stammkunden. Diesen Wert hat sie damals klargerät und mir nur einen Bruchteil
14:01von dem zahlt, was mein Anteil eigentlich wert war. Typisch bewertet, gell?
14:06Wann haben Sie Ihre Schwester das letzte Mal gesehen?
14:09Gestern Nachmittag war ich bei Ihrem Lohn.
14:11Wieso das?
14:14Ich wollte, dass es mir Geld leid.
14:16Oder gehen Sie ausgerechnet zu Ihrer Schwester hin?
14:18Es ist Geld, das mir zusteht. Aber...
14:22Sie hat mir eh nichts gegeben. Es gab nur wieder Streit.
14:26Sie war noch schlechter drauf als sonst.
14:27Schlechter drauf? Aha.
14:29Hat sie gesagt, warum?
14:31Die Barbette darf mir doch nie von ihren Problemen verzeihen.
14:34Was passiert denn jetzt mit Ihrem Geschäft?
14:38Meine Eltern haben testamentarisch verfügt,
14:40dass beim Tod von einer von uns die andere übernimmt.
14:44Ja, es war Ihnen sehr wichtig, dass Trachten Feichtner in der Familie bleibt.
14:48Mhm. Und der Herr Feichtner, also der Ehemann?
14:51Kriegt nix.
14:54Sagen Sie, wo waren Sie gestern Abend zwischen, sagen wir mal, 21 und 22 Uhr?
15:00Ich war da, im Lohn, hinten in der Schneiderei.
15:04Ich hab nur ein Dirndl für eine Kundin fertig machen müssen.
15:07Bin recht spät hinaus, um oder elf Uhr auf die Nacht.
15:10Gibt's da vielleicht jemanden, der das bezeugen könnte?
15:15Nein, tut mir leid. Ich war allein.
15:21So eine.
15:26Die Evi Feichtner erbt ja jetzt alles.
15:30Jetzt nenn ich mal ein handfestes Motiv.
15:33Bitte.
15:34Danke.
15:37Geht's?
15:38Muss ja.
15:41Ja.
15:42Das ist ja ein Missplatz.
15:48Also das da denn ausgezeichnetste.
15:52Nein, das ist überhaupt nicht mein Stil.
15:54Und wie war's mit dem?
15:57Vielleicht ein bisschen zu gedeckt, hm?
15:58Ja, dann muss ich's auch nicht.
16:07Was denn mit dem hier?
16:08Ja.
16:09Hätten Sie das in meiner Größe?
16:10Ja, das müssen die doch haben.
16:16Na, hoffen wir's.
16:18Dann hätt ich ein Problem weniger.
16:19Stimmt.
16:21Geh schon.
16:27So.
16:31Dies war der Herr Feichtner.
16:37Grüß Gott.
16:38Tag.
16:38Herr Feichtner, wann haben Sie Ihre Frau das letzte Mal gesehen?
16:42Gestern Morgen gegen halb sieben.
16:43Ich bin ganz früh nach Salzburg gefahren.
16:45Und das, obwohl Sie Inventur hatten?
16:47Die Tracht und Fashion ist die wichtigste Messe der Branche.
16:50Da kann man nicht fehlen.
16:52Sagen Sie, wie war Ihr Verhältnis zu Ihrer Frau?
16:54Wir waren sieben Jahre verheiratet.
16:57Glücklich.
16:58Sie haben den Laden zusammengeführt?
17:00Wir hatten die Aufgaben strikt getrennt.
17:02Es hat sich bewährt.
17:03Ich war zuständig für den Einkauf und die Finanzen
17:05und war bett für den kreativen Teil und den Laden.
17:09Hat Ihre Frau Feinde gehabt?
17:11Ja.
17:12Ihre Schwester Evie.
17:13Die beiden hassen sich, seit ich die kenne.
17:16Ihre Schwägerin hat sich ja aus dem Erbe auszahlen lassen.
17:20Sie sagt, dass sie von ihrer Frau über den Tisch gezogen worden ist.
17:24Schmarrn.
17:25Die Evie kann doch einfach nicht mit Geld umgehen.
17:28Ich glaubte gestern einen Streit zwischen ihrer Frau und der Schwester,
17:30weil sie ihr kein Geld leihen wollte.
17:32Das ist nichts Neues.
17:34Evie steht mit dem Rücken zur Wand.
17:35Da läuft eine Räumungsklage.
17:36Die Banken scheinen ja auch kein Geld mehr zu geben.
17:39Aber sie bekommt jetzt das Unternehmen.
17:40Das wissen Sie schon.
17:41Natürlich.
17:42Es sollte ja alles in der Familie bleiben.
17:44Deshalb musste ich ja auch den Namen Feichtner nehmen.
17:47Aber jetzt ist Evie ja alle ihre Probleme los.
17:49Mhm.
17:50Woran sind gestern Abend zwischen, sagen wir mal 21 und 22 Uhr?
17:54Ist eine reine Routinefrage.
17:55Im Star Hotel in Salzburg.
17:58Waren Sie da?
17:59Allein, ja.
17:59Ich war müde nach dem Messetag, bin dann noch kurz in die Bar,
18:02hab ein paar Bierchen getrunken.
18:04Und ich schätz mal, so gegen 20 Uhr war ich dann oben auf meinem Zimmer.
18:08Ich dachte schon, du kommst gar nicht mehr.
18:11Ich habe noch eine kleine Nebentätigkeit, Mutter.
18:14Und ich werde heiraten.
18:17Ich weiß.
18:19Übrigens wurde ich vorhin mitten aus meinem Seminar rausgeholt,
18:22weil dein Hotel angerufen hat.
18:24Ja, was wollten Sie denn?
18:25Du sollst zurückrufen wegen des Menüs.
18:28Warum haben die meine Büro-Nummer, Mutter?
18:29Na, weil du normalerweise da immer zu erreichen bist.
18:32Ich dachte, das wäre am praktischsten.
18:34Hallo.
18:36Oh ja, das nehme ich.
18:38Sehr gerne.
18:39Wie, du hast dich schon entschieden?
18:40Dann kann ich ja gleich wieder los.
18:42Jetzt sei doch nicht gleich eingeschnappt.
18:43Halt, halt, halt!
18:45Du, das ist das Kleid, ja?
18:48Es sitzt wie angegossen
18:50und als Armbinde nehme ich dann dafür grün.
18:55Das ist wirklich sehr schön.
18:57Also, ich hätte es mich besser auswählen können.
19:00Und übrigens, Bernhard wird dich direkt von deinem Seminarhaus abholen.
19:03Sei bitte pünktlich.
19:05Ja, Mutter.
19:05Wie abgesprochen.
19:06Genau.
19:07Die Altmann heiratet.
19:09Kannst du gleich was reinschmeißen.
19:11Kannst du mir was von der Hansen erzählen?
19:13Nix, weil ich glaub, der weiß das gar nicht.
19:16Aber das muss ihm doch jemand beibringen.
19:18Ich mach das nicht.
19:19Ja, ich auch nicht.
19:21Liebe Frau Stockel,
19:23bitten Sie doch mal die Kollegen in Österreich um Amtshilfe.
19:25Die sollen die Aussage von Herrn Feichner in Salzburg checken.
19:27Mach ich gerne.
19:29Die KTU hat angerufen, sie hat ein paar Informationen.
19:31Gut, dann geh ich eben mal rüber.
19:33Ja, genau.
19:39Was ist denn das?
19:40Ein Sparschwein.
19:42Wir sammeln.
19:43Die Frau Altmann heiratet.
19:44Ehrlich?
19:45Schön.
19:47Ja, und da haben wir uns gedacht, dass Sie das vielleicht dem Herrn Hansen sagen.
19:51Sie sind schließlich der Partner.
19:53Moment einmal.
19:55Jeder weiß, dass die Altmann heiratet nur der Hansen nicht.
19:58Und jetzt meinen Sie, dass ich?
20:01Aha.
20:06Moment.
20:15So.
20:16Erledigt.
20:18Oder so.
20:20Ach, das ist im zweiten Stock, Zimmer 217.
20:23Dankeschön.
20:26Mh, das schaut aber lecker aus.
20:28Ja, ich wusste jetzt nicht, was Sie wollen, aber ich kann gern nochmal.
20:31Und wieder so lange weg bleiben.
20:33Außerdem achte ich derzeit auf meine Linie.
20:35Und haben Sie die Frau Altmann angetroffen?
20:38Mhm.
20:40Sie hat sich sehr bedankt und ruft auch gleich im Hotel zurück.
20:44Und die Karte?
20:45Ja.
20:50Schön.
20:52Frau Lange, Sie kann mir schicken.
20:58Also, der Elektropp von Frau Feichtner ist noch nicht geknackt.
21:02Die Kollegen sind dran.
21:03Aber die Anrufe vom Geschäftstelefon und vom Handy, die haben Sie schon.
21:12Hm?
21:13Äh.
21:14Äh.
21:15Nein.
21:16Aha.
21:17Es gab da mehrere Anrufe bei Modelagenturen.
21:24Dann gab es einen Anruf nach Italien.
21:27Ähm.
21:28Und eine ganze Menge fehlgeschlagener Anrufe an Roland Feichtner, an Ihren Ehemann.
21:32Ähm.
21:32Erreicht hat sie ihn erst um 19.45 Uhr.
21:36Das Gespräch ging etwa fünf Minuten, um genau zu sein.
21:40Davor hat uns der Feichtner ja gar nichts gehabt.
21:43Das ich auch nicht.
21:44Hä?
21:45Ähm.
21:46Ich, äh.
21:48Das letzte Gespräch ging an Nina Kirschbaumer, 19.57 Uhr.
21:53Ja, die Anrufe müssen wir alle überprüfen.
21:56Hm.
21:56Herr Mohr vielleicht?
21:58Geht nicht, ist leider unterwegs.
22:00Gut.
22:01Dann könnten Sie vielleicht Ihren bajovarischen Charme spielen lassen?
22:04Viel Glück.
22:05Und Frau Stockel bitten, in Italien anzurufen, ne?
22:08Und ich fang schon mal bei den Modelagenturen an.
22:11Könnte ich machen.
22:13Grazie.
22:15Die sind ja mindestens und dann noch nach Italien.
22:18Ja, aber die Agenturen ruft ja der Hansen an.
22:21Hm?
22:23So.
22:24Mit lieben Grüßen von den Damen der Information.
22:28Danke.
22:29Ah ja, und?
22:30Was und?
22:31Nichts und.
22:32Ja, aber das Schweinl hat er schon gesehen.
22:33Ja.
22:34Herr Mohr, was sagen die Angestellten von Brachten Feichtner?
22:37Also.
22:38Die Frohne hat mir erzählt, dass die Papett Feichtner an dem Tag ins Büro hinein ist
22:43und er hat gesagt, ich möchte nicht gestört werden.
22:45Aber da ist ja meine Schwester gekommen und er hat gesagt, ich geh in dieses Büro hinein.
22:50Und dann hat's gescheuert.
22:51Aha.
22:52Aber gescheuert.
22:52So.
22:53Ja, äh, was sagen die Agenturen?
22:55Dass Frau Feichtner Set Cards von weiblichen Models angefordert hat, weil sie ab sofort ein
23:00neues Hausmodel gesucht hat.
23:02Okay.
23:04Naja, das war jetzt wirklich nicht weit.
23:06Ja.
23:07Es gibt keinen Strafzettel oder sowas.
23:09Hm?
23:33Ich weiß nicht, wie das Bettlas mein Kopf kriegen soll.
23:36Beruhig dich, Nina. Alles wird gut.
23:40Hallo?
23:44Geht schon.
23:48Personaleingang.
23:49Ah, Frau Kirschbauer, das trifft sich ja gut.
23:51Nina, geht's nicht so gut.
23:53Ah, Nina. Verstehe.
23:56Frau Kirschbauer, wenn Sie so nett wären und draus warten würden.
24:01Bitte, Taschen. Danke.
24:04Ja, folgendes, Herr Feichtner. Ihre Frau hat gestern den ganzen Tag versucht, Sie anzurufen.
24:10Am Abend hat sie sie auch erreicht, aber Sie haben ganz vergessen, uns das zu erzählen.
24:14Ich wusste ja nicht, dass das wichtig ist.
24:16Ach so, nicht so wichtig. Immerhin war das eines der letzten Telefonate, die Ihre Frau geführt hat.
24:21Wo ist es denn gegangen?
24:23Nichts Besonderes. Die Messe halt.
24:25Ich hatte tagsüber mein Handy aus, damit ich in Ruhe arbeiten konnte.
24:28Ach so. Ihre Frau hat gestern auch mit diversen Modelagenturen telefoniert.
24:32Sie wollte anstelle von Frau Kirschbauer ein anderes Model engagieren.
24:36Wussten Sie davon?
24:37Davon hat sie nichts gesagt.
24:39Ja, vielleicht hat Ihre Frau ja entdeckt, dass Sie und die Frau Kirschbauer ein, sagen wir mal, eher engeres Verhältnis
24:47haben.
24:48Das ist ja wohl das Letzte.
24:50Meine Frau ist noch keine 24 Stunden tot und ihr unterstellt mir sowas?
24:55Also, sorry, aber wie wir reingekommen sind, hat das durchaus sehr vertraut ausgesagt, oder Herr Hansen?
25:02Sehr.
25:03Sehr.
25:03Die Frau Kirschbauer arbeitet schon eine ganze Weile für uns.
25:06Ah so, deswegen. Sehen Sie mal.
25:09Ja.
25:10Ist das Frauchen gestern Abend noch von der Frau Feichtner angerufen worden?
25:14Warum hat sie uns das nicht erzählt, Frau Kirschbauer?
25:18Tut mir leid. Ich war so geschockt.
25:20Frau Feichtner wollte Sie als Model loswerden.
25:23Und zwar schnell.
25:24Nein, das glaube ich nicht.
25:26Vielleicht hat sie einer ja angerufen, um Ihnen das mitzuteilen.
25:30Sie sind Wien gefahren, um Sie zu überreden.
25:32Es kam zum Streit und Sie haben dürfen.
25:35Nein, nein, nein.
25:37Was wollen Sie mir da überhaupt anhängen?
25:39Das heißt ja anhängen.
25:40Wann Frau Feichtner ist sie dann angerufen?
25:42Sie hat mich in der Früh hergestellt.
25:44Das habe ich doch schon gesagt.
25:45Sie wollte ein paar Korrekturen vornehmen.
25:47Ja, das glaube ich jetzt wiederum nicht.
25:49Weil dann hätt sie gleich das neue Model einbestellt.
25:52Aber so war's.
25:54Frau Kirschbauer, Tipp vom Fachmann.
25:57Am besten ist, Sie denken noch mal gescheit nach,
25:59ob Ihnen und Ihren Hund nicht doch jemand begegnet ist,
26:02der Ihnen eine Alibi geben kann.
26:03Witteschön.
26:06Was schenkt man denn jetzt?
26:08Nein, die Kollegen haben großzügig gespendet,
26:10aber wir haben immer noch keine Idee.
26:12Wie wäre es denn mit einem Tandemsprung?
26:14Das ist nicht schlecht, aber nichts für die Frau Ortmann.
26:18Na ja, dann halt Geld.
26:19Oh nein.
26:19Und dann ist das Ganze noch in Beton eingegassen
26:21und die Frau Ortmann muss raushämmen.
26:24Also, ich habe sehr schöne Sonnenliegen gesehen.
26:26Die Ortmann sonnt sich doch nicht so kassig wie das.
26:29Nein, das stimmt jetzt auch wieder.
26:33Also, die Kirschbauer hat ja so gesehen drei Motive.
26:37Die kränkte Eitelkeit, Existenzangst, Eifersucht.
26:42Wieso Eifersucht?
26:43Gehe wie dem, der mit dem Feuchner beinangestanden ist,
26:45da friss ich einen Besen, wenn die zwei nichts miteinander haben.
26:47Na, dann fress ich doch mit.
26:49Damit hätten wir aber drei Verdächtige.
26:50Das Ex-Model, den Ehemann und Schwesterherz.
26:53Ja.
26:54Ah, übrigens, mein Ringschirm war in meinem Auto.
26:57Vielen Dank.
26:58Dafür ist günstiger.
26:59Ja, ja, ja.
27:08Ja, was ist denn?
27:10Ja, Moment, ich...
27:12Oh.
27:18Hamburg, S-Models, 182.
27:31Ah, meine Herren, das sind die Ermittlungsergebnisse
27:34von der Landespolizeidirektion Salzburg-Süd.
27:38Ja, und?
27:39Naja, der Kollege hat die Angaben überprüft.
27:41Und, und?
27:43Die Aussagen stimmen überein.
27:45Also, der Barkeeper hat gesagt,
27:46dass der Feuchner um ca. 19 Uhr an die Bar gekommen ist.
27:49Dort hat er drei Heu bedrungen
27:50und um kurz nach 8 Uhr ist er wieder verschwunden.
27:52Und dann hat man bis zum Frühstück nimmer gesehen.
27:54Aha, und was ist mit seinem Auto?
27:57Das ist in der videoüberwachten Garage gestanden.
27:59Und hat sich nicht vom Fleck bewegt.
28:01Aha, gut.
28:02Sehr gut, Frau Stockel, danke.
28:04Ja, dann bleiben uns verdächtig
28:05eigentlich bloß noch die Frau Kirschbauer
28:06und die Schwester von der Toten über.
28:08Äh, Frau Stockel,
28:10haben Sie die Anrufe gecheckt,
28:11die die Barbet Feuchner von ihrem Handy ausgeführt hat?
28:14Ja, und die italienische Nummer
28:16gehört zu einem Mailänder Textillieferanten.
28:19Ich hab da angerufen, aber da spricht keiner Deutsch.
28:21Jetzt hab ich das Ganze
28:22an ein Übersetzungsbüro weitergeleitet.
28:25Und die wiederum geben mir morgen Bescheid.
28:27Besten Dank.
28:28Gerne.
28:28Danke.
28:29Frau Stockel, könnten Sie noch eine Halterabfrage für mich machen?
28:33Kennzeichen lautet Hamburg, SU 7802.
28:37Danke.
28:38Bitte.
28:40Ach, sehen Sie,
28:41jetzt haben wir gar keinen Blick mehr
28:42in die Geschäftsbücher werfen können.
28:43Dann setz ich mich doch gleich nochmal ran.
28:45Oh, in die Geschäftsbücher schauen,
28:46das tät ich jetzt alle leidenschaftlich gerne,
28:48aber es geht leider nicht.
28:49Ich hab einen Ranebu.
28:51Mit einem Schweinsbronn.
28:52Der Frau Hofer,
28:53ihr Dankeschön für meine Stadthilfe.
28:55Ach, dann lassen Sie sich mal nicht davon abheißen.
28:57Gruß an Frau Hofer.
28:59Wiederschauen.
29:01Wiederschauen.
29:02Schweinsbraten.
29:04Ah, Michi, ich denk, du hast schon Feierabend.
29:06Nein, ich muss ja nachher in das Kino-Restaurant,
29:09in das Asia Sky.
29:11Man hat ja Angst,
29:11dass der Kleidienst beginnt.
29:12Weißt schon,
29:13das ist ein Kimchi, ein wenig.
29:15Aha.
29:16Was ist denn das?
29:17Halt der Abfall.
29:18Ja, für den Herrn Hansen
29:19hat wahrscheinlich was mit dem Mordfall zu tun,
29:21aber das mache ich morgen in der Früh.
29:23Das ist ein Hamburg.
29:25Ja.
29:28Also von mir aus
29:29könnten Sie jetzt jeden Tag Schleuch brennen lassen.
29:34Apropos,
29:35haben Sie das gewusst,
29:36dass die Frau Ortmann heirat?
29:37Mhm.
29:38Frau Stockler hat mich angerufen.
29:40Sie,
29:40ich möchte mich natürlich auch beteiligen.
29:42Wissen Sie schon,
29:43was klingt wirklich?
29:44Na,
29:45haben Sie vielleicht eine Idee?
29:46Wie war's denn mit einem Wellnesswochenende
29:48in einem schönen Hotel für zwei?
29:51Ach,
29:51die Wellness,
29:52ist doch für ein Mannsbild stinkfad.
29:55Wollt ihr noch was besser sein?
29:56Ja,
29:58einen klassischen Grillabend
29:59mit Bier vom Fass,
30:00Würstel,
30:01sümpftig,
30:02traditionell halt.
30:03Mein Herr Stockler,
30:04Sie sind wirklich ein Romantiker.
30:07Und haben Sie auch Kerzen angezündet
30:10in Altötting?
30:11Ja.
30:12Ja.
30:12Vielen herzlichen Dank.
30:14Dankeschön.
30:14Auf Wiedersehen.
30:15Auf Wiedersehen.
30:16Gut am Bitt.
30:17Ja.
30:26Entschuldigung.
30:28Oh,
30:30habe ich irgendwas falsch gemacht?
30:31Schauen wir mal.
30:33Fahrzeugpapiere,
30:34bitte.
30:35Oje,
30:36bitteschön.
30:36Tja,
30:37Herr Hauner,
30:38Kofferraum aufmachen.
30:48Hallo Mutter.
30:49Hallo.
30:52Wieso bist du denn allein?
30:53Wo ist denn Bernhard?
30:54Keine Sorge,
30:55der kommt gleich.
30:56Der musst du noch was erledigen.
30:58Guten Abend,
30:59Frau Ortmann.
30:59Guten Abend.
31:00Was soll ich dir bringen?
31:01Äh,
31:01ich hätte gern ein Glas Rotwein,
31:03bitte.
31:03Nein,
31:03nein,
31:03nein,
31:04sie kriegt auch so.
31:06Du hast recht.
31:17Morgen.
31:18Ja,
31:18mein neuer Kollege.
31:20Aha.
31:20Was?
31:23Geschäftsunterlagen.
31:24Ja.
31:25Und?
31:26Ja,
31:26macht einen soliden Eindruck,
31:27die Firma,
31:28lief bestens scheinbar.
31:29Es gibt ein reines Geschäftskonto
31:31auf den Namen Feichner
31:32und dann gibt es noch ein Konto
31:34auf den Namen Roland Gruber,
31:35also den Mädchennamen sozusagen.
31:38Schönen guten Morgen,
31:39Frau Stockel.
31:39Morgen.
31:40Morgen.
31:41Und auf das zweite
31:42wurden ausschließlich
31:44Beraterhonorare eingezahlt.
31:46Na,
31:46fleißig am Sammeln?
31:47Herr Hansen,
31:48Sie werden lachen,
31:48die Kollegen sind
31:49sehr großzügig.
31:50Die Frau Lange
31:51hat sogar einen
31:51Tandemsprung vorgeschlagen.
31:53Super Idee.
31:54Ja,
31:55kommt von innen
31:55vielleicht was Konstruktives?
31:57Ja,
31:57zünftigen Grillabend.
31:59Oh.
32:01Wellness-Wochenende.
32:02Oh,
32:03Herr Stadler,
32:04das hört sich gut an.
32:06Übrigens,
32:06Herr Hansen,
32:07wegen der Halterabfrage,
32:09der Michi
32:09hat Ihnen alles
32:10auf den Schreibtisch gelegt.
32:11Ah,
32:11gut,
32:12danke.
32:13Äh,
32:13was denn für eine Halterabfrage?
32:15Danke,
32:16ich weiß schon.
32:16So,
32:17so.
32:19Ach so,
32:20ja,
32:21gleich.
32:29Tja,
32:30jetzt hab ich bloß einen
32:32Zwanzger.
32:32Guten Morgen,
32:33Herr Hansen.
32:34Guten Morgen,
32:35Ah,
32:35haben Sie die Halterabfrage
32:36schon gefunden,
32:36gell?
32:37Hab ich,
32:37danke.
32:38Ich sag's Ihnen,
32:39wir haben ein Glück gehabt.
32:40Ich bin direkt hinter der Nikolai-Kirche gewesen
32:43und da haben wir stehen gesehen,
32:44den Herrn Hammer.
32:45Und da konnte ich in aller Ruhe
32:46meine Halterabfrage machen.
32:47Ja gut,
32:48das hat sich jetzt erledigt,
32:49ne?
32:49Sagen Sie,
32:50haben Sie schon den Angestellten
32:51vom Lieferservice erreicht?
32:53Ja,
32:53weile,
32:54der kommt schon ja weg.
32:55Der war ja mit mir
32:56hinter der Nikolai-Kirche.
32:57Stellen Sie sich mir vor,
32:58der war wirklich mit seiner Mama
33:00in Altwittigen gewesen.
33:01Hat das jetzt mit dem Fall zu tun?
33:02Ja,
33:02freilich,
33:03wie der seinen Eintopf gebracht hat,
33:05seinen Job,
33:06so ist ein rotes Auto
33:07beim Feichner gestanden
33:07mit einem kleinen Hund
33:08hinter dem Lenkradl.
33:09Und wo war das?
33:10Um 21 Uhr.
33:12So,
33:13und ich habe jetzt Antwort aus Italien
33:15wegen dem Telefonat
33:16von der Frau Feichner
33:17und die italienischen Lieferanten
33:19haben gesagt,
33:20dass die Frau Feichner
33:21überrascht und erbost war,
33:23als sie gehört hat,
33:24dass ihr Mann
33:25ein zweites Konto hat.
33:26Na,
33:26das passt ja.
33:28Also,
33:28wenn die Babette Feichner
33:30von den Zahlungen
33:31nichts gewusst hat,
33:32dann heißt das ja,
33:33dass ihr Mann
33:33in die eigene Tasche
33:34gewirtschaftet hat.
33:35Hä?
33:36Der war doch in Salzburg
33:36und hat ein Alibi.
33:38Da haben jetzt Sie wieder recht.
33:39Ja.
33:40Herein!
33:42Alles gut.
33:44Guten Tag,
33:44Frau Feichner.
33:45Was können wir für Sie tun?
33:46Ja,
33:48es ging ja da mal Alibi.
33:49Also,
33:50ich habe zum fraglichen Zeitpunkt
33:51mit einer Kundin telefoniert.
33:53Vom Festnetz aus.
33:55Ich weiß es auch nicht.
33:56Ich war wohl doch recht geschockt
33:58und habe es ganz vergessen gehabt.
34:00Aha.
34:01Ja,
34:01gut,
34:01bitte.
34:04Das war jetzt wieder typisch.
34:06Ich recherchiere mir
34:07den Wolfchen Hansen
34:08wegen diesem Schnösel aus Hamburg
34:09in seiner Schein.
34:11Egal.
34:12Und auf einmal
34:12ist das alles nichts.
34:14Michi,
34:15wem sagst du das?
34:16Da macht man alles möglich
34:17für die lieben Kollegen
34:18und keiner dankt es einem.
34:20Ja?
34:21Seit Jahren.
34:25Frau Stockler,
34:26find uns doch bitte raus,
34:27welcher Beamte
34:28gestern Abend
34:29einen gewissen Herrn Habermann
34:30kontrolliert hat.
34:31Aha.
34:32Warum?
34:33Das ist ein Bekannter.
34:35Unsere Frau Ortmann
34:36und dein übereifriger Kollege
34:38hat sich offensichtlich
34:39nicht gerade vorbildlich verhalten.
34:41Ich kümmere mich darum.
34:43Sag's doch.
34:44Wiederschauen.
34:45Wiederschauen.
34:48Tja, Michi,
34:49wie's ausschaut,
34:50hast du gestern
34:50den Bräutigam
34:51von der Ortmann gefilzt.
34:54So.
34:55Frau Feuchtner,
34:56sagen Sie,
34:56Ihr Schwager,
34:57der Roland Feuchtner,
34:58hat auf seinen Mädchen,
34:59also respektive
35:00Geburtsnamen,
35:01ein Konto,
35:02auf das nur
35:04Beraterhonorare
35:04geflossen sind.
35:05Können Sie uns
35:05da dazu irgendwas sagen?
35:07Sind die Honorare
35:08von den Lieferantenkommern?
35:09Ja, das sind mehrere
35:10Firmen in Italien,
35:11also Stofflieferanten,
35:13Garnlieferanten.
35:14Ja, ist doch klar.
35:17Naja, die haben zahlen müssen,
35:19damit sie den Auftrag kriegen.
35:21Da könnten wir
35:22ein Schmiergeld nennen.
35:23Verstehen Sie?
35:25Vielen Dank, Frau Feuchtner,
35:26Sie haben uns
35:26sehr weiter geholfen.
35:28Wenn ihr Ali be,
35:29werden wir überprüfen.
35:33Wiederschauen.
35:34Wiederschauen.
35:35Wiederschauen.
35:36Tja, also wenn ihr Ali
35:38bestimmt, dann bleibt uns
35:39noch die Frau Gerspammer.
35:41Ich hab ihr doch schon gesagt,
35:43dass ich mit dem Hund
35:43unterwegs war.
35:44Richtig.
35:45Und dafür gibt's jetzt
35:46sogar einen Zeugen.
35:47Der Hund war im Auto
35:48und Sie bei der Babette
35:49feuchten im Laden.
35:51Jetzt hat es mir langsam Zeit,
35:51dass Sie uns die Wahrheit
35:52erzählen.
35:53Bitte.
36:00Babette hat mich
36:00rausgeschmissen.
36:02Das nach zwei Jahren.
36:04Bloß weil sie eifersüchtig war.
36:05Weil der Roland und ich,
36:07sie hat sie rausgefunden.
36:09Durch einen blöden Zufall,
36:12Hotelrechnung,
36:13Romantik-Suite,
36:14naja,
36:14den Rest hat sie
36:15dann zusammengeräumt.
36:16Und deswegen hat sie sie
36:18zu sich einbestellt.
36:20Was ist dann passiert?
36:24Das können wir Ihnen sagen,
36:25Frau Feuchtner hat sich
36:26rausgeschmissen
36:26und da sind Sie ausgerastet.
36:28Nein.
36:29Nein, so war's nicht.
36:31Sie hat mich angeschrien
36:32und dann hat sie
36:33meinen Job gekündigt.
36:34Ich wollte damit erinnern,
36:35aber das hat keinen Sinn gehabt.
36:37Und deswegen bin ich gegangen.
36:39Warum sind Sie dann
36:39am nächsten Morgen
36:40wieder hin zu ihr?
36:41Ich hab die ganze
36:42noch nicht schlafen können.
36:43Ich wollte mit ihr reden.
36:45Ich wollte,
36:45dass wir im guten
36:46Auseinander gehen.
36:47Im guten, ne?
36:48Ja, aber dann,
36:49was dauert.
36:51Ja, also,
36:52ein bisschen unglaubwürdig,
36:53das Ganze.
36:53Finden Sie nicht?
36:54Doch.
36:56Deswegen hab ich auch nichts gesagt.
36:58Sie hätten mir ja
36:58das sowieso nicht geglaubt.
37:00Mhm.
37:02Wussten Sie,
37:02dass Roland Feuchtner
37:03Geld aus dem Geschäft
37:04gezogen hat?
37:07Nein.
37:08Nicht?
37:09Na gut,
37:09dann bleiben Sie
37:10jetzt erstmal bei uns.
37:11Sie stehen nämlich
37:11im dringenden Tatverlacht,
37:12bei Bett Feuchtner
37:13Morde zu haben.
37:14Annette.
37:17Also, sorry,
37:18nein,
37:18ich trau dieser Kirschbaum
37:20mir keinen Mord zu.
37:21Verhältnis,
37:22ja, Mord, nein.
37:23Na gut,
37:23das kann sein,
37:24oder auch nicht.
37:25Vielleicht steckt sie
37:25mit Herrn Feuchtner
37:26unter einer Decke.
37:27Vielleicht war es
37:27Herr Feuchtner alleine
37:28und wollte nur
37:28seinen Betrug vertuschen.
37:29Ja,
37:30aber der ist doch
37:31bis kurz nach 8 Uhr
37:32in Salzburg gesehen worden
37:34und sein Auto
37:34wurde die ganze Nacht
37:35nicht bewegt.
37:36Wie soll denn der gute Mann
37:37von Salzburg
37:37nach Rosenheim gekommen sein?
37:39Da hätt ich ne Idee.
37:40Aha.
37:42Zugverbindung
37:42Salzburg-Rosenheim,
37:44da geht ja
37:45mehrfach stündlich einer.
37:47Mhm, gut,
37:47also der Herr Feuchtner
37:48hätte vom Hotel
37:49zum Bahnhof
37:49nicht länger
37:50als 10 Minuten gebraucht.
37:51Da, der,
37:5220.20 Uhr,
37:53Salzburg weg,
37:54in Rosenheim an,
37:5521.29 Uhr.
37:58Ja, und vom Bahnhof
37:58zum Traktengeschäft?
37:59Das ist auch nicht weit.
38:00Da hätte der Feuchtner
38:01locker um kurz vor 22 Uhr
38:02bei seiner Frau sein können.
38:04Dann schauen wir uns jetzt
38:04mal die Rückfahrt an.
38:05Ja.
38:05Von Rosenheim nach Salzburg.
38:07Mhm.
38:07Nein, da.
38:08Ja, doch.
38:09Nein, da.
38:10Wollen Sie?
38:10Ja, bitte.
38:11Also.
38:15Jetzt?
38:16Ja, geht doch.
38:17Ah, da.
38:48Äh, 22 Uhr
38:48Guten Tag, Frau Hofer.
38:49Ja.
38:50Ja, gebrochen.
38:52Mein Handy hat geklingelt,
38:53ich hab's in der Tasche gesucht,
38:55bin gestolpert und hingefallen.
38:56Das ist kurz vor der Hochzeit.
38:57Ja.
38:58Aber Sie werden total ruhig
39:00überhaupt nicht aufgeregt.
39:01Naja, das ist doch alles
39:02bestens organisiert.
39:03Das mach ich doch mit
39:05rechts.
39:09Wissen Sie, ob meine Tochter
39:10in Ihrem Büro ist?
39:11Ja, es tut mir leid,
39:12aber die ist gerade
39:12in der Besprechung.
39:13Naja, dann sag ich eben
39:15Frau Stockel, hallo.
39:16Ja, machen Sie das.
39:17Guck mal, ich begleite Sie.
39:18Ja.
39:18Die Damen entschuldigen mich.
39:21Frau Grasegger.
39:22Herr Achtziger.
39:23Dieser Irreläufer
39:24hat's aus Versehen
39:24bei mir gelandet.
39:26Frau Lange.
39:30Savatzki.
39:33Wo seist der nochmal?
39:34Ja.
39:37Frau Ortmann, Frau Hofer.
39:38Hallo, Frau Stockel.
39:40Meine Frau Ortmann,
39:40hab ich schon gehört,
39:41mit Ihrem Arm.
39:42Ach ja, ist halb so schlimm.
39:43Wollt ihr einen Kaffee trinken?
39:45Ja, gern.
39:45Ja, gern.
39:47Ja, wir freuen uns ja alle
39:48schon so auf die Hochzeit.
39:50Bis gestern haben wir
39:51noch gar nichts gewusst
39:52davon, gell, Frau Hofer?
39:53Ja, große Überraschung.
39:55Wir wollten es ganz klein halten,
39:56der Bernhard und ich.
39:58Wie meinen Sie jetzt das?
40:00Naja, nur ein paar gute Freunde.
40:02Für mich ist doch die Hauptsache,
40:04dass meine Tochter dabei ist.
40:07Sie heiraten?
40:08Ja, sicher.
40:09Im Hotel Alpentreu,
40:10davon reden wir doch
40:11die ganze Zeit.
40:13Ja, äh,
40:14da gratuliere ich.
40:15Ganz herzlichen Dank.
40:16Ja, danke.
40:18Hallo, die Damen.
40:19Mutter, ich hab grad
40:20Herrn Achtziger getroffen,
40:21der mir gesagt hat,
40:22dass du...
40:23Entschuldigung.
40:24Aber wir haben noch viel vor.
40:26Komm.
40:29Ciao.
40:30Ciao.
40:32Also, das glaube ich jetzt nicht.
40:34Was ist nicht zu glauben,
40:35wenn man fragen darf?
40:36Stellen Sie sich doch vor,
40:37es ist gar nicht unsere Frau Ortmann,
40:39die heiratet.
40:40Sondern ihr Mutter.
40:41Ach, wirklich?
40:43Ach, wirklich?
40:43Da ist er, ja.
40:46Entschuldigung,
40:47die Stellung der Dings
40:48war im Vernehmungsraum.
40:49Der Feichtner.
40:50Herr Michi?
40:51Ja.
40:52Herr Hansen?
40:53Ja.
40:54Herr Gertner.
40:57Weißt du,
40:57wer heiratet?
40:58Die Ortmann.
40:59Ja, aber Ihre Mutter.
41:02Ui.
41:03Blödsinn!
41:04Was heißt hier Blödsinn?
41:05Sie hat ihre Affäre entdeckt,
41:06sie hat ihr Schmiergeldkonto entdeckt.
41:08Was hat sie denn gesagt?
41:08Dass sie sie rausschmeißt?
41:09Dass sie die Scheidung einreicht?
41:11Sie hätten ihre Existenz verloren.
41:13Und dann haben sie sich in den Zug gesetzt
41:15und sind zu ihr gefahren.
41:16Was reden Sie denn da?
41:17Der Rosenheimer Bahnhof
41:19hat Überwachungskameras.
41:21Die Bänder haben wir bereits angefordert.
41:23Und ich kann mir gut vorstellen,
41:24dass sie da irgendwo auftauchen.
41:30Barbette hat aus Versehen
41:31eine Rechnung an mich aufgemacht.
41:33Romantik Hotel,
41:34Candlelight Dinner.
41:35Alles von einem Konto abgebucht,
41:36von dem sie nichts wusste.
41:37Dann hat sie sich
41:38alle anderen Unterlagen angeschaut
41:40und festgestellt,
41:40dass sie nicht nur eine Freundin haben,
41:42sondern sogar ein Extrakonto.
41:43Sie wollte die sofortige Scheidung wegen Nina.
41:45Und wegen der Schmiergeldzahlung
41:47wollte sie mich anzeigen.
41:48Sie hätte mich vernichtet.
41:50Ja.
41:50Und haben Sie beschlossen,
41:51sie umzubringen?
41:52Das war nicht geplant.
41:54Herr Feichtner,
41:55Sie sind vorläufig festgenommen,
41:56wegen des dringenden Tatbedachtes,
41:58Ihre Frau ermordet zu haben.
42:01Herr Feichtner,
42:02wenn Sie bitte mitkommen möchten.
42:07Jetzt gibt es wenigstens
42:09für Evi Feichtner ein Happy End.
42:11Ja, für Sie doch auch.
42:12Sie meinen jetzt nicht die Hochzeit, oder?
42:14Na, nur die Auflösung des Falls.
42:16Vielen Dank.